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  • Wer arbeitet eigentlich auf einem Weihnachtsmarkt?

    Seit Jahrhunderten, ja seit Menschengedenken sind die Weihnachtsmärkte  gewachsenes Kulturgut des christlichen Abendlandes. Daraus entstand eine vielfältige Händlerschaft, die wiederum ihren Ursprung in den Zünften und Gilden des Handwerkes entstand. Die Handwerker gaben zum Verkauf….hier geht`s weiter.

    (Gastautor 2011: Rudi Neuser  / Bilder & Bearbeitung: A. Damayanti)

  • Kofi Annan liest auf der Lit.Cologne – das Literaturfestival in Köln 2013

    Was für eine Überraschung. Die Lit.Cologne wurde im Jahr 2001 auf die Beine gestellt und hat sich seitdem zum größten europäischen Literaturfestival entwickelt. Regelmäßig lockt die Lesereihe Bestsellerautoren aus der ganzen Welt nach Köln. Auch das Jugendprogramm wurde erheblich erhöht. Gratulation!
    Merken Sie sich bitte diese Termine in Kön 6. – 16. März 2013 vor.

    Lit Cologne 2013

    Namhafte Sponsoren, wie die RheinEnergie, Imhoff Stiftung und Lanxess machen es möglich. Das Kinderprogramm wurde u. a. ganz erheblich erweitert. Der Dank gilt den Sponsoren schon jetzt. Kann sich doch das Festival, jetzt, im 12ten Jahr so richtig weiter entwickeln.

    Das Kinderprogramm beginnt am 6. März  in der Schokoladenetage mit Heinz Janisch: Herr Jaromir und der Meisterdieb und endet mit Josephine Angelini mit „Göttlich verliebt“ am Samstag, den 16. März. Es wäre schade Ihnen das Gesamt-Kinder-Programm vorzuenthalten. Es ist so schön und vielseitig. Sie finden es hier.

    Am 6. März präsentieren außerdem Katty Salié und Dieter Moor die Gala zur Verleihung des Deutschen Hörbuchpreises 2013.

    7. März Daniel Cohn-Bendit & Florian Kessler im Brunosaal in Köln, die Veranstaltungsserie endet am 16. März mit unglaublich vielfältigen Lesungen wie z. B. mit Rainald Grebe und das Buch Dietmar Burdenski auf der MS RheinEnergie/Literaturschiff oder Kofi Annan im Gespräch mit Joschka Fischer über ein Leben in Krieg und Frieden.

    Ist ja noch ein wenig hin bis März. Planen Sie rechtzeitig Ihren Jahresurlaub 2013. Die Lit. Cologne sollte auf keinem Fall in Ihren Planungen fehlen. Nehmen Sie sich am Besten für die ganze Zeit Urlaub. Allein 8 Veranstaltungen finden am letzten Tag parallel statt. Da benötigt man schon einwenig Vorbereitung. Hier finden Sie Eintrittspreise und das Gesamtprogramm.

    Die Redaktion von mentoring4u wünscht Ihnen viel Spaß!

    (Autor: M. Weiss  /  Bildbearbeitung: M. Weiss  /  Quelle:www.lit-cologne.de)

  • Satiremagazin „Pardon“ zurück am Kiosk: Jubiläumsausgabe mit spitzer Feder und Spitzenautoren

    München (ots) – Fünfzig Jahre nach der Erstausgabe kommt am Nikolaustag 2012 das legendäre Satiremagazin „Pardon“ deutschlandweit an die Kioske zurück. Unter dem Motto „Feinsinn, Unsinn, Hintersinn“ bringt die Jubiläumsausgabe ein völlig neu entwickeltes Magazin an den Markt und die ganze Bandbreite von humoristischem Journalismus zurück in die Zeitschriftenlandschaft. Wir gratulieren und sind gespannt auf die Reaktion!

    Pardon Nikolaus Ausgabe 2012 Bild & Artikel: Eckart von Hirschhausen

    Für das Projekt haben sich prominente Satiriker, Karikaturisten, Journalisten und Schriftsteller zusammengefunden. Unter den Autoren sind Comedians wie Eckart von Hirschhausen und Florian Schröder. Mit exklusiven Beiträgen sind Schriftsteller wie Peter Härtling, Katja Berlin und Wladimir Kaminer dabei sowie eine Reihe von Star-Journalisten, darunter Harald Martenstein, Hellmuth Karasek und Hilmar Klute. Außerdem haben Persönlichkeiten der Zeitgeschichte von Rainer Langhans bis Harald Dzubilla am Heft mitgewirkt. Zudem erscheinen Beiträge von Dieter Nuhr, Vince Ebert, Woody Allen und sogar Heinrich Böll ist mit einem Humor-Klassiker vertreten.

    Was denkt Obama über die Deutschen? Wieso ist Sex so ungerecht verteilt? Was kann man von Putin lernen? In den Ressorts Gassenhauer, Herrschaften, Moneten, Dampfmaschinen, Turteleien und Mumpitz widmet sich das Heft Menschen genauso wie Politik und Gesellschaft. Selbst Gott ergreift das Wort und gewährt Einblicke in sein geheimes Tagebuch. „Wir haben die spitze Feder dem Holzhammer vorgezogen“, so die Chefredakteure Peter „Bulo“ Böhling und Daniel Häuser: „In Zeiten, in denen Print kaum eine Chance gegeben wird, wollen wir ein Heft vorlegen, das Spaß macht.“

    Art-Direktorin Mia Pfisterer: „Die Ästhetik für Pardon haben wir bewusst clean und wertig gehalten. Die alten Formen sind auf den Punkt erfrischt. Sogar der Teufel hat seine geliebte Melone an die wichtigsten Autoren verliehen.“

    Pardon Nikolaus Ausgabe 2012 Bild: Martin Claus

    Verleger Wolfram Weimer: „Die Legende kommt zurück. Eine ganze Generation lachte unter dem Markenzeichen des Teufelchen, das seine Melone lupfte. Das neue Magazin knüpft an die Pardon-Tradition anspruchsvollen Humors an.“

    „Pardon“ erscheint mit einer Startauflage von 70.000 Exemplaren und ist zu einem Copypreis von 5 Euro erhältlich.

    Interessante Berufe auf Mentoring4u : Lesen Sie hier „Wie werde ich Redakteur“

    (Quelle: Menyesch Public Relations  PM vom 5.12.2012  / Bilder: J. Glugla & Bearbeitung: M. Weiss  /  Internet: de.wikipedia.org/wiki/Pardon)

  • CBM fordert Abbau der Barrieren und setzt am Welttag der Menschen mit Behinderung Zeichen

    CBM verbindet – Helfen Sie mit!
    Solidaritätsbekundung in Frankfurt. Tausende Karten und Plakate flatterten am Montag, dem 3. Dezember 2012 an eine Wäscheleine geklammert über dem Main in Frankfurt. Die Christoffel-Blindenmission (CBM) hat anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung den Abschluss der Aktion „CBM verbindet – Helfen Sie mit!“ gefeiert. An der Leine befestigt waren Plakate mit Geschichten von vier Menschen mit Behinderungen aus Afrika und Lateinamerika. Dazwischen Teilnehmerkarten von 6.183 Bürgern, die mit ihrem Namen ihre Solidarität für Menschen mit Behinderungen in Entwicklungsländern zum Ausdruck gebracht haben.

    Dr. Rainer Brockhaus, Diana Ureta, Prof. Gesine Schwan
    Dr. Rainer Brockhaus, Diana Ureta, Prof. Gesine Schwan

    Beim Abschlussevent der Kampagne übergab Prof. Gesine Schwan, Präsidentin der Humboldt-Viadrina School of Governance, im Namen der Teilnehmer symbolisch eine Riesen-Karte an Diana Ureta aus dem CBM-Regionalbüro auf den Philippinen. Diana Ureta nahm auf dem Eisernen Steg die Karten stellvertretend für alle Partner der CBM und Menschen mit Behinderungen weltweit entgegen.

    „Solidarität ist etwas, das das Herz erwärmt – sowohl für diejenigen die sie empfangen, als auch für diejenigen die sie geben“ sagte Prof. Gesine Schwan.

    Und Diana Ureta war begeistert von den zahlreichen Teilnehmern: „Es ist unglaublich toll zu erleben, wie viele Menschen in Deutschland sich für behinderte Menschen in Entwicklungsländern einsetzen. Diese Karten zeigen uns, dass wir nicht alleine gelassen werden, sondern in Deutschland auf eine große Anzahl von Unterstützern bauen können. Vielen Dank im Namen aller Partner der CBM.“

    Weltweit gibt es eine Milliarde Menschen mit Behinderungen, 80 Prozent davon leben in Entwicklungsländern. Weil Solidarität nicht selbstverständlich ist, leben sie oftmals am Rande der Gesellschaft und sind von der Teilhabe am Berufsleben und Alltag ausgeschlossen. Deshalb forderte die CBM am Montag den Abbau der Barrieren, die Menschen mit Behinderungen den Zugang zur Arbeitswelt und Bildung erschweren.

    Gleichzeitig macht die CBM auf den Zusammenhang von Armut und Behinderung aufmerksam. „Oft bedingen sich Armut und Behinderung gegenseitig. Zum einen führt Armut dazu, dass eine schlechte medizinische Versorgung Behinderung verursacht oder eine angemessene Behandlung verhindert. Zum anderen geraten Menschen durch ihre Behinderungen oft in Armut, weil sie sowohl von Bildung als auch vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen sind“, so Dr. Rainer Brockhaus, Direktor der CBM.

    Solidaritätskarten mit Frankfurter Skyline

    Die CBM ist eine der größten und ältesten Organisationen für Entwicklungszusammenarbeit in Deutschland. Sie setzt sich seit über 100 Jahren für Menschen mit Behinderungen in Entwicklungsländern ein. Derzeit unterstützt die CBM 749 Projekte weltweit. Allein im Jahr 2011 wurden durch die Projektarbeit der CBM mehr als 36 Millionen Menschen gefördert, die behindert oder von einer Behinderung bedroht waren. Die CBM ist von der WHO als Fachorganisation anerkannt und hat seit 2002 Beraterstatus bei den Vereinten Nationen.

    (Pressemitteilung der CBM vom 3.12.2012)

  • Deine Weihnachtsmärkte 2012

    Weihnachtsmärkte 2012 von Aachen bis Zweibrücken.

    Die Redaktion von Mentoring4u wünscht Ihnen und Ihren Familien noch viel Spaß beim Erkunden der einzelnen Weihnachtsmärkte in Deutschland.
    Gute Reise!

    Aachen: 23. November – 23. Dezember 2012

    Berlin: 26. Novenber – 06.Januar 2013

    Celle: 29. November – 27. Dezember 2012

    Dortmund: 2.Dezember – 8.Januar 2013

    Essen: 21. Novemver – 23. Dezember 2012

    Frankfurt/M.: 26. November – 23. Dezember 2012

    Frankfurt/O.: 26. November – 23. Dezember 2012

    Gelsenkirchen: 23 . November – 23. Dezember 2013

    Hamburg: 26. November – 23. Dezember 2012

    Itzehoe: 26. November – 31. Dezember 2012

    Jena: 26. November – 23. Dezember 2012

    Kassel: Märchenweihnachtsmarkt vom 26. November – 23. Dezember 2012

    Limburg: Limburger Christkindlmarkt vom 23. November – 29. Dezember 2012

    München: 26. November – 24. Dezember 2012

    Nienburg: 30. November – 23. Dezember 2012

    Offenburg: 27. November – 23. Dezember 2012

    Plauen: 27. November – 23. Dezember 2012

    Quedlinburg: 30. November – 23. Dezember 2012

    Radebeul: 01.12&o212.2012/08.12&09.12.2012/15.12&16.12.2012

    Stuttgart : 28.November – 23.Dezember 2012

    Templin: 13. Dezember – 16. Dezember 2012

    Uslar: 30. November – 23. Dezember 2012

    Völkermarkt: 01.Dezember – 24. Dezember.2012

    Wiesbaden: Eröffnung des Sternschnuppenmarktes am 27. November-23.Dezember 2012

    Xanten: 23. November – 23. Dezember 2011

    Zweibrücken: 26. November – 11. Dezember 2011

    Viel spaß Wünscht euch das Mentoring4u Team!!!

    (Autor: Y.Tutucu  /  Bild & Bearbeitung: A. Damayanti  /  Quelle: Städte)

  • Mission Musik bei der Bundeswehr? Militärmusikdienst


    (Bild: Wachbatallion beim Bundesministerium für Verteidigung)

    Bundeswehr als Arbeitgeber?
    Es gibt bei der Bundeswehr nicht nur Berufe, die mit der Waffe zu tun haben. Neben dem Truppendienst gibt es drei sogenannte militärische Fachdienste:

    • Geoinformationsdienst
    • Sanitätsdienst
    • Militärmusikdienst


    (Bild: Wehrbereichsmusikkorps 1 Neubrandenburg)

    Hier spielt die Musik
    Der Militärmusikdienst der Bundeswehr verfügt heute über vier Einheiten mit besonderer Aufgabenzuweisung:

    • Stabsmusikkorps der Bundeswehr (Berlin) – protokollarischer Ehrendienst
    • Musikkorps der Bundeswehr (Siegburg) – repräsentative Konzerttätigkeit und protokollarischer Ehrendienst in Westdeutschland
    • Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr (Hilden/Düsseldorf) –  zentrale Aus- und Weiterbildung der Angehörigen des Militärmusikdienstes
    • Big Band der Bundeswehr (Euskirchen) – Schwerpunkt Öffentlichkeitsarbeit und Nachwuchsgewinnung
    • 14 Musikkorps mit 4 Luftwaffen-, 2 Marine- und 8 Musikkorps des Heeres bzw. der Streitkräftebasis

    Die fachliche und (teilweise) truppendienstliche Leitung des Militärmusikdienstes obliegt dem Leiter Militärmusik und Leiter Zentrum Militärmusik der Bundeswehr in Bonn. Im Rahmen der derzeit laufenden Bundeswehrreform wird auch der Militärmusikdienst umorganisiert.

    Zwischen Tradition und Moderne
    Die Militärmusik ist Teil von Tradition und soldatischem Brauchtum innerhalb der Bundeswehr, indem sie mit ihren spezifischen Mitteln, wie in großer Blasorchesterbesetzung, verschiedensten Kammermusikensembles jeweils anlassbezogen immer für den guten Ton sorgt und Musik am Puls der Zeit präsentiert.

    Musik als integrativer und kultureller Auftrag
    Im Jahre 2007 erfolgte die erstmalige Verortung des Militärmusikdienstes innerhalb der Gesamtorganisation der Streitkräfte durch die sogenannte  Teilkonzeption Militärmusik, (TK MilMusBw) die Bedeutung, Grundlagen und Möglichkeiten von Musik – Militärmusik – als Macht eigener Größe für die Bundeswehr festschreibt und so die Basis für die Auftragserfüllung bildet.
    Der Militärmusikdienst versteht sich selbst als essentieller kultureller Beitrag für die Bundeswehr, da er emotional wirkungsvoll integrativ für die Truppe selbst, in die Öffentlichkeit und im Rahmen von Einsätzen auch international Wirkung entfaltet.

    Seine musikalisch vielfältige Präsenz korrespondiert dabei mit kultureller Kompetenz gerade auch über interkulturelle Grenzen hinweg und bietet so Möglichkeiten zum Dialog an, wenn Sprache dafür zu versagen droht.
    Militärmusiker waren und sind seit jeher „global player“, die mit klingender Symbolik die Streitkräfte repräsentieren und mit der ihnen eigenen künstlerischen Aktivität Zeremoniell und Konzert verbinden.

    Bundeswehrinterne Ausbildung zum Musiker
    Eine eigene Ausbildungs- und Verwendungsreihe innerhalb      der Bundeswehr ermöglicht interessierten und vorgebildeten   MusikerInnen eine anspruchsvolle und qualifizierte Möglichkeit   zur Professionalisierung ihres instrumentalen Könnens mittels eines Studiums, das in Zusammenarbeit zwischen dem Militärmusikdienst und der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf durch das Ausbildungsmusikkorps durchgeführt wird.

    (Bild: Orchestermusik beim Bund)


    Mal schnuppern?

    Für interessierte BewerberInnen bietet sowohl die Militärmusik selbst, als auch die Karriereplanung Bundeswehr vielfältige Möglichkeiten zur Information an. Der Militärmusikdienst der Bundeswehr veranstaltet jährlich einen eigenen Musikwettbewerb unter dem Motto „Bw-MUSIX“, der gerade für Jugendblasorchester die Möglichkeit bietet sich mit der Militärmusik auszutauschen und so erste Erfahrungen mit Musik in Uniform zu sammeln.

    Schon mal an ein Praktikum im Bereich Militärmusik gedacht?
    Dann gibt es hier viele Infos für Leute ab 16 Jahre. Fragen? Schreibt uns hier im Kommentar oder an redaktion@mentoring4u.de .

    (Autoren: Dr. M. Heidler, Major der Bundeswehr, Zentrum für Militärmusik, Bonn;
    C. Amrhein, Mentoring4u; Quellen: www.militaermusik.bundeswehr.de;
    www.berlintattoo.com
    ; Archiv www.mentoring4u.de)

  • Altenpflege erfährt Attraktivitätsinitiative

    Solange ein Familienvater seine Familie nicht von seinem Gehalt ernähren kann, solange wird es auch nicht genügend Fachkräfte im Bereich Altenpflege geben. Der Wegfall der Wehrpflicht machte es deutlich. Ohne den (kostengünstigen) Einsatz von Zivildienstleistenden wurde in der Altenpflege ein eklatanter Fachkräftemangel deutlich sichtbar. Das Versäumnis der Beteiligten, rechtzeitig mit Maßnahmen gegenzusteuern zeigte Wirkung. Auf 100 offene Stellen kommen 37 Arbeitssuchende!

    Die Verständigung zwischen Ländern und Bundesagentur für Arbeit macht den Weg zum ersten, bundesweiten Ausbildungspakt für den Bereich der Altenpflege frei.

    Zur Sicherung des Fachkräftebedarfs in der Altenpflege hat die Bundesregierung unter Federführung des für die Altenpflegeausbildung zuständigen Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) mit Beteiligung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS), des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im vergangenen Jahr die „Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive Altenpflege“ gestartet. Zielvereinbarungen wurden entwickelt, durch die die Aus-, Fort- und Weiterbildung in der Altenpflege gefördert und die Attraktivität des Berufs- und Beschäftigungsfeldes erhöht werden soll.

    Bundesfamilienministerin Kristina Schröder äußerte sich erleichtert: „Wir haben einen Durchbruch erzielt, der helfen wird, den Fehlbedarf an Pflegekräften in den kommenden Jahren deutlich zu reduzieren“, sagte sie in Berlin. Ihr Staatssekretär Lutz Stroppe, der die Verhandlungen geführt hatte, ergänzte u. a. : „Die Altenpflege ist ein stark wachsender Dienstleistungssektor mit hervorragenden beruflichen Perspektiven. Gute Pflege ist ohne gut ausgebildetes und motiviertes Personal nicht möglich. Mit der Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive haben sich Bund, Länder und Verbände auf ein gemeinsames Vorgehen verständigt, mit dem die Ausbildungszahlen über die Laufzeit des Ausbildungspaktes von drei Jahren jährlich um 10 Prozent gesteigert werden sollen.“

    Die saarländische Staatssekretärin Gaby Schäfer: „Es ist gelungen, bei Erhaltung der Qualität ein gemeinsames Fundament für die Pflegeausbildung zu schaffen, aber auch über Aufstiegsperspektiven und attraktive Weiterbildungsangebote neue Anreize zu setzen, um dem Fachkräftemangel in der Pflege entgegen zu wirken.“

    Niedersachsens Sozialministerin Aygül Özkan sagte stellvertretend für die Arbeits- und Sozialministerkonferenz (ASMK): „Ich begrüße den ersten Pflegepakt für ganz Deutschland. Wir alle müssen mehr Menschen für den Beruf der Altenpflege gewinnen. Die Menschen werden immer älter, chronische Erkrankungen nehmen zu, die Gefahr an mehreren Krankheiten gleichzeitig zu erkranken, steigt. Gleichzeitig nimmt die Zahl der jungen Menschen ab. Ich freue mich besonders darüber, dass der Bund zugesagt hat, die Kosten des dritten Umschulungsjahrs wieder zu übernehmen. Niedersachsen ist direkt nach Auslaufen der Bundesförderung in die Bresche gesprungen und hat alle ausbildenden Betriebe von den Umschulungskosten freigestellt.“

    Der Präsident der Kultusministerkonferenz, Senator Ties Rabe, erklärte: „Die Länder sehen sich in der Pflicht, die Qualität der Altenpflegeausbildung zu sichern, denn die Versorgung der ambulanten und stationären Altenpflegeeinrichtungen mit gut ausgebildetem Fachpersonal bildet die Grundlage für eine qualitativ hochwertige Pflege. Die Verhandlungen haben zu einem guten Ergebnis geführt. Ausbildungsverkürzungen bei beruflichen Weiterbildungen erfolgen nur dann, wenn sie fachlich verantwortet werden können.“

    Raimund Becker von der BA äußerte sich ebenfalls zufrieden: „Durch den gefundenen Kompromiss wird die Attraktivität für Pflegeberufe verbessert. Damit gelingt es schneller, einen Beitrag zum Abbau des Fachkräftemangels in der Pflege zu leisten.“

    In dem rund 50 Seiten umfassenden Vereinbarungstext werden Zielvereinbarungen zu folgenden Feldern getroffen:

    • Verstärkte Ausbildungsanstrengungen und bedarfsorientierte Erhöhung der Ausbildungskapazitäten bei Einrichtungen und Schulen
    • Erschließung des Nachqualifizierungspotenzials in der Altenpflege
    • Weiterbildungsförderung durch die Agenturen für Arbeit und Jobcenter
    • Weiterentwicklung der Pflegeberufe
    • Verbesserte Anerkennung im Ausland erworbener Qualifikationen im Pflegebereich
    • Vereinbarkeit von Familie und Beruf / Familie und Ausbildung in der Altenpflege
    • Attraktive Arbeitsbedingungen in der Altenpflege
    • Gesellschaftliche Bedeutung des Berufsfeldes durch Öffentlichkeitsarbeit fördern
    • Rahmenbedingungen für die Altenpflege verbessern
    • Chancen der (Arbeitnehmer-)Freizügigkeit (in der EU) nutzen

    Zu den vielfältigen Zielvereinbarungen gehören u. a. die Steigerung der Ausbildungszahlen in jedem Jahr der Ausbildungsoffensive um 10 Prozent, die Wiedereinführung der dreijährigen Umschulungsförderung durch die Bundesagentur für Arbeit für die Laufzeit der Vereinbarung bei gleichzeitiger Stärkung der Möglichkeit zur Ausbildungsverkürzung bei entsprechenden Vorkenntnissen, die Nachqualifizierung von bis zu 4.000 Pflegehelferinnen und Pflegehelfern zur Altenpflegekraft, die Steigerung der Attraktivität des Berufsfeldes z. B. durch verbesserte Gesundheitsförderung, einen ausgewogeneren Personalmix, leistungsgerechte Vergütung und eine gemeinsame Kampagne zur verstärkten Wertschätzung dieses Berufsfeldes in der Gesellschaft.

    Partner der Offensive sind neben den beteiligten Bundesministerien die korrespondierenden vier Fachministerkonferenzen der Länder (Arbeits- und Sozialministerkonferenz, Gesundheitsministerkonferenz, Kultusministerkonferenz sowie Jugend- und Familienministerkonferenz), die Wohlfahrtsverbände, die Verbände der privaten Einrichtungsträger, die Berufs- und Fachverbände der Altenpflege, die Kostenträger, die Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände, die Gewerkschaft ver.di und die Bundesagentur für Arbeit.

    Der offizielle Start der Offensive wird mit der öffentlichkeitswirksamen Unterzeichnung des Vereinbarungstextes zeitnah erfolgen. Umgesetzt werden die vereinbarten Maßnahmen in einem Zeitraum von drei Jahren bis zum Ende des Jahres 2015.

    Berufe rund um dieses Thema?

    Wir haben einige, über die wir hier auf Mentoring4u berichteten für Euch aufgelistet:
    Heilerziehungspfleger/in
    Physiotherapeut/in
    Heilerziehungspfleger/in
    Altenpfleger/in

    (Autor: M. Weiss  /  Bild und Thumb: haifisch 2 Markus Hein / pixelio.de  /  Bild und Thumbbearbeitung D. Balci und Y. Tutucu  / Quelle: Auszüge aus Pressemitteilung Nr. 108/2012 des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend)

  • A-d-S-f-los! – „Auf die Socken, fertig,los!“ – Die Mentoren-Initiative für Berufesucher 2012

    Was soll ich mal machen, wenn ich mit der Schule fertig bin?

    Diese zentrale Frage stellt sich jeder Schüler irgendwann. Wenn nicht, dann sind es die Eltern und Großeltern, die das gern wissen wollen. Und?

    Der Denker von Auguste Rodin
    (Quelle: http://www.musee-rodin.fr/en/collections/sculptures/thinker)

    Was tun, wenn Berufspraktika, Ausbildungsberatung und Gespräche mit den Freunden und der Familie nicht die gewünschte Klarheit bringen?

    Auf die Socken fertig los

    A-d-S-f-los! Die Mentoren-Initiative

    Schule und Wirtschaft sollten ein starkes Band flechten. Schüler können zwar theoretisch viel für die Zukunft (auswendig)lernen, aber wenn es um das konkrete Berufsleben geht, bleibt die Unsicherheit.

    • Was ist das eigentlich für ein Beruf?
    • Was mache ich da den ganzen Tag?
    • Was habe ich für Weiterbildungs- und Ausstiegschancen?
    • Wie kann ich von jemanden erfahren, wie die Zukunftschancen für die Berufe sind, die ich klasse finde?
    • …

    Die Alfred-Nobel-Schule in Berlin Neu-Kölln hat die immer wiederkehrenden Fragen der Schülerschaft gehört. Mit der ConActivity KG, Division „Mentoring4u“, ist sie eine Partnerschaft eingegegangen, um bei der wichtigen Lebensentscheidung zu unterstützen.


    (Mentoring4u: Lehrerkollegium der Alfred-Nobel-Schule  während der A-d-S-f-los! Mentoren-Initiative 11-2012)

    Schon zum dritten Mal fand die Mentoren-Initiative ONSITE statt. D.h. die Mentoren aus Berliner Unternehmen und dem Bundesgebiet sind in die Abschlussklassen gegangen, um diese brennenden Fragen der jungen Nachwuchsgeneration zu beantworten.


    (Mentoring4u: Mentoren der A-d-S-f-los! Mentoren-Initiative 11-2012, Alfred-Nobel-Schule, Berlin)

    Über 200 Schüler, die an diesem Tag ihre „Role Models“ ohne bürokratische Hindernisse befragten, konnten nach dem Gespräch im Plenum der Klassen, in Einzelgesprächen mit Mentoren ihrer Wahl näheres zu ihren Möglichkeiten einer (dualen) Ausbildung oder Praktika bei den jeweiligen Firmen machen.

    Nächstes Jahr werden die A-d-S-f-los! Mentoren wieder  in der Alfred-Nobel-Schule sein. Das ist inzwischen Tradition.


    Mehr A-d-S-f-los! Info für:

    Lehrer/Schulen, Unternehmen und natürlich unsere zukünftige Mentoren.

    Autor: C. Amrhein, Mentoring4u/Quelle: Archiv, www.musee-rodin.fr, www.alfred-nobel-schule.de

  • Zukunft, Integration und Konflikt gibt einen Preis für zwei!

    Feierliche Übergabe durch Regina van Dinther, MdL des NRW Landtages, für die besten Artikel im Rahmen unseres Wettbewerbes „Junge Redaktion„.

    Preisträger: Andy Fechner und Regina van Dinther, CDU MdL NRW Landtag (Photo: J. Hess)

    Ausgewählt wurden Andy Fecher,  18 Jahre, Adolf Reichwein Gymnasium, Oberstufe  Heusenstamm für seinen Beitrag zum Thema Zukunft und Ayse Yildiz, Uni Marburg, Orientwissenschaften mit Ihrem Beitrag Integration und Konflikt. Übergeben wurde der Preis anlässlich des 2. Deutschen Mentorentages in Frankfurt/M von Regina van Dinther, CDU, Mitglied des NRW Landtages.

    Preisträgerin Ayse Yildiz mit Regina van Dinther, CDU MdL NRW Landtag (Photo: J.Hess)

    Der Preis „Junge Karriere“ wird gestiftet von unserem Partner, der Personalberatung ConActivity, er beinhaltet eine persönliche Potentialanalyse und die Suche nach einem geeigneten Mentor und Praktikum.

    (Autor: M.Weiss  /  Bilder und Bearbeitung: J. Hess)

  • Impressionen: Haben Musiker eine Chance in der Wirtschaft?

    Musikalisch und abgebrochener Schulabschluß. Wer hat da noch den Mut eine musikalische Karriere einzugehen. Über Stock und Stein und mit Hindernissen zum ausgezeichneten Berufsmusiker, Führungskraft und Autor mit der Bundeswehr.

    Dr. Manfred Heidler, Major der Bundeswehr (Photo: Y. Tutucu)

    In Führungspositionen Unternehmen beobachten, völlige Entspannung mit der Musik in der  Freizeit zu finden. Beruf und Talent unter einen Hut zu bringen.
    Dr. Andreas de Forestier erläutert, wie viel Spaß es bringt Musiker in Unternehmen zu integrieren.

    Diskussionsrunde: Major Heidler, Andreas de Forestier, Dr. Andreas de Forestier, Aufsichtsratsvorsitzender consultingpartner AG; Oskar Burmann, Klavier; Lisi Burmann, Sängerin; Ralf Schröter , Geschäftsführer Sound‘n Scripture (Photo: Y. Tutucu)

    Unterstützung von guten Künstlern steht fürRalf Schröter an erster Stelle. Dafür hat er Anfang des Jahres die Singer Songwriter Akademie gegründet.

    Ralf Schröter, Geschäftsführer Sound‘n Scripture und Gründer (Photo: Y.Tutucu)

    Lisi Burmann und Ihr Bruder sind  die ersten Stipendiaten der Singer Songwriter Akademie. Welche Möglichkeiten stehen den beiden nun offen? Lesen Sie hier mehr.

    Oskar Burmann (Photo: Y.Tutucu)

    Oskar steckt im Studium, seine Schwester Lisi möchte nächstes Jahr das Abi machen. Während einer Aufführung in einer evangelischen Kirche entdeckte Ralf Schröter diese beiden Talente.

    Lisi Burmann (Photo: Y.Tutucu)

    (Autor: M. Weiss  /  Bilder: Y. Tutucu  Bearbeitung M. Weiss)