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Kategorie: Sprachen und Ausland

Sprachen und Ausland

  • Alle Stipendien auf einen Blick, Outback, ich komme! und der Prima-Klima-Herbst

    Heute bei unseren Fundstellen im Netz: Ein neues Portal erleichtert zukünftig die Suche nach passenden Stipendien weltweit, warum sich die Einwanderungspolitik Australiens für Deutsche lohnt und außerdem: ein Klima-Wettbewerb?

    Screenshot scholarshipportal.eu

    Find Schloarships
    Die Welt ist wieder etwas einfacher geworden: Der erste Blick auf Scholarshipportal.eu macht sofort deutlich, was die Seite kann und was sie bietet. Kleiner Nachteil: hier wird deutlich, wie bescheiden das deutsche Stipendienwesen ist. Vertiefende Infos und ein paar Statements des Initiators und Projektleiters sind jedoch ganz hilfreich, um sich ein erstes Gefühl zu verschaffen.

    Screenshot_zeit.de

    Australien – nicht einfach zu bleiben
    Auch andere Länder haben das Problem der Überalterung und nehmen gerne qualifizierte Einwanderer auf, so auch Australien. Allerdings ist es nicht ganz so einfach, für längere Zeit bleiben zu dürfen. Doch mit diesem recht guten Kurzüberblick über Anforderungen, Visa, Jobbörsen und australisches Arbeitsrecht kann man sich schon mal gut vorbereiten.

    Screenshot allianz-umweltstiftung.de

    Klimaretten leicht gemacht
    Bis Ende Oktober kann man sich noch bewerben: beim Wettbewerb des Deutschen Klimapreises. Gesucht sind engagierte Klassen der Jahrgangsstuden 7 bis 13. Was uns erstaunt: Man kann sich hier wirklich austoben, sogar mit einem Theaterstück zum Thema Klimaschutz, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt (und dieses Theaterstück möchten wir gerne sehen). Außerdem ist die Seite insgesamt sehr übersichtlich aufbereitet und nutzerfreundlich. So muss das sein!

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quelle: scholarshipportal.de, zeit.de und allianz-umweltstiftung.de)

  • querWELTein-Kinder gesucht! Ein US-Praktikum, das keines ist. Und: THE-Uni-Ranking

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Junge Weltenbummler können einen Nacht im Radio gewinnen, wir stellen die Frage, wie viel man für einen Berufsstart in den USA zahlen sollte und was das Times-Higher-Education-Ranking wirklich aussagt.

    querWELTein-Kinder können sich bewerben
    Die ARD-Kinderradios suchen derzeit Kinder zwischen 10 und 13 Jahren, die schon viel in der Welt herum gekommen sind. Die Jury wird die zwei, die die aufregendsten und spannendsten Geschichten zu erzählen haben, nach München ins Studio zur Radionacht einladen. Eine gute Idee, finden wir. Offenheit und Neugier auf die Welt machen Spaß. Trotzdem, liebe Eltern: nicht jedes Vorbild muss übernommen werden. Reisen und Ausland sind in Maßen eine tolle Sache, aber lassen Sie Ihre Kinder nicht zu modernen Nomaden werden.

    Deutsch-amerikanisches „Praktikantenprogramm“
    Nein, es handelt sich nicht um ein Praktikum. Vielmehr geht es hier um die Möglichkeit, Absolventen, die ein bereits abgeschlossenes (!) Studium und mindestens ein Berufserfahrung haben, in die amerikanische Arbeitswelt reinzuschnuppern. Eher exklusive Weiterbildung: Denn es fallen Gebühren für den Veranstalter Inwent an, der sich im einige Formalitäten und Betreuung kümmert, zusätzlich sollte der „Praktikant“ ca. 1000 Euro im Monat selbst zuschießen, um über die Runden zu kommen. Je nach Praktikumsvergütung natürlich. – Ob das sein muss? Da man sich bei Inwent den Praktikumsplatz selbst suchen muss, kann man das günstiger alleine hinbekommen: Eine gute Auswahl an US-Jobbörsen bietet zum Beispiel stellenboersen.de.

    World’s University Rankings
    Eine Übersicht der 200 Top-Universitäten weltweit hat „Times Higher Education“ veröffentlicht. Mit neuen Messzahlen und einer transparenteren Methodik können sich Interessierte die besten Universitäten nach Kontinent anzeigen lassen, eine Sortierung nach Fachgebiet folgt im Oktober. Allerdings geben die Herausgeber zu, dass sie teilweise an den Gewichtungen diverser Kategorien und Indikatoren herumgespielt haben. Hauptsächlich misst das Ranking die Qualität der Forschung einer Hochschule. Wem da der Praxisbezug nicht fehlt, dürfte die Zahlen trotzdem ganz interessant finden.

    (Autor: A. Sokolowski)

  • avanti! – Internationale Bildungsmesse in Darmstadt

    Messe Menschen von oben

    Das Europäische Informationszentrum lädt am 11. November ein, sich über Chancen im Ausland zu informieren.

    Druck oder Spaß?
    Immer mehr wird von jungen Menschen erwartet während der Schulzeit, Ausbildung, des Studiums oder im Rahmen eines Sozialen Jahres Auslandserfahrung zu sammeln. Stichworte wie Au-Pair, Arbeiten im Ausland, FSJ oder weltwärts! hat jeder schon einmal gehört. Doch neben dem unglaublichen Bildungsdruck, dem man damit ausgesetzt ist, kann ein Auslandsaufenthalt nicht nur Pflichtprogramm sein, durch welches man Sprachkenntnisse auf Vordermann bringt. Eine Auslandserfahrung kann auch den kulturellen Horizont erweitern und unheimlich viel Spaß machen.

    avanti! unterstützt Neugierige
    Damit das von vorneherein so ist, veranstaltet das Europäische Informationszentrum in Kooperation mit diversen Hochschulen und Kammern am 11. November 2010 von 9-16 Uhr zum 10. Mal die internationale Bildungsmesse „avanti!“. Rund 35 Aussteller bieten Beratung und Information rund um das Thema „Organisation eines Auslandsaufenthalts“ an, sei es europa- oder weltweit. Der Eintritt ist dank der vielen Sponsoren kostenlos. Das Justus-Liebig-Haus bietet der Veranstaltung ein persönliches Ambiente.

    Kerndaten
    11. November 2010
    9 – 16 Uhr
    Justus-Liebig-Haus
    Große Bachgasse 2
    Darmstadt

    Aussteller zu jedem Thema
    Die Aussteller vor Ort decken nahezu alle Sparten ab, die mit Auslandsaufenthalten in Verbindung gebracht werden. Unter anderem können Interessierte sich an das auf Auslandsaufenthalte spezialisierte Fachpersonal der Hochschulen, der Handwerks- und Industrie- und Handelskammern, Arbeitsvermittler, Sprachschulen, Soziale Institutionen, Freiwilligendienste wenden, persönliche Gespräche führen oder sich zunächst einen Überblick verschaffen.

    Orientierung für Orientierungslose
    Auch wer noch kein konkretes Ziel im Auge hat, sondern sich erstmal orientieren will, ist bei der „avanti!“ richtig. Fast alle Aussteller bieten anregende Vorträge über Wort und Bild und stehen darüber hinaus als kompetente Ansprechpartner für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. Sie informieren, beraten und beantworten alle Fragen, die sich rund um den Auslandsaufenthalt auftun. Wie gehe ich vor, wenn ich mich im Ausland bewerben will? Was ist bei der Arbeitsaufnahme im Ausland zu beachten? Wie muss ich mich versichern? Was bietet mir der EU-Binnenmarkt? Durch den persönlichen Kontakt zu den Ausstellern können mit Sicherheit einige Hürden, die sich vermeintlich vor dem entscheidenden Schritt, ins Ausland zu gehen, gestellt haben, ausgeräumt werden.

    Ursprünge
    Die Idee zur „avanti!“ kommt aus der Mitte des Europe Direct Netzwerkes, einem europaweiten Netz von Europäischen Informationszentren, welches von der Europäischen Kommission eingerichtet und finanziell unterstützt wird. Der ehemalige Leiter des EIZ Berlin, Herbert Krekel, richtete im Jahr 2000 die erste „avanti!“ aus; Darmstadt folgte 2001. Nachdem Berlin im letzten Jahr die „avanti“ eingestellt hat, ist Darmstadt jetzt der einzige Standort in Deutschland, an dem diese ausschließlich auf Auslandsaufenthalte spezialisierte Messe angeboten wird. Sie ist ein jährlich wiederkehrender fester Bestandteil des EIZ-Veranstaltungskalenders geworden.

    (A. Sokolowski | Foto: stm | Quelle photocase)

  • weltwärts-Programm für junge Erwachsene – eine Erfolgsgeschichte?

    Deutscher Entwicklungsdienst

    Der Deutsche Entwicklungsdienst bietet eine Auslandserfahrung der besonderen Art

    Soziales Engagement am anderen Ende der Welt
    850 weltwärts-Freiwillige sind 2010 mit dem DED ausgereist. Die jungen Menschen arbeiten in den Partnerländern des DED ähnlich wie Zivildienstleistende in Deutschland in Organisationen, die sich um Menschen kümmern, die aufgrund von Armut, Krankheit oder Alter dringend Hilfe brauchen. Insbesondere Behinderte, die in Entwicklungsländern am stärksten benachteiligte Gruppe, profitieren von der hohen Einsatzbereitschaft und dem sozialen Engagement.

    Wie leben die Freiwilligen an ihren Einsatzorten?
    Unter einfachsten Lebensverhältnissen, erfahren die Freiwilligen ganz nah, wie der Alltag der Menschen in Entwicklungsländern aussieht, welche Probleme sie belasten, aber auch welchen Mut und welche Energie sie haben, ihr Leben in die Hand zu nehmen. Keine leichte Zeit für die meisten Freiwilligen und dennoch sind sie begeistert, haben das Gefühl, eine sinnvolle Arbeit zu leisten.

    Eine Erfahrung fürs Leben
    Die weltwärts-Freiwilligen helfen darüber hinaus nicht nur im Partnerland, sie bringen auch einen Erfahrungsschatz mit zurück nach Deutschland. Ein Großteil der Freiwilligen bringt sich nach der Rückkehr aktiv in die entwicklungspolitische Bildungsarbeit ein und wirbt für Verständnis und Unterstützung für entwicklungspolitische Themen.

    Quelle/ Mentoring4u Linktip:
    Deutscher Entwicklungsdienst

    (Autor: M. Weiss | Quelle:  DED)