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J7 Summit 2015

Kommentare deaktiviert für J7 Summit 2015

Posted on : 04-03-2015 | By : m_weiss | In : Politisches Engagement, Terminhinweise
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Im Juni ist Deutschland Gastgeber des G7-Gipfels, bei dem die Staats- und Regierungschefs der führenden Industrienationen über drängende weltpolitische Themen beraten.

Doch vor den mächtigsten Politiker(inne)n der Welt hat die junge Generation das Wort! UNICEF Deutschland und das Bundesfamilienministerium laden vom 6. bis 14. Mai zu einem internationalen Jugendgipfel nach Berlin ein. Jugendliche der G7-Länder diskutieren, was ihre Regierungen und sie selbst für nachhaltige Entwicklung tun können und stellen ihre Ergebnisse Bundeskanzlerin Angela Merkel vor.

Weitersagen! Ab sofort können sich Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren aus den G7-Staaten über www.j7summit.org/ bewerben – bis zum
15. März 2015. Sagen Sie es weiter, teilen Sie den Link per E-Mail, auf Ihrer Website, Facebook und Twitter und geben Sie engagierten Jugendlichen die Chance, politisch Gehör zu finden.

(Quelle: Deutsches Komitee für UNICEF e.V.  Köln  /  Web: www.unicef.de https://www.j7summit.org/)

Deutschlands wertvollster Rohstoff heißt Wissen

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Posted on : 28-10-2013 | By : m_weiss | In : Politisches Engagement
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Die Arbeitswelt in Deutschland verändert sich, der Junge Wirtschaftsrat fordert Mehrinvestitionen in Aus- und Weiterbildung.

Nils-Oliver Freimuth, Bundesvorsitzender des Jungen Wirtschaftsrates (Quelle: Wirtschaftsrat)

„Das deutsche Arbeitsrecht ist ein Spiegelbild der Vergangenheit. Genauso veraltet sind die bestehenden Lohn- und Arbeitszeitmodelle. Karrieren verlaufen heute nicht mehr traditionell gradlinig, sondern sind geprägt von Flexibilität und Durchlässigkeit. In Deutschland wurden die Beschäftigungsverhältnisse diesem Wandel noch nicht ausreichend angepasst. Das müssen wir ändern.“ Mit diesem Befund vom Jungen Wirtschaftstag, der am vergangenen Wochenende in Frankfurt am Main stattfand, ruft Nils-Oliver Freimuth, Bundesvorsitzender des Jungen Wirtschaftsrats, zu mehr Investitionen in die Aus- und Weiterbildung auf.

Zum zehnten Mal in Folge trafen sich junge Unternehmer mit Vertretern aus Wissenschaft und Politik, um nach Lösungen für drängende Probleme der Industrienation Deutschland zu suchen. Dabei wurde eines deutlich: Die Arbeitswelt in Deutschland verändert sich. Gründe dafür sind vor allem die demographische Entwicklung, höhere Beschäftigungsquoten von Frauen, die vierte industrielle Revolution und der in einigen Branchen und Regionen nicht mehr drohende, sondern längst zur Realität gewordene Fachkräftemangel. „Diese Entwicklung ist für Deutschland Herausforderung und Chance zugleich. Das Altern der Gesellschaft verlangt nach mehr Weiterbildungsmöglichkeiten für ältere Beschäftigte, um deren Chancen für eine zweite Karriere zu erhöhen. Um mehr Frauen den Einstieg ins Berufsleben und Karrierechancen zu ermöglichen, brauchen wir lebensphasenorientierte Beschäftigungsverhältnisse. High Tech und IT haben Arbeitsprozesse radikal verändert und somit auch Berufsbilder, Karriereprofile und den Lebensalltag der Beschäftigten. Dies muss sich in flexibleren Arbeitszeitmodellen wiederspiegeln“, so Freimuth.

Fachkräftemangel das zentrale Thema
Während in der Öffentlichkeit häufig noch davor gewarnt wird, dass in Deutschland ein Mangel an Fachkräften bevorsteht, sind vor allem mittelständische Unternehmen längst mit diesem Problem konfrontiert. Nur durch konsequente Förderung der Ausbildung in den betroffenen Branchen und Regionen, eine bessere Anbindung qualifizierter Bewerber aus dem Ausland und eine weitreichende Ausschöpfung des Beschäftigungspotentials von Frauen kann dem entgegen gewirkt werden. Wir brauchen in Deutschland eine neue Unternehmenskultur und das setzt voraus, dass die Politik die nötigen Weichen dafür stellt. Nicht mehr, sondern weniger Staat und Vertrauen in die Eigenverantwortlichkeit von Arbeitgebern und Arbeitnehmern sind hier gefragt. Nur durch kluge Zukunftspolitik und mehr Investitionen in unser wichtigstes Gut können wir Deutschland als starken Wirtschaftsstandort erhalten. Und dieses Gut heißt Bildung.“

Weitere Informationen unter: 10 Junger Wirtschaftstag 2013

(PM Wirtschaftsrat 28.10.13  /  Quelle: www.wirtschaftsrat.de )

Das Amt des Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland

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Posted on : 17-02-2012 | By : A_Damayanti | In : Politisches Engagement
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Der Bundespräsident ist das Staatsoberhaupt der Bundesrepublik Deutschland. Als Staatsmann vertritt er Deutschland völkerrechtlich und repräsentiert den Staat.

Wie wird gewählt?

Die Wahl des Bundespräsidenten geschieht durch die Bundesversammlung alle 5 Jahre. Die Bundesversammlung besteht aus Bundestagsabgeordneten und einer gleichen Anzahl von Mitgliedern, die von den Volksvertretungen der Länder nach den Grundsätzen der Verhältniswahl gewählt werden. Dies können ganz normale Bürgerinnen und Bürger oder auch Prominente sein. Die Zahl der von jedem Land zu wählenden Mitglieder hängt von seiner Einwohnerzahl ab.

Was ist die Aufgabe des Bundespräsidenten?

Das Staatoberhaupt schlägt den Bundeskanzler vor und ernennt ihn nach seiner Wahl durch den Bundestag. Im Falle, dass der Kanzlerkandidat in einem dritten Wahlgang keine absolute Mehrheit im Parlament erreicht, kann der Bundespräsident entweder den Bundestag auflösen und Neuwahlen herführen oder den Kandidaten ernennen , der die meisten Stimmen auf sich vereint hat; Dieses hat sich noch nie in Deutschland ereignet, da sich bisher genüge Mehrheiten fanden.

Eine weitere Aufgabe des Bundespräsidenten ist es, sich beim Gesetzgebungsverfahren zu beteiligen; Also vom Bundestag verabschiedete Gesetze zu unterzeichnen. Er ernennt und entlässt Bundesminister, Bundesrichter und Bundesbeamte sowie die Offiziere und Unteroffiziere der Bundeswehr. Dem Bundespräsidenten obliegt auch die Ausübung des Begnadigungsrechtes.

Wer kann als Bundespräsident kandidieren?
Alle Deutschen, die das 40.Lebensjahr erreicht haben (Männlich und Weiblich), sind für das Amt des Staatsoberhauptes wählbar. Eine einmalige Wiederwahl ist erlaubt. Im Grunde kann jedes Mitglied der Bundesversammlung Kandidaten vorschlagen. Doch in der Regel haben sich die Fraktionen bereits zuvor auf gemeinsame Vorschläge geeinigt. Erhält der Vorgeschlagene die absolute Mehrheit der Stimmen der Bundesversammlung in den ersten zwei Wahlgängen, gewinnt er die Wahl. Für den Fall, dass in zwei Wahlgängen keine absolute Mehrheit erreicht wird, reicht in einem dritten Wahlgang die relative Mehrheit aus.

Heute, am 17. Februar 2012 trat Christian Wullf, der amtierende Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, von seinem Amt zurück.

Können Sie sich noch erinnern?  Am 12. Januar 2012 diskutierten wir dieses Thema auf mentoring4u. Hier geht’s zu den Kommentaren.

(Autor: Ayu Damayanti ( Praktikantin) |  Bild & Thumb: A. Damayanti  |  Quellen: www. staatsrecht.honikel.de , www.bpb.de , www.dw.de und www.wahlrecht.de)

2. Teil Vom Kindheitstraum zum Traumberuf … ein Erfahrungsbericht

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Posted on : 23-09-2011 | By : m_weiss | In : Erfahrungsberichte, Gastautor, Politisches Engagement, Schule, Soziales Engagement, Studium
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Mein Name ist Fagr Eladly. Geboren wurde ich am 16.05.1993 in Mainz. Ich bin ägyptischer Herkunft und bin angehende Medizinstudentin und Ärztin. Mein Vater ist Biochemiker und Mikrobiologe, meine Mutter studierte Betriebswirtschaft.

Förderung & Widerstand
So begann ich, ebenfalls gefördert durch meine Eltern, im April 2009 ein Frühstudium der Medizin an der Johannes-Gutenberg- Universität und setzte das Frühstudium, das Schülern, mit besonderen Leistungen in einem Fachbereich und insgesamt sehr guten Leistungen gewährt wird, bis Januar 2011 fort. Auch beim Angehen dieses Schrittes traf ich auf Entmutigung und Widerstand durch den Tutor an der Universität, welches mich jedoch nicht von meinem Vorhaben abhalten sollte. Zum einen bot mir das Frühstudium einen praktischen Einblick in mein zukünftiges Berufsfeld und bestätigte meinen Wunsch.

Vielseitigkeit
Ich muss allerdings beteuern, dass ich stets ein umfassendes, breites Wissen erlangen und meinen Wissensdrang stillen möchte.
Ich liebe Sprachen, Philosophie, bedingt durch meine Ethiklehrerin (Dr. Caroline Heinrich),  und Journalismus, zumal ich mir bewusst bin, dass ein vernünftiger Mensch Fachidiotismus und eine selektive Wahrnehmung umgeht, stattdessen vielseitig interessiert und tatkräftig ist, um Verantwortung für das Umfeld, für die Gesellschaft übernehmen zu können:

Ehrenamtliches Engagement
In der elften Jahrgangsstufe bin ich Vetrauensschülerin an meiner Schule geworden. Ein Jahr später trat ich den Jusos in Mainz bei. Seit April 2011 bin ich durch einen Lehrer und gleichzeitig Initiator des Bildungsnetzwerkes in Mainz auf das Projekt gestoßen und seitdem ehrenamtlich aktiv, wobei wir sozial benachteiligte Kinder, unabhängig von Konfession und Herkunft, fördern. Hausaufgabenbetreuungen und Förderunterricht stellen mein Aufgabengebiet dar. Das Arbeiten mit Kinder und Jugendlichen bereitet mir große Freude, das Gefühl Verantwortung für kommende „Generationen“ zu tragen und Wissen weiterzuvermitteln. Außerdem gelingt es mir dadurch Werte, an die ich glaube, Gerechtigkeit, Chancegleichheit und Altruismus, zu verwirklichen. Ich bin der Überzeugung, dass mich mein Ehrenamt bereichert und erfüllt.

Revolution in Ägypten
Ein wichtiges Ereignis meines Lebens, im Grunde ein Schlüsselereignis, stellte die Revolution in Ägypten dar.
 Die Jugendlichen, ihr Kampf für Freiheit, soziale Gerechtigkeit, Rechtsstaat und Demokratie, trotz aller gravierenden Risiken, haben mich beeindruckt und in meinem Einsatz für eine bessere Gesellschaft bestärkt. Als ich im Juli 2011 in Ägypten, Alexandria,  war, trat ich der Resala Charity bei und war dort etwa drei Wochen u. a. in medizinischen und weiteren Arbeitskreisen tätig. Des Weiteren bin ich seit Juni Mitglied des ägyptisch-deutschen Ärzteverbandes.

Über Ägypten berichte ich heute u.a. im Rahmen meines Praktikums im Rundfunk (Radio-Rheinwelle), das ich im August angetreten habe. Ich lernte die Journalistin Frau Jost-Dahlhoff während meines dreimonatigen Medizin-Praktikums an den Universitätskliniken der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz kennen, wobei sie meine Artikel der Abiturzeitung sehr mochte.

Zukunftserwartung
Heute stehe ich vor einem scheinbar neuen Lebensabschnitt, es gilt nämlich Wissensdrang, Engagement und Selbsttreue zu wahren.

Teil 1 dieses Artikels finden Sie hier.

Die Redaktion von Mentoring4u wünscht Fagr Eladly weiterhin viel Erfolg für die Zukunft und freut sich über weitere Berichte.

Sie, liebe Leser, haben auch einen so interessanten und vielseitigen Lebenslauf? Sie möchten junge Menschen dabei unterstützen, den Beruf für ihre Zukunft zu finden? Wenn ja, senden Sie Ihren Bericht an redaktion@mentoring4u.de .  Wir freuen uns von Ihnen zu lesen!

 (Autor:  Fagr Eladly  |  Bild: Bastografie  |  Bildbearbeitung: A. Korkis)

Fanatismus das Grundübel der Welt….

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Posted on : 30-07-2011 | By : m_weiss | In : Gastautor, Politisches Engagement
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Zu den Ereignissen in Oslo fällt mir nur ein
,
dass Fanatismus das Grundübel der Welt ist, der nach meiner Erfahrung in drei Stufen auftritt:  

1. Es wird behauptet, die allein „seelig machende Wahrheit“ zu besitzen – solche Leute findet man überall auf der Welt – sei es in der Gestalt politischer, religiöser oder sonstiger ideologisch fixierter Heilsbringer, die oft als „Wolf im Schafspelz“ daherkommen und scheinbar „edle“ Motive vertreten.

2. Ein untrügliches Kennzeichen für „Gefahr im Verzug“ ist ein damit einhergehender Ausschließlichkeitsanspruch und fehlende Toleranz anderen Meinungen gegenüber.

3. Die letzte und schlimmste Stufe ist dann die Bekämpfung und Vernichtung aller „Ungläubigen“ bzw. „Andersartigen“ um die Welt zu retten, so dass Würde und Leben anderer Menschen disponibel erscheinen, wenn es einem „höheren“ Zweck dient.   
          
Ich fühle mich zum Widerstand gegen jede Form von Fanatismus verpflichtet, das Gewaltmonopol besitzt aber allein der Staat.

Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

(Gastautor: Heidemarie Mundlos, MdL im Niedersächsischen Landtag  |  Bildgestaltung und Thumb: M. Weiss  )

lV. – Korruption verhindern! Hartmut Koschyk, MdB, zu der Dürrekatastrophe in Ostafrika

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Posted on : 30-07-2011 | By : m_weiss | In : Ausland, Gastautor, Politisches Engagement
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Die Hungerkatastrophe in Ostafrika ist ein bereits seit langer Zeit schwelendes Problem, vor dem die Weltöffentlichkeit lange die Augen verschlossen hat.

Problematisch zeigt sich aber vor allem,
dass nicht die Unterstützung der Menschen in Ostafrika durch Einzelpersonen, Gruppierungen oder Unternehmen fehlt, sondern, dass häufig geleistete Hilfe bei den Betroffenen durch Korruption in den Staaten Ostafrikas nicht ankommt.

Im Gegensatz zu anderen Initiativen arbeitet die Organisation ONE allerdings nicht vor Ort, sondern versucht hierzulande Lobbyarbeit zu betreiben und beispielsweise Politiker von der Notwendigkeit der Hilfe zu überzeugen. Über zwei Millionen Menschen weltweit hätten auf der Internetplattform www.one.org bereits ihre Unterstützung für die Ziele der Organisation erklärt. Auch ich gehöre zu den Unterzeichnern und halte es für überaus wichtig, dass Deutschland seinen Beitrag dazu leistet, die Hungerkatastrophe in Ostafrika zu bewältigen.

Dazu gehören in meinen Augen zwei Schritte. Zum Einen die jetzt erforderliche schnelle Hilfe, damit die Menschen in Ostafrika bald möglichst wieder eine Versorgung mit gesunden Nahrungsmitteln erhalten. Zum  Zweiten gehört aber als mittelfristiges Ziel auch hinzu, dass wir Ostafrika unterstützen, damit es sich selbst entwickeln kann und die Menschen nicht mehr dauerhaft auf „fremde“ Hilfe angewiesen sind. Dazu müssen wir auch unsere Wirtschaft noch stärker mit ins Boot nehmen.

Die Hilfen für Ostafrika müssen als eine Gemeinschaftsaufgabe der Deutschen verstanden werden. Die Wirtschaft, gesellschaftliche Organisationen, einzelne Personen oder Gruppierungen, die sich engagieren, müssen zielgerichtet gefördert und unterstützt werden. Aus diesem Grund stimmt das Bundesministerium der Finanzen derzeit gemeinsam mit den Obersten Finanzbehörden der Länder Regelungen ab, die Erleichterungen für inländische private Spender, gemeinnützige Organisationen und Unternehmen  sowie deren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bei Unterstützungen zugunsten der Opfer in Ostafrika vorsehen.

Ein entsprechendes Verfahren gilt bzw. galt bereits bei den Katastrophen in Haiti im Januar 2010, in Pakistan im Sommer 2010 und in Japan Anfang dieses Jahres. Gleiches muss auch für Unterstützungsleistungen und Zuwendungen an die Opfer der Hungerkatastrophe in Ostafrika gelten.

Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

(Gastautor: Hartmut Koschyk, MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Finanzen  |  Bilder: WorldVision Deutschland e. V. Kinderhilfswerk  |  Bildgestaltung und Thumb: M. Weiss  |  Quellen: www.bundestag.de www.one.org.de)

Hilfe und Unterstützung für Ostafrika! Ihre Meinung, votre opinion, opini anda, your comment, vostro comento, amaciniz, taaleqik, ….

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Posted on : 21-07-2011 | By : m_weiss | In : Politisches Engagement, Soziales Engagement
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Die unbarmherzige Hungersnot, hervorgerufen durch eine jahrelange Dürreperiode im Osten von Afrika beschäftigt auch unsere Redaktion. Wie gehen Sie damit um?

Welchen Rat möchten Sie jungen Menschen auf den Weg geben?
Gerne veröffentlichen wir Ihre Anregungen hier. 

What would you tell young people
concerning the current crisis in The East of Africa? How can they cope with this? Right now only contributions in kind and money donations are absolutely needed.
We kindly ask you, to make your distribution to … and thus contribute in a  way, so that the people in Africa will see that we care. 

La famine impitoyable, …
causée par des années de sécheresse en Afrique orientale occupe notre équipe éditoriale. Comment gérez-vous? Quels conseils donneriez-vous aux jeunes sur le chemin? #famine #Afrique #sécheresse
Envoyez nous vos commentaires s.v.p. ! 

Afrika’nın Doğusunda kuraklık
yıllarında kaynaklanan acımasız bir açlık, bizim editör kadrosu kaplar. Bunu nasıl ele? Sizin yolunda gençlere ne gibi tavsiyelerde bulunursunuz? #kuraklık #açlık #Afrika
Memnuniyetle burada önerilerinizi sunacağız.   

Apakah yang anda ingin sampaikan kepada generasi muda ..
mengenai krisis yang saat ini melanda di Afrika Tenggara? Bagaimana mereka mengatasi hal ini. Mereka saat ini sangat membutuhkan kontribusi  dalam bentuk benda maupun uang.
Kami dengan ini menghimbau anda untuk mengulurkan tangan  untuk para korban busung lapar sehingga mereka  melihat bahwa kita peduli. 

La carestia spietato,…
causati da anni di siccità in Africa orientale occupa la nostra redazione. Come si fa a gestirlo? Che consiglio darebbe ai giovani? #carestia #siccità #Afrika  Inviate ci il vostro commento p.f.!

Bezlitosny głód,

spowodowany latami suszy w Afryce Wschodniej jest wa żnym tematem dla naszej redakcji. Co ty s ądzisz na ten temat? Jakie rady daliby Panstwo młodym ludziom na drogę? Chętnie opublikujemy tutaj Panstwa propozycje!  

Беспощадный голод, вызванный
многолетней засухой в Восточной Африке, занимает нашу редакцию. Как бы Вы справились с этим? Какой совет Вы бы дали молодым людям, наставляя их на путь?
Мы с удовольствием опубликуем здесь Ваши предложения.

 

Misereor:
Mit den bisher eingegangenen Spenden unterstützen wir kurzfristig und in einem ersten Schritt Partnerorganisationen in einem Umfang von 100.000 Euro. Der Bedarf ist aber sehr groß. Abhängig vom Spendenaufkommen können wir auf der einen Seite schrittweise weitere Partnerorganisationen in die Förderung von Nothilfemaßnahmen mit aufnehmen. Auf der anderen Seite geht es um die zeitnahe Einleitung von Schritten auch der Rehabilitierung, d.h. die Zurverfügungstellung von Saatgut, die Wiederaufstockung der Viehbestände, die Verstärkung von Wasserrückhaltemaßnahmen. Eine solche Hungersituation ist nicht kurzfristig zu lösen. 

Unsere Partnerorganisationen vor Ort sind die Entwicklungsstrukturen der katholischen Kirche. Bereits eingeleitet haben wir die finanzielle Unterstützung von Nothilfemaßnahmen der Diözesen Marsabit und Nakuru (Kenia) in den von der jeweiligen Diözese abgedeckten Gebieten. Auch mit anderen Diözesen in Ostafrika sind wir in Kontakt. Dort läuft derzeit die Klärung, inwieweit diese bereits von anderer Seite Unterstützung erfahren und welche konkreten Maßnahmen der Unterstützung durch Misereor bedürfen. 

Im Anhang finden Sie noch die Pressemeldung MISEREOR Soforthilfe Ostafrika. Der Link zu den Misereor Sonderseiten Ostafrika lautet: www.misereor.de/ostafrika.

Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

(Autor: Redaktion mentoring4u  |  Bildquelle: Kinderhilfswerk World Vision  |  Thumb & Bearbeitung: M. Weiss  | Quellen: www.misereor.de, www.worldvision.de )

Abiturienten aufgepasst! Bewerbt Euch rechtzeitig um ein Stipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung!

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„Bewerbt Euch um ein Stipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung“



Der hessische Landtagsabgeordnete Ismail Tipi ruft die Abiturienten und Studierenden in seinem Wahlkreis Heusenstamm, Obertshausen, Dietzenbach und in Mühlheim auf, sich bis zum 15. Mai oder zum 1. Juli 2011 um ein Stipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) zu bewerben. „Im letzten Jahr sind zahlreiche Studierende in meinem Wahlkreis auf die Fördermöglichkeiten aufmerksam geworden und haben sich erfolgreich beworben. Auch jetzt hoffe ich das viele junge Menschen diesen Aufruf folgen“.

Die Mentoring4u Redaktion beschliesst sich diesem Aufruf anzuschließen. Tolle Idee! Allerdings möchten wir auch über Hessen hinaus auf diese Möglichkeit hinweisen. Ganz besonderes Augenmerk wird auf die Bereitschaft, sich ehrenamtlich zu betätigen hingewiesen. Das ist auch der Grund, warum wir diesen Artikel zusätzlich mit dem Stichwort „Pimp my Lebenslauf“ versehen haben. In der späteren Bewerbung um die interessantesten Arbeitsplätze, haben die, die ehrenamtliches Engagement nachweisen können einen großen Vorteil gegenüber denen, die sich nicht gesellschaftlich eingebracht haben.
Wir sind gespannt auf Eure Erfahrungen. Wenn Ihr Lust habt, berichtet uns doch davon. Viel Erfolg!

Am Ende des Artikels findet Ihr Kontaktinformationen z. B. für Hessen. Direkt geht es auch über diesen Link.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung
Als eines der größten Begabtenförderwerke fördert die Konrad-Adenauer-Stiftung unterstützt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung junge Studierende ideell und finanziell. Die Förderung erfolgt unabhängig vom Studienfach und richtet sich gleichermaßen an Studierende an Universitäten und Fachhochschulen. Voraussetzungen für das Stipendium sind ein Abschluss, der zu einem Studium an einer deutschen Hochschule berechtigt, überdurchschnittliche Leistungen sowie der Wille, in unserer Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen.

Erwartungen
Die Konrad-Adenauer-Stiftung erwartet von den Bewerbern auch die Bereitschaft, sich ehrenamtlich für diese zu engagieren. Dieses Engagement kann zum Beispiel im politischen Bereich, in der Kirche oder in Organisationen wie der Freiwilligen Feuerwehr liegen.
In Deutschland wird rund ein Prozent aller Studierenden mit einem Stipendium durch ein Begabtenförderwerk unterstützt. Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat im vergangenen Jahr mit über 600 Stipendiatinnen und Stipendiaten so viele Neuaufnahmen erreicht wie nie zuvor – Tendenz steigend. Insgesamt fördert die Konrad-Adenauer-Stiftung momentan 2300 Studierende auf dem Weg zum Bachelor oder Master bzw. zum Diplom und den Staatsexamina. Diese erhalten eine finanzielle Förderung bis zu 597 Euro monatlich, je nach BAföG-Anspruch. Davon unabhängig ist das Büchergeld in Höhe von 150 Euro und die finanzielle Unterstützung von bis zu zwei Auslandssemestern.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung
bietet ihren Stipendiatinnen und Stipendiaten neben der finanziellen Förderung ein umfangreiches und vielseitiges Seminarangebot. Auf Veranstaltungen im In- und Ausland können sie interdisziplinäre Erfahrungen sammeln und Kontakte knüpfen.

Besonders Studierenden mit ausländischen Wurzeln und solchen, deren Eltern nicht selbst studiert haben, werden somit wichtige Chancen eröffnet. Am Ende des Studiums begleitet und berät die Stiftung ihre Stipendiatinnen und Stipendiaten auf dem Weg in den Beruf. Für einen Teil von ihnen bietet die Journalistische Nachwuchsförderung (JONA) zudem einen studienbegleitenden, anerkannten Weg in den Journalismus.

Informationen und Bewerbungsunterlagen unter: www.kas.de/stipendium oder aber auch bei dem hessischen  Landtagsabgeordneten Ismail Tipi. Diese können unter der E-Mail Adresse, i.tipi@ltg.hessen.de  angefordert werden.

(Autor: M. Weiss  |  Thumb & Foto: M. Weiss  |  Quelle: www.kas.de )

Neue Ideen der Bürgerbeteilung

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Posted on : 20-03-2011 | By : c_luehn | In : Förderung, Gastautor, Politisches Engagement, Soziales Engagement
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Ein Beitrag zum diesjährigen BürgerForum2011 von Christine Lühn, Kinderbeauftragte Frankfurt/Nied

„Zukunft braucht Zusammenhalt. Vielfalt schafft Chancen“
Das BürgerForum2011 findet unter dem Motto „Zukunft braucht Zusammenhalt. Vielfalt schafft Chancen“ statt. Schirmherr des Bürgerforums ist der Bundespräsident Christian Wulff. Er hat  in seiner Auftaktveranstaltung am 12.03.2011 zum Ausdruck gebracht, dass der Dialog zwischen den Bürgern und ihren politischen Vertretern durch neue, transparente Formen der Beteiligung belebt werden soll. Im diesjährigen Bürgerforum soll die Verbesserung des gesellschaftlichen Zusammenhalts in Deutschland thematisiert werden.
Frankfurt / Main ist eine von 25 Regionen, die zur Teilnahme ausgewählt wurde. 400 Bürger und Bürgerinnen der Stadt wurden per Zufallsverfahren ausgesucht und nähern sich in 6 unterschiedlichen Ausschüssen dem Thema. Hierbei handelt es sich um die Ausschüsse Demokratie und Beteiligung, Familiäre Lebensformen, Integration, Demografie, Solidarität und Gerechtigkeit, Bildung.

Integration als wechselseitiger Prozess
Ich nehme am Ausschuss Integration teil und die Mitglieder dieses Ausschusses haben während der Auftaktveranstaltung erste „Herausforderungen“ erarbeitet. An runden Tischen, mit immer wechselnden Diskussionspartnern kristallisierte sich heraus, dass Integration als wechselseitiger Prozess zu verstehen ist. Aufnehmende Gesellschaften sollten ihre Rahmenbedingungen reflektieren, um z. B. Chancengleichheit in Bildung und Beruf als Ziel zu erkennen. In dem Zusammenhang wurde die Einführung eines Patensystems diskutiert. Es soll eine Kultur des gegenseitigen Respekts entstehen und Zuwanderung als gesellschaftliche Chance verstanden werden.

Ideelle Form der Bürgerbeteiligung
In Deutschland findet bisher eine ideelle Form der Bürgerbeteiligung statt. In anderen Ländern, wie Brasilien, Australien, Kanada, USA ist man bereits dazu übergegangen Bürger und Bürgerinnen an der Vergabe von finanziellen Haushaltsmitteln zu beteiligen. Diese Art der Beteiligung hat erstaunlicherweise in Brasilien eine längere Tradition. Bewohner eines Slums in Belo Horizonte wurden über den Bestand der Haushaltsmittel informiert und in einem weiteren Schritt aufgefordert Lösungen für Probleme in ihrem Stadtviertel zu erarbeiten. So konnten bisher neue Häuser und Kanalisationen gebaut werden und entfernt gelegene Häuser wurden an eine Busverbindung angeschlossen.  In Hampton, Virginia, USA wurde unter enormer Bürgerbeteiligung Konzepte für gravierende Probleme mit Gewalt, Drogen und Kriminalität in der Stadt erarbeitet. Geraldton, Australien ist eine wachsende, aufstrebende Stadt. Sie haben unter Beteiligung der Bürger und Bürgerinnen Projekte entwickelt, die dem Wachstum gerecht werden, wie z. B. dem Bau von Kindergärten, Infrastruktur und Freizeitangeboten.
Die o. g. Länder haben ihre Form der Beteiligung für die Vergabe des Reinhard Mohn Preis eingereicht. Teilnehmer des BürgerForums wählen ihren Favoriten.

Beteiligung in Frankfurt / Nied – eine Vision
Die Vorstellung der Projekte hat mich tief beeindruckt. Ich war von der Möglichkeit der Beteiligung und Einflussnahme fasziniert. In unserem Stadtteil Nied liegt einiges im Argen. Das Wissen um den städtischen Etat und die Möglichkeit mit Nieder Bürgern und Bürgerinnen Lösungen zu erarbeiten würde mir viel Spaß machen. Ich wäre stolz auf diese Leistungen und würde mich mit meinem Stadtteil identifizieren. Am meisten würden unsere Kinder von dem nachhaltigen Handeln profitieren.

(Autor: C. Lühn | Bildbearbeitung: A. Korkis | Quelle: You Tube)

ll. Kommentare und Ratschläge nach dem Unglück in Japan

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Posted on : 19-03-2011 | By : m_weiss | In : Ausbildung, Ausland, Job, Politisches Engagement
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Hier geht’s weiter….


Dagmar Hugget,
Chagford, England
It is absolutely dreadful and one feels absolutely helpless, but the Japanese people should know that there are other thinking and praying of them, they are not entirely alone and just this knowing helps often in such difficult times beyond our understanding.


Dr. Maria Flachsbarth
, Mitglied des Deutschen Bundestages Berlin
Was uns angesichts all dieser Berichte und Bilder, die wir seit letztem Freitag sehen und zu verstehen versuchen, erfüllt, das sind Entsetzen, Fassungslosigkeit, Mitgefühl und Trauer. Die Katastrophe in Japan hat ein geradezu apokalyptisches Ausmaß, und es fehlen die Worte.
Meine tiefste Anteilnahme, meine Gedanken und mein Gebet sind bei den Menschen in Japan.
Ich bewundere die Japaner für ihre Gelassenheit, ihren Mut und ihre gegenseitige Hilfsbereitschaft, die sie trotz der schrecklichen Ereignisse bewahrt haben und die gewiss auch für uns vorbildhaft sein können.
Die unfassbaren Ereignisse in Japan lehren uns, dass etwas, was nach allen wissenschaftlichen Maßstäben bisher für unmöglich gehalten wurde, doch möglich werden konnte. Sie lehren uns, dass Risiken, die für absolut unwahrscheinlich gehalten wurden, doch nicht vollends unwahrscheinlich waren, sondern Realität wurden.
Diese Umstände, wenn also in einem so hoch entwickelten Land wie Japan das scheinbar Unmögliche möglich, das absolut Unwahrscheinliche Realität wird, verändern die Sicht der Dinge, nichts ist mehr wie zuvor.

Aus diesem Grunde muss deshalb auch in Deutschland eine neue Debatte über die Akzeptanz von Restrisiken geführt werden. Das heißt konkret, dass jetzt alle Kernkraftwerke noch einmal einer umfassenden Sicherheitsprüfung unterzogen werden.
Für alle älteren Atommeiler hat die Regierung kurzfristig ein Moratorium beschlossen, was ich sehr begrüße.

Ich möchte den jungen Menschen auf den Weg geben, dass es gerade mir besonders am Herzen liegt – und unter diesen Umständen mehr denn je – das Zeitalter der erneuerbaren Energien so schnell wie möglich zu erreichen. Das sehe ich als persönliche Verpflichtung der Politik gegenüber den künftigen Generationen an.

Mit herzlichen Grüßen aus Berlin  Dr. Maria Flachsbarth


Catharina Trost M.A.
,  Kattendorf
Ich denke wir sollten unseren Jugendlichen versuchen verständlich zu machen, dass wir nur eine Welt haben und das wir verantwortlich dafür sind. Das Zeitalter der Atomenergie muss beendet werden, weil es nur Leid und Elend über die Menschen bringt. (siehe Tschernobyl und jetzt Japan, England etc.)
Wir sollten Sie aktivieren sich aktiver in die Politik mit einzumischen, damit sie ihr Leben mitgestalten können. Und wenn Sie jetzt noch meine Petition mit unterstützen würden, damit ein Umdenken stattfinden kann, dann wäre ich Ihnen sehr dankbar.


Peter Beuth
, Generalsekretär der CDU Hessen
Mein tiefes Mitgefühl und aufrichtige Anteilnahme gilt in diesen Tagen nach der schweren Erdbebenkatastrophe und dem Tsunami dem japanischen Volk. In der gegenwärtigen aufgeregten Atmosphäre ist es aber auch wichtig, Ruhe und Besonnenheit zu bewahren. Insbesondere müssen wir in Deutschland für uns die Frage beantworten, wie wir die Energieversorgung der Zukunft gestalten wollen. Schnell alle Kernkraftwerke in Deutschland zu schließen bringt nichts, wenn dann der Atomstrom aus den Kernkraftwerken in unserer unmittelbaren Nähe in Frankreich und Tschechien kommt.

Wir haben Sie, unsere Leser nach Ihrer Meinung  und Kommentaren zu dem schrecklichen Unglück in Japan gefragt.  Wie gehen Sie damit um? Welchen Rat möchten Sie jungen Leuten auf den Weg geben? Wir freuen uns sehr über die vielen Kommentare die uns erreichten, bleiben Sie dran und senden Sie uns Ihren Ratschlag.

(Autor: Martin Weiss  |  Thumbnail & Photos: Albert Korkis)