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Kategorie: Job

  • Sprechen Sie Deutsch? Außerdem: Luftakrobaten und Seelsorger

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Der ultimative Sprachschulenfinder, wo Zirkuskultur mehr geschätzt wird und außerdem: Können Sie zuhören?

    Ich spreche Deutsch

    Eine Website zur Integration
    Ist uns heute morgen als riesiges Plakat entgegen gekommen: Die Deutschlandstiftung Integration hat sich eine – wie wir finden – coole und prominente (!) Kampagne ausgedacht, um Integration zu fördern. Sie möchten besser Deutsch sprechen oder es lernen? Sie kennen jemanden, der es sollte oder will? Ausreden gibt’s jetzt keine mehr, denn die Stiftung hat ein umfassendes Verzeichnis aller Sprachschulen zusammen gestellt, die Deutschkurse anbieten. Finden wir toll!

    Screenshot Fluter Beruf Zirkus

    Von Clowns und Jongleuren
    Ein gutes Körpergefühl und Körpersprache lässt sich nicht nur in der Disco ausleben, daraus kann man auch einen Beruf machen. Nein, nicht als Sportlehrer. Gehen Sie zum Zirkus und begeistern und verzaubern Sie Ihre Zuschauer. Ob es sich lohnt, diese Richtung einzuschlagen und wo Sie weitere Infos finden, lesen wir daher heute in einem Gastbeitrag auf Fluter.

    Screenshot Zeit Beruf Seelsorger

    Gegen Zivilisationskrankheiten
    Im Krieg hat angeblich niemand Depressionen. Zwar hat sich Bundeskanzlerin Merkel dieses Wochenende zu dem Thema Krieg geäußert, aber weniger Sorgen, Ängste und Nöte haben die „Daheimgebliebenen“ deshalb trotzdem nicht. Darum sind wir heute auf einen Artikel in der Zeit aufmerksam geworden, der den Beruf des Seelsorgers vorstellt. In Zeiten wie diesen vielleicht ein zukunftsfähiger Beruf?

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.ich-spreche-deutsch.de, www.fluter.de, www.zeit.de)

  • Menti stöbert auf WikiLeaks

    Menti Wikileaks Comic

    Nicht nur für Helden ein Problem. Wie WikiLeaks unseren Umgang miteinander verändert. Oder es bereits hat.

    Wie wird man Spion?
    Stellt man diese Frage dem Erdferkel, so erhält man prompt eine Antwort, ausgerechnet aus Beijing. Darin heißt es, die Ausbildung beginnt mit 13 Jahren „at spy school“ und dauert 8 Jahre. Verdienstmöglichkeiten: Etwa 80.000 US-Dollar pro Jahr plus Ausgaben. Informationen sind eben Gold wert. Darum wird WikiLeaks von einigen Politikern auch gerne mal mit der Stasi verglichen. Und selbstverständlich versucht man den Spionen, äh, Maulwürfen, auf die Spur zu kommen. Alle hat man noch nicht. Also die deutschen, nicht die chinesischen.

    Neue Möglichkeiten, neue Denke
    Seit WikiLeaks ist uns klar geworden, dass wir inzwischen anders denken. Mehr oder weniger unfreiwillig. TV ist veraltet. Jetzt ist der Punkt erreicht, wo Science-Fiction-Filme aus den 90ern Kult werden und das Attribut „retro“ erhalten. Wer würde sich denn noch die Mühe machen, in ein Radioobservatorium einzubrechen, um die TV-Spur sämtlicher Fernsehkanäle mit einem ach so brisanten Video zu überlagern? Heutzutage lädt man es in WikiLeaks! Oder Youtube! Oder Facebook! Das Medium Internet ist   angekommen und nach allem, was man so hört, wird es weitere solcher Plattformen geben. Auch WikiLeaks selbst arbeitet daran, den verantwortungsvollen Umgang mit den hochgeladenen Daten zu verbessern, um Informanten zu schützen und so aus der vierten (der Presse) vielleicht sogar eine fünfte Staatsgewalt zu machen: das Internet.

    Neue Denke, neue Richtlinien?
    Solange diese Staatsgewalt fleißig publiziert, lohnt sich daher auch der Blick in die Büros. Die Büros, aus denen es sich lohnen würde, brisantes Material zu stehlen. Doch gut gemeinte Social Media Guidelines für Mitarbeiter werden vermutlich nichts bringen. „Verstehen Sie doch bitte, Sie dürfen das nicht veröffentlichen.“ Und die 10 ultimativen Social Media Gebote scheinen hier auch nicht mehr vollständig zu greifen. Quintessenz aus unserer Medienbeobachtung: Wer wirklich Informationen hochladen möchte, wird es vermutlich auch schaffen. Die Frage, wie es danach mit der Karriere aussieht, ist eine andere.

    Karrierekiller WikiLeaks
    Aber nicht nur wer Dokumente hochlädt ist gefährdet. Wie sieht es mit dem Lesen dieser Dokumente aus, wenn man weiß, dass sie eigentlich geheim sind? Die Debatte, die an der University of Columbia losgetreten wurde, wird sicher noch einige Kreise ziehen. So sollen Studenten oder überhaupt alle, die später im diplomatischen Dienst arbeiten wollen, die Dokumente weder lesen noch verlinken. Dass dies ein eindeutiger Verstoß gegen die Informations- und Meinungsfreiheit ist, musste sich inzwischen auch Columbia-Universität eingestehen. Doch die Warnung bleibt bestehen und bedeutet unter Umständen, dass man sich ein neues Karriereziel suchen muss. Oder hat Ihnen schon mal ein Personalchef verraten, warum Sie nicht eingestellt worden sind?

    Schlimmer als beklaut zu werden…
    … ist allerdings Ihre eigenen Inhalte selbst hochzuladen und sich damit jobtechnisch ein Bein zu stellen. Daher können wir an der Stelle WatchYourWeb empfehlen, eine Website, die darüber informiert, was man mit dem Internet noch so alles anstellen kann. Schaden kann es nicht. Und manch einem öffnet der Web-Test zusätzlich die Augen, frei nach „Welcher Ego-Leaks-Typ bist du?“ Wem das alles egal ist, kann in der Zeit ja Assange vs. Obama spielen. Jedenfalls verlieren wir dadurch unseren Job nicht. Erstmal.

    Alles eine Frage der Perspektive
    „Man stelle sich vor, Julian Assange hätte geheime Dokumente aus China veröffentlicht. Er wäre für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen worden.“ Womit wir wieder bei unserem Spionageexperten aus Beijing sind. Wieso läuft es immer auf China hinaus? Tatsache ist, Assange ist wieder frei und wir wissen nicht mehr, wer die Bösen sind. Vielleicht ist auch niemand der Böse. Aber die neu gerüsteten Staatsgewalten werden wohl oder übel lernen müssen, miteinander auszukommen.

    (Autor: A. Sokolowski | Comic: A. Korkis | Quelle: Archiv)

  • Fleischfarbene Unterwäsche, Navi durchs Studium und Gleichberechtigung

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Dresscode auf Französisch, Umwälzung der Studienlandschaft und außerdem: Wer hier benachteiligt wird.

    Screenshot sueddeutsche, Nur fleischfarbene Unterwäsche!

    Strenge Regeln?
    Wir wissen doch alle, dass es je nach Branche unterschiedliche Dresscodes gibt, so auch in Banken. Umso schöner, dass uns die Süddeutsche heute darauf hingewiesen hat. Da wir selber neugierig waren, haben wir an der Quelle, nämlich der schweizerischen Zeitung Le Temps nachgesehen. Die hat nämlich den Dresscode der Schweizer Bank UBS veröffentlicht. Vieles, was da drin steht, versteht sich von selbst, zumindest, wenn Sie französisch sprechen. Unterhaltungswert: Trotzdem sehr hoch! Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre.

    Screenshot hn-navigator, Herzlich willkommen im HN-Navigator!

    Mal mehr, mal weniger Orientierung
    Hochschullandschaft auf Achterbahnfahrt. Während Mecklenburg-Vorpommern die Diplomstudiengänge wieder zulässt, versuchen Hochschulen andernorts Studenten die Machete durch den Bologna-Dschungel zu reichen: So auch die Hochschule Niederrhein, die mit einem HN-Navigator aufwartet. 60 Minuten Zeit nimmt sich der Navigator für jede Studiengangvorstellung. Videos und Neigungstests, um herauszufinden, ob man für dieses oder jenes Fach geeignet ist, aber auch viele weitere Details, sollen den kleinsten Zweifel in der Studienwahl ausräumen. Auch, wenn man nicht unbedingt an diese Hochschule will, ist der HN-Navigator eine echte Alternative zu geva und Co, leider nur für die Studiengänge der Hochschule Niederrhein, aber das reicht ja erst mal. Kleiner Hinweis dazu: Die Navigation auf der Seite funktioniert mit dem Button „weiter“, den wir erst nach einer Weile rechts oben gefunden haben.

    Screenshot zeit Das ist auch ungerecht!

    Nach der Frauenquote ist vor der Männerquote
    Gerade jetzt, wo Männer es deutlich zu spüren bekommen, wie es ist, wenn Frauen zumindest die 30 bis 50% der freien Stellen bekommen, regt sich der Unmut. Wie ist es als Mann, wenn man nicht mehr so leicht eine Stelle bekommt? Und steuern wir auf eine neue Schieflage zu? Brauchen wir bald eine Männerquote?

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.sueddeutsche.de, www.letemps.ch, www.hn-navigator.de, www.zeit.de)

  • Europa-Wettbewerb, Studienkredite und schlechte Laune

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Die EU ruft zum Europäischen Freiwilligenwettbewerb auf, studentische Not mit Banken und warum Pessimisten bessere Entscheidungen treffen.

    Screenshot europaeischer-wettbewerb

    Der älteste Schülerwettbewerb in Deutschland
    …startet nun zum 58. Mal und bietet im Rahmen des Europäischen Freiwilligenjahrs 2011 eine große Bandbreite an kreativen Beteiligungsmöglichkeiten. Kleine Gruppen, verschiedene Medien, durch die man sich ausdrücken darf und Europareisen, die als Preise winken, fallen uns hier besonders positiv auf. Irgendwie erscheint die Seite zwar unübersichtlich, obwohl wir einen Pluspunkt für den Navigations-Dot geben. Aber es zählt ja schließlich der Inhalt, nicht wahr?

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    Screenshot spiegel.de

    Eine Runde Mitleid?
    Wir sind ja immer leicht skeptisch, wenn wir einen dieser Hautnah-Artikel lesen. Zwar ist es sicher richtig, dass Studienkredite problematisch sein können, aber anhand eines Beispiels dieses Kölner Studenten kann man doch nicht auf die Allgemeinheit schließen. Daher raten wir zur Vorsicht: Lesen, denken, fragen. Kommentare sind an dieser Stelle ausdrücklich erwünscht!

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    –

    Screenshot karrierebibel.de

    Besser entscheiden trotz schlechter Laune
    Ein Adventskalender, der uns lauter lustige Sachen lehrt: Heute lesen wir darin unter anderem, dass Miesepeter besser denken können. Sind Pessimisten also dich die besseren Realisten? Sind schlechte Gefühle und miese Laune doch zu etwas gut? Und das ist jetzt sogar wissenschaftlich untermauert. Toll! Jetzt kann Weihnachten kommen.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.europaeischer-wettbewerb.de, www.spiegel.de, www.karrierebibel.de)

  • Menti macht einen Ferienjob

    3. Advent Cartoon

    Schon mal Ferienjobs gegoogelt?
    Da gibt es Zeitungsausträger, Tourguides, Kletterlehrer, Flughafenguides, Köche, Sanitäter, Heimarbeit und vieles mehr. Und manchmal gibt es sogar eine Praktikumsbescheinigung dazu. Aber Vorsicht, nicht ausbeuten lassen: Die rechtlichen Rahmenbedingungen dazu findet Ihr im Gesetz zum Schutz der arbeitenden Jugend.

    (Autor: M. Weiss | Cartoon: A. Korkis | Quelle: Archiv)

  • Menti hat eine Wunschliste

    Menti Wunschliste Comic

    Wirtschaftsaufschwung hin oder her, es gibt noch genügend Unternehmen, die keine Mitarbeiter finden und vice versa. Können wir auf ein Weihnachtswunder hoffen?

    Weihnachtszeit = Bewerbungszeit?
    Und wie! Viele Unternehmen können im kommenden Jahr wieder vermehrt Mitarbeiter einstellen. Selbstverständlich muss man dafür bereits dieses Jahr auf die Suche gehen. Daher möchten wir Ihnen diese vorweihnachtlichen Jobtips auch nicht vorenthalten, genauso wenig Unternehmen, die voraussichtlich Mitarbeiter einstellen werden. Außerdem, und das finden wir als Abwechslung zu harten Arbeitsmarktzahlen auch sehr spannend, wird sich die Arbeitsplatz- und Ausbildungsplatzsuche in Zukunft stark verändern. Wir verraten nur so viel: Es geht viel um Social Media.

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    Hoffnungsschimmer
    Des beste Geschenk für einen angehenden Lehrling: sich die Stelle aussuchen zu können. Bei den aktuellen Zahlen und Prognosen ist klar, Azubis werden immer seltener und darum immer begehrter. Sollten noch mehr Ausbildungsplätze unbesetzt bleiben, so wird der Azubi zum Luxusgut. Aber auch Hochschulabsolventen dürfen sich freuen: In einem Expertengespräch lesen wir, dass auch Berufseinsteiger von den Unis wieder freier atmen können. Zwar seien die Gehälter noch nicht wieder auf dem rosigen Stand wie vor der Krise, aber Job is Job, isn’t it? Und bei den Aussichten liest sich eine trockene Pressemeldung über die geplante Mehr-Einstellung von Mitarbeitern doch schon ganz anders.

    Besinnliche Branchentrends und Horror 2020
    Besonders gut geht es momentan der Zeitarbeitsbranche. Bleibt abzuwarten, wie diese sich entwickelt, wenn Unternehmen wieder Festland unter den Füßen spüren. Tatsache ist auch, dass der Gesundheitssektor, alles Technische und Elektrotechnische zukünftig von immer mehr Beschäftigten getragen werden müssen. Doch was tun, wenn sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer partout nicht finden können? Dazu gibt’s inzwischen sogar ein kleines Horrorszenario: In einer Studie hat PwC schon mal simuliert, welche deutschen Städte denn so die großen Gewinner und Verlierer sein werden, wenn sich nicht endlich etwas tut. Jetzt, wo’s konkret wird, haben wir auch noch einen

    Weihnachtswunsch
    Ständig wird darüber berichtet, es fehlen Fachkräfte. In bestimmten Regionen und Städten. Ja, aber in welchen denn genau? Vereinzelt liest man Zahlen in einer Regionalzeitung, überregional wird das Thema entsprechend auf eine Metaebene gehoben. Also Politik und so. Unser Weihnachtsvorschlag an die IHKs, Leiter diverser Arbeitsmarktstudien und die Arbeitsagentur: Wenn es die Zahlen gibt, wieso sie nicht zusammenführen und interaktiv aufbereiten? Wir stellen uns das so vor: Eine Deutschlandkarte. An den Orten und Regionen, wo Stellen unbesetzt geblieben sind, ist Deutschland entsprechend rot, röter, am rötesten eingefärbt. Und man sollte das ganze nach Branche und Position etc. filtern können. Da Mobilität und Flexibilität heutzutage durch die Bank gepredigt werden, wäre das doch die Chance für alle, über ihren eigenen (Bundesland-, Provinznest-, vorurteilsbehafteten) Tellerrand hinauszublicken, lieber Weihnachtsmann.

    (Autor: A. Sokolowski | Cartoon: A. Korkis | Quelle: Archiv)

  • Stärken finden, Plagiatoren an deutschen Hochschulen und Design als Strafe

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Wenn das Hobby zum Beruf wird, Copy-und-Paste-Examen und die Strafe des Designs

    Screenshot du-kannst-mehr, Stärken suchen - Stärken finden!

    Du kannst mehr, als Du glaubst!
    Klar weiß jeder von uns, was wir mal werden wollen, wenn wir groß sind… Tänzerin, Feuerwehrmann, Fotomodel oder Polizist gehören da zu den Klassikern. Aber stimmt das denn noch, wenn wir endlich groß sind? Berufswünsche werden häufig geprägt durch frühe Eindrücke oder durch das Elternhaus. Wenn z.B. Papa Rechtsanwalt und Mama Ärztin sind die Einblicke in diese Professionen möglicherweise tiefer als für einen Jugendlichen, dessen Vater Verwaltungsangesteller ist und die Mutter Hausfrau. Mit dem ProfilPASS für junge Menschen kannst Du Deine Stärken und Interessen auf den Prüfstand stellen. Nach dem Motto: suchen-prüfen-finden ist es mit dem Programm möglich, neue Berufe zu sich zu entdecken oder Hobbys als realistisches Berufsziel zu formulieren. Es werden nicht nur Deine Fähigkeiten in den „harten“ Wissensfächern wie Mathe, Englisch und Deutsch geprüft, sondern auch Deine Persönlichkeit mit Neigungen und Talenten in die Wagschale geworfen. Der ProfiPASS für junge Menschen wurde im Rahmen eines Verbundprojektes als Teil des Modellversuchsprogramms „Lebenslanges Lernen“ (LLL) entwickelt . Lehrer können das Material  sehr gut als Projektarbeit im Unterricht einsetzen.

    Screenshot faz, Schummeln bis zum Examen

    Gegoogeltes Wissen

    Wann immer eine Frage zum Sinn eines Wortes auftaucht oder die zündende Idee für die Projektarbeit fehlt… Dr. Google ist unser großzügiger Ratgeber. Informationen liegen binnen Sekunden fertig aufbereitet vor. Da ist für so manchen Schüler und Studenten die Verführung zu kopieren schon sehr groß. Copy-und-Paste halt. Dass das nicht Rechtens ist, wissen wir: Dass dieses immer häufiger schlimme Konsequenzen hat, musste ein BWL-Student erkennen. Seine Abschlussarbeit wurde nicht anerkannt. Wer abschreibt, muss diese Passagen kenntlich machen, bestätigte das Verwaltungsgericht.  Gegen die Flut von Plagiaten setzen die Hochschulen heute verstärkt Software ein.

    Screenshot Spiegel, Schöner sitzen

    Besondere Möbel

    Knut, Sven, Sören… diese Namen für Möbelstücke kenen wir. Aber kennt Ihr das Modell „Knast“? Wohl kaum. Studenten der Bauhaus-Universität Weimar sind für ein Studienprojekt in die Jugendstrafanstalt Ichtershausen bei Erfurt gegangen. Die alte Klosteranlage ist seit über 100 Jahren ein Gefängnis und muss dringend modernisiert werden . Um Gefängniszellen für die Inhaftierten zu gestalten, mussten sehr strenge Sicherheitsrichtlinien eingehalten werden. Neue Farben sollen das Leben hinter Gittern erträglicher machen, die Natur dient als Ideengeber für neue Formgebungen.

    (Autor: C. Amrhein | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.du-kannst-mehr.net, www.faz.net, www.spiegel.de)

  • Testen Sie Ihr PISA-Wissen, Lehrerwettbewerb und Klappe halten

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Knobeln Sie mit bei PISA, Lehrer und Wissenschaftler können Preise abräumen und warum Reden noch nie Gold war.

    Screenshot spiegel.net, Pisa-Studien

    Puh!
    Aufatmen, wenn man sich die Auswertung von PISA im Detail anschaut. Die zentralen Ergebnisse auf der Seite der Kultusministerkonferenz sind zwar nicht so wahnsinnig hübsch aufbereitet, dafür aber kompakt und informatif. Wer in die Tiefe geht, darf halt auch nicht mit leichter Kost rechnen. Für alle anderen gibt’s dafür PISA-Testaufgaben. Hätten Sie alles richtig beantwortet?

    Screenshot bosch-stiftung.de, Schule trifft Wissenschaft

    „Achtung, fertig, forschen!“
    Klingt ein wenig vertraut (siehe unsere Mentoring-Events)? Macht ja nix. Der Wettbewerb, den wir heute gefunden haben, richtet sich diesmal auch nicht an Schüler, sondern an Lehrer und Wissenschaftler, die die Neugier bei ihren Schützlingen für Wissenschaft und Technik kitzeln sollen. Wir sind gespannt, wie man Neugier messen kann, finden es aber eine gute Idee. Und die Lehrer sollten ja auch mal für ihr Engagement belohnt werden.

    Screenshot karrierebibel, Einfach mal die Klappe halten!

    Psst!
    Das predigt heute die Karrierebibel. Den einen fällt es schwer, überhaupt was zu sagen – zum Beispiel wenn man in der Schule aufgerufen wird oder im Rampenlicht steht. Dabei macht nicht nur der Ton die Musik sondern auch das Fehlen des Tons. Lesen Sie nach, warum Schweigen auch eine Herausforderung sein kann und wann Schwätzen unangebracht ist.

    Übrigens: Nicht vergessen! Das heutige Online-Mentoring zu Sozialen Berufen!

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.spiegel.de, www.bosch-stiftung.de, www.karrierebibel.de)

  • PISA-Überblick, Arbeitszeit-Debatte und wo Sie sich in 5 Jahren noch nicht gesehen haben

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Heute wird PISA 2009 veröffentlicht, wir zeigen wo; außerdem: verschiedene Meinungen zu Arbeitszeiten und was Theologen in der IT verloren haben.

    Screenshot Spiegel, Pisa-Studien

    Das große Zittern vor den Zahlen
    Warum eigentlich 2009? Zur Erklärung: Eine Studie, die so lange geplant und durchgeführt wird, braucht mindestens genau so lange zum Auswerten. Auf der offiziellen Seite der OECD werden wir erst mal auf die Seite der Uni Kiel weitergeleitet, wo aber auch noch keine Informationen zu finden sind. Noch nicht. Erste Einblicke, nicht nur in den Bundesländervergleich, sondern auch zum Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften (mit Grafiken, schön anschaulich) befriedigen daher nur vorerst unsere Neugier. Als Überbrückung schlagen wir vor, sich auch noch die Experten hinter der Studie genauer anzugucken. Und dann endlich die vollständigne Ergebnisse.

    Screenshot FAZ, Ackern bis zum Anschlag

    Ausführlicher als gedacht
    Was zählt alles zu Arbeitszeit und sind Überstunden gesundheitsschädlich? Das sind Fragen, die sich nicht nur regulär Berufstätige stellen, sondern sicher auch Azubis und Praktikanten. Besonders gut finden wir den Rundumschlag und die Detailtiefe, die wir hier vorfinden, zum Beispiel, wie Unternehmen auf 24-Stunden-Erreichbarkeit versus Work-Life-Balance ihrer Mitarbeiter reagieren. Also Entspannungsmodus ausschalten und hier mal reingucken.

    sc_Karriere, Bits und Bytes im Blut

    Aufgeschmissen ohne IT
    In so ziemlich jedem Unternehmen steht heutzutage ein Rechner oder ein Server, Netzwerke wollen eingerichtet und gewartet werden. Nicht jede Lösung ist für jedes Unternehmen und -struktur geeignet. Und da Informationstechnologie nicht weniger wird – nicht umsonst findet heute der fünfte nationale IT-Gipfel in Dresden statt – braucht man natürlich Experten, die sich zumindest ein wenig für das Thema begeistern können. Quereinsteiger willkommen! Was einen so erwartet und was man mitbringen sollte, reißt karriere.de heute an.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.spiegel.de, www.faz.net, www.karriere.de)

  • FrauenMachtKarriere!

    FrauenMachtKarriere IHK FFM

    So lauteten der Titel und der Leitfaden des 6. Kongresses zu weiblichen Karrieren in einer globalisierten Welt in der IHK Frankfurt. Mentoring4u war für Sie am vergangenen Freitag dabei.

    Kein Kaffeeklatsch
    Lauter erfolgreiche Frauen erwarteten die rund 200 Teilnehmerinnen zu zahlreichen Workshops und einer Podiumsdiskussion rund um die Themen Frauenquote, Aufstiegskompetenzen und internationale Managementqualitäten. Wir merkten sofort: hier wird Tacheles geredet. So auch Karen Hoyndorf, stv. Präsidentin der IHK Frankfurt am Main in ihrer Eröffnungsansprache: „Die globalisierte Welt stellt an die Führung neue Anforderungen. Diesen können Frauen gerecht werden, wenn sie über technische Affinitäten und adaptive Kapazitäten verfügen. Wer international arbeiten will, sollte etwa in der Lage sein, sich anzupassen und aus Missgeschicken zu lernen“. Eine erfolgreiche Managerin (und selbstverständlich auch Manager) sollte diese Fähigkeit ihren Mitarbeitern vermitteln können und sich gleichzeitig in den Werteschemata aller internationalen Mitarbeiter zurechtfinden können.

    Frauenquote heiß diskutiert
    Das Wort Frauenquote ist immer noch negativ besetzt und ebenso gibt es auch Frauen, die dagegen sind. Grundprinzip: Bei gleicher Qualifikation und Unterrepräsentation von Frauen soll eine Frau eingestellt werden. Trotzdem werden Frauen bei der Besetzung von Führungspositionen immer noch benachteiligt, so Jutta Ebeling, Bürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main. Dabei hätten Studien gezeigt, dass Frauen einen hohen Einfluss auf die Profitabilität und die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens haben. „Frauen sind nicht das Problem, sondern Teil der Lösung“, schloss Ebeling in Ihrer Ansprache.

    Netzwerken erlaubt
    Trotz der Barrieren, denen Frauen in der Wirklichkeit oft begegnen, Stichwort Vetternwirtschaft, gehe es nicht darum, sich auf die Frauenquote zu verlassen, die Ebeling als hilfreiches Instrument betrachtet. Im Gegenteil, Netzwerke sind nach wie vor wichtig, auch wenn Vetternwirtschaft von der Bezeichnung her einen doch recht männlichen Einschlag hat. Ebeling dazu: „Frauen müssen lernen, dass sie ihre Interessen kurzzeitig nicht von persönlichen Abneigungen abhängig machen sondern von ihren beruflichen Möglichkeiten. Das heißt, Netzwerken ist für Frauen wichtig wie für Männer auch, und zwar auch kurzweiliges Netzwerken, um die Projekte, die man gerade erreichen will zu erreichen.“

    Auf freiwilliger Basis gescheitert
    Maßnahmen dieser Art sind in Unternehmen in Deutschland bislang ohne großen Erfolg geblieben, wie Mechthilde Maier, Leiterin Group Diversity Management der Deutschen Telekom, bestätigte. Seit neun Monaten gibt es bei der Telekom nun die Frauenquote, wodurch sich in Managementprogrammen ein deutlicher Anstieg von neun auf 32% Frauen verzeichnen ließ. Laut Maier liegt es nicht daran, dass Frauen sich nicht für Führungspositionen interessieren. „Was tun wir, dass wir die Frauen finden? Was tut ihr, damit die gerne zu euch kommen?“ ist Ihre Antwort auf Personalentwickler, die lieber darüber philosophieren, was Frauen fehlt statt sich neuen Talentpools und Kompetenzen von Frauen zu öffnen.

    Eine Frau reicht nicht
    Längst hat die Telekom erkannt, dass ein Minimum an Frauen Voraussetzung ist, um die weiblichen Kompetenzen richtig nutzen zu können: „Es ist wichtig, eine kritische Masse im Team zu haben, damit dann das, was Frau mitbringt, auch zur Geltung kommen kann“, so Maier weiter. „Und wir werden die Frauen auch wieder verlieren, wenn die nur einzeln da sind, denn man wird so müde, wenn man sich den Männern angleicht. Und irgendwann steht man vorm Spiegel und fragt sich echt, bin ich Mann, bin ich Frau?“

    (Autor: A. Sokolowski | Foto: A. Sokolowski | Quelle: Archiv)