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Kategorie: Die Entscheidung

Zu- oder Absage, das ist hier die Frage. Und wie geht man damit um?

  • Na sowas, unser Menti ist ja immer noch unterwegs …..

    Menti Urlaub Comic

    Also gut, sei es drum, die Ferien sind ja bald vorüber. Aber … gibt es vielleicht auch Jobs, die einen in die Ferne ziehen lassen? Ja, den Kaufmann/-frau für Tourismus und Freizeit. Den gibt es wirklich? Ich hätte jetzt gedacht, dass unser Menti diesen Beruf für sich erfunden hat.

    Fast wie Urlaub
    Kaufleute für Tourismus und Freizeit beraten und informieren Kunden über touristische Leistungen und Attraktionen. Sie organisieren Veranstaltungen und setzen Verkauf- und Marketingkonzepte zur Förderung des regionalen Tourismus um.  Sie arbeiten vorwiegend in Tourismusbüros, Wellnesshotels, Kureinrichtungen, in Ausflugs- und Kreuzfahrtunternehmen. Darüber hinaus kann es geeignete Tätigkeitsfelder z. b. in Call-Centern oder Fahrzeugvermietern geben.

    Und noch ein paar trockene Infos
    Der Kaufmann/-frau für Tourismus und Freizeit ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird ohne Spezialisierung nach Fachrichtungen oder Schwerpunkten im Handel angeboten. Durch Wahlqualifikationseinheiten verfügt dieser Beruf über eine flexible Ausbildungsstruktur. Auch eine schulische Ausbildung ist möglich.

    Wir wünschen unseren Lesern für 2011 einen guten Start, viel Glück, Erfolg und Zufriedenheit.

    ( Autor: M. Weiss | Comic: A. Korkis | Quelle:  Archiv)

  • Menti stöbert auf WikiLeaks

    Menti Wikileaks Comic

    Nicht nur für Helden ein Problem. Wie WikiLeaks unseren Umgang miteinander verändert. Oder es bereits hat.

    Wie wird man Spion?
    Stellt man diese Frage dem Erdferkel, so erhält man prompt eine Antwort, ausgerechnet aus Beijing. Darin heißt es, die Ausbildung beginnt mit 13 Jahren „at spy school“ und dauert 8 Jahre. Verdienstmöglichkeiten: Etwa 80.000 US-Dollar pro Jahr plus Ausgaben. Informationen sind eben Gold wert. Darum wird WikiLeaks von einigen Politikern auch gerne mal mit der Stasi verglichen. Und selbstverständlich versucht man den Spionen, äh, Maulwürfen, auf die Spur zu kommen. Alle hat man noch nicht. Also die deutschen, nicht die chinesischen.

    Neue Möglichkeiten, neue Denke
    Seit WikiLeaks ist uns klar geworden, dass wir inzwischen anders denken. Mehr oder weniger unfreiwillig. TV ist veraltet. Jetzt ist der Punkt erreicht, wo Science-Fiction-Filme aus den 90ern Kult werden und das Attribut „retro“ erhalten. Wer würde sich denn noch die Mühe machen, in ein Radioobservatorium einzubrechen, um die TV-Spur sämtlicher Fernsehkanäle mit einem ach so brisanten Video zu überlagern? Heutzutage lädt man es in WikiLeaks! Oder Youtube! Oder Facebook! Das Medium Internet ist   angekommen und nach allem, was man so hört, wird es weitere solcher Plattformen geben. Auch WikiLeaks selbst arbeitet daran, den verantwortungsvollen Umgang mit den hochgeladenen Daten zu verbessern, um Informanten zu schützen und so aus der vierten (der Presse) vielleicht sogar eine fünfte Staatsgewalt zu machen: das Internet.

    Neue Denke, neue Richtlinien?
    Solange diese Staatsgewalt fleißig publiziert, lohnt sich daher auch der Blick in die Büros. Die Büros, aus denen es sich lohnen würde, brisantes Material zu stehlen. Doch gut gemeinte Social Media Guidelines für Mitarbeiter werden vermutlich nichts bringen. „Verstehen Sie doch bitte, Sie dürfen das nicht veröffentlichen.“ Und die 10 ultimativen Social Media Gebote scheinen hier auch nicht mehr vollständig zu greifen. Quintessenz aus unserer Medienbeobachtung: Wer wirklich Informationen hochladen möchte, wird es vermutlich auch schaffen. Die Frage, wie es danach mit der Karriere aussieht, ist eine andere.

    Karrierekiller WikiLeaks
    Aber nicht nur wer Dokumente hochlädt ist gefährdet. Wie sieht es mit dem Lesen dieser Dokumente aus, wenn man weiß, dass sie eigentlich geheim sind? Die Debatte, die an der University of Columbia losgetreten wurde, wird sicher noch einige Kreise ziehen. So sollen Studenten oder überhaupt alle, die später im diplomatischen Dienst arbeiten wollen, die Dokumente weder lesen noch verlinken. Dass dies ein eindeutiger Verstoß gegen die Informations- und Meinungsfreiheit ist, musste sich inzwischen auch Columbia-Universität eingestehen. Doch die Warnung bleibt bestehen und bedeutet unter Umständen, dass man sich ein neues Karriereziel suchen muss. Oder hat Ihnen schon mal ein Personalchef verraten, warum Sie nicht eingestellt worden sind?

    Schlimmer als beklaut zu werden…
    … ist allerdings Ihre eigenen Inhalte selbst hochzuladen und sich damit jobtechnisch ein Bein zu stellen. Daher können wir an der Stelle WatchYourWeb empfehlen, eine Website, die darüber informiert, was man mit dem Internet noch so alles anstellen kann. Schaden kann es nicht. Und manch einem öffnet der Web-Test zusätzlich die Augen, frei nach „Welcher Ego-Leaks-Typ bist du?“ Wem das alles egal ist, kann in der Zeit ja Assange vs. Obama spielen. Jedenfalls verlieren wir dadurch unseren Job nicht. Erstmal.

    Alles eine Frage der Perspektive
    „Man stelle sich vor, Julian Assange hätte geheime Dokumente aus China veröffentlicht. Er wäre für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen worden.“ Womit wir wieder bei unserem Spionageexperten aus Beijing sind. Wieso läuft es immer auf China hinaus? Tatsache ist, Assange ist wieder frei und wir wissen nicht mehr, wer die Bösen sind. Vielleicht ist auch niemand der Böse. Aber die neu gerüsteten Staatsgewalten werden wohl oder übel lernen müssen, miteinander auszukommen.

    (Autor: A. Sokolowski | Comic: A. Korkis | Quelle: Archiv)

  • Potenziale entdecken, souveräne Absagen erteilen und Girls & Boys im Anmarsch

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Münster „baut auf“, wie auch Sie die richtige Entscheidung treffen und Anmeldungen für Girls‘ and Boys‘ Day jetzt schon erwünscht!

    Screenshot Build Up

    Leider nur in Münster
    Schöne Beratungsangebote finden wir heute bei build.up. Im Prinzip das gleiche wie eine kombinierte Nachhilfe- und Studienberatung, nur dass sie nicht ganz umsonst ist. Das Image-Video macht aber einen guten Eindruck und lädt ein, sich zumindest einen Informationsworkshop anzusehen. Schade für alle, die nicht aus der Gegend kommen, ähnliche Angebote sind aber sicher auch in anderen Städten verfügbar und wärmstens ans Herz zu legen. Nichts ist schlimmer als sich mit einem Job, einer Ausbildung oder einem Studium zu quälen, mit dem Mama und Papa sich nachträglich verwirklichen wollen, aber nicht man selbst.

    Screenshot KarriereKosmos Absage

    Auch mal Nein sagen
    Klar haben Sie die Stellenanzeige selbst gefunden. Und selbstverständlich fanden Sie die Inhalte überzeugend genug, sich zu bewerben. Natürlich hat der Online-Auftritt des Unternehmens überzeugt. Und dann sitzen Sie im Bewerbungsgespräch und stellen fest „Hier gehöre ich nicht hin“. Blöd nur, wenn die Gegenseite denkt und sagt „Wir wollen Sie haben“. Was tun? Ist es Luxus, eine Absage zu erteilen? Und wie macht man das richtig? Einen ersten Eindruck zu dem Thema haben wir heute im KarriereKosmos gefunden.

    Screenshot Girls' Day 2011

    Verfrühtes Weihnachts- und Ostergeschenk
    Wie passend, dass der Girls‘ und der Boys‘ Day erst in der Woche vor Ostern statt findet. Umso besser, dass man sich schon vor Weihnachten dazu anmelden und so die besten Plätze der Aktionen für sich gewinnen kann. Umgekehrt geht übrigens auch: Als Aktionsanbieter kann man sich online in die Netzwerklandkarte eintragen und die weihnachtliche Vorfreude schon mal steigern. Bis Ostern dann.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Sokolowski | Quellen: www.build-up.de, www.blog.careerbuilder.de, www.girls-day.de)