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Monat: Dezember 2012

  • Ostdeutschland vorn! – Aktuelle Bürgel Umfrage: Frauenanteil in Aufsichtsräten bei 17,2 Prozent

    Hamburg (ots) – Frauen in Aufsichtsräten und weiteren Führungspositionen sowie Führungskräftemangel und demografischer Wandel sind derzeit weit diskutierte Wirtschafts- und Gesellschaftsthemen.

    Die Wirtschaftsauskunftei Bürgel hat diese Debatten zum Anlass für eine statistische Auswertung von rund 1,1 Millionen Führungspositionen (Stand 30.11.2012) genommen. Die aktuelle Studie „Führungskräfte in Deutschland“ – im Fokus befinden sich vor allem Geschäftsführer, Vorstände, Inhaber und Aufsichtsräte – untersucht für 2012 regionale Unterschiede, Geschlechterverteilungen, Altersgruppen und Branchenunterschiede.

    Mentine Frauenquote
    (Bildquelle: A. Korkis, ConActivity KG)

    Da die EU-Kommission den rund 5.000 börsennotierten europäischen Firmen vorschreiben will, bis 2020 Aufsichtsratsposten mit 40 Prozent Frauen zu besetzen, hat Bürgel insbesondere die Positionen von 58.000 Aufsichtsräten in Deutschland genauer analysiert.

    Nur 21,3 Prozent der Führungskräfte in Deutschland sind weiblich.
    Bei den Top-Positionen in Aufsichtsräten liegt der Frauenanteil sogar nur bei 17,2 Prozent – und das, obwohl Frauen 51 Prozent der deutschen Bevölkerung und knapp 44 Prozent aller hiesigen Berufstätigen stellen.

    Die Auswertung von Positionen in Aufsichtsräten zeigt, dass diese häufiger in Ostdeutschland mit Frauen besetzt sind als im Westen: In Brandenburg liegt der Frauenanteil bei den Aufsichtsratsmitgliedern bei 27,9 Prozent. Schlusslicht bildet Bremen mit lediglich 11,8 Prozent weiblichen Aufsichtsratsmitgliedern.

    Die Analyse der gesamten Führungsebenen zeigt,
    dass der Frauenanteil in Führungspositionen je nach Bundesland schwankt: Während Berlin mit 24,2 Prozent Frauen in Führungspositionen am weitesten über dem Bundesdurchschnitt rangiert, arbeiten am wenigsten Chefinnen in Baden-Württemberg (Anteil: 19,3 Prozent) in Führungspositionen. Den stärksten Anstieg um plus 2,7 Prozent verzeichnet Berlin, den schwächsten meldet indes das Saarland mit plus 0,2 Prozent. „Positiv zu bewerten ist indes, dass der Anteil der Frauen in Führungspositionen gegenüber ihren männlichen Kollegen im Vergleich zum Vorjahr 2011 um 1,3 Prozent leicht gestiegen ist„, kommentiert Bürgel Geschäftsführer Dr. Norbert Sellin die aktuellen Zahlen.

    Nach Branchen sind Frauen in Führungspositionen

    • in der Schifffahrt (12,1 Prozent),
    • im Fahrzeugbau (10,9 Prozent),
    • im Hoch- und Tief- sowie Maschinenbau (9,9 Prozent) unterrepräsentiert.
    • im Gesundheitswesen sowie bei der Herstellung von pharmazeutischen Erzeugnissen (Frauenquote in Führungspositionen 37,9 Prozent),
    • im Einzelhandel (34,5 Prozent),
    • im Verlagswesen (26,9 Prozent),
    • in der Forschung und Entwicklung (26,2 Prozent)
    • bei den Finanzdienstleistungen (25,3 Prozent) nehmen Frauen hingegen überdurchschnittlich häufig Führungspositionen ein.

    Spielt die Größe der Unternehmen eine Rolle?
    Zudem belegt die Bürgel Studie, dass der Anteil der in Führungspositionen verantwortlichen Frauen mit der Unternehmensgröße schrumpft: So rangiert die Quote bei Unternehmen mit bis zu neun Mitarbeitern bei noch knapp einem Viertel (24,6 Prozent). Bei Unternehmen mit 10 bis 50 Mitarbeitern liegt die Quote bei 13,2 Prozent. Bei Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern sind es nur 8,7 Prozent weibliche Führungskräfte.

    Spielt das Alter eine Rolle?
    Auch hinsichtlich des Führungskräftealters weist die Bürgel Studie bei der Geschlechterverteilung Unterschiede auf: Bei Führungskräften von bis zu 44 Jahren rangiert der Frauenanteil in Führungspositionen je nach Alterssegment bei mindestens 21,5 Prozent. Bei den 18- bis 24-jährigen Managerinnen ist er mit 28,1 Prozent am höchsten.

    Unabhängig vom Geschlecht sind Führungskräfte statistisch 51,3 Jahre alt (Frauen: 50,7 Jahre, Männer: 51,5 Jahre)
    Während die jüngsten Chefs aus Berlin kommen (Durchschnittsalter: 49,5 Jahre), arbeiten die ältesten im Saarland (52,5 Jahre). Am jüngsten sind die Frauen in Führungspositionen in Thüringen (Durchschnittsalter: 48,5 Jahre), am ältesten im Saarland (52,7 Jahre). Die jüngsten Männer in Führungspositionen arbeiten in Berlin (Durchschnittsalter: 49,7 Jahre).

    Am ältesten sind männliche Chefs in Bremen (52,6 Jahre). Am häufigsten befinden sich – mit einem Anteil von 18,2 Prozent – Mitarbeiter der Altersgruppe der 45- bis 49-Jährigen in Führungspositionen. Nur 0,5 Prozent der Führungspositionen werden von 18- bis 25-Jährigen ausgeübt. 13,7 Prozent der Führungskräfte sind 65 Jahre und älter. In diesem Alterssegment führt Bremen die Statistik an. In dem Stadtstaat sind 16,7 Prozent der ausgewerteten Führungskräfte 65 Jahre oder älter. In Thüringen sind hingegen nur 9,6 Prozent der Angestellten in Führungspositionen 65 Jahre oder älter.

    Bürgel Wirtschaftsinformationen GmbH & Co. KG ist mit 60 Büros in Deutschland eines der führenden Unternehmen für Wirtschafts- und Bonitätsinformationen sowie Inkassodienstleistungen. Bürgel ist ein Tochterunternehmen der Euler Hermes Deutschland AG (Allianz Group) und der EOS Holding GmbH (Otto Group).

    Auf Mentoring4u.de  finden Sie zu diesem Thema folgende Artikel:

    (Gastautor: Oliver Ollrogge, Bürgel Wirtschaftsinformationen GmbH & Co KG  /  Bilder: Bürgel Archiv  / Karikatur: A.Korkis  / Quelle: Bürgel)

  • Wer arbeitet eigentlich auf einem Weihnachtsmarkt?

    Seit Jahrhunderten, ja seit Menschengedenken sind die Weihnachtsmärkte  gewachsenes Kulturgut des christlichen Abendlandes. Daraus entstand eine vielfältige Händlerschaft, die wiederum ihren Ursprung in den Zünften und Gilden des Handwerkes entstand. Die Handwerker gaben zum Verkauf….hier geht`s weiter.

    (Gastautor 2011: Rudi Neuser  / Bilder & Bearbeitung: A. Damayanti)

  • Kofi Annan liest auf der Lit.Cologne – das Literaturfestival in Köln 2013

    Was für eine Überraschung. Die Lit.Cologne wurde im Jahr 2001 auf die Beine gestellt und hat sich seitdem zum größten europäischen Literaturfestival entwickelt. Regelmäßig lockt die Lesereihe Bestsellerautoren aus der ganzen Welt nach Köln. Auch das Jugendprogramm wurde erheblich erhöht. Gratulation!
    Merken Sie sich bitte diese Termine in Kön 6. – 16. März 2013 vor.

    Lit Cologne 2013

    Namhafte Sponsoren, wie die RheinEnergie, Imhoff Stiftung und Lanxess machen es möglich. Das Kinderprogramm wurde u. a. ganz erheblich erweitert. Der Dank gilt den Sponsoren schon jetzt. Kann sich doch das Festival, jetzt, im 12ten Jahr so richtig weiter entwickeln.

    Das Kinderprogramm beginnt am 6. März  in der Schokoladenetage mit Heinz Janisch: Herr Jaromir und der Meisterdieb und endet mit Josephine Angelini mit „Göttlich verliebt“ am Samstag, den 16. März. Es wäre schade Ihnen das Gesamt-Kinder-Programm vorzuenthalten. Es ist so schön und vielseitig. Sie finden es hier.

    Am 6. März präsentieren außerdem Katty Salié und Dieter Moor die Gala zur Verleihung des Deutschen Hörbuchpreises 2013.

    7. März Daniel Cohn-Bendit & Florian Kessler im Brunosaal in Köln, die Veranstaltungsserie endet am 16. März mit unglaublich vielfältigen Lesungen wie z. B. mit Rainald Grebe und das Buch Dietmar Burdenski auf der MS RheinEnergie/Literaturschiff oder Kofi Annan im Gespräch mit Joschka Fischer über ein Leben in Krieg und Frieden.

    Ist ja noch ein wenig hin bis März. Planen Sie rechtzeitig Ihren Jahresurlaub 2013. Die Lit. Cologne sollte auf keinem Fall in Ihren Planungen fehlen. Nehmen Sie sich am Besten für die ganze Zeit Urlaub. Allein 8 Veranstaltungen finden am letzten Tag parallel statt. Da benötigt man schon einwenig Vorbereitung. Hier finden Sie Eintrittspreise und das Gesamtprogramm.

    Die Redaktion von mentoring4u wünscht Ihnen viel Spaß!

    (Autor: M. Weiss  /  Bildbearbeitung: M. Weiss  /  Quelle:www.lit-cologne.de)

  • Satiremagazin „Pardon“ zurück am Kiosk: Jubiläumsausgabe mit spitzer Feder und Spitzenautoren

    München (ots) – Fünfzig Jahre nach der Erstausgabe kommt am Nikolaustag 2012 das legendäre Satiremagazin „Pardon“ deutschlandweit an die Kioske zurück. Unter dem Motto „Feinsinn, Unsinn, Hintersinn“ bringt die Jubiläumsausgabe ein völlig neu entwickeltes Magazin an den Markt und die ganze Bandbreite von humoristischem Journalismus zurück in die Zeitschriftenlandschaft. Wir gratulieren und sind gespannt auf die Reaktion!

    Pardon Nikolaus Ausgabe 2012 Bild & Artikel: Eckart von Hirschhausen

    Für das Projekt haben sich prominente Satiriker, Karikaturisten, Journalisten und Schriftsteller zusammengefunden. Unter den Autoren sind Comedians wie Eckart von Hirschhausen und Florian Schröder. Mit exklusiven Beiträgen sind Schriftsteller wie Peter Härtling, Katja Berlin und Wladimir Kaminer dabei sowie eine Reihe von Star-Journalisten, darunter Harald Martenstein, Hellmuth Karasek und Hilmar Klute. Außerdem haben Persönlichkeiten der Zeitgeschichte von Rainer Langhans bis Harald Dzubilla am Heft mitgewirkt. Zudem erscheinen Beiträge von Dieter Nuhr, Vince Ebert, Woody Allen und sogar Heinrich Böll ist mit einem Humor-Klassiker vertreten.

    Was denkt Obama über die Deutschen? Wieso ist Sex so ungerecht verteilt? Was kann man von Putin lernen? In den Ressorts Gassenhauer, Herrschaften, Moneten, Dampfmaschinen, Turteleien und Mumpitz widmet sich das Heft Menschen genauso wie Politik und Gesellschaft. Selbst Gott ergreift das Wort und gewährt Einblicke in sein geheimes Tagebuch. „Wir haben die spitze Feder dem Holzhammer vorgezogen“, so die Chefredakteure Peter „Bulo“ Böhling und Daniel Häuser: „In Zeiten, in denen Print kaum eine Chance gegeben wird, wollen wir ein Heft vorlegen, das Spaß macht.“

    Art-Direktorin Mia Pfisterer: „Die Ästhetik für Pardon haben wir bewusst clean und wertig gehalten. Die alten Formen sind auf den Punkt erfrischt. Sogar der Teufel hat seine geliebte Melone an die wichtigsten Autoren verliehen.“

    Pardon Nikolaus Ausgabe 2012 Bild: Martin Claus

    Verleger Wolfram Weimer: „Die Legende kommt zurück. Eine ganze Generation lachte unter dem Markenzeichen des Teufelchen, das seine Melone lupfte. Das neue Magazin knüpft an die Pardon-Tradition anspruchsvollen Humors an.“

    „Pardon“ erscheint mit einer Startauflage von 70.000 Exemplaren und ist zu einem Copypreis von 5 Euro erhältlich.

    Interessante Berufe auf Mentoring4u : Lesen Sie hier „Wie werde ich Redakteur“

    (Quelle: Menyesch Public Relations  PM vom 5.12.2012  / Bilder: J. Glugla & Bearbeitung: M. Weiss  /  Internet: de.wikipedia.org/wiki/Pardon)

  • CBM fordert Abbau der Barrieren und setzt am Welttag der Menschen mit Behinderung Zeichen

    CBM verbindet – Helfen Sie mit!
    Solidaritätsbekundung in Frankfurt. Tausende Karten und Plakate flatterten am Montag, dem 3. Dezember 2012 an eine Wäscheleine geklammert über dem Main in Frankfurt. Die Christoffel-Blindenmission (CBM) hat anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung den Abschluss der Aktion „CBM verbindet – Helfen Sie mit!“ gefeiert. An der Leine befestigt waren Plakate mit Geschichten von vier Menschen mit Behinderungen aus Afrika und Lateinamerika. Dazwischen Teilnehmerkarten von 6.183 Bürgern, die mit ihrem Namen ihre Solidarität für Menschen mit Behinderungen in Entwicklungsländern zum Ausdruck gebracht haben.

    Dr. Rainer Brockhaus, Diana Ureta, Prof. Gesine Schwan
    Dr. Rainer Brockhaus, Diana Ureta, Prof. Gesine Schwan

    Beim Abschlussevent der Kampagne übergab Prof. Gesine Schwan, Präsidentin der Humboldt-Viadrina School of Governance, im Namen der Teilnehmer symbolisch eine Riesen-Karte an Diana Ureta aus dem CBM-Regionalbüro auf den Philippinen. Diana Ureta nahm auf dem Eisernen Steg die Karten stellvertretend für alle Partner der CBM und Menschen mit Behinderungen weltweit entgegen.

    „Solidarität ist etwas, das das Herz erwärmt – sowohl für diejenigen die sie empfangen, als auch für diejenigen die sie geben“ sagte Prof. Gesine Schwan.

    Und Diana Ureta war begeistert von den zahlreichen Teilnehmern: „Es ist unglaublich toll zu erleben, wie viele Menschen in Deutschland sich für behinderte Menschen in Entwicklungsländern einsetzen. Diese Karten zeigen uns, dass wir nicht alleine gelassen werden, sondern in Deutschland auf eine große Anzahl von Unterstützern bauen können. Vielen Dank im Namen aller Partner der CBM.“

    Weltweit gibt es eine Milliarde Menschen mit Behinderungen, 80 Prozent davon leben in Entwicklungsländern. Weil Solidarität nicht selbstverständlich ist, leben sie oftmals am Rande der Gesellschaft und sind von der Teilhabe am Berufsleben und Alltag ausgeschlossen. Deshalb forderte die CBM am Montag den Abbau der Barrieren, die Menschen mit Behinderungen den Zugang zur Arbeitswelt und Bildung erschweren.

    Gleichzeitig macht die CBM auf den Zusammenhang von Armut und Behinderung aufmerksam. „Oft bedingen sich Armut und Behinderung gegenseitig. Zum einen führt Armut dazu, dass eine schlechte medizinische Versorgung Behinderung verursacht oder eine angemessene Behandlung verhindert. Zum anderen geraten Menschen durch ihre Behinderungen oft in Armut, weil sie sowohl von Bildung als auch vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen sind“, so Dr. Rainer Brockhaus, Direktor der CBM.

    Solidaritätskarten mit Frankfurter Skyline

    Die CBM ist eine der größten und ältesten Organisationen für Entwicklungszusammenarbeit in Deutschland. Sie setzt sich seit über 100 Jahren für Menschen mit Behinderungen in Entwicklungsländern ein. Derzeit unterstützt die CBM 749 Projekte weltweit. Allein im Jahr 2011 wurden durch die Projektarbeit der CBM mehr als 36 Millionen Menschen gefördert, die behindert oder von einer Behinderung bedroht waren. Die CBM ist von der WHO als Fachorganisation anerkannt und hat seit 2002 Beraterstatus bei den Vereinten Nationen.

    (Pressemitteilung der CBM vom 3.12.2012)