mentoring4u

Monat: Dezember 2011

  • Chaotischer geht’s ja kaum noch, wer ist denn für so etwas verantwortlich??

    Wenn man vom Studium redet, gehört die Studienzulassung dazu. Leider sind die Probleme bei den Uni-Zulassungen an Universitäten in Deutschland noch nicht gelöst. Studienplätze werden sinnlos für Bewerber freigehalten, die sich bereits an einer anderen Hochschule eingeschrieben haben.


    Die Idee, dass bei dem geplanten neuen System Bewerber die Chance haben, sich am Internet zentral für mehrere Studiengänge und Universitäten zu bewerben, finde ich genial. Mithilfe des Systems besteht jederzeit die Möglichkeit sowohl für Bewerber als auch der Uni-Verwaltungen sich einen Überblick über den aktuellen Stand eines Bewerbungsverfahrens zu verschaffen.

    Ich finde es schade, dass das geplante bundesweite System für Studienbewerber wegen technischer Probleme weiter verzögert wird. Ich hoffe dieses Chaos wird schnell bewältigt!

    (Autor: Ayu Damayanti  |  Bildgestaltung: A. Damayanti  |  Quelle: www.zeit.de)

  • Verfahrensmechaniker/in für Glastechnik

    Verfahrensmechaniker/innen Glastechnik steuern, überwachen und regulieren den Herstellungsprozess von Glasprodukten auf computergesteuerten Produktionsanlagen, die sie auch warten und instand setzen. Sie mischen Rohstoffe wie Sand, Soda und  Kalk, schmelzen das Gemenge in Glaswannen oder Schmelzöfen und formen es je nach Produkt, indem sie es pressen, blasen, spinnen oder walzen. Nach dem Abkühlen des Glases veredeln sie die Oberflächen, z.B. durch Polieren, Gravieren oder Verspiegeln. Sie legen die Betriebsdaten für die Maschinen und Anlagen fest und geben diese ein. Außerdem führen sie regelmäßige Qualitätskontrollen durch.

    Hauptsächlich arbeiten Verfahrensmechaniker/innen Glastechnik in der Glasindustrie, bei Herstellern von Hohl- und Flachglas sowie von daraus abgeleiteten Erzeugnissen oder in Glasfaserwerken. Darüber hinaus können sie z.B. in Glasrecyclingbetrieben beschäftigt sein.

    Verfahrensmechaniker/in Glastechnik ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird in der Industrie angeboten.

    Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:
    1. Ausbildungsjahr: € 520 bis € 547
    2. Ausbildungsjahr: € 564 bis € 608
    3. Ausbildungsjahr: € 646 bis € 686

    (Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

    Stöbern Sie nach ähnlichen Berufe hier auf Mentoring4u:
    Anlagenmechaniker/in
    , Chirurgiemechaniker/in, Aufbereitungmechaniker/inund Bauwerksmechaniker/in

    Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
    Sie möchten gern wissen, ob der Beruf Verfahrenmechaniker/in für Glastechnik für Sie in Frage kommt? Sie sollten sich zuerst auf alle Fälle über diesen Beruf und die Tätigkeiten erkundigen. Ein Praktikum in  Glasrecyclingbetrieben oder Glasfaserwerken, ist eine Gelegenheit das Arbeitsgebiet dieses Berufes näher kennenzulernen. Sprechen Sie den Meister auf ein mögliches Praktikum direkt an.

    Bei der Suche eines konkreten Ansprechpartners besteht Ihnen die Möglichkeit beispielsweise  an folgende Verbände anzuwenden:
    Bundesverband Glasindustrie e.V.

    Bundesverband Fachglas e.V.

    Bundesarbeitgeberverband Glas und Solar e.V.

    Weitere Informationen könen Sie z.B bei dem  Glasmuseum Frauenau sammeln.

    Die perfekte Bewerbungsmappe
    Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

    Tipps für die Bewerbung
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

    Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online

    Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung und PlanB
    Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

    Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Sie müssen nur wissen, wo Sie wirklich hin wollen. Langfristig ist es noch lohnender, wenn Sie sich einen Betrieb in einer anderen Stadt aussuchen. Lernen, lernen, lernen und hinterher die Früchte ernten. Denken Sie doch auch einmal darüber nach, ob ein Studium für Sie interessant ist. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel „Studieren ohne Abi“ .

    Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
    Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen? Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Autoren: M. Weiss & Ayu Damayanti ( Praktikantin) |  Bild & Thumb: A. Damayanti  |  Quellen: www.glasmuseum-frauenau.de, www.bagv.de,www.bundesverband-flachglas.de,www.bvglas.de ,Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )

  • Teil 3: Ist Legasthenie ein Märchen? Diplomierte Legasthenie- und Dyskalkulietrainer – helfen Eltern

    Aufmerksamkeit bedeutet, dass das Kind lernen soll, beim Lesen, Schreiben, Rechnen mit den Gedanken dabei zu sein. Es reicht natürlich nicht, dem Kind lapidar zu sagen: „Konzentriere dich endlich mal“ oder „Sei ruhig!“. Nein, ich zeige dem Kind, wie es aufmerksam sein kann, wie es dazu kommt, mit den Gedanken bei der Sache zu sein.

    Für den Einstieg mache ich gerne Übungen mit der liegenden Acht, sei es mit einer Acht zum Anfassen oder mit einer Acht auf Papier zum Nachfahren. Die liegende Acht ist eine Übung aus der Kinesiologie. Ich will hier nicht auf den wissenschaftlichen Aspekt eingehen, ob es nachweisbar ist, dass die Gehirnhälften dadurch miteinander verbunden werden oder nicht. Fakt ist, dass die meisten Kinder diese Übung annehmen und dabei ruhiger werden.

    Für die Kinder, die diese Übung nicht akzeptieren oder nicht machen können, gibt es andere Übungen. Atemübungen, Nachfahrübungen, einen Turm bauen lassen, ja, ich habe einen Schüler, mit dem ich zuerst 10 Minuten Judotraining mache, damit er überhaupt zur Ruhe kommt. Denn das ist das Schöne an der AFS-Methode. Sie ist eine offene Methode, d.h. jeder Ansatz, jedes Spiel, jede Technik, jede Methode, die dem Kind helfen kann, wird akzeptiert. Jedes Kind hat eine andere Legasthenie, und jedes Kind hat eine andere Dyskalkulie, und deswegen ist es wichtig, auf jedes Kind einzeln einzugehen. Da das Training in einer Eins-zu-eins-Situation stattfindet, ist dies auch möglich.

    Manche Kinder sind nach Jahren des falschen Übens und der Frustration so unruhig geworden, dass sie manchmal lange brauchen, um überhaupt zur Ruhe zu kommen und aufmerksam zu sein. Hier heißt es, nicht locker zu lassen, sondern so lange daran zu arbeiten, bis das Kind seine Aufmerksamkeit gefunden hat.

    Der zweite Aspekt ist das Funktionstraining. Funktionen oder Sinneswahrnehmungen sind die Wahrnehmungen, die man zum Lesen, Schreiben und Rechnen braucht. Es geht um visuelle, akustische und räumliche Wahrnehmung. Es geht nicht darum, ob ein Kind gut sieht oder nicht, sondern darum, ob das Kind in der Lage ist, Unterschiede zu sehen oder zu hören, sich zu merken, was es gesehen oder gehört hat, ob es sicher „oben“, „unten“, „rechts“, „links“, „neben“, „vor“, „hinter“ unterscheiden kann. Denn wenn ein Kind das nicht kann, kann es zu Schwierigkeiten beim Erlernen der Kulturtechniken kommen.

    Für das Funktionstraining steht eine Fülle an Spielen und….

    Der vierte Teil erscheint bei uns am 23. Dezember 2011

    Über diesen Link kommen Sie zu Teil 1, Teil 2 und zum letzten Teil.

    Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

    (Gastautor: Stephany Koujou  /  Bilder: froodmat_wasserspiegel   Gestaltung: M. Weiss  /  Piktogramm: PictoSelector  /  Quellen und weiterführende Links:
    Blog der Autorin: www.abcund123.de , Fernstudium des EÖDL:www.legastheniefernstudium.com/ , Dachverband Legasthenie Deutschland:www.dvld.de/index.php , Legasthenie:de.wikipedia.org/wiki/Legasthenie Legasthenie – Dyskalkulie? (Dr. Astrid Kopp-Duller und Mag. Livia Pailer-Duller, KLL-Verlag, 2008) www.legasthenie.com , Blog von Dr. Astrid Kopp-Duller: blog.legasthenie-lrs-dyskalkulie.com/ Sinneswahrnehmungen:abcund123.blogspot.com , AFS-Test:abcund123.blogspot.com und www.dyslexiatest.com ; 30 Fragen:www.30fragen.com/ . Das Legasthenie-Märchen: www.iplnicolay.com KMBek 16.11.99 , Text der KMBek (geändert am 11.8.00): www.schulberatung.bayern.de , Liegende Acht: www.lernen-heute.de, Siebeneinhalb funktionale Analphabeten: www.zeit.de )

  • Schulstunden verpennen, Ameisen versenden und Armut bekämpfen

    Heute in unseren Fundstellen, eine Existenzgründung einer ganz anderen Art und das wichtigste daran ist das Durchhaltevermögen, mag die Idee, wie in diesem Fall auch noch so klein sein. Was versteht man eigentlich unter Fairtrade und warum erkennen Eltern nicht, dass ihre Kinder ungewollt verschlafen?
    http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,803376,00.html

    Er habe als Kind viel Zeit im Garten verbracht und habe stundenlang die Ameisen bei ihrer Arbeit beobachtet. Es habe Ihn fasziniert wie die winzigen Lebewesen ihr Leben organisiert haben und wie sie von Hand zu Hand ihr Nest bauten. Daraus kann man schließen, dass er schon als Kind Interesse an Ameisen hatte.
    Martin war so sehr fasziniert von den Ameisen, dass er später im Internet Texte und Fotos von seinen Krabbeltierchen veröffentlichte. Er behielt die Ameisen in einem Glaskasten um sie besser beobachten zu können.

    Vor elf Jahren meldete Martin sein Gewerbe, den „weltweit ersten Ameisenversandhandel“ an. Seitdem kann man die Tierchen im Onlineshop einzeln, eine Königin oder als ganze Kolonie bestellen. Zurzeit besitzt er alle Ameisenarten der Welt, dort leben sie in Glaskästen, Glasröhren oder schlummern in Reagenzgläsern.
    Mittlerweile umfasst Martins Geschäftsfläche in Berlin 1000 m². Die Ameisen von Martin kosten zwischen € 1,00 und € 500 .

    Was aus einem Hobby alles werden kann. Wie viele Ameisen täglich per Post nach ganz Europa geschickt werden, bleibt jedoch Betriebsgeheimnis..
    Heute beschäftigt Martins Firma eine Menge Angestellte.

    http://www.fairtrade-deutschland.de/ueber-fairtrade/

    Fairtrade ist eine Strategie zur Armutsbekämpfung. Bauern in Asien, Afrika und Lateinamerika erhalten durch Fairtrade-Standards die Möglichkeit, ihre Dörfer und Familien aus eigener Kraft zu unterstützen und Lebens- und Arbeitsbedingungen nachhaltig zu verbessern. Hinter Fairtrade steht Fairtrade International (FLO), die Dachorganisation setzt sich aus 24 Mitgliedern zusammen.

    Fairtrade ermöglicht Kleinbauern aus benachteiligten Regionen des Südens den Marktzugang in den Norden. Angestellte auf Plantagen bekommen gesetzlichen Mindestlohn und ebenso profitieren sie von Schutzkleidung, bezahlten Urlaub und sozialer Vorsorge.

    Beim Einkauf im Supermarkt treffen Kunden kleine Entscheidungen, die für Produzenten rund um den Globus weitreichende Folgen haben können (z.B. Bau von Trinkwasserbrunnen und Schulen, Umstellung auf biologischen Anbau und unterstützte Arztbesuche).

    Rund 1,2 Millionen Menschen in Lateinamerika, Afrika und Asien sind in das Fairtrade-System eingebunden.

    http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/schlafen/news/fatigue-syndrom-chronisch-erschoepft-auf-der-schulbank_aid_693702.html
    Fatigue-Syndrom
    Symptome wie Müdigkeit, Konzentrationsprobleme und Erschöpfung hindern eine Menge von Schülern daran, regelmäßig zur Schule zu gehen.
    Dies löst das Fatigue-Syndrom (chronischer Erschöpfungssyndrom) aus, doch die Ursache für das Fatigue-Syndrom ist unbekannt und ebenso was dagegen hilft.
    Eine Studie mit 2855 Schülern in der britischen Stadt Bath zeigte, das einer von 100 Schülern zwischen 11 und 18 Jahren die ganze Unterrichtsstunde verschläft. Und 28 von ihnen waren akut betroffen, so dass sie erst gar nicht in der Schule erscheinen konnten.

    Die Kinder sind nicht deshalb so müde, weil sie abends zu spät schlafen gehen, sondern sie leiden neben ihrer Müdigkeit auch unter Gedächtnisproblemen und Konzentrationsschwächen. Deshalb hilft das ordentliche Ausschlafen leider nicht.

    Doch Heilung ist möglich!
    Die Forscher nahmen von den 461 Schülern jeden einzelnen unter die Lupe, der mindestens an einem Tag in der Woche innerhalb von 6 Wochen gefehlt hatte. Fünf von ihnen hatten bereits die Diagnose „chronische Erschöpfung“ erhalten und 23 weitere neue Fälle wurden entdeckt.

    Von den frisch diagnostizierten Kindern entschieden sich nur 19 für eine der 2 Therapien:
    – Verhaltenstherapie
    – Sporttherapie

    Zwölf  von ihnen gingen nach der Therapie wieder Vollzeit zur Schule und sechs erholten sich komplett.

    Leiten Sie diesen Artikel bitte an Eltern weiter. Die Wenigsten wissen, das verschlafen einen Krankheit sein kann.

    (Autor: Dilan Balci (Auszubildende)  /  Bilder: D. Balci  /  Quellen: www.spiegel.de, www.fairtrade-deutschland.de und www.focus.de)

  • Teil 2. Ist Legasthenie ein Märchen? Diplomierte Legasthenie- und Dyskalkulietrainer – helfen Kindern

    …Es entsteht noch mehr Druck und Frustration. Der Teufelskreis hat längst angefangen. Allmählich entwickelt das Kind Verhaltensauffälligkeiten, wird unruhig und unkonzentriert. Irgendwann ist das eigentliche Problem nebensächlich geworden, und das Kind wird zum Problem.

    Deswegen ist es wichtig, dass Eltern, aber auch Schulen die Anzeichen von Legasthenie und Dyskalkulie erkennen und dementsprechend handeln. Muss das Kind zum Psychologen? Muss das Kind zum Psychiater? Soll es gar Tabletten schlucken? Nein, das Kind braucht lediglich eine andere Methode, um die Kulturtechniken zu lernen.

    An dieser Stelle helfen die diplomierten Legasthenie- und Dyskalkulietrainer und –trainerinnen des EÖDL, so wie ich. Ich arbeite nach der Definition von Dr. Kopp-Duller und der von ihr entwickelten AFS-Methode. Was bedeutet das?

    Wenn Eltern mich anrufen, sind sie meistens schon recht verzweifelt und haben bereits eine Odyssee durch mehrere Praxen hinter sich, leider erfolglos. Oft ist es so, dass den Eltern nahegelegt wird, Ritalin sei noch die einzige Rettung. Auch wenn viele Eltern leider diesem Druck nachgeben, gibt es auch noch viele, die das nicht wollen.

    Ich mache zunächst ein Anamnesegespräch mit den Eltern und dem Kind. Es geht dabei darum, festzustellen, ob keine körperlichen Gründe für die Schulschwierigkeiten vorliegen und welche Maßnahmen schon getroffen wurden. Auch gibt es einen Fragebogen zu typischen Merkmalen legasthener Kinder im Vorschul- und im Schulalter. Wenn in diesem Bogen mehrmals „Ja“ angekreuzt wird, mache ich den AFS-Test mit dem Kind. Damit kann ich feststellen, wie aufmerksam das Kind ist, welche Sinneswahrnehmungen anders ausgeprägt sind und welche Art von Fehlern das Kind macht. Eigens dafür habe ich eine Fehleranalysetabelle – darin sind die verschiedenen, typischen Fehler aufgelistet: Buchstaben auslassen, Buchstaben verdrehen, Buchstaben vertauschen, usw. Für diese Analyse benutze ich verschiedene Proben, die das Kind über längere Zeit geschrieben hat. Ich mache keinen LRS-Test, da dieser nur eine Momentaufnahme und zu wenig aussagekräftig ist. Bei einem legasthenen Kind kann es durchaus sein, dass es gerade einen guten Tag hat und glänzend abschneidet beim Test. Das ist wohl der Grund, warum viele Schulpsychologen keinen Handlungsbedarf sehen, da das Ergebnis im Rahmen ist.

    Nach der Testung analysiere ich das Ergebnis und stelle einen Trainingsplan zusammen. Denn jetzt ist es wichtig, das Kind richtig zu fördern. Das mache ich
    nach der AFS-Methode: AFS steht für Aufmerksamkeit, Funktion und Symptom.

    Aufmerksamkeit bedeutet, dass das Kind lernen soll, beim Lesen, Schreiben, Rechnen mit den Gedanken dabei zu sein…

    Der dritte Teil folgt am 18. Dezember 2011

    Über diesen Link kommen Sie zu Teil 1, Teil 3 und letzter Teil.

    Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

    (Gastautor: Stephany Koujou  /  Bilder & Thumb & Gestaltung: M. Weiss   /  Quellen und weiterführende Links:
    Blog der Autorin: www.abcund123.de , Fernstudium des EÖDL: www.legastheniefernstudium.com/ , Dachverband Legasthenie Deutschland: www.dvld.de/index.php , Legasthenie: de.wikipedia.org/wiki/Legasthenie Legasthenie – Dyskalkulie? (Dr. Astrid Kopp-Duller und Mag. Livia Pailer-Duller, KLL-Verlag, 2008) www.legasthenie.com , Blog von Dr. Astrid Kopp-Duller: blog.legasthenie-lrs-dyskalkulie.com/Sinneswahrnehmungen: abcund123.blogspot.com , AFS-Test:abcund123.blogspot.com und www.dyslexiatest.com ; 30 Fragen:www.30fragen.com/ . Das Legasthenie-Märchen: www.iplnicolay.com KMBek 16.11.99 , Text der KMBek (geändert am 11.8.00): www.schulberatung.bayern.de , Liegende Acht: www.lernen-heute.de, Siebeneinhalb funktionale Analphabeten: www.zeit.de )

  • Spielzeughersteller/in mit PlanB

    Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
    Im ersten Teil unseres Mentoring4u Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen? Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

    Die Spielzeughersteller und Spielzeugherstellerinnen
    fertigen die unterschiedlichsten Arten von Spielzeug: Plüschtiere, Modelleisenbahnen, Puppen, Brettspiele. Sie verarbeiten dementsprechend auch viele verschiedene Materialien wie Holz, Kunststoff, Textilien, Metall oder Keramik. Das meiste Spielzeug wird heutzutage in Industriebetrieben hergestellt, dennoch finden die Spielzeughersteller auch im Einzelhandel mit eigener Fertigung oder in Reparaturwerkstätten Beschäftigung.

    Die Spielzeughersteller und Spielzeugherstellerinnen sind an allen Arbeitsschritten beteiligt – von der Entwurfsskizze bis zur letzten frisierten Locke der Puppe. Für viele Arbeitsgänge gibt es Maschinen, dennoch übernehmen sie den letzten Feinschliff meist von Hand. Sie sägen und hobeln Holz, schneiden Plüsch und Filz zu, kleben Leder und Pailletten an. Sie nähen Bein- und Armteile zusammen und stopfen diese mit Füllmaterial aus. Sie montieren Einzelteile zu Baugruppen, bauen elektronische Bauteile ein und überprüfen die Mechanik. Sie lackieren Oberflächen und entgraten scharfkantige Metallteile. Sie gießen Rohlinge aus Kunstoff oder Gips und pressen Gummi in Form. Die Spielzeughersteller müssen sehr genau arbeiten, z.B. wenn sie immer wieder den gleichen Ausdruck auf Puppengesichter malen oder feine Schriftzüge mit Schablonen auf Waggons anbringen.

    Die Spielzeughersteller und Spielzeugherstellerinnen achten bei all ihren Arbeiten, dass diese sauber durchgeführt werden und keine Gefahren für die Kinder (oder Erwachsenen) darstellen.

    (Quelle: Berufskunde)

    Ähnliche Berufe hier auf Mentoring4u:
    Klavier- und Cemballobauer/in
    , Edelsteinfasser/in ,  Modeschneider,

    Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
    Handwerkliches Geschick, Kreativität, Zeichengeschick, Sinn für Formen und Farben, Vielseitigkeit, Freude an Spielzeug und gute Fingerfertigkeit sind nur einige Fähigkeiten, die man mitbringen sollte.

    Um die Tätigkeiten dieses Berufes näherkennenzulernen, sollten Sie ein Praktikum absolvieren. Ihre praktischen Erfahrungen können Sie beispielsweise in Industriebetrieben oder Reparaturwerkstätten machen.

    Sie können sich beispielsweise an folgende Verbände anwenden, falls Sie bei der Suche eines konkreten Ansprechpartners Hilfe benötigen:
    – Deutscher Verband der Spielwaren Industrie e.V.
    –  Verband Deutscher Puppentheater

    Ein Museumbesuch würde sich ganz bestimmt lohnen!
    Spielzeugmuseum in Nürnberg
    , Deutsches Spielzeugmuseum in Sonneberg ,Spielzeugmusueum Görlitz und Spielzeugmuseum Trier sind nur einige davon.

    Behalten Sie die Termine im Auge!
    Eine weitere Möglichkeit mehr über diesen Beruf zu erfahren wäre beispielsweise bei den Messen: Internationale Puppen-, Teddybären-, Miniaturen- und Steifftierbörse Berlin – Puppenhäuser & Miniaturen , Süddeutsche Spielemesse Stuttgart

    DieTeddybär Weltein großer Spaß.

    Die perfekte Bewerbungsmappe
    Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

    Tipps für die Bewerbung
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

    Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online

    Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung und PlanB
    Halten Sie Augen und Ohren während Ihrer Lehrzeit offen. Organisieren Sie beispielsweise Spielabende, um herauszufinden, welche Spiele und Figuren am Besten beim Publikum ankommen. entwerfen Sie ihr eigenes Spiel. Machen Sie sich dadurch schon jetzt während der Lehre interessant für Ihren Arbeitgeber. Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!  Sprechen Sie beispielsweise auch Werbe- und Kreativ-Agenturen an.

    Sie müssen nur wissen, wo Sie wirklich hin wollen. Langfristig ist es noch lohnender, wenn Sie sich einen Betrieb in einer anderen Stadt aussuchen. Denken Sie doch auch einmal darüber nach, ob ein Studium für Sie interessant ist.   Lesen Sie dazu auch unseren Artikel „Studieren ohne Abi“ .

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Autoren: M. Weiss & Ayu Damayanti ( Praktikantin) |  Bild & Thumb: A. Damayanti  |  Quellen: www.dvsi.de, www.vdp-ev.de,  www.museen.nuernberg.de, www.spielzeugmuseum-sonneberg.de, www.spielzeugmuseum-goerlitz.de, www.spielzeugmuseum-trier.de, www.teddybaer-welt.de,www.messe-stuttgart.de,www.berufskunde.com und Mentoring4u TV )

  • Ist Legasthenie ein Märchen? Diplomierte Legasthenie- und Dyskalkulietrainer – helfen Menschen – Teil 1

    Legasthenie ist ein Märchen; Legasthenie ist ein schwieriges Wort für Faulheit; Legasthenie ist eine Erfindung reicher Eltern als Erklärung für ihr dummes Kind; Legasthenie ist eine schwere psychische Störung, Legasthenie ist „eine nur schwer therapierbare Krankheit„. Bei diesen Ansichten, ist es kein Wunder, wenn Eltern es nicht gerne hören, dass ihr Kind legasthen sein soll. Die gleichen Meinungen gibt es über die Dyskalkulie.
    Screenshot Wasserspiegel Artikel

    Richtig erfrischend ist daher die Definition von Dr. Astrid Kopp-Duller. Sie beschreibt Legasthenie so: „Ein legasthener Mensch, bei guter oder durchschnittlicher Intelligenz, nimmt seine Umwelt differenziert anders wahr, seine Aufmerksamkeit lässt, wenn er auf Symbole trifft, nach, da er sie durch seine differenzierten Teilleistungen (Sinneswahrnehmungen) anders empfindet als nicht-legasthene Menschen. Dadurch ergeben sich Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens, Schreibens oder Rechnens.“ (1995).

    Was bedeutet diese Definition? Zunächst, dass Legasthenie und Dyskalkulie nichts mit Dummheit zu tun haben. Legasthene und dyskalkule Kinder sind normal bis überdurchschnittlich intelligent. Jeder, der mit diesen Kindern arbeitet, kann dies bestätigen. Allerdings nehmen sie ihre Umwelt anders wahr als nicht-betroffene Kinder. Ihre Sinneswahrnehmungen sind anders ausgeprägt, sei es im visuellen, akustischen und / oder räumlichen Bereich. Dadurch kann es zu Schwierigkeiten beim Erlernen von Lesen, Schreiben und / oder Rechnen kommen.

    Dazu das Allerwichtigste: Die Kinder sind NICHT krank, gestört, behindert, schwach. Wenn ihnen nicht geholfen wird, können sie allerdings vor lauter Frustration krank und gestört werden.

    Wie sieht der Alltag eines solchen Kindes aus? Lesen geht nur schwer oder stockend, Diktate sind ein Drama, einige Kinder können rechnen, andere nicht, spätestens bei den Sachaufgaben ist Schluss. Das Kind wird den ganzen Tag in der Schule mit etwas konfrontiert, das es nicht kann. Zuhause geht das weiter. Die Hausaufgaben werden zum täglichen Kampf, die Eltern üben und üben und üben mit ihrem Kind, aber das Kind wird nicht besser. Die Eltern verlieren den Mut, machen ihrem Kind Vorwürfe. Das Kind verliert auch den Mut, fängt an, an sich selbst zu zweifeln. Allmählich ist es davon überzeugt, dumm zu sein. In der Schule heißt es, je nach Klasse: „Das wird schon“ (1. und 2. Klasse) und dann: „Sie sollten mehr üben, sonst wird das mit dem Übertritt nichts“ (3. und 4. Klasse). Es entsteht noch mehr Druck und Frustration. Der Teufelskreis hat längst angefangen. Allmählich entwickelt das Kind Verhaltensauffälligkeiten, wird unruhig und unkonzentriert. Irgendwann ist das eigentliche Problem nebensächlich geworden, und das Kind wird zum Problem….

    Der zweite Teil folgt am 17. Dezember 2011

    Über diesen Link kommen Sie zu Teil 2, Teil 3 und zum letzten Teil.

    Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

    (Gastautor: Stephany Koujou  /  Bilder: Bild: froodmat_wasserspiegel   Gestaltung: M. Weiss  /  Piktogramm: PictoSelector  /  Quellen und weiterführende Links:
    Blog der Autorin: www.abcund123.de , Fernstudium des EÖDL: www.legastheniefernstudium.com/ , Dachverband Legasthenie Deutschland:www.dvld.de/index.php , Legasthenie: de.wikipedia.org/wiki/Legasthenie Legasthenie – Dyskalkulie? (Dr. Astrid Kopp-Duller und Mag. Livia Pailer-Duller, KLL-Verlag, 2008) www.legasthenie.com , Blog von Dr. Astrid Kopp-Duller: blog.legasthenie-lrs-dyskalkulie.com/ Sinneswahrnehmungen:abcund123.blogspot.com , AFS-Test: abcund123.blogspot.com und www.dyslexiatest.com ; 30 Fragen:www.30fragen.com/ . Das Legasthenie-Märchen: www.iplnicolay.com KMBek 16.11.99 , Text der KMBek (geändert am 11.8.00): www.schulberatung.bayern.de , Liegende Acht: www.lernen-heute.de , Siebeneinhalb funktionale Analphabeten: www.zeit.de )

  • …und wer hilft mir bei der Finanzierung? Stipendium Teil 7 „Musik“

    Allgemeine Informationen:
    Die Franz Grothe Stiftung ist eine rechtsfähige öffentliche Stiftung des bürgerlichen Rechts. Sie wurde von dem Komponist, Pianist und Dirigent Franz Grothe im Jahr 1960 gegründet. Der Stiftungszweck: befähigte und bedürftige Komponisten, Musikstudierende und eventuell auch in Not geratene Berufsmusiker oder frühere Berufsmusiker und Künstler zu fördern.

    Wer kann sich für was bewerben:
    Bewerben können sich Studierende mit herausragenden Leistungen der Fachrichtung Musik, die finanziell bedürftig sind.

    Mittelverwendung:
    Über die genaue Höhe der Förderung liegen keine Angaben vor.
    Das Stipendium kann dabei entweder für Publikationen zum Leben und Werk des Stifters oder für musikalische Produktionen vergeben werden.

    Allgemeine Informationen:
    Bereits seit 1962 widmet sich die Deutsche Stiftung Musikleben der bundesweiten Förderung des musikalischen Spitzennachwuchses.

    Die Stiftung dient zur Förderung der Musikerziehung und Musikpflege sowie der Ausbildung des Nachwuchses für den Musikerberuf.
    Insbesondere gehört zu ihren Zielsetzungen:

    • Förderung der Begabtenauslese
    • Starthilfe für die Konzertlaufbahn junger Künstler
    • Förderung der Kontakte mit ähnlich gerichteten, im Sinne der Stiftung tätiger Organisationen
    • Gewährung von Förderpreisen und Stipendien
    • leihweise Hergabe von Musikinstrumenten.

    Wer kann sich für was bewerben:
    Folgende Vorrausetzungen müssen Bewerber erfüllen, um das Stipedium der Deutschen Stiftung Musikleben erhalten zu können.

    Der Bewerber

    • ist 1986 oder später geboren
    • besitzt die deutsche Staatsbürgerschaft bzw. hat seinen Hauptwohnsotz in Deutschland
    • weist aktuelle Wettbewerbserfolge nach: bei einem renommierten nationalen Wettbewerb (z.B. Deutscher Musikwettbewerb, Wettbewerb des Deutschen Musikinstrumentenfonds) oder bei einem internationalen Wettbewerb (z.B. einem Wettbewerb, der Mitglied in der fédération mondiale des concours internationaux de musique ist)

    Mittelverwendung:
    Die Stipendien sollen finanzielle Unterstützung leisten u.a für

    Studienaufenthalte im Ausland. vorgehen ist eine begleitung an Studiengebühren, Lebensunterhaltungskosten sowie an Reisekosten, due aus der Wahrnehmung von konzeptverpflichtungen in Deutschland/Europa entstehen.Regelförderdauer: 1 Jahr (die Förderung kann in Ausnahmenfällen verlängert werden)Besuch von Meisterkursen und Wettbewerben im Ausland.(ausgeschlossen sind Kurse beim eigenen Lehrer)


    Alina Pogostkina ist eine der ehemaligen Stipendiaten.  Weitere Informationen über Alina finden Siehier .

    Lesen Sie dazu auch unsere Fundstellen Mehr als nur eineTennis- Stiftung, Stipendien-Selbsttest, Konrad Adenauer Stiftung,  Afrika-Stipendien, Stipendium für Orchestermusiker , unsere  Artikel vom 19.12.2010 “Menti geht ins Ausland“ , Stipendium Teil 1 ,Stipendium Teil 2, Stipendium Teil 3 ,Stipendium Teil 4, Stipendium Teil 5 und Stipendium Teil 6 .

    (Autor: Ayu Damayanti ( Praktikantin) |  Bild & Thumb: A. Damayanti  |  Quellen: www.franzgrothe-stiftung.de und  www.deutsche-stiftung-musikleben.de )

  • Glasmacher/in und die perfekte Bewerbungsmappe

    Die perfekte Bewerbungsmappe
    Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

    Tipps für die Bewerbung
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

    Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online

    Glasmacher/in
    Für handgearbeitete oder mundgeblasene Artikel stellen sie aus einem flüssigen Glastropfen eine Kugel her, die sie mit Hilfe verschiedener Handwerkzeuge und der Glasmacherpfeife in die gewünschte Form bringen. Die fertig geformten Objekte überziehenGlasmacher/innen oft mit Farbglas und versehen sie mit Stielen und Henkeln. Aufdiese Weise fertigen sie Trinkgefäße wie Becher und Kelchgläser an, aber auch Vasen, Kerzenhalter, Bowlengefäße, Schalen und Glasteller. Vollautomatische Maschinen setzen Glasmacher/innen zur Produktion von Getränkeflaschen und Konservenglasein; außerdem für Glaskolben und -röhren, die für Beleuchtung, Solartechnik und technisch-medizinische Zwecke verwendet werden. Sie überwachen die Produktion vom Computer aus und pflegen bzw. warten die Maschinen.

    Hauptsächlich arbeiten Glasmacher/innen in der Glasindustrie, z.B. bei Hohlglasherstellern. Auch in Glashütten für die manuelle Fertigung von Gläsern und Glaswaren sind sie beschäftigt. Darüber hinaus können sie in Recyclingbetrieben tätig sein.

    Glasmacher/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz
    (BBiG). Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird in der Industrie angeboten.
    Auch eine schulische Ausbildung ist möglich.

    Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:
    1. Ausbildungsjahr: € 529 bis € 592
    2. Ausbildungsjahr: € 575 bis € 646
    3. Ausbildungsjahr: € 659 bis € 726

    (Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

    Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
    Bevor Sie diesen Beruf erlernen, sollten Sie sich zuerst sicher sein, dass die Tätigkeiten des dieses Berufes Ihren Interessen entsprechen. Versuchen Sie in der Glasindustrie, z.B. bei Hohlglasherstellern oder in Recyclingbetrieben nach einer freien Praktikumsstelle  sich zu erkundigen. Im Rahmen des Pratikums werden Sie die Arbeitsbereiche eines/-r Glasmacher/in näherkennenlernen.

    Bei der Suche eines konkreten Ansprechpartners besteht Ihnen die Möglichkeit beispielsweise  an folgende Verbände sich anzuwenden:
    Bundesverband Glasindustrie e.V.

    Bundesverband Fachglas e.V.

    Bundesarbeitgeberverband Glas und Solar e.V.

    Weitere Informationen könen Sie z.B bei dem  Glasmuseum Frauenau sammeln.

    Ähnliche Berufe hier auf Mentoring4u:
    Figurenkeramformer/in
    , Dekovorlagenhersteller/in und Edelsteingraveur/in

    Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung und PlanB

    Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

    Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Sie müssen nur wissen, wo Sie wirklich hin wollen. Langfristig ist es noch lohnender, wenn Sie sich einen Betrieb in einer anderen Stadt aussuchen. Lernen, lernen, lernen und hinterher die Früchte ernten. Denken Sie doch auch einmal darüber nach, ob ein Studium für Sie interessant ist.   Lesen Sie dazu auch unseren Artikel „Studieren ohne Abi“ .

    Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
    Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen? Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Autoren: M. Weiss & Ayu Damayanti ( Praktikantin) |  Bild & Thumb: A. Damayanti  |  Quellen: www.glasmuseum-frauenau.de, www.bagv.de,www.bundesverband-flachglas.de,www.bvglas.de ,Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )

  • Kindersicherer Dialog im Internet ?

    Kristina Schröder: „Eine Kinder- und Jugendnetzpolitik“
    Bundesfamilienministerin richtet Internet-Kinderschutzzentrum ein / Neue Software für digitale Jugendbeteiligung vor Ort

    Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder, stellt heute (Dienstag) in Berlin Initiativen für eine Kinder- und Jugendnetzpolitik vor. Damit zieht sie Schlüsse aus den Handlungsempfehlungen, die im Dialog Internet innerhalb eines Jahres erarbeitet wurden.

    „Eine Kinder- und Jugendnetzpolitik heißt konkret mit dem Netz zu arbeiten statt abstrakt dagegen anzukämpfen. Drei Dinge gehören dabei untrennbar zusammen: Medienkompetenz, Elternverantwortung und Schutz vor Gefahren im Netz. Das Ziel ist, Kinder und Jugendliche für den Umgang mit dem Netz stark zu machen. Klar ist aber auch: Cybermobbing, Grooming oder die Verbreitung von Missbrauchsdarstellungen im Netz müssen konsequent verfolgt werden. Deshalb werde ich ein Internet-Kinderschutzzentrum einrichten, um den Opfern per Mausklick die Hilfe zukommen zu lassen, die sie brauchen“, so Kristina Schröder.

    Das Internet-Kinderschutzzentrum koordiniert staatliche Stellen, Internetwirtschaft und Initiativen für Prävention und Opferschutz um effektiv gegen Gefährdungen im Internet vorzugehen. Erste Aufgabe wird es sein, einen zentralen Notrufbutton zu organisieren. Mit einem Klick erhalten Kinder und Jugendliche Hilfe und Beratung in allen Situationen, die sie als Bedrohung erleben.

    Auch die Mitbestimmung von Jugendlichen im Netz soll verbessert werden: Mit einer neuen Software wird das Bundesfamilienministerium Kommunen Online-Lösungen für mehr Jugendbeteiligung vor Ort an die Hand geben. „An Entscheidungen teilzuhaben, gehört zu werden und etwas bewirken zu können macht Lust auf Demokratie. Durch Medien mitzubestimmen – auch das ist eine Facette von Medienkompetenz“, so Kristina Schröder.

    Zudem stellt die Bundesfamilienministerin eine Kampagne vor, um Eltern über technische Möglichkeiten des Jugendmedienschutzes zu informieren. Einer neuen Forsa-Studie zufolge halten 95 Prozent der befragten Eltern Jugendschutzprogramme für wichtig. Allerdings setzten nur 20 Prozent der Eltern diese zu Hause ein. Damit schon früh ihre ersten Schritte im Netz gehen ohne dabei Gefahren ausgesetzt zu sein, wird das Bundesfamilienministerium das Angebot „Surfen ohne Risiko“ bis 2012 zu einem technisch sicheren Surfraum für Kinder ausbauen.

    Mit dem Dialog Internet hat das Bundesfamilienministerium erstmals Beteiligte aus Politik, Kinder- und Jugendschutz, Medienwissenschaft, Wirtschaft und der Netzgemeinde an einen Tisch gebracht um gemeinsam eine Netzpolitik für Kinder und Jugendliche zu entwerfen.

    Weitere Informationen auch unter www.bmfsfj.de .

     (Quelle: PM des BMFSFJ vom 13. Dezember 2011)