Auf der anderen Seite des Bewerbungstisches: Ratschläge zum Thema Bewerbung und wie Ihr Euch als Bewerber optimal ins Bild stellt; von Alfred J. Stein, Personalberater, ConActivity KG.
Fortsetzung
Was war das noch gleich? Ach ja, sogenannte Soft Skills, also Charaktereigenschaften, durch die man sich profilieren kann, nein, durch die sich Jeder profilieren kann. Gibt es denn da noch mehr? Nachfolgender Link stellt mal die elf wichtigsten Soft-Skills zusammen (allerdings findet man bei tieferer Überlegung noch eine ganze Anzahl weiterer):
http://www.computerwoche.de/karriere/hp-young-professional/1902818/
Wie wichtig sind die denn nun konkret?
Erfolg im Arbeitsleben basiert zu 50 Prozent auf Fachkompetenz. Das belegen internationale Studien. Die andere Hälfte hängt von den so genannten Soft Skills wie Kommunikations-, Teamfähigkeit und Co ab. Das heisst ja, wer sich bemüht und auch diese Fähigkeiten entwickelt, der schafft es mit deutlich höherer Wahrscheinlichkeit, in seiner Karriere erfolgreich zu sein. Oder anders: Wer diese Soft-Skills nicht entwickelt hat, oder sagen wir, wem wichtige fehlen, der wird es in seiner Karriere enorm schwer haben.
Und wo stehe ich?
Wie sieht es denn nun mit mir konkret aus?, mag sich der Eine oder andere fragen. Sehr berechtigte Frage! Warum? Na ja, ganz oft ist man sich ja gar nicht so richtig bewusst, wie man bei Anderen ankommt, also bei Kollegen oder Kunden, d.h. wo man seine Stärken hat und wo seine Schwächen. Und häufig denkt man vielleiht, man habe auf dem einen oder anderen Gebiet eine ausgesprochene Stärke, geht aber Anderen in Wirklichkeit damit auf die Nerven. Was kann helfen, fair und objektiv, für sich selbst zu bewerten, wo man steht? Der folgende Link bietet eine Analyse, die man ganz allein für sich in seinem „stillen Kämmerlein“ machen kann, um sich über sich selbst im Klaren zu sein:
http://www.praktikumsanzeigen.info/fileadmin/uploads/Soft_Skills_Test_Praktikumsanzeigen_info.pdf
Was mach ich jetzt mit der Info?
Hier mal ein paar weitere Tipps, wie es weitergehen könnte:
- Als erstes sollte man seine Stärken weiter verbessern! Warum? Weil das Möglichkeiten sind, aus der breiten Masse herauszustechen und sich wirklich zu profilieren. Wenn ich all meine Energie einsetze, um meine Schwächen zu verbessern, wo kann ich da maximal hinkommen? Richtig, wenn´s gut läuft ins Mittelfeld, aber nie an die Spitze!
- Sich zu seinen Schwächen bekennen! Warum? Niemand ist auf allen Gebieten Spitze – das erwartet auch keiner. Wenn man zu seinen Schwächen steht zeugt das von Charakterstärke. Natürlich sollte man seine Schwächen nicht noch ausleben, immerhin sind es ja Punkte, die einem nicht gerade helfen.
- Trotzdem auch an den Schwächen arbeiten und wenn es nur darum geht, „den guten Willen“ zu zeigen.
- In entscheidenden Situationen sollte man aber dann darauf achten, sich mit Kollegen, Partnern oder Freunden zu umgeben, die genau auf diesem Gebiet ihre Stärken haben – also ein Team bilden.
Also dann: Los geht´s, es ist nie zu früh und selten zu spät, damit anzufangen!
(Gastautor: Alfred Stein| Thumb: Svea-Anais-Perrine | Foto Artikel: cydonna| Fotoquelle: www.photocase.de, Quelle Artikel: Archiv)





(11 Bewertung/en), 



0