mentoring4u

Monat: Oktober 2010

  • Krise ist mein zweiter Vorname, Frauen sind zu bescheiden und ab heute geht’s leichter ins Ausland

    Heute bei unseren Fundstellen im Netz: Was man als Krisenexperte den ganzen Tag lang macht, eine weitere Studie belegt, dass Frauen zu wenig fordern und „Wege ins Ausland“ hat einen neuen Internetauftritt.

    Screenshoot zeit.de

    Ausnahmezustand-Manager
    Überschwemmung, Wirbelstürme, Erdbeben, Waldbrände. Hilfsorganisationen sind immer schnell vor Ort. Doch wer sind eigentlich diese Menschen, die das alles organisieren? Ab heute wissen wir, die heißen Krisenexperten und kümmern sich um so ziemlich alles, was außerhalb der Norm liegt. Und nein, das sind nicht irgendwelche Ökos, der heutige Artikel zeigt eindeutig auf, dass es inzwischen auch Master-Studiengänge zu den verschiedensten „Katastrophenbereichen“ gibt und wo solche Absolventen gesucht werden. Daumen hoch für die Aufwertung dieser Berufsgruppe, ohne die in Krisenzeiten nichts laufen würde.

    Screenshoot spiegel.de

    Sind die Frauen selbst schuld?
    Einmal neu und einmal alt: Bekannt ist, das Frauen deutlich weniger verdienen als Männer. Was wir heute allerdings der Studentenspiegel-Umfrage entnehmen, zeigt: Das liegt nicht unbedingt daran, dass sie von Männern künstlich klein gehalten werden. Oftmals sind es die Frauen selbst, die ihr Licht unter den Schemel stellen, als seien ihre Qualifikationen nicht so wichtig. Warum das so ist und ob man mit Training und Gesetzesvorlagen dagegen angehen kann, ist an dieser Stelle erst mal fraglich, denn im Endeffekt ist alles eine Einstellungssache. A propos, angeblich sind Karrierechancen für Frauen derzeit so gut wie nie. Das wäre doch mal ein Anlass, die Einstellung zu ändern.

    Screenshoot wege-ins-ausland.netzcheckers.net

    Sechs Wege ins Ausland haben ein neues Gesicht
    Der Arbeitskreis „Wege ins Ausland“ hat nun einen neuen Internetauftritt. Erster Eindruck: Recht schlicht und nüchtern, aber schließlich soll man ja keine Ewigkeit auf dieser Seite verbringen, sondern auf eine der sechs Institutionen klicken, die Wege ins Ausland bietet. Auf jeden Fall ist die erste Orientierung durchaus gelungen, man findet sich schnell zurecht. Auch ein Twitter-Auftritt hat es auf die Seite gebracht, ebenso wie integrierte RSS-Feeds. An Aktualität mangelt es also nicht und die wichtigsten Informationen zu den verschiedenen Programmen sind zum Glück kurz und prägnant gehalten. Wer also ins Ausland möchte, findet hier garantiert das richtige Programm oder zumindest den richtigen Ansprechpartner.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.zeit.de, www.spiegel.de, http://wege-ins-ausland.netzcheckers.net)

  • Menti setzt die Wehrpflicht aus

    Menti Das Dilemma

    Was passiert, wenn es keine Wehrpflicht mehr gibt? Und was passiert, wenn dann auch kein Zivildienst mehr verpflichtend ist? Dann strömen sie alle auf den Arbeitsmarkt und an die Unis. Der Fachkräftemangel im Pflegebereich ist damit perfekt. Oder?

    Wehrpflicht ade?
    Dass die Wehrpflicht mit der Alternative Zivildienst verknüpft ist, wissen alle. Nun soll die Wehrpflicht ausgesetzt werden. Was passiert dann mit dem Zivildienst? Angst haben jedenfalls vor allem die vielen Sozialdienstleister und Pflegeeinrichtungen, die auf die Arbeitskraft der Zivis stark angewiesen sind. Sie fürchten einen Zusammenbruch, sollte es keinen Zivildienst mehr geben. Vor allem, weil ohnehin Fachkräfte rar sind.

    Hilfe, ich sehe doppelt!
    Daher fordern auch bereits zahlreiche Verbände einen freiwilligen Zivildienst, zum Beispiel in Bayern wurde diese Forderung laut. Die Politik reagierte umgehend: Tatsächlich setzt sich Familienministerin Dr. Kristina Schröder für einen solchen freiwilligen Zivildienst ein, aber das Problem ist, dass es solche schon gibt, siehe Freiwilliges Soziales Jahr, Freiwilliges Ökologisches Jahr, Europäischer Freiwilligendienst, weltwärts und Geimennütziges Bildungsjahr. Da soll mal jemand den Überblick behalten. Der freiwillige Zivildienst ist dann ein zusätzliches Glied in dieser Auflistung. Zwar soll er sich prinzipiell auf neue soziale Bereiche erstrecken, aber irgendwie wird er ja dann doch parallel zu all diesen anderen Diensten laufen. Denn das Grundgesetz möchte man nicht ändern und den Zivildienst bei Bedarf schnell wieder einführen können.

    Was man mit der freien Zeit so anstellen kann
    Man geht studieren, zum Beispiel. Dumm nur, dass auf einmal nicht nur die doppelten Jahrgänge aus der G8-Reform an die Uni strömen, sondern dann zusätzlich all diejenigen, die jetzt keine Zivis oder Wehrdienstleistenden mehr sein werden. Heißt: Lange Wartesemester, überfüllte Hörsäle, mehr Studenten und mehr Konkurrenz um die begehrten Studienplätze. Dann kann man sich den Studienplatz eigentlich nur noch einklagen. Damit ist das Problem aber immer noch nicht ausgestanden: Irgendwann drängt die gleiche Menge Absolventen gleichzeitg auf den Arbeitsmarkt.

    Wieviel Samariter steckt in uns?
    Angeblich ein Szenario, das so nicht eintreffen wird. Familienministerin Schröder glaubt fest daran, dass sich genug Menschen im freiwilligen Zivildienst in ausreichender Zahl engagieren werden, vor allem weil der freiwillige Zivildienst sich auch an ältere Menschen richtet. Das könnte natürlich eine Chance sein, sich im Sozialbereich weiterzubilden und vielleicht seinen Traumberuf zu entdecken. Jetzt muss man nur noch die Menschen dazu bewegen, ihre Vorurteile gegenüber sozialen Berufen abzubauen, damit sie auch freiwillig eine wichtige Erfahrung in ihrem Leben machen.

    (Autor: A. Sokolowski | Cartoon: A. Korkis | Quelle: Archiv)

  • Heiße Integrationsdebatte, web 2.0-Jobs und wie man Ressourcen besser nutzt

    Heute bei unseren Fundstellen im Netz: In der ARD fetzen sich Promis zum Thema Integration, die Social Media bringen neue Jobs hervor, außerdem: Siemens setzt sich für Nachhaltigkeit ein.

    ScreenShoot ardmediathek.de

    Stellung beziehen
    Gestern abend in der ARD: Hart aber fair mit dem Thema „Özil hui, Ali pfui – welche Zuwanderer brauchen wir?“. Das klingt schon so nach Provokation und das war es auch. Die geladenen Gäste waren durchaus bereit sich gegenseitig ins Wort zu fallen und sich nach allen Regeln der Kunst mal mehr, mal weniger subtil die Kompetenz abzusprechen. Das schien auch die Sprecherin aus dem Off gemerkt zu haben, aber bei der hitzigen Stimmung verzeihen wir ihr auch einige nervöse Versprecher. In jedem Fall eine unterhaltsame Debatte, die durchaus Inhalt hat.

    Screenshot unicum.de

    Wie heißt das nochmal, was du arbeitest?
    Das kann man sich heute schon öfter fragen. Aber hinter all dem web 2.0, Facebook-Auftritten von Unternehmen, Gewinnspielen auf Twitter und gefälschten Produktbewertungen:  Dass die Unternehmen dahin gehen, wo auch die Nutzer sind, ist logisch. Und dafür werden dann auch eigene Stellen geschaffen, denn der Unternehmensauftritt, die Suchmaschinenoptimierung und das Image müssen ja permanent poliert werden. Da gibt’s dann Corporate Blogger, Social Media Editor, Viral Marketing Manager und sicher noch vieles mehr, je nachdem, was die Internetnutzer in Zukunft so treiben.

    Screenshot siemens-stiftung.org

    Den Planeten retten
    Wir sagen es immer wieder und dass es stimmt, zeigen wir heute erneut: Es gibt sooooo viele Stiftungen, die sich der Förderung von Schülern verschrieben haben. Und wenn man gleichzeitig noch den Planeteten retten kann und sich vielleicht auch mehr Mädchen für Mathematik, Naturwissenschaften und  Technik interessieren, hat man drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Heute sind wir auf den Schülerwettbewerb 2011 der Siemens-Stiftung aufmerksam geworden, die das irgendwie in eins gepackt haben: Es geht um nachhaltige Nutzung der Ressourcen unseres Planeten und kreative Ideen dafür. das spannende: Es können auch Schülergruppen aus der Schweiz, Österreich und deutschsprachigen Schulen im Ausland teilnehmen. Das wird ne Preisverleihung!

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.ardmediathek.de, www.kress.de, www.unicum.de, www.siemens-stiftung.org)

  • BaFöG-Kontrolle, Diskriminierung homosexueller Führungskräfte und ausländische Berufsabschlüsse

    Heute bei unseren Fundstellen im Netz: Studenten und das liebe Geld, ob Homosexualität als Führungskraft benachteiligt und außerdem: die liebe Not mit qualifizierten Einwanderern.

    Screenshot spiegel.de

    Abschreiben – Durchschummeln – Studentenalltag?
    Angeblich haben viele Studenten bei ihrem BaFöG-Antrag ein wenig geschummelt, ob nun aus Absicht oder weil sie es nicht besser wussten. Jetzt wird nachgeprüft, wer zu viel auf der hohen Kante hat. Großes Zittern in der Studentenschaft. Darum hier das Notfall-Programm: Alle Infos, was bisher gelaufen ist, erste-Hilfe-Ratgeber und allgemeine BaFöG-Tips. Nur ruhig bleiben!

    Screenshot zeit.de

    Gleichberechtigung andersrum
    Eigentlich klar, aber bisher nicht wirklich thematisiert: Die einen werden diskriminiert, weil sie weiblich sind, andere wegen ihrer sexuellen Neigungen. Als wenn sich das auf die fachliche Leistung eines Menschen auswirken würde! Trotzdem ist es wohl manchmal nicht ganz einfach, sich zu outen und dennoch Karriere zu machen. Ein emotionalisierender Einblick in die Probleme von schwulen Führungskräften.

    Screenshot faz.net

    Künstliche Verdummung?
    Illusion Auswanderung: Man mag es zu Zeiten von Bacherlor-Master-Gleichmacherei nicht glauben, aber es gibt immer noch sehr viele ausländische Abschlüsse, die in Deutschland nicht anerkannt werden. Oft müssen Einwanderer umschulen, nachsschulen oder man stellt die einfach vor verschlossene Türen „Hier kommst du net rein“. Und nu? Angeblich soll die Anerkennung dieser Abschlüsse bald Realität werden, zumindest plant die Bundesregierung den bisherigen Status quo aufzuweichen. Wird auch langsam Zeit, Fachkräfte wegen Bürokratie zu verschwenden  wäre nämlich einen eigenen Menti-Cartoon wert…

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.spiegel.de, www.zeit.de, www.faz.net)

  • Du hast die Macht, Gründerwoche für Jugendliche und spezielle Studiengänge für Frauen

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Ein mächtiges Projekt zeigt Schülern, dass sie was bewegen können, die Gründerwoche zieht durch Deutschland und wie man (alleinerziehenden) Müttern das Studieren erleichtert.

    Screenshot duhastdiemacht.de

    Jetzt wird’s politisch
    Ein schöne Entdeckung haben wir heute auf „Du hast die Macht“ gemacht. Schülergruppen tourten durch Deutschland und sollten sich mit politischen Themen auseinandersetzen. Und ganz nebenbei einen kurzen Spot dazu drehen. Ist super gelungen, wie wir finden. Die Videos kann man sich auf der Website des Projekts anschauen und natürlich mitmachen, zum Beispiel bei einer selbst gedrehten Comedy-Show oder bei einem Kurzfilmwettbewerb.

    Screenshot gruenderwoche.de

    Jetzt wird’s selbständig
    Ab kommenden Freitag geht die Gründerwoche Deutschland los: Alle Interessierten, die sich über das Thema Selbständigkeit informieren wollen, ganz besonders solche, die vielleicht noch etwas grün hinter den Ohren sind, sind hier willkommen. Was wir richtig cool finden: In dieser Woche finden in 80 Ländern parallel ebenfalls solche Veranstaltungen statt. Das Tolle daran, es gibt in jedem Bundesland mehrere Veranstaltungen und einige auch online. Ist man mal vor Ort, ist auch nix mit alleine rumstehen: Ideenworkshops, Chats, Beratungen, Events und Networking sind hier Topthemen. Und so ganz nebenbei kann man von Experten lernen und Unternehmergeist schnuppern.

    Screenshot spiegel.de

    Jetzt wird’s männerfrei?
    Fünf Studiengänge speziell zur Förderung von Frauen gedacht gibt es bereits in Deutschland. Der Hintergrund: Männerdominierte Fächer und Hindernisse, die sonst oft dazu führen, dass doch nicht mehr studiert wird, zum Beispiel Kinder, die man alleine erziehen muss. Das soll sich in Zukunft ändern. Das Beispiel des Tages zu dem Thema öffnet Augen für Chancen und bietet außerdem Raum für spitzzüngige Kommentare (geht bei uns natürlich auch).

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.duhastdiemacht.de, www.gruenderwoche.de, www.spiegel.de)

  • Alle Stipendien auf einen Blick, Outback, ich komme! und der Prima-Klima-Herbst

    Heute bei unseren Fundstellen im Netz: Ein neues Portal erleichtert zukünftig die Suche nach passenden Stipendien weltweit, warum sich die Einwanderungspolitik Australiens für Deutsche lohnt und außerdem: ein Klima-Wettbewerb?

    Screenshot scholarshipportal.eu

    Find Schloarships
    Die Welt ist wieder etwas einfacher geworden: Der erste Blick auf Scholarshipportal.eu macht sofort deutlich, was die Seite kann und was sie bietet. Kleiner Nachteil: hier wird deutlich, wie bescheiden das deutsche Stipendienwesen ist. Vertiefende Infos und ein paar Statements des Initiators und Projektleiters sind jedoch ganz hilfreich, um sich ein erstes Gefühl zu verschaffen.

    Screenshot_zeit.de

    Australien – nicht einfach zu bleiben
    Auch andere Länder haben das Problem der Überalterung und nehmen gerne qualifizierte Einwanderer auf, so auch Australien. Allerdings ist es nicht ganz so einfach, für längere Zeit bleiben zu dürfen. Doch mit diesem recht guten Kurzüberblick über Anforderungen, Visa, Jobbörsen und australisches Arbeitsrecht kann man sich schon mal gut vorbereiten.

    Screenshot allianz-umweltstiftung.de

    Klimaretten leicht gemacht
    Bis Ende Oktober kann man sich noch bewerben: beim Wettbewerb des Deutschen Klimapreises. Gesucht sind engagierte Klassen der Jahrgangsstuden 7 bis 13. Was uns erstaunt: Man kann sich hier wirklich austoben, sogar mit einem Theaterstück zum Thema Klimaschutz, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt (und dieses Theaterstück möchten wir gerne sehen). Außerdem ist die Seite insgesamt sehr übersichtlich aufbereitet und nutzerfreundlich. So muss das sein!

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quelle: scholarshipportal.de, zeit.de und allianz-umweltstiftung.de)

  • Menti auf dem Elternabend

    Menti Elternabend

    Heute stellen wir zum ersten Mal unser Maskottchen vor: Menti. Menti sieht die Welt ein bißchen anders und stellt sich Fragen, wie die Welt auch anders betrachtet werden kann. Heute ist er auf dem Elternabend und stellt fest: Integration kann auch eine persönliche Herausforderung sein.

    Zweisprachigkeit als Chance
    Verkehrte Welt? Viele Einwanderer, die nach Deutschland kommen, sprechen erst mal nur gebrochenes Deutsch, manche, die nachziehen, manchmal auch gar keins. Häufig erledigen ihre Kinder, die in Deutschland aufwachsen, Botengänge für sie: bei Behörden, an der Schule, es werden inzwischen sogar universitär Imame an Deutschen Hochschulen ausgebildet. Das Ziel: Vermittlung. Und das ist nichts Schlechtes, das ist sogar etwas, worauf Einwandererkinder stolz sein können, den Zweisprachigkeit ist ein Geschenk.

    Die gute Mischung macht’s?
    Eigentlich ist eine gemischte Schule doch eine Herausforderung, müsste man denken: Das einzige, was die Schüler untereinander verbindet, ist die Sprache und das ist Deutsch. Je besser man sie spricht, desto besser kommt man zurecht. Je besser man sich in beiden Kulturen auskennt, desto unabhängiger kann man werden. Wie wäre es denn mal, als ehrenamtlicher Vermittler zu arbeiten? Und wie viele Unternehmen mag es wohl geben, die zweisprachig aufgewachsene Mitarbeiter suchen, um mit einer Exportnation wie Deutschland Handel treiben zu können? Na, kommen wir der Sache schon näher?

    Was war zuerst? Vertrauen oder Selbstvertrauen?
    Es geht natürlich immer auch um Vorurteile, wenn Integration scheitert. Wir haben ein Einstellungsproblem: Wenn Kinder von Einwanderern ihre Chance als Seiltänzer zwischen zwei Kulturen erkennen, ist das die halbe Miete. Das überzeugt einen nicht nur selbst, das überzeugt auch das Umfeld. Was jetzt fehlt, ist der Abbau der Vorurteile der Gegenseite. Ein Förderprojekt in Hamburg hat den Spieß zum Beispiel umgedreht: Begabte Schüler, insbesondere aus Migrantenfamilien wurden gezielt gefördert. Und siehe da? Auf einmal ergaben sich Perspektiven. Und die Schüler trauten sich was zu. Es ist ein langer Weg dahin, aber vorerst kann man ja mal auf dem Elternabend üben.

    (Autor: A. Sokolowski | Cartoon: A. Korkis | Quelle: Archiv)

  • Ich geh mit meinen Mentooooren, und meine Mentoren mit mir. bambam.

    Auf die Socken fertig los

    Für alle, die es nicht wissen: am 11. November ist Martinstag. Das ist da, wo Kinder mit Laternen durch die Straßen ziehen. Aber der Martinstag ist noch viel mehr: Für uns ist es der Tag, an dem wir mit Mentoren in die Schulen ziehen. Und weil uns das noch nicht reicht, machen wir gleich mehrere Tage draus.

    Prominente Gäste – deutschlandweit
    Drei Leckerbissen haben wir für diesen November zusammengestellt. Unter der Schirmherrschaft der Bundesfamilienministerin, Dr. Kristina Schröder, die übrigens sowohl die Mentorenveranstaltungen in der Martins- und Valentinswoche unterstützt, besuchen wir drei Schulen, die Mentoren brauchen:

    9. November an der Wilhelm-von-Riehl-Schule in Wiesbaden
    10. November an der Gesamtschule Bremen-Ost
    11. November am Albert-Schweitzer-Gymnasium in Berlin (Neukölln)

    Mentoren hautnah
    Die Schüler kommen in den direkten Kontakt mit Mentoren. Jeweils von 09:00-13:00 Uhr kommen Mentoren in die Klassen oder in die Aula, je nachdem, wie groß der Bedarf ist. Die Mentoren werden sorgfältig ausgesucht und an die Bedürfnisse jeder Schule angepasst. Welche Mentoren alle vor Ort sein werden, wir bald bekannt geben.

    Sie fühlen sich bereits wie ein Mentor? Dann ziehen Sie mit!
    Unterstützen Sie unsere Mentorenveranstaltung an einem der drei Orte und werden Sie Mentor. Oder teilen Sie uns mit, an welchem Ort Sie gerne einmal als Mentor live dabei wären und mit welchem Schwerpunkt. Wir kommen auch in Ihre Stadt und vielleicht haben wir bald auch ein Online-Schmankerl für Sie.

    (Autor: A. Sokolowski | Foto: kikiiii | Quelle photocase)

  • Fundstellen-Special: Die Mentoring4u – Redaktion testet die Berufe.TV-App

    Seit Anfang der Woche ist sie kostenlos im App-Store erhältlich: Die Berufe.TV-App der Bundesagentur für Arbeit. Darin sollen 150 Kurzfilme zu Berufen und Ausbildung abrufbar sein. Wir haben sie mal unter die Lupe genommen.

    Erster Eindruck
    Die bisherigen Bewertungen haben uns zunächst ein wenig verwundert, sie reichten nämlich von sehr gut bis sehr schlecht. Wie kann das sein? Technische Probleme? Absolute Inhaltsleere? Der Download soll Klarheit verschaffen. Das Design wirkt in jedem Fall ansprechend, die Navigation ist ebenfalls sehr übersichtlich und schnell zu verstehen. Regelmäßig werden auf der Startseite bestimmte Berufszweige vorgestellt, jetzt am Anfang alles aus der Gastronomie. Ein bißchen verwirrend allerdings: Unter Gastronomie steht „Mehr zum Thema Energie“. Nur kann man nicht draufklicken. Ein erster inhaltlicher Faux-pas?

    Was taugen die Inhalte?
    Tatsächlich werden in den 4- bis 5-minütigen Clips zu den Berufen die Kerninhalte eines Berufs erfasst. Man schnuppert sozusagen in den Arbeitsalltag hinein und die Vielfalt, die man sich bisher angucken kann, ist recht gut. Auch wird am Ende jedes Clips gesagt, wie man sich weiterbilden kann. Was allerdings fehlt, und das haben andere Nutzer auch bemängelt, sind die harten Fakten: Was kann man in dem Beruf verdienen? Was für Qualifikationen muss man mitbringen? (außer Begeisterung, Kreativität oder „Ich möchte gerne mit Menschen arbeiten“) Wie bewirbt man sich da? Muss man vorher Praktika absolviert haben? Wenn ja, wie lange und wie viele? Die Liste der Fragen könnte jedenfalls noch länger sein. Ein weiterführender Link wäre hier jedenfalls ganz hilfreich. Denn der Hinweis auf BerufeNet bzw. auf das Berufsinformationszentrum (BIZ) am Ende des Clips ist leider nicht mit einem Link versehen. Und: Warum nur 150 Berufe? Es gibt doch sicher viel mehr, oder? Auf welcher Grundlage wurde entschieden, nur diese 150 abzufilmen?

    Nicht ganz werbefrei und teilweise veraltet?
    Etwas nervig und recht offensichtlich ist der Werbecharakter einiger Clips, da sie zusammen mit bekannten Unternehmen oder Kleinunternehmern, die sich profilieren möchten, gedreht wurden. Und das ist nicht nur uns aufgefallen, sondern auch anderen Nutzern. Außerdem: Angeblich sollen einige der Clips schon älter sein. Das konnten wir jetzt nicht nachprüfen. Im Zweifelsfall ist das nicht so dramatisch, solange die Inhalte immer noch aktuell sind und, sagen wir mal, jugendgerecht aufbereitet wurden. Aber das sollten die Nutzer entscheiden.

    Sags nochmal, der Empfang ist hier so schlecht!
    In den letzten Tagen haben wir die App außerdem in verschiedenen Empfangsgebieten testen können: Einmal in der Hessenmetropole Frankfurt, wo die Netzabdeckung mit UMTS, Edge etc. ja recht gut ist, während langer Autofahrten (mit Funklöchern) und außerdem auf dem Land (noch mehr Funklöcher). Was uns aufgefallen ist: Recht schwerfällig oder gar nicht laufen Clips über das mobile Datennetz, die wenigsten sind trotz Top-Netzabdeckung sofort und ruckelfrei angelaufen. Die meisten stoppten nämlich nach wenigen Sekunden (also wenn das Intro fertig ist). Diese Beobachtung hatten wir häufig an allen drei Teststandorten und decken sich auch mit den Beobachtungen anderer Nutzer. Problemlos liefen die Filme dagegen über WLAN.

    Praktisch oder unpraktisch – das ist hier die Frage
    Nach unserer Testphase können wir sagen, dass die App durchaus als erste Orientierung gesehen werden kann, aber eben nicht viel mehr. Weiterführende Infos müssten leichter zugänglich sein als lediglich durch den Hinweis am Ende des Clips. Vor allem, weil einige der Berufe vielen Nutzern bestimmt vorher unbekannt waren. Wie soll man diese im Internet wiederfinden, wenn es keinen Link und keine Merkliste in der App gibt?

    Daheim ist es doch am schönsten
    Wir würden auch eher empfehlen, die Clips zu Hause am Rechner anzugucken: Wenn man schon eine WLAN-Verbindung braucht, um ärger- und ruckelfrei Infos saugen zu können, dann kann man sich auch gleich mit Notizblock (eben, weil es keine Favoritenfunktion gibt) und Chips ausgerüstet das Ganze vom Rechner daheim aus anschauen. Außerdem braucht man dazu den Bildschirm nicht zu drehen: auf dem iPhone sind die Inhalte nämlich links und rechts abgeschnitten, es sei denn man dreht es um 90 Grad, um den Film in voller Breite gucken zu können. Natürlich haben wir uns auch gefragt, wie viele Schüler und Absolventen es wohl geben mag, die eine Internetflatrate haben, die vor dem finanziellen Ruin schützt. Das Streamen von Clips frisst nämlich eine ganze Menge Datenpakete und könnte ganz schön schnell ganz schön teuer werden. Ein Argument mehr für eine Berufe.TV-Session daheim.

    (Autor: A. Sokolowski)

  • Keine Angst vorm Chef, BaFöG kommt langsam in die Puschen. Und: Kreativer Schulwettbewerb läuft an

    Heute bei unseren Fundstellen im Netz: Was man beim alljährlichen Mitarbeitergespräch beachten sollte, BaFÖG-Erhöhung wird noch diskutiert und der Olymp wartet auf kreative Ideen.

    Gut geschwätzt ist halb gewonnen
    Nur Mut! Auch das würden wir jedem raten, der ein Mitarbeitergespräch mit dem Chef wahrnimmt. Was wir gut finden: Ein solches Gespräch ist ein Arbeitnehmer-Recht (!) und zudem nichts, wovor man Angst haben muss. Im Gegenteil: Der Artikel gibt Aufschluss darüber, dass ein Dialog zwischen Chef und Mitarbeiter einfach wichtig ist, um zu wissen, ob man gut zusammenarbeitet oder was man besser machen kann. Schließlich will auch der Chef wissen, ob es seinen Mitarbeitern gut geht. Denn unglückliche Mitarbeiter arbeiten ja auch nicht in seinem Sinne.

    13 Euro mehr im Monat
    Studenten können sich freuen, auch wenn die Politik noch etwas auf sich warten lässt. Der BaFöG-Höchstsatz wird steigen, sogar rückwirkend zum 1. Oktober. Eine recht interessante Perspektive auf das politische Vorgeplänkel und wer was wie finanziert, finden wir heute im Spiegel daher recht interessant.

    Mit Olymp hat es wenig zu tun
    Trotzdem heißt der Wettbewerb „Kinder zum Olymp!“ und möchte mit dem Spruch ganze Schulklassen motivieren, sich kreativ, malerisch, kulturell an ein neues Projekt heranzuwagen und damit auch noch was zu gewinnen. Gesucht wird in allen Bereichen, von Musik bis Fotografie, von Theater bis Architektur. Wir finden diesen Wettbewerb anspruchsvoll und vielfältig. Unser Eindruck: Hier haben Lehrer die Möglichkeit,  Potenziale einer ganzen Klasse zu fördern, die im regulären Kunstunterricht sonst untergehen. Wer weiß, vielleicht entdeckt dadurch so manch ein Schüler seine wahre Berufung? Im Zweifelsfall können hier erste Kontakte für ein Praktikum geknüpft werden.

    (Autor. A. Sokolowski)