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Kategorie: Jobvorstellung

Was man heutzutage so alles werden kann

  • Krise ist mein zweiter Vorname, Frauen sind zu bescheiden und ab heute geht’s leichter ins Ausland

    Heute bei unseren Fundstellen im Netz: Was man als Krisenexperte den ganzen Tag lang macht, eine weitere Studie belegt, dass Frauen zu wenig fordern und „Wege ins Ausland“ hat einen neuen Internetauftritt.

    Screenshoot zeit.de

    Ausnahmezustand-Manager
    Überschwemmung, Wirbelstürme, Erdbeben, Waldbrände. Hilfsorganisationen sind immer schnell vor Ort. Doch wer sind eigentlich diese Menschen, die das alles organisieren? Ab heute wissen wir, die heißen Krisenexperten und kümmern sich um so ziemlich alles, was außerhalb der Norm liegt. Und nein, das sind nicht irgendwelche Ökos, der heutige Artikel zeigt eindeutig auf, dass es inzwischen auch Master-Studiengänge zu den verschiedensten „Katastrophenbereichen“ gibt und wo solche Absolventen gesucht werden. Daumen hoch für die Aufwertung dieser Berufsgruppe, ohne die in Krisenzeiten nichts laufen würde.

    Screenshoot spiegel.de

    Sind die Frauen selbst schuld?
    Einmal neu und einmal alt: Bekannt ist, das Frauen deutlich weniger verdienen als Männer. Was wir heute allerdings der Studentenspiegel-Umfrage entnehmen, zeigt: Das liegt nicht unbedingt daran, dass sie von Männern künstlich klein gehalten werden. Oftmals sind es die Frauen selbst, die ihr Licht unter den Schemel stellen, als seien ihre Qualifikationen nicht so wichtig. Warum das so ist und ob man mit Training und Gesetzesvorlagen dagegen angehen kann, ist an dieser Stelle erst mal fraglich, denn im Endeffekt ist alles eine Einstellungssache. A propos, angeblich sind Karrierechancen für Frauen derzeit so gut wie nie. Das wäre doch mal ein Anlass, die Einstellung zu ändern.

    Screenshoot wege-ins-ausland.netzcheckers.net

    Sechs Wege ins Ausland haben ein neues Gesicht
    Der Arbeitskreis „Wege ins Ausland“ hat nun einen neuen Internetauftritt. Erster Eindruck: Recht schlicht und nüchtern, aber schließlich soll man ja keine Ewigkeit auf dieser Seite verbringen, sondern auf eine der sechs Institutionen klicken, die Wege ins Ausland bietet. Auf jeden Fall ist die erste Orientierung durchaus gelungen, man findet sich schnell zurecht. Auch ein Twitter-Auftritt hat es auf die Seite gebracht, ebenso wie integrierte RSS-Feeds. An Aktualität mangelt es also nicht und die wichtigsten Informationen zu den verschiedenen Programmen sind zum Glück kurz und prägnant gehalten. Wer also ins Ausland möchte, findet hier garantiert das richtige Programm oder zumindest den richtigen Ansprechpartner.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.zeit.de, www.spiegel.de, http://wege-ins-ausland.netzcheckers.net)

  • Heiße Integrationsdebatte, web 2.0-Jobs und wie man Ressourcen besser nutzt

    Heute bei unseren Fundstellen im Netz: In der ARD fetzen sich Promis zum Thema Integration, die Social Media bringen neue Jobs hervor, außerdem: Siemens setzt sich für Nachhaltigkeit ein.

    ScreenShoot ardmediathek.de

    Stellung beziehen
    Gestern abend in der ARD: Hart aber fair mit dem Thema „Özil hui, Ali pfui – welche Zuwanderer brauchen wir?“. Das klingt schon so nach Provokation und das war es auch. Die geladenen Gäste waren durchaus bereit sich gegenseitig ins Wort zu fallen und sich nach allen Regeln der Kunst mal mehr, mal weniger subtil die Kompetenz abzusprechen. Das schien auch die Sprecherin aus dem Off gemerkt zu haben, aber bei der hitzigen Stimmung verzeihen wir ihr auch einige nervöse Versprecher. In jedem Fall eine unterhaltsame Debatte, die durchaus Inhalt hat.

    Screenshot unicum.de

    Wie heißt das nochmal, was du arbeitest?
    Das kann man sich heute schon öfter fragen. Aber hinter all dem web 2.0, Facebook-Auftritten von Unternehmen, Gewinnspielen auf Twitter und gefälschten Produktbewertungen:  Dass die Unternehmen dahin gehen, wo auch die Nutzer sind, ist logisch. Und dafür werden dann auch eigene Stellen geschaffen, denn der Unternehmensauftritt, die Suchmaschinenoptimierung und das Image müssen ja permanent poliert werden. Da gibt’s dann Corporate Blogger, Social Media Editor, Viral Marketing Manager und sicher noch vieles mehr, je nachdem, was die Internetnutzer in Zukunft so treiben.

    Screenshot siemens-stiftung.org

    Den Planeten retten
    Wir sagen es immer wieder und dass es stimmt, zeigen wir heute erneut: Es gibt sooooo viele Stiftungen, die sich der Förderung von Schülern verschrieben haben. Und wenn man gleichzeitig noch den Planeteten retten kann und sich vielleicht auch mehr Mädchen für Mathematik, Naturwissenschaften und  Technik interessieren, hat man drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Heute sind wir auf den Schülerwettbewerb 2011 der Siemens-Stiftung aufmerksam geworden, die das irgendwie in eins gepackt haben: Es geht um nachhaltige Nutzung der Ressourcen unseres Planeten und kreative Ideen dafür. das spannende: Es können auch Schülergruppen aus der Schweiz, Österreich und deutschsprachigen Schulen im Ausland teilnehmen. Das wird ne Preisverleihung!

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.ardmediathek.de, www.kress.de, www.unicum.de, www.siemens-stiftung.org)

  • Fundstellen-Special: Die Mentoring4u – Redaktion testet die Berufe.TV-App

    Seit Anfang der Woche ist sie kostenlos im App-Store erhältlich: Die Berufe.TV-App der Bundesagentur für Arbeit. Darin sollen 150 Kurzfilme zu Berufen und Ausbildung abrufbar sein. Wir haben sie mal unter die Lupe genommen.

    Erster Eindruck
    Die bisherigen Bewertungen haben uns zunächst ein wenig verwundert, sie reichten nämlich von sehr gut bis sehr schlecht. Wie kann das sein? Technische Probleme? Absolute Inhaltsleere? Der Download soll Klarheit verschaffen. Das Design wirkt in jedem Fall ansprechend, die Navigation ist ebenfalls sehr übersichtlich und schnell zu verstehen. Regelmäßig werden auf der Startseite bestimmte Berufszweige vorgestellt, jetzt am Anfang alles aus der Gastronomie. Ein bißchen verwirrend allerdings: Unter Gastronomie steht „Mehr zum Thema Energie“. Nur kann man nicht draufklicken. Ein erster inhaltlicher Faux-pas?

    Was taugen die Inhalte?
    Tatsächlich werden in den 4- bis 5-minütigen Clips zu den Berufen die Kerninhalte eines Berufs erfasst. Man schnuppert sozusagen in den Arbeitsalltag hinein und die Vielfalt, die man sich bisher angucken kann, ist recht gut. Auch wird am Ende jedes Clips gesagt, wie man sich weiterbilden kann. Was allerdings fehlt, und das haben andere Nutzer auch bemängelt, sind die harten Fakten: Was kann man in dem Beruf verdienen? Was für Qualifikationen muss man mitbringen? (außer Begeisterung, Kreativität oder „Ich möchte gerne mit Menschen arbeiten“) Wie bewirbt man sich da? Muss man vorher Praktika absolviert haben? Wenn ja, wie lange und wie viele? Die Liste der Fragen könnte jedenfalls noch länger sein. Ein weiterführender Link wäre hier jedenfalls ganz hilfreich. Denn der Hinweis auf BerufeNet bzw. auf das Berufsinformationszentrum (BIZ) am Ende des Clips ist leider nicht mit einem Link versehen. Und: Warum nur 150 Berufe? Es gibt doch sicher viel mehr, oder? Auf welcher Grundlage wurde entschieden, nur diese 150 abzufilmen?

    Nicht ganz werbefrei und teilweise veraltet?
    Etwas nervig und recht offensichtlich ist der Werbecharakter einiger Clips, da sie zusammen mit bekannten Unternehmen oder Kleinunternehmern, die sich profilieren möchten, gedreht wurden. Und das ist nicht nur uns aufgefallen, sondern auch anderen Nutzern. Außerdem: Angeblich sollen einige der Clips schon älter sein. Das konnten wir jetzt nicht nachprüfen. Im Zweifelsfall ist das nicht so dramatisch, solange die Inhalte immer noch aktuell sind und, sagen wir mal, jugendgerecht aufbereitet wurden. Aber das sollten die Nutzer entscheiden.

    Sags nochmal, der Empfang ist hier so schlecht!
    In den letzten Tagen haben wir die App außerdem in verschiedenen Empfangsgebieten testen können: Einmal in der Hessenmetropole Frankfurt, wo die Netzabdeckung mit UMTS, Edge etc. ja recht gut ist, während langer Autofahrten (mit Funklöchern) und außerdem auf dem Land (noch mehr Funklöcher). Was uns aufgefallen ist: Recht schwerfällig oder gar nicht laufen Clips über das mobile Datennetz, die wenigsten sind trotz Top-Netzabdeckung sofort und ruckelfrei angelaufen. Die meisten stoppten nämlich nach wenigen Sekunden (also wenn das Intro fertig ist). Diese Beobachtung hatten wir häufig an allen drei Teststandorten und decken sich auch mit den Beobachtungen anderer Nutzer. Problemlos liefen die Filme dagegen über WLAN.

    Praktisch oder unpraktisch – das ist hier die Frage
    Nach unserer Testphase können wir sagen, dass die App durchaus als erste Orientierung gesehen werden kann, aber eben nicht viel mehr. Weiterführende Infos müssten leichter zugänglich sein als lediglich durch den Hinweis am Ende des Clips. Vor allem, weil einige der Berufe vielen Nutzern bestimmt vorher unbekannt waren. Wie soll man diese im Internet wiederfinden, wenn es keinen Link und keine Merkliste in der App gibt?

    Daheim ist es doch am schönsten
    Wir würden auch eher empfehlen, die Clips zu Hause am Rechner anzugucken: Wenn man schon eine WLAN-Verbindung braucht, um ärger- und ruckelfrei Infos saugen zu können, dann kann man sich auch gleich mit Notizblock (eben, weil es keine Favoritenfunktion gibt) und Chips ausgerüstet das Ganze vom Rechner daheim aus anschauen. Außerdem braucht man dazu den Bildschirm nicht zu drehen: auf dem iPhone sind die Inhalte nämlich links und rechts abgeschnitten, es sei denn man dreht es um 90 Grad, um den Film in voller Breite gucken zu können. Natürlich haben wir uns auch gefragt, wie viele Schüler und Absolventen es wohl geben mag, die eine Internetflatrate haben, die vor dem finanziellen Ruin schützt. Das Streamen von Clips frisst nämlich eine ganze Menge Datenpakete und könnte ganz schön schnell ganz schön teuer werden. Ein Argument mehr für eine Berufe.TV-Session daheim.

    (Autor: A. Sokolowski)