Biologiemodellmacher/in auch Biomodelleur
Sie fertigen Unterrichts-, Demonstrations-, Schau- und Werbemodelle an. Vom medizinischen Übungsphantom bis hin zur Puppe, zum Tier- oder Pflanzenmodell – Verwendung finden solche Modelle z.B. im Biologieunterricht oder bei der Krankenpflegeausbildung auf Ausstellungen und Messen oder in der Schauwerbegestaltung. Biologiemodellmacher/innen stellen Modelle maßstabsgerecht, d.h. vergrößert, verkleinert oder im Größenverhältnis 1:1 her. Hierfür verwenden sie Formen aus Holz, Metall, Gips oder Wachs. Die eigentlichen Modelle bestehen heutzutage hauptsächlich aus Kunststoffen. Diese bringen Biologiemodellmacher/innen durch Gießen, Ziehen, Drücken oder Pressen in Form. Nach dem Trocknen entgraten, glätten und retuschieren sie die entstandenen Modellteile, bemalen oder beschriften sie und montieren die Einzelteile beispielsweise zu einem anatomischen Modell. Schließlich prüfen sie die Biologiemodelle auf Qualität und Funktionsfähigkeit.
Hauptsächlich arbeiten Biologiemodellmacher/innen in Betrieben, die Lehr- und Demonstrationsmodelle für den Unterricht an Schulen, in Universitäten, für das Training im Rettungsdienst und in der Krankenpflege anbieten. Darüber hinaus sind sie in Unternehmen, die Schaufensterpuppen und Spielwaren produzieren, tätig.
Biologiemodellmacher/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird in der Industrie angeboten.
(Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)
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(Assistenz: L. Servé Autor: M. Weiss | Bild & Thumb: A. Korkis | Quelle:www.arbeitsagentur.de, www.wikipedia.org , www.vbio.de und Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)











