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Schlagwort: Computer

  • Ist „Call of ….“ ein Gesellschaftsspiel? Ein junger Vater kommentiert…. gamescom! Ihre Meinung, votre opinion, your comment, vostro comento, amaciniz, taaleqik ….

    Ist „Call of Duty“ ein Gesellschaftsspiel? Kreativität bei Stil und Story halten Einzug in neue Spielentwicklungen. Thorsten Vozar und Ludwig Reicherstorfer, Landesgeschäftsführer von CSUnet kommentieren.

    Thorsten Vozar:

    In Berichten über die gerade mit einem Besucherrekord zu Ende gegangene Gamescom habe ich viel gesehen und gelesen über das Phänomen Computerspiele, das nicht erst durch die allgegenwärtige Vernetzung über das Internet zu einem Massenphänomen geworden ist. Bei schönstem Sommerwetter zieht es tausende von jungen Menschen in Messehallen, um stundenlang an Ständen anzustehen und die neuesten Spiele zu testen. Ich habe Interviews mit jungen Menschen gesehen, die voller Begeisterung und mit leuchtenden Augen von Onlinespielen berichtet haben, wie sie stunden- und nächtelang mit Gleichgesinnten „Call of Duty“ spielen.

    Im Moment bin ich noch ganz froh, dass meine Kinder im Fernsehen die „Oktonauten“ oder „Bob the builder“ schauen. Und sobald es nicht in Strömen regnet, wollen sie raus an die frische Luft. Elternherz, was willst du mehr! Obwohl ich noch einige Jahre davon entfernt bin, dass meine Kinder „Call of Duty“ (wie auch immer die aktuelle Version dann heißt) am Rechner spielen wollen, kommt jetzt schon ein leichtes Unbehagen zu Tage, wenn ich daran denke, dass sie das irgendwann auch mal spielen wollen (und vermutlich auch werden). Dabei saß ich selbst mal stundenlang vor dem Rechner und habe „Doom 2“ gespielt oder mit ruhiger Hand auf der Maus mit einem Präzisionsgewehr auf die Köpfe (natürlich böser) Computergegner gezielt. Ich kann mich auch noch gut an die Ermahnungen meines Vaters erinnern, dass Menschen im richtigen Krieg gestorben sind und solche Spiele daher den Krieg verherrlichen.

    Und nun? Hatte ich mir nicht vorgenommen, mit dem Thema Computer und Internet anders umzugehen als meine Eltern? Ich kann meine Kinder nicht abschotten, und nur das sehen lassen, was ich für richtig und altersgerecht halte. Käme das nicht einer Zensur gleich? Selbst wenn ich es zu Hause verbiete, werden sie mit absoluter Sicherheit irgendwo bei Freunden einen unbeschränkten Zugriff ins Netz bekommen. Und sie werden Dinge im Internet sehen, wovon ich nicht mal wissen möchte, dass sie so etwas sehen. Ich wäre wahrscheinlich froh, wenn sie nur „Call of Duty“ spielten.

    Sie werden wie selbstverständlich mit Computer und Internet aufwachsen. Selbst im Alter von zwei Jahren weiß mein Zweitgeborener, dass er mit dem Finger über das Display meines Telefons streichen muss, um sich das nächste Foto anzusehen. Wahrscheinlich würde ich die Entwicklung meiner Kinder sogar behindern, wenn ich sie von der Technik fernhalte und sie deswegen zu Außenseitern in der Schule mache.

    Dabei möchte ich doch nicht mehr und nicht weniger, als dass sie einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet lernen. Ich wünsche mir, dass sie immer in der Lage sein werden, zwischen dem wahren Leben und dem Internet oder dem Spiel zu unterscheiden – wie realistisch die Grafik und das Spielverhalten auch immer sein mag. Ich möchte sie so erziehen, dass sie sich eine eigene Meinung bilden, mündige Bürger werden. Das ist meine Aufgabe. Genauso, wie ihnen Respekt vor anderen Menschen und dem Leben zu vermitteln. Das geht wie so oft am besten, indem ich es ihnen vorlebe.

    Und vielleicht stärkt ja das Online-Zusammenspiel bei „Call of Duty“ tatsächlich das Zusammengehörigkeitsgefühl oder das logische Denken durch gemeinsames taktisches Vorgehen. Ausgeprägte Sozialkompetenzen und analytische Fähigkeiten stehen in der heutigen Arbeitswelt hoch im Kurs.

    Ich werde es zwangsläufig irgendwann erfahren… (Autor: Thorsten Vozar)

    Ludwig Reicherstorfer, Landesgeschäftsführer CSUnet

    Computerspiele sind längst kein sinnloser Zeitvertreib mehr,
    sondern oftmals kleine Kunstwerke. Auf der Gamescom konnte man wieder einmal die Vielfältigkeit und das Ideenreichtum der Spieleentwickler sehen. Besonders spannend finde ich es, wenn Kreativität bei Stil und Story zusammen kommen und man wie bei einem guten Buch oder einem guten Film in die Atmosphäre eines solchen Spiels eintauchen kann. Ich finde es schade, dass manche bei Gaming immer noch an Tetris und Doom denken, glaube aber, dass diese Denkweise inzwischen nicht mehr zum „guten Geschmack“ gehört. (Ludwig Reicherstorfer, Landesgeschäftsführer CSUnet)

    Weitere Kommentare zu diesem Thema: Theo der Entdecker, Dorothee Bär, Papa, ich geh spielen Karl Feldkamp , Electroclash mit Captain Capa

    (Autoren: Thorsten Vozar und Ludwig Reicherstorfer  / Bildbearbeitung D. Balci)

    Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

  • Wanted: IT- & Telekommunikationselektroniker (Erfahrungsbericht)

    Guten Morgen liebe Leser,

    zu dem Beruf Informations- und Telekommunikationssystemelektroniker möchte ich Euch heute ein Interview zeigen. Dieses Interview wurde von mir mit einem Studenten im Bereich Informatik geführt. Sein Name ist Erol Turan und er ist 21 Jahre alt. Zurzeit befindet er sich im sechsten Semester. Lasst uns Herr Turan und seinen Traum im Bereich Informatik näher kennen lernen.

    Online 2 (Gerd Altmann)

    Mentoring4u: Hallo Herr Turan, können Sie uns erzählen, wie Sie zu diesem Bereich gekommen sind? War es schon immer Ihr Traum gewesen, Informatiker zu werden?

    Hr. Turan: Angefangen hat alles in einer Programmier-AG auf meiner Realschule: “Programmieren mit Visual Basic“. In dieser AG wurde mein Interesse für die Informatik geweckt! Vorher benutzte ich den Computer ausschließlich für alltägliche Dinge wie Internet surfen, Mails beantworten und News lesen. Erst durch diese AG entwickelte ich meine hohe Affinität für Computer und logische Abläufe. Mich faszinierte das was der Computer daraus machte. Fachlich gesehen hatte die AG unzählbare Mängel aber wahrscheinlich war genau das, was ich brauchte, um selber voranzukommen. Ziemlich schnell besorgte ich mir ein paar Bücher, die den Unterrichtsstoff vertieften und lernte autodidaktisch.

    Natürlich war das nicht immer so! Vor der AG war mein Interesse für Computer ermüdend, ständig Abstürze oder irgendwelche anderen Probleme. Nie im Leben hätte ich vorher daran gedacht Informatiker zu werden!

    Mentoring4u: Welchen Schulweg sind Sie gegangen?

    Hr. Turan: Nachdem ich meine mittlere Reife absolvierte, musste ich mich zwischen Fachoberschule und Gymnasium entscheiden, um später Informatik zu studieren. Natürlich gäbe es noch den Umweg über eine Ausbildung aber das hätte mir zu lange gedauert. Da man damals noch mit einer Fachhochschulreife zur Fachhochschule und zur Universität Frankfurt gehen konnte, entschied ich mich für die Fachoberschule. Während meiner Zeit dort, sperrte die Universität Frankfurt leider den Zugang für Fachoberschulabsolventen. Das hat mich aber nicht aufhalten können, Informatik zu studieren, darum bin ich auf die FH-Frankfurt gegangen und ich bereue es bis heute nicht!


    Tastatur (Gerd Altmann)

    Mentoring4u: Wow, ich finde es klasse, wie Sie Ihr Ziel anstreben! Und was machen Sie neben dem Studium?

    Hr. Turan: Mein Studium hat natürlich höchste Priorität, ich konnte es aber nicht abwarten meine Fähigkeiten in der Praxis zu erproben. Daher arbeite ich nebenbei. Meine Wahl fiel auf eine namhafte Firma, die es mir ermöglicht Ideen kreativ umzusetzen und an etwas Teil zu haben!

    Mentoring4u: Und was glauben Sie, wie sehen Ihre Berufsperspektiven aus?

    Hr. Turan: Also, was die Wirtschaft bringt, kann ich schlecht sagen, dafür gibt es eigene Studiengänge. Ich hoffe natürlich auf viele berufliche Möglichkeiten. Laut aktuellem Stand hat die IT-Branche einen ungemein hohen Fachkräftemangel.
    Mentoring4u:
    In welchem Bereich möchten Sie tätig werden?

    Hr. Turan: Nach dem Studium habe ich vor in die Entwicklung zu gehen, dieser Bereich reizt mich am meisten und war auch nicht umsonst Grund meines Studiums. Aber auch in der Entwicklung gibt es viele Bereiche, in denen ich tätig werden kann, z.B. die Softwareentwicklung, Webentwicklung oder auch die Systemprogrammierung, um nur ein paar zu nennen.

    Mentoring4u: Aha! Haben Sie schon eine Vorstellung wie Ihr Berufsalltag aussehen soll?

    Hr. Turan: Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Das Wichtigste ist das keine Routinearbeiten getan werden müssen. Aber das wünscht sich wohl jeder und gilt nicht nur speziell für meinen Bereich.


    WORLD WIDE WEB 013 (Gerd Altmann)

    Mentoring4u: Was finden Sie denn so besonders an der Informatik? Vielleicht das hohe Gehalt?

    Hr. Turan: Auch, wenn in dieser Branche gut bezahlt wird, gibt es leider auch Ausnahmen. Das Gehalt sollte nicht ausschlaggebend für die Berufswahl sein. Was mich fasziniert, ist die Vielfältigkeit! Wenn ich auf etwas hin arbeite, etwas entwickle mit einem Ziel, dann habe ich unglaublich viele Lösungsansätze wie ich diese Aufgabe bewältigen kann!

    Mentoring4u: Haben Sie einige Tipps für unsere Leser?

    Hr. Turan: Die Informatik bietet eine Vielzahl von Berufen an für Menschen mit unterschiedlichsten Stärken. Interessenten können sich gerne, z.B. am „Tag der offenen Tür“ der FH, erkundige und mal in Probevorlesungen vorbeischauen.

    Mentoring4u: Vielen Dank Herr Turan für das Interview. Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg bei Ihrem Studium!

    (Das Interview führte Ayu Damayanti mit Herrn Turan |  Bilder: Gerd Altmann)

  • Informations- und Telekommunikationssystemelektroniker/in mit Plan B

    Sie planen, installieren und konfigurieren Systeme, Komponenten und Netzwerke. Hierzu beschaffen IT-System-Elektroniker/innen Hard- und Software und richten die Stromversorgung ein. Anschließend nehmen sie die Systeme in Betrieb und installieren die Software. Sie informieren und beraten die Kunden vor Ort über die Nutzungsmöglichkeiten von informations- und kommunikationstechnischen Geräten wie Rechner, Telefonanlage, Drucker oder Faxgerät. Bei der Aufstellung der Geräte achten sie darauf, dass diese leicht zugänglich bzw. komfortabel zu bedienen sind und ergonomischen Ansprüchen genügen. Ferner warten sie die Kommunikationsinfrastruktur und behebenauftretende Störungen. IT-System-Elektroniker/innen sind Elektrofachkräfte im Sinne der Unfallverhütungsvorschriften.

    Ihren Arbeitsplatz haben IT-Systemelektroniker/innen in erster Linie in Unternehmen, die Produkte und Dienstleistungen der Informations- und Telekommunikationstechnik anbieten. Sie finden Beschäftigung bei Herstellern und Betreibern von Telekommunikationsanlagen und -netzen, bei Installationsbetrieben für Sicherheitstechnik sowieim Einzelhandel, der kundenspezifische Hardwarekonfigurationen anbietet. Darüberhinaus sind sie in Ingenieurbüros tätig, die Netzwerke planen.

    IT-System-Elektroniker/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird in Betrieben durchgeführt, die Produkte und Dienstleistungen der Informations- und Telekommuni-kationstechnik anbieten. Auch eine schulische Ausbildung ist möglich.

    Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:
    € 755 bis € 783
    1. Ausbildungsjahr:
    € 805 bis € 825
    2. Ausbildungsjahr:
    € 861 bis € 886
    3. Ausbildungsjahr:

    (Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

    Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
    Informatikkaufmann/-frau

    Mathematisch-technische/r Softwareentwickler/in

    Ähnliche Berufe hier auf Mentoring4u:
    Ihre Fähigkeiten wie sehr gute PC-Kenntnisse und sichere Umgang mit Betriebssystemen werden in diesem Beruf erwartet. Um diesen Beruf und die unterschiedlichen Arbeitsbereiche genauer unter die Lupe zu nehmen, würde ein Praktikum nützlich sein. Im Rahmen eines Praktikums erlangen Sie einen Einblick in die Arbeitswelt dieses Berufes und können in die informations- und kommunikationstechnischen Arbeiten hineinschnuppern. Ihr Praktikum kann beispielsweise in Ingenieurbüros oder bei Installationsbetrieben für Sicherheitstechnik sowie im Einzelhandel absolviert werden.

    Folgende Verbände können Ihnen ganz bestimt bei der Suche nach Ansprechpartner und Kontaktadressen helfen:
    Gesellschaft für Informatik e.V.

    Bundesverband IT-Mittelstand e.V.

    Verband der Elektrontechnik Elektronik und Informationstechnik

    Verband der Software-, Information-, und Kommunikationstechnik

    Museen wie Heinz Nixdorf Museumund Oldenburger Computermuseum bieten auch zahlreiche Informationen über die Welt der Informatik. Dies ist eine gute Gelegenheit für Sie, um sich weiter über diesen Beruf zu erkundigen.

    Die perfekte Bewerbungsmappe
    Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

    Tipps für die Bewerbung
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

    Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online

    Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung und PlanB
    Nun haben Sie es fast geschafft und müssen sich entscheiden, was Sie nach der Ausbildung unternehmen.  Nur der Spruch “das kann ich doch alles besser” führt nicht direkt zur Selbstständigkeit. Fühlen Sie sich für die Selbstständigkeit geboren? In der Buchhaltung sollten Sie dann auch ganz besonders fit sein. Weitere Erfahrungen sammeln ist die Devise. Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

    Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Sie müssen nur wissen, wo Sie wirklich hin wollen, Arbeitgeber gibt es genug für Sie, das kann auch der Bäckereibetrieb um die Ecke sein. Fragen Sie doch mal, ob dort schon eine Website oder ein online-shop betrieben wird. Wenn nicht, ist das vielleicht ein ganz anderer Einstieg für Sie. Sie können diese Kommunikationskanäle bedienen. Langfristig ist es noch lohnender, wenn Sie sich einen Betrieb in einer anderen Stadt aussuchen. Lernen, lernen, lernen und hinterher die Früchte ernten. Denken Sie doch auch einmal darüber nach, ob ein Studium für Sie interessant ist.   Lesen Sie dazu auch unseren Artikel “Studieren ohne Abi“ .

    Ganz besonders gefragt werden Fachkräfte in strukturschwachen Gebieten oder im Ausland. Flexibilität ist Trumpf. Ihr Ziel sollte immer sein, das Beste zu erreichen.  Denken Sie immer daran, wenn Sie mit einem möglichen Arbeitgeber sprechen, müssen Sie interessant für ihn sein. Und Sie verkaufen an ihn Ihre Arbeitskraft und die muss hohen Ansprüchen gerecht werden. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

    Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
    Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen? Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Autoren: M. Weiss & Ayu Damayanti ( Praktikantin) |  Bild & Thumb: A. Damayanti  |  Quellen:  www.gi.de, www.bitmi.de, hwww.vde.com, www.vde.com, www.hnf.de, www.sibb.de,Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )

  • Mathematisch-technische/r Software-Entwickler/in mit PlanB

    Sie programmieren Software, erstellen z.B. Benutzerschnittstellen, setzen Verfahrender numerischen Mathematik und Lösungsalgorithmen um oder richten Anwendersoftware, Datenbanken und Netzwerke ein. Nachdem Mathematisch-technische Software-entwickler/innen ein Problem analysiert und ggf. mit den Kunden besprochen haben,setzen sie die Anforderungen um und dokumentieren die Ergebnisse. In der Qualitätssicherung testen sie die Software und setzen dabei die passenden Testtools ein. Anwenderschulungen führen sie im eigenen Haus oder auch bei Kunden durch. Mathematisch-technische Softwareentwickler/innen weisen die Anwender in die Bedienungneu erstellter oder optimierter Software ein und erklären die Funktionen. Wenn sie ininterdisziplinären Forschungsteams tätig sind, arbeiten sie fachübergreifend mit Spezialisten zusammen.

    Sie arbeiten in Unternehmen, die Produkte und Dienstleistungen der Informations- und Kommunikationstechnik entwickeln, anbieten oder einsetzen – also bei Software- und Systemhäusern oder in den entsprechenden Abteilungen größerer Unternehmen, z.B.Versicherungsgesellschaften oder Banken. Darüber hinaus können sie auch an Hochschulen und anderen Forschungseinrichtungen tätig sein.

    Mathematisch-technische/r Softwareentwickler/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird in Unternehmen der IT-Branche bzw. entsprechenden Unternehmensabtei-lungen angeboten.

    Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:

    1. Ausbildungsjahr: € 735 bis € 818
    2. Ausbildungsjahr: € 800 bis € 843
    3. Ausbildungsjahr: € 861 bis € 917

    (Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

    Die perfekte Bewerbungsmappe
    Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

    Tipps für die Bewerbung
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

    Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online

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    Informatikkaufmann/frau

    Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
    Anhand eines Praktikums beispielsweise in Unternehmen, die Produkte und Dienstleistungen der Informations- und Kommunikationstechnik entwickeln, anbieten oder einsetzen – also bei Software- undSystemhäusern oder in den entsprechenden Abteilungen größerer Unternehmen, z.B.Versicherungsgesellschaften oder Banken werden Sie die bereits erlente Theorie dieses Berufes vertiefen. Weiterhin werden Sie erfahren, ob Ihnen die praktische Arbeit in diesem Berufsfeld gefällt.

    Folgende Verbände können Ihnen ganz bestimmt einige Ansprechparnter nennen, falls Sie bei der Suche nicht fündig werden:
    IKT-Brachenverband e.V.

    Bundesverband IT-Mittelstand

    Verband Wirtschaftsinformatik

    Intelligente Software Lösungen Verband

    Museen zu besuchen würde sich sicherlich lohnen! Dort haben Sie die Möglickeit zahlreiche Informationen über diesen Beruf zu sammeln.
    Hier sind einige Museen haben wir für Sie aufgelistet:
    Computermuseum HNF Nixdorf
    Computermuseum GWDG
    Mathematikum Museum

    Eine weitere Möglichkeit sich weiter über diesen Beruf zu erkundigen wäre z.B. bei dem Haus der Mathematikoder Computer- Kabinett Göttingen .

    Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung und PlanB
    Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

    Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Sie müssen nur wissen, wo Sie wirklich hin wollen. Langfristig ist es noch lohnender, wenn Sie sich einen Betrieb in einer anderen Stadt aussuchen. Fachkräfte werden heute in der ganzen Republik gesucht. Nutzen Sie Ihre Chance! Lernen, lernen, lernen und hinterher die Früchte ernten. Denken Sie doch auch einmal darüber nach, ob ein Studium für Sie interessant ist. Wenn Sie in Mathematik und Naturwissenschaften echt fit sind, sollten Sie sich wirklich überlegen, noch ein Studium dranzuhängen. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel „Studieren ohne Abi“  , die Zusammenfassung der Mentorenveranstaltung in Elmshorn (11/2011) und den Artikel über DESY.

    Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
    Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen? Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Autoren: M. Weiss & Ayu Damayanti ( Praktikantin) |  Bild & Thumb: A. Damayanti  |  Quellen: www.sibb.de, www.bitmi.de, www.viw.ch, www.isl-software.de, www.gwdg.de, www.gwdg.de, www.hausdermathematik.at, www.c-c-g.de ,Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )