Japan: Ihre Meinung, votre opinion, your comment, vostro comento, amaciniz, taaleqik ….
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Das schreckliche Unglück in Japan beschäftigt auch unsere Redaktion ganz besonders. Wie gehen Sie damit um? Welchen Rat möchten Sie jungen Leuten auf den Weg geben? Gerne veröffentlichen wir Ihre Anregungen hier.
Qu´est-ce-que vous direz aux jeunes concernant leurs avenir? #tremblement de terre #Japon #vie #existence #carrière
Envoyez nous vos commentaires s.v.p. !
Cosa volete dire ai giovanni per il loro futuro ? #terremoto #Giapone #vita #esistensa #carriera
Inviate ci il vostro commento p.f. !
What would you tell young people for their future? #earthquake #Japan #life #existance #carreer
Send us your comment please!
Gelecek icin genclere ne tavsiye yapmak istersiniz ? #deprem #Yaponya #hayat #mevkudiyet #kariyer
Cevaplerinizi seviniriz !
Email: redaktion@mentoring4u.de
Vielen Dank! Merci beaucoup! Mille grazie! Thanks a lot! Tesekkür ederiz! Sukran djasilen!
(Autor: M.Weiß | Foto: French_03| Bearbeitung: A. Korkis | Bildquelle: www.photocase.de)
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Ich merke jetzt in diesem Moment, dass ich mentoring4u.de deutlich öfter lesen müsste
– dafindet man echt super hilfreiche Ideen! Danke schöööön!
An sich nen brauchbarer Kommentar, aber könnt ihr beim nächsten Mal ein wenig ausführlicher schreiben?
Vielen Dank für die Kommentare!
Wirklich ein guter Artikel.
.
Ich muss echt mentoring4u.de mal häufiger besuchen
Bis bald,
Speeman
Jürgen Hagenlocher, Videor E. Hartig GmbH, Rödermark
Seit 1975 bestehen starke Geschäftsverbindungen von unserer Firma von und nach Japan. Uns trifft daher das multiple Unglück besonders intensiv, da wir viele Freunde und Geschäftsfreunde vor Ort haben. Obschon die Rückmeldungen der japanischen Partner über Ihre Situation vor Ort sehr zuversichtlich ist, zeigen doch die Fakten, dass hier mit der gewohnten Zurückhaltung agiert wird, auch um das Gesicht nicht zu verlieren.
Was wir in Europa und sicher auch die in Deutschland lebende Jugend von Japan lernen, ist die ungeheure Disziplin der gesamten Bevölkerung in dieser Situation. Die gegenseitige Unterstützung der Menschen im Land und hierzu gehören nicht nur die Spenden von Süd nach Nord, sondern auch das unaufgeforderte Energiesparen in der Krise und der mitmenschliche Umgang ist in der Katastrophe vorbildlich. Kurzum uns selbst zurücknehmen und in den Kontext einer größeren Sache einordnen läßt sich wieder einmal von den Japanerinnen und Japanern lernen.
Suat Bakir, Türkisch-Deutsche Industrie- und Handelskammer – Unternehmerverband e.V. Türk-Alman Ticaret ve Sanayi Odasi
Japan beschäftigt mich tagtäglich. Es ist ein Thema, was mir jeden Tag durch den Kopf geht.
Nicht nur der Gedanke an die leidenden, Ängste durchstehende Menschen dort, nicht nur den Vergleich zu ziehen zu unserer Kultur und den neu erwachten der Menschen hier, es sind auch ganz persönliche Gedanken wie, wie lebe ich weiter, wo setze ich die Gewichte auf meiner persönlichen Lebenswaage, wie vermittle ich diese Gedanken an meine Kinder und Freunde.
Jens Schönherr, Berlin
Ich finde wir sollten gerade unseren jungen Menschen empfehlen, was mich trotz meines Alters beeindruckt, ist die mentale Ruhe mit denen die japanischen Menschen diesem sagenhaften Unglück gegenüberstehen. Wenn man die gegenseitige Wertschätzung in den Unterkünften, beim Anstehen usw. sieht, zeugt dies von einem enormen Stolz. Der japanische Ministerpräsident hat dem Betreiber des Atomkraftwerkes untersagt die Mitarbeiter abzuziehen, da es nicht um das Werk sondern um Japan geht. Hier muss man sogar sagen, es geht um die Frage der Beherrschung einer solchen Katastrophe in der gesamten Welt.
Bruder Paulus, Kapuziner Pater Frankfurt
Dem Reformator Martin Luther wird nachgesagt, er habe nach dem Prinzip gelebt: “Und wenn morgen die Welt untergeht, werde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.” Handeln für die Zukunft ist Aufgabe junger Menschen. Ihr werdet dabei Fehler machen. So wie wir Fehler machen. Und die Natur wird euch Grenzen setzen. Wir sie uns unsere Grenzen aufzeigt, ohne dass wir immer verstanden haben.
Jeder hat eine eigene Begabung, in guten wie in bösen Tagen Wachstum zu fördern und Wunden zu heilen. Also: Mutig voran. Jeder pflanze heute mit ganzer Hingabe für eine Zukunft, die nicht in seiner Hand liegt. Aber in Gottes Hand.
Peter Beuth, Generalsekretär der CDU Hessen
Mein tiefes Mitgefühl und aufrichtige Anteilnahme gilt in diesen Tagen nach der schweren Erdbebenkatastrophe und dem Tsunami dem japanischen Volk. In der gegenwärtigen aufgeregten Atmosphäre ist es aber auch wichtig, Ruhe und Besonnenheit zu bewahren. Insbesondere müssen wir in Deutschland für uns die Frage beantworten, wie wir die Energieversorgung der Zukunft gestalten wollen. Schnell alle Kernkraftwerke in Deutschland zu schließen bringt nichts, wenn dann der Atomstrom aus den Kernkraftwerken in unserer unmittelbaren Nähe in Frankreich und Tschechien kommt.
Catharina Trost M.A. , Kattendorf
Ich denke wir sollten unseren Jugendlichen versuchen verständlich zu machen, dass wir nur eine Welt haben und das wir verantwortlich dafür sind. Das Zeitalter der Atomenergie muss beendet werden, weil es nur Leid und Elend über die Menschen bringt. (siehe Tschernobyl und jetzt Japan, England etc.)
Wir sollten Sie aktivieren sich aktiver in die Politik mit einzumischen, damit sie ihr Leben mitgestalten können. Und wenn Sie jetzt noch meine Petition ( http://www.openpetition.de/petition/zeichnen/super-gau-in-japan-akws-abschalten ) mit unterstützen würden, damit ein Umdenken stattfinden kann, dann wäre ich Ihnen sehr dankbar.
Dr. Maria Flachsbarth, Mitglied des Deutschen Bundestages Berlin
Was uns angesichts all dieser Berichte und Bilder, die wir seit letztem Freitag sehen und zu verstehen versuchen, erfüllt, das sind Entsetzen, Fassungslosigkeit, Mitgefühl und Trauer. Die Katastrophe in Japan hat ein geradezu apokalyptisches Ausmaß, und es fehlen die Worte.
Meine tiefste Anteilnahme, meine Gedanken und mein Gebet sind bei den Menschen in Japan.
Ich bewundere die Japaner für ihre Gelassenheit, ihren Mut und ihre gegenseitige Hilfsbereitschaft, die sie trotz der schrecklichen Ereignisse bewahrt haben und die gewiss auch für uns vorbildhaft sein können.
Die unfassbaren Ereignisse in Japan lehren uns, dass etwas, was nach allen wissenschaftlichen Maßstäben bisher für unmöglich gehalten wurde, doch möglich werden konnte. Sie lehren uns, dass Risiken, die für absolut unwahrscheinlich gehalten wurden, doch nicht vollends unwahrscheinlich waren, sondern Realität wurden.
Diese Umstände, wenn also in einem so hoch entwickelten Land wie Japan das scheinbar Unmögliche möglich, das absolut Unwahrscheinliche Realität wird, verändern die Sicht der Dinge, nichts ist mehr wie zuvor.
Aus diesem Grunde muss deshalb auch in Deutschland eine neue Debatte über die Akzeptanz von Restrisiken geführt werden. Das heißt konkret, dass jetzt alle Kernkraftwerke noch einmal einer umfassenden Sicherheitsprüfung unterzogen werden.
Für alle älteren Atommeiler hat die Regierung kurzfristig ein Moratorium beschlossen, was ich sehr begrüße.
Ich möchte den jungen Menschen auf den Weg geben, dass es gerade mir besonders am Herzen liegt – und unter diesen Umständen mehr denn je – das Zeitalter der erneuerbaren Energien so schnell wie möglich zu erreichen. Das sehe ich als persönliche Verpflichtung der Politik gegenüber den künftigen Generationen an.
Mit herzlichen Grüßen aus Berlin Dr. Maria Flachsbarth
Dagmar Hugget, Chagford, England
It is absolutely dreadful and one feels absolutely helpless, but the Japanese people should know that there are other thinking and praying of them, they are not entirely alone and just this knowing helps often in such difficult times beyond our understanding.
via Twitter: mogrymillian
Nicht die Hoffnung verlieren, Spenden, eine Zukunft in den alternativen Energien anpeilen!
Klaus-Dieter Paulisch
Es mußte eben erstmal richtig duster werden, bis einigen Leuten ein Licht aufgegangen ist.
Kathrin Wintermeyer, Wiesbaden
Achtet jeden Tag und jede Stunde, denn sie sind das Leben. Das Heute richtig gelebt macht jedes Gestern zu einem Traum voller Glück und jedes Morgen zu einer Vision voller Hoffnung.
Lür Waldmann, Berlin
Kehre vor der eigenen Tür. Versuche nicht die Welt zu Retten, sondern das lokale Umfeld. Konzentriere Dich auf Deinen “Circle of Influence” und nicht auf dem sog. “Circle of Concern”. http://www.breakoutofthebox.com/circle.htm
Michael Colgrass, Toronto, Pulitzerpreis 1978:
I could give general advice about continuing to believe in the future after experiencing tragedy. I would probably have them recall a time when something bad had happened that they thought they would never recover from and then they did recover, offering that memory as evidence that we can overcome things that we had thought we could never overcome, but that somehow we do.
Dieter Schlatermund, Eschborn:
Ich gebe jungen Menschen den Rat, Politiker jedweder Couleur abgrundtiefe V e r a c h t u n g entgegenzubringen, denen im Angesicht des grauenvollen Leids einer ganzen, großen Nation nichts Besseres einfällt, als ihre persönlichen Macht-Scharmützel auszutragen – die nicht einmal auf den Gedanken kommen, wenigstens eine Schamfrist verstreichen zu lassen.