
Mit dieser Frage beschäftigt sich eine Wochenendtagung der Evangelischen Akademie Arnoldshain
in Kooperation mit der Helmut Mader Stiftung am
Samstag, dem 14. Mai und Sonntag, dem 15. Mai 2011.
In Deutschland werden jedes Jahr rund 200.000 Ehen geschieden. Neben den 400.000 Erwachsenen sind davon Jahr für Jahr etwa 150.000 minderjährige Kinder betroffen. Schon die hohe Zahl der Ehescheidungen beweist, dass sich in unserer Gesellschaft ein Wandel vollzogen hat. In einem zunehmend säkularen Umfeld hat das religiöse Dogma der Unauflöslichkeit der ehelichen Gemeinschaft seine Kraft eingebüßt. Ehescheidungen haben gesellschaftlich Akzeptanz gefunden. Dennoch ist Scheidung für die Beteiligten ein schwerer
Lebenseinschnitt, und geht, besonders für die betroffenen Kinder, mit erheblichen Belastungen einher.
Eine Gesellschaft, die sich vom herkömmlichen Familienbild abwendet, muss Lösungen finden, die ihre Kinder vor Schaden schützt und ihnen eine lebensbejahende Zukunft aufzeigt. Dafür muss ein neues Familienverständnis gefunden werden. In Anlehnung an das von der Helmut Mader Stiftung herausgegebene Buch
„Die Familie nach der Familie.
Wissen und Hilfen bei Elterntrennung und neuen Beziehungen“
möchte die Tagung Denkanstöße geben, wie sich der Umgang mit Trennung und Scheidung und deren Folgen erleichtern lässt.
Wir empfehlen die Teilnahme an dieser Tagung für betroffene Eltern, Großeltern, Stiefeltern und andere Angehörige, besonders aber auch für Interessenten, die beruflich mit Trennung und Scheidung zu tun haben.
Die Tagung findet statt im Martin-Niemöller-Haus der Evangelischen Akademie Arnoldshain
Am Eichwaldsfeld 3, 61389 Schmitten im Taunus
Über die Webseite der Helmut Mader Stiftung http://www.mader-stiftung.de/ können Sie das Programm abrufen. Hier ist der Link zur Online-Anmeldung.
Oder direkt über www.evangelische-akademie.de/tagungen.html
(Autor: H. Mader | Bild & Thumb: A. Korkis | Quelle: www.mader-stiftung.de , www.evangelische-akademie.de )






