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Kategorie: Politisches Engagement

Politisches Engagement

  • Ratschläge und Kommentare nach dem Unglück in Japan

    Wir haben Sie, unsere Leser nach Ihrer Meinung  und Kommentaren zu dem schrecklichen Unglück in Japan gefragt.  Wie gehen Sie damit um? Welchen Rat möchten Sie jungen Leuten auf den Weg geben?  Hier nun die ersten Rückmeldungen:

    Dieter Schlatermund, Eschborn
    Ich gebe jungen Menschen den Rat, Politiker jedweder Couleur abgrundtiefe
    V e r a c h t u n g entgegenzubringen, denen im Angesicht des grauenvollen Leids einer ganzen, großen Nation nichts Besseres einfällt, als ihre persönlichen Macht-Scharmützel auszutragen – die nicht einmal auf den Gedanken kommen, wenigstens eine Schamfrist verstreichen zu lassen.

    Michael Colgrass,  Toronto, Pulitzerpreis 1978
    I could give general advice about continuing to believe in the future after experiencing tragedy. I would probably have them recall a time when something bad had happened that they thought they would never recover from and then they did recover, offering that memory as evidence that we can overcome things that we had thought we could never overcome, but that somehow we do.

    Lür Waldmann, Berlin
    Kehre vor der eigenen Tür. Versuche nicht die Welt zu Retten, sondern das lokale Umfeld. Konzentriere Dich auf Deinen „Circle of Influence“ und nicht auf dem sog. „Circle of Concern“. http://www.breakoutofthebox.com/circle.htm

    Kathrin Wintermeyer, Wiesbaden
    Achtet jeden Tag und jede Stunde, denn sie sind das Leben. Das Heute richtig gelebt macht jedes Gestern zu einem Traum voller Glück und jedes Morgen zu einer Vision voller Hoffnung.

    Klaus-Dieter Paulisch
    Es mußte eben erstmal richtig duster werden, bis einigen Leuten ein Licht aufgegangen ist.

    via Twitter: mogrymillian
    Nicht die Hoffnung verlieren, Spenden, eine Zukunft in den alternativen Energien anpeilen!

    (Autor: M. Weiss  |  Thumb & Comic: A. Korkis)

  • CrossCulture Praktika, MINT-Test und Mobbing von innen

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Spezielles Austauschprogramm für junge Berufstätige, welcher MINT-Typ Sie sind und einmal Mobbing und zurück.

    Screenshot IFA, CrossCulture Praktika

    Für den Frieden, für die Integration
    Praktikum in Afghanistan, wär das etwas für Sie? Klingt erst mal exotisch, aber vor allem auch mutig. Und außerdem können Sie mit CrossCulture Praktika mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen: Auslandserfahrung, Sprachkenntnisse, Berufserfahrung und ganz nebenbei den interkulturellen Dialog und Verständnis fördern. Mensch, danach können Sie sich aber mal so richtig loben!

    Screenshot Facebook, mach MINT

    Wieder nix mit Bonbons
    Zum wiederholten Mal beschäftigten wir uns heute morgen mit Studiengängen für die weibliche Seite der Macht und stießen wieder einmal auf MINT: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik. Jetzt gibt’s den ultimativen Test, um herauszufinden, welcher MINT-Typ man ist. Oder auch keiner. Wir haben ihn gleich mal gemacht. Vier kurze Fragen, Auswertung, gleich mit Freunden geteilt. Und mehr Infos zu Studiengängen aller MINTs gibt’s gleich dazu. Perfekt!

    screenshot Yaez, Mobbing?

    Ein zeitloses Theama: Mobbing
    Früher hatte so etwas gar keinen Namen, da war es normal, dass einer in der Klasse der dumme August sein musste. Heute sind wir einen Schritt weiter. Inzwischen heißt Mobbing auch Dissen. Und es wird als Problem erkannt und thematisiert. So zum Beispiel von Adriane Haußmann, die sich das Hörbuch „Nicht Chicago. Nicht hier“ angehört und eine ausführliche Rezension dazu geschrieben hat. Ist zwar nur eine Kurzgeschichte von 100 Minuten, aber um einen Einblick in das Thema zu bekommen, ist die Länge genau richtig. Also gut geeignet für alle, die aus dem August-Disser-Geschäft aussteigen oder mehr darüber wissen möchten.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.ifa.de, www.facebook.com, www.yaez.de)

  • Wie wird man Bürgermeister?

    Screenshot Bürgermeister Cherf

    Der ehemaliger Bürgermeister der Stadt Bremen Henning Scherf gibt wertvolle Tips

    Prominenz in Klassen
    Dies ist nur ein kurzer exklusiver Auszug aus dem Nähkästchen, das der ehemalige Bürgermeister der Stadt Bremen, Henning Scherf, sein eigen nennt. Die Schüler der Gesamtschule Bremen-Ost hatten ihn und viele andere Mentoren einen ganzen Vormittag nur für sich und löcherten ihn mit Fragen. Reinschauen, bewerten, mit Freunden teilen…

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshot: A. Sokolowski | Quelle: Archiv)

  • Menti steht auf Demokratie

    Menti Demokratie Comic

    Es ist nicht für alle selbstverständlich, seine Meinung offen kundtun zu dürfen und Chancen zu nutzen. Tunesische Studenten machen es deutlich: Bildung und Beteiligung gehören zusammen. Aber leicht ist es nicht.

    Treibend Kraft
    Nicht alle sind sich einig, dass die Revolution in Tunesien seinen Ursprung im universitären Umfeld seinen Ursprung hatte. Trotzdem wurden Universitäten und Schulen, also, wo gebildete Menschen sich zusammenrotten könnten erst mal geschlossen. Das geschieht nicht zum ersten Mal in der Geschichte. Menschen mit Macht hatten schon immer Angst vor Menschen mit Verstand und weniger Macht. Trotzdem kein Grund sich zu verstecken. Studenten wirken mit, denn gerade sie bekamen die ungleichen Bildungchancen am deutlichsten zu spüren.

    Beteiligung 2.0
    Im Vergleich zu Tunesien beschäftigt sich deutsche Politik mit Nuancen des Bildungssystems. Doch heißt das die Deutschen sind unpolitisch? Jüngste Beispiele zeigen das Gegenteil:  Stuttgart21-Fronten bildeten sich im Internet , sowohl dafür als auch dagegen. Ein Medium, das auch in Tunesien genutzt wird. Seien es Tunileaks, Online-Umfragen oder wie viel Einfluss die Twitter-Revolution bisher hatte (alle drei Links auf französisch). Immer die Grundvoraussetzung: Wissen, wofür man kämpft. Ohne Wissen verbreitet man nur heiße Luft. Gescheite Bildung ist eben viel wert.

    Wertschätzung
    Man muss keine Autos anzünden, bloggen, twittern oder sein Leben aufs Spiel setzen, um sich politisch zu beteiligen. Aber man sollte wissen, was um einen herum passiert. Das basiert auf dem gleichen Prinzip, wie die Nachmittags-Talksendungen: Alles, was Sie brauchen, ist eine eigene Meinung. Wer noch keine hat, kann sich eine bilden. Die Bundeszentrale für politische Bildung oder das Informationsportal zur politischen Bildung sind da sicher ein guter Einstieg. Und nachdem sich unsere Politiker endlich einig geworden sind, dass wirtschaftlicher Wohlstand allein nicht ausreicht, um zufrieden zu sein, wird es in ein paar Jahren auch eine Kennzahl geben, in der sich politisches Engagement, Bildungschancen, Zufriedenheit und Glück einer Gesellschaft wiederfinden werden. Drücken wir Tunesien die Daumen, das auch sie sich darin wiederfinden.

    (Autor: A. Sokolowski | Comic: A. Korkis | Quelle: Archiv)

  • Versicherte Jobs, alternative Schul-„Noten“ und Jugend debattiert

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Schlaraffenland Finanzbranche, was Notensysteme taugen und ein Erfahrungsbericht vom jugendFORUM.

    Screenshot zeit.de, Hochschulabsolventen

    Leckere Investment-Banker
    Wer das Glück hat, seine Interessen an der richtigen Stelle zu finden, der ist zur Zeit in der Finanzbranche ganz gut aufgehoben. Nicht nur, dass der Akademikeranteil ohnehin erhöht werden soll (die Kunden wollen das so), nein, auch die Finanzkrise ist auf dem Rückzug und braucht wieder frisches Blut. Ist ja auch logisch: Wenn oben abgesägt wird, muss nachgerückt werden und inzwischen sind die Banken und Versicherungen glücklicherweise an der Berufseinsteigerbasis angelangt. Na dann, nichts wie bewerben!

    Screenshot webspaceconfig, Die Suche nach dem rechten Maß

    „Primitves Rangordnungssystem“
    So lesen wir heute einen Kommentar zum deutschen Schulnotensystem. An einer Montessori-Schule läuft das anders, da werden keine Noten vergeben, sondern ausführliche Zeugnisse geschrieben und formuliert. Wir finden den Vergleich natürlich interessant und auch, was die Vor- und Nachteile auf Lehrerseite sind. Allerdings kommt der Artikel etwas vom urspünglichen Thema ab: Welches System fördert Schüler denn nun besser? Denn das sollen Maße ja bewirken: Motivieren und messen. Statt dessen erfahren wir, wie viel Arbeit welches System macht. Schade.

    Screenshot fluter.de, Berliner jugendFORUM

    Einmal im Jahr wichtig sein
    Da können wir dem Verfasser des Artikels zum 10. Berliner Jugendforum nur zustimmen: Einmal im Jahr Politiker spielen ist nicht wirklich genug, um junge Menschen für Politik zu begeistern und zu Diskussionen anzuregen. Lag es an den Politikern, lag es an den Fragen, an der Beteiligungsmöglichkeit, vorgefertigten Antworten? In jedem Fall ein lehrreicher Beitrag für all diejenigen Initiativen, die Ähnliches vorhaben und nicht ebenfalls die Teilnehmerreihen gelichtet sehen wollen.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.zeit.de, www.faz.net, www.fluter.de)

  • Du hast die Macht, Gründerwoche für Jugendliche und spezielle Studiengänge für Frauen

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Ein mächtiges Projekt zeigt Schülern, dass sie was bewegen können, die Gründerwoche zieht durch Deutschland und wie man (alleinerziehenden) Müttern das Studieren erleichtert.

    Screenshot duhastdiemacht.de

    Jetzt wird’s politisch
    Ein schöne Entdeckung haben wir heute auf „Du hast die Macht“ gemacht. Schülergruppen tourten durch Deutschland und sollten sich mit politischen Themen auseinandersetzen. Und ganz nebenbei einen kurzen Spot dazu drehen. Ist super gelungen, wie wir finden. Die Videos kann man sich auf der Website des Projekts anschauen und natürlich mitmachen, zum Beispiel bei einer selbst gedrehten Comedy-Show oder bei einem Kurzfilmwettbewerb.

    Screenshot gruenderwoche.de

    Jetzt wird’s selbständig
    Ab kommenden Freitag geht die Gründerwoche Deutschland los: Alle Interessierten, die sich über das Thema Selbständigkeit informieren wollen, ganz besonders solche, die vielleicht noch etwas grün hinter den Ohren sind, sind hier willkommen. Was wir richtig cool finden: In dieser Woche finden in 80 Ländern parallel ebenfalls solche Veranstaltungen statt. Das Tolle daran, es gibt in jedem Bundesland mehrere Veranstaltungen und einige auch online. Ist man mal vor Ort, ist auch nix mit alleine rumstehen: Ideenworkshops, Chats, Beratungen, Events und Networking sind hier Topthemen. Und so ganz nebenbei kann man von Experten lernen und Unternehmergeist schnuppern.

    Screenshot spiegel.de

    Jetzt wird’s männerfrei?
    Fünf Studiengänge speziell zur Förderung von Frauen gedacht gibt es bereits in Deutschland. Der Hintergrund: Männerdominierte Fächer und Hindernisse, die sonst oft dazu führen, dass doch nicht mehr studiert wird, zum Beispiel Kinder, die man alleine erziehen muss. Das soll sich in Zukunft ändern. Das Beispiel des Tages zu dem Thema öffnet Augen für Chancen und bietet außerdem Raum für spitzzüngige Kommentare (geht bei uns natürlich auch).

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.duhastdiemacht.de, www.gruenderwoche.de, www.spiegel.de)