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Autor: m_weiss

  • CD Vorstellung “Der Mönch und das Mädchen”.

    Pater Anselm Grün veröffentlicht zum ersten Mal gesungene Versionen seiner in der ganzen Welt verbreiteteten Texte. Gemeinsam mit einer jungen, talentierten Nachwuchssängerin hat er einige seiner Texte vertonen lassen und so gibt es Anselm Grün jetzt zum ersten Mal als musikalischen Auf- und Durchatmer. 

    „Lebe dein Leben“
    Die Texte des Anselm Grün gesungen von Evelyn Vysher

    CD Ariola 88697830532  seit 11. März 2011 im Handel  

    Auf dem Album „Lebe dein Leben“
    erschienen zehn Texte aus der Feder von Anselm Grün. Zwei davon, nämlich den begrüßenden und den beschließenden, trägt er selbst als Sprecher vor. Die restlichen Titel werden gesungen von Evelyn Vysher. Die Grazerin hat sich in den vergangenen Jahren als versierte und hochbegabte Sängerin, Moderatorin und Sprecherin hervorgetan und jetzt mit der Vertonung von Pater Anselms Schriften einen Herzenswunsch erfüllt. Ihr gelingt mit „Lebe dein Leben“ eine gefühlvolle und authentische Interpretation dieser Lebens-Lieder. Musikalisch verpackt in natürliche und lebendige Arrangements werden hier die vielen Farben und Facetten unseres Daseins zum Klingen und Schwingen gebracht. Zur Seite stand Anselm Grün und Evelyn Vysher dabei der aus Salzburg stammende Produzent und Komponist Klaus Moser. Zur Bestellung geht’s hier weiter:  

    „Die Musik“, so Pater Anselm Grün,
    „öffnet Bereiche in der menschlichen Seele, die das reine Wort nicht zu erschließen vermag. Ich möchte mit meinen Worten die Sehnsucht und die Erfahrungen der Menschen ernst nehmen und bin Klaus Moser dankbar, dass er meine Worte in eine Form gebracht, die ihre musikalische Gestaltung erlaubt.“
    So ist „Lebe dein Leben“ eine Produktion, die mit viel Liebe und großer textlicher und musikalischer Sorgfalt erarbeitet wurde – ein Hörgenuss, der täglich Freude bereiten, positive Gefühle aktivieren und wichtige Stationen des Lebens musikalisch begleiten soll: Taufe, Hochzeit, Krankheit, Trauer. Angesprochen werden außerdem genau diejenigen Bereiche des Lebens, die unseren ureigenen Bedürfnissen entspringen und uns trotzdem (oder gerade deshalb?) im Alltag so leicht abhandenkommen: Selbstbestimmung und Lebensfreude, Gelassenheit und Hoffnung. Das Vertrauen in die positiven Mächte, es schlummert in jedem dieser Worte und wahrscheinlich ist Pater Anselm Grün genau deshalb zu einem solchen Sympathieträger geworden: Er selbst verkörpert Sympathie. Und Empathie – die Fähigkeit, mit anderen zu fühlen. „Mir liegt es ferne, mit meiner Sprache Menschen zu bewerten. Ich möchte vielmehr ein Haus bauen, in dem sich andere zu Hause fühlen, in dem sie sein dürfen, wie sie sind, in dem sie ausruhen können, um sich dann wieder ihrem Alltag zuzuwenden.“ Was wäre eine schönere Verpackung für solche Botschaften als die Musik?  

    Das Album „Lebe dein Leben“ von Evelyn Vysher mit Texten von Pater Anselm Grün ist am 11. März 2011 erschienen. 
    Die CD gibt es überall im CD Handel. Erschienen bei Sony Ariola.
     

    Beteiligt Euch auch an unserer Verlosung. Dort verlosen wir u. a. 2 CDs von Anselm Grün. Folgt diesem Link.

    (Quelle: Sound’n Scripture GmbH  |  Thumb: M. Weiss)

  • Berufsausbildung: Apothekenhelfer/in neudeutsch auch Pharmazeutisch-kaufmännische/r Angestellte/r

    Die Tätigkeit im Überblick
    Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte bestellen Arzneimittel, kontrollieren diese, zeichnen sie aus und sortieren sie in die Regale ein. Zudem erledigen sie Büro- und Verwaltungsaufgaben, verkaufen apothekenübliche Produkte und wirken bei Verkaufsförderungsmaßnahmen mit.

    Hauptsächlich arbeiten Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte in Apotheken, einschließlich Klinikapotheken, in der Medikamentendisposition, Lagerhaltung und Abrechnung. Darüber hinaus sind sie z.B. im pharmazeutischen Großhandel und in der pharmazeutischen Industrie tätig.

    Die Ausbildung im Überblick
    Pharmazeutisch-kaufmännische/r Angestellte/r ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).

    Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird im Bereich der Freien Berufe überwiegend in Apotheken oder Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitswesens angeboten.

    Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Arbeitsagentur.

    Unter welchen Stichworten
    könnten Sie nach abgeschlossener Ausbildung einen interessanten Job für die Zukunft finden?

    Was liegt näher als die Rubrik Apotheke. Gehen Sie weiter über öffentliche Apotheken, Krankenhausapotheken. Interessant sind auch Pharmaloboratorien, die Pharmaproduktion, der pharmazeutische Großhandel und Drogerien.  Versuchen Sie auch neue Wege einzuschlagen, vielleicht passt Ihr neuer Berufswunsch auch in den Wellnessbereich von Hotels.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Autor: M. Weiss  | Bild & Thumb: A. Korkis  |  Quelle: www.arbeitsagentur.de )

  • Mausarm als Berufskrankheit anerkannt

    Gerichtsurteil „Sehnenscheidenentzündung“  durch Computerarbeit
    Sehr gut, endlich nimmt sich mal ein Gericht diesem Thema an. Die neuen Technologien und Kommunikationswege führen auch zu immer neuen Berufskrankheiten.  Hoffentlich bezieht sich das Urteil nicht nur auf Finanzbeamte.

    Auf Amazon haben wir einen Praxisleitfaden Gesetzliche Unfallversicherung (SGB VII): Arbeitsschutz – Arbeitsunfall – Berufskrankheit gefunden (Taschenbuch Mai 2010).  Das o. g. Gerichtsurteil ist natürlich dort noch nicht enthalten. Aber vielleicht hilft das Taschenbuch Ihnen weiter. Hier der Link:

    (Autor:  M.Weiss  | Thumb & Foto: A. Korkis  | Quelle: Verwaltungsgericht Aachen )

  • Berufsausbildung: Änderungsschneider/in

     

    Die Tätigkeit im Überblick
    Änderungsschneider/innen verändern und reparieren Kleidungsstücke und Heimtextilien nach Kundenwünschen.

    Überwiegend arbeiten Änderungsschneider/innen in handwerklichen Änderungs- bzw. Maßschneidereien. Ebenso sind sie in großen Bekleidungshäusern mit integriertem Änderungsdienst beschäftigt. Darüber hinaus können sie z.B. im Braut- und Abendmodeverleih mit Änderungsschneiderei tätig sein. Als Arbeitgeber kommen zudem Hersteller von Textilien wie Bett- oder Tischwäsche infrage.

    Die Ausbildung im Überblick
    Änderungsschneider/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO).

    Diese bundesweit geregelte 2-jährige Ausbildung wird in Industrie und Handwerk angeboten.

    Auch eine schulische Ausbildung ist möglich.

    Die Ausbildung zum Änderungsschneider/zur Änderungsschneiderin kann ggf. durch die darauf aufbauende Ausbildung Maßschneider/in oder Modeschneider/in ergänzt werden. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Arbeitsagentur.

    Unter welchen Stichworten
    können Sie nach abgeschlossener Ausbildung einen interessanten Job für die Zukunft finden? 
    Sie arbeiten für Änderungsschneidereien, Änderungsateliers, Konfektionsabteilungen von Mode- und Kaufhäusern oder vielleicht auch am Theater.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Autor M. Weiss  |  Bild & Thumb: A. Korkis  |  Quelle: www.arbeitsagentur.de )

  • Gewinnt vor Winterpause noch 2 Trendy Boshis, 2 CD von Anselm Grün „Lebe Dein Leben“und ein exklusives Mentorengespräch

    Verlosung:
    Wir verlosen unter Euch bzw. den Einsendern mit Kommentaren zum Girl`s und Boy`s day bis Ostern 2011 zwei Trendy Boshis, zwei CDs von Texten von Anselm Grün gesungen von Evelyn Vysher „Lebe Dein Leben“ und ein exklusives Mentorengespräch. Einsendeschluß Ostermontag 25. April 23:59 Uhr
    Bitte an die Email: redaktion@mentoring4u.de

    Was Ihr dafür tun müßt? Schreibt uns einen Kommentar über Euer letztes Praktikum oder Euren Einsatz beim Girl`s oder Boy`s Day. Die prämierten Beiträge werden in der ersten Maiwoche auf www.mentoring4u.de und in der gleichnamigen Zeitung abgedruckt. (Minderjährige bedürfen zu ihrer Teilnahme der Zustimmung ihrer/ihres Erziehungsberechtigten)
    Viel Erfolg!

    Jury: Redaktion Mentoring4u.de

    Screenshot myboshi, Einzigartige Mützen

    (Autor: M. Weiss  |  Thumb/Photo: A. Korkis  | Quellen: http://www.myboshi.net/ ,www.sonymusic.de, www.ariola.de , www.mp21.de )

  • Berufsausbildung: Anästhesietechnische Assistenten und Assistentinnen

    Anästhesietechnische Assistenten und Assistentinnen
    wirken bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachsorge von Narkosen mit.

    Anästhesietechnische Assistenten und Assistentinnen sind hauptsächlich in Anästhesieabteilungen von Krankenhäusern, Privat- oder Hochschulkliniken tätig. Ebenso arbeiten sie in ambulanten Operationszentren und Facharztpraxen, die ambulante Operationen durchführen.

    Die Ausbildung im Überblick
    Anästhesietechnische/r Assistent/in ist eine schulische Ausbildung an Berufsfachschulen . Sie wird im Rahmen eines Pilotprojektes nach den Richtlinien der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) durchgeführt.

    Die Ausbildung dauert 3 Jahre.

    Ihr habt weitere Fragen? Diskutiert mit Gleichgesinnten z. B. auf dieser Websitevon Krankenschwester.de  zum Thema.  Fortbildungskurse findet Ihr u.a. bei Impulse e. V. Schule für freie Gesundheitsberufe oder nutzt die Suchmaschinen im Internet.

    (Autor: Arbeitsagentur + M. Weiss |  Bild und Thumb: A. Korkis  |  Quelle: www.arbeitsagentur.de , www.krankenschwester.de ,  http://www.impulse-schule.de/  )

  • 1. Mentoring4u Themenfrühstück 2011

    Am 13. April
    trafen sich ausgesuchte Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Schule, um miteinander über folgende Themen zu diskutieren:
    – Mentoring als Personalrecruiting vor der Einstellung
    – Mentoring als Kommunikationskanal zu potenziellen Nachwuchskräften
    – Qualitätsstandards
    – Nachhaltige Mentoren-Mentee Beziehung

    Bild: v.r.n.l. A. Koch, Heidelberg, A. Zeiß, Schulleiter Hostatoschule Frankfurt-Höchst,  Prof. Dr. U. Faust, Wissenschaftlicher Direktor Provadis School of International Management and Technology AG, D. Schlatermund, Dozent Hessische Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie, M. Weiss, Gründer Mentoring4u und ConActivity KG, C. Amrhein, Marketing- & Sales Mentoring4u, Dr. H.-D. Debling Senior Advisor ConActivity KG.

    Wir danken Ihnen für Ihr Interesse und die Teilnahme.

    (Autor: M.Weiss | Kartoon: A. Korkis )

  • Musikvorstellung: Claas-P. Jambor geht auf eine 100 Städte Unplugged-Tour

     Claas-P. Jambor geht auf eine 100 Städte Unplugged-Tour
    durch Deutschland und Finnland. Es erwartet Sie eine außergewöhnliche und wieder erkennbare Stimme und eine lockere und humorvolle Art der Präsentation von bewegenden Geschichten aus dem Leben des Künstlers. Die musikalischen Erzählungen drücken das Leben und die Suche nach Gott in moderner Sprache aus. Sie setzen bei Inhalten wie der Suche nach Heimat und innerer Selbstachtung an, handeln von Liebe, Sucht, Trennung, Versöhnung und Neuanfang, um dann im Verlauf des Abends eine Brücke zur Begegnung mit einem liebevollen Gott zu schlagen.

    Hört mal auf You Tube rein. Echt Klasse (Anmerkung der Redaktion) 

     Claas P. Jambor
    Aufgewachsen ist der Sänger mit der wandlungsfähigen Stimme abwechselnd in Texas und in Schleswig Holstein. Als Wanderer zwischen den Kontinenten verbindet er herausstechende musikalische Qualität mit norddeutscher Coolness. Er steht als unterhaltsamer Entertainer für handgemachte Rock- & Popmusik, unverwechselbarer Stimmfarbe und Geschichten aus seinem Leben, die er auch auf seinem neuesten Silberling „Paradise Lane“ zwingend unter Beweis 
    stellt: Und er steht für das besondere T.R.U.T.H Experiment. Mehr davon auf seiner Website.

    Wir freuen uns über Eurer Feedback. 

    (Gastautor: Agentur mara – artists & events | Foto: & Thumb:  A. Korkis  |  Quelle: http://www.paradiselane.de)

  • Einer für Alle – keiner für Einen? Mehr zu Pflegeberufen plus Jobangebot


    Habt Ihr es schon gehört?
    In unserer Nachbarschaft gibt es jetzt ein Altenpflegeheim, in dem die Bewohner in Kommunen zusammen leben. Hm, hatten wir früher – yippie, mein Lieblingswort – also früher in den 60ern schon mal. Das waren aber eher jugendliche Revoluzzer, die da was Anderes getrieben haben.

    Komisch also, alte Menschen in Kommunen. Warum wohl? Lasst uns weiter spinnen. Erst seit 30 Jahren wissen wir ja, dass die Bevölkerungspyramide kippt. Denn unsere Altvorderen waren nicht wirklich Nachwuchsproduktionsfreudig, so, wie wir heute auch. Da ist mal die Pille schuld. Aber da ist auch schuld, dass man es gut haben und sich was gönnen und leben wollte. Die Frauen sind besser ausgebildet als ihre Großmütter und wollen auch nicht mehr Heimchen am Herde spielen….die Papas haben noch immer Angst um den Karriereknick bei Elternzeit, und Kinderbetreuung oder familienfreundliche Arbeitszeitmodelle sind in Deutschland noch nicht wirklich denkbar.

    Die neueste Erkenntnis ist jetzt, dass es an Fachkräften mangeln wird. Huch, wer hätte das vor 30 Jahren schon gedacht! Tja, und woher nehmen wir dann Leute in sozialen und Pflegeberufen? Also  die Pflege der anschwellenden Masse an Senioren, Krankenpflege, Kinderbetreuung, Behindertenbetreuung…..Nun, so wirklich attraktiv sind diese Berufe heute – rein monetär gesehen – wirklich nicht. Da gehört schon ziemlich viel Idealismus und Liebe zum Mitmenschen dazu, sich für diese wichtigen Berufe zu entscheiden.  Tja, wie wäre es mal mit der Aufwertung dieser Tätigkeit? Bessere Arbeitsbedingungen? Und die Einsicht der Verantwortlichen, sich nicht immer an den Schwächsten zu sanieren? Aber die Einsicht werden wir vielleicht in 30 Jahren haben.

    Es bietet sich also letztendlich nur die Selbsthilfe an: in besagter Kommune hilft der Blinde dem Tauben, der Parkinson dem Alzheimer, der Fitte dem Siechen…Die Kinder des ebenfalls in Nachbarschaft befindlichen Kindergartens werden mittags zu den Senioren verbracht. Das bringt deren Kreislauf in Wallung, sie können also die kleinen Wilden betreuen und sind somit erst mal gut beschäftigt. Gute Idee, was? Spart doch wieder Pflegekräfte im Heim, die sich sonst um Beschäftigung kümmern müssten, und Erzieherinnen im Kindergarten, da die Omis und Opis sich nützlich machen….

    Kinder, ist das nicht eine doofe Vorstellung? Aber lasst uns nochmal Hirnschmalz schmelzen. Wir alle brauchen mal soziale Dienste, nicht zuletzt auf dem letzten Weg, den wir alle früher oder später dahinschlurfen dürfen. Wird nicht die Politik sich tatsächlich darüber Gedanken machen müssen, ob man für diese physisch und psychisch schwere Arbeit die Leute nicht auch mal besser entlohnt? Nebenbei gesagt, Leute für solche Berufe, für die wirklich eine Berufung nötig ist, werden gesucht werden. Man kann nicht alle Arbeitskräfte importieren. Es ist doch auch nicht die Lösung des Problems – wie jüngst durchaus diskutiert – Freigänger dafür heranzuziehen oder Arbeitslose damit zu beauftragen.  Ohne Lust und Liebe zum Thema ist das doch sinnlos. Klar könnte man Abhilfe durch Ehrenamtliche, Freiwilligendienste und Seniorenräte schaffen. Das ist auch gut, ersetzt aber nicht gelernte Fachkräfte.

    Müssen wir uns also wirklich demnächst selber die Zähne ziehen oder – stellt Euch das mal vor –dem Chirurgen selber assistieren, sofern man uns eine Spinal- oder Periduralanästhesie verpasst, wir uns also obenrum bewegen können und bei Bewusstsein sind? Spart wieder eine Krankenschwester im OP.  Den Alten wird das Essen nicht mehr auf Tellern serviert, sondern in einer Schüssel, wo sie dann ihre Gebisse rein legen, damit sie selber essen.  Iiiih, lecker. Ach ja, und körperlich Behinderte betreuen geistig Behinderte…Betreuer also überflüssig. Also sagt doch selber, so geht das doch nicht.
    Einer für Alle Artikel, Gisela Kiefer

    Was also wird aus uns und unseren Nachfahren, also Kindern und Enkeln, die sich darüber noch keine Gedanken machen oder gar noch nicht geboren sind? Macht Euch doch einfach schlau, welche Möglichkeiten es  gibt. Denn Pflegeberufe werden gefragt – vielleicht werden die Konditionen dann – dem Prinzip von Angebot und Nachfrage folgend – auch besser.  Glaubt mir, trotz der schweren Arbeit kann so ein Beruf sehr zufrieden machen. Die Seele nämlich.

    Alsdann, bis neulich !

    Weitere Informationen
    zu Pflegeberufen findet Ihr auch beim Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe, der AOK, der Katholischen Schule für Pflegeberufe Essen gGmbH, Klinikum Herford, der Paritätischen Berufsfachschule für Sozial- und Pflegeberufen gGmbH oder Dienstleister wie z. B. einer unserer Mentoren aus Berlin, die PremioBerlin. Noch viele mehr findet Ihr über Internetsuchmaschinen. Viel Erfolg bei der Suche.

    Und damit Ihr auch wisst, dass es in diesen Bereichen echte Nachfrage gibt und welche Möglichkeiten sich zu diesem Berufsbild ergeben, hier gleich noch eine interessante Stellenanzeige für einen Job im Ausland dazu:

    Medizinische Fachkraft (Arzt/Ärztin oder Krankenpfleger/in mit Zusatzausbildung in Public Health) für die Koordination der medizinischen Arbeit einer EED-Partnerorganisation in der Demokratischen Republik Kongo:

    (Autor: G. Kiefer  |  Bilder: A. Korkis | Quelle: www.eed.de)

  • Sackgasse Job – Was nun? Was tun?

    Vitamin B oder Qualifikation "medienarbeiter" Himmelstreppe

    Kennst Du diese Situation?
    Nach nicht ganz einfacher Suche und Entscheidung für einen Ausbildungsplatz, hast du Dich motiviert bis in die Fussspitzen auf die neue Aufgabe gestürzt und musst nach kurzer Zeit feststellen, dass alles anders gekommen ist oder sich ganz anders darstellt, als Du es erwartet hast. Du fühlst Dich, als wärest Du in eine Sackgasse geraten, aus der es keinen Ausweg gibt. Auch junge Leute sind mit einer solchen Situation häufig einfach überfordert.

    Was könntest Du unternehmen?
    Zunächst mal solltest Du Dir bewusst machen, dass so etwas im Laufe seiner Karriere immer mal wieder vorkommen kann. Das ist kein guter Trost. Denn was ist schon immer genau so, wie Du Dir das gedacht hast? Oder in welchem Job gibt es keine Veränderungen? So etwas zu erwarten wäre höchst unrealistisch! Ganz im Gegenteil, in der heutigen Arbeitswelt steht man regelmässig vor neuen Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Also, das, was Du vielleicht gerade erlebst, ist Teil eines Lernprozesses, ist Teil des Lebens überhaupt. Und mit einer solchen Situation hast Du die Chance, Dir Fähigkeiten anzueignen, damit umzugehen. Statt also der heute so populären Neigung nachzugeben, sehr schnell eine Sache aufzugeben und „hinzuschmeißen“, bist Du gut beraten, zunächst alle anderen Optionen zu prüfen und auszuschöpfen. Denn meistens lohnt es sich, zunächst Probleme zu lösen und Situationen zu verbessern, statt nach Neuem zu suchen. Klar muss aber auch sein, dass sich an manchen Dingen nichts ändern kann und dass Du, wenn diese Punkte so zutreffen, lieber zu einem „Ende mit Schrecken, als zu Schrecken ohne Ende“ optieren solltest.

    Wie könntest Du vorgehen?

    1. Schritt – Bestandsaufnahme
    Prüfe in aller Ruhe, wie sich Deine Situation darstellt, was genau es ist, das nicht den Erwartungen entspricht? Wie kam es dazu? Was hat sich geändert? Natürlich mußt Du Dich dabei auch fragen, inwieweit die eigenen Erwartungen und Vorstellungen wirklich realistisch waren. Fragen, die Du Dir sich stellen mußt sind dabei natürlich auch, ob es um Personen geht, mit denen Du nicht klarkommst, oder um Arbeitsinhalte, die Du nicht magst?! Oder sind es Randbedingungen, die den Alltag erschweren (Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Fahrtkosten, Arbeitszeiten, usw.)? Möglicherweise handelt es sich um einen Mix aus verschiedenen Problemen, die in Summe das Frustpotenzial auf ein anscheinend unerträgliches Mass erhöhen.

    2. Schritt – Handlungsoptionen prüfen
    Zwischenmenschliche Probleme
    Liegt das Kernproblem im zwischenmenschlichen Bereich, also kommst Du mit einem oder mehreren Kollegen nicht klar, ist es am besten, wenn Du den Mut aufbringst und das Thema offen ansprichst. Das ist gar nicht leicht, weil häufig Emotionen eine Rolle spielen – die eigenen und natürlich die des Kollegen! Aber Du kannst Dir helfen indem Du versuchst, auf der Sachebene zu bleiben. Daher ist es ratsam, vor dem Gespräch genau zu prüfen, um welche Situationen es geht. Was genau ist so störend? Und was könnten die Ursachen sein? Gibt es besondere Umstände, die zu berücksichtigen sind? Und was kann man selbst tun, um solche Situationen überhaupt nicht entstehen zu lassen oder zu entschärfen? Wenn Du Dir darüber im Klaren bist und Du dir Lösungsmöglichkeiten überlegt hast, ist es viel leichter in ein solches Gespräch mit dem betreffenden Kollegen zu gehen.

    Arbeitsinhalte
    Sind es Arbeitsinhalte, die Du Dir anders vorgestellt hast, analysiere die genauen Umstände und prüfe, ob dies nur eine zeitweilige Situation ist und sich in absehbarer Zeit wieder Änderungen einstellen werden, oder nicht. Es gibt leider heute immer noch Ausbildungsbetriebe, die ihre Auszubildenden als billige Arbeitskräfte ansehen und dann auch alles nur Mögliche erledigen lassen, nur eben nicht Inhalte des entsprechenden Ausbildungsberufes. Natürlich kommt es immer wieder vor, dass auch Azubis mit völlig falschen Erwartungen in ihre Ausbildung einsteigen. Hier muss man sich wieder mal an die eigene Nase fassen. Dann ist nicht der Job das Problem, sondern die eigene Person.

    Randbedingungen
    Dann gibt es natürlich noch die Randbedingungen, die einem das Leben erschweren. Aber auch hier lassen sich manche Änderungen realisieren. Z.B. könntest Du versuchen, statt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren, einen Kollegen zu finden, der Dich mitnimmt, oder Du könntest Dich mit anderen abstimmen und vielleicht Arbeitszeiten aufeinander abstimmen. Es gibt Kollegen, die lieber Spätschicht arbeiten und das auf Dauer, oder umgekehrt.

    3. Schritt – Strategie und Umsetzung
    Wenn Du soweit bist, solltest Du ein Problem nach dem anderen angehen. Konzentriere Dich auf leichter realisierbare Lösungsmöglichkeiten. Hierbei ist es wiederum ratsam, sich mit anderen abzustimmen und noch einen Plan B in der Tasche zu haben. Wenn Du es geschafft hast, die eine oder andere Situation durch diese Vorgehensweise zu verbessern, motiviert es Dich auch und Du kannst die nächsten Schritte in Angriff nehmen. Damit durchlebst Du eine Lernkurve, die Du immer wieder im Leben brauchst und die ungeheuer wertvoll ist

    Mentor
    Empfehlenswert ist in einer solchen Situation ein Coach, Mentor oder Ratgeber. Das könnten ein guter Freund, ein Lehrer oder natürlich auch die Eltern sein. Übrigens einen guten Ratgeber erkennt man daran, dass er einem nicht nach dem Mund redet, sondern ganz offen und ehrlich seine Meinung sagt. Dieser Coach kann nicht nur nüchtern die Dinge einschätzen, er kann auch motivieren, nicht frühzeitig aufzugeben, er zeigt Dir aber vielleicht auch ganz neue Wege auf.

    Notbremse als letzte Lösung
    Was aber, wenn das alles nicht hilft? Nun, dann kannst Du mit guten Gewissens die Notbremse ziehen. Und dann sollte man auch nicht weiter zögern und sollte den Mut zu radikaleren Veränderungen aufbringen. Schließlich gibt es bei jedem Auto den Rückwärtsgang – Du  musst nicht in der Sackgasse stehen bleiben, sondern es besteht auch die Möglichkeit zurückfahren und einen anderen Weg einschlagen.
    Ich wünsche Dir viel Erfolg!

    (Gastautor: Alfred Stein| Bearbeitung A. Korkis | Foto: medienarbeiter | Thumb: kallejipp | Quelle: www.photocase.de)