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Kategorie: Fundstellen

  • So viele Sprachen, das CHE-Excellence-Ranking 2010 und ein wahnsinnskreativer Wettbewerb

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Die internationale Sprachenmesse öffnet ihre Tore, das CHE-Excellence-Ranking 2010 ist endlich da und außerdem: jugend creativ läuft wieder an.

    Screenshot expolingua.com,

    Sprachenmesse im Russischen Haus
    Vom 19. bis 21. November 2010 haben Sprachenbegeisterte zum 23. Mal die Möglichkeit sich auf der EXPOLINGUA in Berlin über alles zu informieren, was mit Sprachen zu tun hat, nicht nur Russisch. Seien es Sprachreisen, Auslandsjahre, Tests, Software oder Verlage, es ist für jeden was dabei. Auch Botschaften und Kulturinstitute werden vor Ort sein, sodass man gleich in fremde Mentalitäten reinschnuppern kann. Da Sprachen und Mobilität in Zukunft weiterhin Bedeutung haben werden, lohnt es sich bestimmt hier vorbei zu schauen. Wer es nicht schafft, dem ist das Ausstellerverzeichnis allein sicher schon eine Orientierungshilfe. Dieses ist zwar alphabetisch und nicht nach Ländern sortiert, dafür steht hinter jedem Aussteller, für welches Land er da ist. Besondere Highlights außerdem: Kulturprogramm und Vorträge wie zum Beispiel: „Koreanisch: Die einfache und praktische Sprache“

    Screenshot excellenceranking,

    Exzellent gebündelt
    Das CHE-Excellence-Ranking hat sich dieses Jahr insbesondere mit den Naturwissenschaften befasst und das tolle Ergebnis ist: Im europäischen Vergleich kann Deutschland in diesen Fachbereichen ganz schön oft punkten, wenn es um Master- und Promotionsmöglichkeiten geht. Genauer anschauen, allerdings teilweise auf Englisch (das dürfte ja wohl kein Problem sein, oder?), und  bis zu drei Hochschulen miteinander vergleichen kann man auf den Seiten des Excellence-Rankings selbst. Für Studienanfänger oder -interessierte gibt es natürlich auch das CHE-Hochschul-Ranking. Für beide gilt: Hübsche Animation und wirklich einfache Bedienung, so muss das sein!

    Screenshot jugendcreativ

    Zuhause! Zeig uns deine Welt!
    So unkreativ dieser Slogan ist, desto mehr muss man sich anstrengen, um da wirklich was Kreatives draus zu basteln. In jedem Fall eine Herausforderung, die der 41. internationale Jugendkreativwettbewerb der V&R-Banken „jugend creativ“ den vier verschiedenen Teilnehmergruppen gestellt hat. Teilnahmeschluss ist übrigens der 22. Februar 2011, in Bayern etwas eher (haben wir aber nicht ganz verstanden, warum). Jedenfalls sind wir auf die Gewinner ebenfalls sehr gespannt.

    (Autor. A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.expolingua.com, www.excellenceranking.org, www.jugendcreativ.bvr.de)

  • Roboter-Lehrer, weltweite Leseförderungen und wo Ingenieure gehätschelt werden

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Roboter gegen Lehrermangel, eine echt internationale Liste für Lesefüchse und wo zukünftige Ingenieure sich am besten fühlen.

    Screenshot Spiegel, Roboter

    Die Zukunft der Schule?
    Ist der Lehrer nun da oder nicht? In Südkorea soll der Englischunterricht in einem Pilotprojekt von Robotern übernommen werden. Externe Lehrer loggen sich auf dem Roboter ein und unterrichten. Der Vorteil: Die Lehrer können sich überall auf der Welt befinden, müssen nicht reisen, auswandern oder gar umziehen. Und dort, wo die Lehrer benötigt werden, wird dem Lehrermangel entgegen gewirkt. Das ist sicher kostengünstiger als eine komplette Robo-Dame zu entwerfen wie es die Japaner vorgemacht haben. Was sich nun durchsetzen wird, können wir an dieser Stelle noch nicht sagen, aber Tatsache ist, dass asiatische Kulturen bisher ohnehin mehr Begeisterung für Roboter gezeigt haben. Ist es nur eine Frage der Zeit, bis dieser Trend auch zu uns kommt?

    Screenshot lesen-weltwei, Datenbank für Lese-, Schreib- und Sprachprojekte

    Lesen in allen Sprachen
    Wir sagen ja immer, wir möchten Initiativen miteinander vernetzen. Also hier haben wir mal eine Liste mit Leseförderungsprojekten weltweit gefunden, die auch kurz vorgestellt werden, sogar nach Zielgruppen sortiert. Kleiner Nachteil: Wer zu einem Projekt mehr wissen möchte und auf die entsprechende Homepage geht, muss schon die Landessprache beherrschen. Bei Australien geht’s noch, aber spätestens bei den chinesischen oder dänischen Webseiten sind wir ausgestiegen.

    Screenshot faz.de, Ingenieure

    Auf dem seidenen Kissen
    Weil die Wirtschaft immer mehr Angst vor der so genannten Ingenieurlücke hat, muss dringend etwas getan werden. Wir kennen alle bereits Förderprogramme, die zum Beispiel Mädchen für Ingenieurwissenschaften begeistern sollen. Aber das echte Problem kommt ja erst noch: Die Durchfall- und Abbrecherquote an den Unis. Darum finden wir es umso interessanter, wie diese zwei Unis dagegen vorgehen, fast schon elitär…

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots. A. Korkis | Quellen: www.spiegel.de, http://lesen-weltweit.de, www.faz.net)

  • Service Learning? Eine positive Frauenpower-Bilanz und wie man sein Leben zum Beruf macht

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Es ist an der Zeit, soziales Engagement an Unis zu belohnen, ein erster Lichtblick für Frauenkarrieren und außerdem: Erfahrungen künstlerisch verarbeiten.

    Screenshot netzwerk

    Neben dem Studium die Zivilgesellschaft retten
    Heute sind wir auf das Hochschulnetzwerk „Bildung durch Verantwortung“ (BdV) gestoßen. Warum Hochschulen? Nun, angeblich sind Studenten die aktivste Gruppe überhaupt, die sich ehrenamtlich engagiert. Und wer kriegt’s mit? Eben. Service Learning ist dabei ein eigenes Lehrkonzept bei BdV, das bürgerschaftliches Engagement in den regulären Unterricht bzw. den Unialltag integriert. Auch das Deutsche Studentenwerk bemüht sich um die Würdigung der Studi-Aktivitäten und verleiht alle zwei Jahre einen Preis, gestern wieder einmal. Nicht nur, dass es gut im Lebenslauf aussieht, man erlernt Verantwortung und eine eigene Sicht auf die Welt. Denn für unsere Mitmenschen engagieren wir uns und nicht für den Personalchef.

    Screenshot karriere, Deutschlands neue Chefinnen

    Frauen sind auf dem Vormarsch
    Endlich mal eine gute Nachricht: Statt wie üblich festzustellen, was Frauen alles falsch machen und warum sie noch nicht in der Führungsspitze angekommen sind, zeigt uns Karriere.de heute eine vorbildliche Auswahl, was bisher richtig gemacht und wo Erfolge erzielt wurden. Das hebt die Laune, also unbedingt lesen.

    Screenshot Afghanistan, Theater-Premiere

    Wissen, was gespielt wird
    Elijah Escobar ist Schaupieler und Rapper. Ursprünglich kommt er aus Afghanistan und hat so manche schwere Erfahrungen hinter sich. Wie erträgt man so etwas? Auswandern, einwandern, integrieren? Elijah hat seinen eigenen Weg gefunden: Er verarbeitet all dies in seiner Musik und der Schauspielerei. Man kann nicht nur Hobbys zum Beruf machen, zeigt er, sondern auch sein Leben: Passenderweise hat morgen Abend in Hannover das Theaterstück „Tariqs Auftrag“ Premiere. Und dort spielt Elijah einen jungen Mann, der ihm nicht ganz unähnlich ist. Eine spannende Sicht auf den Inhalt des Stückes, finden wir.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.netzwerk-bdv.de, www.karriere.de , www.afghanistan-blog.de)

  • Retro-Selbständigkeit, die Lehrer der Zukunft und wo die freien Stellen sind

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Zwei Studenten häkeln sich in die Selbständigkeit, wie sich das Berufsbild von Lehrern verändert und außerdem: Berater mögen Netzwerke nicht.

    My Boshi

    Sie wollen Sozialwissenschaftler sein? Sie sind ja gar nicht am stricken!
    Das waren die üblichen Kommentare, wenn Stille im Hörsaal einkehrte. Irgendwann verschwanden Häkel- und Stricknadeln aus dem Programm. Zu langweilig, zu sehr Oma, zu sehr Mama. Der US-Trend, der jetzt wieder zu uns rüberschwappt, gefällt sicher nicht nur den Strickenden sondern lässt sicher auch Profs wieder nostalgisch werden. Dass Handarbeit auch wirklich Geld bringen kann, haben diese zwei Jungs bewiesen: unter dem Namen myboshi haben sie sich selbständig gemacht. Sie stricken und häkeln im Auftrag für die, die es von Oma eben nicht mehr gelernt haben. Männer, die häkeln. Das ist das 21. Jahrhundert.

    ZEIT Lehrer

    Turbulenzen vorprogrammiert: Lehrer sein
    Heute finden wir wieder einen guten Beitrag über die zukünftigen Aufgaben des Lehrerberufs und auch, was daran alles neu ist. Längst bedeutet Lehren nämlich nicht mehr nur, sturr den Lehrplan abzuarbeiten, vor allem, seit Schulreformen, Zusammenlegungen von Schulen und Förderungsideen der Politik permanent neu erfunden werden. Nie wieder Langeweile, das verspricht der Artikel. Wie hart der Alltag allerdings schon ist, Stichwort soziale Brennpunkte, Dauerstress und enorme Belastungsproben, bleibt hier allerdings ein bißchen vor.

    Karriere Personalberater

    Eine Plattform für alles
    Unternehmen gehen dahin, wo die Nutzer sind: ins Internet. Aber nicht irgendwohin. Denn seit man Social Media und die eigene Website miteinander vernetzen kann, haben Unternehmen ihre Finger überall mit drin: Twitter, Facebook, Xing, LinkedIn. Heute verrät uns ein Personalberater, dass er das gar nicht so gut findet. Denn auch Jobs finden sich so vermehrt in Social Media. Ist vielleicht nicht so toll für ihn, aber für alle, die einen Job suchen, sind hier einige wichtige Zahlen und Trends zusammengefasst.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.myboshi.net,  www.zeit.de, www.karriere.de)

  • Bildung & Tennis statt Kaste, Nachhilfe von der Couch und: neue Website des Deutschlandstipendiums

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Tennisstar Nadal setzt sich für indische Schulkinder ein, ist Online-Nachhilfe die Zukunft? Außerdem: das Deutschlandstipendium präsentiert seinen neuen Internetauftritt.

    Screenshot Rafaelnadal Tennis

    Mehr als nur eine Tennis-Stiftung
    So muss das sein. Zwar ist klar, dass eine Tenniskarriere irgendwann vorbei ist und man eine neue Beschäftigung finden muss. Und Tennisprofi Rafael Nadal hat das vorbildlich umgesetzt. Mit seiner Stiftung möchte er indischen Kindern aus den unteren Kasten bessere Ausbildung bieten. Denn prinzipiell gibt es zwar Quoten in Unternehmen, die sicherstellen sollen, dass aus allen Kasten Mitarbeiter eingestellt werden. Aber durch die schlechte Ausbildung der unteren Kasten gibt es keine qualifizierten Bewerber. Und weil wir hier in der Redaktion wissen, dass Nadal auf polnisch „weiterhin“ bedeutet, ist das ein gutes Zeichen für die Zukunft und Nachhaltigkeit seiner Stiftung. Ganz klar, Rafael ist unser Star des Tages!

    Screenshot Sofatutor Nachwuchswissenschaftler

    Was taugt ein virtueller Nachhilfelehrer?
    Angeblich ist das die Zukunft des Lernens. Darum sind wir heute auf Sofatutor aufmerksam geworden. Jeder schlaue Möchtegern darf Inhalte, also Lehrvideos hochladen, die Redaktion prüft sie und anschließend werden sie freigeschaltet. Für die Nachhilfe-„Schüler“ sind die Inhalte zwar nicht umsonst, aber günstiger als ein echter Nachhilfelehrer. Wir haben uns mal umgesehen und finden: prinzipiell eine gute Sache. Es dauert sicher eine Weile bis genügend Videos auf dem Server sind. Um Zweifelsfall darf man sich halt nicht darauf verlassen, dass genau das Thema, das man nicht versteht, dort schon verfilmt und hochgeladen wurde. Im Zweifelsfall sollte man vielleicht darüber nachdenken, im Schulbuch nachzulesen und selbst zu denken oder während der Schulstunde die Hand zu heben und zu fragen. Denn Fragen kostet nix.

    Screeshot Deutschland Stipendium

    Deutschlandstipendium stellt sich vor
    Wir haben vor einer Weile schon mal über Stipendien weltweit berichtet und Deutschland schnitt da nicht so gut ab. Höchste Eisenbahn für das Deutschlandstipendium, welches mehr talentierte Menschen fördert und vor allem nicht nur auf die Noten guckt. Die Website selbst ist im Moment für die Stipendiaten noch etwas mager. Klar, es gibt ja auch noch keine. Dafür gibt es aber erste kurze Infos, wie, wo und ab wann man sich bewerben kann. Am interessantesten ist die Seite derzeit eher für Hochschulen und Förderer, denn die müssen jetzt erst mal die Grundlagen für den Start zum Sommersemester 2011 schaffen.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.deutschland-stipendium.de,  www.sofatutor.com, www.rafaelnadal.com)

  • Was sind eigentlich Schülerfirmen, was bewirken Studiengebühren und wie beherrscht man Blitze?

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Wie Schüler früh lernen können ein Unternehmen zu führen, die Briten spüren erste Effekte der Studiengebühren und außerdem: Master of Blitz.

    Schülerfirmen.com

    Mehr als Monopoly
    Heute haben wir uns etwas mit dem Thema Schülerfirmen beschäftigt. Erste Zwischenbilanz: Viele verwenden das Wort, meinen aber unterschiedliche Sachen damit. Mal handelt es sich um ein echtes Unternehmen, mal nur um ein Projekt. Aber in jedem Fall werden aus Schülern echte kleine Unternehmer, die wirklich kaufen und verkaufen, produzieren und Rechnungen schreiben, auch wenn sie dann unterschiedlich heißen. Dabei gibt es bereits eine Vielzahl an Schülerfirmen in Deutschland. Unterstützung kann man sich bei vielen Stellen holen, einmal bei allgemein aufgestellten Initiativen, oder bundeslandspezifischen Förderprogrammen. Unser Eindruck dabei: den Schülern macht das riesigen Spaß, also unbedingt ausprobieren!

    Spiegel England Studiengebühren

    Was verändert sich durch Studiengebühren?
    Von den britischen Studiengebühren kann einem deutschen Studenten schon mal schwach werden. Aber das Problem ist das gleiche: Wird die Lehre wirklich besser durch mehr Kohle von draußen? Ist das ein Hindernis für Begabte aus sozial benachteiligten Schichten? Die Probleme sind nicht neu und sind auch in der Fish’n-Chips-Nation nicht unbekannt. Aber die Ergebnisse sind vielleicht auch nicht die, die alle befürchten. Oder?

    Zeit Studium Werkstoffkunde

    So banal wie faszinierend: Feuer
    Haben wir heute entdeckt: Eine kurze Begründung und Übersicht darüber, warum man sich mit den Grundelementen im Studium auseinandersetzen sollte. Heute geht es um Feuer und einen Studenten, den wir ziemlich überzeugend fanden. Das Fach heißt übrigens Werkstoffwissenschaften.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.schuelerfirmen.com, www.spiegel.de, www.zeit.de)

  • Zwischenbilanz Generation Praktikum, Schlechte Noten drücken das Gehalt langfristig. Und: der neue Hausmeister

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Eine Zwischenbilanz der Generation Praktikum, Saarländische Erhebung ist repräsentativ für Deutschland und was ein Facility Manager so alles macht.

    Zeit Generation Praktikum

    Wie geht es den Praktikanten heute?
    Es ist inzwischen bekannt, dass Schulabgänger und Hochschulabsolventen heutzutage keine Garantie auf Jobsicherheit mehr in der Tasche haben, wenn sie ihren Abschluss erhalten. Vor etwas mehr als fünf Jahren stellte die ZEIT fünf solcher jungen Menschen vor, die nichts weiter ergattern konnten als ein Praktikum. Trotz guter Noten. Trotz Erfahrung. Trotz Praktika. Und so weiter. Ein Glück, dass sich jemand erinnert und gefragt hat: Wie geht es ihnen heute? Sagen wir schlicht: besser. Aber ob man sich deshalb an die Generation Praktikum gewöhnen muss? Lesen Sie selbst.

    IAB Schlechte Noten vs. Gehalt

    Ein Grund, doch bessere Noten zu schreiben?
    Nach einem ersten Hochziehen der Augenbraue kann man sich diese Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung vielleicht doch noch mal genauer anschauen. Kernaussage: Schlechte Noten sind langfristig ein echter Nachteil für die Gehaltsentwicklung und Entwicklungschancen. Jedenfalls, was Ausbildungsberufe angeht. Aber bitte nicht überinterpretieren: Erstens sagt eine Statistik noch lange nichts über den Einzelfall aus, zweitens sind die Zusammenhänge teilweise doch recht niedrig. Bitte die Werte nahe bei Null nicht so ernst nehmen, liebe Leser.

    FAZ Facility Manager

    Ein Streitgespräch
    Alt gegen neu, moderene gegen traditionelle Denke, studieren oder nicht studieren? Wie sich der Beruf und das Aufgabengebiet eines Hausmeisters zum Facility Manager wandeln kann, kann man auch anders darstellen. Zum Beispiel, indem man zwei zusammen setzt und sie streiten lässt. Könnte man so sicher auch gut in einer Talksendung unterbringen. Let’s fetz!

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.zeit.de, www.iab.de, www.faz.net) )

  • Krise ist mein zweiter Vorname, Frauen sind zu bescheiden und ab heute geht’s leichter ins Ausland

    Heute bei unseren Fundstellen im Netz: Was man als Krisenexperte den ganzen Tag lang macht, eine weitere Studie belegt, dass Frauen zu wenig fordern und „Wege ins Ausland“ hat einen neuen Internetauftritt.

    Screenshoot zeit.de

    Ausnahmezustand-Manager
    Überschwemmung, Wirbelstürme, Erdbeben, Waldbrände. Hilfsorganisationen sind immer schnell vor Ort. Doch wer sind eigentlich diese Menschen, die das alles organisieren? Ab heute wissen wir, die heißen Krisenexperten und kümmern sich um so ziemlich alles, was außerhalb der Norm liegt. Und nein, das sind nicht irgendwelche Ökos, der heutige Artikel zeigt eindeutig auf, dass es inzwischen auch Master-Studiengänge zu den verschiedensten „Katastrophenbereichen“ gibt und wo solche Absolventen gesucht werden. Daumen hoch für die Aufwertung dieser Berufsgruppe, ohne die in Krisenzeiten nichts laufen würde.

    Screenshoot spiegel.de

    Sind die Frauen selbst schuld?
    Einmal neu und einmal alt: Bekannt ist, das Frauen deutlich weniger verdienen als Männer. Was wir heute allerdings der Studentenspiegel-Umfrage entnehmen, zeigt: Das liegt nicht unbedingt daran, dass sie von Männern künstlich klein gehalten werden. Oftmals sind es die Frauen selbst, die ihr Licht unter den Schemel stellen, als seien ihre Qualifikationen nicht so wichtig. Warum das so ist und ob man mit Training und Gesetzesvorlagen dagegen angehen kann, ist an dieser Stelle erst mal fraglich, denn im Endeffekt ist alles eine Einstellungssache. A propos, angeblich sind Karrierechancen für Frauen derzeit so gut wie nie. Das wäre doch mal ein Anlass, die Einstellung zu ändern.

    Screenshoot wege-ins-ausland.netzcheckers.net

    Sechs Wege ins Ausland haben ein neues Gesicht
    Der Arbeitskreis „Wege ins Ausland“ hat nun einen neuen Internetauftritt. Erster Eindruck: Recht schlicht und nüchtern, aber schließlich soll man ja keine Ewigkeit auf dieser Seite verbringen, sondern auf eine der sechs Institutionen klicken, die Wege ins Ausland bietet. Auf jeden Fall ist die erste Orientierung durchaus gelungen, man findet sich schnell zurecht. Auch ein Twitter-Auftritt hat es auf die Seite gebracht, ebenso wie integrierte RSS-Feeds. An Aktualität mangelt es also nicht und die wichtigsten Informationen zu den verschiedenen Programmen sind zum Glück kurz und prägnant gehalten. Wer also ins Ausland möchte, findet hier garantiert das richtige Programm oder zumindest den richtigen Ansprechpartner.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.zeit.de, www.spiegel.de, http://wege-ins-ausland.netzcheckers.net)

  • Heiße Integrationsdebatte, web 2.0-Jobs und wie man Ressourcen besser nutzt

    Heute bei unseren Fundstellen im Netz: In der ARD fetzen sich Promis zum Thema Integration, die Social Media bringen neue Jobs hervor, außerdem: Siemens setzt sich für Nachhaltigkeit ein.

    ScreenShoot ardmediathek.de

    Stellung beziehen
    Gestern abend in der ARD: Hart aber fair mit dem Thema „Özil hui, Ali pfui – welche Zuwanderer brauchen wir?“. Das klingt schon so nach Provokation und das war es auch. Die geladenen Gäste waren durchaus bereit sich gegenseitig ins Wort zu fallen und sich nach allen Regeln der Kunst mal mehr, mal weniger subtil die Kompetenz abzusprechen. Das schien auch die Sprecherin aus dem Off gemerkt zu haben, aber bei der hitzigen Stimmung verzeihen wir ihr auch einige nervöse Versprecher. In jedem Fall eine unterhaltsame Debatte, die durchaus Inhalt hat.

    Screenshot unicum.de

    Wie heißt das nochmal, was du arbeitest?
    Das kann man sich heute schon öfter fragen. Aber hinter all dem web 2.0, Facebook-Auftritten von Unternehmen, Gewinnspielen auf Twitter und gefälschten Produktbewertungen:  Dass die Unternehmen dahin gehen, wo auch die Nutzer sind, ist logisch. Und dafür werden dann auch eigene Stellen geschaffen, denn der Unternehmensauftritt, die Suchmaschinenoptimierung und das Image müssen ja permanent poliert werden. Da gibt’s dann Corporate Blogger, Social Media Editor, Viral Marketing Manager und sicher noch vieles mehr, je nachdem, was die Internetnutzer in Zukunft so treiben.

    Screenshot siemens-stiftung.org

    Den Planeten retten
    Wir sagen es immer wieder und dass es stimmt, zeigen wir heute erneut: Es gibt sooooo viele Stiftungen, die sich der Förderung von Schülern verschrieben haben. Und wenn man gleichzeitig noch den Planeteten retten kann und sich vielleicht auch mehr Mädchen für Mathematik, Naturwissenschaften und  Technik interessieren, hat man drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Heute sind wir auf den Schülerwettbewerb 2011 der Siemens-Stiftung aufmerksam geworden, die das irgendwie in eins gepackt haben: Es geht um nachhaltige Nutzung der Ressourcen unseres Planeten und kreative Ideen dafür. das spannende: Es können auch Schülergruppen aus der Schweiz, Österreich und deutschsprachigen Schulen im Ausland teilnehmen. Das wird ne Preisverleihung!

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.ardmediathek.de, www.kress.de, www.unicum.de, www.siemens-stiftung.org)

  • BaFöG-Kontrolle, Diskriminierung homosexueller Führungskräfte und ausländische Berufsabschlüsse

    Heute bei unseren Fundstellen im Netz: Studenten und das liebe Geld, ob Homosexualität als Führungskraft benachteiligt und außerdem: die liebe Not mit qualifizierten Einwanderern.

    Screenshot spiegel.de

    Abschreiben – Durchschummeln – Studentenalltag?
    Angeblich haben viele Studenten bei ihrem BaFöG-Antrag ein wenig geschummelt, ob nun aus Absicht oder weil sie es nicht besser wussten. Jetzt wird nachgeprüft, wer zu viel auf der hohen Kante hat. Großes Zittern in der Studentenschaft. Darum hier das Notfall-Programm: Alle Infos, was bisher gelaufen ist, erste-Hilfe-Ratgeber und allgemeine BaFöG-Tips. Nur ruhig bleiben!

    Screenshot zeit.de

    Gleichberechtigung andersrum
    Eigentlich klar, aber bisher nicht wirklich thematisiert: Die einen werden diskriminiert, weil sie weiblich sind, andere wegen ihrer sexuellen Neigungen. Als wenn sich das auf die fachliche Leistung eines Menschen auswirken würde! Trotzdem ist es wohl manchmal nicht ganz einfach, sich zu outen und dennoch Karriere zu machen. Ein emotionalisierender Einblick in die Probleme von schwulen Führungskräften.

    Screenshot faz.net

    Künstliche Verdummung?
    Illusion Auswanderung: Man mag es zu Zeiten von Bacherlor-Master-Gleichmacherei nicht glauben, aber es gibt immer noch sehr viele ausländische Abschlüsse, die in Deutschland nicht anerkannt werden. Oft müssen Einwanderer umschulen, nachsschulen oder man stellt die einfach vor verschlossene Türen „Hier kommst du net rein“. Und nu? Angeblich soll die Anerkennung dieser Abschlüsse bald Realität werden, zumindest plant die Bundesregierung den bisherigen Status quo aufzuweichen. Wird auch langsam Zeit, Fachkräfte wegen Bürokratie zu verschwenden  wäre nämlich einen eigenen Menti-Cartoon wert…

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.spiegel.de, www.zeit.de, www.faz.net)