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Schlagwort: Arbeitgeber

  • Sackgasse Job – Was nun? Was tun?

    Vitamin B oder Qualifikation "medienarbeiter" Himmelstreppe

    Kennst Du diese Situation?
    Nach nicht ganz einfacher Suche und Entscheidung für einen Ausbildungsplatz, hast du Dich motiviert bis in die Fussspitzen auf die neue Aufgabe gestürzt und musst nach kurzer Zeit feststellen, dass alles anders gekommen ist oder sich ganz anders darstellt, als Du es erwartet hast. Du fühlst Dich, als wärest Du in eine Sackgasse geraten, aus der es keinen Ausweg gibt. Auch junge Leute sind mit einer solchen Situation häufig einfach überfordert.

    Was könntest Du unternehmen?
    Zunächst mal solltest Du Dir bewusst machen, dass so etwas im Laufe seiner Karriere immer mal wieder vorkommen kann. Das ist kein guter Trost. Denn was ist schon immer genau so, wie Du Dir das gedacht hast? Oder in welchem Job gibt es keine Veränderungen? So etwas zu erwarten wäre höchst unrealistisch! Ganz im Gegenteil, in der heutigen Arbeitswelt steht man regelmässig vor neuen Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Also, das, was Du vielleicht gerade erlebst, ist Teil eines Lernprozesses, ist Teil des Lebens überhaupt. Und mit einer solchen Situation hast Du die Chance, Dir Fähigkeiten anzueignen, damit umzugehen. Statt also der heute so populären Neigung nachzugeben, sehr schnell eine Sache aufzugeben und „hinzuschmeißen“, bist Du gut beraten, zunächst alle anderen Optionen zu prüfen und auszuschöpfen. Denn meistens lohnt es sich, zunächst Probleme zu lösen und Situationen zu verbessern, statt nach Neuem zu suchen. Klar muss aber auch sein, dass sich an manchen Dingen nichts ändern kann und dass Du, wenn diese Punkte so zutreffen, lieber zu einem „Ende mit Schrecken, als zu Schrecken ohne Ende“ optieren solltest.

    Wie könntest Du vorgehen?

    1. Schritt – Bestandsaufnahme
    Prüfe in aller Ruhe, wie sich Deine Situation darstellt, was genau es ist, das nicht den Erwartungen entspricht? Wie kam es dazu? Was hat sich geändert? Natürlich mußt Du Dich dabei auch fragen, inwieweit die eigenen Erwartungen und Vorstellungen wirklich realistisch waren. Fragen, die Du Dir sich stellen mußt sind dabei natürlich auch, ob es um Personen geht, mit denen Du nicht klarkommst, oder um Arbeitsinhalte, die Du nicht magst?! Oder sind es Randbedingungen, die den Alltag erschweren (Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Fahrtkosten, Arbeitszeiten, usw.)? Möglicherweise handelt es sich um einen Mix aus verschiedenen Problemen, die in Summe das Frustpotenzial auf ein anscheinend unerträgliches Mass erhöhen.

    2. Schritt – Handlungsoptionen prüfen
    Zwischenmenschliche Probleme
    Liegt das Kernproblem im zwischenmenschlichen Bereich, also kommst Du mit einem oder mehreren Kollegen nicht klar, ist es am besten, wenn Du den Mut aufbringst und das Thema offen ansprichst. Das ist gar nicht leicht, weil häufig Emotionen eine Rolle spielen – die eigenen und natürlich die des Kollegen! Aber Du kannst Dir helfen indem Du versuchst, auf der Sachebene zu bleiben. Daher ist es ratsam, vor dem Gespräch genau zu prüfen, um welche Situationen es geht. Was genau ist so störend? Und was könnten die Ursachen sein? Gibt es besondere Umstände, die zu berücksichtigen sind? Und was kann man selbst tun, um solche Situationen überhaupt nicht entstehen zu lassen oder zu entschärfen? Wenn Du Dir darüber im Klaren bist und Du dir Lösungsmöglichkeiten überlegt hast, ist es viel leichter in ein solches Gespräch mit dem betreffenden Kollegen zu gehen.

    Arbeitsinhalte
    Sind es Arbeitsinhalte, die Du Dir anders vorgestellt hast, analysiere die genauen Umstände und prüfe, ob dies nur eine zeitweilige Situation ist und sich in absehbarer Zeit wieder Änderungen einstellen werden, oder nicht. Es gibt leider heute immer noch Ausbildungsbetriebe, die ihre Auszubildenden als billige Arbeitskräfte ansehen und dann auch alles nur Mögliche erledigen lassen, nur eben nicht Inhalte des entsprechenden Ausbildungsberufes. Natürlich kommt es immer wieder vor, dass auch Azubis mit völlig falschen Erwartungen in ihre Ausbildung einsteigen. Hier muss man sich wieder mal an die eigene Nase fassen. Dann ist nicht der Job das Problem, sondern die eigene Person.

    Randbedingungen
    Dann gibt es natürlich noch die Randbedingungen, die einem das Leben erschweren. Aber auch hier lassen sich manche Änderungen realisieren. Z.B. könntest Du versuchen, statt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren, einen Kollegen zu finden, der Dich mitnimmt, oder Du könntest Dich mit anderen abstimmen und vielleicht Arbeitszeiten aufeinander abstimmen. Es gibt Kollegen, die lieber Spätschicht arbeiten und das auf Dauer, oder umgekehrt.

    3. Schritt – Strategie und Umsetzung
    Wenn Du soweit bist, solltest Du ein Problem nach dem anderen angehen. Konzentriere Dich auf leichter realisierbare Lösungsmöglichkeiten. Hierbei ist es wiederum ratsam, sich mit anderen abzustimmen und noch einen Plan B in der Tasche zu haben. Wenn Du es geschafft hast, die eine oder andere Situation durch diese Vorgehensweise zu verbessern, motiviert es Dich auch und Du kannst die nächsten Schritte in Angriff nehmen. Damit durchlebst Du eine Lernkurve, die Du immer wieder im Leben brauchst und die ungeheuer wertvoll ist

    Mentor
    Empfehlenswert ist in einer solchen Situation ein Coach, Mentor oder Ratgeber. Das könnten ein guter Freund, ein Lehrer oder natürlich auch die Eltern sein. Übrigens einen guten Ratgeber erkennt man daran, dass er einem nicht nach dem Mund redet, sondern ganz offen und ehrlich seine Meinung sagt. Dieser Coach kann nicht nur nüchtern die Dinge einschätzen, er kann auch motivieren, nicht frühzeitig aufzugeben, er zeigt Dir aber vielleicht auch ganz neue Wege auf.

    Notbremse als letzte Lösung
    Was aber, wenn das alles nicht hilft? Nun, dann kannst Du mit guten Gewissens die Notbremse ziehen. Und dann sollte man auch nicht weiter zögern und sollte den Mut zu radikaleren Veränderungen aufbringen. Schließlich gibt es bei jedem Auto den Rückwärtsgang – Du  musst nicht in der Sackgasse stehen bleiben, sondern es besteht auch die Möglichkeit zurückfahren und einen anderen Weg einschlagen.
    Ich wünsche Dir viel Erfolg!

    (Gastautor: Alfred Stein| Bearbeitung A. Korkis | Foto: medienarbeiter | Thumb: kallejipp | Quelle: www.photocase.de)

  • Ehrenamtliche Bildungsarbeit: 1:1 Die Lesecoaches

    Communication is the key 

    1:1 Die Lesecoaches der AWO – Freiwillig – Die Agentur

    Wie kann ich ein Lesecoach werden?
    Es ist recht einfach, ein Lesecoach zu werden: Das notwendige Rüstzeug erhalten die zukünftigen ehrenamtlichen Lesecoaches in den kostenfreien Seminaren der AWO Freiwillig die Agentur.

    Die Seminare finden in angenehmer Atmosphäre in den Räumen der AWO (Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Frankfurt am Main e.V.), Henschelstr. 11, 60314 Frankfurt am Main/Nähe Ostbahnhof statt. Ehrenamtliche Projektleiterinnen, die selbst als Lesecoach tätig sind, geben ihre Erfahrungen weiter. Es gibt so viele Kinder, die dringend Unterstützung brauchen, damit sie Spaß am Lesen finden, ihren Wortschatz und das Verständnis der gelesenen Texte erweitern.

    Wer wird Lesecoach?
    Es sind nicht nur ältere Menschen, die Lesecoaches werden, sondern auch viele berufstätige junge Frauen zählen dazu, leider nur ganz wenige Männer. Dabei hätten männliche Lesecoaches eine gewisse Vorbildfunktion, denn es sind vor allem Jungs, die kaum oder gar nicht lesen und auch schon früh in der Schule mehr Probleme mit dem Lesen haben als Mädchen.

    Pimp my Lebenslauf
    Vor allem junge Menschen müssen wissen, dass sich ehrenamtliche (pro bono)-Tätigkeiten sehr gut im Lebenslauf machen. Die Arbeitgeber erkennen das soziale Engagement durchaus an, ja, sie stellen in einzelnen Fällen ihre Arbeitnehmer sogar für das Ehrenamt frei bzw. haben Verständnis dafür, wenn der Arbeitnehmer seine Mittagspause etc. dafür nutzt. Es ist sehr gut vorstellbar, dass junge Männer und ältere Schüler, die diese Aufgabe übernehmen, besonders gut bei den 8-bis 9-jährigen ankommen und die Peer-Bewunderung der Kleinen zu spüren bekommen.

    Wie kann ich Mitglied werden?
    Anschließend an den Besuch des Seminars, bei dem die Teilnehmer automatisch Mitglied der Stiftung Lesen werden, was zu nichts verpflichtet, und ein Zertifikat über die Teilnahme erhalten, ist Freiwillig. Die Agentur bemüht, die neuen Lesecoaches in eine Grund-, Gesamt- oder Förderschule zu vermitteln. Einzig die Lehrer der entsprechenden Schule wissen, welche Kinder Förderung benötigen und die Lesecoaches arbeiten bei ihrer Tätigkeit eng mit diesen zusammen.

    Hier noch der Link zu meinem letzten Artikel, vom 12. März.  In meinem nächsten Beitrag erfahren Sie, wie Schulen, Lehrer und Kinder über die Lesecoaches denken.

    Kommentare und Anregungen:
    Ganz besonders freue ich mich, wenn Sie mir Fragen und Anregungen mitteilen. Nutzen Sie einfach das Feld unter meinem Artikel. Vielen Dank!

    (Gastautor: Inge Koltermann | Foto: Cybertronic | Thumb: Albert Korkis | Quelle: http://www.awo-frankfurt.de/awo/)

  • Menti und Mentine bewerten ihren Arbeitgeber

    Mentine & Menti Comic, Bewertung

    Die Kommunikation ändert sich. Mit der Kündigung und dem Austritt aus dem Unternehmen ist die Arbeitswelt heute noch lange nicht vorbei. Unternehmen müssen sich warm anziehen, denn es gibt Arbeitgeber-Bewertungsportale. Für zukünftige Arbeitnehmer ein gefundenes Fressen. Ein Vergleich.

    Was es nicht alles gibt
    Heute haben wir uns Bewertungsportale für Arbeitgeber genauer angeschaut und möchten Ihnen als zukünftigem Praktikanten, Azubi oder Festangestellten einen roten Faden durch den Dschungel der Portale mitgeben. Ausschlaggebend waren bei unseren Betrachtungen die Anzahl der vorhandenen Bewertungen und ob die Zahl überhaupt kommuniziert wird, die Qualität der Bewertungs-Eigenschaften, die Möglichkeit auch frei formulierte Kommentare zu verfassen, das Vorhandensein von Communities bzw. die Einbindung von Social Media, zusätzliche Informationen auf der Seite wie z. B. News, Gehaltsvergleiche, Stellenbörsen, die Suchfunktionalität nach Bewertungen und das Vorhandensein bzw. die Qualität der Rankings. Und natürlich das Design des Website.

    Arbeitgebertest
    Die Seite macht optisch mehr einen Eindruck eines Schulprojekts, allerdings haben uns die Bewertungsdimensionen sehr gefallen (von Top über Naja und Ohje bis Flop). Leider ist die Ausbeute der Firmen nicht besonders hoch, gerade mal um die 350, davon ist aber mindestens eine Bewertung dabei. Gut finden wir, dass die Kommentare sehr offen formuliert sind. Allerdings scheint es sich um eine echt tote Seite zu handeln. Die Telefonnummer für Nachfragen ist auch falsch gewesen.
    Fazit: Mangelhaft

    bizzwatch
    Auf den ersten Blick eine sehr übersichtliche und freundliche Seite, die neben einem extra Online-TV-Angebot zu Karriere- und Jobfragen auch stets die Top 5 Bewertungen auf der Startseite anzeigt. Die zusätzlichen Newsfeeds lassen allerdings ein wenig an Aktualität zu wünschen übrig und auch eine Community fehlt gänzlich. Auch finden wir die Suchfunktion sehr rudimentär, da sie auf den Firmennamen und den Chef begrenzt ist. Ein bißchen mehr web 2.0 wäre hier angebracht. Ein letzer Pluspunkt: Bizzwatch vergibt an besonders gut bewertete Firmen und solche, die eine besonders offene Kommunikations pflegen, die Auszeichnung „A Company we trust“.
    Fazit: gut (-)

    Companize
    Eine sehr übersichtliche Seite, die uns auf Anhieb gefallen hat. Neben einer wirklich sehr guten Suchfunktion und Top-Rankings findet man eine Community und sinnvolle Kriterien zur Arbeitgeberbewertung. Statt den Nutzer durch eine Reihe von Klicks zu leiten, geht’s beim Reiter „Arbeitgeberbewertung“ gleich zur Sache. Das Bewertungsformular ist präsent, so soll es sein. Zudem gibt’s eine tolle Suchfunktion über die Schlagworte aus den Kommentaren und Gehaltsvergleiche. Einziger Punktabzug: Wir wissen leider nicht, wie viele Bewertungen hier kursieren und es sind wohl auch noch nicht besonders viele drin, außer bei den sehr großen Unternehmen.
    Fazit: sehr gut (-)

    Evaluba
    Eine sehr serviceorientierte Seite, die an Übersichtlichkeit nicht gespart hat. Man findet sich auf Anhieb zurecht, Tipps zu Karriere und Job gibt es noch dazu. Die Suchfunktion ist mit GoogleMaps kombiniert und die Rankings sind schnell zu finden. Die Kommentarfunktion und der direkte Link zum Forum finden wir beide Male sehr hilfreich, die Bewertungskategorien sind außerdem sehr ausführlich. Wie bei Hotelbewertungen zeigen grüne Icons, was es hier alles gibt, grau hinterlegte, was es nicht gibt. Manko: Auch hier wissen wir nichts über die Anzahl der Bewertungen, was den schönen Schein etwas trübt. Auch kursieren hier Unternehmen, die noch gar nicht bewertet wurden.
    Fazit: gut (+)

    Jobvote
    Eine gute Suchfunktion und sehr schlichte Menüführung in knallblau kommen uns hier entgegen. Allerdings ist die Seite an Transparenz nicht zu unterbieten: Es gibt keine Rankings, keine Auskunft über die Anzahl der Bewertungen, keine Community und in der Datenbank sind auch Firmen ohne Bewertung verzeichnet. Überwiegend, so scheint es. Eine Kommentarfunktion für die Bewertung fehlt völlig. Da hilft auch die Werbeanzeige von ComputerBild auf der Startseite nicht viel, um das wett zu machen.
    Fazit: Ungenügend

    Jobvoting
    Auf den ersten Blick sehr werbelastig und unübersichtlich. Auf den zweiten Blick entdecken wir eine gute Suchfunktion und beim weiteren Scrollen weiter unten Rankings und eine Suchmaschine, den Konfigurator, die es in sich hat. Dafür einen Pluspunkt. Leider finden sich auch hier sehr viele „Karteileichen“, also Unternehmen ohne Bewertungen, was wir sehr schade finden. Dafür aber gibt es wiederum eine Community, mit der man sein Freud und Leid teilen kann.
    Fazit: gut (-)

    Kelzen
    Ein international aufgestelltes Portal, dass schnell viele Informationen zu Rankings bietet. Mit bereits 15.000 Bewertungen ein sehr umfangreiches Portal. Leider fehlt uns hier die qualitative Kommentarfunktion oder eine Art Community. Auch die Darstellung der Bewertungen finden wir gewöhnungsbedürftig. Weiterer Service auf der Seite fehlt völlig. Wer also schnell nach „hard facts“ sucht, wird hier fündig, Austausch im web 2.0-Zeitalter ist nicht im Programm.
    Fazit: Befriedigend (+)

    Kununu
    Wahrscheinlich die umfangreichste Bewerbungsseite in der Reihe. Mit über 80.000 Bewertungen ist kununu inzwischen sogar eine Kooperation mit Xing eingegangen. Die Suchfunktion ist gut und ausführlich und bezieht sich auf Deutschland, Österreich und die Schweiz. Leider fehlt uns ein „echtes“ Ranking, wir finden dagegen die aktivsten Unternehmen, heißt, diejenigen mit den meisten Bewertungen. Die Bewertung selbst ist mit einer angebrachten Anzahl an Eigenschaften zu schaffen und auch echte Stimmen in Kommentaren oder in der Community finden sich wieder. Besonders gut finden wir, dass man eine Bewertung nun auch via Social Media mit anderen teilen kann. Vernetzt bis ins letzte Detail. Der Stellenmarkt bildet das i-Tüpfelchen.
    Fazit: sehr gut (-)

    MeinArbeitgeber
    Anmutendes Design. Es gibt angeblich eine funktionierende Community und das Extra der Studentenbewertungen. Der Betreiber erklärt das so: Studentenjob-Bewertungen haben einen besonderen Stellenwert, darum gibt es dafür ein extra Ranking. Finden wir gut, müsste aber besser rüberkommen, da ist noch Ausbaupotenzial. Manko: Bislang noch sehr wenige Bewertungen (unter hundert, also uHu) und es gibt keine Kommentarfunktion in den Bewertungen. Da bleibt die qualitative Bewertung leider auf der Strecke.
    Fazit: Befriedigend

    meinChef
    Gute Rankings, Bewertungs- und Feedbackmöglichkeiten auf dieser Seite. Auch Gehaltsvergleiche werden angeboten, was wir sehr interessant finden. Da leider nicht bekannt ist, wie viele Mitglieder die Seite hat, ist die Auskunft über diese Daten natürlich etwas zweifelhaft. Dagegen hält aber immer noch ein übersichtliches Design und eine gute Suchfunktion. Leider fehlt uns hier eine Community.
    Fazit: gut (-)

    Haben wir ein Portal vergessen?
    Dann schreiben Sie uns den Namen, den Link und am besten auch Ihre Erfahrungen dazu, gleich hier in die Kommentare. Wir nehmen Ihre Anregungen gerne auf!

    (Autor: A. Sokolowski | Comic: A. Korkis | Quelle: Archiv)

  • Die perfekte Bewerbungsmappe jetzt online

    Online-Mentoring Bewerbungsmappe

    Ihre Visitenkarte bei dem möglichen Arbeitgeber ist die richtige Bewerbungsmappe. Aber wie Sie sich auf den Arbeitgeber vorbereiten können, erfahren Sie in unserem Online-Mentoring mit Elena Komar.

    Ratgeber zur Bewerbung
    Worauf muss man bei einer Bewerbung auf eine konkrete Stellenanzeige achten? Wie sollte Ihre Bewerbungsmappe aufgebaut sein und womit können Sie punkten? Aber vor allem klärt Bewerbungsberaterin Elena Komar, wie Sie von standardisierten Bewerbungen wegkommen und Ihrer eigenen eine ganz persönliche und individuelle Note verleihen können.
    Bewerbungsaktivitäten um einen interessanten Ausbildungsplatz erfordern viel Sachkenntnis – auch über den Arbeitgeber. Deshalb ist dieses Online-Mentoring insbesondere für Schulabgänger ein Muss.  Hier werden Kenntnisse und Fähigkeiten für eine perfekte Bewerbungsmappe gegeben.

    Unser Urteil: Empfehlenswert, sehr ausführlich.

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    Hier geht’s zur Online-Mentoring-Übersicht

    (Autor: M. Weiss, A. Sokolowski | Foto: Saimen | Quelle: Photocase)

  • Wunscharbeitgeber auf der Automechanika

    Steuerknueppel

    Seit gestern stehen wieder einmal fünf Tage lang Besuchern die Tore der Automechanika, der internationalen Leitmesse der Automobilwirtschaft in Frankfurt am Main, offen. Rund 4400 Aussteller aus 76 Ländern präsentieren neue und innovative Lösungen des Automobilmarkts und der Zulieferindustrie. Eine ideale Plattform für alle, die sich schon immer für Automobile begeistern konnten – und sie zu ihrem Beruf machen wollen. Jetzt dem richtigen Gang einlegen!

    Messe mit Job-Direkteinspritzung
    Die Aussteller der Messe, die dieses Jahr noch internationaler und bunter gemischt sind, als in den vorigen Jahren, veröffentlichten bereits vor Messebeginn Stellenangebote auf www.automechanika.jobboarding.de. So können sich Bewerber rechtzeitig vorbereiten, interessante Stelleangebote finden und mit den Unternehmen Kontakt aufnehmen. Wem die Zeit dazu fehlt, der wird auch auf dem Messegelände an den Jobboards der Galleria (Ebene 1 A41) fündig: Dort hängen aktuelle Stelleangebote für jeden Geschmack aus.

    Die Qual der Wahl
    Wer bereits weiß, dass die Automechanika für einen zum Pflichtprogramm gehört, der sollte sich vorab genau informieren. Bei der Menge an mittelständischen Unternehmen und Weltkonzernen kann man schon mal den Überblick verlieren. Daher ist es wichtig, vorher zu wissen, was einem der Messebesuch bringen soll: Einen neuen Job, einen Kontakt oder einfach nur Information? Welchen Bereich finden Sie besonders spannend und welches Unternehmen bietet genau diese Sparte an (unabhängig davon, ob hier Stellenausschreibungen vorliegen)?

    Richtig vorbereiten
    Auf dieser Grundlage fällt es dann bereits leichter eine Auswahl an Wunscharbeitgebern zu treffen. Sinnvoll ist auch, sich einen Überblick über das Messegelände zu verschaffen und welche Aussteller man in welcher Reihenfolge besucht. Erfahrungsgemäß geht ein Messetag ziemlich auf die Füße, besonders, wenn man noch tütenweise Prospektmaterial zugesteckt bekommt und dieses mit sich herumträgt. Daher: kurze und effiziente Wege für den Besuch festlegen.

    Grün, grün, grün sind alle meine Autos
    Nicht zu vernachlässigen sind die aktuellen Trends der Automobilindustrie. Kaum ein Hersteller oder Zulieferer kann es sich noch leisten, nicht über Klima- und Umweltschutz nachzudenken. Ein Thema, das in Zukunft an Bedeutung gewinnen und neue Jobs mit sich bringen wird, sei es durch Innovationen im Hybridmotorbereich oder zum Stichwort Elektromobilität. Wer also schon mal die Messe besucht, sollte auch wissen, worüber die Aussteller untereinander reden und welche Berufsbilder in Zukunft möglich sein werden. Der Besuch diverser Events, z. B. zum Thema „Green Directory“ oder „Innovation Award“ sollte daher nicht fehlen.

    Sprechen Sie Ihren Wunscharbeitgeber an
    Es muss ja nicht gleich der Personalverantwortliche sein, den man erwischt. Auch andere Messemitarbeiter, die Schlüsselpositionen z. B. im Vertrieb oder der Produktion einnehmen, können meist früher abschätzen, ob und wann freie Stellen entstehen. Das ist wichtig, denn knapp zwei Drittel aller Stellen werden nicht ausgeschrieben, sondern intern vergeben. Nutzen Sie also die Gelegenheit und investieren Sie in Vitamin B.

    Wer am Ende überzeugt
    Interessieren Sie sich bereits für eine bestimmte Stellenausschreibung? Sprechen Sie die Person an, die aus dem Bereich kommt und nicht irgendwen. Aber Vorsicht: Gerade bei branchenspezifischen Messen, wie der Automechanika ist eine gute Vorbereitung über aktuelle Trends und Neuheiten auf dem Markt ein absolutes Muss! Ein persönliches Gespräch am Messestand sollte nicht nur von Interesse, sondern auch von Kompetenz zeugen. Überzeugen Sie Ihr Gegenüber von sich. Aber was mindestens genauso wichtig ist, wenn Sie am Ende des Messetages die Hallen verlassen: Welcher Wunscharbeitgeber hat Sie überzeugt? 
    (Autor: A. Sokolowski | Foto: die*Mel*| Quelle photocase)