mentoring4u

Blog

  • Resumée: Mentoren-Initiative „Auf die Socken, fertig, los!“ im November 2011

    Mentoren als Mittler zwischen den Welten. Die Mentoren-Initiative „Auf die Socken, fertig, los!“ geht seit sechs Jahren mit Mentoren aus Wirtschaftsunternehmen in Deutschlands Schulen und Hochschulen.

    Sie wissen nicht was das für eine Initiative ist?
    Die unter der Schirmherrschaft von Dr. Kristina Schröder, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend regelmäßig stattfindenden Mentoren-Initiativen “Auf die Socken, fertig, los!” für Schüler und „Führungskräfte schenken Studenten ZEIT“ wurden 2005 von Martin Weiß, Geschäftsführender Gesellschafter der ConActivity KG, ins Leben gerufen.

    Warum?
    Wir leben alle in einer Welt und diese Welt setzt sich aus zahlreichen, nebeneinander existierenden Kosmen zusammen. Theoretisch ist es zwar möglich soziale, kulturelle und traditionelle Milieus zu durchbrechen (nach dem Motto „Vom Tellerwäscher zum Millionär“), aber das bleibt die Ausnahme. Besonders die Berufswünsche und spätere Berufswahl von jungen Menschen werden häufig von der Familie und dem engeren Umfeld geprägt, will sagen: „Man wird was man kennt“(über Vorbilder und aus Erzählungen von anderen).

    Darum Mentoring4u
    Die Mentoren-Initiative „Auf die Socken, fertig, los!“ bietet Schülern die Möglichkeit, Fach- und Führungskräfte kennen zu lernen, die über ihre Berufserfahrungen sprechen. Es gibt eben mehr als die seit Jahrzehnten üblichen Berufsbilder für Mädchen und Jungen. Wir berichteten schon anlässlich des Girls Day dazu.

    Mit der Mentoring4u Mentoren-Initiative bringen wir junge Menschen und Vertreter von Wirtschaftsunternehmen zusammen. Denn aus Erfahrung wissen wir: frühzeitige Information und direkter Kontakt zu Unternehmen unterstützt die Berufsorientierung und die Karriereplanung. Unsere Mentoren etablieren als Botschafter ihres Unternehmens den direkten Zugang zum Nachwuchs. Mentoren und Schüler profitieren gleichermaßen von diesem Austausch. Übrigens: in jeder Schule werden im Anschluss an Veranstaltung die Mentoren-Favoriten des Tages nominiert!

    Der gerade abgeschlossene Martinstags-Zyklus der Mentoren-Initiative „Auf die Socken, fertig, los!“ (11.11. bis 23.11.2011) fand diesmal in den vier folgenden Schulen statt:

    Hohenstein-Schule (Werkrealschule), Stuttgart-Zuffenhausen
    Die Auftaktveranstaltung am 11.11.2011 (Martinstag) fand dieses Mal wieder in Stuttgart statt. Die Hohenstein-Schule, zum ersten Mal als Veranstaltungsort dabei,  ist bereits sehr aktiv und bietet ihren Schülern Unterstützung bei der Berufsorientierung. Unter anderen mit den Berufen rund um den Hotelbetrieb begeisterte Anja Nauerz vom Steigenberger Graf Zeppelin die Schüler. Hier erfahren Sie mehr über unsere Mentoren in der Hohenstein-Schule.

    Bismarckschule (Gymnasium), Elmshorn
    Die Bismarckschule in Elmshorn nahm am 16.11. 2011 zum ersten Mal teil. Im eher strukturschwachen Norden von Hamburg trafen sich unsere Mentoren mit sechs teilnehmenden 12. Klassen und stießen auf reges Interesse. „Für mich war es besonders beeindruckend, mit Schülerinnen und Schülern in ganz direkten Kontakt zu kommen. Zum ersten Mal Mentorin zu sein war für mich persönlich sehr motivierend; das gibt mir Kraft meinen Beruf im Bereich MINT weiter auszuüben. Ich fühlte, dass ich ein Vorbild für die nächste Generation von Wissenschaftlerinnen sein kann“, sagte unsere Mentorin Ulla Vainio, Deutsches Elektronen-Synchrotron (DESY), Physikerin in Hamburg. Mehr erfahren Sie hier.

    Alfred-Nobel-Schule (Sekundarschule und Staatliche Europaschule), Berlin-Neukölln
    Nachdem die erste Veranstaltung im Februar 2011 ein großer Erfolg war, konnte die Alfred-Nobel-Schule zum zweiten Mal an der Mentoren-Initiative am 18.11.2011 teilnehmen. Zur Motivation der Mentoren sagte uns unser langjähriger Mentor Wolfgang von Eckartsberg aus Berlin: „Ich persönlich fand besonders die Tatsache motivierend, dass wir es mit Schülern zu tun hatten, deren soziales Umfeld „schwierig“ ist.“ Ganz besonders interessant war für die Schüler, das es eine aus ihrer Mitte sozusagen geschafft hatte. Sonja Brei, aufgewachsen, zur Schule gegangen und heute noch wohnhaft in Neukölln, leitet heute die Abteilung Treasury der ALBA Group Plc. & Co Berlin. Frauen haben Chancen auf interessante Berufe. Dafür weicht aber auch ihre Arbeitszeit etwas von der normalen Zeit ab. „Eine 50 + Stunden Woche ist für mich keine Seltenheit, aber wenn die Familie dahintersteht ist auch das kein Problem„, gestand sie. Lesen Sie hier, welche weiteren Mentoren des 2B-Mentor Netzwerkes diesmal in der Alfred-Nobel-Schule vor Ort waren.

    Auf die Socken fertig los Bild, Artikel

    Hostato-Schule (Haupt- & Realschule), Frankfurt – Höchst
    Die Hostato-Schule in Frankfurt-Höchst, einem Viertel mit hohem Migrantenanteil in der Schülerschaft, wurde ebenfalls zum ersten Mal zur Teilnahme nominiert. Unser Mentor Heiko de Vries von CSC, Finance Director Healthcare EMEA, war für den Tag aus Wiesbaden angereist: „In allen der fünf besuchten Klassen gab es mindestens zwei bis drei Schüler, die den Eindruck vermittelten, dass sie sich aktiv für ihre Zukunft interessierten und schon Ziele für sich gefunden haben, die sie realisieren wollen und auch können.“ Lesen Sie hier mehr über die Mentoren-Initiative „Auf die Socken, fertig, los!“ am 23.11.2011 in der Hostato-Schule.

    Einige Zahlen zur Mentoren-Initiative „auf die Socken, fertig, los!“ für den Martinstags-Zyklus vom 11.11. bis 23.11.2011:
    über 50 Mentoren
    Branchen:
    Industrie, Dienstleistung, Beratung, Logistik, Banken & Versicherung, Film & Medien, Hotellerie, Wissenschaft & Forschung
    4 Schulen
    = fast 500 erreichte Schülerinnen und Schüler

    Und was sagen die Schüler?
    Die teilnehmenden Schüler der 8., 9., 10. und 12. Klasse waren insgesamt begeistert von der Möglichkeit, so nah an Menschen aus der Berufswelt heranzukommen. Neue Berufsbilder und Karrierewege konnten sie kennenlernen. Es wurde aufmerksam zugehört und anschließend sehr viele Fragen gestellt.
    Einige Schüler konnten bereits in den anschließenden Einzelgesprächen mit den Mentoren konkret über Praktika, duale Studienplätze und Ausbildung in den jeweiligen Unternehmen sprechen. Auf den vergangenen Veranstaltungen konnten sich Mentoren und Mentee-Beziehungen entwickeln. Mentoring4u gratuliert, wir werden weiter darüber berichten.

    Das 2B-Mentor Netzwerk
    Ihr Unternehmen möchte bei der nächsten Mentoren-Veranstaltung Mentoren in Schulen/ Hochschulen entsenden?

    Werden Sie Mentor und Mitglied in 2B-Mentor Netzwerk. Rufen Sie uns an unter 069/9623-1985 und 069/8700-1760 oder schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de.

    Das Mentoring4u-Team bedankt sich bei allen, die unsere Mentoren-Initiativen schon jetzt aktiv unterstützen!

    (Autor: C. Amrhein | Photos: neelz (Artikel), A. Hennes, Bearb. A. Korkis (Thumb) www.photocase.de | Quellen:  www.mentoring4u.de)

  • Mentoren an der Alfred-Nobel-Schule Berlin Neukölln am 18. November 2011

    Mentoren schenken Schülern einen Tag ZEIT. Leider werden auch im Winter die Mentoren kurzfristig krank oder haben kurzfristig berufliche Termine. Das geht immer vor. Trotz des bitterkalten Wetters haben 7 Mentoren den Weg zur Alfred-Nobel-Schule gefunden. 4 Klassen waren beteiligt. Was für ein Glück im Unglück. Mit nur 6 1/2 Mentoren über den Tag, hatten die Schüler diesmal viel mehr Zeit für das direktes Gespräch.


    Aus der Alba-Group war die junge Chefin der Finanzabteilung gekommen und stellte ihren Werdegang von der Banklehre bis zu dem Eintritt in ein Industrieunternehmen von Weltrang beeindruckend vor. Eine nachahmenswerte Karriere, ist sie doch selbst Neuköllnerin und lebt heute hier in ihrem Kiez. Alba, bekannt auch als Sponsor von Alba Berlin ist eines der größten Recyclingunternehmen der Bundesrepublik. Tätig aber nicht nur in der Entsorgung, sondern auch im Rohstoffhandel, der Abfall- und Kreislaufwirtschaft, Wertstoff- und Facility Management. Mit unglaublich vielseitigen Jobangeboten. Besuchen Sie doch mal die Websiteder Alba-Group.

    Mentorenteam: Oberleutnant Birger Gädt und Sonja Brei

    Die Stiftung Naturschutz Berlin stellt das freiwillige ökologische Jahr vor. Jährlich werden 170 Plätze für junge Menschen, die sich im Naturschutz beteiligen möchten, angeboten. Die Auswahl an Einsatzstellen ist riesig. Ob Naturschutzverein, Waldkindergarten, Öko-Bauernhof, Umweltlabor, Solarverein oder Bioladen – die Möglichkeiten und Aufgaben sind vielfältig.

    Fragen zu  IT Jobs bei der Deutschen Rentenversicherung, aber auch, wie sicher die Rente ist wurde eingehend diskutiert. Wertere Informationen zum Beruf „Fachinformatiker“ finden Sie auch in unserem Online Mentoring mit der Deutschen Rentenversicherung. Hier finden Sie weitere Informationen zu freien Ausbildungsplätzen.

    Perspektive als Busfahrer im ÖPNV und der Touristik Kilometermillionär? Ja, das ist ein Ausbildungsberuf. „Ich dachte das ist ein Führerschein?“ Diese Frage hat Bastian Roet vom Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer nicht das erste Mal gehört als er die Ausbildungsberufe im Personenverkehr vor einer Schulklasse vorgestellt hat. Und sicher werden wie in der Alfred-Nobel-Schule noch viele Schüler etwas verdutzt sein wenn Sie hören, dass der Busfahrer in Wirklichkeit »Berufskraftfahrer« heißt und die Azubis im Verkehrsunternehmen eine dreijährige Ausbildung hinter sich bringen, bevor sich aufmachen dürfen »Kilometermillionär« zu werden. Mit dem Bus zu Schule oder auf Klassenfahrt, das ist für fast alle Schüler eine Selbstverständlichkeit.

    Photo BDO

    „Was dahintersteht ist leider nur wenigen Schülerinnen und Schülern bekannt, wenn sie gemeinsam mit ihren Eltern über eine passende Ausbildungsstelle nachdenken, oder mit den Lehrern über Jobs mit Zukunft diskutieren.“ fasst Roet die Gespräche mit den Berliner Schülern zusammen. Genau deswegen hat sein Verband auch die Infokampagne www.werd-Busfahrer.de ins in Netz gestellt, um zu informieren und mit dem ein oder anderen Vorurteil aufzuräumen. Neben dem Ausbildungsberuf des Berufskarftfahrers können sich angehende Azubis auch zur Fachkraft im Fahrbetrieb ausbilden lassen und damit zu echten Allroundern im ÖPNV werden. Hier wird neben der Qualifikation als Fahrer auch kaufmännisches und spezielles verkehrstechnisches Wissen erworben. „Wie können wir Buslinien effektiver machen, Routen optimieren und mehr Kunden für eine Monatskarte begeistern?“ Das sind alles Fragen für die angehenden Fachkräfte im Fahrbetrieb, kurz FiF. Wer dann schon etwas Erfahrung gesammelt hat, den Kontakt mit Menschen mag und auch mal etwas länger unterwegs sein möchte, kommt in der Bustouristik schnell einmal quer durch Europa. Fahrer die zukünftig die Verantwortung für die Sicherheit von 50 Fahrgästen tragen sollen, werden dafür gut ausgebildet und können sich über einen Job mit echter Perspektive freuen. Zum einen gehen viele der jetzigen Fahrer in den kommen Jahre in Rente, zum anderen steigen wegen der hohen Spritpreise immer mehr Menschen ermäßig in den Bus. Oder sie wollen etwas für die Umwelt tun, der Bus ist nämlich nicht nur das sicherste, sondern auch das umweltfreundlichste Verkehrsmittel.

    Mentoren im Gespräch Herr Neumann (DRV) & Herr Roet (BDO)

    Übrigens, die Ausbildung kann man schon mit 17 Jahren beginnen und bei bestandenem Führerschein mit 18 Jahren erste Erfahrungen im Linienverkehr sammeln. Zuerst nur auf Touren bis 50 Km Umkreis, denn auf große Fahrt geht es erst mit bestandener Ausbildung. Sie verteilten Broschüren über die Firma und/oder die angebotenen Ausbildungsmöglichkeiten.

    Wolfgang von Eckartsberg, ehemaliger Direktor der Deutschen Bank Berlin stellt seinen Werdegang vor und weist daraufhin, wie wichtig eine fundierte Ausbildung vor dem Studium sein kann.  Dieser Argumentation schließt  sich Martin Weiss, Gründer der Mentoreninitiative, gerne an. Auch er ist gelernter Bankkaufmann. Den Hinweis, dass es aber auch in vielen anderen Branchen interessante Möglichkeiten, wie z. B. den Hotelkaufmann/frau lässt er gelten. Gerade die Flexibilität, die sich Hotelkaufleuten durch ihre Einsatzmöglichkeiten in verschieden Plätzen der Welt bieten haben es ihm angetan. Sein weiteres Anliegen ist die Möglichkeit ohne Abi zum Studium vorzustellen. Lesen Sie dazu bitte unseren Artikel.

    Ganz besonders interessante Berufsbilder bietet auch die Bundeswehr. Gibt es doch kaum ein Unternehmen in Deutschland, das in so vielen Berufsfeldern die Aus-und Weiterbildung anbietet. Auch über Kasernenstreichungen, Auslandseinsätze und deren Risiken wird lebhaft in den Klassen diskutiert.

    (Autor: M. Weiss   /  Bilder: M. Weiss, BDO, Alfred Nobel Schule   /  Bildbearbeitung: D. Balci  /  Quellen: www.alfred-nobel-schule.de , http://www.bdo-online.de ,  www.albagroup.de , www.deutsche-rentenversicherung.de ,  www.stiftung-naturschutz.de )

  • Auf der Kinderstation in Valencia liegt das Kind ….

    … mit dem bisher niedrigsten von mir gemessenen MUAC (Mid Upper Arm Circumference): Sechsundneunzig Millimeter. Ah, schon wieder eine Stelle, an der ich medizinischen Belang unterbringen kann! Was ist eigentlich ein MUAC und was macht ihn so bedeutend? Weiter lesen Sie hier.

    Ärzte für die Dritte Welt

    Es ist unglaublich unter welchen Bedingung die Ärzte in der Dritten Welt arbeiten müssen. Und trotz allem sind sie dort. Diese Stellenanzeige erreichte uns:

    Ehrenamtliche Mitarbeit in Frankfurt am Main
    Ärzte für die Dritte Welt setzt ehrenamtlich Engagierte in der Geschäftsstelle in Frankfurt ein. Sollten Sie Interesse daran haben, kontaktieren Sie die Organisation unter: Telefon: 069/707 997-0 Email: aerzte3welt@aerzte3welt.de

    (Quelle: www.aertze3welt.de)

  • Sport- und Fitnesskaufmann/-frau

    Sport & Karriere

    Ähnliche Berufe und Artikel zum Thema Sport hier auf Mentoring4u:

    Bademeister/in, Fachangestellte/er für Bäderbetriebe, Tanzpädagoge, Fußballkarrieren
    Lesen Sie auch unseren Artikel zum Thema Sport verbindetund Sport & Karriere – Einstellungsgrund vs Einstellungshindernis.

    Mentoring4u: Karriereplanung und Praktikaa
    Ihnen sollte bewusst sein, dass einen engen Bezug zum Sportwesen und ein betriebswirtschaftliches Verständnis in diesem Beruf erwartet werden. Falls Sie sich noch unsicher sind, ob Sie den Beruf Sport- und Fitnesskaufmann/-frau erlernen möchten , sollten Sie in erster Linie die Tätigkeiten dieses Berufes näher kennenlernen.  Sie haben die Gelegenheit in diesem Beruf ein Praktikum  beispielsweise bei Sportverbänden und- vereinen, Betreibern von Golfplätzen, von Schwimmbädern, Kletterhallen und Fußballstadien sowie in Wellness- und Gesundheitszentren oder Sportveranstaltern und Sportschulen zu absolvieren.
    Das Praktikum dient dem Ziel, dass Sie Ihr theoretisches Wissen mit praktischen Erfahrungen verknüpfen.

    Falls Sie bei der Suche eines konkreten Ansprechpartners nicht fündig werden, besteht Ihnen die Möglichkeit sich beispielsweise an folgende Verbände anzuwenden:
    Sport-Verband Dormagen e.V.
    Sportverband Kamen
    Sportverband Detmold
    Sportverband Kiel

    Deutscher Behindertensportverband e.V.

    Deutscher Rollstuhl – Sportverband e.V.

    Weitere Informationen zu diesem Beruf könenn Sie beispielsweise bei den Museen sammeln.
    Das SportMuseum Hamburg und Deutsche  Sport & Olympia Museum sind nur einige davon.

    Das Gehalt eines/r Sport- und Fitnesskaufmann/frau  finden Sie hier.

    Die perfekte Bewerbungsmappe
    Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

    Tipps für die Bewerbung
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

    Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online

    Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung und PlanB
    Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

    Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Sie müssen nur wissen, wo Sie wirklich hin wollen. Langfristig ist es noch lohnender, wenn Sie sich einen Betrieb in einer anderen Stadt aussuchen. Lernen, lernen, lernen und hinterher die Früchte ernten. Denken Sie doch auch einmal darüber nach, ob ein Studium für Sie interessant ist.   Lesen Sie dazu auch unseren Artikel „Studieren ohne Abi“ .

    Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
    Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen? Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

    Sport- und Fitnesskaufmann/-frau
    Sie sind Dienstleistungskaufleute, die durch ihre vielfältigen betriebswirtschaftlichen, organisatorischen und kundenorientierten Tätigkeiten zu einem reibungslosen Sportbetrieb beitragen. In Fitness- und Gesundheitsstudios sowie Vereinen und Verbändenentwickeln Sport- und Fitnesskaufleute Konzepte für Sport- und andere Dienstleistungsangebote. Sie betreuen Kunden und beraten sie zu Sportangeboten sowie zu gesundheitlichen Aspekten von Bewegung und Ernährung. Marketing- und gesundheitsbezogene Veranstaltungen zu planen und durchzuführen gehört ebenfalls zu ihrem Beschäftigungsfeld. Außerdem übernehmen sie Aufgaben im Rechnungswesen, im Controllingund in der Personalwirtschaft.

    Sie sind bei einer Vielzahl von Organisationen und Unternehmen tätig: bei Sportverbänden und -vereinen, bei Betreibern von Golfplätzen, von Schwimmbädern, Kletterhallen und Fußballstadien sowie in Wellness- und Gesundheitszentren und bei vielen Sportveranstaltern und Sportschulen. Darüber hinaus können sie z.B. in Sport- und Bäderämtern, Tourismuszentralen oder im Sportfachhandel tätig sein.

    Sport- und Fitnesskaufmann/-frau ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach demBerufsbildungsgesetz (BBiG). Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wirdin der Sport- und Fitnessbranche angeboten. Auch eine schulische Ausbildung istmöglich.

    Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:

    1. Ausbildungsjahr: € 699
    2. Ausbildungsjahr: € 749
    3. Ausbildungsjahr: € 795

    (Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Autoren: M. Weiss & Ayu Damayanti ( Praktikantin) |  Bild & Thumb: A. Damayanti  |  Quellen: www.gehaltsvergleich.com/gehalt/Sport-und-Fitnesskaufmann-Sport-und-Fitnesskauffrau.html,www.sportmuseum.de,www.sportmuseum-hamburg.de,www.drs.org,www.dbs-npc.de, www.sportverband-kiel.de , www.sportverband-detmold.de,www.sportverband-detmold.de,www.sportverband-detmold.d, Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )

  • Klimawandel bedroht Entwicklung

    (Bonn / Durban, 29.11.2011) Der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) fordert vom Weltklimagipfel in Südafrika mehr Engagement für Klimaschutz und globale Gerechtigkeit. Eine Delegation des EED beteiligt sich gemeinsam mit kirchlichen Partnern aktiv an den Verhandlungen beim 17. UN-Klimagipfel in Durban. Im „Durban Klima Blog“ berichten EED-Mitarbeitende über die Konferenz und stehen vor Ort für Interviews zur Verfügung.

    Durban Klima Blog

    Im „Durban Klima Blog“, www.kirchenklima.de, schreiben EED und „Brot für die Welt“ über den Fortgang der Verhandlungen, berichten über Veranstaltungen und Debatten und schildern persönliche Eindrücke vom Weltklimagipfel.

    „Gemeinsam mit unseren internationalen Partnern aus Afrika, Asien und Lateinamerika werben wir für gerechte und ambitionierte Lösungen, die Klimaschutz und Entwicklung verbinden“, beschreibt Klima-Experte Richard Brand das Ziel des EED. Es seien vor allem arme Menschen und arme Länder, die besonders unter klimabedingten Katastrophen wie Dürreperioden und Überschwemmungen oder dem Anstieg des Meeresspiegels litten. „Der Klimawandel erschwert es, Armut zu überwinden, die Lebensbedingungen zu verbessern und nachhaltige Entwicklung zu gestalten. Der Klimawandel ist deshalb nicht allein ein Umweltthema, sondern vor allem eine Frage von globaler Gerechtigkeit“, betont Jürgen Reichel, Leiter des Referats „Entwicklungspolitischer Dialog“ im EED. Für mehr globale Gerechtigkeit setze sich der EED in enger

    Na, zuerst waren wir doch etwas überrascht. Was kann es wohl mit Kirchenklima auf sich haben? Na klar, gemeint ist der Durban Klima Blog
    Die Redaktion von Mentoring4u findet diesen Blog sehr empfehlenswert. Bleiben Sie up to date. Lesen Sie die news aus Durban und denken Sie einmal darüber nach, was in Deutschland passiert, wenn es nicht endlich bald regnet und ob das mit vielleicht auch dem Weltklima etwas zu tun hat.

    (Autor: M. Weiss + EED Pressemitteilung v. 29.11.11 /  Bild & Bearbeitung: M. Weiss  /  Quelle: www.kirchenklima.de)

  • Mentoren an der Hostatoschule in Frankfurt-Hoechst am 23. November 2011

    „Auf die Socken, fertig, los!“
    Neun Mentoren kamen in die Hostatoschule nach Frankfurt, um den Schülern von zwei achten-, zwei neunten- und einer zehnte Klasse ZEIT zu schenken.
    Dieses Poster haben alle Mentoren zum Dank für den „Arbeitstag“ von der Schulleitung als Geschenk bekommen.

    Willkommen an der Hostatoschule

    Ein ganz ungewöhnlicher Lebenslauf, der die Schüler aber elektrisierte. Dieter Schlatermund, zum zweiten Mal dabei. Mit Untersekundarreife über höhere Handelsschule zum nachträglichen Abitur. Danach Lehre zum Schiffsmakler und Reedereikaufmann, Reserveoffizier in der Bundeswehr, Eintritt in die Hoechst AG 1966. Ein nicht ganz normaler Werdegang, aber das zeichnet eigentlich alle unsere Mentoren aus. Er ging als Vorstand der Riedel-de Haen AG Mitte der 90-ziger Jahre in Unruhestand bzw. in den Aufsichtsrat. Heute ist er Dozent der FOM Hochschule für Ökonomie und Management, Essen/Frankfurt/M. Ein Mentor mit ganz viel Erfahrung, die er auch gerne weitergibt.

    Dieter Schlatermund

    Heiko de Vries, heute Manager bei einer internationalen Unternehmensberatung, der nach der Schule zunächst eine Banklehre machte, sich dann als Zeitsoldat verpflichtete und bei der Bundeswehr studierte, um den Eltern im Studium nicht auf der Tasche zu liegen. Thorsten Vozar, ein Mentor aus der ersten Stunde, aus Dortmund, war auch hier in Frankfurt dabei. Gerade Versicherungsunternehmen bieten interessante Ausbildungsmöglichkeiten in der ganzen Republik an. Doch das allein war nicht sein Anliegen. Seine Botschaft: von Anfang das Ziel im Auge zu behalten und möglichst umfassend auch Weiterbildungsmassnahmen im Betrieb oder außerhalb für die eigene Karriere zu nutzen. Praktika zielgerichtet auszuwählen, um schließlich den Job, der auf einen selbst passt zu finden am Besten noch im Einklang mit der Familie.

    Thorsten Vozar und Heiko de Vries

    Ganz besonders interessante Berufsbilder bietet auch die Bundeswehr. Gibt es doch kaum ein Unternehmen in Deutschland, das in so vielen Berufsfeldern die Aus-und Weiterbildung anbietet. Auch über Kasernenstreichungen, Auslandseinsätze und deren Risiken wird lebhaft in den Klassen diskutiert.

    Oberleutnant Jens Hörold

    Mit Schenker Deutschland hatten wir einen der größten Logistiker Deutschlands mit dabei. In einem Kurzfilm wurden interessante und vielseitige Bereiche des Unternehmens vorgestellt. Gerade in Logistk-Knotenpunkten in Deutschland werden eine Menge interessante Ausbildungsplätze, auch für Haupt- und Realschüler, angeboten.

    Jörg Hertensten vor der Konzeption DB Schenker

    Jobs wie Veranstaltungstechniker/in, Veranstaltungskaufmann/frau und Mediengestalter/in stellte Tim Sandrock Mitinhaber der Fa. Flo-Service Mainz vor. Sein Team in Mainz besteht aus Meistern, Fachkräften, Designern und anderen Kreativen Freidenkern. Er realisiert weltweit Konzepte im Bereich Ton, Licht, Video, Bühnen-, Deko- und Messeservice. aber auch in dieser Branche bekommt man nichts geschenkt. Die Ausbildung ist hart, der Kontakt mit dem ein oder anderen Star der Musikszene hebt dies aber wieder auf.


    Mit den Mentoren Burkhard Leffers, ehemaliger Bereichsvorstand der Commerzbank und Friedrich von Diest hatten wir zwei Mentoren dabei, die ein ganzes Füllhorn von Tipps und Ideen mitgebracht hatten. Mentoren, die über einen langjährigen Erfahrungsschatz verfügen bzw. Freidrich v. Diest, der sozusagen nach dem Studium sein erstes Unternehmen gründete, nach einigen Jahren verkaufte und heute sein eigenes Venture Capital Unternehmen führt. Es war also diesmal auch für mögliche Unternehmensgründer unter den Schülern etwas dabei.

    (Friedrich von Diest und Burkhard Leffers)
    (Friedrich von Diest und Burkhard Leffers)

    Kunst im Bau von und mit den Schülern gemeinsam spielt eine große Rolle in der Hostatoschule. Einige Beispiele haben wir hier veröffentlicht:

    By the way, liebe Leser, denken Sie daran, dass es heute möglich ist, auch ohne Abitur zum Studium zu kommen. Lesen Sie hier mehr. Viele Erfolg!

    Wir, das Mentoring4u Team und alle Mentoren, möchten sich auf diesem Wege nochmals für die hervorragende Vorbereitung durch alle beteiligten Lehrer, die Schulleitung und das Schulamt bedanken.

    (Autor: M. Weiss  /  Bilder & Gestaltung: D. Balci  /  Quelle: Mentorentreffen an der Hostatoschule in Frankfurt/M.)

  • …und wer hilft mir bei der Finanzierung? Stipendium Teil 5


    Allgemeine Informationen:
    Die Stiftung wurde im Jahr 1978 von Frau Gabriele Stamberger ins Leben grufen und verfolgt den Zweck: wissenschaftliche Leistungen vor allem junger Geowissenschaftler und Förderung der Kontakte zwischen Gesellschaft für Geowissenschaften (DGG) und osteuropäischen Geowissenschaftlern.

    Wer kann sich für was bewerben?
    Das Stipenidum der „Friedrich- Stammberger-Stiftung“ richtet sich an Studenten mit herausragenden Leistungen in Studiengängen, welche mit Promotion abschließen. Bewerben können sich Studenten der Fachrichtung Geowissenschaften.

    Mittelverwendung:

    • Druckkostenzuschüsse für Veröffentlichungen in Publikationen der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften (DGG).
    • Zuwendungen für osteuropäische Geowissenschaftler und Gesellschaften zum Bezug von Publikationen der DGG und zur Teilnahme an DGG-Veranstaltungen.

    Allgemeine Informationen:
    Die Stiftung wurde im Jahr 1986 von Daimler AG gegründet. Ziel der Stiftung ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung zur Klärung der Wechselbeziehungen zwischen Mensch, Umwelt und Technik.

    Wer kann sich für was bewerben?
    Im Grunde richtet sch das Programm an alle jungen promovierten Wissenschaftler in Deutschland, die sich in der Frühphase ihrer Postdoc-Zeit befinden und nicht älter als 35 Jahre sind.
    Vorraussetzung: ein eigenes Forschungsvorhaben und die institutionelle Anbindung in eine wissenschaftliche Einrichtung. Ab dem 1. Januar 2012 richtet die Daimler und Benz Stiftung ein neues Stipendienprogramm ein, das sich an junge Wissenschaftler nach der Promotion wendet. Weitere Informationen zur Bewerbung finden Sie hier.

    Mittelverwendung:

    Die Stipendiaten haben die Möglichkeit das Stipendiumsgeld beispielsweise für die Finanzierung von Computern, technischer Ausrüstung, wissenschaftlicher Hilfskräfte, Forschungsreisen oder der Teilnahme an Tagungen zu verwenden. Für die Organisation eigener wissenschaftlicher Konferenzen können bei der Stiftung zusätzliche Mittel in Höhe von 2.500 Euro beantragt werden. Ausgeschlossen sind Druckkosten und Verbrauchsmittel.

    Lesen Sie dazu auch unsere Fundstellen Mehr als nur eineTennis- Stiftung, Stipendien-Selbsttest, Konrad Adenauer Stiftung,  Afrika-Stipendien, Stipendium für Orchestermusiker , unsere  Artikel vom 19.12.2010 “Menti geht ins Ausland“ , Stipendium Teil 1 ,Stipendium Teil 2, Stipendium Teil 3 und Stipendium Teil 4.

    (Autor: Ayu Damayanti ( Praktikantin) |  Bild & Thumb: A. Damayanti  |  Quellen: http://www.dgg.de/cms/upload/pdf/Stammberger_deutsch.pdf undwww.daimler-benz-stiftung.de )

  • Voice of Germany, Ärzte in Thüringen und ein ganz normaler Arbeitstag in Kabul

    Heute bei unseren Fundstellen im Netz: Wie gut geht es uns eigentlich? Tausende Kilometer von der Heimat entfernt setzten Menschen ihr Leben für uns ein. Lebenswichtige Berufe geraten in’s Abseits. Tolles Projekt der Landesärztekammer Thüringen und was für ein Klamauk, aber Quotenträchtig. Erleben Sie gute und weniger gute Stimmen mit interessanten und weniger interessanten Persönlichkeiten im Fernsehen. Schon im „alten Rom“ gab es die Spiele, die von Problemen ablenkten. Schöne schillernde Welt.

    Kabul, Mentoren ganz anderer Art, auf dem Weg zu Ihrem Arbeitsplatz an der örtlichen Polizeiakademie. Polizeiausbildung einmal ganz anders. Weit entfernt von Deutschland. Es könnte alles so einfach sein. Morgens aufstehen, Kinder wecken, gemeinsames Frühstück, Kinder zur Schule bringen, Arbeitsbeginn irgendwo in einer Stadt in Deutschland, Kriminalitätsbekämpfung oder Verkehrssicherheit, pünktlich Dienstschluss, Hausaufgaben der Kinder korrigieren, Spaziergang mit der Ehefrau oder Kinobesuch mit Freunden, Weihnachtsvorbereitungen in der Familie, Ausklang …in Ruhe einschlafen. Sicherlich der Traum aller Beteiligten. Aber nicht die Realität in Kabul.

    Sicherheit der Beteiligten geht vor, vielleicht war es endlich eine ruhigere Nacht, eine Nacht mal ohne Attentat, aber mit einer unbekannten Geräuschkulisse. Die Lieben ganz weit weg, das Telefonat war wieder viel zu kurz. Die Familien zu Hause sind auf sich selbst gestellt. Für alltägliche Problemlösungen bleibt da wenig Zeit. Sie sind in Kabul, Route und Abfahrtszeit wurde schon am Vorabend festgelegt. Völlig unauffällig werden mehrere Fahrzeuge in Richtung Polizeiakademie fahren. Deutsche Verkehrsregeln gibt’s hier nicht. Die Straßenseiten sind festgelegt, ein Trost? Angekommen in der Akademie beginnt die Ausbildung der Einheimischen. Und jeden Tag setzen diese „Helden“ Mentoren ihr Leben auf’s Spiel, um junge afghanische Menschen im Umgang mit der Sicherheit zu trainieren. Sie könnten auch hier bei ihren Familien ein ganz normales Leben führen.
    Vielen Dank für Ihren Einsatz.

    Mentorenprogramme werden auch für den Beruf des Arztes immer interessanter. Auch dies fällt unter den Begriff Positionierung. Gratulation an die Landesärztekammer Thüringen für dieses Projekt. Weiterführende Informationen finden Sie hier.


    Die Mentoren, Xavier Naidoo, Nena, Rea Garvey und Alec Völkel und Sascha Vollmer von The Bosshoss prüfen in den ersten Shows insgesamt 150 Kandidaten. Wir sind gespannt wie es weitergeht.

    (Autor: M. Weiss  / Bild & Gestaltung: A. Damayanti & M. Weiss  /  Quellen: www.laek-thueringen.de , http://www.the-voice-of-germany.de/ , www.bundesregierung.de )


  • Somalia: Kirchliche Hilfswerke fordern politische Lösung

    Somalia: Kirchliche Hilfswerke fordern politische Lösung



    (Bonn, 24.11.2011) Wegen der Eskalation der Kriegshandlungen in Somalia durch den Einmarsch kenianischer und äthiopischer Truppen fordern kirchliche Hilfswerke die Rückkehr zu politischen Lösungsstrategien. „Es ist erschreckend, dass in den internationalen Gremien nur noch über militärische Strategien beraten wird“, sagt Claudia Warning, Vorstand des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED) und Vorsitzende des Beratungsausschusses Horn von Afrika.

    (Quelle: Presseinformation der EED vom 24.11.2011 )

  • Servicewüste Deutschland Teil 1: Ausländerbehörde

    In Deutschland groß werden. Erfahrungsbericht meiner Freundin Louisa

    Im Jahre 2005 kam Louisa mit ihrer Mutter nach Deutschland. endlich ist die Familie wieder zusammen, ihr Vater lebte schon dort. Jetzt sind über sechs Jahre vergangen. Sie fühlt sich in Deutschland wie zu Hause. Hier hat sie ihre Freunde gefunden und einen Teil ihre Kindheit verbracht. Dieses Jahr hat sie ihre mittlere Schulreife absolviert, ist volljährig geworden und möchte ihren Eltern nicht weiter auf der Tasche liegen und auf eigenen Füßen stehen. Nur arbeiten in Deutschland ist nicht so einfach, wenn man keine unbefristete Aufenthaltserlaubnis hat.

    Ist das der Alltag bei der Ausländerbehörde?
    Im vorletzten Monat war Louisa bei der Behörde gewesen, um sich zu erkundigen, welche Vorrausetzungen erfüllt werden müssen, sodass der Antrag auf einen „Aufenthaltstitel“ genehmigt wird. Während des Wartens verzog sie ihr Gesicht, denn sie sah 45 Minuten vor der Öffnung schon eine ganz lange Schlange. Ihr war klar, dass sie hier voraussichtlich viel Zeit verbringen musste.

    Nach langem Warten, war sie endlich dran. Sie bekam einen Antrag und wurde wieder nach Hause geschickt. Wahrscheinlich, dachte sie, spielt Freundlichkeit bei der Ausländerbehörde keine Rolle. Die Mitarbeiter waren sehr launisch, egal wie freundlich man auf der anderen Seite des Schreibtisches ist.

    Ein Monat später war sie wieder da. Sie saß in einem noch kleinere Raum mit noch mehr Antragstellern. Sie wurde das Gefühl nicht los, dass es immer noch die gleichen Gesichter waren. Verkehrte Welt, hatten die hier übernachtet? Ziemlich entnervt erzählte ihr ein alter Mann, dass er jedes Jahr diese Prozedur erlebe. Seine Aufenthaltsgenehmigung müsse jährlich neu verlängert werden. Sein deutscher Arbeitgeber wäre jedes mal erstaunt, wenn er sich für ein paar (Urlaubs) Tage zu dem Behördegang verabschieden müsse.

    In Deutschland haben ja alle Menschen viel Zeit. Antrag abholen ein halber Tag in der Ausländerbehörde verbringen. Macht ja nichts, wollte ja doch nur die Aufenthaltserlaubnis. Einen Monat später, Antrag abgeben und nochmal zwei Stunden warten. Sehr effektiv, da ohne Gespräch. Deutsche Behörden müssen viel Zeit haben, dachte sie.

    Hier ein paar Tips von Louisa:

    • Erscheinen Sie möglichst frühzeitig, am Besten vor der Öffnungszeit
    • Bringen Sie alle Unterlagen, die Sie haben vorsichtshalber mit.
    • Falls  Sie Deutsch noch nicht so gut beherrschen, nehmen Sie einen Übersetzer mit.
    • Besser noch lernen Sie Deutsch und sprechen Sie fließend mit den Mitarbeitern
    • Wichtig: Bringen Sie jede Menge Zeit mit
    • Lesen Sie am Besten vor Ort das Magazin mentoring4u

    Auch die Redaktion von mentoring4u ist gespannt wie es weiter geht.

    Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

    (Autor: Diane|  Bild & Thumb: Diane |  Quelle: Archiv)