{"id":22735,"date":"2013-09-11T17:14:43","date_gmt":"2013-09-11T15:14:43","guid":{"rendered":"http:\/\/mentoring4u.de\/?p=22735"},"modified":"2013-09-11T17:14:43","modified_gmt":"2013-09-11T15:14:43","slug":"erfolgreiche-duale-karriere-im-sport-und-im-medizinstudium-sport-stipendiat-des-jahres-jurgen-fitschen-gratuliert","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/mentoring4u.de\/index.php\/2013\/09\/11\/22735\/erfolgreiche-duale-karriere-im-sport-und-im-medizinstudium-sport-stipendiat-des-jahres-jurgen-fitschen-gratuliert\/","title":{"rendered":"Erfolgreiche Duale Karriere im Sport und im Medizinstudium &#8211; Sport-Stipendiat des Jahres &#8211; J\u00fcrgen Fitschen gratuliert"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\"><strong><em>Frankfurt am Main (ots) &#8211; Martin H\u00e4ner hei\u00dft der erste &#8222;Sport-Stipendiat des Jahres&#8220;, am Dienstag wurde er in Frankfurt bei der Deutschen Bank nach einer Online-Wahl unter Sportfans ausgezeichnet. Erster Gratulant war J\u00fcrgen Fitschen, Co-Vorsitzender des Vorstands der Deutsche Bank AG.<\/em><br \/>\n<\/strong><\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_22736\" aria-describedby=\"caption-attachment-22736\" style=\"width: 570px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/mentoring4u.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/20130910_deutsche_bank_sportstipendium_topstage_presse_001_foto_mario_andreya-e1378910665681.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-22736\" title=\"20130910_deutsche_bank_sportstipendium_topstage_presse_001_foto_mario_andreya\" src=\"http:\/\/mentoring4u.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/20130910_deutsche_bank_sportstipendium_topstage_presse_001_foto_mario_andreya-e1378910665681.jpg\" alt=\"\" width=\"570\" height=\"380\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-22736\" class=\"wp-caption-text\">J\u00fcrgen Fitschen (l.), Deutsche Bank, und Dr. Michael Ilgner (r.), Deutsche Sporthilfe, gratulieren dem Sport-Stipendiaten des Jahres Martin H\u00e4ner (Bild: Deutsche Bank\/Mario Andreya).<\/figcaption><\/figure>\n<p>Mit knapp 100 Lehrgangstagen vor Olympia 2012 mit der Hockey-Nationalmannschaft, den zus\u00e4tzlichen Athletikeinheiten und der parallel laufenden Bundesligasaison hatte Martin H\u00e4ner eine intensive Olympia-Vorbereitung. In London gewann der Student der Humanmedizin, der im 5. Fachsemester an der Charit\u00e9 Berlin studiert, mit dem deutschen Team die Goldmedaille. Nach den Olympischen Spielen widmete er sich wieder seinem Studium und dem Spielbetrieb mit seinem Heimatverein, dem Berliner HC. Mit diesem gewann er in der vergangenen Saison nach 47 Jahren wieder die Deutsche Meisterschaft.<\/p>\n<p>Trotz der Doppelbelastung mit\u00a0Bundesliga und Nationalmannschaft bestand H\u00e4ner das Physikum mit &#8222;gut&#8220; &#8211; bei einer Durchfallquote von 70% im schriftlichen Teil &#8211; und sein Wahlfach mit &#8222;sehr gut&#8220;. In seinem Studium besteht in allen Kursen und \u00dcbungen eine Anwesenheitspflicht von 90%, sonst wird die Zulassung zu Klausuren verweigert. Eine Ausnahmegenehmigung f\u00fcr Leistungssportler gibt es dabei nicht. Zurzeit befindet er sich im klinischen Teil des Studiums. Bei der Europameisterschaft in Belgien holte er den Titel, brach sich aber auch die linke Hand.<\/p>\n<p><strong>J\u00f6rg Hahn, Pressesprecher der Stiftung Deutsche Sporthilfe:<\/strong><br \/>\n<span style=\"font-size: 13px; line-height: 19px;\">Was bedeutet diese Wahl f\u00fcr Dich?<\/span><\/p>\n<p><strong>Martin H\u00e4ner:<\/strong><br \/>\nDie Verdoppelung des Stipendiums ist immens wichtig, das ist ein\u00a0gro\u00dfer Teil meiner Einnahmen eines Monats. Im Moment kann ich mich\u00a0aber noch gar nicht so freuen, weil alle Bewerber diesen Preis\u00a0verdient gehabt h\u00e4tten, es geht Ihnen ja so wie mir.<\/p>\n<p><strong>J\u00f6rg Hahn:<br \/>\n<\/strong>So tickt also ein Teamspieler. Und weitere Einnahmen, gibt es vom\u00a0Verein Geld?<\/p>\n<p><strong>Martin H\u00e4ner:<\/strong><br \/>\nKeinen Cent.<\/p>\n<p><strong>J\u00f6rg Hahn:<br \/>\n<\/strong>Und warum dann immer noch Berlin, man kann im Hockey doch ein bisschen was verdienen, im Ausland, auch bei einigen deutschen Klubs?<\/p>\n<p><strong>Martin H\u00e4ner: <\/strong><br \/>\nWer Berliner ist, wei\u00df, warum ich das so mache. Nach dem Abitur war ich ein Jahr in London, aber ich bin zur\u00fcckgekehrt. Ich habe in Berlin eigentlich alles. Vielleicht k\u00f6nnte ich woanders 1000 oder 1500 Euro im Monat als Hockeyspieler bekommen. Doch mein Ziel ist ja, sp\u00e4ter als Arzt meinen Lebensunterhalt bestreiten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>J\u00f6rg Hahn:<br \/>\n<\/strong>Wie sieht eine Woche so aus bei Dir?<\/p>\n<p><strong>Martin H\u00e4ner: <\/strong><br \/>\nWegen der Doppelspieltage mit dem Verein sind Wochenenden schon mal nicht vorhanden. In der Woche beginnt das Training um 7:00 oder 7:30 Uhr, eineinhalb Stunden, danach geht&#8217;s an die Uni. F\u00fcnf bis sechs Einheiten Training die Woche, mit dem Team und auch individuelles Athletiktraining, sind normal. Bislang hatte ich das Gl\u00fcck, dass die gro\u00dfen Wettk\u00e4mpfe so lagen, dass ich in den Sommersemestern nichts vers\u00e4umt habe. Die WM 2014 ist aber mitten im Semester. Mal sehen, wie das wird, wenn es um eine Pr\u00e4senz von 90 % an der Uni geht, um Klausuren schreiben zu k\u00f6nnen. Es gibt keine Ausnahmen f\u00fcr Leistungssportler. In der Regel wird auf Trainings- oder Wettkampfreisen fast jede freie Minute gelernt.<\/p>\n<p><strong>J\u00f6rg Hahn:<br \/>\n<\/strong>Und der Bundestrainer, wie geht Markus Weise mit Euch Studenten um?<\/p>\n<p><strong>Martin H\u00e4ner:<\/strong><br \/>\nEr ist ein positiv eingestellter Trainer, der wei\u00df, dass wir die Duale Karriere brauchen, weil wir mit unserem Sport nicht das Geld f\u00fcr ein sp\u00e4teres Leben verdienen. Da kann man auch mal einige Tage Trainingslager vers\u00e4umen.<\/p>\n<p><strong>J\u00f6rg Hahn:<br \/>\n<\/strong>Hast Du schon mal im Sport Wesentliches sausen lassen m\u00fcssen?<\/p>\n<p><strong>Martin H\u00e4ner: <\/strong><br \/>\nTurniere noch nie, aber einen Lehrgang in S\u00fcdafrika, leider, er war n\u00e4mlich in Kapstadt. Aber n\u00e4chstes Jahr geht es wieder dorthin.<\/p>\n<p><strong>J\u00f6rg Hahn:<br \/>\n<\/strong>Nach den Olympischen Spielen, so hei\u00dft es ja immer, komme ein \u00dcbergangsjahr. Wann kommt das denn im Hockey? Ihr seid k\u00fcrzlich, ein Jahr nach dem Gold von London, Europameister geworden.<\/p>\n<p><strong>Martin H\u00e4ner: <\/strong><br \/>\nWenn man einmal gro\u00dfen Erfolg hatte, wei\u00df man, wie sich das anf\u00fchlt, dann gibt man immer Vollgas. Im Team hat man auch immer andere, an denen man sich hochziehen kann. Bei der EM waren nur 8 oder 9 Olympiasieger von London dabei, ich war im Finale verletzt. Das zeigt, wir haben eine hohe Dichte, es kommen immer Talente nach.<\/p>\n<p><strong>J\u00f6rg Hahn:<br \/>\n<\/strong>Kommt nie das Gef\u00fchl, jetzt reicht es mit Hockey?<\/p>\n<p><strong>Martin H\u00e4ner:<\/strong><br \/>\nIn den ersten Wochen nach Olympia hatte eigentlich keiner Lust, aber die Vereine brauchten uns, also ging es weiter.<\/p>\n<p><strong>J\u00f6rg Hahn:<br \/>\n<\/strong>Du hast Dir die linke Hand gebrochen bei der EM, wie geht&#8217;s jetzt?<\/p>\n<p><strong>Martin H\u00e4ner:<br \/>\n<\/strong>Der Gips ist gerade ab, es geht voran.<\/p>\n<p><strong>J\u00f6rg Hahn:<br \/>\n<\/strong>Sind Mediziner &#8211; oder angehende Mediziner wie Du &#8211; eigentlich gute oder schlechte Patienten?<\/p>\n<p><strong>Martin H\u00e4ner:<br \/>\n<\/strong>Ich bin nicht anspruchsvoll, es gibt keinen Grund ungeduldig zu werden.<\/p>\n<p>Im Mai 2012 hat die Deutsche Bank im Rahmen der Sporthilfe-F\u00f6rderung das &#8222;<a class=\"wp-caption\" href=\"https:\/\/www.db.com\/csr\/de\/Sport_Stipendium.html\" target=\"_blank\">Deutsche Bank Sport-Stipendium<\/a>&#8220; ins Leben gerufen, durch das die F\u00f6rderung f\u00fcr studierende Spitzenathleten auf 300 Euro im Monat verdoppelt werden konnte. Aktuell profitieren rund 300 Sporthilfe-gef\u00f6rderte Athleten vomProgramm, das mit dem dritten Semester einsetzt und mit einem Zeitbonus \u00fcber die Regelstudienzeit hinaus gew\u00e4hrt wird. Die besonderen Leistungen der studierenden Athleten wurden nun zus\u00e4tzlich herausgestellt und gew\u00fcrdigt, indem Deutsche Bank und Sporthilfe in diesem Jahr zum ersten Mal den &#8222;Sport-Stipendiaten des Jahres&#8220; k\u00fcrte. <strong>Preistr\u00e4ger Martin H\u00e4ner erh\u00e4lt in den n\u00e4chsten drei Semestern den doppelten Stipendiumsbetrag.<\/strong><\/p>\n<p>Diese Top 5 standen f\u00fcr Sportfans online zur Wahl: Mareike Adermann (Rollstuhl-Basketball, Gold in London), Linda Stahl (Leichtathletik, Bronze in London), Martin H\u00e4ner (Hockey, Gold in London), Andreas Kuffner (Rudern, Gold in London) und Maximilian M\u00fcller (Hockey, Gold in London). Insgesamt beteiligten sich weit \u00fcber hundert Sport-Stipendiaten, die von einer Fachjury in einer Vorauswahl bewertet wurden.<\/p>\n<p>(Autor: J\u00f6rg Hahn, Pressesprecher der Stiftung Deutsche Sporthilfe \u00a0\/ \u00a0Bild: Deutsche Bank\/Mario Andreya \u00a0\/ Quelle: OTS)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frankfurt am Main (ots) &#8211; Martin H\u00e4ner hei\u00dft der erste &#8222;Sport-Stipendiat des Jahres&#8220;, am Dienstag wurde er in Frankfurt bei der Deutschen Bank nach einer Online-Wahl unter Sportfans ausgezeichnet. Erster Gratulant war J\u00fcrgen Fitschen, Co-Vorsitzender des Vorstands der Deutsche Bank AG. 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