mentoring4u

Schlagwort: Gamescom

  • Theo der Entdecker oder der Urgroßvater lernt vom Ur-Enkel …. gamescom! Ihre Meinung, votre opinion, your comment, vostro comento, amaciniz, taaleqik ….

    Mit fast 300.000 Besuchern bewies die Gamescom einmal mehr, dass Computerspiele längst zu Kulturgütern geworden sind, die immense Innovations- und Kreativpotenziale aufzeigt. Und auch wirtschaftlich gewinnt die Gaming-Branche immer mehr an Relevanz.

    Laut Games-Report 2012 des BIU gibt es 25 Mio. aktive Gamer in Deutschland, dabei ist der Frauenanteil bei knapp 50 Prozent. Die Begeisterung für die Computerspiele geht quer durch alle Gesellschaftsgruppen, was ich besonders erfreulich finde. Etwas mehr als ein Drittel der Gamer sind unter 9 Jahren alt, was zeigt, dass es gerade für Kinder sehr gute und pädagogisch wertvolle Angebote gibt. In einer medienkompetenten Familie, in der Eltern ohne erhobenen Zeigefinger darauf achten, wie der Computer bei den Kindern eingesetzt wird, können Games ein großer Gewinn für die Entwicklung der Jüngsten sein. (Autorin: Dorothee Bär, MdB, stv. CSU-Generalsekretärin, Vorsitzende des CSUnet und des CSU-Netzrates)

    Bei einem Familienessen – (mein Schwiegersohn hat noch seine Großeltern) sah ich mit sehr erstaunten Augen wie der gerade 2-jährige Theo, jüngster Sohn meiner Tochter, seinem ca. 86 Jahre alten Urgroßvater das Iphone näherbrachte und sehr elegant jeweils von links nach rechts und umgekehrt wusch -wusch mit seinem kleinen Zeigefinger auf dem Gerät die Bilder bewegte- Nun denken die Forscher, haben die digital natives wie diese jüngste Generation genannt wird, das Problem, später in Büchern festzustellen, dass diese Bilder sich nicht bewegen. Wir sind übrigens die digital immigrants. (Autorin: Inge Koltermann)

    Weitere Kommentare zu diesem Thema: Papa ich geh spielen (Autor: Karl Feldkamp)

    Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.


    (Autoren: Dorothee Bär, Inge Koltermann /  Bilder: A. Damayanti, L. Reicherstorfer, Archiv /  Bildbearbeitung: D. Balci)

    Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen bitte an: Email: redaktion@mentoring4u.de Vielen Dank! Merci beaucoup! Mille grazie! Thanks a lot! Tesekkür ederiz! Sukran djasilen!

  • Papa, ich geh spielen… gamescom! Ihre Meinung, votre opinion, your comment, vostro comento, amaciniz, taaleqik ….

    Karl Feldkamp: Nun will ich nicht behaupten, dass ich – inzwischen Großvater von vier Enkeln – genau weiß, wie das Leben funktioniert und wie ein Kind sich am besten auf sein bevorstehende Erwachsenen-Dasein vorbereiten kann.


    Selbst als Vater und professioneller Pädagoge habe ich vorwiegend nach dem Schema Versuch und Irrtum gehandelt und bin inzwischen mit den Ergebnissen, die sich bei meinen erwachsenen Kindern zeigen, recht zufrieden.

    Ich weiß aber noch, wie schwer es zu ertragen war, wenn das eigene Kind sich Spielen widmete, die mein technisches und strategisches Know how weit überstiegen.

    Mein Vater hat einfach nicht mehr mit mir Schach gespielt, als ich ihn das erste Mal besiegte.

    Er war eben kein sonderlich guter Verlierer… Damit hat er mich zwar gehörig  enttäuscht. Aber er verstand die Spielregeln wenigstens noch.

    Heute müssen Väter immer eher damit rechnen, dass ihre Söhne ihnen überlegen sind.

    Sie beherrschen in relativ jungen Jahren schon spielerisch die Technik und Elektronik ihrer kleinen und größeren Computer besser und verabschieden sich mit virtuellen Fantasie-Figuren aus dem, was Eltern für die wahre – nämlich ihre eigene – Realität halten.

    Früher kannte sich jeder Vater und vor allem jede Mutter in der überlieferten Märchenwelt recht gut aus. Sie konnten erzählen, was ihnen von ihren Eltern erzählt wurde.

    Zugegeben, das ist schon sehr lange her.

    Heute bastelt und programmiert eine anoynme Spiele- und Computerbranche sich etwas zusammen, dem die zumeist beruflich stark eingespannten Eltern sich überhaupt nicht mehr nachhaltig widmen können.

    Nur eines ist ganz gewiss noch wie früher: Die pädagogisch wertvolleren Spiele sind in der Regel die langweiligeren.

    So stand bei den Computerspielen, die gerade wieder auf der Kölner gamescom mit viel Werbung und Medienpräsenz angeboten wurden, selbstverständlich Glanz, Spannung und Aktion im Mittelpunkt, da die zunehmend abenteuerärmere Umwelt unserer Kinder, dringend Ersatz und Ausgleich erfordert.

    Ja, und genau genommen, sind die virtuellen Welten längst attraktiver als jene, die uns als Wirklichkeit umgeben. Zum Teil vermischen sich beide auch und es wird nicht nur für Kinder immer mühsamer zu unterscheiden, ob das stimmt, was wir außerhalb der Medien wahrnehmen oder das, was ihnen über kleine und größere Bildschirme ins Haus und inzwischen überall hin geliefert wird.

    Wenn jene Bildschirme nur erzählen und berichten würden, wären wir, abgesehen vom technischen Fortschritt und der gelegentlich überwältigenden Vielfalt des Gezeigten nur unbedeutend über das Märchenerzählen hinausgekommen.

    Doch durch die immer raffinierten Computerspiele, die der Spieler beeinflussen kann, ist es ihm möglich, die virtuellen Welten mitzugestalten. Und in virtuellen Welten ist das wesentlich leichter (nämlich zumeist durch Knopfdruck) möglich, während das Leben auf der Erde sich immer komplizierter gestaltet.

    Da laufen Banken aus dem Ruder der zuständigen Regierungen, da gelten städtische Metropolen als unregierbar, Kriege lassen sich nicht vermeiden. Und Eltern müssen sich aus Existenzgründen den Regeln der Berufswelt unterwerfen und können trotz aller angeblich familienfreundlichen politischen Bemühungen sich nur noch begrenzt um ihre Kinder kümmern.

    Nicht zuletzt deswegen sind Väter und Mütter auch bereit, ihren Kindern mehr Zeit am Kleincomputer zuzugestehen, als sie eigentlich für richtig halten.

    Einst hieß „Papa ich geh spielen“ zumeist: Ich gehe auf die Straße zu meinen Freunden.

    Da blieb dem Vater allenfalls die Sorge, dass sein Sohn oder seine Tochter Spielkameraden finden konnte, die sie oder ihn zu irgendwelchen Untaten anstifteten.

    Wenn heute ein Kind spielen geht, zieht es sich nicht selten in sein Kinder-Einzelzimmer zurück und drückt Knöpfchenfolgen oder kann durch Bewegung das Geschehen auf einem Großbildschirm beeinflussen. Und es wird nicht mehr lange dauern, dann wird das Hirn, direkt an den Computer angeschlossen, durch Mitdenken mitspielen.

    Natürlich bleibt dabei das Einüben von sozialem Verhalten auf der Strecke. Die körperlichen Bewegungen sind eher geringfügig und haben zumeist Übergewicht zur Folge. Und die Emotionen, die durch persönliche unmittelbare Begegnungen ausgelöst werden, bleiben nur nur beschränkt gefordert. Ganz abgesehen von den Suchtgefahren, die bei eher grenzenlosem Gebrauch dieser Spiele zu befürchten sind.

    Nun ist aber auch in meiner Jugend manches von überzeugten Pädagogen verworfen und in seiner befürchteten Fortentwicklung als Ende des Abendlandes und des wahren Menschseins angesehen worden.

    Doch wir haben es alle überlebt – das Telefon, das Radio, den Fernsehapparat, die Comics, das Handy, den Computer…

    Irgendwann lernten die Menschen bisher, so mit den angeblich gefährlichen Medien umzugehen, dass sie weitgehend zu nützlichen Gebrauchsmitteln wurden.

    Ich bin gespannt, ob eine möglicher Weise schöne neue virtuelle Welt demnächst auch positive Rückwirkungen auf das reale Erdenleben haben wird.

    Allein auf die Auswirkungen der Spiele käme es an. Denn Spiele waren bisher vor allem der nützliche Versuch, für ein möglichst glückliches Leben zu üben.

    (Autor: Karl Feldkamp, 51766 Engelslirchen-Wallefeld /  Bild: 1. french_03   2+3. D. Balci /  Bildquelle:www.photocase.de + Archiv /  Web: www.karl-feldkamp.de.tl/)

    Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen bitte an: Email: redaktion@mentoring4u.de Vielen Dank! Merci beaucoup! Mille grazie! Thanks a lot! Tesekkür ederiz! Sukran djasilen!

    Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

  • gamescom in Köln und Electroclash mit Captain Capa und Ihre Kommentare


    Heute  ist es endlich wieder soweit. Europas größte Unterhaltungsmesse gamescom beginnt.

    Die Chance für Dich, die neusten und besten Games auszuprobieren!!

    Dieses Jahr nehmen  Nintendo und SEGA nicht an der Gamescom teil, macht aber nix, gibt ja genügend andere Hersteller !

    Ebenso finden Karaokewettbewerbe und Konzerte statt.
    Es werden für Euch Mobilée, Captain Capa und BenjRose und viele mehr auftreten.


    Ihr seid dran interessiert, hier sind für Euch die Termine der gamescom 2012

    Der 15.08. ist ein reiner Fachbesucher-Medientag.


    Weitere Informationen,  Eintrittspreise usw. findest Du auf www.gamescom.de

    Weitere Kommentare zu diesem Thema: Theo der Entdecker, Dorothee Bär, Papa, ich geh spielen Karl Feldkamp , Electroclash mit Captain Capa, Ist „call of ….ein Gesellschaftsspiel“ eine Million Preisgelder , Spielen, Lernen, Leben

    ( Autor: Yunus Tutucu (Praktikant)| Bild, Thumb & Quelle: www.gamescom.de)