Mentoring4u Tipps für die Zukunft, Karriereplanung, Plan B und was Sie beachten können, wenn das Ausbildungsende naht.
Berufsausbildung in Deutschland – Ausbildung und duales Studium nach G8
Ausbildung und duales Studium nach G8.
Die Absolventenzahlen der nächsten Jahrgänge kumulieren sich in einigen Bundesländern so stark, dass es zu Engpäsen in einigen Studienfächern kommen wird. Da ist gute Information besonders wichtig, welche Studiengänge es gibt.
Information ist alles Haut rein! Geht an die Hochschulen, sprecht mit Leuten, die schon das Studienfach belegt haben, auch ein Ranking im Netz hilft zur Einschätzung der Chancen. Und gut ist auch neugeschaffene Studiengänge näher unter die Lupe zu nehmen. Vieles ist heute möglich in Kooperation mit Unternehmen. So gelingt Euch der Einstieg in die Praxis besonders leicht, da betriebliche Abläufe mit in den Studienablauf eingebunden werden. Im vorliegenden Mentoring4u TV-Ratgeber stellen wir Euch zunächst drei weltweit operierende Unternehmen vor.
Eine Übersicht Studiengänge Foto-, Kommunikationsdesign u. ä. finden Sie hier.
Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!
Designer/in – Foto
Sie beschäftigen sich mit fotografischen Aufnahmen in den Bereichen Werbe-, Mode-, oder Sachfotografie. Häufig erstellen Sie auch Fotografien zu wissenschaftlichen oder technischen Darstellungszwecken. Fotodesigner/innen entwickeln ein Gestaltungskonzept, das z.B. auf die Zielgruppe ausgerichtet ist. Zudem können Sie beispielsweise im Bereich Werbung für die Auswahl des am besten geeigneten Werbeträgers (Zeitschrift, Plakat, Prospekt, Leuchtreklame) verantwortlich sein. Fotodesigner/innen arrangieren Motive und Hintergründe, besorgen Requisiten und sorgen für die richtige Beleuchtung und Stimmung einer Aufnahme. Sie wenden verschiedene Aufnahmetechniken, z.B. Weichzeichner und Farbfilter, an. Zu ihren Aufgaben gehört auch die digitale Bildbearbeitung mit Hilfe spezieller Grafiksoftware. In der Pressearbeit recherchieren und erstellen Sie Bildmaterial für Reportagen und Dokumentationen. Bei der fotografischen Umsetzung innerhalb eines Produkts, etwa einer Werbeanzeige oder einer Broschüre, setzen Sie eigene Ideen, die Vorgaben ihrer Vorgesetzten oder die Vorstellungen ihrer Auftraggeber kreativ um. Sie achten darauf, dass die eingesetzte Bildsprache, die Art der Fotografie und die Farben mit der Aufgabenstellung und dem Gesamtlayout harmonieren, also auch zu allen anderen Elementen passen, z.B. dem Text. Wenn Sie Personen fotografieren, versuchen Sie, eine entspannte Atmosphäre herzustellen. Hierbei ist Einfühlungsvermögen gefragt.
Hauptsächlich arbeiten Fotodesigner/innen in Fotostudios der Werbe-, Mode- oder Industriefotografie, in Werbeagenturen oder in Grafik-Design-Büros. Darüber hinaus können Sie auch für Presseagenturen tätig sein. Auch in Bildredaktionen von Buch-, Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen gibt es geeignete Tätigkeitsfelder.
Fotodesigner/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen. Je nach Bundesland bzw. Bildungsanbieter führt die Ausbildung zu unterschiedlichen Abschlussbezeichnungen.
Die Ausbildung dauert 2 bis 3 Jahre und beinhaltet ggf. den Erwerb von Zusatzqualifikationen. Ausbildungsgänge zum Fotodesigner bzw. zur Fotodesignerin gibt es auch an anderen Bildungseinrichtungen. Ausbildung und Prüfung werden dort nach internen Regelungen der jeweiligen Bildungsträger durchgeführt. Vorausgesetzt wird in der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss. Teilweise ist vor Ausbildungsbeginn die künstlerische Eignung durch Vorlage eigener Arbeiten nachzuweisen. Manche Schulen erwarten berufliche Erfahrung im Bereich Fotografie in Form eines Praktikums.
(Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)
Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
Versuchen Sie, bevor Sie sich für diesen Job entscheiden, ein Praktikum zu bekommen. Lernen Sie so den Beruf Ihrer Zukunft kennen. Fragen Sie bei der Handwerkskammer nach, ob die ihnen einen Handwerksbetrieb nennen können. Seien Sie nicht erstaunt, wenn man Sie zu einem Unternehmen schickt. Sprechen Sie den Meister auf ein mögliches Praktikum direkt an. Trauen Sie sich! Ganz bestimmt finden Sie dort auch einen Mentor, der Ihnen den richtigen Weg in die Zukunft aufzeigt. Oder schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de .
Eine wichtige Voraussetzung ist, dass Sie gerne fotografieren und kreativ sind. Ihre Kreativität können Sie schon mit Ihrer künstlerischen Mappe unter Beweis stellen. Bei den Handwerkskammern z. B. der Handwerkskammer Region Stuttgart, oder dem Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA, dem BFF – Bund freischaffender Fotodesigner und der Allianz deutscher Designer e.V. AGD (um nur einige zu nennen) finden Sie Ansprechpartner und Adressmaterial über Unternehmen, die in Ihrer Nähe Ausbildungsplätze anbieten sowie interessante links zur Vorbereitung auf den Job anbieten. Eine wichtige Anlaufstelle für Sie. Alle Handwerkskammern bieten heute Informationen zu diesem Berufswunsch an. Sie können aber auch einen anderen Bildungsträger wie z. B. das Berufskolleg bzw. die Privatschule FDS Foto-Design-Schule, die Freie Fotoschule Stuttgart u. a. aussuchen. Googeln Sie den Beruf einfach mal.
Die perfekte Bewerbungsmappe
Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV-Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!
Tipps für die Bewerbung
Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!
Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online.
Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung und Plan B
Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!
Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Langfristig ist es noch lohnender, wenn Sie sich international umzuschauen oder eine weiterführende Fotoschule in einer anderen Großstadt auszusuchen. Lernen, lernen, lernen und hinterher die Früchte ernten. Des Weiteren bieten sich nationale und internationale Fotowettbewerbe an, um auf sich aufmerksam zu machen. Eine ungeprüfte Übersicht über eine Vielzahl von Links zu Fotowettbewerben finden Sie hier. Ganz besonders gefragt werden Fachkräfte in strukturschwachen Gebieten. Schauen Sie sozusagen einmal über den Gartenzaun in die Ferne. Es kann auch in 50 km Entfernung ein interessanter Betrieb liegen. Aktiv bewegen, müssen Sie sich allerdings selbst. Seien Sie flexibel. Ganz besonders wichtig ist dann Ihre Argumentation. Überlegen Sie sich im Voraus gut, warum Sie wechseln oder vielleicht auch warum Sie sich selbstständig machen möchten. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.
Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen? Darauf gibt im Film der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.
Unsere Buchtipps: Fotografieren, John Hedgecoe / Modefotografie, Eliot L. Siegel
Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.
(Assistenz: L. Servé Autor: M. Weiss | Bild & Thumb: A. Korkis | Quelle:www.arbeitsagentur.de, www.hwk-stuttgart.de, www.foto-studium.de, www.foto-design-schule.de, www.freiefotoschulestuttgart.de, www.agd.de, ngm.nationalgeographic.com , www.fotowettbewerbe.de und Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV)










