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  • Qualmende Socken, eine praktische Übersicht, wer Nachwuchskräfte sucht und Freizeitschnäppchen

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Mit guten Ideen Firmen gründen, Jobmarkt Finanzbranche, Schnäppchen bei der Bahn

    faz.net

    Qualmende Socken und wie daraus eine Firma wurde
    Wieviele Veranstaltungen haben wir schon besucht und wie fühlten sich hinterher die Füße an? Daraus dann eine Idee zu entwickeln ist noch verständlich, aber dann auch den Mut zu besitzen eine Firma zu gründen, da nehmen wir den Hut ab.  Die Firmengründung GEOX geht auf eine Wanderung des Firmengründers Mario Moretti Polegato zurück. Er bekam sozusagen „heiße Füße“  und schnitt kurzerhand mit dem Taschenmesser zwei „Lüftungslöcher“ in die Sohlen seiner Turnschuhe. Die daraus entstandenen Patente begründeten den Erfolg seiner Firma. Im FAZ.NET finden Sie noch mehr dazu.

    karriere.de

    Es geht wieder los …. auch Banken und Versicherungen bieten interessante Jobperspektiven
    Na, da sind wir ja mal gespannt und hoffen, dass die positive Grundstimmung in der Banken und Versicherungsbranche anhält. Hoffentlich sind die Anforderungen nicht nur auf ein hervorragendes, in kürzester Zeit abgeschlossenes Hochschulstudium mit mindestens 10 Jahren Branchen- und Auslandserfahrung verbunden. Wer also kurz vor dem Abschluss seines Studium steht, hat eine gute Chance in der Finanzbranche einen interessanten Job zu ergattern. Die, die noch nicht so weit sind, sollten rechtzeitig Ausschau nach Praktika bei dem möglichen Wunscharbeitgeber halten. Eine praktische Übersicht, um sich für die Karriere schlau zu machen, finden Sie auch auf karriere.de

    facebook

    Chef-Ticket bei Facebook
    Was tun wir nicht alles, um auch einmal in den Genuss eines günstigen Tickets mit der Bahn zu kommen. Vorweihnachtliche Einkäufe vielleicht auch mal  „bei und mit Muttern“ zu tätigen. Daher unser heutiger Hinweis.

    (Autor. M. Weiss | Screenshots: A. Korkis | Quellen: (faz.net, karriere.de , facebook.com)

  • Menti gibt seine Daten auf Facebook frei

    Menti Social Media

    Mieser Tag, in der Prüfung durchgefallen, Frustsaufen und schwupps! landet ein neues Profilfoto irgendwo im Netz. Und dann vielleicht noch ein Video. Man wird verlinkt. Es wird kopiert, geteilt und gefallen.

    Tun sie’s oder tun sie’s nicht – das ist hier die Frage
    Widersprüche, wo man nachliest. Die einen googeln ihren Bewerber, die anderen nicht. BASF und Continental beispielsweise behaupten, sie hätten dafür schlichtweg keine Zeit und es sei ihnen egal, was da im Internet gepostet wurde. In dem selben Tenor geht es weiter, „es sei nicht vorgesehen“ und man wolle sich „eher ein Gesamtbild“ verschaffen. Eine wissenschaftliche Studie der Zeitschrift für Personalforschung (Ausgabe 01/2010, 1. Seite frei, Rest kostenpflichtig) legt allerdings den Schluss nahe, dass Informationen aus dem Internet sehr wohl zu Rate gezogen werden.

    Und ob! Es gibt sogar Kurse!
    Als Beweis haben wir hier dieses lustige schweizer Video gefunden – lustig, weil wir nicht alles verstanden haben, aber was der Beitrag sagen will, ist ja wohl klar… – und einen dazugehörigen Artikel auf der Website des Schweizer Fernsehens. Personaler belegen inzwischen Kurse darüber, wie sie online die Spreu vom Weizen trennen können.

    In Zahlen
    Je nach Studie unterschiedlich, aber tendenziell steigend. So verrät uns eine Studie des CareerBuilder, dass 2006 11% aller Personaler Bewerber im Internet gesucht haben, 2008 waren es schon 22%. 2009 waren es laut Verbraucherministerium schon 36%., laut Careerbuilder im Vergleich 45%. Jetzt ist das natürlich nicht alles negativ, immerhin kann man das Internet für sich ja auch nutzen, wie diese letzte Studie zeigt. Denn es kann ja passieren, dass das positive Bild eines Bewerbers durch Infos aus dem Internet bestätig wird!

    Zunächst das Böse besiegen
    Erst einmal sollte man sich um positive Inhalte kümmern: Also Fotos, Videos und Verlinkungen raus, die nicht ganz so vorteilhaft aussehen. Das gleiche gilt für Kommentare, Spiele oder dubiose Seiten und Gruppen, die einem gefallen. Wem diese Pflege zu mühselig ist, riskiert ausspioniert zu werden. Was glauben Sie, wie viele Fake-Accounts von Personalabteilungen existieren, nur um mal eben anonym einen Blick auf die Seite des Bewerbers werfen zu können? Und das dann abspeichern? Digital, in Einsen und Nullen, faktisch unlöschbar! Das ist halt so die Krux mit web 2.0: Jeder kann mitmachen, aber jeder kann halt auch mitgucken.

    Freunde und „Freunde“
    Und um sicher zu gehen, dass Privates privat bleibt, hilft eigentlich nur eins: Konsequenz: Profil nur Freunden freigeben, keine Freundschaftseinladungen von Leuten annehmen, die man nicht kennt. Und auch dann überlegen Sie es sich gut, was Sie veröffentlichen: Wenn Ihnen das nächste Mal ein böser Kommentar auf der Zunge liegt, überlegen Sie sich vielleicht, ob es „Freunde“ in Ihrem Netzwerk gibt, die das gegen Sie verwenden könnten. Würden. Irgendwann mal. Und dann erzählen Sie vielleicht lieber den Menschen, denen Sie vertrauen, was Ihnen auf dem Herzen liegt. Es sei denn ihre Freunde zeichnen alles Gesagte mit einem Diktiergerät auf, um es hinterher im Internet posten zu können. Digital, in Einsen und Nullen, faktisch unlöschbar.

    Anschließend zum Helden aufsteigen
    Wer jetzt die Medaille noch etwas glänzender polieren möchte, kann sich proaktiv um sein Image im Internet kümmern. Das erfordert ein bißchen Zeit und Engagement. Únd nur weil man schließlich und endlich die Hürde geschafft hat, einen Job zu bekommen, darf man sich lange nicht wieder gehen lassen. Es gab auch schon Vorfälle, da wurden Mitarbeiter abgemahnt oder entlassen, weil sie negativ im Internet aufgefallen sind. Eins ist dabei sicher: Es kommt die Zeit, da wird es nicht mehr drauf ankommen, wie viele Freunde und „Freunde“ man auf Facebook hat, sondern wer seine eigene Publikationsgeilheit am besten zügeln kann.

    (Autor: A. Sokolowski | Cartoon: A. Korkis | Quelle: Archiv)

  • So viele Sprachen, das CHE-Excellence-Ranking 2010 und ein wahnsinnskreativer Wettbewerb

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Die internationale Sprachenmesse öffnet ihre Tore, das CHE-Excellence-Ranking 2010 ist endlich da und außerdem: jugend creativ läuft wieder an.

    Screenshot expolingua.com,

    Sprachenmesse im Russischen Haus
    Vom 19. bis 21. November 2010 haben Sprachenbegeisterte zum 23. Mal die Möglichkeit sich auf der EXPOLINGUA in Berlin über alles zu informieren, was mit Sprachen zu tun hat, nicht nur Russisch. Seien es Sprachreisen, Auslandsjahre, Tests, Software oder Verlage, es ist für jeden was dabei. Auch Botschaften und Kulturinstitute werden vor Ort sein, sodass man gleich in fremde Mentalitäten reinschnuppern kann. Da Sprachen und Mobilität in Zukunft weiterhin Bedeutung haben werden, lohnt es sich bestimmt hier vorbei zu schauen. Wer es nicht schafft, dem ist das Ausstellerverzeichnis allein sicher schon eine Orientierungshilfe. Dieses ist zwar alphabetisch und nicht nach Ländern sortiert, dafür steht hinter jedem Aussteller, für welches Land er da ist. Besondere Highlights außerdem: Kulturprogramm und Vorträge wie zum Beispiel: „Koreanisch: Die einfache und praktische Sprache“

    Screenshot excellenceranking,

    Exzellent gebündelt
    Das CHE-Excellence-Ranking hat sich dieses Jahr insbesondere mit den Naturwissenschaften befasst und das tolle Ergebnis ist: Im europäischen Vergleich kann Deutschland in diesen Fachbereichen ganz schön oft punkten, wenn es um Master- und Promotionsmöglichkeiten geht. Genauer anschauen, allerdings teilweise auf Englisch (das dürfte ja wohl kein Problem sein, oder?), und  bis zu drei Hochschulen miteinander vergleichen kann man auf den Seiten des Excellence-Rankings selbst. Für Studienanfänger oder -interessierte gibt es natürlich auch das CHE-Hochschul-Ranking. Für beide gilt: Hübsche Animation und wirklich einfache Bedienung, so muss das sein!

    Screenshot jugendcreativ

    Zuhause! Zeig uns deine Welt!
    So unkreativ dieser Slogan ist, desto mehr muss man sich anstrengen, um da wirklich was Kreatives draus zu basteln. In jedem Fall eine Herausforderung, die der 41. internationale Jugendkreativwettbewerb der V&R-Banken „jugend creativ“ den vier verschiedenen Teilnehmergruppen gestellt hat. Teilnahmeschluss ist übrigens der 22. Februar 2011, in Bayern etwas eher (haben wir aber nicht ganz verstanden, warum). Jedenfalls sind wir auf die Gewinner ebenfalls sehr gespannt.

    (Autor. A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.expolingua.com, www.excellenceranking.org, www.jugendcreativ.bvr.de)

  • Roboter-Lehrer, weltweite Leseförderungen und wo Ingenieure gehätschelt werden

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Roboter gegen Lehrermangel, eine echt internationale Liste für Lesefüchse und wo zukünftige Ingenieure sich am besten fühlen.

    Screenshot Spiegel, Roboter

    Die Zukunft der Schule?
    Ist der Lehrer nun da oder nicht? In Südkorea soll der Englischunterricht in einem Pilotprojekt von Robotern übernommen werden. Externe Lehrer loggen sich auf dem Roboter ein und unterrichten. Der Vorteil: Die Lehrer können sich überall auf der Welt befinden, müssen nicht reisen, auswandern oder gar umziehen. Und dort, wo die Lehrer benötigt werden, wird dem Lehrermangel entgegen gewirkt. Das ist sicher kostengünstiger als eine komplette Robo-Dame zu entwerfen wie es die Japaner vorgemacht haben. Was sich nun durchsetzen wird, können wir an dieser Stelle noch nicht sagen, aber Tatsache ist, dass asiatische Kulturen bisher ohnehin mehr Begeisterung für Roboter gezeigt haben. Ist es nur eine Frage der Zeit, bis dieser Trend auch zu uns kommt?

    Screenshot lesen-weltwei, Datenbank für Lese-, Schreib- und Sprachprojekte

    Lesen in allen Sprachen
    Wir sagen ja immer, wir möchten Initiativen miteinander vernetzen. Also hier haben wir mal eine Liste mit Leseförderungsprojekten weltweit gefunden, die auch kurz vorgestellt werden, sogar nach Zielgruppen sortiert. Kleiner Nachteil: Wer zu einem Projekt mehr wissen möchte und auf die entsprechende Homepage geht, muss schon die Landessprache beherrschen. Bei Australien geht’s noch, aber spätestens bei den chinesischen oder dänischen Webseiten sind wir ausgestiegen.

    Screenshot faz.de, Ingenieure

    Auf dem seidenen Kissen
    Weil die Wirtschaft immer mehr Angst vor der so genannten Ingenieurlücke hat, muss dringend etwas getan werden. Wir kennen alle bereits Förderprogramme, die zum Beispiel Mädchen für Ingenieurwissenschaften begeistern sollen. Aber das echte Problem kommt ja erst noch: Die Durchfall- und Abbrecherquote an den Unis. Darum finden wir es umso interessanter, wie diese zwei Unis dagegen vorgehen, fast schon elitär…

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots. A. Korkis | Quellen: www.spiegel.de, http://lesen-weltweit.de, www.faz.net)

  • Service Learning? Eine positive Frauenpower-Bilanz und wie man sein Leben zum Beruf macht

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Es ist an der Zeit, soziales Engagement an Unis zu belohnen, ein erster Lichtblick für Frauenkarrieren und außerdem: Erfahrungen künstlerisch verarbeiten.

    Screenshot netzwerk

    Neben dem Studium die Zivilgesellschaft retten
    Heute sind wir auf das Hochschulnetzwerk „Bildung durch Verantwortung“ (BdV) gestoßen. Warum Hochschulen? Nun, angeblich sind Studenten die aktivste Gruppe überhaupt, die sich ehrenamtlich engagiert. Und wer kriegt’s mit? Eben. Service Learning ist dabei ein eigenes Lehrkonzept bei BdV, das bürgerschaftliches Engagement in den regulären Unterricht bzw. den Unialltag integriert. Auch das Deutsche Studentenwerk bemüht sich um die Würdigung der Studi-Aktivitäten und verleiht alle zwei Jahre einen Preis, gestern wieder einmal. Nicht nur, dass es gut im Lebenslauf aussieht, man erlernt Verantwortung und eine eigene Sicht auf die Welt. Denn für unsere Mitmenschen engagieren wir uns und nicht für den Personalchef.

    Screenshot karriere, Deutschlands neue Chefinnen

    Frauen sind auf dem Vormarsch
    Endlich mal eine gute Nachricht: Statt wie üblich festzustellen, was Frauen alles falsch machen und warum sie noch nicht in der Führungsspitze angekommen sind, zeigt uns Karriere.de heute eine vorbildliche Auswahl, was bisher richtig gemacht und wo Erfolge erzielt wurden. Das hebt die Laune, also unbedingt lesen.

    Screenshot Afghanistan, Theater-Premiere

    Wissen, was gespielt wird
    Elijah Escobar ist Schaupieler und Rapper. Ursprünglich kommt er aus Afghanistan und hat so manche schwere Erfahrungen hinter sich. Wie erträgt man so etwas? Auswandern, einwandern, integrieren? Elijah hat seinen eigenen Weg gefunden: Er verarbeitet all dies in seiner Musik und der Schauspielerei. Man kann nicht nur Hobbys zum Beruf machen, zeigt er, sondern auch sein Leben: Passenderweise hat morgen Abend in Hannover das Theaterstück „Tariqs Auftrag“ Premiere. Und dort spielt Elijah einen jungen Mann, der ihm nicht ganz unähnlich ist. Eine spannende Sicht auf den Inhalt des Stückes, finden wir.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.netzwerk-bdv.de, www.karriere.de , www.afghanistan-blog.de)

  • Retro-Selbständigkeit, die Lehrer der Zukunft und wo die freien Stellen sind

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Zwei Studenten häkeln sich in die Selbständigkeit, wie sich das Berufsbild von Lehrern verändert und außerdem: Berater mögen Netzwerke nicht.

    My Boshi

    Sie wollen Sozialwissenschaftler sein? Sie sind ja gar nicht am stricken!
    Das waren die üblichen Kommentare, wenn Stille im Hörsaal einkehrte. Irgendwann verschwanden Häkel- und Stricknadeln aus dem Programm. Zu langweilig, zu sehr Oma, zu sehr Mama. Der US-Trend, der jetzt wieder zu uns rüberschwappt, gefällt sicher nicht nur den Strickenden sondern lässt sicher auch Profs wieder nostalgisch werden. Dass Handarbeit auch wirklich Geld bringen kann, haben diese zwei Jungs bewiesen: unter dem Namen myboshi haben sie sich selbständig gemacht. Sie stricken und häkeln im Auftrag für die, die es von Oma eben nicht mehr gelernt haben. Männer, die häkeln. Das ist das 21. Jahrhundert.

    ZEIT Lehrer

    Turbulenzen vorprogrammiert: Lehrer sein
    Heute finden wir wieder einen guten Beitrag über die zukünftigen Aufgaben des Lehrerberufs und auch, was daran alles neu ist. Längst bedeutet Lehren nämlich nicht mehr nur, sturr den Lehrplan abzuarbeiten, vor allem, seit Schulreformen, Zusammenlegungen von Schulen und Förderungsideen der Politik permanent neu erfunden werden. Nie wieder Langeweile, das verspricht der Artikel. Wie hart der Alltag allerdings schon ist, Stichwort soziale Brennpunkte, Dauerstress und enorme Belastungsproben, bleibt hier allerdings ein bißchen vor.

    Karriere Personalberater

    Eine Plattform für alles
    Unternehmen gehen dahin, wo die Nutzer sind: ins Internet. Aber nicht irgendwohin. Denn seit man Social Media und die eigene Website miteinander vernetzen kann, haben Unternehmen ihre Finger überall mit drin: Twitter, Facebook, Xing, LinkedIn. Heute verrät uns ein Personalberater, dass er das gar nicht so gut findet. Denn auch Jobs finden sich so vermehrt in Social Media. Ist vielleicht nicht so toll für ihn, aber für alle, die einen Job suchen, sind hier einige wichtige Zahlen und Trends zusammengefasst.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.myboshi.net,  www.zeit.de, www.karriere.de)

  • Super-Menti auf Zeitarbeit

    Menti Zeitarbeit

    Generation “Unsicher”: Seit der IG-Metall-Studie ist es offiziell. Gerade junge Menschen sind von Zeit- und Leiharbeit besonders betroffen. Perspektiven fehlen. Und die Deutschen werden nicht jünger.

    Schnell rein und schnell raus
    Größtmögliche Flexibilität erhalten Firmen, die neue Mitarbeiter über Zeitarbeitsfirmen einstellen. Denn Personal ist schnell da. Und für den Fall einer weiteren Krise kann man Arbeitsplätze auch schnell wieder einstampfen. Derzeit planen zwar über 90% der Unternehmen wieder Neueinstellungen, aber unter dem Vorbehalt, Mitarbeiter über befristete Verträge oder gar Zeitarbeit einzustellen. Das Risiko für Arbeitnehmer geht nun über die reguläre Probezeit hinaus. Toll für die Statistik: Denn der Zeitarbeitsbranche geht es dadurch prächtig und außerdem könnte die Arbeitslosenquote dadurch enorm sinken.

    Aber zu welchem Preis?
    Bald könnte es legal werden auch Festangestellte zu feuern und über Zeitarbeitsfirmen billig wieder reinzuholen. Kein Wunder, dass da Proteste laut werden, die eine Entgeltgleichstellung fordern. Aber Diskriminierung innerhalb des Unternehmens kennt man ja bereits. Frauen verdienen im Schnitt für die gleiche Arbeit schließlich auch weniger als Männer. Heißt: Anti-Diskriminierung ja, aber, um bei dem Beispiel zu bleiben, wie erfolgreich waren Proteste für mehr Gleichstellung denn bisher?

    Die es besonders trifft
    Besonders leiden darunter die unter 35-Jährigen, wie eine Studie der IG-Metall Anfang dieser Woche verriet. Überdurchschnittlich viele unter ihnen sind in einem befristeten Arbeitsverhältnis oder sind als Zeitarbeiter eingestellt. Und je niedriger der Bildungsabschluss, desto schlechter schätzen Jugendliche ihre Zukunft ein. Dabei hätten eigentlich Akademiker derzeit den größten Grund zur Sorge: Die meisten befristeten Arbeitsverträge werden den Hochqualifizierten zugeschoben.

    Das größte Problem kommt erst noch bzw. gar nicht: der Nachwuchs
    Was sich die Gesellschaft damit antut, ist nicht nur im Handwerksbereich ein Problem, wie ein Beitrag der Tagesschau zeigt. Keine Planung für die nächsten drei oder sechs Monate möglich, keine Anschaffungen, denn wie soll man sie abbezahlen? Und: keine Familienplanung. Wie soll man sich um Nachwuchs kümmern, wenn man erst mit 35 Jahren einen sicheren Job hat? Es wird ohnehin oft genug bemängelt, dass gerade Akademiker zu wenig Kinder bekommen. Und das ist in dem Alter auch nicht mehr ganz risikofrei, ganz unabhängig von der Ausbildung. Wir wissen zwar alle aus Erfahrung, dass Superhelden selten Familie gründen. Wir wissen auch, das hochqualifizierte junge Menschen auf Niedriglohnbasis arbeiten, Stichwort “Ich mache alles”, nur um etwas Geld in der Tasche zu haben. Für eine befristete Zeit. Es wird sich rächen. Erst wenn eure Renten nicht gezahlt werden können, liebe Personalchefs, werdet ihr merken, dass man Flexibilität nicht essen kann.

    (Autor: A. Sokolowski | Cartoon: A. Korkis | Quelle: Archiv)

  • Letzte Chance: Anmeldung zum Webinar des Activity Circle!

    Villa Bonn

    „Wie verhalten sich Börsen-Insider? – Wie reagieren Insider auf Extremsituationen an den Aktienmärkten?“ Melden Sie sich kostenlos an und diskutieren Sie morgen mit!

    Thema
    Der deutsche Aktienindex DAX, der die Entwicklung der 30 größten börsennotierten Aktiengesellschaften widerspiegelt, steht bei knapp 6.200 Punkten. Das ist seit September 2009 ein Anstieg von über 10 Prozent. Lassen sich aus dem Verhalten von Börseninsidern Schlüsse auf die Aktienmärkte ziehen?

    Vorstellung der Insider
    Wir freuen uns, folgende Teilnehmer in der Expertenrunde begrüßen zu dürfen:
    Patrick Hable, Geschäftsführer der 2iQ Research, Frankfurt
    Jörg Dresen, Direktor Markets, Leiter Institutionelle Kunden, NordLB, Hannover
    Moderation: Martin Weiss

    Wann und wo?
    Freitag, den 22. Oktober von 12:00 – 13:30 Uhr, im Netz

    Wie nimmt man teil?
    Folgen Sie dem Anmeldelink und tragen Sie sich ein. (Unser Tip: Checken Sie bei der Gelegenheit unbedingt Ihre Systemvoraussetzungen.) Nach der Anmeldung erhalten Sie eine E-Mail mit der Teilnahmebestätigung. Darin wird Ihnen auch der Link zum Webinar mitgeteilt. Der Link wird um Punkt 12 Uhr freigeschaltet. Anschließend werden Sie aufgefordert, den Netviewer für den Zeitraum des Webinars zu installieren. Dies ist für alle Teilnehmer kostenfrei. Während des Webinars haben Sie die Möglichkeit Fragen per Chat zu stellen, die im Anschluss an die Präsentation der Experten beantwortet werden.

    Sollten Sie Probleme mit der Anmeldung haben, setzen Sie sich mit uns in Verbindung unter 069/ 870017-60.

    Wir freuen uns auf Sie!

    (Autor: A. Sokolowski | Foto: Carola Thiede | Quelle: Archiv)

  • Bildung & Tennis statt Kaste, Nachhilfe von der Couch und: neue Website des Deutschlandstipendiums

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Tennisstar Nadal setzt sich für indische Schulkinder ein, ist Online-Nachhilfe die Zukunft? Außerdem: das Deutschlandstipendium präsentiert seinen neuen Internetauftritt.

    Screenshot Rafaelnadal Tennis

    Mehr als nur eine Tennis-Stiftung
    So muss das sein. Zwar ist klar, dass eine Tenniskarriere irgendwann vorbei ist und man eine neue Beschäftigung finden muss. Und Tennisprofi Rafael Nadal hat das vorbildlich umgesetzt. Mit seiner Stiftung möchte er indischen Kindern aus den unteren Kasten bessere Ausbildung bieten. Denn prinzipiell gibt es zwar Quoten in Unternehmen, die sicherstellen sollen, dass aus allen Kasten Mitarbeiter eingestellt werden. Aber durch die schlechte Ausbildung der unteren Kasten gibt es keine qualifizierten Bewerber. Und weil wir hier in der Redaktion wissen, dass Nadal auf polnisch „weiterhin“ bedeutet, ist das ein gutes Zeichen für die Zukunft und Nachhaltigkeit seiner Stiftung. Ganz klar, Rafael ist unser Star des Tages!

    Screenshot Sofatutor Nachwuchswissenschaftler

    Was taugt ein virtueller Nachhilfelehrer?
    Angeblich ist das die Zukunft des Lernens. Darum sind wir heute auf Sofatutor aufmerksam geworden. Jeder schlaue Möchtegern darf Inhalte, also Lehrvideos hochladen, die Redaktion prüft sie und anschließend werden sie freigeschaltet. Für die Nachhilfe-„Schüler“ sind die Inhalte zwar nicht umsonst, aber günstiger als ein echter Nachhilfelehrer. Wir haben uns mal umgesehen und finden: prinzipiell eine gute Sache. Es dauert sicher eine Weile bis genügend Videos auf dem Server sind. Um Zweifelsfall darf man sich halt nicht darauf verlassen, dass genau das Thema, das man nicht versteht, dort schon verfilmt und hochgeladen wurde. Im Zweifelsfall sollte man vielleicht darüber nachdenken, im Schulbuch nachzulesen und selbst zu denken oder während der Schulstunde die Hand zu heben und zu fragen. Denn Fragen kostet nix.

    Screeshot Deutschland Stipendium

    Deutschlandstipendium stellt sich vor
    Wir haben vor einer Weile schon mal über Stipendien weltweit berichtet und Deutschland schnitt da nicht so gut ab. Höchste Eisenbahn für das Deutschlandstipendium, welches mehr talentierte Menschen fördert und vor allem nicht nur auf die Noten guckt. Die Website selbst ist im Moment für die Stipendiaten noch etwas mager. Klar, es gibt ja auch noch keine. Dafür gibt es aber erste kurze Infos, wie, wo und ab wann man sich bewerben kann. Am interessantesten ist die Seite derzeit eher für Hochschulen und Förderer, denn die müssen jetzt erst mal die Grundlagen für den Start zum Sommersemester 2011 schaffen.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.deutschland-stipendium.de,  www.sofatutor.com, www.rafaelnadal.com)

  • Was sind eigentlich Schülerfirmen, was bewirken Studiengebühren und wie beherrscht man Blitze?

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Wie Schüler früh lernen können ein Unternehmen zu führen, die Briten spüren erste Effekte der Studiengebühren und außerdem: Master of Blitz.

    Schülerfirmen.com

    Mehr als Monopoly
    Heute haben wir uns etwas mit dem Thema Schülerfirmen beschäftigt. Erste Zwischenbilanz: Viele verwenden das Wort, meinen aber unterschiedliche Sachen damit. Mal handelt es sich um ein echtes Unternehmen, mal nur um ein Projekt. Aber in jedem Fall werden aus Schülern echte kleine Unternehmer, die wirklich kaufen und verkaufen, produzieren und Rechnungen schreiben, auch wenn sie dann unterschiedlich heißen. Dabei gibt es bereits eine Vielzahl an Schülerfirmen in Deutschland. Unterstützung kann man sich bei vielen Stellen holen, einmal bei allgemein aufgestellten Initiativen, oder bundeslandspezifischen Förderprogrammen. Unser Eindruck dabei: den Schülern macht das riesigen Spaß, also unbedingt ausprobieren!

    Spiegel England Studiengebühren

    Was verändert sich durch Studiengebühren?
    Von den britischen Studiengebühren kann einem deutschen Studenten schon mal schwach werden. Aber das Problem ist das gleiche: Wird die Lehre wirklich besser durch mehr Kohle von draußen? Ist das ein Hindernis für Begabte aus sozial benachteiligten Schichten? Die Probleme sind nicht neu und sind auch in der Fish’n-Chips-Nation nicht unbekannt. Aber die Ergebnisse sind vielleicht auch nicht die, die alle befürchten. Oder?

    Zeit Studium Werkstoffkunde

    So banal wie faszinierend: Feuer
    Haben wir heute entdeckt: Eine kurze Begründung und Übersicht darüber, warum man sich mit den Grundelementen im Studium auseinandersetzen sollte. Heute geht es um Feuer und einen Studenten, den wir ziemlich überzeugend fanden. Das Fach heißt übrigens Werkstoffwissenschaften.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.schuelerfirmen.com, www.spiegel.de, www.zeit.de)