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Freiwilliges Jahr … oder machen Sie doch was Sie wollen

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Posted on : 25-11-2011 | By : m_weiss | In : aus der Sicht des Personalers, dies&das
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Das muss man erst mal verstehen. Ein freiwilliges Jahr nach der Schule anzugehen. Für wen ist das überhaupt etwas, was kommt auf Sie zu und zu wessen Lasten?

Früher
Es war einmal….irgendwie war früher alles anders. Wir konnten uns ehrenamtlich betätigen. Das war doch selbstverständlich. Warum muss heute ein finanzieller Anreiz dafür gegeben werden? Vielleicht weil die Wehrpflicht ausgesetzt ist und es keine „günstigen“  Zivildienstleistenden mehr gibt? Es ist also eine gesellschaftspolitische Frage, mit der wir uns hier auseinandersetzen müssen. Wenn sich heute also keiner mehr in sozialen Berufen engagieren möchte, dann fehlt wohl eher der Anreiz. Solange ein Familienvater seine Familie nicht mit seinem Job ernähren kann, solange wird er auch nicht in einen unterbezahlten Arbeitsbereich einsteigen. Das ist eine Frage an die Tarifparteien.

Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ)
bietet jungen Menschen von 16 bis 27 Jahren die Chance, etwas für sich und andere Menschen zu tun. U. a. mit Taschengeldausgleich, günstiger Versicherung und Kindergeld für die Eltern.

Wofür wird eigentlich ausgebildet, auf welchen Schultern und zu wessen Lasten?

  • eine Chance Ihre Persönlichkeit weiterzuentwickeln,
  • die Begegnung mit Menschen,
  • das Erfahren von Gemeinschaft,
  • die Möglichkeit, unsere Gesellschaft mitzugestalten,
  • die Auseinandersetzung mit Glaubensfragen,
  • berufliche Orientierung und das Kennenlernen sozialer Berufsfelder,
  • eine Chance, die persönliche Eignung für einen sozialen Beruf zu prüfen.

Das FSJ wird ganztägig als überwiegend praktische Hilfstätigkeit in gemeinwohlorientierten Einrichtungen, insbesondere in Einrichtungen der Wohlfahrtspflege, in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, einschließlich der Einrichtungen für außerschulische Jugendbildung und Einrichtungen für Jugendarbeit oder inEinrichtungen der Gesundheitspflege und kulturelle Einrichtungen (Einsatzstellen) geleistet. “ Quelle: FSJ

Demographischer Wandel
Alles schön und gut, erste Frage ist damit beantwortet. Auf welchen Schultern und zu wessen Lasten noch nicht. Die Frage ist doch, welcher junge Mensch sich das heute leisten kann?  Na klar, der demographische Wandel. Es kommen immer weniger junge Menschen auf „den Markt“ . Jetzt schon? Lesen wir doch im Moment, dass alle Universitäten überfüllt sind. Ist das nächstes Jahr anders? Weit gefehlt, immer mehr Bundesländer verkürzen von 13 auf 12 Schuljahre. Also machen nächstes Jahr wieder zwei Jahrgänge Abitur. Na Bravo, dann hat es sich wirklich gelohnt ein soziales Jahr dazwischen zu schieben. Nächstes Jahr sind die Universitäten und die attraktivsten Ausbildungsbetriebe genauso überfüllt.


Praktika & Ausbildung
Eine Alternative könnte sein, sich im Rahmen von mehreren Betriebspraktika direkt auf den Job der Zukunft vorzubereiten. Der Fachkräftemangel macht es möglich. Sie können sich heute den Arbeitgeber aussuchen und probieren. Wenn Sie nach dem Praktikum feststellen, dass Ihnen der Job keinen Spass machen wird, haben Sie nur einige wenige Wochen Zeit investiert. War doch besser als dann ein Leben lang daran zu denken, was man verpasst hat. Was bringt es beispielsweise einer angehenden Krankenschwester, wenn sie im Praktikum schon feststellt, dass sie kein Blut sehen kann. Sicherlich gibt es auch eine andere Einsatzmöglichkeit für sie. Eine solide Ausbildung, sei es eine Lehre mit Hauptschulabschluss, mittlerer Reife oder Abitur ist auch nicht zu verachten.

Mentor
Haben Sie schon einmal daran gedacht, sich mit einer fremden Person über Ihre Berufsziele zu unterhalten? Vielleicht lernen Sie im Unternehmen auch einen Menschen kennen, der Sie persönlich weiterbringt.  Oder fragen Sie bei uns nach, vielleicht können wir Ihnen einen Mentor vermitteln. Schreiben Sie an redaktion@mentoring4u.de.

Arbeitgeber
sehen es gerne, wenn ihre Mitarbeiter sich gesellschaftlich engagieren. Also ist jetzt die Zeit gekommen, dieses zu tun und auch noch bei echter Bezahlung. Oft kann Ihnen in dem jeweiligen Unternehmen auch die Personalabteilung sagen, in welchen sozialen Projekten sich die Firma engagiert. Es steht Ihnen frei; wo Sie sich gerne beteiligen möchten.

Verschaffen Sie sich eine günstige Ausgangsposition
indem Sie einen Schulabschluss nachholen. Wussten Sie eigentlich, dass Sie mit Ihrer beruflichen Vorbildung auch ohne Hochschulreife ein Studium beginnen können? Nein? Dann lesen Sie mal unseren Artikel zu diesem Thema:

Studieren ohne Abitur – Viele Wege führen ans Ziel!

Jobben
By the way, wenn Sie dann studieren, sind Sie im Gegensatz zu Ihren Mitstudenten bereits eine Fachkraft in dem jeweiligen Beruf, den Sie gelernt haben. Danach werden Sie auch bezahlt, wenn Sie sozusagen während des Studiums „jobben“ .  Der Unterschied ist beachtlich.

Wirtschaft wandert ab
Frage zwei ist damit beantwortet. Zu wessen Lasten noch nicht. Vielleicht zu Lasten der Wirtschaft, die händeringend Fachkräfte sucht? Vielleicht sucht die Wirtschaft auch einen Grund im Ausland nach günstigeren Arbeitskräften zu schauen. Unterstützen Sie uns dabei, alles zu unternehmen, damit die Wirtschaft nicht abwandert! Und wie wird man Fachkraft? Indem man vorher eine Ausbildung macht. So schließt sich der Kreis. So einfach ist das.

Pro & Contra
Wir sind nicht gegen das FSJ und BFD,   wir sind nur der Meinung, dass nicht unbedingt jeder dafür in Frage kommt. Vielleicht ist es nach dem freiwilligen Jahr noch schwieriger einen Ausbildungs- oder Studienplatz zu bekommen. Beschäftigen wir uns doch mal mit der Annahme, Sie würden nach Abschluß Ihrer Ausbildung noch ein freiwilliges Jahr dranhängen. Was halten Sie davon?

Wir freuen uns auf die Diskussion mit Ihnen.

(Autor: M. Weiss  /  Bild:  M. Weiss   /  Quelle: www.freiwilliges-jahr.de , www.freiwilliges-jahr.de )

Der Personalberater: Da war doch was mit Soft Skills….

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Posted on : 08-05-2011 | By : c_amrhein | In : Arbeitsmarkt, aus der Sicht des Personalers, Bewerbung, Gastautor, Karriereplanung
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Auf der anderen Seite des Bewerbungstisches: Ratschläge zum Thema Bewerbung und wie Ihr Euch als Bewerber optimal ins Bild stellt; von Alfred J. Stein, Personalberater, ConActivity KG.

Fortsetzung
Was war das noch gleich? Ach ja, sogenannte Soft Skills, also Charaktereigenschaften, durch die man sich profilieren kann, nein, durch die sich Jeder profilieren kann. Gibt es denn da noch mehr? Nachfolgender Link stellt mal die elf wichtigsten Soft-Skills zusammen (allerdings findet man bei tieferer Überlegung noch eine ganze Anzahl weiterer):

http://www.computerwoche.de/karriere/hp-young-professional/1902818/

Wie wichtig sind die denn nun konkret?
Erfolg im Arbeitsleben basiert zu 50 Prozent auf Fachkompetenz. Das belegen internationale Studien. Die andere Hälfte hängt von den so genannten Soft Skills wie Kommunikations-, Teamfähigkeit und Co ab. Das heisst ja, wer sich bemüht und auch diese Fähigkeiten entwickelt, der schafft es mit deutlich höherer Wahrscheinlichkeit, in seiner Karriere erfolgreich zu sein. Oder anders: Wer diese Soft-Skills nicht entwickelt hat, oder sagen wir, wem wichtige fehlen, der wird es in seiner Karriere enorm schwer haben.

Und wo stehe ich?
Wie sieht es denn nun mit mir konkret aus?, mag sich der Eine oder andere fragen. Sehr berechtigte Frage! Warum? Na ja, ganz oft ist man sich ja gar nicht so richtig bewusst, wie man bei Anderen ankommt, also bei Kollegen oder Kunden, d.h. wo man seine Stärken hat und wo seine Schwächen. Und häufig denkt man vielleiht, man habe auf dem einen oder anderen Gebiet eine ausgesprochene Stärke, geht aber Anderen in Wirklichkeit damit auf die Nerven. Was kann helfen, fair und objektiv, für sich selbst zu bewerten, wo man steht? Der folgende Link bietet eine Analyse, die man ganz allein für sich in seinem „stillen Kämmerlein“ machen kann, um sich über sich selbst im Klaren zu sein:

http://www.praktikumsanzeigen.info/fileadmin/uploads/Soft_Skills_Test_Praktikumsanzeigen_info.pdf

Was mach ich jetzt mit der Info?
Hier mal ein paar weitere Tipps, wie es weitergehen könnte:

–         Als erstes sollte man seine Stärken weiter verbessern! Warum? Weil das Möglichkeiten sind, aus der breiten Masse herauszustechen und sich wirklich zu profilieren. Wenn ich all meine Energie einsetze, um meine Schwächen zu verbessern, wo kann ich da maximal hinkommen? Richtig, wenn´s gut läuft ins Mittelfeld, aber nie an die Spitze!

–         Sich zu seinen Schwächen bekennen! Warum? Niemand ist auf allen Gebieten Spitze – das erwartet auch keiner. Wenn man zu seinen Schwächen steht zeugt das von Charakterstärke. Natürlich sollte man seine Schwächen nicht noch ausleben, immerhin sind es ja Punkte, die einem nicht gerade helfen.

–         Trotzdem auch an den Schwächen arbeiten und wenn es nur darum geht, „den guten Willen“ zu zeigen.

–         In entscheidenden Situationen sollte man aber dann darauf achten, sich mit Kollegen, Partnern oder Freunden zu umgeben, die genau auf diesem Gebiet ihre Stärken haben – also ein Team bilden.

Also dann: Los geht´s, es ist nie zu früh und selten zu spät, damit anzufangen!

(Gastautor: Alfred Stein| Thumb: Svea-Anais-Perrine | Foto Artikel: cydonna| Fotoquelle: www.photocase.de, Quelle Artikel: Archiv)

Die Bewerbung: Erfolgsfaktoren für JEDEN

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Auf der anderen Seite des Bewerbungstisches: Ratschläge zum Thema Bewerbung und Anschreiben von Alfred J. Stein, Personalberater, ConActivity KG

Erwartungen
„Wir möchten Sie kennenlernen, wenn Sie maximal 25 Jahre alt sind, über ein abgeschlossenes Hochschulstudium wenn möglich mit Promotion verfügen, mindestens zwei Jahre Auslandserfahrung und Erfahrung mit Führungsverantwortung haben“.

Das schaffe ich nie!
Wer heute auf die Suche geht nach Jobs mit guter Bezahlung und interessanten Inhalten, wird häufig konfrontiert mit einer langen Liste an Erwartungen an den Bewerber. Gewollt oder nicht, mit solchen Anforderungsprofilen wird der Kreis der möglichen Kandidaten auf „nahe Null“ eingedampft. Diese Mentalität seitens der Unternehmen ist häufiger auch schon bei der Suche nach Auszubildenden anzutreffen. Viele junge Menschen fühlen sich abgeschreckt und demotiviert von solchen Wünschen.

Was nun?
Was kann man solchen jungen Menschen mit auf dem Weg geben, die vielleicht nicht ihr Abi mit der Traumnote 1,0 abschließen, oder vielleicht „nur“ einen Real- oder Hauptschulabschluss erreichen? Gibt es denn nicht Fähigkeiten und Potenziale neben den rein formalistischen Kriterien? Was überhaupt ist denn wichtig, um letztlich im Berufsleben Erfolg zu haben? Und gibt es dabei Punkte, an denen jeder, etwas tun kann und sich gegenüber anderen profilieren kann?

„Yes, you can“!
Wir sagen, solche Kriterien gibt es wirklich! Jeder kann, wenn er nur will und weiß, an welchen Rädchen er bei sich selbst schrauben muss, etwas tun, um solche Erfolgsfaktoren zu entwickeln. Hier kommen die sogenannte „Soft Skills“ – die weichen Faktoren –  ins Spiel, oder auch als soziale Kompetenz bezeichnet. Fähigkeiten und Charaktermerkmale allgemeiner Art, die einen Menschen kennzeichnen.

Was heisst überhaupt Erfolg?
Was macht Menschen erfolgreich? Wann gilt eine Aufgabe als erfolgreich ausgeführt? Gut und erfolgreich ausführen heisst, eine Aufgabe muss:

–         fachlich sowie inhaltlich genau und gut,

–         termingerecht,

–         mit dem vorgegebenen Aufwand und

–         auf die geforderte Art und Weise

erledigt werden (um hierzu mal ein paar Beispiele zu nennen). Natürlich fängt alles mit der fachlich korrekten Ausführung an, das sind „hard skills“. Das lernt man im Rahmen seiner Berufsausbildung.

Erfolg heißt „just in time“!
Der Auftraggeber erwartet zudem eine termingerechte Erledigung. Ist das ein Punkt, an dem man sich profilieren kann. Oh ja! Was nützt das tollste Frühstücksbrötchen, wenn es leider erst um 12:00 Uhr fertig ist?! Gut gemacht, aber zu spät! Die Lehre für uns: auf Pünktlichkeit achten und lernen, eine Aufgabe zügig und termingerecht abzuschließen. Sind dazu besondere Fähigkeiten und Talente nötig? Nein, aber ein Stück Selbstdisziplin und die richtige innere Einstellung sind die Grundlagen dazu.

Erfolg heisst sorgfältig!
Dem Kunden ist es vielleicht egal, mit welchem Aufwand man eine Aufgabe erledigt, aber bestimmt nicht dem Chef. Auch das hat natürlich mit den fachlichen Fähigkeiten zu tun. Aber eben auch mit anderen Erfolgsfaktoren. Sorgfältigkeit, überlegtes und geplantes Handeln, Improvisationsfähigkeit – das alles sind Merkmale, die man sich aneignen kann und die enorm wichtig sind.

Erfolg heisst unter Anleitung arbeiten!
Im Mathematikunterricht gibt’s manchmal Punkte auf den richtigen Rechenweg. Warum? Nun weil der Schüler damit zeigt, dass er grundlegend verstanden hat, wie eine Aufgabe gelöst werden kann. Wenn man trotz falschem Rechenweg zum richtigen Ergebnis kommt, hat man nicht unbedingt eine neue Entdeckung gemacht. In aller Regel hat man einfach Glück gehabt. Und so ist es im Berufsleben auch. Es gibt gute Gründe, warum man eine Aufgabe nach bestimmten Vorgehensweisen abarbeitet, häufig haben sich dabei ganz viele Leute etwas dabei gedacht. Wenn man lernt, auf Anleitung einzugehen und wenn man realisiert hat, dass es neben einem selbst natürlich auch noch andere schlaue Leute gibt, ist das sehr hilfreich. Auch darauf kann wirklich jeder achten!

Von Anfang an
Woran merkt ein Unternehmen, dass der Bewerber solche Soft Skills wie eben beschrieben besitzt? Natürlich schon an seinem Anschreiben. Anschreiben formulieren lernen Schüler bereits in der Schule. Wie gut also wurde formuliert? Ist es gelungen, das Gelernte auf die eigene Bewerbung anzuwenden – was ja ein Hinweis darauf sein könnte, inwieweit es dem Bewerber künftig gelingen wird, fachliche Inhalte, die er gelernt hat, in der Praxis anzuwenden. Oder hat er seine Bewerbung in der Art ausgeführt, wie man es empfiehlt? Wann hat der Bewerber seine Bewerbung geschrieben, wie lange nach der Information über die offene Stelle? Dazu sind eigentlich keine besonderen Fähigkeiten nötig, aber wohl der Wille, es richtig zu machen und die Offenheit, auf Vorschläge einzugehen sowie gute Disziplin für zeitnahes Handeln.

… das heisst also …
Nicht abschrecken lassen von irgendwelchen überzogenen Anforderungen und Erwartungen. Sondern statt dessen alle Erfolgsfaktoren entwickeln, die man zur Verfügung hat. Dann kann man sich sicher sein, sich zu profilieren. Denn auch wenn jeder solche „soft skills“ entwickeln könnte, tut es beileibe nicht jeder. Fortsetzung folgt….

(Autor: Alfred J. Stein | Foto Thumb: Svea-Anais-Perrine | Foto Artikel: cydonna| Quellen: www.photocase.de)

Sport und Karriere – Einstellungsgrund versus Einstellungshindernis?

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Sport & Karriere

Auf der anderen Seite des Bewerbungstisches: eine Betrachtung von Alfred J. Stein, Personalberater, ConActivity KG

Top oder Flop?
„Wie denken Personaler wirklich, wenn ich „mich oute“ und sage, dass ich im Verein Sport treibe? Ist das gut oder schlecht?“ Das ist eine Frage, die sich viele junge Leute vor einem Vorstellungsgespräch stellen. Warum? Ist es denn nicht unisono als positiv zu betrachten? Na ja, die Antwort liegt – wie so oft – irgendwo in der Mitte.

Positives
Natürlich hat es viele positive Seiten, wenn man sportlich aktiv ist und damit auch etwas für seine Gesundheit tut. Das beugt einer hohen Krankquote vor. Körperliche Fitness ist im Übrigen auch die Voraussetzung für Belastungen, die am Arbeitsplatz auf einen zukommen. Nebenbei steigert es die Konzentrationsfähigkeit, die Kooperations- und Kritikfähigkeit, das Selbstbewusstsein und vielleicht sogar die Führungskompetenz. Außerdem baut man sein eigenes Kontaktnetzwerk auf, das vielleicht sogar für einen erfolgreichen Job wichtig ist. Und wer erfolgreich ist, nimmt natürlich auch „sein Unternehmen“ mit auf die Ruhmesleiter.

Zwei Seiten der Medaille
Kein Wunder, dass manche Arbeitgeber aktiv etwas unternehmen, um ihre Mitarbeiter zu sportlicher Tätigkeit zu motivieren. Aber…

Schattenseiten
Das trifft jedoch nicht auf alle Arten der sportlichen Betätigung zu. Gerade wer sich in bestimmten Arten des Mannschaftssports betätigt und bleiben wir mal bei dem in Deutschland häufigsten Fall – Jemand spielt Fußball – können sich so manche Vorteile in Luft auflösen. Nicht gerade gern gesehen bei Arbeitgebern ist der häufig montags bis dienstags vorgelegte „gelbe Urlaubsschein“ – die Krankmeldung. Das bleibt manchmal nicht aus, wenn man engagiert bei der Sache ist.

Geschlagene Kämpfer
Und selbst wenn die Krankmeldung nicht eingeht, schleppen viele ihre Blessuren mit zur Arbeit – sie brauchen dann eine Woche Arbeit, um sich wieder zu erholen und fürs nächste Wochenende fit zu sein. Wie das bei einem Arbeitgeber ankommt, kann man sich an seinen fünf Fingern abzählen. Das ist zwar eine krasse Schilderung, aber ich kenne einige Arbeitgeber, die einen Kandidaten, der aktiv und im Verein Mannschaftssport betreibt, nicht einstellen würden.

Fazit
Was also soll man machen? Nun, jeder muss sich zunächst im Klaren sein, was in seinem Leben wichtig ist – ob es der Job ist oder vielleicht der Sport. In ganz vielen Fällen begünstigen sich beide Bereiche. Es gibt jedoch Überschneidungen. Es kann sein, dass man dann eine Entscheidung treffen muss, oder aber ein Arbeitgeber trifft seine Entscheidung.

Offen & ehrlich
In jedem Fall gilt aber: Immer offen und ehrlich informieren! Warum? Es kommt sowieso an das Tageslicht und einen künftigen Arbeitgeber nicht über sein sportliches, vielleicht professionelles Engagement zu informieren wäre nicht akzeptabel und unfair.

Ihre eigenen Erfahrungen
Was haben Sie bisher für Reaktionen auf Ihr sportliches Engagement bekommen? Danke für Ihren Kommentar hier unter dem Artikel oder per E-Mail an redaktion@mentoring4u.de.

(Autor: Alfred J. Stein | Foto Thumb: Svea-Anais-Perrine | Foto Artikel: Al73 | Quellen: www.photocase.de)