Featured Posts

European Student Challenge 2018 / Preisgelder von insgesamt 20.000 €European Student Challenge 2018 / Preisgelder von insgesamt... Die European Student Challenge 2018 bietet interessierten Studierenden ab sofort die Chance, ihre Ideen zusammen mit Experten zu realisieren! Noch bis zum 23.12.17 können sich Studierende, die im WS 2017/18 an einer europäischen Hochschule eingeschrieben sind, auf www.studiunity.de/wettbewerb mit...

weiterlesen ...

Startup Karriere: Vom Automechaniker zur Mundpflege Der in Lübeck aufgewachsene Axel Kaiser zog nach seiner Ausbildung zum Automechaniker nach Berlin, um zu schauen was die Welt zu bieten hat. Heute ist er der Geschäftsführer der Firma DENTTABS. Er produziert ein Zahnpflegeprodukt, das mit Autos eigentlich gar nichts zu tun hat. Wir möchten von ihm...

weiterlesen ...

The Sophomore, das neue Lifestyle Magazin von Mentoring4u Immer wieder werde ich gefragt: Sophomore?  Was ist das eigentlich? Überraschenderweise scheint der Begriff doch nicht so gängig zu sein, dachte ich mir dann nach einer Weile. 256 Tassen Tee getrunken, 74 Mal nachts aufgeschreckt ... 22 Bleistifte zerkaut, 3 Mal das Cover geändert... Um es kurz...

weiterlesen ...

Desiderata: Wo stehe ich? Mich hat dieses Jahr sehr beschäftigt, wie viel Hass und Intoleranz es auf der Welt gab. Und wie Engstirnig viele Menschen einander gegenüber getreten sind. Daher habe ich mich oft an einen Text von Max Ehrmann aus dem Jahre 1927 erinnert. Er heißt "Desiderata" und es geht darum nach einem glücklichen...

weiterlesen ...

Mentees haben gute Vorsätze - auch für 2017 Glück gehabt! Die Welt ist auch am 21. Dezember 2016  nicht untergegangen. Machen wir uns also Gedanken über die weitere Zukunft. Konkreter Vorsatz = Umsetzbarkeit. So sonderbar manche Vorsätze auch sind, bei Menti und seinen Mitschülern könnte es tatsächlich klappen. Ja, wirklich,...

weiterlesen ...

#Denkanstoß Nº 14: Probieren – Eure #Erfahrungsberichte über den „Girls´Day 2011“

0

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (11 Bewertung/en),

(Bewertung-Durchschnitt: 4,82 von 5 Sternen)
Loading...

„Probieren geht über Studieren.“
Dieses geflügelte Wort geht auf das lateinische Sprichwort „Experĭentia est optĭma rerum magistra“ (wörtlich:“ Erfahrung ist die beste Lehrmeisterin“) zurück.
Es möchte besagen, dass angeeignetes Wissen zwar nützlich sein mag, die Erfahrung oder das Experiment jedoch ebenfalls eine geeignete Methode zur Erzielung eines Ergebnisses sein kann. Damit auch unsere anderen Leser von Euren Erfahrungen mit dem Girls´Day profitieren können, haben wir Euch gefragt. Hier sind drei der Kurzberichte für Euch:

#Erfahrungsbericht 1: „Girls´Day 2011“ bei Cisco Systems GmbH, Eschborn
Wie war´s?

Das Unternehmen Cisco Systems hat uns sehr gefallen. Wir haben viele abwechslungsreiche Dinge erlebt, wie. z.B. die Powerpoint-Präsentationen verschiedener Mitarbeiter.

C wie Cisco oder Communication und Computer
Uns wurde gezeigt wie WebEx funktioniert und wir durften eine (Telefon)Schaltung mit Atlanta, New York, Frankreich und Tokio ausprobieren. Außerdem wurde uns erklärt, wie Cicso Systems arbeitet und wie viel Geld man verdient (wenn man dort angestellt ist).

Technik, Technik, Technik
Ein weiteres Erlebnis war die Videokonferenz mit München und Berlin. Während des Vormittags wurden wir und andere Teilnehmerinnen sehr gut versorgt!!!

Fazit
Insgesamt war der Tag sehr abwechslungsreich und wir würden uns freuen, wenn wir nächstes Jahr noch einmal Cisco Systems besuchen dürfen.
(Autorinnen: Antonia F., Chiara M, Dilan P. –  Klasse 8c der Michael-Ende-Schule – Niddagaustr. 29 – 60489 Frankfurt/Main)

——

#Erfahrungsbericht 2: „Girls´Day 2011“ bei DB Mobility Logistics AG, Frankfurt am Main
Wie war´s?
Mobilität und Logistik – ca bouge!
Wir haben den Girls´ Day bei der DB verbracht; dort wurden wir über mehrere Berufe informiert: Erst über den einer Fußballerin – Renate Lingor, WM-Botschafterin und ehemalige Fußballspielerin war „nur“ als  Besucherin da.

Info und Kicken
Anschließend haben wir mehr über die Berufsmöglichkeiten bei der DB erfahren. Zwischendurch spielten wir Tischkicker. Wir wurden während der Veranstaltung mit Getränken, Obst, einem Mittagessen und Kuchen gut versorgt.

Fazit
Es hat sehr viel Spaß gemacht, war informativ und wir wurden sehr freundlich behandelt. Wir überlegen, ob wir nicht dort unser nächstens Praktikum absolvieren könnten. Für die Geschenke bedanken wir uns ganz herzlich.
(Autorinnen:
Fidaous, Kamila, Christina –  Klasse 8c der Michael-Ende-Schule – Niddagaustr. 29 – 60489 Frankfurt/Main)

——

#Erfahrungsbericht 3: „Girls´Day 2011“ bei IBM-Training Deutschland, Eschborn
Wie war´s?

Wir waren ungefähr 60 Mädchen. Der Tag begann mit einigen Einführungs-Präsentationen über Lotus Live (Videokonferenz über Internet). Darin wurden wir u.a. von drei Frauen aus Führungspositionen über einzelne Bereiche bei IBM informiert. Wo arbeiten Frauen bei IBM und was machen sie da? Interessant war, dass es eine ungeschriebene Regel für Gruppen gibt: erst ein Anteil von 30% sichert Minderheiten eine gute Einflussnahme auf Entscheidungen.

At work in Workshops
Anschließend gab es die Wahl zwischen vier Workshops:

1) Smarter Planet Spiel (City One) –> ganz cool aber recht hohes Niveau in English nötig!
2) „Berufe Raten“ welche Berufsbilder gibt es innerhalb des Weltkonzerns
3) „Menschenkenntnis“ (Spiel, Beispiel  und Geschichten über effiziente Komunikation und Motivation)
4) „Virtuelle Teams & Teamwork“ (Psychologie in Gruppen und Teamtypen-Bestimmung)

Fazit
Es war schon gut, mal zu sehen, was hinter der IBM alles steht. Leider fand ich persönlich die Veranstaltung ein wenig lieblos vorbereitet. Das Programm lief so auch schon im letzten Jahr, was gut an den Informationsblätten zu sehen war. Leider wurden, trotz der zahlreichen Präsentationen, die Zusammenhänge im Konzern nicht klar. Verwundert war ich auch darüber, dass die Folien so vollgepackt mit Infos waren: wir haben das in der Schule anders gelernt…Von den Workshops hat mir die Nr. 3 am besten gefallen, da ich Psychologie sehr spannend finde. Nächstes Jahr werde ich nicht wieder zu IBM gehen, sondern lieber eine andere Firma anschauen. Leider gibt es in der Oberstufe für die Teilnehmerinnen des Girls´Days keine Freistellung mehr. Komisch, oder?
(Autorin: Florence Yassa –  Klasse 9 des Liebig-Gymnasiums (Europaschule) – Kollwitzstraße 03 – 60488 Frankfurt/Main)

(Autor: C. Amrhein | Illustration : A. Korkis (Artikel), (Thumb) | Quellen: Archiv, http://de.wikipedia.org)


Herzliche Ostergrüße 2011 – Osterzitate

0

Posted on : 24-04-2011 | By : c_amrhein | In : dies&das, Menti, Mentine, Zitat der Woche
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (7 Bewertung/en),

(Bewertung-Durchschnitt: 4,71 von 5 Sternen)
Loading...

 – OOOstern –  oder: das große O sieht wie ein Ei aus 🙂

Wir wünschen Ihnen und Euch allen eine wunderbare Osterzeit und ganz viel Freude im Kreise der Familie und mit Freunden!
Ostern… Das dies eine wunderschöne Jahreszeit ist, sagen auch die vielen Zitate, die wir zum Thema Ostern finden konnten.
Hier haben wir für Sie/Euch unsere drei Favoriten eingestellt:

„Hei, juchei! Kommt herbei! Suchen wir das Osterei!

Immerfort, hier und dort und an jedem Ort!

Ist es noch so gut versteckt, endlich wird es doch entdeckt.

Hier ein Ei! Dort ein Ei! Bald sind’s zwei und drei.

Autor: Hoffmann von Fallersleben



„Das weiß ein jeder, wers auch sei,

gesund und stärkend ist das Ei.“

Autor: Wilhelm Busch



„Im Licht der Ostersonne bekommen die Geheimnisse der Erde ein anderes Licht.
 

Autor: Friedrich von Bodelschwingh


(Autor: C. Amrhein | Illustration: A. Korkis (Artikel), A. Korkis (Thumb)  | Quelle: Archiv)

#Denkanstoß Nº 13: Kämpfer in der Schule und anderswo #Zitat der Woche

0

Posted on : 18-04-2011 | By : c_amrhein | In : Förderung in der Schulzeit, Karriereplanung, Schule, Soziales Engagement, Zitat der Woche
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (22 Bewertung/en),

(Bewertung-Durchschnitt: 4,95 von 5 Sternen)
Loading...

Gute Karten oder was… Nicht alle Menschen sind gleich. Auch wenn uns das immer gesagt wird.

Manche Kinder mögen in die Schule gehen, weil sie dort Erfolgserlebnisse (z.B.: durch gute Noten oder Anerkennung) haben. Andere gehen nur in die Schule, weil es Gesetz ist, schließlich gibt es neun Jahre Schulpflicht in Deutschland. Denn zu Hause interessiert sich kaum jemand für die Schulthemen.

Diese Schüler
sind froh, wenn die Glocke bimmelt und haben dann schon den Kopf voll mit Aufgaben, die für die Famile zu erledigen sind. Hausaufgaben? Keine Chance, wenn die Eltern arbeiten und kleine Geschwister verpflegt und bespielt werden müssen. Bei Kindern der „bürgerlichen Mitte“ kümmert sich die besorgte, nicht  oder Teilzeit-berufstätige Mutter um die korrekte Ausführung der Hausarbeiten. Klar das da die Noten besser ausfallen…Und spätestens beim ersten Berufspraktikum zahlt es sich für den Schüler aus, wenn seine Familie persönliche Beziehungen zu Fach- und Führungskräften in der Wirtschaft hat.

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

” Im Leben geht es nicht darum, gute Karten zu haben, sondern auch mit einem schlechten Blatt gut zu spielen.”

Autor: Robert Louis Stevenson (* 1850 , † 1894 ), schottischer Schriftsteller des viktorianischen Zeitalters.
Stevenson schrieb zahlreiche historische Romane, Reise- & Abenteuer-erzählungen. Besonders bekannt gemacht haben ihn das Jugendbuch „Die Schatzinsel“ und „Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde“.

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Kämpfer
Deine Bedingungen für eine erfolgreiche Schullaufbahn sind nicht ideal? Gib nicht auf und kämpfe für Dich! Und wenn Du Dir Unterstützer suchst, wirst Du es auch schaffen.
Die Mentoren-Initiative „Auf die Socken, fertig, los!“ ist seit über fünf Jahren in Deutschland unterwegs, um Euch Wege aufzuzeigen, wie Ihr es schaffen könnt. Auch das Menti-Gewinnspiel gibt Euch die Chance, jeden Dienstag einen Mentor aus dem Beruf zu treffen, den Ihr klasse findet.

Sucht Euch ein Ziel – Mentoring4u sucht Euch einen Mentor – checkt ab, ob Euer Traumberuf wirklich so super ist. Denn, wenn nicht heißt es: weitersuchen! Wir helfen Euch dabei – live und real oder online. Was ist eine perfekte Bewerbung? Im Online-Mentoring findet Ihr es raus. Wo finde ich Praktika in meiner Region? Ist MINT was für mich? Jeden Tag werden Ausbildungsberufe auf www.mentoring4u.de vorgestellt. Schaut doch mal vorbei!

Mentoren-Initiative „Auf die Socken, fertig, los“
Wir kommen in die Schulen! Mentoring4u hilft Euch, die Macher von heute kennenzulernen und sie über Eure Berufswünsche auszufragen. Wenn die Chemie stimmt, werdet Ihr ein Team. Unsere Mentoren begleiten Euch ein Jahr lang auf dem Weg der Berufsorientierung und erarbeiten mit Euch regelmäßig Eure Karriereplanung. Meldet Euch – per Mail an redaktion@mentoring4u.de oder hier als Kommentar! See you!

(Autor: C. Amrhein | Foto: marqs (Artikel), Gemmi (Thumb)  | Quelle: www.photocase.de)

#Denkanstoß Nº 12: (Berufs)Ziel MINT für Frauen #Zitat der Woche

0

Posted on : 11-04-2011 | By : c_amrhein | In : Arbeitsmarkt, Ausbildung, Förderung an der Hochschule, Frauenpower, Karriere, Zitat der Woche
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (18 Bewertung/en),

(Bewertung-Durchschnitt: 4,94 von 5 Sternen)
Loading...

M I N T ist seit einigen Jahren in aller Munde. Das Initialwort steht für die Fachgebiete Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Immer wird es im Zusammenhang von drohendem Fachkräftemangel in den Ingenieurberufen genannt.

Ingenieur = Mann?
Im Studienjahr 2010 schrieben sich laut DESTATIS 93 200 junge Frauen und Männer für ein Studium der Ingenieurwissenschaften ein. Das ist immerhin eine Zunahme von 8,2% für beide Geschlechter zusammen (im Vergleich zu 2009). Aber für junge Frauen scheint es immer noch nicht so spannend zu sein, sich in ein naturwissenschaftliches Fach zu immatrikulieren. Der Anteil der weiblichen Studierenden liegt bei 31,4 % (leicht erhöht gegenüber 2009). Der angestrebte Zielwert für 2015 ist mit 40% angesetzt.

Take a MINT
Es gibt einige Initiativen, die MINT besser an die Frau bringen möchen. Schaut doch mal hier:

Technik ausprobieren – Stärken entdecken
Frauen in MINT
Für Mädchen mit Grips
Bundesweite Mädchen-Technik-Talente-Foren in MINT
Nationaler Pakt für Frauen in MINT Berufen

Und hier findet Ihr sogar einen Cyber-Mentor!

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

“ Das WAS bedanke wohl, doch mehr bedenke das WIE!“

Autor: Johann Wolfgang von Goethe (* 28. August 1749 in Frankfurt am Main, † 22. März 1832 in Weimar), deutscher Dichter sowie Forscher und Publizist auf verschiedenen naturwissenschaftlichen Gebieten.
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Frauen unter sich
Wer möchte, hat heute auch die Wahl eines Frauenstudienganges. Die sind in Amerika schon seit Jahrzehnten Teil des Studienangebotes. In Deutschland sind sie noch selten, aber im Kommen. Es handelt sich nicht um „Kuschelstudiengänge“, fachlich inhaltlich ist alles identisch mit einem gemischten Studiengang. Man will den jungen Frauen die Chance geben, zu erkennen, dass sie Technik genauso wie die männlichen Kommilitonen beherrschen. Diese haben nämlich entgegen der landläufigen Meinung KEIN Technikgen…

Frauenstudiengänge MINT
So bietet die HTW in Berlin den Frauenstudiengang Informatik und Wirtschaft (Bachelor) seit Herbst 2009 mit Erfolg an (Bewerbungen für das Wintersemester 2011/12 sind noch möglich). Die Hochschule Bremen bietet ebenfalls ein Informatikstudium (B.Sc) an. In der Fakultät Wirtschaftsinformatik der Hochschule Furtwangen heißt der Frauenstudiengang „WirtschaftsNetze (eBusiness)„. Dieses Studium richtet sich laut Webseite nur an weltoffene Frauen, die darauf brennen, international vernetzte Geschäftsprozesse auf Basis neuester Technologien aktiv mitzugestalten (B. Sc). An der FH Stralsund können junge Frauen in sieben Semestern einen Bachelor of Engineering in Wirtschaftsingenieur-
wesen machen. Auch im hohen Norden bietet die Fachhochschule Wilhelmshaven schon seit 1997 ein Studienangebot für Frauen an. Hier kann frau in sieben Semestern den Bachelor in Wirtschaftsingenieurwesen machen. Vom ersten bis zum dritten Semester sind die Mädels unter sich. Dann gehts ab in den gemischten Studiengang (wer will kann schon früher wechseln).

Habt Ihr Erfahrungen in MINT-Studiengängen gemacht? Wie ist es für Euch unter so vielen männlichen Kommilitonen zu studieren? Oder seit Ihr schon in einem Frauenstudiengang eingeschieben? Wir freuen uns über Euren Kommentar oder Eure Mail an redaktion@mentoring4u.de .

(Autor: C. Amrhein | Photos: www.photocase.de (Thumb), www.mintzukunftschaffen.de (Artikel), Quelle: www.faz.net )

#Denkanstoß Nº 11: Habe eigene Ansichten – und überprüfe sie #Zitat der Woche

0

Posted on : 04-04-2011 | By : c_amrhein | In : Ausbildung, Förderung im Unternehmen, Zitat der Woche
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (10 Bewertung/en),

(Bewertung-Durchschnitt: 4,80 von 5 Sternen)
Loading...

Es gibt Ansichten und Vorstellungen von Menschen und Dingen, die uns umgeben. Diese sind in unseren Köpfen. Wie und wann sie da rein gekommen sind, können wir oft  nicht mehr mit Sicherheit sagen. Das ist auch egal. Wichtiger ist, dass diese festgewordenen Vorstellungen regelmäßig einem Kontrollprozess unterzogen werden – damit sie richtig  und aktuell bleiben.

Ein Mensch – und ein zweiter
Ich habe schon einige Menschen getroffen. Viele sind sehr individuell, nicht an landläufige Erwartungen angepasst, häufig in sich gekehrt und eifrige Konstrukteure ihrer Lebensphilosophie. Arbeit und Beruf kann ein Vehikel sein, diese Ansichten anderen Menschen weiterzugeben (z.B. Künstler, Handwerker).

Andere sind eher sozial und sehr bewusst in der Wahrnehmung und dem Umgang mit ihren Mitmenschen. Sie sprühen sichtbar vor Energie, wenn sie anderen helfen können (z.B.: Pädagogen, medizinisches Personal). Zwei Extreme vielleicht, denn alle Menschen „dazwischen“ haben ihre eigene Methode mit der Umwelt mehr oder weniger in Kommunikation zu treten.

Kommunikation als Chance
Auch Menschen mit einer geistigen oder einer geistig/körperlichen Einschränkung kommunizieren und wachsen am gegenseitigen Austausch. Das hört sich logisch an, aber ist es uns auch wirklich klar? Wie oft sprechen wir „Durchschnittsmenschen“ denn mit denen, die nicht immer dem gängigen Normempfinden entsprechen? Ich persönlich recht selten, auch deshalb, da ich im Familen- und Bekanntenkreis keine geistig behinderten Menschen habe.

Eine Ebene für alle
Was ist das überhaupt: GEISTIGE Behinderung? Laut der Definition Wikipedias: Der Begriff geistige Behinderung (oder in medizinischen Kreisen auch mentale Retardierung) bezeichnet einen andauernden Zustand deutlich unterdurchschnittlicher kognitiver Fähigkeiten eines Menschen sowie damit verbundene Einschränkungen seines affektiven Verhaltens. Eine eindeutige und allgemein akzeptierte Definition ist jedoch schwierig. Medizinisch orientierte Definitionen sprechen von einer Minderung oder Herabsetzung der maximal erreichbaren Intelligenz.

Behinderte (nach § 2 I SGB IX)
Menschen sind behindert, wenn ihre körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweichen und daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist. Sie sind von Behinderung bedroht, wenn die Beeinträchtigung zu erwarten ist.

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Die größte Kunst, die man im Leben lernen muß, ist die Wiedergutmachung von Irrtümern. Eines der Mittel ist, sie einzugestehen.“

Autor: Hermann Melville (1819-1891), US-amerikanischer Schriftsteller (Moby Dick)
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Schreiben ist kommunizieren
Wir, die Redaktion von Mentoring4u, möchten auch Menschen mit geistiger Behinderung hier eine Plattform geben. Sie sollen den Lesern von Mentoring4u von ihren Ansichten und Vorstellungen eines Lebens in Freude erzählen. Wie erleben sie ihren Alltag in der Berufsbildung, im Praktikum und später an den Arbeitsplätzen? Was bedeutet für sie die Perspektive auf Weiterentwicklung und wo stoßen sie an ihre Grenzen?

Die wfb in Wiesbaden
In Kooperation mit der wfb (anerkannten Werkstätte für Menschen mit Behinderung) Wiesbaden-Rheingau-Taunus initiieren wir ab diesem Monat die Reihe „Lebensgeschichten“. Einmal pro Monat werden wir an dieser Stelle einen Artikel eines Mitarbeiter mit geistiger Behinderung veröffentlichen. Wir sind sehr gespannt auf die neuen Einblicke und bedanken uns schon heute bei Frau Banke vom begleitenden Dienst für die Koordination des Projektes innerhalb der wfb. Die wfb hat derzeit 240 Mitarbeiter mit Behinderung. Diese sind nach Grad und Schwere in den vielfälltigen Arbeits- und Tagesförderbereichen tätig. Die wfb ist ein Wirtschaftsunternehmen sowie eine pädagogischer Einrichtung und sie hat einen dualen Auftrag. Die behinderten Mitarbeiter werden über die Arbeitsagentur vermittelt und durchlaufen zunächst den Berufsbildungsbereich. In insgesamt sechs Bereichen (z.B. Druckerei, Lager, Holz und Metallbereich) werden in je drei Monaten die Neigungen und Fähigkeiten evaluiert. Es gibt jährliche Förderbesprechungen, in denen die Mitarbeiter und der begleitende Dienst (Diplom-Sozialarbeiter, Diplom-Pädagogen) Entwickungspläne mit Lohngruppen und Punkten erarbeiten.

Mentoring4u – eine Plattform rund um das Thema Bildung
Mentoring4u ist unser Einsatz, ( jungen) Menschen auch in schwierigen Lebens- bzw.  Bildungs-Situationen zu helfen. Berufsorientierung und Karriereplanung ist für alle wichtig, auch für Menschen mit geistiger Behinderung ist Arbeit und Beschäftigung ein wesentlicher Faktor zum Wohlbefinden. Die persönliche Herausforderung ist jeden Tag der Motor zur Weiterentwicklung.

Darüber und über weitere Initiativen berichten wir Ihnen regelmäßig und bedanken uns herzlich bei allen, die uns darin unterstützen! Ihre Kommentare helfen uns in besonderer Weise die Themen anzusprechen, die Sie, unsere Leser, interessieren.

(Autor: C. Amrhein | Photos: www.barrierekompass.de (Thumb), bungo (Artikel) www.photocase.de | http://de.wikipedia.org, www.wfb-wiesbaden.de Quelle: Archiv)

#Denkanstoß Nº 10: Einmal Mentor ist keinmal #Zitat der Woche

1

Posted on : 28-03-2011 | By : c_amrhein | In : Förderung, Karriereplanung, Schule, Veranstaltungen, Zitat der Woche
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (12 Bewertung/en),

(Bewertung-Durchschnitt: 4,92 von 5 Sternen)
Loading...

Vor fünf Wochen, im Februar diesen Jahres 2011, war Mentoring4u.de mit der Mentoren-Intiative „Auf die Socken, fertig, los!“ in fünf Haupt-, Real- und Gesamtschulen Deutschlands. Heute möchten wir unsere Auswertungen der Woche mit Ihnen teilen. In kompakter Form versteht sich, denn schon Rudolf Augstein wusste:

„Die Zahl derer, die durch zu viele Informationen nicht mehr informiert sind, wächst.“

Autor: Rudolf Augstein (1923 – 2002), deutscher Journalist, Verleger, Publizist und der Gründer des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“.

Statistik macht Spaß
Besonders wenn sie das belegt, was uns schon die Mehrzahl der diesjährigen 54 Mentoren aus 11 Branchengebieten und der über 800 erreichten Schüler gesagt haben. Das Mentoring4u-Team entwickelte einen Fragenbogen, der an die beteiligten Mentoren, Schulleiter und Lehrer verteilt wurde. Zunächst beeindruckt die hohe Rücklaufrate von 89%!

Auf die Frage: „Wie hat Ihnen die Mentoreninitiative generell gefallen?“ antworteten 98% mit „wie erwartet“ und „über meiner Erwartung“. Ebenso waren 89% mit der Struktur, Organisation und der Betreuung während der Veranstaltung zufrieden oder sehr zufrieden.

Es ist noch kein Mentor vom Himmel gefallen
Bei der Frage: „Waren Sie durch die Informationen im Vorfeld gut auf Ihre Rolle als Mentor vorbereitet?“ antworteten 58% zufrieden und 10% der Mentoren sogar mit „über meiner Erwartung“. Allerdings wünscht sich ein Drittel unserer Mentoren eine noch bessere Vorbereitung auf ihre wichtige Rolle als Ratgeber der jungen Leute. Dies ist auch vor dem Hintergrund zu sehen, dass 67% unserer Mentoren das allererste Mal an einem Mentorenprogramm teilnahmen! Trotz einiger Unsicherheiten im Vorfeld der Veranstaltungen, finden wir es einen großen Erfolg, dass 93% Mentoring4u uns wieder bei unseren Mentorenprogramme unterstützen werden. Vielen Dank!

Auch Schüler sollten sich bereitmachen
60% der beteiligten Mentoren, Lehrer und Schulleiter fanden die Auswahl der Schulen „absolut richtig“  und 33% richtig. Bei der Einschätzung, ob die Schüler gut auf die Mentorentage vorbereitet wurden, gehen die Meinungen auseinander: lediglich 15% finden dies absolut korrekt und 44% richtig. Immerhin mehr als 20% der Mentoren finden, dass diese Vorbereitung von Seiten der Schüler noch besser sein könnte.  Auch die Lehrer sehen das überwiegend so, nur müssen sie diese Vorbereitung längerfristig mit in den Unterricht integrieren.

Geteilte Einschätzung
Bei der Frage: „Waren Ihrer Meinung nach die Schüler interessiert, Mentoren kennenzulernen?“ gibt es ein recht differenziertes Ergebnis. Während fast die Hälfte der Antwortenden das mit „Ja“ beantwortet, ist sich die andere Hälfte nicht sicher. Einige Stimmen schlagen sogar vor, den Schülern den Besuch und die Beratung durch die Mentoren auf rein freiwilliger Basis anzubieten (und nicht als Pflichtveranstaltung), um die Motivation der Klasse noch zu erhöhen und den Austausch zwischen Mentor und Schüler zu optimieren.

Nachhaltigkeit
Dass diese Mentoren-Initiative zum nachhaltigen Austausch beiträgt zeigt,   dass 65% der Mentoren angeben, viele persönliche Erkenntnisse aus der Begegnung mit den Jugendlichen gezogen zu haben. Das macht deutlich, dass Unternehmen mit den Mentoren vor den Klassen eine wunderbare Chance haben, ihre Fachkräfte von morgen schon frühzeitig kennenzulernen, für ihre Ausbildungen zu interessieren und zu motivieren.

Mehr Zeit und kleinere Gruppen
Auch wenn über die Hälfte der Antwortenden den Zeitrahmen der Mentoren-Mentee-Gespräche in der Klasse als passend bewertetet, so wünschen sich 69% der Lehrer und Mentoren doch mehr Zeit – besonders für die Einzelgespräche. Hier werden wir in jedem Falle versuchen, den Austausch weiter zu verbessern und die Schulen bitten, wenn organisatorisch möglich, auch den Nachmittag mit Gesprächen zu füllen.

Wenig Technik
Mentoren und Lehrer sind sich hier einig: 69% bewerten die freie Rede als das angemessene Mittel, um die Schüler zu erreichen. Ein Drittel findet den Einsatz von mehr Technik (Videos, Präsentationen) für die Vorstellung ihrer Unternehmen und deren Aufgabengebieten und Einsatzmöglichkeiten für junge Mitarbeiter hilfreich. Auch hier werden wir versuchen, je nach Vorgaben der Schulen, den individuellen Wünschen der Unternehmen und unserer Mentoren noch besser nachzukommen.

Und was sagen die Schüler?
Die teilnehmenden Schüler der Klassenstufen 8., 9. und 10. Klasse waren insgesamt begeistert von der Möglichkeit, so nah an Menschen aus der Berufswelt heranzukommen. Auch neue Berufsbilder und Karrierewege konnten sie kennenlernen. Es wurde aufmerksam zugehört und anschließend sehr viele Fragen gestellt. Übrigens: in jeder Schule wurden im Anschluss Mentorenfavoriten gewählt!

Einige Schüler waren pfiffig und flott und  bewarben sich umgehend nach der Veranstaltungswoche bei einem Mentorenunternehmen. Sie erhielten die Chance auf einen Praktikumsplatz oder eine Ausbildungsstelle. Wir gratulieren und werden später darüber berichten.

Zwischen einigen Unternehmen und Schulen werden Bildungspartnerschaften zustande kommen, d.h. regelmäßig werden Schüler der jeweiligen Schulen in die Betriebe gehen können. Dies gibt Perspektive und Verlässlichkeit für beide Seiten. Das Mentoring4u Team freut sich darüber ganz besonders!

Zweimal im Jahr „auf die Socken“: Ihr Einsatz Mentor!
Die regelmäßige Mentoren-Initative „Auf die Socken, fertig, los!“ ist unser Einsatz, junge Menschen und Wirtschaftsunternehmen zusammen zu bringen. Frühzeitige Information und Kontakt zu Unternehmen unterstützt die Karriereplanung. Mentoren etablieren als Botschafter ihres Unternehmens den direkten Zugang zum Nachwuchs.

Darüber und über weitere Initiativen berichten wir Ihnen regelmäßig und bedanken uns herzlich bei allen, die uns darin unterstützen!

(Autor: C. Amrhein | Photos: neelz (Artikel), benvenuto (Thumb) www.photocase.de | Quelle: www.mentoring4u.de)

#Denkanstoß Nº 9: Reden und Handeln #Zitat der Woche

0

Posted on : 21-03-2011 | By : c_amrhein | In : Karriereplanung, privates Engagement, Zitat der Woche
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (22 Bewertung/en),

(Bewertung-Durchschnitt: 4,82 von 5 Sternen)
Loading...

Wir wollen es heute bei einem kleinen Artikel belassen. Es wird viel gesprochen und geschrieben, nicht erst seit kürzlich. Unser Zitat der Woche ist von Erich Kästner, der mit seinen knappen Worten oft den Kern der Dinge trifft.

„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“

Autor:
Erich Kästner (1899 – 1974), Schriftsteller, Lebensphilosoph

Vom Reden und vom Handeln
Es gibt Menschen, die reden und so Bewußtsein bei ihren direkten Zuhörern schaffen oder bei denen, die den Inhalt der Rede von anderen weitergeleitet bekommen. Also ist REDEN ein wichtiger Prozess – Schritt eins. Wenn dieser Prozess allerdings bei Schritt eins stehen bleibt, ist das weitere, wichtigere Ziel nicht mehr im Fokus: das HANDELN – Schritt zwei.

Handeln und helfen
Nach den vielen Katastrophenmeldungen besonders gehäuft in den letzten Wochen, fragen wir uns, wie und wo wir HANDELN können. Manche möchten DIREKT handeln (Freiwilligendienst, Entwicklungshilfe, Katastrophenschutz) andere INDIREKT (ehrenamtliche Arbeit, Spenden). Die beigefügte Link-Liste zu aktiven Organisationen ist als Anregung zu verstehen und erhebt in keinem Fall den Anspruch auf Vollständigkeit!

zur Linkliste

Der Einsatz ist überall möglich
Auch wenn Misstände in Deutschland nicht mit den großen Weltkatastrophen gleichzusetzen sind, ist die regelmäßige Mentoren-Initative in sozialen Brennpunkten „Auf die Socken, fertig, los!“ unser Einsatz, jungen Menschen in schwierigen Bildungs-Situationen zu helfen. Darüber berichten wir Ihnen und bedanken herzlich uns bei allen, die uns darin unterstützen!

(Autor: C. Amrhein | Photo: , www.photocase.de | Bildbearbeitung: A. Korkis | Quelle: www.wikipedia.de, www.dzi.de)

#Denkanstoß Nº 8: Arbeits-erfahrungs-Erfahrung #Zitat der Woche

0

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (12 Bewertung/en),

(Bewertung-Durchschnitt: 4,83 von 5 Sternen)
Loading...

Auf Start - Praktikum

Praktikum ist heute ein Wort, welches für eine ganze Generation steht. Wobei die Bezeichnung „Generation Praktikum“ negativ besetzt ist und dabei im Fokus ist, welche Schwierigkeiten Praktikanten haben können, die aus der ersten/zweiten/vielfachen „praktischen Arbeitserfahrung“ in einen „richtigen“ Job wollen.

Per Definitionem
Das deutsche Wort „Praktikum“ leitet seinen Urspruch aus dem Lateinischen „practica“ (Verfahrensweise), 15. Jh. und aus dem Griechischen ab: „praktikÕ (tÕchne), (Wissen um) praktisches Tun“. Seit dem 16. Jahrhundert ist die gängige Definition des Wortes „Praktikant“: wer „im Rahmen einer theoretischen Ausbildung in einem besonderen Ausbildungsverhältnis praktische Erfahrung erwerben will“.

Deine Chance
Dabei ist ein Praktikum immer eine Chance für zwei Seiten: für den Praktikanten und für den Praktikumsbetrieb. Die gemeinsame Zeit soll zum „Beschnuppern“ dienen. Diese Unverbindlichkeit nimmt viel (Entscheidungs)Druck aus dem zeitlich begrenzten Verhältnis und bietet beiden Parteien eine Periode der „Orientierung“.

„Work is not the same as work experience, but you can turn work into work experience.“
Autor: unbekannt

„Arbeit ist nicht dasselbe wie Arbeitserfahrung, aber Du kannst Arbeit in Arbeitserfahrung umwandeln.“ Damit ist gemeint, dass man seine Arbeit so gestaltet, dass man mit der Ausübung dieser sehr viele Erfahrungen macht und einen Erfahrungs-Schatz aufbauen kann. [Übersetzung und Anmerkung der Redaktion]

Wortnachbarn
Der Praktikums-Graph der Uni Leipzig macht uns sehr eingehend deutlich, welche Wortnachbarn das Wort „Praktikum“ hat. Will heißen: welche Worte häufig bis sehr häufig in Verbindung auftreten: Schaut mal hier: einfach oder komplex.

Übersetzungsunterschiede
Im Englischen sagt man „to gain work experience „, was wortwörtlich übersetzt heißen würde: „Arbeitserfahrung gewinnen“. Das hört sich doch gleich viel lukrativer an als die deutsche Version: „ Arbeitserfahrung sammeln“. Sammeln kann man schließlich lange, bis der Korb voll ist… Das amerikanische Praktikum ist ein „intern“, was die Möglichkeit der Innenansicht eines Unternehmens noch besser verdeutlicht.

Sammeln und gewinnen
Also: auf ins Praktikum. Ein großer Schatz an Erfahrung wartet jeden Tag darauf, gewonnen zu werden! Eine kleine persönliche Zusammenstellung von Praktikantenbörsen findet Ihr hier. Habt Ihr gute Erfahrungen mit weiteren gemacht? Sagt es uns – so profitieren auch unsere Leser davon.

Praktikabörsen

Wer bin ich?
Am Anfang steht immer die Erkenntnis, dann kannst Du Dich auf den Weg zur “richtigen” Ausbildung oder zum „passenden“ Studium machen. Welche Neigungen habe ich, worin bin ich stark? Probier es gleich mal hier aus: der Neigungstest. Viel Spaß beim Entdecken!

(Autor: C. Amrhein| Foto: dergestalter | Quellen: www.photocase, www.wikipedia.org, www.uni-leipzig.de , www.wissen.de)

#Denkanstoß Nº 7: Modell-Bildung #Zitat der Woche

0

Posted on : 07-03-2011 | By : c_amrhein | In : Ausbildung, Berufsausbildung, Job, Karriere, Zitat der Woche
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (11 Bewertung/en),

(Bewertung-Durchschnitt: 4,82 von 5 Sternen)
Loading...

Modell-Bildung_Zitat der Woche

Diesmal war es etwas anderes. Kein Zitat wollte mir über den Weg laufen, nur die sechste Staffel von GNT hat letzte Woche begonnen. „Was fasziniert die Menschen so sehr an dieser Sendung?“, fragte ich mich.

Zwei Stunden Schönheit
Sie werden es nicht glauben: bisher völlig uninteressiert an derlei öffentlichen Selektionsprozessen, habe ich mir heroische zwei Stunden lang alles als Video angesehen. Und finde beim spätabendlichen Googlen sogar ein Zitat von Heidi Klum selbst!

„Wir propagieren kein Schönheitsideal. Jeder Mensch ist schön auf seine Art.“

Sinn und Unsinn
Das ist wohl wahr, nur ist mir der Sinn der Sendung nicht klarer geworden. Die 50 nomminierten Mädels wissen bestimmt auch, das sie schön(er) sind. Was treibt sie also, sich in superhohen Stöckelschuhen 60 Minuten lang auf einem Laufband fortzubewegen? Nur eine Aspirantin zeigte Charakter, als sie vorzeitig ausstieg,- bevor die Blutblasen an den Füssen zerplatzten…
An sie kann ich mich noch gut erinnern, so wie auch an eine, die völlig an der Nachahmung ihres Idols scheiterte (und dabei Heinz Erhard Konkurrenz machte) und noch eine weitere, da diese sehr selbstbewusst und frei auftrat. Die anderen Gesichter sind schon verschwommen.

B wie Beliebtheit und Brain or Beauty?
Als Erklärungshilfe fand ich eine Statistik vom Institut für Demoskopie Allensbach. Fragestellung: „Woraus ziehen Frauen ihre Selbstsicherheit?“. 75% aller Befragten antworten an erster Stelle „Beliebheit“ gefolgt von „Gutes Aussehen“ (72%). Brauchen die jungen Frauen also noch ein „Zertifikat“ von einer höheren Instanz? Und darüber hinaus, wenn Frauen schön sind, sind sie auch erfolgreicher? Damit beschäftigt sich auch der Artikel von Eva-Maria Aulich, Lehrstuhl HR-Management, Universität Zürich. Die beruhigende Antwort ist: Nicht unbedingt, denn:

„Schönheit ist etwas sehr beeindruckendes. Aber Intelligenz ist umwerfend, interessant und weitaus fesselnder. Ideal ist die Verbindung von Beidem. Nachhaltig ist die Intelligenz, Schönheit ist flüchtig.“
Autor: unbekannt

Was mich auch hoffnungsfroh stimmt ist, daß auf den Plätzen drei bis sechs der oben genannten Allensbach-Statistik „eigenes Einkommen“ (70%), „Erfolg im Beruf“ (66%), „Fähigkeiten“ (64%) und „Beruf“ (62%) den befragten Frauen Selbstsicherheit geben. Da sind wir ja endlich beim Thema Bildung/Beruf/Karriere. Die Position 13 (von 19) zeigt allerdings deutlich, warum wir schlecht verdienen: nur gut ein Drittel der Befragten Frauen definiert Erfolg im Beruf mit entprechenden Gehaltsüberweisungen…schade eigentlich. Designer-Mode konsumieren ist schließlich kostspielig.

Zum Schluss
noch ein kleines Video zum Thema, welches ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. Aber nicht vergessen: bitte keine Vorurteile!

(Autor: C. Amrhein| Foto: allzweckjack | Quellen: www.photocase, www.statista.de, www.business.uzh.ch)

#Denkanstoß Nº 6: Triple L: Lebenslanges Lernen #Zitat der Woche

1

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (24 Bewertung/en),

(Bewertung-Durchschnitt: 4,46 von 5 Sternen)
Loading...

Zitat der Woche

Lernen, lernen und wieder lernen heißt es für alle ab der Geburt. Tja, der Mensch hat nach dem Geboren werden ’ne ganze Menge zu tun: schlafen lernen, essen lernen, verdauen lernen. Dann kommt die nächste Etappe mit den Hauptbereichen Mobilität und Kommunikation. – Gut das unsere Eltern so geduldig waren und sind…denn auch für die Kleinsten ist aller Anfang schwer.

Von der Wiege bis zur Bahre
Es gibt die alte Redewendung „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr“. Diese Maxime scheint früher vielleicht gegolten haben, aber heute sicherlich nicht mehr. Das Lernen damals meinte wohl eher das Erlernen von Gehorsam und Disziplin (das Bild des Krümmens des Häkchens macht dies besonders gut deutlich). Heute wird anders gelernt: lernen zu denken, zu handeln, lernen um des Lernens willen, lernen als Mittel zum Ziel der Veränderung. Diese angestrebte Veränderung kann die Person betreffen oder die Situation, in der sich der Lernende befindet. Was Sie u.U. bereits vermuteten: Deutschland ist laut ELLI-Index (European Livelong Learning Indicators) nur im unteren Mittelfeld im Vergleich mit den anderen Staaten der europäischen Union…

Was ist Lernen?
Laut der Definition von B. Reysen-Kostudis, Team Studienberatung der FU Berlin, ist es das:
– der Zuwachs von Wissen, Können und Selbstbewusstsein –
Als Lernziele werden genannt:
– Kompetenzen, Fachkompetenz, Methodenkompetenz, persönliche und soziale Kompetenz –

Weitermachen
Wer einmal anfängt, etwas zu lernen, der kann sich bald schon an den eigenen (kleineren oder größeren) Fortschritten erfreuen. Also ein Motivations-Motor ist: die Freude. Wir alle wissen, dass erfolgreiches Lernen immer auch eine Frage der Kontinuität des Lernens ist, der regelmäßigen Anwendung unseres Wissens und somit dessen ständige Überprüfung auf Aktualität und Richtigkeit. Und das hört nie auf. Ein guter Arzt geht laufend zu Fortbildungen. Ein Steuerberater wäre in kürzester Zeit kein guter Berater mehr, wenn er nicht laufend über Gesetzesänderungen im Steuerrecht informiert wäre. Auch von einem Ingenieur erwarten wir, das er immer auf dem neusten Stand der Technologie ist.

„Lernen ist Wachstum, ist Werden.“
„Lernen ist wie flussaufwärts zu rudern: Wenn man nicht weiterkommt, fällt man zurück.“

chinesische Sprichwörter

Studium für jedes Alter
Lebenslanges Lernen können wirklich alle. Kinder in der Kinder-Uni (8 – 12 Jahre). Von 6 Jahren bis 16 Jahren an muss man in Deutschland zur Schule gehen. In Ungarn sogar bis 18! Danach gibt es zwei, nein inzwischen drei Wege der weiteren Ausbildung: berufliche Ausbildung, Studium und die Kombination von beidem, das duale Studium. Für Berufstätige gibt es anschließend viele Angebote zu Weiterqualifizierung mittels Master und MBA. Bei einem bekannten Anbieter für nebenberufliche Hochschulstudien liegt das Alter der Teilzeit-Studenten zwischen 22 und 55. Und die Generation 50+ ist eine attraktive Zielgruppe für das Angebot der Seniorenstudien, in Frankfurt/Main z.B. auch „Universität des dritten Lebensalter“ genannt.
Lernen kann also jeder zu jeder Zeit. Warum hält sich dann das Vorurteil, dass jungen Menschen dies besonders leicht fällt? Vielleicht vergleichen wir auch Äpfel mit Birnen, wenn wir einerseits ein (Klein)Kind sehen, wie und wie schnell es etwas lernt, und einen Erwachsenen. Die Jungen sollen, können, wollen und MÜSSEN in jeder Gesellschaft lernen, um sich für die Zukunft fit zu machen.  Von ihnen wird unendlich viel erwartet und gefordert – aber auch gefördert und unermüdlich korrigiert! Ein Mensch ab 30 KANN sich weiterbilden (wenn er das möchte und es seine (Job)Situation erfordert). Wenn ein Mensch über 35 oder 40 sich nochmal in den Hörsaal setzt, dann wird das von der Umwelt oft kritisch hinterfragt, und gefragt: „Lohnt sich so ein Aufwand in Deinem Alter denn noch? Glaubst Du damit einen besseren Job zu bekommen?“…Was ich sagen will, ist dass die allgemeine Erwartungshaltung an die Lernenden verschiedener Lebensalter sehr verschieden ist.

KaWa Lernen
Das Lernen SPAß machen kann und soll, wird verstärkt nur lernenden Kindern zugestanden. Vera Birkenbihl, bekannte deutsche Managementtrainerin mit Spezialisierung für das Sprachen lernen, beschäftigt sich seit Langem mit dem Thema Gehirn-gerechtem Lernen. In dem kleinen Video erklärt sie uns, mittels ihrer Methode des KaWa’s, WIE unser Gehirn am Besten lernt (egal, wie alt der Schüler ist :-)). Der Lernerfolg ist garantiert!

Was haben Sie für Erfahrungen mit dem Lernen? Konnten Sie verschiedene Methoden ausprobieren? Teilen Sie sie uns mit! Vielen Dank!

(Autor: C. Amrhein| Foto: sherlock0574 |Bildbearbeitung: A. Korkis | Quellen: www.photocase , www.elli.org, www.fu-berlin.de, www.geo.de, www.studieren-berufsbegleitend.de, www.erfahrung-ist-zukunft.de, www.wikipedia.org )