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Schlagwort: Nachwuchsprobleme

  • Ver.di (Warnstreik) in Frankfurt und nix ging mehr

    ver.di ( Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft)

    Da nach der 1. Verhandlungsrunde am 1. März keine entscheidende Bewegung erfolgt ist, hoffen die ver.di Mitglieder das sie durch den Streik, der noch in einigen Städten Deutschlands stattfindet, vieles mehr ändern wird. Weitere Verhandlungen sind für den 12. + 13.03 sowie den 28. + 29.03 vorgesehen.

    Falls Sie Mitglied im ver.di werden möchten, dann haben Sie die Möglichkeit Online beizutreten, www.mitgliedwerden.verdi.de .

    Am Montag 5. März standen alle U-Bahnen und Straßenbahnen still!
    In ganz Hessen streikten am 5. März nicht nur die Mitarbeiter der VGF. Kitas, Müllmänner, Mitarbeiter aus Krankenhäusern, Pflegeheimen und auch die Stadtverwaltung war daran beteiligt. Laut Gewerkschaft nahmen etwa 2000 Demonstranten an den Protesten teil.

    Die Streikversammlung begann um 7:30 im Saalbau Gallus in der Frankenallee 111. Um 11:30 Uhr demonstrierten sie mit Plakaten unter dem Motto: „Wir sind es Wert!“ zum Kundengebungsplatz. Ab 12:15 Uhr fing die Kundengebung statt. Wir nahmen auch Teil und kamen zu den folgenden Entschlüssen und Meinungen vieler Mitarbeiter im öffentlichen Dienst und Erwachsenen.

    Ver.di fordert 6,5 % mehr Gehalt (mind. 200€) für rund 2 Millionen beschäftige im öffentlichen Dienst der Kommunen und des Bundes. Den Grund den sie für diesen neuen Tarifvertrag bekannt geben, ist das trotz einer Vollzeitstelle die Azubis und Angestellten noch einen Zweitjob benötigen.

    Die Mitglieder die am 5. März teilgenommen haben nennen diese fünf Gründe für den Streik:

    • Reallohnentwicklung
    • Nachholbedarf
    • Nachwuchsprobleme: wo soll der qualifizierte Nachwuchs herkommen, wenn Ihnen nichts geboten wird.
    • Fachkräftemangel: in den Versorgungsbereichen herrscht Mangel an Fachkräften, z.B. an Meistern, Technikern und Ingenieuren.

    Folgende kommunalen Beschäftigten im sozialen Dienst sind mit betroffen:

    z.B. Kindertagesstätten, Kultureinrichtung, Ordnungsverwaltung, Bäder, Bibliotheken, Grünflächen, Ämter, Bauhöfen, öffentlicher Personen Nahverkehr, Flughäfen, Feuerwehr etc.

    Eines der vielen Mottos war an diesem Tag, Gute Arbeit braucht gute Arbeitsbedienungen!

    Sie deuteten auch aus, dass in vielen Arbeitsbereichen der Fachkräftemangel steigt, und deshalb die Attraktivität gehoben werden muss.

    – Die Leute fordern die Lohnentwicklung im öffentlichen Dienst, sie sagten das dies in den letzten Jahren unter Inflationsrate war.
    – Die Lebenshaltungskosten steigen permanent, sie können das erst gar nicht mit deren Einkommen decken.
    – Die Attraktivität für Berufe in den Kindertageseinrichtungen müsste gesteigert werden, damit mehrere Fachkräfte gewonnen werden können.

    Eine Junge Mutter sagte: Es fehlen Fachkräfte um die Umsetzung des Ausbaus von Plätzen der Kinder unter 3 Jahren. Das ist das größte Problem der Mütter, die nebenbei noch arbeiten müssen.

    (Autor: Dilan Balci | Quelle: www.verdi.de )