mentoring4u

Kategorie: Bewerbungs-Vorbereitung

  • Azubitage, „Interaktives“ zum Ausdrucken und lückenlos selbstbewusst

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Jetzt schon Messen vormerken, Berufswahlfahrplan haben wir uns anders vorgestellt und wie Sie mit Lücken im Lebenslauf umgehen.

    Azubitage 2011 Screenshot

    Horizont erweitern
    Na, schon über Vorsätze für nächste Jahr nachgedacht? Wie wärs mit „Ich werde auf die Azubi- und Studientage gehen“? Zu drei Messen gibt es bereits mehr Infos (München, Chemnitz, Koblenz) und so nebenbei mehrere tausend Ausbildungsangebote, durchgehend geöffnet. Hier kann man sich auch schon mal nach Fachgebiet, Ausbildung und Abschluss anzeigen lassen, wer was wo anbietet und wo man den Anbieter auf einer der kommenden Messen persönlich kennen lernen kann. Schmökern über die Weihnachtspause ist angesagt!

    Planet Beruf Berufswahlfahrplan Screenshot

    Bewerbungstermine als E-Card?
    Wir wissen jetzt nicht so genau, was unsere Leser davon halten, aber so cool ist eine E-Card mit Bewerbungsterminen jetzt auch wieder nicht. Der interaktive Berufswahlfahrplan ist dagegen insgesamt eine tolle Sache: Man kann überall Häkchen machen und auf die Links klicken, die hinterlegt sind. Allerdings sind die Häkchen beim nächsten Besuch der Seite wieder weg. Datenschutz. Die Betreiber raten dazu, vor dem Verlassen der Seite den Fahrplan auszudrucken. Die Alternative gibt es gleich dazu: Ein PDF (zum Ausdrucken), aber immerhin mit integrierten Links. Und in mehreren Sprachen (die Links führen aber auf deutsche Seiten). Schade: in den PDFs fehlen die Häkchen-Optionen. Eine echte Alternative wäre doch ein individuelles Portal, wo man alles abspeichern, den Fortschritt sehen und und Tips und Trick abrufen kann. Dann kommen Erinnerungsmails auch automatisch, wenn man eine Bewerbungsfrist nicht verschwitzen will. Ist aber nur so ein Gedanke.

    karriere.de Screenshot Lücken im Lebenslauf

    Je gradliniger, desto besser?
    Muss nicht unbedingt sein, solange man seine Lücke im Lebenslauf gut verpacken kann. Mal geht das leichter, mal schwieriger. Und: Lücken sind nicht a priori etwas Schlechtes. Einen ersten Überblick und Umgang mit Lücken lesen wir daher heute bei Karriere.de.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Sokolowski | Quellen: www.azubitage.de, www.planet-beruf.de, www.karriere.de)

    [adrotate group=“3″]

  • Potenziale entdecken, souveräne Absagen erteilen und Girls & Boys im Anmarsch

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Münster „baut auf“, wie auch Sie die richtige Entscheidung treffen und Anmeldungen für Girls‘ and Boys‘ Day jetzt schon erwünscht!

    Screenshot Build Up

    Leider nur in Münster
    Schöne Beratungsangebote finden wir heute bei build.up. Im Prinzip das gleiche wie eine kombinierte Nachhilfe- und Studienberatung, nur dass sie nicht ganz umsonst ist. Das Image-Video macht aber einen guten Eindruck und lädt ein, sich zumindest einen Informationsworkshop anzusehen. Schade für alle, die nicht aus der Gegend kommen, ähnliche Angebote sind aber sicher auch in anderen Städten verfügbar und wärmstens ans Herz zu legen. Nichts ist schlimmer als sich mit einem Job, einer Ausbildung oder einem Studium zu quälen, mit dem Mama und Papa sich nachträglich verwirklichen wollen, aber nicht man selbst.

    Screenshot KarriereKosmos Absage

    Auch mal Nein sagen
    Klar haben Sie die Stellenanzeige selbst gefunden. Und selbstverständlich fanden Sie die Inhalte überzeugend genug, sich zu bewerben. Natürlich hat der Online-Auftritt des Unternehmens überzeugt. Und dann sitzen Sie im Bewerbungsgespräch und stellen fest „Hier gehöre ich nicht hin“. Blöd nur, wenn die Gegenseite denkt und sagt „Wir wollen Sie haben“. Was tun? Ist es Luxus, eine Absage zu erteilen? Und wie macht man das richtig? Einen ersten Eindruck zu dem Thema haben wir heute im KarriereKosmos gefunden.

    Screenshot Girls' Day 2011

    Verfrühtes Weihnachts- und Ostergeschenk
    Wie passend, dass der Girls‘ und der Boys‘ Day erst in der Woche vor Ostern statt findet. Umso besser, dass man sich schon vor Weihnachten dazu anmelden und so die besten Plätze der Aktionen für sich gewinnen kann. Umgekehrt geht übrigens auch: Als Aktionsanbieter kann man sich online in die Netzwerklandkarte eintragen und die weihnachtliche Vorfreude schon mal steigern. Bis Ostern dann.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Sokolowski | Quellen: www.build-up.de, www.blog.careerbuilder.de, www.girls-day.de)

  • Menti schreibt eine Bewerbung

    Menti und Bewerbing Comic

    Die erste Bewerbung steht vor der Tür und es herrscht Ratlosigkeit. Wie geht man das Projekt Bewerbung richtig an? Damit Sie kein Geld zum Fenster rausschmeißen, haben wir ein paar Links zusammen gestellt.

    Der erste Schritt
    Ist der schwierigste. Nicht jeder weiß, wo er beginnen soll, worauf man achten muss und welche Regeln zu berücksichtigen sind. Der erste Schritt sollte also sein, sich einen Überblick zu verschaffen. Die Bundesagentur für Arbeit hat zu dem Thema einen Leitfaden, Online-Trainings und Videos erstellt, unter anderem präsentiert von Oliver Pocher. Wir finden die Seite zwar auf Anhieb leicht unübersichtlich, aber nach einer Weile findet man sich zurecht. Auch für Akademiker gibt es ein Online-Bewerbungstraining der Arbeitsagentur, leider hat die Software dafür bei uns nicht funktioniert. Daher freuen wir uns über das Feedback unserer Leser. In jeder Arbeitsagentur gibt es übrigens ein Berufsinformationszzentrum (BIZ), wo man sich weiter beraten lassen und Computer nutzen kann. Auch einen guten Überblick, allerdings mehr für Akademiker, haben wir im A.S.I.-Karriereportal gefunden. Man muss sich zwar registrieren, aber das Angebot ist kostenlos und bietet eine gute Einführung, Tests und einen Kalender für die Vorbereitung. 15 Minuten am Tag üben reichen angeblich aus, um bald voll durchzustarten.

    Weiter: Unterlagen erstellen
    Und dann? Tips sind zwar gut, aber woher weiß  man, ob die Bewerbungsunterlagen wirklich überzeugen und aussagekräftig sind? Die erste Anlaufstelle sollten daher Freunde und Familie sein, die einen kritischen Blick reinwerfen und Feedback geben. Das hilft oft schon enorm weiter. Aber darauf sollte man es nicht beruhen lassen. Wichtig ist daher ein professioneller Bewerbungsmappencheck. Den führen meistens Personen durch, die entweder selbst schon viele Menschen eingestellt haben oder zumindest wissen, wie Personalverantwortliche denken und handeln. Das ist wichtig, weil der Personalverantwortliche, der Sie einstellt, genauso viel Angst hat wie Sie. Er hat Angst, die falsche Entscheidung zu treffen. Darum: Nehmen Sie ihm diese Angst und senden Sie durch Ihre Bewerbungsunterlagen die Signale, die für Sie sprechen und der Gegenseite das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen.

    Bewerbungsmappencheck: Hier wird’s teuer
    So manche Internetportale bieten Bewerbungsmappenchecks und Beratung an, sei es durch ein ausformuliertes Feedback oder Notizen, die die Berater auf den eingesendeten Bewerbungsunterlagen vermerken und zurückschicken. Kennen wir bereits aus dem Deutschaufsatz. Je nach Tiefe und Ausführlichkeit des Checks muss man natürlich mehr zahlen. Hier ein paar Hausnummern: auf Jobware.de € 95,-, auf Stellenanzeigen.de € 75,-, auf Monster.de € 25,-.auf Stepstone.de € 98,-. Diese Bandbreite zeigt auch bereits ungefähr, wie hoch die Qualität dieser Bewertungen unter Umständen ausfällt. Und wir fragen uns: Muss das sein?

    Kostenlose Online-Angebote
    Wie oben bereits beschrieben, kann man sich im BIZ beraten lassen, auch zum Thema Bewerbungsunterlagen. Aber es gibt noch mehr: Auf Absolventa haben wir einen kostenlosen Bewerbungsmappencheck gefunden. Dieser wird natürlich von einem Dienstleistungspartner in Ihrer Nähe angeboten, meistens von einem Finanzberater, der Ihnen im Anschluss noch eine Versicherung aufschwatzen möchte. Aber man muss die ja nicht kaufen. Generell gilt: viele Finanzberater bieten solche Checks an und zwar aus gutem Grund: Wenn Sie Erfolg bei der Bewerbung haben und später mal gutes Geld verdienen, dann schließen Sie vielleicht doch mal eine Versicherung bei denen ab. Darum wird er sie nach Möglichkeit auch wirklich gut beraten.

    Kostenlos und persönlich
    Wer bereits studiert, kann auch die kostenlosen Angebote der Career Center und Career Services der Hochschulen in Anspruch nehmen. Vorteil: Die Career Center sind mit vielen Unternehmen gut vernetzt und wissen, worauf Personaler bei Absolventen von Hochschulen achten. Und last but not least: Messen. Große Recruiting-Messen werden oft von dem einen oder anderen Beratungsunternehmen und VIPs mitgetragen, so zum Beispiel der kommende Absolventenkongress von Staufenbiel und Kienbaum. An den Ständen dieser zwei kann man sich kostenlos einen kompletten Bewerbungsmappencheck einholen und oft auch von weiteren Unternehmen vor Ort. Meistens muss man sich bereits früh dafür anmelden, je nach Messe entweder online oder man sollte am Messetag als erster dort sein und sich ein Zeitfenster-Ticket besorgen. Auch auf anderen Messen – siehe zum Beispiel der Recruiting-Kalender von Karriere.de – gibt es oft, auch fachspezifische, Bewerbungsberatung zum Nulltarif. Man muss nur den Eintritt zur Messe zahlen und das ist doch verkraftbar, oder?

    Wie viel Check ist nötig?
    Empfehlenswert ist auf jeden Fall ein professionelles Gespräch, in dem die Bewerbungsunterlagen geprüft werden, auch wenn man eigentlich keine Zeit mehr hat. Mama und Papa können es zwar noch so gut meinen, haben aber vielleicht die falsche Perspektive, um Ihre Unterlagen professionell beurteilen zu können. Wer nicht ganz so unter Zeitdruck steht, sollte die Möglichkeit nutzen, mehrere Beratungen und Checks in Anspruch zu nehmen. Ob das jetzt kostenlos oder kostenpflichtig sein muss, diese Entscheidung überlassen wir Ihnen. Tatsache ist, dass jeder Berater nochmal seinen Senf dazugeben wird, weil er auf andere Details achtet oder weil ihm andere Sachen wichtiger sind. Lassen Sie sich dadurch nicht verunsichern. Sie müssen nicht alle Ratschläge befolgen, Sie können sich genauso gut die Rosinen herauspicken und der Bewerbung so Ihre ganz eigene Note geben. Und dann dürfte eigentlich nichts mehr schief gehen. Viel Erfolg!

    (Autor: A. Sokolowski | Cartoon. A. Korkis | Quelle: Archiv)