{"id":3808,"date":"2010-12-06T18:00:08","date_gmt":"2010-12-06T17:00:08","guid":{"rendered":"http:\/\/mentoring4u.de\/?p=3808"},"modified":"2012-07-01T11:48:17","modified_gmt":"2012-07-01T09:48:17","slug":"frauenmachtkarriere","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/mentoring4u.de\/index.php\/2010\/12\/06\/3808\/frauenmachtkarriere\/","title":{"rendered":"FrauenMachtKarriere!"},"content":{"rendered":"<p><em><strong><a rel=\"attachment wp-att-3864\" href=\"http:\/\/mentoring4u.de\/index.php\/2010\/12\/06\/3808\/frauenmachtkarriere\/frauenmachtkarriere_artikel\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3864\" title=\"FrauenMachtKarriere_artikel\" src=\"http:\/\/mentoring4u.de\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/FrauenMachtKarriere_artikel.jpg\" alt=\"FrauenMachtKarriere IHK FFM\" width=\"570\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/mentoring4u.de\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/FrauenMachtKarriere_artikel.jpg 570w, http:\/\/mentoring4u.de\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/FrauenMachtKarriere_artikel-300x157.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 570px) 100vw, 570px\" \/><\/a><\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>So lauteten der Titel und der Leitfaden des 6. Kongresses zu weiblichen Karrieren in einer globalisierten Welt in der <a class=\"wp-caption\" title=\"IHK Frankfurt Pressemitteilung\" href=\"http:\/\/www.frankfurt-main.ihk.de\/presse\/meldungen\/2010\/10014\/index.html\" target=\"_blank\">IHK Frankfurt<\/a>. Mentoring4u war f\u00fcr Sie am vergangenen Freitag dabei.<\/strong><\/em><\/p>\n<p><strong>Kein Kaffeeklatsch<\/strong><br \/>\nLauter erfolgreiche Frauen erwarteten die rund 200 Teilnehmerinnen zu zahlreichen Workshops und einer Podiumsdiskussion rund um die Themen Frauenquote, Aufstiegskompetenzen und internationale Managementqualit\u00e4ten. Wir merkten sofort: hier wird Tacheles geredet. So auch Karen Hoyndorf, stv. Pr\u00e4sidentin der  IHK Frankfurt am Main in ihrer Er\u00f6ffnungsansprache: \u201eDie globalisierte Welt stellt an die F\u00fchrung neue Anforderungen.  Diesen k\u00f6nnen Frauen gerecht werden, wenn sie \u00fcber technische  Affinit\u00e4ten und adaptive Kapazit\u00e4ten verf\u00fcgen. Wer international  arbeiten will, sollte etwa in der Lage sein, sich anzupassen und aus  Missgeschicken zu lernen\u201c. Eine erfolgreiche Managerin (und selbstverst\u00e4ndlich auch Manager) sollte diese F\u00e4higkeit ihren Mitarbeitern vermitteln k\u00f6nnen und sich gleichzeitig in den Werteschemata aller internationalen Mitarbeiter zurechtfinden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Frauenquote hei\u00df diskutiert<\/strong><br \/>\nDas Wort Frauenquote ist immer noch negativ besetzt und ebenso gibt es auch Frauen, die dagegen sind. Grundprinzip: Bei gleicher Qualifikation und Unterrepr\u00e4sentation von Frauen soll eine Frau eingestellt werden. Trotzdem werden Frauen bei der Besetzung von F\u00fchrungspositionen immer noch benachteiligt, so Jutta Ebeling, B\u00fcrgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main. Dabei h\u00e4tten Studien gezeigt, dass Frauen einen hohen Einfluss auf die  Profitabilit\u00e4t und die Wettbewerbsf\u00e4higkeit eines Unternehmens haben. &#8222;Frauen sind nicht das Problem, sondern Teil der L\u00f6sung&#8220;, schloss Ebeling in Ihrer Ansprache.<\/p>\n<p><strong>Netzwerken erlaubt<\/strong><br \/>\nTrotz der Barrieren, denen Frauen in der Wirklichkeit oft begegnen, Stichwort Vetternwirtschaft, gehe es nicht darum, sich auf die Frauenquote zu verlassen, die Ebeling als hilfreiches Instrument betrachtet. Im Gegenteil, Netzwerke sind nach wie vor wichtig, auch wenn Vetternwirtschaft von der Bezeichnung her einen doch recht m\u00e4nnlichen Einschlag hat. Ebeling dazu: &#8222;Frauen m\u00fcssen lernen, dass sie ihre Interessen kurzzeitig nicht von pers\u00f6nlichen Abneigungen abh\u00e4ngig machen sondern von ihren beruflichen M\u00f6glichkeiten. Das hei\u00dft, Netzwerken ist f\u00fcr Frauen wichtig wie f\u00fcr M\u00e4nner auch, und zwar auch kurzweiliges Netzwerken, um die Projekte, die man gerade erreichen will zu erreichen.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Auf freiwilliger Basis gescheitert<\/strong><br \/>\nMa\u00dfnahmen dieser Art sind in Unternehmen in Deutschland bislang ohne gro\u00dfen Erfolg geblieben, wie Mechthilde Maier, Leiterin Group Diversity Management der Deutschen Telekom, best\u00e4tigte. Seit neun Monaten gibt es bei der Telekom nun die Frauenquote, wodurch sich in Managementprogrammen ein deutlicher Anstieg von neun auf 32% Frauen verzeichnen lie\u00df. Laut Maier liegt es nicht daran, dass Frauen sich nicht f\u00fcr F\u00fchrungspositionen interessieren. &#8222;Was tun wir, dass wir die Frauen finden? Was tut ihr, damit die gerne zu euch kommen?&#8220; ist Ihre Antwort auf Personalentwickler, die lieber dar\u00fcber philosophieren, was Frauen fehlt statt sich neuen Talentpools und Kompetenzen von Frauen zu \u00f6ffnen.<\/p>\n<p><strong>Eine Frau reicht nicht<\/strong><br \/>\nL\u00e4ngst hat die Telekom erkannt, dass ein Minimum an Frauen Voraussetzung ist, um die weiblichen Kompetenzen richtig nutzen zu k\u00f6nnen: &#8222;Es ist wichtig, eine kritische Masse im Team zu haben, damit dann das, was Frau mitbringt, auch zur Geltung kommen kann&#8220;, so Maier weiter. &#8222;Und wir werden die Frauen auch wieder verlieren, wenn die nur einzeln da sind, denn man wird so m\u00fcde, wenn man sich den M\u00e4nnern angleicht. Und irgendwann steht man vorm Spiegel und fragt sich echt, bin ich Mann, bin ich Frau?&#8220;<\/p>\n<p><em>(Autor: A. Sokolowski | Foto: A. Sokolowski | Quelle: Archiv)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So lauteten der Titel und der Leitfaden des 6. Kongresses zu weiblichen Karrieren in einer globalisierten Welt in der IHK Frankfurt. Mentoring4u war f\u00fcr Sie am vergangenen Freitag dabei. Kein Kaffeeklatsch Lauter erfolgreiche Frauen erwarteten die rund 200 Teilnehmerinnen zu zahlreichen Workshops und einer Podiumsdiskussion rund um die Themen Frauenquote, Aufstiegskompetenzen und internationale Managementqualit\u00e4ten. 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