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Kategorie: Ausbildung

Ausbildung: Schüler, Studenten, Azubis

  • #Denkanstoß Nº 11: Habe eigene Ansichten – und überprüfe sie #Zitat der Woche

    Es gibt Ansichten und Vorstellungen von Menschen und Dingen, die uns umgeben. Diese sind in unseren Köpfen. Wie und wann sie da rein gekommen sind, können wir oft  nicht mehr mit Sicherheit sagen. Das ist auch egal. Wichtiger ist, dass diese festgewordenen Vorstellungen regelmäßig einem Kontrollprozess unterzogen werden – damit sie richtig  und aktuell bleiben.

    Ein Mensch – und ein zweiter
    Ich habe schon einige Menschen getroffen. Viele sind sehr individuell, nicht an landläufige Erwartungen angepasst, häufig in sich gekehrt und eifrige Konstrukteure ihrer Lebensphilosophie. Arbeit und Beruf kann ein Vehikel sein, diese Ansichten anderen Menschen weiterzugeben (z.B. Künstler, Handwerker).

    Andere sind eher sozial und sehr bewusst in der Wahrnehmung und dem Umgang mit ihren Mitmenschen. Sie sprühen sichtbar vor Energie, wenn sie anderen helfen können (z.B.: Pädagogen, medizinisches Personal). Zwei Extreme vielleicht, denn alle Menschen „dazwischen“ haben ihre eigene Methode mit der Umwelt mehr oder weniger in Kommunikation zu treten.

    Kommunikation als Chance
    Auch Menschen mit einer geistigen oder einer geistig/körperlichen Einschränkung kommunizieren und wachsen am gegenseitigen Austausch. Das hört sich logisch an, aber ist es uns auch wirklich klar? Wie oft sprechen wir „Durchschnittsmenschen“ denn mit denen, die nicht immer dem gängigen Normempfinden entsprechen? Ich persönlich recht selten, auch deshalb, da ich im Familen- und Bekanntenkreis keine geistig behinderten Menschen habe.

    Eine Ebene für alle
    Was ist das überhaupt: GEISTIGE Behinderung? Laut der Definition Wikipedias: Der Begriff geistige Behinderung (oder in medizinischen Kreisen auch mentale Retardierung) bezeichnet einen andauernden Zustand deutlich unterdurchschnittlicher kognitiver Fähigkeiten eines Menschen sowie damit verbundene Einschränkungen seines affektiven Verhaltens. Eine eindeutige und allgemein akzeptierte Definition ist jedoch schwierig. Medizinisch orientierte Definitionen sprechen von einer Minderung oder Herabsetzung der maximal erreichbaren Intelligenz.

    Behinderte (nach § 2 I SGB IX)
    Menschen sind behindert, wenn ihre körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweichen und daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist. Sie sind von Behinderung bedroht, wenn die Beeinträchtigung zu erwarten ist.

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    Die größte Kunst, die man im Leben lernen muß, ist die Wiedergutmachung von Irrtümern. Eines der Mittel ist, sie einzugestehen.“

    Autor: Hermann Melville (1819-1891), US-amerikanischer Schriftsteller (Moby Dick)
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    Schreiben ist kommunizieren
    Wir, die Redaktion von Mentoring4u, möchten auch Menschen mit geistiger Behinderung hier eine Plattform geben. Sie sollen den Lesern von Mentoring4u von ihren Ansichten und Vorstellungen eines Lebens in Freude erzählen. Wie erleben sie ihren Alltag in der Berufsbildung, im Praktikum und später an den Arbeitsplätzen? Was bedeutet für sie die Perspektive auf Weiterentwicklung und wo stoßen sie an ihre Grenzen?

    Die wfb in Wiesbaden
    In Kooperation mit der wfb (anerkannten Werkstätte für Menschen mit Behinderung) Wiesbaden-Rheingau-Taunus initiieren wir ab diesem Monat die Reihe „Lebensgeschichten“. Einmal pro Monat werden wir an dieser Stelle einen Artikel eines Mitarbeiter mit geistiger Behinderung veröffentlichen. Wir sind sehr gespannt auf die neuen Einblicke und bedanken uns schon heute bei Frau Banke vom begleitenden Dienst für die Koordination des Projektes innerhalb der wfb. Die wfb hat derzeit 240 Mitarbeiter mit Behinderung. Diese sind nach Grad und Schwere in den vielfälltigen Arbeits- und Tagesförderbereichen tätig. Die wfb ist ein Wirtschaftsunternehmen sowie eine pädagogischer Einrichtung und sie hat einen dualen Auftrag. Die behinderten Mitarbeiter werden über die Arbeitsagentur vermittelt und durchlaufen zunächst den Berufsbildungsbereich. In insgesamt sechs Bereichen (z.B. Druckerei, Lager, Holz und Metallbereich) werden in je drei Monaten die Neigungen und Fähigkeiten evaluiert. Es gibt jährliche Förderbesprechungen, in denen die Mitarbeiter und der begleitende Dienst (Diplom-Sozialarbeiter, Diplom-Pädagogen) Entwickungspläne mit Lohngruppen und Punkten erarbeiten.

    Mentoring4u – eine Plattform rund um das Thema Bildung
    Mentoring4u ist unser Einsatz, ( jungen) Menschen auch in schwierigen Lebens- bzw.  Bildungs-Situationen zu helfen. Berufsorientierung und Karriereplanung ist für alle wichtig, auch für Menschen mit geistiger Behinderung ist Arbeit und Beschäftigung ein wesentlicher Faktor zum Wohlbefinden. Die persönliche Herausforderung ist jeden Tag der Motor zur Weiterentwicklung.

    Darüber und über weitere Initiativen berichten wir Ihnen regelmäßig und bedanken uns herzlich bei allen, die uns darin unterstützen! Ihre Kommentare helfen uns in besonderer Weise die Themen anzusprechen, die Sie, unsere Leser, interessieren.

    (Autor: C. Amrhein | Photos: www.barrierekompass.de (Thumb), bungo (Artikel) www.photocase.de | http://de.wikipedia.org, www.wfb-wiesbaden.de Quelle: Archiv)

  • Biotechnologie spannend und verständlich – call a scientist!

    Endlich ein Netzwerk, das uns verstehen lässt. Faszinierende Möglichkeiten ergeben sich durch die modernen Biowissenschaften. Mehr als 90 Referenten aus Forschung und Unternehmen stehen den Schulen – leider bisher nur in der Region Berlin-Brandenburg – für Vorträge zur Verfügung.

    Lernen Sie etwas über die klassischen Einsatzgebiete der Biotechnologie. Weit gefehlt, hatten wir doch in diesem Zusammenhang bisher nur an Medikamente gedacht. Auch der Bereich der Lebensmittelherstellung, Produktion von Lebensmittelbestandteilen und Stammzellforschung fällt darunter.  Sie suchen Referenten, dann folgen Sie diesem Link. Gratulation an die Initiatoren!

    Ganz besonders gerne weisen wir auf die Veranstaltung Wissenschaftsjahr 2011 – Forschung für unsere Gesundheit und „Call a Scientist“ Award 2010 am 12. April 2011 im berlinbiotechpark, Konferenzzentrum, Max-Dohrn-Str. 10 in 10589 Berlin hin.
    Weitere Informationen finden Sie hier.

    (Autor: M. Weiss  |  Screenshot: A. Korkis & Photo: Svea-Anais Perrine  | Quellen: www.call-a-scientist.org , www.photocase.de )

  • Menti-Button Gewinnspiel: die Nummern 945, 716 und 4629 haben gewonnen

    Menti Gewinnspiel, 570x300px

    Liebe Mentees mit den Menti-Button Nummern 945, 716 und 4629 herzlichen Glückwunsch! Ihr habt gewonnen! Meldet Euch bei uns und erhaltet Euer individuelles Mentorengespräch oder einen der zahlreichen Sonderpreise unserer Kooperationspartner!

    Huch, ich hab gewonnen, was jetzt?
    Schickt uns bis Freitag, den 1. April 2011, 18 Uhr, eine E-Mail an menti@mentoring4u.de mit folgenden Angaben:

    Euren Name
    EureTelefonnummer
    Eure Adresse
    Ganz wichtig: ein Foto, auf dem Ihr mit Eurem Gewinner-Button zu erkennen sind. Seid kreativ!

    Den Rest übernehmen wir!
    Mentoring4u meldet sich umgehend bei Euch, um zu gratulieren. Den Hauptgewinnern werden wir ein Mentorengespräch vermitteln. Der Mentor kommt aus der Branche oder dem Beruf Eures Interesses und gibt Euch ganz individuelle Ratschläge für den erfolgreichen Einstieg in Euren Traumberuf.

    Reagiert Ihr zu spät, verfällt Eurer Los und wir ziehen die Woche drauf dafür einen Gewinner mehr. Also keine Zeit vergeuden, nutzt Eure Chance!

    Mehr Infos zum Gewinnspiel gibt’s hier.

    (Autor: M. Weiss | Foto: kallejipp| Bearbeitung: A. Korkis | Bildquelle: www.photocase.de)

  • #Denkanstoß Nº 10: Einmal Mentor ist keinmal #Zitat der Woche

    Vor fünf Wochen, im Februar diesen Jahres 2011, war Mentoring4u.de mit der Mentoren-Intiative „Auf die Socken, fertig, los!“ in fünf Haupt-, Real- und Gesamtschulen Deutschlands. Heute möchten wir unsere Auswertungen der Woche mit Ihnen teilen. In kompakter Form versteht sich, denn schon Rudolf Augstein wusste:

    „Die Zahl derer, die durch zu viele Informationen nicht mehr informiert sind, wächst.“

    Autor: Rudolf Augstein (1923 – 2002), deutscher Journalist, Verleger, Publizist und der Gründer des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“.

    Statistik macht Spaß
    Besonders wenn sie das belegt, was uns schon die Mehrzahl der diesjährigen 54 Mentoren aus 11 Branchengebieten und der über 800 erreichten Schüler gesagt haben. Das Mentoring4u-Team entwickelte einen Fragenbogen, der an die beteiligten Mentoren, Schulleiter und Lehrer verteilt wurde. Zunächst beeindruckt die hohe Rücklaufrate von 89%!

    Auf die Frage: „Wie hat Ihnen die Mentoreninitiative generell gefallen?“ antworteten 98% mit „wie erwartet“ und „über meiner Erwartung“. Ebenso waren 89% mit der Struktur, Organisation und der Betreuung während der Veranstaltung zufrieden oder sehr zufrieden.

    Es ist noch kein Mentor vom Himmel gefallen
    Bei der Frage: „Waren Sie durch die Informationen im Vorfeld gut auf Ihre Rolle als Mentor vorbereitet?“ antworteten 58% zufrieden und 10% der Mentoren sogar mit „über meiner Erwartung“. Allerdings wünscht sich ein Drittel unserer Mentoren eine noch bessere Vorbereitung auf ihre wichtige Rolle als Ratgeber der jungen Leute. Dies ist auch vor dem Hintergrund zu sehen, dass 67% unserer Mentoren das allererste Mal an einem Mentorenprogramm teilnahmen! Trotz einiger Unsicherheiten im Vorfeld der Veranstaltungen, finden wir es einen großen Erfolg, dass 93% Mentoring4u uns wieder bei unseren Mentorenprogramme unterstützen werden. Vielen Dank!

    Auch Schüler sollten sich bereitmachen
    60% der beteiligten Mentoren, Lehrer und Schulleiter fanden die Auswahl der Schulen „absolut richtig“  und 33% richtig. Bei der Einschätzung, ob die Schüler gut auf die Mentorentage vorbereitet wurden, gehen die Meinungen auseinander: lediglich 15% finden dies absolut korrekt und 44% richtig. Immerhin mehr als 20% der Mentoren finden, dass diese Vorbereitung von Seiten der Schüler noch besser sein könnte.  Auch die Lehrer sehen das überwiegend so, nur müssen sie diese Vorbereitung längerfristig mit in den Unterricht integrieren.

    Geteilte Einschätzung
    Bei der Frage: „Waren Ihrer Meinung nach die Schüler interessiert, Mentoren kennenzulernen?“ gibt es ein recht differenziertes Ergebnis. Während fast die Hälfte der Antwortenden das mit „Ja“ beantwortet, ist sich die andere Hälfte nicht sicher. Einige Stimmen schlagen sogar vor, den Schülern den Besuch und die Beratung durch die Mentoren auf rein freiwilliger Basis anzubieten (und nicht als Pflichtveranstaltung), um die Motivation der Klasse noch zu erhöhen und den Austausch zwischen Mentor und Schüler zu optimieren.

    Nachhaltigkeit
    Dass diese Mentoren-Initiative zum nachhaltigen Austausch beiträgt zeigt,   dass 65% der Mentoren angeben, viele persönliche Erkenntnisse aus der Begegnung mit den Jugendlichen gezogen zu haben. Das macht deutlich, dass Unternehmen mit den Mentoren vor den Klassen eine wunderbare Chance haben, ihre Fachkräfte von morgen schon frühzeitig kennenzulernen, für ihre Ausbildungen zu interessieren und zu motivieren.

    Mehr Zeit und kleinere Gruppen
    Auch wenn über die Hälfte der Antwortenden den Zeitrahmen der Mentoren-Mentee-Gespräche in der Klasse als passend bewertetet, so wünschen sich 69% der Lehrer und Mentoren doch mehr Zeit – besonders für die Einzelgespräche. Hier werden wir in jedem Falle versuchen, den Austausch weiter zu verbessern und die Schulen bitten, wenn organisatorisch möglich, auch den Nachmittag mit Gesprächen zu füllen.

    Wenig Technik
    Mentoren und Lehrer sind sich hier einig: 69% bewerten die freie Rede als das angemessene Mittel, um die Schüler zu erreichen. Ein Drittel findet den Einsatz von mehr Technik (Videos, Präsentationen) für die Vorstellung ihrer Unternehmen und deren Aufgabengebieten und Einsatzmöglichkeiten für junge Mitarbeiter hilfreich. Auch hier werden wir versuchen, je nach Vorgaben der Schulen, den individuellen Wünschen der Unternehmen und unserer Mentoren noch besser nachzukommen.

    Und was sagen die Schüler?
    Die teilnehmenden Schüler der Klassenstufen 8., 9. und 10. Klasse waren insgesamt begeistert von der Möglichkeit, so nah an Menschen aus der Berufswelt heranzukommen. Auch neue Berufsbilder und Karrierewege konnten sie kennenlernen. Es wurde aufmerksam zugehört und anschließend sehr viele Fragen gestellt. Übrigens: in jeder Schule wurden im Anschluss Mentorenfavoriten gewählt!

    Einige Schüler waren pfiffig und flott und  bewarben sich umgehend nach der Veranstaltungswoche bei einem Mentorenunternehmen. Sie erhielten die Chance auf einen Praktikumsplatz oder eine Ausbildungsstelle. Wir gratulieren und werden später darüber berichten.

    Zwischen einigen Unternehmen und Schulen werden Bildungspartnerschaften zustande kommen, d.h. regelmäßig werden Schüler der jeweiligen Schulen in die Betriebe gehen können. Dies gibt Perspektive und Verlässlichkeit für beide Seiten. Das Mentoring4u Team freut sich darüber ganz besonders!

    Zweimal im Jahr „auf die Socken“: Ihr Einsatz Mentor!
    Die regelmäßige Mentoren-Initative „Auf die Socken, fertig, los!“ ist unser Einsatz, junge Menschen und Wirtschaftsunternehmen zusammen zu bringen. Frühzeitige Information und Kontakt zu Unternehmen unterstützt die Karriereplanung. Mentoren etablieren als Botschafter ihres Unternehmens den direkten Zugang zum Nachwuchs.

    Darüber und über weitere Initiativen berichten wir Ihnen regelmäßig und bedanken uns herzlich bei allen, die uns darin unterstützen!

    (Autor: C. Amrhein | Photos: neelz (Artikel), benvenuto (Thumb) www.photocase.de | Quelle: www.mentoring4u.de)

  • Kartoon der Woche

    An dieser Stelle finden Sie von heute an immer den Kartoon der Woche.
    Wir wünschen Ihnen viel Spaß!

    (Kartoon der Woche:  Albert Korkis)

  • lV. Kommentare zu Japan

    Suat Bakir, Türkisch-Deutsche Industrie- und Handelskammer – Unternehmerverband e.V. Türk-Alman Ticaret ve Sanayi Odasi
    Japan beschäftigt mich tagtäglich. Es ist ein Thema, was mir jeden Tag durch den Kopf geht.
    Nicht nur der Gedanke an die leidenden, Ängste durchstehende Menschen dort, nicht nur den Vergleich zu ziehen zu unserer Kultur und den neu erwachten der Menschen hier, es sind auch ganz persönliche Gedanken wie, wie lebe ich weiter, wo setze ich die Gewichte auf meiner persönlichen Lebenswaage, wie vermittle ich diese Gedanken an meine Kinder und Freunde.


    Jürgen Hagenlocher, Videor E. Hartig GmbH,  Rödermark
    Seit 1975 bestehen starke Geschäftsverbindungen von unserer Firma von und nach Japan. Uns trifft daher das multiple Unglück besonders intensiv, da wir viele Freunde und Geschäftsfreunde vor Ort haben. Obschon die Rückmeldungen der japanischen Partner über Ihre Situation vor Ort sehr zuversichtlich ist, zeigen doch die Fakten, dass hier mit der gewohnten Zurückhaltung agiert wird, auch um das Gesicht nicht zu verlieren.

    Was wir in Europa und sicher auch die in Deutschland lebende Jugend von Japan lernen, ist die ungeheure Disziplin der gesamten Bevölkerung in dieser Situation. Die gegenseitige Unterstützung der Menschen im Land und hierzu gehören nicht nur die Spenden von Süd nach Nord, sondern auch das unaufgeforderte Energiesparen in der Krise und der mitmenschliche Umgang ist in der Katastrophe vorbildlich. Kurzum uns selbst zurücknehmen und in den Kontext einer größeren Sache einordnen läßt sich wieder einmal von den Japanerinnen und Japanern lernen.


    Wir haben Sie, unsere Leser nach Ihrer Meinung  und Kommentaren zu dem schrecklichen Unglück in Japan gefragt.  Wie gehen Sie damit um? Welchen Rat möchten Sie jungen Leuten auf den Weg geben? Wir freuen uns sehr über die vielen Kommentare die uns erreichten, bleiben Sie dran und senden Sie uns Ihren Ratschlag.

    (Autor: M. Weiss | Thumb & Foto:  A. Korkis)

  • lll. Ratschläge und Kommentare nach dem Unglück in Japan

    Hier geht’s weiter….

    Bruder Paulus,  Kapuziner Pater Frankfurt
    Dem Reformator Martin Luther wird nachgesagt, er habe nach dem Prinzip gelebt: „Und wenn morgen die Welt untergeht, werde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“ Handeln für die Zukunft ist Aufgabe junger Menschen. Ihr werdet dabei Fehler machen. So  wie wir Fehler machen. Und die Natur wird euch Grenzen setzen. Wir sie uns unsere Grenzen aufzeigt, ohne dass wir immer verstanden haben.
    Jeder hat eine eigene Begabung, in guten wie in bösen Tagen Wachstum zu fördern und Wunden zu heilen. Also: Mutig voran. Jeder pflanze heute mit ganzer Hingabe für eine Zukunft, die nicht in seiner Hand liegt. Aber in Gottes Hand.


    Jens Schönherr
    , Berlin
    Ich finde wir sollten gerade unseren jungen Menschen empfehlen, was mich trotz meines Alters beeindruckt, ist die mentale Ruhe mit denen die japanischen Menschen diesem sagenhaften Unglück gegenüberstehen. Wenn man die gegenseitige Wertschätzung in den Unterkünften, beim Anstehen usw. sieht, zeugt dies von einem enormen Stolz. Der japanische Ministerpräsident hat dem Betreiber des Atomkraftwerkes untersagt die Mitarbeiter abzuziehen, da es nicht um das Werk sondern um Japan geht. Hier muss man sogar sagen, es geht um die Frage der Beherrschung einer solchen Katastrophe in der gesamten Welt.

    Wir haben Sie, unsere Leser nach Ihrer Meinung  und Kommentaren zu dem schrecklichen Unglück in Japan gefragt.  Wie gehen Sie damit um? Welchen Rat möchten Sie jungen Leuten auf den Weg geben? Wir freuen uns sehr über die vielen Kommentare die uns erreichten, bleiben Sie dran und senden Sie uns Ihren Ratschlag.

    (Autor: M. Weiss  |  Thumb & Photos: A. Korkis)

  • ll. Kommentare und Ratschläge nach dem Unglück in Japan

    Hier geht’s weiter….


    Dagmar Hugget,
    Chagford, England
    It is absolutely dreadful and one feels absolutely helpless, but the Japanese people should know that there are other thinking and praying of them, they are not entirely alone and just this knowing helps often in such difficult times beyond our understanding.


    Dr. Maria Flachsbarth
    , Mitglied des Deutschen Bundestages Berlin
    Was uns angesichts all dieser Berichte und Bilder, die wir seit letztem Freitag sehen und zu verstehen versuchen, erfüllt, das sind Entsetzen, Fassungslosigkeit, Mitgefühl und Trauer. Die Katastrophe in Japan hat ein geradezu apokalyptisches Ausmaß, und es fehlen die Worte.
    Meine tiefste Anteilnahme, meine Gedanken und mein Gebet sind bei den Menschen in Japan.
    Ich bewundere die Japaner für ihre Gelassenheit, ihren Mut und ihre gegenseitige Hilfsbereitschaft, die sie trotz der schrecklichen Ereignisse bewahrt haben und die gewiss auch für uns vorbildhaft sein können.
    Die unfassbaren Ereignisse in Japan lehren uns, dass etwas, was nach allen wissenschaftlichen Maßstäben bisher für unmöglich gehalten wurde, doch möglich werden konnte. Sie lehren uns, dass Risiken, die für absolut unwahrscheinlich gehalten wurden, doch nicht vollends unwahrscheinlich waren, sondern Realität wurden.
    Diese Umstände, wenn also in einem so hoch entwickelten Land wie Japan das scheinbar Unmögliche möglich, das absolut Unwahrscheinliche Realität wird, verändern die Sicht der Dinge, nichts ist mehr wie zuvor.

    Aus diesem Grunde muss deshalb auch in Deutschland eine neue Debatte über die Akzeptanz von Restrisiken geführt werden. Das heißt konkret, dass jetzt alle Kernkraftwerke noch einmal einer umfassenden Sicherheitsprüfung unterzogen werden.
    Für alle älteren Atommeiler hat die Regierung kurzfristig ein Moratorium beschlossen, was ich sehr begrüße.

    Ich möchte den jungen Menschen auf den Weg geben, dass es gerade mir besonders am Herzen liegt – und unter diesen Umständen mehr denn je – das Zeitalter der erneuerbaren Energien so schnell wie möglich zu erreichen. Das sehe ich als persönliche Verpflichtung der Politik gegenüber den künftigen Generationen an.

    Mit herzlichen Grüßen aus Berlin  Dr. Maria Flachsbarth


    Catharina Trost M.A.
    ,  Kattendorf
    Ich denke wir sollten unseren Jugendlichen versuchen verständlich zu machen, dass wir nur eine Welt haben und das wir verantwortlich dafür sind. Das Zeitalter der Atomenergie muss beendet werden, weil es nur Leid und Elend über die Menschen bringt. (siehe Tschernobyl und jetzt Japan, England etc.)
    Wir sollten Sie aktivieren sich aktiver in die Politik mit einzumischen, damit sie ihr Leben mitgestalten können. Und wenn Sie jetzt noch meine Petition mit unterstützen würden, damit ein Umdenken stattfinden kann, dann wäre ich Ihnen sehr dankbar.


    Peter Beuth
    , Generalsekretär der CDU Hessen
    Mein tiefes Mitgefühl und aufrichtige Anteilnahme gilt in diesen Tagen nach der schweren Erdbebenkatastrophe und dem Tsunami dem japanischen Volk. In der gegenwärtigen aufgeregten Atmosphäre ist es aber auch wichtig, Ruhe und Besonnenheit zu bewahren. Insbesondere müssen wir in Deutschland für uns die Frage beantworten, wie wir die Energieversorgung der Zukunft gestalten wollen. Schnell alle Kernkraftwerke in Deutschland zu schließen bringt nichts, wenn dann der Atomstrom aus den Kernkraftwerken in unserer unmittelbaren Nähe in Frankreich und Tschechien kommt.

    Wir haben Sie, unsere Leser nach Ihrer Meinung  und Kommentaren zu dem schrecklichen Unglück in Japan gefragt.  Wie gehen Sie damit um? Welchen Rat möchten Sie jungen Leuten auf den Weg geben? Wir freuen uns sehr über die vielen Kommentare die uns erreichten, bleiben Sie dran und senden Sie uns Ihren Ratschlag.

    (Autor: Martin Weiss  |  Thumbnail & Photos: Albert Korkis)

  • Japan: Ihre Meinung, votre opinion, your comment, vostro comento, amaciniz, taaleqik ….

    Das schreckliche Unglück in Japan beschäftigt auch unsere Redaktion ganz besonders. Wie gehen Sie damit um? Welchen Rat möchten Sie jungen Leuten auf den Weg geben? Gerne veröffentlichen wir Ihre Anregungen hier.

    Qu´est-ce-que vous direz aux jeunes concernant leurs avenir? #tremblement de terre  #Japon #vie #existence #carrière
    Envoyez nous vos commentaires s.v.p. !

    Cosa volete dire ai giovanni per il loro futuro ? #terremoto #Giapone #vita #esistensa #carriera
    Inviate ci il vostro commento p.f. !

    What would you tell young people for their future? #earthquake #Japan #life #existance #carreer
    Send us your comment please!

    Gelecek icin genclere ne tavsiye yapmak istersiniz ? #deprem #Yaponya #hayat #mevkudiyet #kariyer
    Cevaplerinizi seviniriz !

    Email: redaktion@mentoring4u.de

    Vielen Dank! Merci beaucoup! Mille grazie! Thanks a lot! Tesekkür ederiz! Sukran djasilen!

    (Autor: M.Weiß | Foto: French_03| Bearbeitung: A. Korkis | Bildquelle: www.photocase.de)

  • #Denkanstoß Nº 8: Arbeits-erfahrungs-Erfahrung #Zitat der Woche

    Auf Start - Praktikum

    Praktikum ist heute ein Wort, welches für eine ganze Generation steht. Wobei die Bezeichnung „Generation Praktikum“ negativ besetzt ist und dabei im Fokus ist, welche Schwierigkeiten Praktikanten haben können, die aus der ersten/zweiten/vielfachen „praktischen Arbeitserfahrung“ in einen „richtigen“ Job wollen.

    Per Definitionem
    Das deutsche Wort „Praktikum“ leitet seinen Urspruch aus dem Lateinischen „practica“ (Verfahrensweise), 15. Jh. und aus dem Griechischen ab: „praktikÕ (tÕchne), (Wissen um) praktisches Tun“. Seit dem 16. Jahrhundert ist die gängige Definition des Wortes „Praktikant“: wer „im Rahmen einer theoretischen Ausbildung in einem besonderen Ausbildungsverhältnis praktische Erfahrung erwerben will“.

    Deine Chance
    Dabei ist ein Praktikum immer eine Chance für zwei Seiten: für den Praktikanten und für den Praktikumsbetrieb. Die gemeinsame Zeit soll zum „Beschnuppern“ dienen. Diese Unverbindlichkeit nimmt viel (Entscheidungs)Druck aus dem zeitlich begrenzten Verhältnis und bietet beiden Parteien eine Periode der „Orientierung“.

    „Work is not the same as work experience, but you can turn work into work experience.“
    Autor: unbekannt

    „Arbeit ist nicht dasselbe wie Arbeitserfahrung, aber Du kannst Arbeit in Arbeitserfahrung umwandeln.“ Damit ist gemeint, dass man seine Arbeit so gestaltet, dass man mit der Ausübung dieser sehr viele Erfahrungen macht und einen Erfahrungs-Schatz aufbauen kann. [Übersetzung und Anmerkung der Redaktion]

    Wortnachbarn
    Der Praktikums-Graph der Uni Leipzig macht uns sehr eingehend deutlich, welche Wortnachbarn das Wort „Praktikum“ hat. Will heißen: welche Worte häufig bis sehr häufig in Verbindung auftreten: Schaut mal hier: einfach oder komplex.

    Übersetzungsunterschiede
    Im Englischen sagt man „to gain work experience „, was wortwörtlich übersetzt heißen würde: „Arbeitserfahrung gewinnen“. Das hört sich doch gleich viel lukrativer an als die deutsche Version: „ Arbeitserfahrung sammeln“. Sammeln kann man schließlich lange, bis der Korb voll ist… Das amerikanische Praktikum ist ein „intern“, was die Möglichkeit der Innenansicht eines Unternehmens noch besser verdeutlicht.

    Sammeln und gewinnen
    Also: auf ins Praktikum. Ein großer Schatz an Erfahrung wartet jeden Tag darauf, gewonnen zu werden! Eine kleine persönliche Zusammenstellung von Praktikantenbörsen findet Ihr hier. Habt Ihr gute Erfahrungen mit weiteren gemacht? Sagt es uns – so profitieren auch unsere Leser davon.

    Praktikabörsen

    Wer bin ich?
    Am Anfang steht immer die Erkenntnis, dann kannst Du Dich auf den Weg zur “richtigen” Ausbildung oder zum „passenden“ Studium machen. Welche Neigungen habe ich, worin bin ich stark? Probier es gleich mal hier aus: der Neigungstest. Viel Spaß beim Entdecken!

    (Autor: C. Amrhein| Foto: dergestalter | Quellen: www.photocase, www.wikipedia.org, www.uni-leipzig.de , www.wissen.de)