mentoring4u

Monat: Oktober 2010

  • Mehr Hirn für Steckdosen, iPads an der Uni Kassel. Außerdem: Pflichtlektüre mal anders

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Wie man einem Cola-Automaten das Denken beibringt, die Universität Kassel mit neuem Lehrkonzept und wie man Lesen anders nahebringen kann.

    Entwicklungsberater – der beste Freund der Maschine
    Schön ausführlich und übersichtlich finden wir heute wieder mal einen Hinweis auf Jobs mit Zukunft, auch gleich mit Tips zum Studium und wie der Markt sich entwickeln wird.  Prinzipiell werden Informatiker, aber auch Ingenieure und Elektrotechniker gesucht. Es geht um die Leute, die Maschinen das Denken beibringen, damit Informationen schneller von A nach B kommen und Menschen besser mit Maschinen kommunizieren können. Klingt abgespaced? Nö, ist schon lange Realität. Wird also Zeit, dass endlich die ganzen freien Stellen dort besetzt werden!

    iPad-Verleih in Kassel
    An vielen Unis in Deutschland, an denen zum Beispiel Design gelehrt wird, gibt es schon lange einen Mac-Raum. Also ein Rechenzentrum nur mit Macs. Die Uni Kassel macht das nun noch ne Nummer größer: Die stellt den ganzen Campus auf Mac um durch die Anschaffung von 250 iPads, die Studenten sich kostenlos ausleihen können. Für wen sich das rentiert, ist offensichtlich. Aber ob die Studenten wirklich besser drauf lernen können? Muss man abwarten, finden wir. Vor allem, wenn man gegenhält, dass die Studis den Datenverkehr auf den iPads selbst zahlen müssen. Wer hat Erfahrung gesammelt und würde die gerne hier loswerden?

    Lesen lernen mal anders
    Vielleicht ein anderer Weg, aber sicher nicht uninteressant: Kinder, die bis dato Probleme mit dem Lesen oder Sprechen haben, sei es, weil zu Hause zu wenig Deutsch gesprochen wird oder weil ihre Eltern nicht so viel lesen, haben die Möglichkeit sich einen Lesepaten zu „leihen“. Die Agentur „Freiwillig“ bietet zusammen mit der Stiftung „Lesen“ dazu seit 2003 diverse Projekte an: Freiwillige geschulte Vorleser kommen in Schulen oder Kindergärten und lesen vor, sei es Märchen oder Bücher, die die Kinder selbst ausgesucht haben. Lese-Coaches, die individuell fördern, gibt es inzwischen auch. Einen kleinen Vorgeschmack gibt es derzeit auch auf der Frankfurter Buchmesse.

    (Autor: A. Sokolowski)

  • Für Zahlenfreaks: Bachelor-Master-Bilanz, Gehaltsquiz und wie viele Arbeitslose es wirklich gibt.

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Die Hochschulrektorenkonferenz schreibt seitenweise über die Einführung des BA/MA-Systems, wir lernen, wie viel die Bundeskanzlerin verdient, außerdem: wie man mit Arbeitslosen-Statistiken tricksen kann.

    Viele Zahlen für die Unis
    Die Hochschulrektorenkonferenz hat ihren Bericht zum Bachelor-Master-System im Sommersemester 2010 herausgegeben. Nicht neu, aber dafür schriftlich belegt: durchschnittlich gibt es mehr Einschreibungen an den Unis. Ob das nun an G8 liegt oder weil ein Bachelor nicht so lange dauert und weniger abschreckt, bleibt ungeklärt. A propos Dauer: Regelstudienzeiten werden im Vergleich unter die Lupe genommen, ebenso Einschreibungen in den Fächergruppen sowie zwischen Männlein und Weiblein. Wer das nächste mal in der Mensa mit Extrawissen über Hochschuldaten punkten möchte, sollte hier also mein reinschauen.

    Toll, jetzt wissen wir, was andere verdienen
    Für einen Berufsanfänger ist dieses Quiz jedoch mehr ein Zeitvertreib als ein wirklicher Indikator für Einstiegsgehälter oder deren Entwicklung. Gut, ein wenig Allgemeinwissen braucht man hier schon, doch sobald es ans eigene Portemonnaie geht, sollte man lieber einen Gehaltscheck machen. Bewerberplattformen bieten diese zu Hauf an. Hier ist allerdings Vorsicht geboten: Gehaltschecks werden oft von Finanzberatungen angeboten (ist irgendwo naheliegend) und die möchten einem im Anschluss auch gerne mal ne Versicherung andrehen. Einfach standhaft bleiben und den Check mitnehmen!

    „Viel besser als befürchtet“ – Die Arbeitslosenzahlen gehen zurück
    Von Statistiktrick ist die Rede, wenn man die Arbeitslosenzahlen anschaut, die heute veröffentlicht wurden. Ob es Deutschland wirklich so gut geht oder eher nicht, zeigt die anschauliche Darstellung im ZEIT-Ressort Wirtschaft. Auch der Frage der Löhne in Verbindung mit der Wirtschaftskrise wird nachgegangen. Leicht verständlich, gut aufbereitet, auch für Newcomer ein guter Einblick in die Welt der Statistiken.

    (Autor. A. Sokolowski)