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Schlagwort: Gebäude

  • Spezialtiefbauer/in – Flexibilität zahlt sich langfristig aus


    Tiefbau (Bernd Sterzl)

    Sie erstellen besonders tragfähige oder komplizierte Fundamente, z.B. für Brücken oder Hochhäuser. Mittels Bohrungen – oft tief in die Erde hinein – entnehmen Spezialtiefbauer/ innen Bodenproben, untersuchen diese auf ihre Zusammensetzung und planen ihre weitere Arbeit entsprechend der gewonnenen Ergebnisse. Sie bohren und montieren Verankerungssysteme, die der Tragfähigkeit des Bodens angepasst wurden und errichten darauf Fundamente für Großbauwerke. In tieferen Baugruben oder z.B. beim Bau von Brückenfundamenten dringt oft Grundwasser in die Baugrube ein; dann müssen Spezialtiefbauer/innen für die Entwässerung sorgen. Auch für andere schwierigere Baumaßnahmen ist das Können der Spezialtiefbauer/innen gefragt. So sichern Sie beispielsweise bestehende Gebäude gegen Absenkung, indem Sie so genannte Unterfangungen einbringen, die das Gebäude abstützen. Sie sichern Hänge gegen Verrutschen, treiben hierzu Bohrungen voran und pressen anschließend Beton in die Bohrlöcher. Im Tunnelbau graben Sie sich mit speziellen Tunnelbaumaschinen in das Innere von Bergen. Auch der Brunnenbau zur Gewinnung von Grundwasser kann ein Einsatzgebiet von Spezialtiefbauern und Spezialtiefbauerinnen sein.

    Spezialtiefbauer/innen sind vor allem bei Bauunternehmen im Tiefbau sowie im Brücken und Tunnelbau beschäftigt. Darüber hinaus sind Ihre Kenntnisse in der Erdöl- und Erdgasförderung, z.B. bei Test- und Suchbohrungen, gefragt. Zuweilen arbeiten Sie auch für kommunale Bauämter oder in Architektur- und Ingenieurbüros.

    Spezialtiefbauer/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird in der Industrie angeboten.

    Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:
    1. Ausbildungsjahr: € 518 bis € 614
    2. Ausbildungsjahr: € 711 bis € 943
    3. Ausbildungsjahr: € 898 bis € 1.191

    (Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

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    Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
    So wie bei jedem Beruf wird auch hier nach Fähigkeiten gefragt und diese sollten Spezialtiefbauer/in erfüllen können. Vorraussetzungen wie handwerkliches Geschick, gute Auffassungsgabe, Genauigkeit und technisches Interesse sollte man in diesem Beruf mitbringen.

    Bei folgenden Verbänden finden Sie sicherlich Adressmaterial über Unternehmen und Ansprechpartner, die in Ihrer Nähe Ausbildungsplätze anbieten:
    Bauverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.

    Verband Bauwirtschaft Nordbaden e.V.

    Verband baugewerblicher Unternehmer Hessen e.V.

    Ein Praktikum zu absolvieren, bringt immer eine Vielzahl von Vorteilen mit sich!
    Das  Praktikum bietet Ihnen die Möglichkeit die Anforderungen und Tätigkeiten des Berufsfeldes kennenzulernen. Sie haben in diesem Beruf die Gelegenheit Ihre praktischen Erfahrungen beispielsweise bei Bauunternehmen im Tiefbau sowie im Brücken und Tunnelbau zu machen.

    Die perfekte Bewerbungsmappe
    Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

    Tipps für die Bewerbung
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an! Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online

    Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung und PlanB
    Nun haben Sie es fast geschafft und müssen sich entscheiden, was Sie nach der Ausbildung unternehmen.  Nur der Spruch „das kann ich doch alles besser“ führt nicht direkt zur Selbstständigkeit. Fühlen Sie sich für die Selbstständigkeit geboren? In der Buchhaltung sollten Sie dann auch ganz besonders fit sein. Ein eigener Fuhrpark kostet leider auch eine Stange Geld.

    Weitere Erfahrungen sammeln ist die Devise. Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

    Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Sie müssen nur wissen, wo Sie wirklich hin wollen. Langfristig ist es noch lohnender, wenn Sie sich einen Betrieb in einer anderen Stadt aussuchen. Lernen, lernen, lernen und hinterher die Früchte ernten. Denken Sie doch auch einmal darüber nach, ob ein Studium für Sie interessant ist.   Lesen Sie dazu auch unseren Artikel „Studieren ohne Abi“ .

    Ganz besonders gefragt werden Fachkräfte in strukturschwachen Gebieten oder im Ausland. Flexibilität ist Trumpf. Ihr Ziel sollte immer sein, das Beste zu erreichen. Warum nicht auch mal für den Arbeitgeber neue Märkte erschließen, bringen Sie sich selbst ein, machen Sie sich Gedanken, wer auf der Welt diese Produkte kaufen könnte. Schaden tut’s nicht und vielleicht machen Ihnen Fremdsprachen sogar Spaß. Denken Sie immer daran, wenn Sie mit einem möglichen Arbeitgeber sprechen, müssen Sie interessant für ihn sein. Und Sie verkaufen an ihn Ihre Arbeitskraft und die muss hohen Ansprüchen gerecht werden. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels! Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Autoren: M. Weiss & A. Damayanti ( Praktikantin) |  Bild & Thumb:
    Tiefbau (Bernd Sterzl) |  Quellen: www.bgvht.d ,www.bauverband-mv.de, www.bauverband-mv.de,www.museum-brandhorst.de,Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )

  • Gebäudereiniger/in….

    Als Fachkräfte des Gebäudereinigerhandwerks säubern sie Innenräume und Außenfassaden unterschiedlicher Gebäude. Anhand eines von ihnen erstellten Arbeitsplans wählen Gebäudereiniger/innen zunächst alle Maschinen, Geräte und chemischen Mittel aus, die sie benötigen. Sie beurteilen Oberflächen bzw. Verschmutzung und entscheiden sich dann für ein geeignetes Reinigungsverfahren. Sie wischen z.B. Böden feucht oder nass, entfernen Flecken in Teppichen, reinigen Fassaden mit speziellenGeräten und kehren die Gebäudeumgebung. Auch spezielle Hygienekonzepte, z.B. für Krankenhäuser oder Reinräume, setzen sie um. Daneben halten Gebäudereiniger/innen Maschinen und Geräte instand und lagern die benötigten Arbeitsmittel fachgerecht.

    Hauptsächlich arbeiten sie bei Gebäudereinigungsunternehmen. Auch bei Dienstleistern für die Reinigung von Verkehrsmitteln oder in Betrieben für Desinfektion und Schädlingsbekämpfung sind sie tätig. Darüber hinaus können sie beispielsweise in Krankenhäusern oder Autowaschanlagen beschäftigt sein.

    Gebäudereiniger/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsge-setz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO). Diese bundesweit geregelte 3-jährigeAusbildung wird im Handwerk angeboten.
    Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:
    1. Ausbildungsjahr: € 400 bis € 545
    2. Ausbildungsjahr: € 480 bis € 655
    3. Ausbildungsjahr: € 565 bis € 770

    (Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

    Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
    persönliche Interessen wie  gute technische, mathematische, chemische, physikalische Kenntnisse und körperliche Eignung sollten man in diesem Beruf mitbringen.
    Falls  Sie nicht genau abschätzen können, ob Ihnen der Beruf  Gebäudereiniger/in Freude bereiten würde, absolvieren Sie doch ein Praktikum beispielsweise  in Betrieben für Desinfektion oder Schädlingsbekämpfung, Krankenhäusern oder Autowaschanlagen. Im Rahmen des Praktikum werden Sie einen Einblick in die praktische Tätigkeit eines Gebäudereinigers erhalten.

    Bei Fragen zu einem richtigen Ansprechpartners können Sie sich an folgende Verbände anwenden:
    –Landesinnungsverband des Gebäudereiniger- Handwerks für das Land Nordrhein- Westfallen
    – Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger- Handwerks
    –  Fachverband Gebäudedienste Baden-Württemberg e.V.

    Das Gehalt eines/-er  Gebäuderreiniger/-in finden Sie hier.

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    Elektroniker/-in- Maschinen und Antriebstechnik , Elektroniker/-in für Geräte , Eletroniker/-in für Automatisierungstechnik

    Die perfekte Bewerbungsmappe
    Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

    Tipps für die Bewerbung
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    Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online

    Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung und PlanB
    Nun haben Sie es fast geschafft und müssen sich entscheiden, was Sie nach der Ausbildung unternehmen.  Nur der Spruch „das kann ich doch alles besser“ führt nicht direkt zur Selbstständigkeit.
    Weitere Erfahrungen sammeln ist die Devise. Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Wenn Sie nicht zum großen Heer der Gebäudereiniger gehören möchten, bringen Sie sich mit vielseitigen Ideen oder Hygienekonzepten bei Ihrem Arbeitgeber ins Spiel. Stillstand ist Rückschritt, dass hört zwar nicht jeder Chef gern, aber wenn sich dadurch auch neue Kunden an Ihr Unternehmen binden, wird das nicht zu Ihrem Nachteil sein. Sie müssen nur aufgeschlossen sein. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

    Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Sie müssen nur wissen, wo Sie wirklich hin wollen. Langfristig ist es noch lohnender, wenn Sie sich einen Betrieb in einer anderen Stadt aussuchen. Lernen, lernen, lernen und hinterher die Früchte ernten. Denken Sie doch auch einmal darüber nach, ob ein Studium für Sie interessant ist.   Lesen Sie dazu auch unseren Artikel „Studieren ohne Abi“ .

    Ganz besonders gefragt werden Fachkräfte in strukturschwachen Gebieten oder im Ausland. Am Anfang Ihrer Karriere sollten Sie ruhig in mehreren Unternehmen gearbeitet haben. Aber nicht nur für 3-4 Monate sondern schon 1-2 Jahre sollten es schon sein. Denken Sie immer daran, wenn Sie mit einem möglichen Arbeitgeber sprechen, müssen Sie interessant für ihn sein. Und Sie verkaufen an ihn Ihre Arbeitskraft und die muss hohen Ansprüchen gerecht werden. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

    Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
    Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen? Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Autoren: M. Weiss & Ayu Damayanti ( Praktikantin) |  Bild & Thumb: A. Damayanti  |  Quellen: www.gehaltsvergleich.com, www.gebaeudereiniger-nrw.de, www.gebaeudereiniger.de, www.gebaeudereiniger-bw.de ,Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )