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Monat: Juli 2014

  • Veranstaltungshinweis: 6. Wirtschaftsgespräch

    6. Wirtschaftsgespräch des Wirtschaftsrates Sektion Wiesbaden

    mit Regina van Dinther MdL, Landtagspräsidentin a. D. aus Nordrhein-Westfalen

    zum Thema: „Europa unser Glück“ – aber es fällt nicht vom Himmel Eindrücke einer Reise nach Polen und die Ukraine

    Weitere Informationen: hier

    (Autor: M. Weiss)

  • MINT-Skandal? Jugend forscht schon zum 50 Mal!

    Auftakt zur Jubiläumsrunde von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb

    Hamburg (ots) – Unter dem Motto „Es geht wieder los!“ startet Jugend forscht in die 50. Wettbewerbsrunde. Ab sofort können sich junge Menschen mit Freude und Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) wieder bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb anmelden. Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Studierende sind aufgerufen, in der Jubiläumsrunde spannende und innovative Forschungsprojekte zu präsentieren.

    Wer bei Jugend forscht mitmachen will, der muss kein zweiter Einstein sein. Wer jedoch auf Entdeckungsreise gehen möchte und nach neuen Herausforderungen sucht, wer leidenschaftlich gerne forscht, erfindet und experimentiert, für den ist der Wettbewerb genau das Richtige. Die Jungforscherinnen und Jungforscher sind gefordert, neugierig und kreativ zu sein, Fragen zu stellen und nach Antworten zu suchen. Es gilt, die Welt neu zu entdecken und die eigenen Ideen zu verwirklichen. Es geht wieder los und alle talentierten jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sollten dabei sein: bei Jugend forscht 2015!

    An Jugend forscht können junge Menschen bis 21 Jahre teilnehmen.
    Jüngere Schülerinnen und Schüler müssen im Anmeldejahr mindestens die 4. Klasse besuchen.
    Studierende dürfen sich höchstens im ersten Studienjahr befinden.

    Stichtag für diese Vorgaben ist der 31. Dezember 2014.

    Zugelassen sind sowohl Einzelpersonen als auch Zweier- oder Dreierteams.


    Die Anmeldung für die neue Runde ist bis 30. November 2014 möglich.

    Beim Wettbewerb gibt es keine vorgegebenen Aufgaben. Das Forschungsthema wird frei gewählt. Wichtig ist aber, dass sich die Fragestellung einem der sieben Jugend forscht Fachgebiete zuordnen lässt: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik stehen zur Auswahl.

    Für die Anmeldung im Internet reichen zunächst das Thema und eine kurze Beschreibung des Projekts. Im Januar 2015 müssen die Teilnehmer eine schriftliche Ausarbeitung einreichen. Ab Februar finden dann bundesweit die Regionalwettbewerbe statt. Wer hier gewinnt, tritt auf Landesebene an. Dort qualifizieren sich die Besten für das Bundesfinale Ende Mai 2015. Auf allen drei Wettbewerbsebenen werden Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von mehr als einer Million Euro vergeben.

    „Jugend forscht ist seit 50 Jahren Best Practice, wenn es darum geht, junge Menschen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern. Bereits bei seinem Start etablierte der Wettbewerb einen innovativen Ansatz zur Vermittlung von MINT-Inhalten, der heute allgemein Modellcharakter besitzt“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V.: „So bietet die Projektarbeit einen optimalen Rahmen, um Schülerinnen und Schüler individuell zu fördern. Durch forschendes Lernen können sich die Jugendlichen zudem schon frühzeitig mit dem Handwerkszeug des wissenschaftlichen Arbeitens vertraut machen und wichtige Kompetenzen erwerben. Jugend forscht ist ein Markenzeichen für wirksame Talentförderung.“

    Die Teilnahmebedingungen, das Formular zur Online-Anmeldung sowie weiterführende Informationen und das aktuelle Plakat zum Download gibt es im Internet unter www.jugend-forscht.de.

    (Quelle: Pressekontakt:  Stiftung Jugend forscht e. V. Dr. Daniel Giese /  Foto: obs/Stiftung Jugend forscht e.V./Stiftung Jugend forscht e. V.“)

  • Hasso-Plattner-Institut

    Das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für IT-Systems Engineering.

    Als einziges Universitäts-Institut in Deutschland bietet das HPI den Bachelor- und Master-Studiengang „IT-Systems Engineering“ an – ein besonders praxisnahes und ingenieurwissenschaftliches Informatik-Studium, das von derzeit 470 Studenten genutzt wird. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem Vorbild der Stanforderd.school, bietet jährlich 240 Plätze für ein Zusatzstudium an. Insgesamt zehn HPI-Professoren und über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten sind am Institut tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung – in seinen neun Fachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Haifa und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche.

    Das HPI kommt bei den CHE-Hochschulrankings stets auf Spitzenplätze.
    Mit openHPI.de bietet das Institut seit September 2012 ein interaktives Internet-Bildungsnetzwerk an, das jedem offen steht.

    Bewerben Sie sich jetzt für ein Studium am HPI:

    (Quelle: HPI-Pressesprecher Hans-Joachim Allgaier/OTS  /  Fotobearbeitung: M. Weiss  /   Internet:  http://www.hpi.de )

  • Gratulation! HPI-Studenten sorgen für interessante Innovationen –

    Studenten des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) demonstrierten anlässlich des HPI-Bachelorpodium der Wirtschaft Innovationen aus den Bereichen Ergonomic Interaction,  Software-Analyse, Visualisierung und servicebasierte Prozessierung, Efficient Energy Management u. v. m.

    Energiewende: HPI-Studenten sorgen mit neuem IT-System für beträchtliche Einsparungen in Wohnhäusern / Innovationen auch für Wirtschaft, Medizin und Softwarebranche (KAY HERSCHELMANN)

    Potsdam (ots) – Ein neuartiges Softwaresystem für Mehrfamilienhäuser, das die effizientere Eigenproduktion von Strom und Wärme unterstützt, haben Bachelorstudenten des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) vorgestellt. Ihre Lösung optimiert das Zusammenspiel von unterschiedlichen Energiesystemen wie Photovoltaik-Anlagen, Blockheizkraftwerken und Wärmespeichern. Beim HPI-Bachelorpodium demonstrierten die Informatiker ihr ecoControl genanntes System vor mehr als 200 Entscheidern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Auch dank Prognose- und Simulations-Funktionen lassen sich damit in beträchtlichem Umfang Energie und Kosten einsparen.

    Auf der Veranstaltung in Potsdam, die kurz vor Ende der Bewerbungsfrist (15. Juli) für ein Studium am HPI stattfand, stellten die Studierenden weitere zwölf innovative Lösungen der Informationstechnologie vor. Sie waren gemeinsam mit Projektpartnern wie Bosch, Capgemini, Getemed, Microsoft, SAP, SoftwareDiagnostics und Wikimedia im Lauf von zwei Semestern entwickelt worden. Für den Gesundheitsbereich präsentierten die HPI-Studenten zwei Lösungen: Ein Programm, das im Krankenhaus die Datenerfassung per medizinischen Formularen vereinfacht und eine App, die Ärzten hilft, Langzeit-EKG-Rekorder für ihre Patienten schneller und leichter zu konfigurieren.

    Mehrere Projektgruppen stellten Software-Innovationen für die Anwendung in Unternehmen vor. So kann die Arbeit mit Datenbanksystemen künftig weiter beschleunigt werden, indem dank eines neuen Analyseprogramms nur noch mit den als relevant erkannten Daten gerechnet wird. Für Entwickler von Unternehmenssoftware schufen HPI-Studenten neue Werkzeuge, mit denen Geschwindigkeitsprobleme frühzeitig zu erkennen und zu beheben sind. Ferner präsentierten Bachelorteams eine nutzerfreundliche Darstellung und Steuerung von Abläufen in der Automobilproduktion sowie eine Software für eine neuartige, automatisierte Geschäftsprozess-Steuerung. Mit deren Hilfe können Ausfallzeiten in Produktionsunternehmen reduziert werden.

    Fortschritte in der Computergrafik liefern eine von HPI-Studenten entwickelte Software, mit der man hochaufgelöste und detailgetreue 3D-Aufnahmen von Gebäuden und Städten visualisieren und analysieren kann sowie ein webbasiertes Werkzeug, das die komplexen Zusammenhänge zwischen Softwarekomponenten und deren verantwortlichen Entwicklern dreidimensional darstellt. Ein weiteres Team stellte auf dem HPI-Bachelorpodium neue Softwarekonzepte vor, um direkt im Webbrowser individuelle interaktive Visualisierungen zu erstellen, wie man sie im Internet beispielsweis für die Analyse von Wahlergebnissen verwendet.

    Eine Lösung, die es Nutzern von frei verfügbaren Wiki-Daten durch sinnvolle Vorschläge erleichtert, existierende Einträge zu ergänzen, rundete die präsentierten Innovationen ebenso ab wie eine Benutzeroberfläche für interaktive Fußböden, die es Nutzern erlaubt, ihre Arbeit im Stehen, Sitzen oder Liegend bequem und gemeinsam mit anderen zu verrichten.

    Das Bachelorpodium des Hasso-Plattner-Instituts gibt es schon seit 2005. Seitdem präsentieren die Bachelorstudenten des HPI in der Regel gegen Ende des Sommersemesters die Ergebnisse ihrer Praxis-Projekte, die sie in Teams von vier bis acht Studenten am Ende ihres Bachelorstudiums absolviert haben. Sie zeigen, wie sie zwei Semester lang – von Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeitern angeleitet – größere praktische Aufgaben der Informationstechnologie eigenverantwortlich angepackt und welche innovativen Lösungen für Wirtschaft und Gesellschaft sie dabei entwickelt haben. Projektgeber sind renommierte Unternehmen und Institutionen aus dem In- und Ausland. Eine Übersicht über die laufenden Projekte gibt die HPI-Internetseite www.hpi.uni-potsdam.de/studium/studien_projekte/bachelorprojekte.html.

    (Quelle: HPI-Pressestelle  OTS /  Foto: KAY HERSCHELMANN)