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  • Neue Serie „Erfahrungsberichte“ Einzelhandeskaufmann

    Liebe Leser,
    wir starten heute mit einer neuen Rubrik. In unregelmäßiger Reihenfolge stellen wir unter der Kategorie: „Erfahrungsberichte“ Mentoren und ihre Lebensläufe vor. Was kann interessanter sein, als über die Erfahrungen anderer zu lesen. Welche Möglichkeiten sich ergeben können. Die wenigsten von uns, wussten vor Ausbildungsbeginn, was dann über die Jahre aus uns werden würde. Also keine Angst. Bleiben Sie gespannt.  Wir beginnen heute mit Gabriele Pfefferkorn, die nach dem Schulabschluß eine Lehre als Einzelhandelskaufmann begann.

    Mentoring4u TV Ratgeber
    Auch an dieser Stelle möchten wir Ihnen unseren Mentoring4u TV Ratgeber zum Thema „Ausbildung oder Studium“ ans Herz legen.  Die Schulabgänger unter Ihnen müssen sich jetzt entscheiden, in welche Richtig Sie gehen möchten. Was machen nach dem Schulabschluss oder nach dem Bachelor/Master? Wo gibt es Ausbildungs- / Studienplätze und was bringt die theoretische Ausbildung für den Berufsweg? Das Handwerk sucht immer mehr qualifiziert Nachwuchskräfte, d.h. auch für Abiturienten ist dort eine gute Möglichkeit über einen Eintieg in die Praxis Karriere zu machen.

    Nun geht’s aber los mit den Erfarhungsbericht von Gabriele Pfefferkorn 
    Meine Ausbildung begann ich als Einzelhandelskaufmann im Fach DOB bei Fa. Horten in Pirmasens (meiner Geburtsstadt).
    Nach Heirat, Geburt von Sohn Mathias und Wegzug im Jahr 1972 nach Freising war ich in erster Linie einmal Hausfrau und Mutter. Wie es so ist, wenn man jung und tatkräftig ist, möchte man so schnell es geht wieder Geld verdienen. In München bekam ich die Chance beim damals neu erbauten ADAC, Abteilung Korrespondenz, auf eine gut bezahlte Stelle mit gleichzeitiger Kinderbetreuung im Betriebskindergarten. Leider war auf längere Sicht die frühe und weite Anfahrt für meinen Sohn und mich nicht mehr machbar.

    Im Institut für Landschaftarchitektur in Freising hatte ich unter Prof Gzimek eine neu und interessante Tätigkeit im Sekretariat. Nach Geburt meiner Tochter 1975 war das nicht mehr möglich. Mit kleineren Jobs in Metzgerei und Küche erwarb ich am Abend mir ein kleines „Zubrot“.

    1979 bewarb ich mich durch Zufall beim Musikhaus Pfefferkorn in Freising. Ausgeschrieben war die Stelle einer Verkaufskraft für den Musikalienhandel. Da ich selbst der Musik sehr angetan bin, auch von zuhause immer mit Musik und Gesang konfrontiert war, sagte ich nach anfänglichem Zögern für eine Halbtagsstelle am Vormittag zu.  Meine 1. Ehe ging leider 1981 in die Brüche. Aus finanziellen Gründen und auch weil mir die Arbeit viel Spass machte, wurde aus der Halbtagsstelle eine Vollbeschäftigung. Meine Kinder waren gut versorgt. Mein Chef (seit 1988 Ehemann) übertrug mir, da er ständig im Außendienst und Werkstatt zu tun hatte, sämtliche Arbeiten vom Bestellwesen über Buchhaltung, Verkauf bis zur Terminplanung. Im täglichen Learning by doing konnte ich in kürzester Zeit auch sehr anspruchsvolle Kunden bedienen. Unserem Slogan getreu „Vom Notenblatt bis zum Konzertflügel“ beherrsche ich die Materie.

    Mich interessiert auch die Arbeit bis ins Detail, z.B. die des Klavierbauers. Scherzhaft sage ich gern: ich bin der Lehrling meines Mannes im mittlerweile 32. Lehrjahr. Es ist wichtig, dass man den Beruf den man ergreift mit Lust und  Liebe macht. Mein bzw.
    unser Sohn Mathias (er wurde adoptiert) hat diese Freude am Beruf erfahren und wurde selbst nach bereits abgeschlossener Berufsausbildung Klavierbauer bei meinem Mann.  Inzwischen ist er aus unserem Betrieb nicht mehr wegzudenken und wird das Lebenswerk meines Mannes fortsetzen.

    Die neuen Medien Internet usw. haben längst auch durch ihn Einzug gehalten. Auch hier habe ich mich nicht verschlossen und dazugelernt. Möchte auch dieses Metier nicht mehr missen. Es ist wichtig, dass man ständig bereit ist dazuzulernen und sich neuen Situationen stellt. Der Kunde heute und „damals“ hat sich wesentlich verändert, auch sein Auftreten im Laden ist anders geworden. Respekt und Freundlichkeit, oder Begrüßung beim Ladeneintritt lassen sehr zu wünschen übrig. (nicht nur bei Kindern). Mir fallen dabei alte Sprüche meiner Chefs ein: z.B. Ausbildungsleiterin bei Horten „der Kunde ist die Majestät um die fürwahr sich alles dreht, der Kunde ist zu guter Letzt, die Eins die man vor Nullen setzt, drum pflegen wir ihn jederzeit, mit immer gleicher Höflichkeit“ (Amen, war meine Antwort).

    Prof. Grzimek bei meinem Einstellungsgespräch: Ihre Papiere brauche ich nicht zu sehen, Sie gefallen mir und Sie wollen arbeiten! Was ich damit sagen möchte, ist nicht unbedingt ein Leistungsspektrum zu präsentieren, nein, es ist das Wollen und die Arbeit mit Menschen. In meinem Fall, die Musik die bekanntlich aus dem Herzen kommt, weiterzugeben und Freude zu bereiten.

    Im Oktober möchte ich eigentlich in Rente gehen, aber ich glaube, so ganz werde ich es nicht schaffen, lieb gewonnene Tagesabläufe und Kundengespräche ganz aufzugeben, obwohl es Tage gibt an denen ich es mir wünsche….

    Die Redaktion von mentoring4u berichtet auch gerne über Ihre Erfahrungen. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de

    (Autor:  Martin Weiss, Gabriele Pfefferkorn  |  Foto: www.musikhaus-pfefferkorn.de|  Thumb & Bildbearbeitung: A. Korkis)

  • Wunschkarriere realisieren! „Meet your Mentor“ mit Mentigewinnspiel!

    Menti Gewinnspiel, 570x300px

    Jetzt NEU! virtuelle Menti Losnummer Jetzt NEU!

    Liebe Mentees, die Besitzer der Menti-Button mit den Nummern 28, 1879 und 3128: herzlichen Glückwunsch! Ihr habt diese Woche ein individuelles Mentorengespräch in Eurem Traumjob gewonnen!

    Um teilzunehmen braucht Ihr natürlich einen Menti-Button mit Losnummer auf der rechten Seite, so wie der hier unten.

    Diese Menti-Gewinnnummer ist Eure Chance auf den Einstieg in Euren Traumjob, Eure Traumausbildung oder Euer Traumstudium!

    Ihr habt gar keinen Menti-Button???
    Dann meldet Euch sofort bei Mentoring4u:
    einfach eine E-Mail an c.amrhein@mentoring4u.de für die virtuelle Menti-Nummer!
    Damit nehmt Ihr an der nächsten Verlosung teil.

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    Für die heutigen Gewinner ist der Hauptgewinn ein individuelles Mentorengespräch mit einem Mentor aus Eurem Traumjob! Auch zahlreiche Sonderpreise unserer Kooperationspartner sind für Euch in der Verlosung!

    Huch, ich hab gewonnen, was jetzt?
    Schickt uns bis Freitag, den 15. Juli 2011, 18 Uhr eine E-Mail an menti@mentoring4u.de mit folgenden Angaben:

    Euren Name
    Eure Telefonnummer
    Eure Adresse
    Ganz wichtig: ein Foto, auf dem Ihr mit Eurem Gewinner-Button zu erkennen seid.

    Den Rest übernehmen wir!
    Mentoring4u meldet sich umgehend bei Euch. Den Hauptgewinnern werden wir ein Mentorengespräch vermitteln. Der Mentor kommt aus der Branche oder dem Beruf für den Ihr Euch super interessiert. Er oder sie gibt Euch im persönlichen Gespräch ganz individuelle Ratschläge für den erfolgreichen Einstieg in Euren Traumberuf.

    Reagiert Ihr zu spät, verfällt Eurer Los und wir ziehen die Woche drauf dafür einen Gewinner mehr. Also keine Zeit vergeuden, nutzt Eure Chance!

    Jetzt NEU!  virtuelle Menti Losnummer Jetzt NEU!

    Mehr Infos zum Gewinnspiel gibt’s hier.

    (Autor: C. Amrhein | Foto: kallejipp| Bearbeitung: A. Korkis | Bildquelle: www.photocase.de)

  • Berufsbild Designer/in – Kommunikationsdesign und Plan B

    Mentoring4u Tipps für die Zukunft, Karriereplanung und Plan B
    oder was Sie beachten können, wenn das Ausbildungsende naht.

    Berufsausbildung in Deutschland – Ausbildung und duales Studium nach G8
    Ausbildung und duales Studium nach G8. 
Die Absolventenzahlen der nächsten Jahrgänge kumulieren sich in einigen Bundesländern so stark, dass es zu Engpäsen in einigen Studienfächern kommen wird. Da ist gute Information besonders wichtig, welche Studiengänge es gibt.

    Online Mentoring Verbandskommunikation Franziksa Fiolka

    Information ist alles 
Haut rein! Geht an die Hochschulen, sprecht mit Leuten, die schon das Studienfach belegt haben, auch ein Ranking im Netz hilft zur Einschätzung der Chancen. Und gut ist auch neugeschaffene Studiengänge näher unter die Lupe zu nehmen. Vieles ist heute möglich in Kooperation mit Unternehmen. So gelingt Euch der Einstieg in die Praxis besonders leicht, da betriebliche Abläufe mit in den Studienablauf eingebunden werden. Im vorliegenden Mentoring4u TV-Ratgeber stellen wir Euch zunächst drei weltweit operierende Unternehmen vor.

    Eine Übersicht Studiengänge Design-, Kommunikationsdesign  u. ä. finden Sie hier.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Designer/in – Kommunikationsdesign
    Sie planen und gestalten die Werbung für Industrieprodukte, entwerfen Prospekte, Kataloge, Bildschirmseiten und Internetauftritte. Kommunikationsdesigner/innen beraten Kunden bei der visuellen Umsetzung ihrer Wünsche und Vorstellungen und nehmen Aufträge entgegen. Sowohl per Hand als auch computerunterstützt fertigen Sie auf der Grundlage des Kundenwunsches mehrere Entwürfe an, wählen Gestaltungsmittel und Materialien aus und kalkulieren die Kosten. Ihre Entwürfe besprechen Sie mit den Kunden und setzen sie entsprechend abgeändert in reproduktionsfähige Formen um.

    Anschließend kontrollieren Sie die ggf. auch extern stattfindende Produktion. Um ihre Kunden kompetent beraten zu können, beobachten Kommunikationsdesigner/innen laufend die bestehenden und sich entwickelnden Trends. Je nach Schwerpunkt können sie z.B. auch in der Modebranche tätig sein. Dann entwerfen sie Kleidungsstücke und sind an der Kollektionsplanung sowie -umsetzung beteiligt.

Kommunikationsdesigner/innen arbeiten in erster Linie im Bereich Werbung und Öffentlichkeitsarbeit, z.B. in Werbe-, Medien- oder PR-Agenturen, in Grafikdesignbüros aber auch in Verlagen oder bei Ausstellungs- und Kongressveranstaltern. Darüber hinaus können Sie auch in größeren Druckereibetrieben oder bei Rundfunk- und Fernsehanstalten tätig sein.

    Kommunikationsdesigner/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen. Je nach Bundesland bzw. Bildungsanbieter führt die Ausbildung zu unterschiedlichen Abschlussbezeichnungen. Zum Teil wird auch eine Ausbildung mit Schwerpunkten bzw. Fachrichtungen angeboten, z.B.:
• Grafik und Mode
• Grafik und Medien
• Illustrationsdesign

    Die Ausbildung dauert 2 bis 4 Jahre.

    Ausbildungsgänge zum Kommunikationsdesigner bzw. zur Kommunikationsdesignerin gibt es auch an anderen Bildungseinrichtungen. Ausbildung und Prüfung werden dort nach internen Regelungen der jeweiligen Bildungsträger durchgeführt.

    Vorausgesetzt wird in der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss, zum Teil auch die Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife. Außerdem muss eine Mappe mit eigenen Arbeiten (Zeichnungen und Fotos) mit schriftlichen Erläuterungen eingereicht werden.

    (Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

    Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
    Versuchen Sie, bevor Sie sich für diesen Job entscheiden, ein Praktikum zu bekommen. Lernen Sie so den Beruf Ihrer Zukunft kennen. Fragen Sie bei den Industrie und Handelskammern nach, ob sie ihnen einen Betrieb nennen können. Seien Sie nicht erstaunt, wenn man Sie zu einem Unternehmen schickt. Sprechen Sie den Eigentümer auf ein mögliches Praktikum direkt an. Trauen Sie sich!  Ganz bestimmt finden Sie dort auch einen Mentor,  der Ihnen den richtigen Weg in die Zukunft aufzeigt.  Oder schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de

    Eine wichtige Voraussetzung ist, dass Sie gerne gestalten, zeichnen, schreiben auf den Punkt gebracht, Sie sollten kreativ sein. Ihre Kreativität können Sie schon mit Ihrer gestalterischen Mappe unter Beweis stellen. Bei den Industrie und Handelskammern, dem Bundesverband Druck und Medien e.V., dem Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA, dem BDG Berufsverband der Deutschen Kommunikationsdesigner e.V. , der Allianz deutscher Designer e.V. AGDder Deutscher Designer Club e.V. , Deutscher Designertag/EV
    Dachverband deutscher Designer-Verbände, Interessenverband deutscher Designer u.v.m. Hier finden Sie Ansprechpartner und Adressmaterial über Unternehmen, die in Ihrer Nähe Ausbildungsplätze anbieten sowie interessante links zur Vorbereitung auf den Job anbieten. Sie können sich aber auch bei einem anderen Bildungsträger einschreiben. Z. B. die Akademie für Kommunikationin Baden Württemberg sie hat Niederlassungen in Stuttgart, Heilbronn, Mannheim, Pforzheim, Ulm und Freiburg oder googeln Sie das Fach einfach mal.

    Die perfekte Bewerbungsmappe
    Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV-Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

    Tipps für die Bewerbung
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

    Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online.

    Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung
    Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

    Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Langfristig ist es noch lohnender, wenn Sie sich einen Betrieb in einer anderen Großstadt aussuchen. Lernen, lernen, lernen und hinterher die Früchte ernten. Ganz besonders gefragt werden Fachkräfte in strukturschwachen Gebieten oder versuchen sie es direkt in Unternhmen, manchmal wird dort auch direkt ein Kommunikationsdesigner eingestellt. Sie würden dann sozusagen die Seite Wechseln und direkt zu einem Kunden gehen.  Schauen Sie sozusagen einmal über den Gartenzaun in die Ferne. Sie sind fit in Fremdsprachen, warum sollte es nicht auch einen attraktiven Job im Ausland für Sie geben. Aktiv bewegen, müssen Sie sich allerdings selbst. Seien Sie flexibel.
    Ganz besonders wichtig ist dann Ihre Argumentation. Überlegen Sie sich im Voraus gut, warum Sie wechseln möchten. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

    Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
    Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen? Darauf gibt im Film der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

    Unser Buchtipp: Kommunikationsdesign als Marke, Damian Gerbaulet

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Assistenz: L. Servé  Autor: M. Weiss  |  Bild & Thumb Bearbeitung: M. Weiss  |  Quelle:http://www.arbeitsagentur.de/, www.bvdm-online.de , www.gwa.de,    http://www.agd.de/fachgebiete.html, www.designertag.de , Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV)

  • Ohne Hauptschulabschluss…muss nicht sein! (2)

    Auf Start - Praktikum

    Dies ist die zweite Fortsetzung des Artikels von Annette v. Spiegel in der Reihe „(Aus)Bildung als Chance“. Junge Frauen und junge Männer im Einwanderungsland Deutschland und auch woanders stehen im Mittelpunkt der Berichte.
    Bildung ist für uns in Deutschland eine Selbstverständlichkeit. Jedes Kind hat ein Recht auf Schule und auf Förderung. Trotzdem gibt es viele junge Menschen, die nicht „im System“ sind und damit riskieren nicht gefördert zu werden. Professionelle und ehrenamtliche Mentoren versuchen in Initiativen versäumtes nachzuholen und so einen erfolgreichen Berufseinstieg zu ermöglichen. [Redaktion Mentoring4u.de]

    Ohne Hauptschulabschluss…muss nicht sein!
    Hier geht´s zum Teil 1 und zum Teil 3.

    – Fortsetzung Teil 2 –

    Verkabeln und reinschauen
    Ich brachte ihnen also zunächst einen Computer mit nebst Peripheriegeräten, die anzuschließen waren: Jede sollte sich ein Teil aussuchen, das an den Rechner anzustöpseln war. Und siehe da ….. DAS war zu schaffen :D. Danach haben wir die Kiste mal aufgeschraubt und geschaut, was eigentlich drin ist in so einem Rechner: erstaunlicherweise gähnende Leere – bis auf die paar Kleinigkeiten wie Motherboard, Festplatte und, klar, jede Menge Kabelchen. Beim Blick in eine Festplatte hinein interessierte die Mädels allerdings mehr, wie sie in der spiegelnden Fläche der Platte aussahen als die Platte selbst! Das wären köstliche Fotos geworden! Jedenfalls konnten wir festhalten: Solltet ihr mal eines Tages ein „Gesamtpaket Computer und Zubehör“ kaufen, braucht ihr gar keinen Bruder oder Onkel, der das für euch zusammensteckt! Guckt euch das erst mal in Ruhe an, dann könnt ihr das auch selbst. Wenn dann noch Fragen sind, könnte ihr immer noch jemanden fragen.

    Was ist ein Computer?
    Nun war also geklärt, womit wir es zu tun hatten, dass der Bildschirm nicht der Computer ist, und konnten entspannt loslegen. Das bedeutete für einige zunächst einmal Doppelklicken üben, denn sie hatten noch nie einen Rechner benutzt. Zum Thema Bildschirm ≠ Computer sei noch gesagt: Großzügig und umsichtig, wie ich bin, hatte ich sie wissen lassen: „Dies wird eine der Fragen im Test sein. Ich möchte NICHT lesen, dass jemand schreibt, es ist ein Computer!“ Wer mag’s glauben? Rund 50% der Mädels kreuzte im Test bei der Abbildung eines Bildschirms und der Frage, was das ist, „Computer“ an.

    Mädel und ihre Ordnung
    Übrigens spielten gerade die Ladys, die meinten, sie seien völlig ungeeignet für den Umgang mit Computern, nach wenigen Wochen ganz vorn in der Liga: In Schulnoten gesprochen fanden wir sie bei ungefähr 2+ wieder! Mit dem bedauerlichen Effekt, dass sie sich daraufhin für so toll hielten, dass sie meinten, nun gar nichts mehr machen zu müssen. Seufz …. :). Spannend wurde es, als es um das Speichern und Kopieren von Dateien ging. Drei Wochen lang versuchte ich mit Erklärungen, Systematiken und Bildern – auch Bildern im übertragenen Sinne („im Kleiderschrank sortiert ihr doch auch Socken in ein Fach, T-Shirts in ein anderes und Kleider in ein drittes“) – sowie jeder Menge Übungen klar zu machen, warum sie etwas wohin speichern bzw. wie sie es wiederfinden können. Aber es war nicht zu schaffen.

    Dateien-Suchspiel
    Erst als ich mit ihnen und einer Digitalkamera loszog und sie Fotos machen konnten, wurde es etwas besser: Fies, wie ich bin, legte ich die Bilder nämlich auf einem Netzlaufwerk ab mit der Ansage: „Die Bilder werde ich eine Woche dort lassen. So lange habt ihr Zeit, sie irgendwohin zu kopieren, wo ihr sie auch wiederfindet. Danach sind sie ein- für allemal weg.“ Oh oh …….. :)) Natürlich waren die Mädels ganz heiß darauf, die Bilder überhaupt mal zu sehen und sie ggf. auch mal zu Hause zu zeigen, auszudrucken etc. Mist, wenn man dann nicht weiß, wo und wie! … Das Geheule und Gezeter war groß, als die Bilder dann wirklich vom Laufwerk entfernt waren. Aber ich bin ja nicht GANZ Unmensch und gab noch einen Tipp ab: „Tja… Ihr könntet ja mal die Funda fragen. DIE hat die Fotos nämlich, weil sie weiß, wie das mit dem Kopieren geht.“ Den Rest mussten sie selbst hinkriegen. Sie haben mich gehasst.

    Hier geht´s zum Teil 1 und zum Teil 3.

    (Autor: Annette v. Spiegel | Thumb: Mentine, www.mentoring4u.de | Bild Artikel: dergestalter, www.photocase.de , www.imageafter.com)

    Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

  • Existierte die Jugendsprache nie? – Verstehen Jugendliche eigentlich Senioren?

    Gibt es Jugendsprache(n)?
    Diese Aussage ist nämlich eine rhetorische Frage, denn keiner weiß wie es zustande kam, dass die Jugendlichen angeblich eine eigene Sprache besitzen. Wie der Begriff schon sagt, wird die Jugendsprache tatsächlich meistens von den Teenagern gesprochen. Die Welt der Erwachsenen und Jugendlichen unterscheidet sich durch ihren Style, Benehmen und die Nutzung der unterschiedlichen Vokabeln beim Reden.

    Warum Jugendsprache? (JS)
    Junge Menschen verwenden die Jugendsprache, um  besser untereinander klar zu kommen. Einige behaupten, dass sie sich durch diese Art und Weise von den Erwachsenen abspalten wollen, denn sie möchten nicht, dass ihre Eltern die Konversationen mit deren Freunden verstehen.

    Eine weitere Erklärung der jungen Generation die JS zu verwenden ist, um in den so genannten ,,Peer Groups“ zu den ,,Coolen“ zu gehören. Es ist wichtig sich vor Augen zu halten, dass die JS von Gruppe zu Gruppe unterschiedlich ist, denn der Wortschatz unterscheidet sich. Die Existenz dieser Sprache in der Gesellschaft ist nur durch die Nutzung anerkannt.

    Verschiedene Vokabeln bringen ein Durcheinander!
    Die Elterngenerationen selbst nutzen heutzutage ihre Fremdwörter, die ihre Enkel nicht verstehen können. Ein Beispiel aus dem Alltag. Opa erzählt seinem Enkel von seiner Vergangenheit: ,, Ich wäre bis heute noch ein Hagestolz, wenn ich deine Oma damals nicht kennengelernt hätte“. Dieses Phänomen führt zu einem großen Verständnisproblem der jungen und alten Generation. Sein Enkel versucht in dem Moment das Wort ,,Hagestolz“ zu verstehen, denn Jugendlichen kennen eher den Begriff ,,Single“.

    Ihr wollt mitreden?
    Jeder, der bei Konversationen unter Jugendlichen ,,null“ versteht, könnte das Wörterbuch der Jugendsprache 2011, welches von Pons erschienen ist, eine große Hilfe sein. Eine andere Quelle interessante noch: Hier findet ihr einen Auszug einer Vokabelliste aus der Jugendsprache.

    Hier findet Ihr die neuste Ausgabe von PONS Wörterbuch der Jugendsprache 2011:

    (Autor: Ayu Damayanti, mentoring4u.de / Bildquelle: Albert Korkis, Quelle: www.bruhaha.de)

  • Ohne Hauptschulabschluss? Muss nicht sein…(Teil 1)

    Auf Start - Praktikum

    Mit diesem Artikel beginnt unsere neue Reihe „(Aus)Bildung als Chance“. Junge Frauen und junge Männer im Einwanderungsland Deutschland und auch woanders stehen im Mittelpunkt der Berichte, die von Annette v. Spiegel zusammengetragen werden.
    Bildung ist für uns in Deutschland eine Selbstverständlichkeit. Jedes Kind hat ein Recht auf Schule und auf Förderung. Trotzdem gibt es viele junge Menschen, die nicht „im System“ sind und damit riskieren nicht gefördert zu werden. Professionelle und ehrenamtliche Mentoren versuchen in Initiativen versäumtes nachzuholen und so einen erfolgreichen Berufseinstieg zu ermöglichen. [Redaktion Mentoring4u.de]

    Ohne Hauptschulabschluss? Muss nicht sein…(Teil 1)
    Heute möchte ich von Mädchen erzählen, die ich unterrichtet habe: Allen gemein war, dass sie aus verschiedenen Gründen keinen Hauptschulabschluss haben und damit – zumindest hier in Deutschland – schlechte Chancen auf einen Ausbildungsplatz oder eine qualifizierte berufliche Tätigkeit. In dem Alter waren sie nämlich, wo es um genau diese Fragen geht – und obendrein waren sie nicht mal freiwillig da: Jugend-, Sozial- oder Arbeitsamt hatten sie geschickt.

    Schlüssel zum Erfolg
    Es hieß, ihnen fehlten so genannte „Schlüsselkompetenzen“. Das sind nach der offiziellen Definition „überfachliche Qualifikationen, die zum Handeln befähigen sollen“. Und zwar in folgenden Bereichen:

    a)     Interaktive Anwendung von Medien und Mitteln (z. B. Sprache, Technologie)

    b)     Interagieren in heterogenen Gruppen

    c)     Autonome Handlungsfähigkeit.

    Was heißt das?
    Nun …Bei der einen oder anderen waren das schlichtweg mangelnde Deutschkenntnisse. Und Sprache ist nun mal ein ziemlich grundlegender Schlüssel, um klarzukommen, egal wo. Das kennt jeder aus Urlauben in Ländern, wo nicht jeder Deutsch oder Englisch spricht, zumindest abseits der Hotel-Rezeption ;-). Andere mussten zu meinem Erstaunen erst einmal üben, täglich – auch noch pünktlich – zu erscheinen und obendrein Bescheid zu sagen, wenn sie nicht kommen. Dann gab es noch die Teilnehmerinnen, die aussahen wie Prinzessinnen – aber Konflikte, auch kleine, mit körperlicher Gewalt regeln wollten. Und das ging zum Teil recht schnell. Last, not least, staunte ich auch über ein Mädchen, das im Unterricht ihre Jeans heruntergezogen hatte, weil sich ihre Radler-Unterhose aufgerollt hatte: Ich musste sie darauf hinweisen, so etwas z. B. auf der Toilette zu machen – jedenfalls nicht im Unterricht (!) MEIN Job war jedoch im Grunde nur, ihnen „Medienkompetenz“ und „Grundlagen im Umgang mit PC und Internet“ nahe zu bringen …

    Medienkompetenz zuerst…
    und da galt es erst einmal, Angst vor diesen Geräten zu überwinden:
    Wie auch bei Erwachsenen, hatte die eine oder andere Teilnehmerin bereits verinnerlicht, dass sie mit Rechnern einfach nicht klar kommt: Zu abstrakt, Technik und so. Was sich in sehr klaren Äußerungen wie „Halt’s Maul, Fotze – interessiert misch ned, Computer!“ zeigte.
    Und sie hatten Glück, denn ich erinnere mich noch ganz gut an meine eigene Schulzeit und daran, dass jeder Lehrer sein eigenes Fach für das Zentrum des Universums hält. Ich ließ sie wissen, dass ich nicht erwarte, dass sie sich rasend für PCs interessieren. Aber warum es ihnen Vorteile bringen wird, und sei es auch nur im Chat im Internet. Und, naja, dass sie sowieso ihre Zeit mit mir verbringen müssen – warum also nicht was für sich mitnehmen?

    Hier geht es zur Fortsetzung: Teil 2 wird am Sonntag, 10.07.2011 und Teil 3 am Samstag, 16.07.2011.

    (Autor: Annette v. Spiegel | Thumb: Mentine, www.mentoring4u.de | Bild Artikel: dergestalter, www.photocase.de )

    Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

  • Der Evangelische Entwicklungsdienst sucht….aktuelle Stellenangebote per 1. Juli 2011

    Wir möchten uns mit dieser Rubrik auch an unsere Mentoren wenden.
    Sie finden in der unten stehenden Liste interessante Möglichkeiten Ihr Know-how nachhaltig internationalen Projekten des EED und seinen Partnerorganisationen zur Verfügung zu stellen.

    Der EED ist ein Entwicklungswerk der evangelischen Kirchen in Deutschland.
    Jedes Jahr fördert der EED etwa 1500 Projekte und Programme in Afrika, Asien und Lateinamerika, in Südosteuropa und im Kaukasus. Er vermittelt Fachleute aus Europa in Projekte nach Übersee und vergibt Stipendien an Nachwuchskräfte aus Partnerländern. In Deutschland unterstützt der EED die entwicklungspolitische Bildungsarbeit von 500 Gruppen und Gemeinden.

    Screenshot Denkanstoß

    “Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.” Autor: Erich Kästner (1899 – 1974), Schriftsteller, Lebensphilosoph

    Lesen Sie dazu auch unseren Artikel vom 21. März 2011

    Aktuelle Stellenangebote:

    Mutare, Simbawe
    Eine Dozentin bzw. einen Dozenten in den Bereichen Public Health und Gesundheitsmanagement für die Medizinische Fakultät der Partnerorganisation der African University

    Kenia
    Eine Soziologin/einen Soziologen mit Berufserfahrung im Gesundheitssektor (eine Fachwirtin/einen Fachwirt Krankenkasse mit Erfahrung in der Sozialforschung) für deren Partnerorganisation, Support for Tropical Initiatives in Poverty Alleviation (STIPA)

    Mosambik
    Eine Fachkraft für Mikrofinanz- und Kleingewerbeförderungfür deren Partnerorganisation, Organização Comunitária para o Desenvolvimento de Manica (OCODEMA)

    Ghana
    Eine Fachärztin oder einen Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe zur Facharztausbildung am Lehrkrankenhaus der Presbyterian Church of Ghana in Agogo

    Kolumbien
    Eine Beraterin oder einen Berater für Lobbyarbeit im Bereich Frieden und Menschenrechtefür deren Partnerorganisation, Centro de Investigación y Educación Popular (CINEP), Stiftung für volksnahe Forschung und Erziehung, in Bogota.

    Nigeria
    Eine Fachkraft für Curriculumsentwicklung und Ausbildungsberatung im Druckgewerbeim Young Men’s Christian Association (YMCA)-Vocational Training Centre for Printing-Technology (VTC) in Ibandan.

    Nepal
    Eine Sozialwissenschaftlerin bzw einen Sozialwissenschaflter oder eine Sozialpädagogin bzw. einen Sozialpädagogen mit Kenntnissen in der Präventionsarbeit von HIV/AIDS für Kapazitätsbildung im Programmbereich HIV/AIDS einer Partnerorganisation in Kathmandu.

    Philippinen
    Einen Agrarwissenschaftler oder eine Agrarwissenschaftlerin mit Hochschulabschluss oder einer vergleichbaren Qualifikation für die Vermarktung organischer Produkte kleinbäuerlicher Gemeinschaften und Entwicklung von Perspektiven für Fairen Handel für eine Partnerorganisation in Manila (Quezon City)

    Mocambique
    Eine Dozentin / einen Dozenten für Gynäkologie zur Weiterentwicklung des medizinischen Ausbildungsganges an der Universidade Catolica de Mocambique

    Demokratischen Republik Kongo
    Medizinische Fachkraft (Arzt/Ärztin oder Krankenpfleger/in mit Zusatzausbildung in Public Health) für die Koordination der medizinischen Arbeit einer Partnerorganisation

    Papua-Neuguinea
    Für das Braun Health Center in Butaweng/Finschhafen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Papua-Neuguinea sucht Mission Eine Welt eine/n Arzt/Ärztinweitere Informationen auch bei Mission Eine Welt.

    (Autor: M. Weiss | Thumb & Photo: Svea Anais Perrine, froodmat www.photocase.de | Bildbearbeitung & Thumb: A. Korkis | Quelle: www.missio.de, www.eed.de )

  • Berufsbild Designer/in – Grafik

    Ob Plakate, Prospekte, Verpackungen und Anzeigen – Grafikdesigner/innen gestalten unterschiedliche grafische Kommunikationsmittel. Auch Webpräsenzen entwerfen und programmieren Sie. Auf Grundlage von Wünschen des Kunden bzw. internen Auftraggebers fertigen Sie verschiedene Entwürfe mithilfe spezieller Software oder per Hand an. Des Weiteren kalkulieren sie die Kosten für ihr Angebot. Nachdem Sie die Entwürfe mit den Auftraggebern besprochen haben, setzen Sie diese – eventuell entsprechend abgeändert – in reproduktionsfähige Formen um und fertigen sogenannte Reinzeichnungen an. Anschließend kontrollieren Sie die – ggf. auch extern stattfindende – Produktion. Um ihre Kunden kompetent beraten zu können, beobachten Sie laufend die bestehenden und sich entwickelnden Trends.

    Hauptsächlich arbeiten Grafikdesigner und -designerinnen im Bereich Werbung und Öffentlichkeitsarbeit, z.B. in Werbe-, Medien- oder PR-Agenturen, in Grafik-Design- Büros, in Buch-, Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen. Ebenso gibt es in PR-Abteilungen großer Unternehmen geeignete Beschäftigungsmöglichkeiten. Darüber hinaus können Sie in größeren Druckereien oder in Satzstudios im Bereich der Druckvorstufe tätig sein.

    Grafikdesigner/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen und Berufskollegs. Je nach Bundesland bzw. Bildungsanbieter führt die Ausbildung zu unterschiedlichen Abschlussbezeichnungen. Die Ausbildung dauert 2 bis 3 Jahre und beinhaltet ggf. den Erwerb von Zusatzqualifikationen. Ausbildungsgänge zum Grafikdesigner/zur Grafikdesignerin gibt es auch an anderen Bildungseinrichtungen. Zum Teil ist bei der Ausbildung an privaten Design- oder Kunstakademien eine Schwerpunktsetzung möglich, z.B. auf Kommunikationsdesign/Ökologiedesign oder Informationsdesign. Ausbildung und Prüfung werden dort nach internen Regelungen der jeweiligen Bildungsträger durchgeführt.

    Vorausgesetzt wird in der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss. Vor Ausbildungsbeginn muss eine Mappe mit selbst gefertigten Gestaltungsarbeiten eingereicht werden.
    (Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

    Mentoring4u Tipps für die Zukunft, Karriereplanung, Plan B und was Sie beachten können, wenn das Ausbildungsende naht.

    Berufsausbildung in Deutschland – Ausbildung und duales Studium nach G8
    Die Absolventenzahlen der nächsten Jahrgänge kumulieren sich in einigen Bundesländern so stark, dass es zu Engpäsen in einigen Studienfächern kommen wird. Da ist gute Information besonders wichtig, welche Studiengänge es gibt.

    Information ist alles 
Haut rein! Geht an die Hochschulen, sprecht mit Leuten, die schon das Studienfach belegt haben, auch ein Ranking im Netz hilft zur Einschätzung der Chancen. Und gut ist auch neugeschaffene Studiengänge näher unter die Lupe zu nehmen. Vieles ist heute möglich in Kooperation mit Unternehmen. So gelingt Euch der Einstieg in die Praxis besonders leicht, da betriebliche Abläufe mit in den Studienablauf eingebunden werden. Im vorliegenden Mentoring4u TV-Ratgeber stellen wir Euch zunächst drei weltweit operierende Unternehmen vor.

    Eine Übersicht Studiengänge Design-, Kommunikationsdesign  u. ä. finden Sie hier.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
    Versuchen Sie, bevor Sie sich für diesen Job entscheiden, ein Praktikum zu bekommen. Lernen Sie so den Beruf Ihrer Zukunft kennen. Fragen Sie entweder bei den Industrie- und handelskammer oder den Handwerkskammern nach, ob die ihnen einen Betrieb nennen können. Seien Sie nicht erstaunt, wenn man Sie direkt zu einem Unternehmen schickt. Sprechen Sie den Inhaber auf ein mögliches Praktikum direkt an. Trauen Sie sich!  Ganz bestimmt finden Sie dort auch einen Mentor,  der Ihnen den richtigen Weg in die Zukunft aufzeigt.  Oder schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de .

    Eine wichtige Voraussetzung ist, dass Sie gerne gestalten, zeichnen, fotografieren auf den Punkt gebracht, Sie sollten kreativ sein. Ihre Kreativität können Sie schon mit Ihrer gestalterischen Mappe unter Beweis stellen. Bei den Industrie und Handelskammern und den Handwerkskammern z. B. der IHK zu Leipzig, Bundesverband Druck und Medien e.V., dem Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA, dem BDG Berufsverband der Deutschen Kommunikationsdesigner e.V. , der Allianz deutscher Designer e.V. AGD der Deutscher Designer Club e.V. , Deutscher Designertag/EV
    Dachverband deutscher Designer-Verbände, Interessenverband deutscher Designer u.v.m. Hier finden Sie Ansprechpartner und Adressmaterial über Unternehmen, die in Ihrer Nähe Ausbildungsplätze anbieten sowie interessante links zur Vorbereitung auf den Job anbieten. Eine wichtige Anlaufstelle für Sie. Alle IHKs und Handwerkskammern bieten heute Informationen zu diesem Berufswunsch an. Sie können aber auch einen anderen Bildungsträger wie z. B. das Berufskolleg bzw. die Akademie an der Einsteinstr. U5 und die Kunstschule Alsterdamm GmbH u. a. aussuchen. Googeln Sie den Beruf einfach mal.

    Die perfekte Bewerbungsmappe
    Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV-Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

    Tipps für die Bewerbung
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

    Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online.

    Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung und Plan B
    Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

    Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Langfristig ist es noch lohnender, wenn Sie sich international umzuschauen oder eine weiterführende Designschule in einer anderen Großstadt auszusuchen. Lernen, lernen, lernen und hinterher die Früchte ernten. Des Weiteren bieten sich nationale und internationale Designwettbewerbe an, um auf sich aufmerksam zu machen. Ganz besonders gefragt werden Fachkräfte in strukturschwachen Gebieten. Schauen Sie sozusagen einmal über den Gartenzaun in die Ferne. Es kann auch in 50 km Entfernung ein interessanter Betrieb liegen. Aktiv bewegen, müssen Sie sich allerdings selbst. Seien Sie flexibel. Ganz besonders wichtig ist dann Ihre Argumentation. Überlegen Sie sich im Voraus gut, warum Sie wechseln oder vielleicht auch warum Sie sich selbstständig machen möchten. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

    Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
    Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen? Darauf gibt im Film der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

    Unsere Buchtipps: Grundkurs Grafik und Gestaltung, Claudia Runk / Schnellkurs Grafik-Design, Pina Lewandowsky

    Benennen Sie Ihren Link
    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Assistenz: L. Servé  Autor: M. Weiss  |  Bild & Thumb: A. Korkis  |  Quelle:www.arbeitsagentur.de, www.bvdm-online.de, www.bdg-designer.de www.agd.de, www.ddc.de , www.designertag.de, www.alsterdamm.de ,   www.akademie-u5.de , www.designerinaction.de und Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV)

  • Berufsbild Designer/in – Foto

    Mentoring4u Tipps für die Zukunft, Karriereplanung, Plan B und was Sie beachten können, wenn das Ausbildungsende naht.

    Berufsausbildung in Deutschland – Ausbildung und duales Studium nach G8
    Ausbildung und duales Studium nach G8. 
Die Absolventenzahlen der nächsten Jahrgänge kumulieren sich in einigen Bundesländern so stark, dass es zu Engpäsen in einigen Studienfächern kommen wird. Da ist gute Information besonders wichtig, welche Studiengänge es gibt.

    Information ist alles 
Haut rein! Geht an die Hochschulen, sprecht mit Leuten, die schon das Studienfach belegt haben, auch ein Ranking im Netz hilft zur Einschätzung der Chancen. Und gut ist auch neugeschaffene Studiengänge näher unter die Lupe zu nehmen. Vieles ist heute möglich in Kooperation mit Unternehmen. So gelingt Euch der Einstieg in die Praxis besonders leicht, da betriebliche Abläufe mit in den Studienablauf eingebunden werden. Im vorliegenden Mentoring4u TV-Ratgeber stellen wir Euch zunächst drei weltweit operierende Unternehmen vor.

    Eine Übersicht Studiengänge Foto-, Kommunikationsdesign  u. ä. finden Sie hier.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Designer/in – Foto
    Sie beschäftigen sich mit fotografischen Aufnahmen in den Bereichen Werbe-, Mode-, oder Sachfotografie. Häufig erstellen Sie auch Fotografien zu wissenschaftlichen oder technischen Darstellungszwecken. Fotodesigner/innen entwickeln ein Gestaltungskonzept, das z.B. auf die Zielgruppe ausgerichtet ist. Zudem können Sie beispielsweise im Bereich Werbung für die Auswahl des am besten geeigneten Werbeträgers (Zeitschrift, Plakat, Prospekt, Leuchtreklame) verantwortlich sein. Fotodesigner/innen arrangieren Motive und Hintergründe, besorgen Requisiten und sorgen für die richtige Beleuchtung und Stimmung einer Aufnahme. Sie wenden verschiedene Aufnahmetechniken, z.B. Weichzeichner und Farbfilter, an. Zu ihren Aufgaben gehört auch die digitale Bildbearbeitung mit Hilfe spezieller Grafiksoftware. In der Pressearbeit recherchieren und erstellen Sie Bildmaterial für Reportagen und Dokumentationen. Bei der fotografischen Umsetzung innerhalb eines Produkts, etwa einer Werbeanzeige oder einer Broschüre, setzen Sie eigene Ideen, die Vorgaben ihrer Vorgesetzten oder die Vorstellungen ihrer Auftraggeber kreativ um. Sie achten darauf, dass die eingesetzte Bildsprache, die Art der Fotografie und die Farben mit der Aufgabenstellung und dem Gesamtlayout harmonieren, also auch zu allen anderen Elementen passen, z.B. dem Text. Wenn Sie Personen fotografieren, versuchen Sie, eine entspannte Atmosphäre herzustellen. Hierbei ist Einfühlungsvermögen gefragt.

    Hauptsächlich arbeiten Fotodesigner/innen in Fotostudios der Werbe-, Mode- oder Industriefotografie, in Werbeagenturen oder in Grafik-Design-Büros. Darüber hinaus können Sie auch für Presseagenturen tätig sein. Auch in Bildredaktionen von Buch-, Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen gibt es geeignete Tätigkeitsfelder.

    Fotodesigner/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen. Je nach Bundesland bzw. Bildungsanbieter führt die Ausbildung zu unterschiedlichen Abschlussbezeichnungen.
    Die Ausbildung dauert 2 bis 3 Jahre und beinhaltet ggf. den Erwerb von Zusatzqualifikationen. Ausbildungsgänge zum Fotodesigner bzw. zur Fotodesignerin gibt es auch an anderen Bildungseinrichtungen. Ausbildung und Prüfung werden dort nach internen Regelungen der jeweiligen Bildungsträger durchgeführt. Vorausgesetzt wird in der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss. Teilweise ist vor Ausbildungsbeginn die künstlerische Eignung durch Vorlage eigener Arbeiten nachzuweisen. Manche Schulen erwarten berufliche Erfahrung im Bereich Fotografie in Form eines Praktikums.
    (Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

    Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
    Versuchen Sie, bevor Sie sich für diesen Job entscheiden, ein Praktikum zu bekommen. Lernen Sie so den Beruf Ihrer Zukunft kennen. Fragen Sie bei der Handwerkskammer nach, ob die ihnen einen Handwerksbetrieb nennen können. Seien Sie nicht erstaunt, wenn man Sie zu einem Unternehmen schickt. Sprechen Sie den Meister auf ein mögliches Praktikum direkt an. Trauen Sie sich!  Ganz bestimmt finden Sie dort auch einen Mentor,  der Ihnen den richtigen Weg in die Zukunft aufzeigt.  Oder schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de .

    Eine wichtige Voraussetzung ist, dass Sie gerne fotografieren und kreativ sind. Ihre Kreativität können Sie schon mit Ihrer künstlerischen Mappe unter Beweis stellen. Bei den Handwerkskammern z. B. der Handwerkskammer Region Stuttgart, oder dem Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA, dem BFF – Bund freischaffender Fotodesigner und der Allianz deutscher Designer e.V. AGD (um nur einige zu nennen) finden Sie Ansprechpartner und Adressmaterial über Unternehmen, die in Ihrer Nähe Ausbildungsplätze anbieten sowie interessante links zur Vorbereitung auf den Job anbieten. Eine wichtige Anlaufstelle für Sie. Alle Handwerkskammern bieten heute Informationen zu diesem Berufswunsch an. Sie können aber auch einen anderen Bildungsträger wie z. B. das Berufskolleg bzw. die Privatschule FDS Foto-Design-Schule, die Freie Fotoschule Stuttgart u. a. aussuchen. Googeln Sie den Beruf einfach mal.

    Die perfekte Bewerbungsmappe
    Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV-Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

    Tipps für die Bewerbung
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

    Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online.

    Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung und Plan B
    Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

    Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Langfristig ist es noch lohnender, wenn Sie sich international umzuschauen oder eine weiterführende Fotoschule in einer anderen Großstadt auszusuchen. Lernen, lernen, lernen und hinterher die Früchte ernten. Des Weiteren bieten sich nationale und internationale Fotowettbewerbe an, um auf sich aufmerksam zu machen. Eine ungeprüfte Übersicht über eine Vielzahl von Links zu Fotowettbewerben finden Sie hier. Ganz besonders gefragt werden Fachkräfte in strukturschwachen Gebieten. Schauen Sie sozusagen einmal über den Gartenzaun in die Ferne. Es kann auch in 50 km Entfernung ein interessanter Betrieb liegen. Aktiv bewegen, müssen Sie sich allerdings selbst. Seien Sie flexibel. Ganz besonders wichtig ist dann Ihre Argumentation. Überlegen Sie sich im Voraus gut, warum Sie wechseln oder vielleicht auch warum Sie sich selbstständig machen möchten. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

    Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
    Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen? Darauf gibt im Film der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

    Unsere Buchtipps: Fotografieren, John Hedgecoe / Modefotografie, Eliot L. Siegel

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Assistenz: L. Servé  Autor: M. Weiss  |  Bild & Thumb: A. Korkis  |  Quelle:www.arbeitsagentur.de, www.hwk-stuttgart.de, www.foto-studium.de, www.foto-design-schule.de, www.freiefotoschulestuttgart.de,  www.agd.de, ngm.nationalgeographic.com , www.fotowettbewerbe.de und Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV)

  • 1. Deutscher Mentorentag 2011: Nachwuchsgewinnung durch Mentoring! Schirmherr: Dieter Posch Hessischer Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung

    Grußwort des Schirmherren


    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Teilnehmer,

    die heutige Welt ist eine Welt des Wandels, die unser Land vor enorme Herausforderungen stellt. Es gilt Schritt zu halten mit den Innovationen in Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft, um so im globalen Wettbewerb bestehen zu können.

    Längst zeigt sich, dass dabei nur mitspielen kann, wer über die notwendigen Ressourcen und das entsprechende Know-How verfügt. Unsere Unternehmen bleiben nur dann konkurrenzfähig, wenn sie dieses Know-How mitbringen. Know-How bedeutet dabei vor allem, über gut ausgebildete und hochqualifizierte Fachkräfte zu verfügen. Gerade das wird in den nächsten Jahren für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft entscheidend sein. Der Kampf um die besten Köpfe im Land hat dabei längst begonnen.

    Wie aber können wir dem Fachkräftebedarf auch zukünftig in Zeiten des demografischen Wandels gerecht werden? Wir müssen junge Menschen motivieren und sie für eine qualifizierte Ausbildung oder ein Studium begeistern. Es geht darum mehr Potenziale als bisher zu nutzen und noch mehr junge Menschen zu einem Abschluss zu führen.

    Der 1. Deutsche Mentorentag hat genau dieses Ziel vor Augen. Gerne habe ich deswegen die Schirmherrschaft für diese Idee übernommen. Mit Ihrem ehrenamtlichen Engagement leisten Sie einen wichtigen Beitrag auf dem Weg junger Menschen von der Schule in die Ausbildung oder das Studium, die keiner professionellen Begleitung bedürfen. Ehrenamtliches Engagement ist ein Teil gesellschaftlicher Verantwortung. Die Hessische Landesregierung würdigt den Einsatz für das Gemeinwohl seit 1999 mit ihrer Ehrenamtskampagne „Gemeinsam aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ und bringt damit ihre Wertschätzung für den freiwilligen Einsatz der Bürgerinnen und Bürger zum Ausdruck.

    Ehrenamtliches Mentoring ist ein wichtiger Beitrag im Hinblick auf das gesellschaftliche Engagement der Wirtschaft und zugleich für die Fachkräftesicherung von morgen.

    In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine erfolgreiche Veranstaltung und gute Gespräche!


    Dieter Posch

    Hessischer Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung

    Der 1. deutsche Mentorentag
    am 27.09.2011 werden Unternehmen und Politik zum Thema „Chancen und Perspektiven von Mentoring“ zusammenkommen. Sie wollen als Vertreter Ihres Unternehmens mitreden? Wir laden Sie herzlich ein, als Teilnehmer oder Sponsor aktiv an der Botschaft der Veranstaltung mitzugestalten. Im Mittelpunkt steht der brachenübergreifende Austausch der Teilnehmer.

    Zukunft der Mitarbeitergewinnung
    Im exklusiven Rahmen der Villa Bonn haben Sie als Sponsoring-Partner die Möglichkeit mit Experten und Entscheidern über Mentoring als zukunftsweisendes Werkzeug der Personalentwicklung Lösungsansätze zu erarbeiten. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne!

    Gestalten Sie mit – Mentoring als Chance für nachhaltige Nachwuchsgewinnung.
    Weitere Informationen zum 1. Deutschen Mentorentag 2011

    (Autor: C. Amrhein / Quelle: www.mentoring4u.de)