Liebe Mentoren, liebe Mentee, liebe Unterstützer des Hauses der Mentoren,
die Förderung unserer Kinder ist eines unserer lohnenswertesten Ziele. Sie sind unsere Zukunft.
Das Haus der Mentoren hat sich dem Ziel verpflichtet, dass sich Schüler, Auszubildende und Studenten mit bereits im Beruf stehenden Generationen auf unterschiedliche Weise vernetzen können. Gemeinsam traten und treten Mentor und Mentee den vielfältigen Herausforderungen, die im Berufsleben auf die junge Generation warten, entgegen.
Neben der Hilfe beim Übergang zwischen Schule, Ausbildung, Studium und Beruf leistet das Haus der Mentoren damit auch ein großes Stück Integrationsarbeit. Dadurch lernen sich Menschen auf Augenhöhe kennen, die sich sonst nur selten begegnen würden.
Ich danke der gemeinnützigen Haus der Mentoren GmbH für Ihr Engagement und wünsche dieser gesellschaftlich so wertvollen Idee weiterhin viel Erfolg für die Zukunft.
Das Jahr 2016 bietet gerade in Deutschland auf vielen Gebieten gute berufliche Chancen.
Auch wenn manche Unternehmen von Restrukturierungen betroffen sind, überwiegen die Chancen, die ein, wenn auch maßvolles Wirtschaftswachstum für junge, gut ausgebildete Leute bietet. Viele Branchen wollen expandieren, nicht nur im Bereich Technologie und Digitalisierung. Eine gute Betreuung bei der beruflichen Planung kann hier sicher hilfreich sein.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2016.
„Kürzlich fragte mich jemand: ‚Wo lernen unsere zukünftigen Führungskräfte eigentlich das Führen?‘ Spontan schoss es mir durch den Kopf und über die Lippen: ‚An unseren Unis jedenfalls nicht!‘
Darauf entsponn sich eine lebhafte Diskussion, deren Ergebnis u.a. war: Führen lernt man wie das meiste ‚by doing‘, und am effektivsten, wenn man dabei wohlwollend begleitet wird und Vorbilder hat! Beides steckt hinter dem Konzept des Mentoring: Eine Persönlichkeit, die als Vorbild taugt und entsprechend ausgewählt ist, begleitet einen jungen Menschen. Hierfür wünsche ich dem Haus der Mentoren weiterhin viel Erfolg!
„Flüchtlinge“ wurde von der Gesellschaft für Deutsche Sprache zum Wort des Jahres 2015 gewählt, weil es den politischen und gesellschaftlichen Diskurs maßgeblich bestimmt hat. Ein Jahr mit dieser Überschrift kann kein gutes Jahr gewesen sein. Nur „mehr Frieden“ wird 2016 zu „weniger Flüchtlinge“ führen.
Für Frieden in Syrien, Irak, Ukraine oder Libyen können wir persönlich wenig unmittelbar beitragen. Aber wir können uns Hass und Hetze dort entgegenstellen, wo er uns im Alltag oder in den sozialen Medien begegnet. In diesem Sinn wünsche ich Ihnen ein friedvolles Jahr 2016.
Eigentlich wollte ich mich in meinem Neujahresgruß mit der „Zeit“ befassen, mit Vorsätzen, mit der Alltagshektik und darüber, dass man sich gerade zur Jahreswende mit der vergangenen „Zeit“ befasst. Einige Denkanstöße aus einem sehr bereichernden Buch „Hector auf der Suche nach der Zeit“ wollte ich demonstrieren.
Aber ehrlich gesagt, ich komme nicht drum herum, über das letzte Jahr zu sprechen. Über 2015, das Jahr der Flüchtlinge, eines, das uns alle aufgewühlt hat mit polarisierenden Debatten, eindrucksvollen und einschneidenden Bildern vom gestrandeten Jungen in Bodrum, von der Zeit nach dem 5. September 2015. Sehr viele haben sich engagiert, geholfen und sich selbst dadurch bereichert, ob an Schulen, Universitäten in Seniorenkreisen. Überall gab es Initiativen, nachhaltige Projekte; an meiner Universität: von Physik für Flüchtlinge bis hin zu medizinischen Sprechstunden. In meinem Umfeld wurde stets gehandelt, im Jahr der Flüchtlingkrise.
Trotzdem ist zu erfragen, warum wir gerade in den vergangenen Monaten, so überwältigt wurden, warum wir die sogenannte „Krise“ jetzt wahrgenommen haben. Denn die Krise, die Gestrandeten und Hilferufe aus Nordafrika und Syrien gibt es mindestens seit 2011. Aber die betrafen uns eben nur indirekt, sie begegneten uns nur flüchtig in einem Artikel, der von Italien handelte, von Lampedusa. Das Thema wurde der Öffentlichkeit, d.h. uns, weder seitens der Medien, noch seitens der Politik so nahe gelegt. Und veilleicht war es recht so?! Die Entwicklung der letzten Monate, die Hilfsbereitschaft und der nachhaltige Einsatz sind nicht nur notwendig und lobenswert, sie sind eindrücklich. Aber, muss die Krise unsere Haustür erreichen, damit wir sie als solche empfinden? Ich hoffe mir für die nächsten Jahre mehr Mündigkeit, mehr Weitsichtigkeit, und nicht im Sinne einer Sehschwäche. Ich hoffe, dass wir mehr hinterfragen, dass nicht nur „Hypes“ unsere Aufmerksamkeit ergattern. Ich hoffe, dass nicht die Ereignisse UNS übermannen! In desem Sinne wünsche in allen ein erfolgreiches neues Jahr.
Dein Lachen, Dein Weinen, Dein Hoffen, Dein Zweifel, Deine Kraft und die Momente der Leere.
Du bist Du mit all diesem Reichtum und all der Armut, die auch zum Leben gehört, Du! Wertvoll und einmalig, gewollt von Gott, der Dich einmalig liebt und einmalig sendet, zu finden, was Dich erfüllt leben lässt und an einem ganz bestimmten Stunde an einem ganz bestimmten Ort schon auf Dich wartet.
Advent ist die bessere Ermunterung als das generalisierende „Wir schaffen das “ Da wird ausgedrückt, dass alles so kommt, wie wir es wollen, wenn wir unseren Beitrag zum Gelingen zuerst leisten!
ADVENT heißt „Ankunftserwartung. so übersetzt hätte Frau Merkel sich ein vielstimmiges und von vielen nicht begrüßtes Echo auf ihr „Wir schaffen das!“ erspart. Wer den zu erwartenden Gästen die Eigenverpflichtung z. B. am Thema Integration und in der Toleranz gegenüber Andersdenkenden nimmt , beides als letztlich unbedeutend am Aufnahmevorgang beschreibt, verärgert die 79 Mio- Gatsgeber unnötig.
Tun statt Reden! Zupacken statt Zuwarten! Erledigen statt auf andere zu setzen! Dass das sinnvoll und lohnt, belegen nicht nur die inzwischen 70 Nachkriegsjahre in Deutschland. Was hat da nicht alles auch wider Erwarten geflutscht?
Die Gründungsidee der Mentoren-Initiative ist heute so aktuell, wie vor zehn Jahren:
Generationen zusammenführen, um jungen Menschen neue Perspektiven zu eröffnen und ein realistisches Bild von der Berufswelt zu entwickeln. Gerade im Hinblick auf die vielen Flüchtlinge, die zurzeit in unser Land kommen und schnell Teil unserer Gesellschaft werden sollen, eröffnen sich Chancen für etablierte Initiativen wie das Mentoren-Programm.
Schutzsuchende willkommen zu heißen und ihnen auf dem Weg zu einer erfolgreichen beruflichen Zukunft in der Mitte unserer Gemeinschaft behilflich zu sein, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Ich wünsche dem Haus der Mentoren ein erfolgreiches Jahr 2016, viele konstruktive Gespräche und informative Begegnungen mit jungen Menschen und danke für die wichtige Arbeit.“
Ich wünsche Ihnen fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.