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European Student Challenge 2018 / Preisgelder von insgesamt 20.000 €

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Die European Student Challenge 2018 bietet interessierten Studierenden ab sofort die Chance, ihre Ideen zusammen mit Experten zu realisieren!

Noch bis zum 23.12.17 können sich Studierende, die im WS 2017/18 an einer europäischen Hochschule eingeschrieben sind, auf www.studiunity.de/wettbewerb mit ihrer Idee bewerben.

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Die Jugend forscht Bundessieger 2016 stehen fest

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Posted on : 29-05-2016 | By : m_weiss | In : Ausschreibungen + Wettbewerbe, Förderung an der Hochschule
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(Bewertung-Durchschnitt: 4,00 von 5 Sternen)
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Die Siegerinnen und Sieger des 51. Bundeswettbewerbs von Jugend forscht im Heinz Nixdorf MuseumsForum (HNF) in Paderborn.

Die Sieger des 51. Bundeswettbewerbs von Jugend forscht in Paderborn stehen fest: Die Stellvertretende Ministerpräsidentin und Schulministerin von Nordrhein-Westfalen Sylvia Löhrmann (3. v. links), die Präsidentin der Kultusministerkonferenz und Bremer Bildungssenatorin Dr. Claudia Bogedan (2. v. rechts), der Bürgermeister der Stadt Paderborn Michael Dreier (links), der Geschäftsführende Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. Dr. Sven Baszio (rechts) sowie der Geschäftsführer des HNF Dr. Kurt Beiersdörfer (2. v. links) gratulieren dem Bundessieger Tobias Gerbracht (18) aus Wuppertal, der mit dem ersten Preis im Fachgebiet Arbeitswelt ausgezeichnet wurde. "obs/Stiftung Jugend forscht e.V./Stiftung Jugend forscht e. V."

Die jungen MINT-Talente begeisterten mit spannenden und innovativen Forschungsprojekten.

Deutschlands beste Nachwuchswissenschaftler wurden heute in Anwesenheit der Stellvertretenden Ministerpräsidentin und Schulministerin von Nordrhein-Westfalen Sylvia Löhrmann, der Präsidentin der Kultusministerkonferenz und Bremer Bildungssenatorin Dr. Claudia Bogedan sowie des Geschäftsführers des HNF Dr. Kurt Beiersdörfer bei der Siegerehrung in Paderborn ausgezeichnet.

Das diesjährige Bundesfinale wurde gemeinsam ausgerichtet vom HNF und von der Stiftung Jugend forscht e. V.

Den Preis des Bundespräsidenten für eine außergewöhnliche Arbeit erhielt Felix Mende (19) aus Sachsen. Ihm gelang es, mithilfe poröser metallischer Materialien gesundheitsschädliche Farbstoffe sowie ein Antibiotikum aus Abwässern herauszufiltern. Tassilo Schwarz aus Bayern gewann den Preis der Bundeskanzlerin für die originellste Arbeit. Der 17-Jährige entwickelte ein umfassendes Überwachungssystem, das kleine Flugdrohnen erkennen und ihre Position bestimmen kann, wenn die Flugobjekte in einen Luftraum eindringen.

Mit dem Preis der Bundesministerin für Bildung und Forschung für die beste interdisziplinäre Arbeit wurde Alexander Rotsch (19) aus Brandenburg ausgezeichnet. Der Jungforscher fand heraus, dass das Lichtspektrum, dem eine Pflanze ausgesetzt ist, deren chemische Abwehrkräfte stärker beeinflusst als bislang angenommen. Den Bundessieg im Fachgebiet Arbeitswelt errang Tobias Gerbracht (18) aus Nordrhein-Westfalen. Er konstruierte einen sogenannten Augmented-Reality-Projektor, mit dem sich dreidimensionale Objekte virtuell im Raum schwebend darstellen lassen.

Sara-Luisa Reh (16) und Anja-Sophia Reh (14) aus Bayern überzeugten die Jury im Fachgebiet Biologie. Die beiden untersuchten in einer Einzelfallstudie, inwiefern der Zyklus den Blutzuckerspiegel und die Insulinfreisetzung bei Diabetikerinnen beeinflusst. Bundessieger im Fachgebiet Chemie wurden Christian Schärf (18), Paul Rathke (18) und Friedrich Wanierke (17) aus Thüringen. Mittels moderner materialwissenschaftlicher Synthesemethoden stellten die Jungforscher künstliche Rubine her.

Tuan Tung Nguyen aus Mecklenburg-Vorpommern analysierte mit einer selbstgeschriebenen Software die innere Beschaffenheit zweier erdähnlicher Exoplaneten. Der 18-Jährige siegte im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften. Der Bundessieger im Fachgebiet Mathematik/Informatik, Stefan Genchev (17) aus Nordrhein-Westfalen, entwickelte ein softwarebasiertes System zur Verwaltung von Zugangsdaten. Seine Software bringt nicht nur Ordnung in das übliche Passwort-Chaos, sondern ermöglicht auch eine sichere Online-Kommunikation etwa mit Banken oder Behörden.

Nurflügel sind Flugzeuge ohne Leitwerke mit einem fließenden Übergang von Rumpf und Tragflächen. Physik-Bundessieger Ivo Zell (17) aus Hessen baute ein solches Flugzeug als Modell, dessen Flugeigenschaften er mit selbst entworfenen Messinstrumenten optimierte. In Technik war Lukas Lao Beyer (18) aus Nordrhein-Westfalen erfolgreich. Er konstruierte ein sogenanntes Software Defined Radio, bei dem Funksignale digital verarbeitet werden. Die Leiterplatte produzierte er selbst im Backofen.

Der Preis „Jugend forscht Schule 2016“ der Kultusministerkonferenz der Länder ging an das Humboldt-Gymnasium in Berlin für seine vorbildliche MINT-Förderung.

Eine Liste aller Preisträger sowie Fotos der Teilnehmer gibt es unter „Bundeswettbewerb 2016“ auf www.jugend-forscht.de.

Das Redaktionsteam von Mentoring4u gratuliert allen Preisträgern!

( Quelle: Dr. Daniel Giese, Stiftung Jugend forscht e. V. Andreas Stolte, HNF  / Bildrechte: „obs/Stiftung Jugend forscht e.V./Stiftung Jugend forscht e. V.“)

Hasso-Plattner-Institut

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Posted on : 07-07-2014 | By : m_weiss | In : Förderung an der Hochschule, Studium
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Das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für IT-Systems Engineering.

Als einziges Universitäts-Institut in Deutschland bietet das HPI den Bachelor- und Master-Studiengang „IT-Systems Engineering“ an – ein besonders praxisnahes und ingenieurwissenschaftliches Informatik-Studium, das von derzeit 470 Studenten genutzt wird. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem Vorbild der Stanforderd.school, bietet jährlich 240 Plätze für ein Zusatzstudium an. Insgesamt zehn HPI-Professoren und über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten sind am Institut tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung – in seinen neun Fachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Haifa und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche.

Das HPI kommt bei den CHE-Hochschulrankings stets auf Spitzenplätze.
Mit openHPI.de bietet das Institut seit September 2012 ein interaktives Internet-Bildungsnetzwerk an, das jedem offen steht.

Bewerben Sie sich jetzt für ein Studium am HPI:

(Quelle: HPI-Pressesprecher Hans-Joachim Allgaier/OTS  /  Fotobearbeitung: M. Weiss  /   Internet:  http://www.hpi.de )

Stipendium China: Shanghai Orchestra Academy bietet Vollzeitstudiengang

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Posted on : 30-08-2013 | By : m_weiss | In : Förderung an der Hochschule, Stipendien
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(Bewertung-Durchschnitt: 5,00 von 5 Sternen)
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Internationale Shanghai Orchestra Academy öffnet ihre Pforten. Die Bewerbungsphase beginnt am 1. September 2013! Ein Studium an der SOA ist die einmalige Gelegenheit eine Ausbildung bei weltberühmten Musikern zu absolvieren.

Alan Gilbert dirigiert die New York Philharmonic. "obs/Shanghai Orchestra Academy/Chris Lee"

Shanghai (ots) – Ab 1. September 2013 können sich Musikstudenten aus aller Welt für den zweijährigen Vollzeitstudiengang der Shanghai Orchestra Academy (SOA) bewerben, der im Herbst 2014 beginnt und mit dem Master of Fine Arts abschließt. Pro Studienjahr werden maximal 30 Studierende aufgenommen.

Die
Shanghai Orchestra Academy ist eine Kooperation der New York Philharmonic, des Shanghai Symphony Orchestra sowie des Shanghai Conservatory of Music und hat ihren Sitz in Shanghai.

Während des akademischen Jahres werden in jedem Semester Musiker der New York Philharmonic nach Shanghai reisen, um individuelle Lehrpläne für die Studierenden aufzustellen, sie zu unterrichten und Meisterklassen zu geben. Zu den Lehrenden gehören u. a. die Solomusiker beider Orchester sowie Professoren des Shanghai Conservatory of Music. Die Entwicklung der Studierenden wird regelmäßig live im Online-Unterricht und durch Leistungsbeurteilungen kontrolliert. Außerdem haben hoch qualifizierte Studierende ab 2015 die Möglichkeit mit Musikern der New York Philharmonic während der jährlichen Sommer-Residenz in Shanghai zu spielen oder an einem offiziellen Ausbildungsprogramm in New York City teilzunehmen.

Dank der Unterstützung zweier international gefeierter Orchester und eines der führenden Konservatorien ist die Shanghai Orchestra Academy für Studierende die Top-Voraussetzungen für einen gelungenen Karriere-Start„, sagt Long Yu, Music Director, vom Shanghai Symphony Orchestra. Und ergänzt: „Wir freuen uns riesig, Teil dieser Akademie zu sein, die ein Zeichen setzen wird auf den Orchesterbühnen der Welt, und die nun zum ersten Mal herausragende Studierende in einer Klasse zusammenbringt.

Die Studierenden der SOA erhalten ein Stipendium für Studiengebühren und Lebensunterhalt.
Der Einsendeschluss für internationale Bewerbungen ist der 20. Oktober 2013. Weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren, zur Audition, zu den Studiengebühren und den Stipendien gibt es unter www.orchestraacademy.com.

Die SOA leistet einen wesentlichen Beitrag zur Ausbildung junger aufstrebender Orchestermusiker. Davon sind wir überzeugt„, sagt Matthew VanBesien, Executive Director der New York Philharmonic. „Wir sind stolz mit der Hilfe unserer Partner und Freunde in Shanghai die Kompetenz und das Führungstalent unserer Musiker den Studierenden der Shanghai Orchestra Academy zur Verfügung stellen zu können. Ebenso freuen wir uns auf den sich aus dieser Kooperation entwickelnden lebhaften kulturellen Dialog zwischen den Städten Shanghai und New York.

2012
riefen die New York Philharmonic und das Shanghai Symphony Orchestra die SOA als herausragendes Element ihres Kooperationsvertrags ins Leben. „Die Shanghai Orchestra Academy bietet jungen talentierten Instrumentalisten durch ihre international renommierten Lehrer, ihr Leistungsspektrum und herausragenden Möglichkeiten eine einmalige Plattform, angesehene Orchestermusiker zu werden„, so Xu Shuya, President, Shanghai Conservatory of Music. „Wir freuen uns, Studierenden in Shanghai ein spezielles Orchestertraining bieten zu können und die Gemeinschaften der Musiker beider Städte zu verbinden.“

(Quelle: OTS, Ulrike Schmid us-k.eu  / Bild: Alan Gilbert dirigiert die New York Philharmonic.  „obs/Shanghai Orchestra Academy/Chris Lee“ )

„Ich dachte, Frankfurt ist Deutschland“ (Teil 2)

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Posted on : 20-11-2011 | By : c_amrhein | In : Erfahrungsberichte, Förderung an der Hochschule, Gastautor, Karriere
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1) Frankfurt am Main – Bahnhofshalle –  Wikipedia, 2011

In der Kolumne Hier bin ich Mensch, hier darf ich (‘s) sein“ erzählt unsere externe Redakteurin Annette von  Spiegel von jungen Menschen, die es aus fernen Ländern nach Deutschland verschlagen hat. Oft haben sie viel Leid erfahren und einen harten Weg hinter sich, manche hatten es etwas einfacher. Aber immer haben sie viel Hoffnung im Gepäck. Kann man in Deutschland auf Ausbildung, persönliche Entwicklung und, vielleicht später, ein erfülltes und selbstbestimmtes Leben führen?

Desi aus Bulgarien
Heute erzählt sie die Fortsetzung der Geschichte von Desi, einer jungen Frau aus Bulgarien. „Und am Anfang habe ich nur Steaks und Pommes gegessen. Und O-Saft getrunken. Weil … ich musste ja ein bisschen aufpassen wegen dem Essen hier.“ Ich staune: Ich kannte nur die Perspektive als mitteleuropäischer Tourist in so genannten Schwellen- oder Entwicklungsländern. Dass man UNS unterstellen könnte, dass man Vorsicht walten lassen müsste mit unseren Lebensmitteln, da war ich bisher nicht drauf gekommen! 😀

Hessisches Nationalgetränk und echte Briefe
„Und Apfelwein. Sauer gespritzt, das ist gut“ höre ich den Nachsatz – ich, die Apfelwein nicht sonderlich ausstehen kann, obwohl ich hier geboren bin. Ich teile da fast vollends die Meinung eines Bekannten aus Franken: „Schmeckt irgendwie wie Pferdepisse …“. Ich frage nach Heimweh. „Ja, das gab es sehr viel. Ich habe jeden Tag telefoniert, mit meinen Eltern, mit meinen Freundinnen. Und wir haben viele Briefe geschrieben.“ Sie lächelt mädchenhaft: „So RICHTIGE Briefe – Papier und so …“. Ich wundere mich: „Aber das war vor 10 Jahren ungefähr. Da gab es doch schon Mail und so … Chat …“. Sie lächelt: „Aber so ein Brief, auf Papier, das ist schon etwas persönlicher ……“. Mensch. Da hat sie einfach recht! Sie ergänzt: „Und Päckchen haben sie geschickt ..“, lacht vergnügt: „… als wenn es hier NICHTS gäbe! :)“ Ich bin gerührt ob dieser einfachen, aber so wichtigen Dinge.

Studium in Deutschland
„Aber wie war denn nun dein Studium?“, frage ich. Ein weises, verschmitztes Grinsen: „Ja … am Anfang, da haben wir viel im Café gesessen. Es gab Leute, die waren schon im dritten oder fünften Semester, und die haben erzählt, wie man es machen muss, und wir hatten eine gute Zeit.“ „Ich habe am Anfang einfach nur viel geschlafen, ich weiß auch nicht, warum“, sagt sie. Und ich erinnere mich an meinen eigenen Studien-Beginn: Da war ich meist gegen 15 Uhr zu Hause – und habe mich, Nachteule, die ich bin, auch erstmal hingelegt. Es gab zu Beginn einfach so viel aufzunehmen, zu verarbeiten –  das scheint echt müde zu machen.

Und ich denke „Jooo … Studenten-Leben halt …“.
„Am Ende habe ich aber die Prüfungen nicht bestanden, und Leute, die es nicht so drauf hatten wie ich, haben das Semester geschafft! Ich war total sauer! Aber das war eine gute Lektion gleich am Anfang, denn in Deutschland muss man SCHON alles wissen für die Prüfung! Und nicht umsonst saßen diese Drittsemester, die uns Tipps gegeben hatten, mit uns Anfängern in denselben Kursen und in der Cafeteria …“.
Die Prüfungen des zweiten Semesters hatte sie dann auch bestanden und sagt „Das gibt einem dann so eine Befriedigung, man kann garnicht mehr aufhören!“ (Ich dachte nur leise: „Hm … ich wünschte, ich hätte das während meines Studiums AUCH gespürt!) „… und wenn man die schriftliche Prüfung hatte, kam noch die mündliche.“ Ich sagte „Oh. Das würde mich ja voll stressen: Ne Abschluss-relevante Prüfung in einer anderen Sprache ……. und dachte an Vorstellungs-Gespräche auf englisch.


2) – Zahlenwelten –                                      Illustration: A. Damayanti, 2011

Die Top-Ten der deutschen Unternehmen
Desi: „Nein. In einem Vorstellungsgespräch wird ja auch soziale Kompetenz und so weiter gecheckt. An der Uni wird tatsächlich einfach geschaut, ob du den Stoff verstanden hast.“ Sechseinhalb Jahre hat sie studiert und liegt damit innerhalb der „Toleranzzeit“. Nicht der erste Begriff, den ich als Deutsche mit Allgemeiner Hochschulreife („Abi“) zum ersten Mal höre :). Sie hat ihren Abschluss übrigens „mit 1,6 oder 1,7“ gemacht … „Ja, und wie ging das dann bei dir weiter? Ich erinnere mich an einen dubiosen  Vorstellungstermin mit Chauffeur …“. Sie winkt ab: „Also … es gibt Ranking-Listen wie „Die-Top-10-Firmen Deutschlands“ und so. Die muss man nicht vernachlässigen. Ich hatte zunächst einmal einen Termin, der war nix. Ich hatte mich da beworben und gedacht, das ist so ein lockeres Gespräch wie für meine Studenten-Jobs. Aber das war nicht so. Da kamen Fragen wie „Warum haben Sie sich während Ihres Studiums für diese Spezialisierung entschieden?“ Da konnte ich ja schlecht sagen „Weil der Typ in der Cafeteria damals gesagt hat „Der Prof ist voll geil!“


3) Die MINT Fachkräftelücke – Graphik: Statista, 2011

Formalien, kein lockeres Gespräch
Ich habe gesehen: Die mochten mich, aber sie waren enttäuscht von mir. Ich hätte zu jedem Punkt in meinem Lebenslauf 3 – 4 Minuten frei erzählen können müssen! Da gab es tatsächlich Formalien, die man einzuhalten hat.“ Ich war wiederum beeindruckt von dieser klaren Zusammenfassung! Auf die Frage nach dem Stress mit dem Vorstellungsgespräch in einer anderen Sprache sagt Desi: „Wenn ich mir nicht sicher war, habe ich gesagt „Bitte formulieren Sie die Frage etwas anders“ – und ich bin voller Bewunderung für ihre pragmatische Sicht auf die Dinge. Etwas mehr davon hätte ich wirklich auch gerne …

Bei Anruf – Job
Ihr zweites Vorstellungsgespräch kam dadurch zustande, dass sie ihr Profil auf einem der großen Portale gepostet hatte: „Ich hatte – Kontakt per e-Mail bevorzugt – angegeben, und trotzdem klingelte dauernd mein Handy. Ich war total genervt und bin nicht dran gegangen. Irgendwann habe ich die Mailbox mal abgehört und zurückgerufen.“ Eines der DAX-notierten Unternehmen lud sie zum Gespräch nach Süddeutschland ein, und diese Dinge kann ich sogar aus eigener Erinnerung wiedergeben. Ihr potenzieller zukünftiger Chef, der – wie sie – in Frankfurt wohnte, bot ihr sogar an, sie mitzunehmen zum Gespräch nach Süddeutschland. Sie wollte aber lieber mit der Bahn fahren, um vor dem Gespräch ihre Ruhe zu haben. Es ging gut: Seit 15 Monaten ist sie in einem Trainee-Programm, das dann in der Folge diese qualifizierten Mitarbeiter ins Haupthaus übernimmt.

Desi wirkt zufrieden. Sie steht aus meinem Sessel auf, im Begriff zu gehen, und sagt „Oh, ich hab zu viel Muskelkater – von zu viel Schlafen“. Sie hat gerade ein paar Tage Urlaub … :).

(Autor: A. v. Spiegel | Thumb: A. Damayanti, www.mentoring4u.de | Bilder Artikel: 1) www.wikipedia.de | 2) A.Damayanti | 3) www.statista.com )

Den ersten Teil von Desis Geschichte finden Ihr/Sie hier. Was habt Ihr/haben Sie für Erfahrungen im Ausland gemacht? Schreibt/Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de ! Die spannensten Erfahrungsberichte werden hier auf www.mentoring4u.de veröffentlicht.

Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

„Ich dachte, Frankfurt ist Deutschland“ (Teil1)

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Posted on : 14-11-2011 | By : c_amrhein | In : Erfahrungsberichte, Förderung an der Hochschule, Gastautor, Karriere
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1) Frankfurt am Main – Blick auf den Römer –  Ayu Damayanti, 2011

In der Kolumne Hier bin ich Mensch, hier darf ich (‘s) sein“ erzählt unsere externe Redakteurin Annette von  Spiegel von jungen Menschen, die es aus fernen Ländern nach Deutschland verschlagen hat. Oft haben sie viel Leid erfahren und einen harten Weg hinter sich, manche hatten es etwas einfacher. Aber immer haben sie viel Hoffnung im Gepäck. Kann man in Deutschland auf Ausbildung, persönliche Entwicklung und, vielleicht später, ein erfülltes und selbstbestimmtes Leben führen?

Desi aus Bulgarien
Heute erzähle ich euch von Desi, einer jungen Frau aus Bulgarien, die ich ganz gut kenne. Sie hat mich beeindruckt, weil sie ihren Weg fast wie nebenbei gegangen ist. Und geht. Und zwar erfolgreich. Sie sagt dazu „Ich weiß gar nicht, was ich Dir erzählen soll – was ist so Besonderes an mir?“ Für MICH ist es IMMER eine besondere Geschichte, wenn jemand in ein anderes Land geht und dort seinen – bzw. ihren – Weg macht!
Dass es Desi mal nach Deutschland verschlagen würde, war nicht absehbar gewesen.  Obwohl es in Bulgarien, so habe ich heute im Gespräch mit ihr gelernt, offenbar nicht unüblich ist, ab der 7. Klasse ein deutsches, englisches, französisches, spanisches … Gymnasium zu besuchen. Hat sie aber nicht. Allerdings hatte sie Deutsch als zweite Fremdsprache, und zwar von der 7. bis zur 11. Klasse.

Sprach-Pilger
Klasse! Denn Euch wird es vermutlich nicht anders gehen als Desi und mir: Da pilgert man mit in der Schule erlernten Fremdsprachen-Kenntnissen ins Land der erlernten Sprache und versteht … nicht mal Bahnhof. Sprachunterricht in der Schule ist eben doch anders als das, was „im echten Leben“ gesprochen wird.

Aber zurück nach Bulgarien. Desi ist 19, hat ihr Abitur gemacht, hat einen Freund – alles im Lot. Sie möchte studieren, so macht man das, aber der zündende Funke bleibt aus. Wie bei uns mit BWL war die laue Vision damals „Wirtschaft oder so …“. Sie jobbte, bereitete sich halt mal so auf die Aufnahmeprüfungen für’s Studium vor – was man halt so macht nach dem Abi, wenn das Herz nicht für eine berufliche Richtung schlägt.

Blond und in Deutschland…
Irgendwann lernt sie – im Chat – einen jungen Mann kennen. Garnicht ihr Typ, denn er ist blond 🙂 „Aber mir war es langweilig, und so habe ich ihn getroffen. Wir waren Kaffee trinken, dann haben wir das Lokal gewechselt, dann waren wir essen. Und dann noch mal Kaffee trinken.“ Ich erlaube mir mal vorwegzunehmen: Die zwei sind mittlerweile seit 12 Jahren zusammen, und nicht nur ich habe den Eindruck: Das könnten auch nochmal 36 mehr werden :))

Damals galt jedenfalls: Blöd nur, dass dieser Typ zwar auch Bulgare ist, aber in Deutschland lebt. Sie halten täglich Kontakt, und irgendwann stellt sich die Frage, ob sie denn nicht auch in Deutschland studieren und zu ihm kommen könnte. Sie macht sich Gedanken: „Ein deutsches Diplom wird häufiger anerkannt als ein bulgarisches“ … „Diejenigen, die nach Deutschland gingen, sind auch geblieben – so schlecht kann es dort also nicht sein“ … „Na, wenn alle Stricke reißen: Zurück kann ich immernoch!“


2) – Bücher –   Ayu Damayanti, 2011

Ein Versuch – Drei Monate
Also beantragt sie zwei Jahre, nachdem die beiden sich kennen gelernt haben, das übliche Dreimonats-Touristen-Visum, um Deutschland zu inspizieren. Und wir scheinen Gnade gefunden zu haben, denn sie beschließt, nach Deutschland zu gehen und dort zu studieren: Den Anfang macht sie mit einem VHS-Deutschkurs: „Ich war vielleicht ein bisschen arrogant und bin nicht in den Anfänger-Kurs gegangen, weil ich dachte, es reicht, wenn ich vorher noch in den alten Büchern aus der Schule blättere“.

Deutsch-Intensiv ist auch intensiv
Es folgt ein Deutsch-Intensiv-Kurs von einem Semester, der sie auf ein Studium vorbereitet: Die „Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH)“. „Das war wirklich nicht leicht. Wir waren 14 oder 16 Teilnehmer, und vier sind wirklich durchgefallen.“ Nun, sie gehörte zu denjenigen, die die Prüfung durchgestanden haben. Ungemein praktisch in dieser Zeit: „Wir hatten im Grunde einen Studenten-Status. Unter anderem konnte ich also z. B. arbeiten.“ Sie kellnerte zum Teil bis morgens um sechs Uhr, ihr Freund stand nachts auf, um sie von der Arbeit abzuholen. Die DSH-Prüfung war geschafft, sie konnte sich für einen Studienplatz bewerben. Da sie sich in Bulgarien auf Mathe und Englisch eingeschossen hatte, suchte sie hier nach etwas Ähnlichem und grinst, als sie sagt: „Und natürlich wollte ich viel Geld verdienen!“

Wer will schon Informatik studieren?
Nach ihrer Aussage übrigens ein Studiengang, den 60-70 % „Leute mit ……. wie heißt das noch? Nicht Ausländer …… ah, `mit Migrationshintergrund` belegen!“ Wir rätseln, warum das wohl so ist. Fazit: „Mathematik ist international. Und man muss keine Texte verfassen!“ Wie praktisch, dass Informatik keine Zugangsbeschränkungen hatte („Wer will schon Informatik studieren?!“), und so bestand auch nicht die Gefahr, von der ZVS in eine andere Stadt versandt zu werden.


3) Frankfurt-Bockenheim – Blick auf den Messeturm –  A. v. Spiegel, 2011

Orientierung in urbaner Eintönigkeit
Auf meine Frage nach anfänglichen Schwierigkeiten überlegt Desi einen Moment. „Also .. ich fand, dass in Deutschland alle Häuser gleich aussehen! Ich habe mich einfach nicht orientieren können. Ein Mal z. B., da war ich schon ein Monat hier,  waren wir in dem Waschsalon [Anmerkung: von deren Wohnung ca. 100 m in derselben Straße], weil wir gerade keine Waschmaschine hatten. Aber wir hatten das Waschpulver vergessen. Ich habe gesagt, ich hole es, und nach fast einer Stunde war ich wieder da: Ich hatte mich total verlaufen, weil einfach alles gleich aussieht!“ [Anmerkung: Es handelt sich aber auch wirklich um ein Viertel mit Standard-Nachkriegs-Bauten]

(Autor: Annette v. Spiegel | Thumb: A. Damayanti, www.mentoring4u.de | Bild Artikel: 1+2) A.Damayanti, 3) A.v. Spiegel )

Die Fortsetzung von Desis Geschichte finden Sie hier am kommenden Sonntag, 20.11.2011. Schauen Sie einfach rein!

Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Hab keine Angst vor dem Studium! „Endspurt“ hilft ?

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Posted on : 07-09-2011 | By : A_Damayanti | In : Förderung an der Hochschule, Fundstellen
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Das Projekt „Endspurt“ hilft Studenten die richtige Entscheidung bei Schwierigkeiten im Studium zu treffen. Zusätzlich unterstützt  das Projekt der Uni Bielefeld Studenten bei der Überwindung von Motivationsproblemen und Lernblockaden.

Ein nachahmenswertes Projekt für gestresste Bachelorstudenten!

(Autor: Ayu Damayanti  |  Bildgestaltung: A. Damayanti  |  Thumb: Dilan Balci | Quelle: www.zeit.de)

Abiturienten aufgepasst! Bewerbt Euch rechtzeitig um ein Stipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung!

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„Bewerbt Euch um ein Stipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung“



Der hessische Landtagsabgeordnete Ismail Tipi ruft die Abiturienten und Studierenden in seinem Wahlkreis Heusenstamm, Obertshausen, Dietzenbach und in Mühlheim auf, sich bis zum 15. Mai oder zum 1. Juli 2011 um ein Stipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) zu bewerben. „Im letzten Jahr sind zahlreiche Studierende in meinem Wahlkreis auf die Fördermöglichkeiten aufmerksam geworden und haben sich erfolgreich beworben. Auch jetzt hoffe ich das viele junge Menschen diesen Aufruf folgen“.

Die Mentoring4u Redaktion beschliesst sich diesem Aufruf anzuschließen. Tolle Idee! Allerdings möchten wir auch über Hessen hinaus auf diese Möglichkeit hinweisen. Ganz besonderes Augenmerk wird auf die Bereitschaft, sich ehrenamtlich zu betätigen hingewiesen. Das ist auch der Grund, warum wir diesen Artikel zusätzlich mit dem Stichwort „Pimp my Lebenslauf“ versehen haben. In der späteren Bewerbung um die interessantesten Arbeitsplätze, haben die, die ehrenamtliches Engagement nachweisen können einen großen Vorteil gegenüber denen, die sich nicht gesellschaftlich eingebracht haben.
Wir sind gespannt auf Eure Erfahrungen. Wenn Ihr Lust habt, berichtet uns doch davon. Viel Erfolg!

Am Ende des Artikels findet Ihr Kontaktinformationen z. B. für Hessen. Direkt geht es auch über diesen Link.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung
Als eines der größten Begabtenförderwerke fördert die Konrad-Adenauer-Stiftung unterstützt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung junge Studierende ideell und finanziell. Die Förderung erfolgt unabhängig vom Studienfach und richtet sich gleichermaßen an Studierende an Universitäten und Fachhochschulen. Voraussetzungen für das Stipendium sind ein Abschluss, der zu einem Studium an einer deutschen Hochschule berechtigt, überdurchschnittliche Leistungen sowie der Wille, in unserer Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen.

Erwartungen
Die Konrad-Adenauer-Stiftung erwartet von den Bewerbern auch die Bereitschaft, sich ehrenamtlich für diese zu engagieren. Dieses Engagement kann zum Beispiel im politischen Bereich, in der Kirche oder in Organisationen wie der Freiwilligen Feuerwehr liegen.
In Deutschland wird rund ein Prozent aller Studierenden mit einem Stipendium durch ein Begabtenförderwerk unterstützt. Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat im vergangenen Jahr mit über 600 Stipendiatinnen und Stipendiaten so viele Neuaufnahmen erreicht wie nie zuvor – Tendenz steigend. Insgesamt fördert die Konrad-Adenauer-Stiftung momentan 2300 Studierende auf dem Weg zum Bachelor oder Master bzw. zum Diplom und den Staatsexamina. Diese erhalten eine finanzielle Förderung bis zu 597 Euro monatlich, je nach BAföG-Anspruch. Davon unabhängig ist das Büchergeld in Höhe von 150 Euro und die finanzielle Unterstützung von bis zu zwei Auslandssemestern.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung
bietet ihren Stipendiatinnen und Stipendiaten neben der finanziellen Förderung ein umfangreiches und vielseitiges Seminarangebot. Auf Veranstaltungen im In- und Ausland können sie interdisziplinäre Erfahrungen sammeln und Kontakte knüpfen.

Besonders Studierenden mit ausländischen Wurzeln und solchen, deren Eltern nicht selbst studiert haben, werden somit wichtige Chancen eröffnet. Am Ende des Studiums begleitet und berät die Stiftung ihre Stipendiatinnen und Stipendiaten auf dem Weg in den Beruf. Für einen Teil von ihnen bietet die Journalistische Nachwuchsförderung (JONA) zudem einen studienbegleitenden, anerkannten Weg in den Journalismus.

Informationen und Bewerbungsunterlagen unter: www.kas.de/stipendium oder aber auch bei dem hessischen  Landtagsabgeordneten Ismail Tipi. Diese können unter der E-Mail Adresse, i.tipi@ltg.hessen.de  angefordert werden.

(Autor: M. Weiss  |  Thumb & Foto: M. Weiss  |  Quelle: www.kas.de )

#Denkanstoß Nº 12: (Berufs)Ziel MINT für Frauen #Zitat der Woche

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Posted on : 11-04-2011 | By : c_amrhein | In : Arbeitsmarkt, Ausbildung, Förderung an der Hochschule, Frauenpower, Karriere, Zitat der Woche
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M I N T ist seit einigen Jahren in aller Munde. Das Initialwort steht für die Fachgebiete Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Immer wird es im Zusammenhang von drohendem Fachkräftemangel in den Ingenieurberufen genannt.

Ingenieur = Mann?
Im Studienjahr 2010 schrieben sich laut DESTATIS 93 200 junge Frauen und Männer für ein Studium der Ingenieurwissenschaften ein. Das ist immerhin eine Zunahme von 8,2% für beide Geschlechter zusammen (im Vergleich zu 2009). Aber für junge Frauen scheint es immer noch nicht so spannend zu sein, sich in ein naturwissenschaftliches Fach zu immatrikulieren. Der Anteil der weiblichen Studierenden liegt bei 31,4 % (leicht erhöht gegenüber 2009). Der angestrebte Zielwert für 2015 ist mit 40% angesetzt.

Take a MINT
Es gibt einige Initiativen, die MINT besser an die Frau bringen möchen. Schaut doch mal hier:

Technik ausprobieren – Stärken entdecken
Frauen in MINT
Für Mädchen mit Grips
Bundesweite Mädchen-Technik-Talente-Foren in MINT
Nationaler Pakt für Frauen in MINT Berufen

Und hier findet Ihr sogar einen Cyber-Mentor!

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“ Das WAS bedanke wohl, doch mehr bedenke das WIE!“

Autor: Johann Wolfgang von Goethe (* 28. August 1749 in Frankfurt am Main, † 22. März 1832 in Weimar), deutscher Dichter sowie Forscher und Publizist auf verschiedenen naturwissenschaftlichen Gebieten.
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Frauen unter sich
Wer möchte, hat heute auch die Wahl eines Frauenstudienganges. Die sind in Amerika schon seit Jahrzehnten Teil des Studienangebotes. In Deutschland sind sie noch selten, aber im Kommen. Es handelt sich nicht um „Kuschelstudiengänge“, fachlich inhaltlich ist alles identisch mit einem gemischten Studiengang. Man will den jungen Frauen die Chance geben, zu erkennen, dass sie Technik genauso wie die männlichen Kommilitonen beherrschen. Diese haben nämlich entgegen der landläufigen Meinung KEIN Technikgen…

Frauenstudiengänge MINT
So bietet die HTW in Berlin den Frauenstudiengang Informatik und Wirtschaft (Bachelor) seit Herbst 2009 mit Erfolg an (Bewerbungen für das Wintersemester 2011/12 sind noch möglich). Die Hochschule Bremen bietet ebenfalls ein Informatikstudium (B.Sc) an. In der Fakultät Wirtschaftsinformatik der Hochschule Furtwangen heißt der Frauenstudiengang „WirtschaftsNetze (eBusiness)„. Dieses Studium richtet sich laut Webseite nur an weltoffene Frauen, die darauf brennen, international vernetzte Geschäftsprozesse auf Basis neuester Technologien aktiv mitzugestalten (B. Sc). An der FH Stralsund können junge Frauen in sieben Semestern einen Bachelor of Engineering in Wirtschaftsingenieur-
wesen machen. Auch im hohen Norden bietet die Fachhochschule Wilhelmshaven schon seit 1997 ein Studienangebot für Frauen an. Hier kann frau in sieben Semestern den Bachelor in Wirtschaftsingenieurwesen machen. Vom ersten bis zum dritten Semester sind die Mädels unter sich. Dann gehts ab in den gemischten Studiengang (wer will kann schon früher wechseln).

Habt Ihr Erfahrungen in MINT-Studiengängen gemacht? Wie ist es für Euch unter so vielen männlichen Kommilitonen zu studieren? Oder seit Ihr schon in einem Frauenstudiengang eingeschieben? Wir freuen uns über Euren Kommentar oder Eure Mail an redaktion@mentoring4u.de .

(Autor: C. Amrhein | Photos: www.photocase.de (Thumb), www.mintzukunftschaffen.de (Artikel), Quelle: www.faz.net )

Frauen und Beruf heute…und BALD in 2013

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Als kleiner Rückblick auf den  „Internationalen Frauentag“, der in dieser Woche am 08. März zum 100sten Mal gefeiert wurde…
(Mehr Text hätte in die Sprechblase nun wirklich nicht reingepasst!)

Zahlen sagen mehr als tausend Worte
Und hier, für alle die Zahlen lieben, eine eindrucksvolle Statistik zum aktuellen Stand. Die Zahl 13 ist ja schon immer sehr kontrovers diskutiert worden: des einen Glück muss schließlich des anderen Pech sein. In der Grafik unten kummuliert sie sich sogar: Deutschland ist auf Rang 13 mit 13%…
Mal schauen wie es 2013 aussieht.

(Autor: C. Amrhein | Thumb & Comic: A. Korkis | Quellen: Archiv, www.statista.de)