
Bootsbauer ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf,
der Neubau, Reparatur, Restaurierung sowie Um- und Ausbau von Booten, Yachten und kleineren Schiffen umfasst. Die zum Bootsbau verwendeten Baumaterialien sind hauptsächlich Holz, Kunststoffe und Metalle, viele Bootsbauer sind auf einen dieser Werkstoff spezialisiert. Größere Schiffe werden dagegen von anderen Berufsgruppen auf entsprechenden Werften gebaut. Die Produktion von Kunststoff-Rümpfen erfordert (außer im Formenbau) keinen Bootsbauer.
(Quelle: Wikipedia)
Sie stellen Paddel- und Ruderboote, Segelboote, Motor- und Segelyachten, aber auch kleinere Fischkutter, Barkassen und andere Nutzfahrzeuge der See-, Binnen- und Flussschifffahrt her. Bootsbauer/innen konstruieren Bauteile und fügen sie zum Bootskörper zusammen. Bei größeren Booten fertigen sie auch das Deck und die Aufbauten, übernehmen den Innenausbau sowie den Einbau der technischen Anlagen (Antriebsmaschinen, Wellen, Ruderanlage) und stellen die Masten her. Ihre Werkstoffe sind nicht nur Hölzer, sondern auch Stahl, Aluminium und faserverstärkte Kunststoffe.
Neben dem Neubau von Booten führen sie Instandsetzungs- und Überholungsarbeiten durch. Schließlich sorgen sie für den fachgerechten Transport und die Lagerung von Booten im Winter. Hauptsächlich arbeiten Bootsbauer/innen in Bootsbau- und Reparaturwerkstätten, auf Bootswerften sowie in Zulieferbetrieben für Bootsteile aus Kunststoff oder Holz. Darüber hinaus sind sie im Bootsverleih mit Werkstattbetrieb beschäftigt.
Bootsbauer/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO). Diese bundesweit geregelte 3 1/2-jährige Ausbildung wird in Industrie und Handwerk angeboten.
(Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)
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(Assistenz: L. Servé Autor: M. Weiss | Bild & Thumb: A. Korkis | Quelle:www.arbeitsagentur.de , www.wikipedia.org , www.icomia.com www.dbsv.de, Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)
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