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Schlagwort: Vertrauen

  • Wiesbaden: Der Mittelstand rüstet gegen den Fachkräftemangel – Vertrauen, Zuverlässigkeit und Stabilität?

    Prof. Hans Helmut Schetter; Vizepräsident Wirtschaftsrat Deutschland: „Nur eine leistungsfähige Wirtschaft mit einer starken, wettbewerbsfähigen Arbeitnehmerschaft und nicht das Verteilen von Wohltaten garantiert einen leistungsfähigen Sozialstaat und einen starken Wirtschaftsstandort. Unternehmerischer Erfolg werde durch Management und Arbeitnehmerschaft gemeinsam getragen.“

    (v.l.n.r. George Wyrwoll; Sodexo, Razvan Vlasceanu Geschäftsführer Sodexo, Dr. Helmut Müller; Oberbürgermeister der Stadt Wiesbaden, Jürgen Menzel; Tengelmann Auditing Services, Prof. Hans Helmut Schetter; Vizepräsident Wirtschaftsrat Deutschland)


    Schetter beschrieb zum Thema „Erfolgreiche Personalführung durch Mitarbeitermotivation und –beteiligung“  weitere politische Handlungsfelder, die jetzt gemeinsam mit der Wirtschaft vorangetrieben werden müssten, auch um drohende Risse zwischen Management und Mitarbeitern zu schliessen.

    Bildungspolitik?
    Der Weg  beginne mit der Bildungspolitik. Aufgabe der Unternehmer sei es, durch Engagement in den Schulen Interesse für die Arbeitswelt und erfolgreiches Unternehmertum zu wecken. Der Wirtschaftsrat plädiere für ein begabungsgerechtes, gegliedertes Schulsystem mit sinnvoller Durchlässigkeit, für eine Stärkung der naturwissenschaftlichen und technischen Fächer („sie sind der Rohstoff unseres Landes“) und für ein Festhalten an der dualen Ausbildung, „dem international anerkannten deutschen Erfolgsmodell“.  Weiterhin sei eine gezielte Förderung unverzichtbar, um einen Schulabschluss und damit den Anschluss an den Arbeitsmarkt zu ermöglichen, auch unter Verbesserung der Integration.

    Wettbewerbsfaktor?
    Ein weiteres, wichtiges Ziel des Wirtschaftsrates sei die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. „Eine moderne Firmenkultur, die zu familiärem Engagement von Männern und Frauen steht“, wird zum Wettbewerbsfaktor. Dazu zählten ebenfalls verstärkte Betreuungsangebote der Arbeitgeber und flexible Arbeitszeitmodelle bei gleichzeitiger Flexibilität der Arbeitnehmer. Schetter sprach sich für Wertzeitkonten aus, die in Zeiten hoher Auslastung des Betriebes angespart werden könnten, um sie später für Auszeiten, früheren Eintritt in den Ruhestand oder zur zusätzlichen Altersversorgung heranzuziehen.

    Lohnuntergrenzen?
    Zum Thema tarifliche Lohnuntergrenzen sagte Schetter, die wachsende Tendenz, Beschäftigte unterhalb von Branchen- bzw. Firmentarifverträgen zu bezahlen, sei nicht tolerierbar. Tarifpartner müssten ihrer Verantwortung gerecht werden und Lohnuntergrenzen in den Tarifverträgen regeln. „Es ist unbegreiflich, dass Gewerkschaften auf diese Möglichkeit verzichten oder die Regelung an den Gesetzgeber übertragen wollen“, so Schetter. „Dort, wo ,weiße Flecken’ in der Tariflandschaft sind, soll eine durch Arbeitgeber und Arbeitnehmer paritätisch besetzte Tarifkommission eine allgemein verbindliche Lohnuntergrenze auf den Weg bringen“. Lohnfestlegungen durch den Gesetzgeber seien abzulehnen, da sie zum „Auktionsgegenstand eines jeden Wahlkampfes werden und damit massiv Arbeitsplätze gefährden.“


    Variable Vergütung?
    Weiterhin sprach sich der Wirtschaftsratsvize für variable Vergütungsbestandteile aus, die sich am Ertrag orientieren, „Unternehmerischer Erfolg und Vergütung müssen im Kontext stehen“.


    67. Lebensjahr?
    Zur Altersgrenze sagte Schetter, eine Anhebung des Renteneintrittsalters über das 67. Lebensjahr hinaus „kann kein Tabu sein.“ Wegweisend sei der Vorschlag  des Sachverständigenrates, den Rentenbeginn an die Lebenserwartung der Deutschen zu koppeln. In diesem Zusammenhang plädierte er für betriebliche Programme, die die Arbeitsleistung am Ende des Berufslebens und den Eintritt in die Rente flexibel gestalten lassen. Ebenso sprach sich Schetter für unbürokratisch handhabbare Hinzuverdienstmöglichkeiten für Rentner aus. Davon hätten beide Seiten etwas: Arbeitnehmer könnten ihre Rente aufbessern, Arbeitgeber hätten leichten Zugriff auf personelle Ressourcen für Vertretung und Abdeckung von Spitzenbedarf. „Wir brauchen nicht nur Einarbeitungsprogramme, sondern auch Ausarbeitungsprogramme.“


    Eigentum?
    Als einen wichtigen Baustein der privaten Altersvorsorge bezeichnete Schetter Wohneigentum. Auch hier forderte er unbürokratische Finanzierungsmodelle an der Schwelle des Generationenübergangs.

    Vorbilder?
    An die Unternehmerschaft  („Botschafter der Sozialen Marktwirtschaft“) appellierte Schetter, „Wirtschaft ist kein Selbstzweck, sondern hat den Menschen zu dienen. Unternehmerisches Handeln muss sich an den Werten unserer Gesellschaft messen lassen.“ Führungskräfte müssen in Betrieb und Gesellschaft als „Vorbild und Leistungsträger wahrgenommen und anerkannt zu werden“. Die Wirtschaft braucht Gesichter und muss dazu ihr mediales Vakuum verlassen.

    Wiesbadens Oberbürgermeister Dr. Helmut Müller hielt ein engagiertes Plädoyer für die Soziale Marktwirtschaft. „Vertrauen, Zuverlässigkeit und Stabilität – seit einiger Zeit entwickeln sich Wirtschaft und Gesellschaft gefährlich auseinander –  müssen wieder zusammengeführt werden“.  Dies habe vor allem auch im Sinne künftiger Generationen oberste Priorität.

    (Autor:  U. Jung  /  Vortrag: Erfolgreiche Personalführung durch Mitarbeitermotivation und –beteiligung am 28. Januar 2013 in Wiesbaden  /  Quelle: Wirtschaftsrat)

  • Lilli Holm: ALSO, WAS ICH ALLEN WÜNSCHE, DIE AUF DEM WEG IN DIE EINE UNBEKANNTE ZUKUNFT SIND:

    MUT, VIEL MUT ZU DEM ZU STEHEN, WAS SIE SICH VORGENOMMEN HABEN, SICH WÜNSCHEN UND GEGEN WIDERSTÄNDE ANZUTRETEN. WAS KANN SCHON PASSIEREN, WENN ETWAS SCHIEF GEHT? NICHT VIEL. MAN GEWINNT SEHR VIEL MEHR ANERKENNUNG, WENN MAN AUFSTEHT UND ES NOCH MAL VERSUCHT. UND MENSCHEN MIT EINER EIGENEN MEINUNG IMPONIEREN MEHR ALS FEIGLINGE – ALSO MUT ZUM EIGENEN LEBENSKONZEPT.

    GROSSHERZIGKEIT NICHT NUR SICH SELBST GEGENÜBER SONDERN AUCH ANDEREN GEGENÜBER. DAZU GEHÖRT SOLIDARITÄT, DENN DEN ANDEREN GEHT ES WIE UNS UND SIE  FREUEN SICH ÜBER UNSERE GROSSHERZIGKEIT. WER STARK IST UND AUF SICH ZÄHLEN KANN, DER HAT AUCH VERTRAUEN IN ANDERE.

    TOLERANZ IST LEICHT GESAGT ABER N ICHT SO EASY GETAN. ABER EINE GUTE UND ZUKUNFTSFÄHIGE EIGENSCHAFT, DENN OHNE KOMMT DIE WELT, DIE IMMER MEHR ZUSAMMENRÜCKT NICHT AUS.

    UND GANZ WICHTIG IST NOCH DER HUMOR. EINE TUGEND MIT DER DIE DEUTSCHEN NICHT AUSREICHEND GESEGNET SIND – ABER EIN LEBEN OHNE IST TRAURIG UND LANGWEILIG. HUMOR BEFREIT, RÜCKT SELBST SCHLIMME NACHRICHTEN IN DIE RICHTIGE DIMENSION

    UND LACHEN IST  JA SO GESUND.

    ALLES GUTE…..

    _______________________

    Lilli Holm

    Pressebüro

    20148 Hamburg

  • Heidemarie Mundlos: Vertraue der Zukunft

    Vertraue Deinen eigenen Fähigkeiten – Du erwirbst Sie Dir durch Lernen und Anstrengung!


    Vertraue Deinen Freunden – Du behältst sie durch Verständnis und Ehrlichkeit!
    Vertraue der Zukunft – Du gewinnst sie durch Arbeit und Mut!

    Heidemarie Mundlos
    Mitglied des Niedersächsischen Landtages

  • Vertrauen? Diskutieren Sie mit uns über aktuelle Fragen der Transparenz. Ihre Meinung ist gefragt. Thema: Bundespräsident.

    Was ist los mit und um unserem Bundespräsidenten?
    Zu diesem Thema haben wir junge Menschen gefragt und hier ist der erste Kommentar und Aufruf von einem 16-jährigen Mädchen:

    Screenshot Wasserspiegel Artikel

    „Warum wirft die Bild-Zeitung Wulff vor, dass er statt 5,2% Zinsen nur 4% gezahlt hat, obwohl der Bankzinssatz im Jahre 2008 nicht 5,2% hoch war? Der Zinssatz war damals 4,..% also würde es mit dem 4% ja einigermaßen stimmen. Jetzt ergibt sich die Frage, warum hat Christian Wulff sich von einer Person das Geld geliehen, obwohl er für die 4% auch in der Bank einen Kredit hätte aufnehmen können? Wenn in der Verhandlung zwischen Wulff und Geerkens nichts unrechtes dabei gewesen ist, warum dann nicht einfach von Anfang an dazu stehen und es offen aussprechen.

    Im Jahre 2008 als junger CDU-Wilder forderte Wulff den damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau wegen der „Flugaffäre“ zum Rücktritt. Auch dies war übertrieben, doch wenn Wulff immer noch zu seinen damaligen Maßstäben steht, dann sollte er konsequenterweise auch selbst zurücktreten.“

    (Die  Gastautorin ist der Redaktion bekannt, möchte aber nicht genannt werden.)

    Wie gehen Sie mit diesem Thema um? Welchen Rat möchten Sie jungen Leuten auf den Weg geben? Gerne veröffentlichen wir Ihre Anregungen hier.

    Irgendwann muss auch eine Plattform für junge Menschen sich mit dem Thema und den Diskussionen rund um das Amt des Bundespräsidenten auseinandersetzen.

    Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

    (Autor: M. Weiss  /  Bild: sc_denkanstoß_froodmat  /  Bearbeitung: M. Weiss  /  Quelle: Schülerin)