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  • lll. Ratschläge und Kommentare nach dem Unglück in Japan

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    Bruder Paulus,  Kapuziner Pater Frankfurt
    Dem Reformator Martin Luther wird nachgesagt, er habe nach dem Prinzip gelebt: „Und wenn morgen die Welt untergeht, werde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“ Handeln für die Zukunft ist Aufgabe junger Menschen. Ihr werdet dabei Fehler machen. So  wie wir Fehler machen. Und die Natur wird euch Grenzen setzen. Wir sie uns unsere Grenzen aufzeigt, ohne dass wir immer verstanden haben.
    Jeder hat eine eigene Begabung, in guten wie in bösen Tagen Wachstum zu fördern und Wunden zu heilen. Also: Mutig voran. Jeder pflanze heute mit ganzer Hingabe für eine Zukunft, die nicht in seiner Hand liegt. Aber in Gottes Hand.


    Jens Schönherr
    , Berlin
    Ich finde wir sollten gerade unseren jungen Menschen empfehlen, was mich trotz meines Alters beeindruckt, ist die mentale Ruhe mit denen die japanischen Menschen diesem sagenhaften Unglück gegenüberstehen. Wenn man die gegenseitige Wertschätzung in den Unterkünften, beim Anstehen usw. sieht, zeugt dies von einem enormen Stolz. Der japanische Ministerpräsident hat dem Betreiber des Atomkraftwerkes untersagt die Mitarbeiter abzuziehen, da es nicht um das Werk sondern um Japan geht. Hier muss man sogar sagen, es geht um die Frage der Beherrschung einer solchen Katastrophe in der gesamten Welt.

    Wir haben Sie, unsere Leser nach Ihrer Meinung  und Kommentaren zu dem schrecklichen Unglück in Japan gefragt.  Wie gehen Sie damit um? Welchen Rat möchten Sie jungen Leuten auf den Weg geben? Wir freuen uns sehr über die vielen Kommentare die uns erreichten, bleiben Sie dran und senden Sie uns Ihren Ratschlag.

    (Autor: M. Weiss  |  Thumb & Photos: A. Korkis)

  • ll. Kommentare und Ratschläge nach dem Unglück in Japan

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    Dagmar Hugget,
    Chagford, England
    It is absolutely dreadful and one feels absolutely helpless, but the Japanese people should know that there are other thinking and praying of them, they are not entirely alone and just this knowing helps often in such difficult times beyond our understanding.


    Dr. Maria Flachsbarth
    , Mitglied des Deutschen Bundestages Berlin
    Was uns angesichts all dieser Berichte und Bilder, die wir seit letztem Freitag sehen und zu verstehen versuchen, erfüllt, das sind Entsetzen, Fassungslosigkeit, Mitgefühl und Trauer. Die Katastrophe in Japan hat ein geradezu apokalyptisches Ausmaß, und es fehlen die Worte.
    Meine tiefste Anteilnahme, meine Gedanken und mein Gebet sind bei den Menschen in Japan.
    Ich bewundere die Japaner für ihre Gelassenheit, ihren Mut und ihre gegenseitige Hilfsbereitschaft, die sie trotz der schrecklichen Ereignisse bewahrt haben und die gewiss auch für uns vorbildhaft sein können.
    Die unfassbaren Ereignisse in Japan lehren uns, dass etwas, was nach allen wissenschaftlichen Maßstäben bisher für unmöglich gehalten wurde, doch möglich werden konnte. Sie lehren uns, dass Risiken, die für absolut unwahrscheinlich gehalten wurden, doch nicht vollends unwahrscheinlich waren, sondern Realität wurden.
    Diese Umstände, wenn also in einem so hoch entwickelten Land wie Japan das scheinbar Unmögliche möglich, das absolut Unwahrscheinliche Realität wird, verändern die Sicht der Dinge, nichts ist mehr wie zuvor.

    Aus diesem Grunde muss deshalb auch in Deutschland eine neue Debatte über die Akzeptanz von Restrisiken geführt werden. Das heißt konkret, dass jetzt alle Kernkraftwerke noch einmal einer umfassenden Sicherheitsprüfung unterzogen werden.
    Für alle älteren Atommeiler hat die Regierung kurzfristig ein Moratorium beschlossen, was ich sehr begrüße.

    Ich möchte den jungen Menschen auf den Weg geben, dass es gerade mir besonders am Herzen liegt – und unter diesen Umständen mehr denn je – das Zeitalter der erneuerbaren Energien so schnell wie möglich zu erreichen. Das sehe ich als persönliche Verpflichtung der Politik gegenüber den künftigen Generationen an.

    Mit herzlichen Grüßen aus Berlin  Dr. Maria Flachsbarth


    Catharina Trost M.A.
    ,  Kattendorf
    Ich denke wir sollten unseren Jugendlichen versuchen verständlich zu machen, dass wir nur eine Welt haben und das wir verantwortlich dafür sind. Das Zeitalter der Atomenergie muss beendet werden, weil es nur Leid und Elend über die Menschen bringt. (siehe Tschernobyl und jetzt Japan, England etc.)
    Wir sollten Sie aktivieren sich aktiver in die Politik mit einzumischen, damit sie ihr Leben mitgestalten können. Und wenn Sie jetzt noch meine Petition mit unterstützen würden, damit ein Umdenken stattfinden kann, dann wäre ich Ihnen sehr dankbar.


    Peter Beuth
    , Generalsekretär der CDU Hessen
    Mein tiefes Mitgefühl und aufrichtige Anteilnahme gilt in diesen Tagen nach der schweren Erdbebenkatastrophe und dem Tsunami dem japanischen Volk. In der gegenwärtigen aufgeregten Atmosphäre ist es aber auch wichtig, Ruhe und Besonnenheit zu bewahren. Insbesondere müssen wir in Deutschland für uns die Frage beantworten, wie wir die Energieversorgung der Zukunft gestalten wollen. Schnell alle Kernkraftwerke in Deutschland zu schließen bringt nichts, wenn dann der Atomstrom aus den Kernkraftwerken in unserer unmittelbaren Nähe in Frankreich und Tschechien kommt.

    Wir haben Sie, unsere Leser nach Ihrer Meinung  und Kommentaren zu dem schrecklichen Unglück in Japan gefragt.  Wie gehen Sie damit um? Welchen Rat möchten Sie jungen Leuten auf den Weg geben? Wir freuen uns sehr über die vielen Kommentare die uns erreichten, bleiben Sie dran und senden Sie uns Ihren Ratschlag.

    (Autor: Martin Weiss  |  Thumbnail & Photos: Albert Korkis)

  • Ratschläge und Kommentare nach dem Unglück in Japan

    Wir haben Sie, unsere Leser nach Ihrer Meinung  und Kommentaren zu dem schrecklichen Unglück in Japan gefragt.  Wie gehen Sie damit um? Welchen Rat möchten Sie jungen Leuten auf den Weg geben?  Hier nun die ersten Rückmeldungen:

    Dieter Schlatermund, Eschborn
    Ich gebe jungen Menschen den Rat, Politiker jedweder Couleur abgrundtiefe
    V e r a c h t u n g entgegenzubringen, denen im Angesicht des grauenvollen Leids einer ganzen, großen Nation nichts Besseres einfällt, als ihre persönlichen Macht-Scharmützel auszutragen – die nicht einmal auf den Gedanken kommen, wenigstens eine Schamfrist verstreichen zu lassen.

    Michael Colgrass,  Toronto, Pulitzerpreis 1978
    I could give general advice about continuing to believe in the future after experiencing tragedy. I would probably have them recall a time when something bad had happened that they thought they would never recover from and then they did recover, offering that memory as evidence that we can overcome things that we had thought we could never overcome, but that somehow we do.

    Lür Waldmann, Berlin
    Kehre vor der eigenen Tür. Versuche nicht die Welt zu Retten, sondern das lokale Umfeld. Konzentriere Dich auf Deinen „Circle of Influence“ und nicht auf dem sog. „Circle of Concern“. http://www.breakoutofthebox.com/circle.htm

    Kathrin Wintermeyer, Wiesbaden
    Achtet jeden Tag und jede Stunde, denn sie sind das Leben. Das Heute richtig gelebt macht jedes Gestern zu einem Traum voller Glück und jedes Morgen zu einer Vision voller Hoffnung.

    Klaus-Dieter Paulisch
    Es mußte eben erstmal richtig duster werden, bis einigen Leuten ein Licht aufgegangen ist.

    via Twitter: mogrymillian
    Nicht die Hoffnung verlieren, Spenden, eine Zukunft in den alternativen Energien anpeilen!

    (Autor: M. Weiss  |  Thumb & Comic: A. Korkis)

  • Japan: Ihre Meinung, votre opinion, your comment, vostro comento, amaciniz, taaleqik ….

    Das schreckliche Unglück in Japan beschäftigt auch unsere Redaktion ganz besonders. Wie gehen Sie damit um? Welchen Rat möchten Sie jungen Leuten auf den Weg geben? Gerne veröffentlichen wir Ihre Anregungen hier.

    Qu´est-ce-que vous direz aux jeunes concernant leurs avenir? #tremblement de terre  #Japon #vie #existence #carrière
    Envoyez nous vos commentaires s.v.p. !

    Cosa volete dire ai giovanni per il loro futuro ? #terremoto #Giapone #vita #esistensa #carriera
    Inviate ci il vostro commento p.f. !

    What would you tell young people for their future? #earthquake #Japan #life #existance #carreer
    Send us your comment please!

    Gelecek icin genclere ne tavsiye yapmak istersiniz ? #deprem #Yaponya #hayat #mevkudiyet #kariyer
    Cevaplerinizi seviniriz !

    Email: redaktion@mentoring4u.de

    Vielen Dank! Merci beaucoup! Mille grazie! Thanks a lot! Tesekkür ederiz! Sukran djasilen!

    (Autor: M.Weiß | Foto: French_03| Bearbeitung: A. Korkis | Bildquelle: www.photocase.de)

  • Menti-Button Gewinnspiel: die Nummern 2386, 2590 und 3155 haben gewonnen

    Menti Gewinnspiel, 570x300px

    Liebe Mentees mit den Menti-Button Nummern 2386, 2590 und 3155 herzlichen Glückwunsch! Ihr habt gewonnen! Meldet Euch bei uns und erhaltet Euer individuelles Mentorengespräch oder einen der zahlreichen Sonderpreise unserer Kooperationspartner!

    Huch, ich hab gewonnen, was jetzt?
    Schickt uns bis Freitag, den 18. März 2011, 18 Uhr, eine E-Mail an menti@mentoring4u.de mit folgenden Angaben:

    Euren Name
    EureTelefonnummer
    Eure Adresse
    Ganz wichtig: ein Foto, auf dem Ihr mit Eurem Gewinner-Button zu erkennen sind. Seid kreativ!

    Den Rest übernehmen wir!
    Mentoring4u meldet sich umgehend bei Euch, um zu gratulieren. Den Hauptgewinnern werden wir ein Mentorengespräch vermitteln. Der Mentor kommt aus der Branche oder dem Beruf Eures Interesses und gibt Euch ganz individuelle Ratschläge für den erfolgreichen Einstieg in Euren Traumberuf.

    Reagiert Ihr zu spät, verfällt Eurer Los und wir ziehen die Woche drauf dafür einen Gewinner mehr. Also keine Zeit vergeuden, nutzt Eure Chance!

    Mehr Infos zum Gewinnspiel gibt’s hier.

    (Autor: C. Amrhein | Foto: kallejipp| Bearbeitung: A. Korkis | Bildquelle: www.photocase.de)

  • #Denkanstoß Nº 8: Arbeits-erfahrungs-Erfahrung #Zitat der Woche

    Auf Start - Praktikum

    Praktikum ist heute ein Wort, welches für eine ganze Generation steht. Wobei die Bezeichnung „Generation Praktikum“ negativ besetzt ist und dabei im Fokus ist, welche Schwierigkeiten Praktikanten haben können, die aus der ersten/zweiten/vielfachen „praktischen Arbeitserfahrung“ in einen „richtigen“ Job wollen.

    Per Definitionem
    Das deutsche Wort „Praktikum“ leitet seinen Urspruch aus dem Lateinischen „practica“ (Verfahrensweise), 15. Jh. und aus dem Griechischen ab: „praktikÕ (tÕchne), (Wissen um) praktisches Tun“. Seit dem 16. Jahrhundert ist die gängige Definition des Wortes „Praktikant“: wer „im Rahmen einer theoretischen Ausbildung in einem besonderen Ausbildungsverhältnis praktische Erfahrung erwerben will“.

    Deine Chance
    Dabei ist ein Praktikum immer eine Chance für zwei Seiten: für den Praktikanten und für den Praktikumsbetrieb. Die gemeinsame Zeit soll zum „Beschnuppern“ dienen. Diese Unverbindlichkeit nimmt viel (Entscheidungs)Druck aus dem zeitlich begrenzten Verhältnis und bietet beiden Parteien eine Periode der „Orientierung“.

    „Work is not the same as work experience, but you can turn work into work experience.“
    Autor: unbekannt

    „Arbeit ist nicht dasselbe wie Arbeitserfahrung, aber Du kannst Arbeit in Arbeitserfahrung umwandeln.“ Damit ist gemeint, dass man seine Arbeit so gestaltet, dass man mit der Ausübung dieser sehr viele Erfahrungen macht und einen Erfahrungs-Schatz aufbauen kann. [Übersetzung und Anmerkung der Redaktion]

    Wortnachbarn
    Der Praktikums-Graph der Uni Leipzig macht uns sehr eingehend deutlich, welche Wortnachbarn das Wort „Praktikum“ hat. Will heißen: welche Worte häufig bis sehr häufig in Verbindung auftreten: Schaut mal hier: einfach oder komplex.

    Übersetzungsunterschiede
    Im Englischen sagt man „to gain work experience „, was wortwörtlich übersetzt heißen würde: „Arbeitserfahrung gewinnen“. Das hört sich doch gleich viel lukrativer an als die deutsche Version: „ Arbeitserfahrung sammeln“. Sammeln kann man schließlich lange, bis der Korb voll ist… Das amerikanische Praktikum ist ein „intern“, was die Möglichkeit der Innenansicht eines Unternehmens noch besser verdeutlicht.

    Sammeln und gewinnen
    Also: auf ins Praktikum. Ein großer Schatz an Erfahrung wartet jeden Tag darauf, gewonnen zu werden! Eine kleine persönliche Zusammenstellung von Praktikantenbörsen findet Ihr hier. Habt Ihr gute Erfahrungen mit weiteren gemacht? Sagt es uns – so profitieren auch unsere Leser davon.

    Praktikabörsen

    Wer bin ich?
    Am Anfang steht immer die Erkenntnis, dann kannst Du Dich auf den Weg zur “richtigen” Ausbildung oder zum „passenden“ Studium machen. Welche Neigungen habe ich, worin bin ich stark? Probier es gleich mal hier aus: der Neigungstest. Viel Spaß beim Entdecken!

    (Autor: C. Amrhein| Foto: dergestalter | Quellen: www.photocase, www.wikipedia.org, www.uni-leipzig.de , www.wissen.de)

  • Die Bewerbung: Erfolgsfaktoren für JEDEN

    Auf der anderen Seite des Bewerbungstisches: Ratschläge zum Thema Bewerbung und Anschreiben von Alfred J. Stein, Personalberater, ConActivity KG

    Erwartungen
    „Wir möchten Sie kennenlernen, wenn Sie maximal 25 Jahre alt sind, über ein abgeschlossenes Hochschulstudium wenn möglich mit Promotion verfügen, mindestens zwei Jahre Auslandserfahrung und Erfahrung mit Führungsverantwortung haben“.

    Das schaffe ich nie!
    Wer heute auf die Suche geht nach Jobs mit guter Bezahlung und interessanten Inhalten, wird häufig konfrontiert mit einer langen Liste an Erwartungen an den Bewerber. Gewollt oder nicht, mit solchen Anforderungsprofilen wird der Kreis der möglichen Kandidaten auf „nahe Null“ eingedampft. Diese Mentalität seitens der Unternehmen ist häufiger auch schon bei der Suche nach Auszubildenden anzutreffen. Viele junge Menschen fühlen sich abgeschreckt und demotiviert von solchen Wünschen.

    Was nun?
    Was kann man solchen jungen Menschen mit auf dem Weg geben, die vielleicht nicht ihr Abi mit der Traumnote 1,0 abschließen, oder vielleicht „nur“ einen Real- oder Hauptschulabschluss erreichen? Gibt es denn nicht Fähigkeiten und Potenziale neben den rein formalistischen Kriterien? Was überhaupt ist denn wichtig, um letztlich im Berufsleben Erfolg zu haben? Und gibt es dabei Punkte, an denen jeder, etwas tun kann und sich gegenüber anderen profilieren kann?

    „Yes, you can“!
    Wir sagen, solche Kriterien gibt es wirklich! Jeder kann, wenn er nur will und weiß, an welchen Rädchen er bei sich selbst schrauben muss, etwas tun, um solche Erfolgsfaktoren zu entwickeln. Hier kommen die sogenannte „Soft Skills“ – die weichen Faktoren –  ins Spiel, oder auch als soziale Kompetenz bezeichnet. Fähigkeiten und Charaktermerkmale allgemeiner Art, die einen Menschen kennzeichnen.

    Was heisst überhaupt Erfolg?
    Was macht Menschen erfolgreich? Wann gilt eine Aufgabe als erfolgreich ausgeführt? Gut und erfolgreich ausführen heisst, eine Aufgabe muss:

    –         fachlich sowie inhaltlich genau und gut,

    –         termingerecht,

    –         mit dem vorgegebenen Aufwand und

    –         auf die geforderte Art und Weise

    erledigt werden (um hierzu mal ein paar Beispiele zu nennen). Natürlich fängt alles mit der fachlich korrekten Ausführung an, das sind „hard skills“. Das lernt man im Rahmen seiner Berufsausbildung.

    Erfolg heißt „just in time“!
    Der Auftraggeber erwartet zudem eine termingerechte Erledigung. Ist das ein Punkt, an dem man sich profilieren kann. Oh ja! Was nützt das tollste Frühstücksbrötchen, wenn es leider erst um 12:00 Uhr fertig ist?! Gut gemacht, aber zu spät! Die Lehre für uns: auf Pünktlichkeit achten und lernen, eine Aufgabe zügig und termingerecht abzuschließen. Sind dazu besondere Fähigkeiten und Talente nötig? Nein, aber ein Stück Selbstdisziplin und die richtige innere Einstellung sind die Grundlagen dazu.

    Erfolg heisst sorgfältig!
    Dem Kunden ist es vielleicht egal, mit welchem Aufwand man eine Aufgabe erledigt, aber bestimmt nicht dem Chef. Auch das hat natürlich mit den fachlichen Fähigkeiten zu tun. Aber eben auch mit anderen Erfolgsfaktoren. Sorgfältigkeit, überlegtes und geplantes Handeln, Improvisationsfähigkeit – das alles sind Merkmale, die man sich aneignen kann und die enorm wichtig sind.

    Erfolg heisst unter Anleitung arbeiten!
    Im Mathematikunterricht gibt’s manchmal Punkte auf den richtigen Rechenweg. Warum? Nun weil der Schüler damit zeigt, dass er grundlegend verstanden hat, wie eine Aufgabe gelöst werden kann. Wenn man trotz falschem Rechenweg zum richtigen Ergebnis kommt, hat man nicht unbedingt eine neue Entdeckung gemacht. In aller Regel hat man einfach Glück gehabt. Und so ist es im Berufsleben auch. Es gibt gute Gründe, warum man eine Aufgabe nach bestimmten Vorgehensweisen abarbeitet, häufig haben sich dabei ganz viele Leute etwas dabei gedacht. Wenn man lernt, auf Anleitung einzugehen und wenn man realisiert hat, dass es neben einem selbst natürlich auch noch andere schlaue Leute gibt, ist das sehr hilfreich. Auch darauf kann wirklich jeder achten!

    Von Anfang an
    Woran merkt ein Unternehmen, dass der Bewerber solche Soft Skills wie eben beschrieben besitzt? Natürlich schon an seinem Anschreiben. Anschreiben formulieren lernen Schüler bereits in der Schule. Wie gut also wurde formuliert? Ist es gelungen, das Gelernte auf die eigene Bewerbung anzuwenden – was ja ein Hinweis darauf sein könnte, inwieweit es dem Bewerber künftig gelingen wird, fachliche Inhalte, die er gelernt hat, in der Praxis anzuwenden. Oder hat er seine Bewerbung in der Art ausgeführt, wie man es empfiehlt? Wann hat der Bewerber seine Bewerbung geschrieben, wie lange nach der Information über die offene Stelle? Dazu sind eigentlich keine besonderen Fähigkeiten nötig, aber wohl der Wille, es richtig zu machen und die Offenheit, auf Vorschläge einzugehen sowie gute Disziplin für zeitnahes Handeln.

    … das heisst also …
    Nicht abschrecken lassen von irgendwelchen überzogenen Anforderungen und Erwartungen. Sondern statt dessen alle Erfolgsfaktoren entwickeln, die man zur Verfügung hat. Dann kann man sich sicher sein, sich zu profilieren. Denn auch wenn jeder solche „soft skills“ entwickeln könnte, tut es beileibe nicht jeder. Fortsetzung folgt….

    (Autor: Alfred J. Stein | Foto Thumb: Svea-Anais-Perrine | Foto Artikel: cydonna| Quellen: www.photocase.de)

  • Wie „1:1 – Die Lesecoaches“ leseschwachen Kindern hilft

    ein Beitrag unserer externen Redakteurin Inge Koltermann, Projektleitung „1:1 – Die Lesecoaches“, Agentur Freiwillig – Die Lesefüchse

    Von Analphabeten zum Bücherliebhaber
    Letzte Woche war ich nach langer Zeit im Kino und habe einen wunderbaren Film gesehen. Der Film „Das Labyrinth der Wörter“ ist die Geschichte über eine dieser Begegnungen, die das ganze Leben verändern können: das Zusammentreffen in einem Park zwischen Germain (Gérard Depardieu), um die 50, praktisch Analphabet, und Margueritte (Gisèle Casadesus), einer kleinen alten Dame und leidenschaftlichen Leserin.

    Vierzig Jahre und hundert Kilo trennen sie. Eines Tages setzt sich Germain zufällig neben sie. Margueritte liest ihm, in Folge, Passagen aus Romanen vor und eröffnet ihm die Welt sowie die Magie der Bücher, von denen sich Germain bis dato immer ausgeschlossen fühlte.

    Lesen – eine Entdeckungsreise
    Bei dem Projekt 1:1 – Die Lesecoaches der AWO Agentur Freiwillig – Die Lesepaten, geht es um Schulkinder die Leseschwächen haben. Lehrer von Grund-, Gesamt- und Förderschulen führen uns diese Kinder zu. Während des Schulunterrichts kommt ein Kind eine halbe Stunde in einem ruhigen Umfeld zum Lesecoach. Das Kind liest dem Lesecoach vor und dieser versucht, liebevoll zu korrigieren sowie Wortschatz und Textverständnis zu fördern.

    1:1 – Die Lesecoaches verstehen sich nicht als Nachhilfe, sondern haben das Ziel, Kindern die Freude am Lesen zu vermitteln, damit sie erfahren, welche Abenteuer zwischen den Buchdeckeln auf sie warten.

    Den Wort-Schatz vergrößern
    Im Film geht es um einen Analphabeten. Das sind die Kinder nicht, doch viele von ihnen haben einen Migrationshintergrund, d.h. ihr Wortschatz ist sehr begrenzt. Hier versuchen die Lesecoaches mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit Abhilfe zu schaffen. Nächstes Mal erfahren Sie, wie Sie ein Lesecoach werden können oder wie Sie sonst die Initiative unterstützen können.

    Wissen Sie wie gut Sie oder Ihre Kinder, Enkel lesen? Testen Sie es einfach mal hier.

    (Autor: I. Koltermann| Foto: kallejipp | Quellen: www.photocase.de, www.freiwillig-agentur.de, http://de.wikipedia.org, http://lesetest.schulkreis.de)

  • Frauen und Beruf heute…und BALD in 2013

    Als kleiner Rückblick auf den  „Internationalen Frauentag“, der in dieser Woche am 08. März zum 100sten Mal gefeiert wurde…
    (Mehr Text hätte in die Sprechblase nun wirklich nicht reingepasst!)

    Zahlen sagen mehr als tausend Worte
    Und hier, für alle die Zahlen lieben, eine eindrucksvolle Statistik zum aktuellen Stand. Die Zahl 13 ist ja schon immer sehr kontrovers diskutiert worden: des einen Glück muss schließlich des anderen Pech sein. In der Grafik unten kummuliert sie sich sogar: Deutschland ist auf Rang 13 mit 13%…
    Mal schauen wie es 2013 aussieht.

    (Autor: C. Amrhein | Thumb & Comic: A. Korkis | Quellen: Archiv, www.statista.de)

  • Metallhandwerk – Berufe mit Zukunft…..die aber erst gefunden werden müssen

    Berufswahl
    Nach gemütlichen und vielleicht wohlbehüteten Jahren im Hotel Mama, stehen nun viele von Ihnen vor der Berufswahl. Welche langfristige Sicherheit bietet welcher Beruf? Welches Studium ist nötig welcher Ausbildungsberuf führt Sie ans Ziel? Wie entwickelt sich die deutsche Wirtschaft im Zusammenklang mit der Weltwirtschaft? Dollar vs Euro. Diskutierten Sie diese Themen bisher nur mit den Lehrern oder Ihren Freunden und Familien? Zusätzlich gehen auch noch im gymnasialen Bereich zwei Jahrgänge Klasse 12 und 13 in einigen Bundesländern gemeinsam ins Abitur. Können Sie sich ruhig zurücklehnen .. wie früher?  Ihre Zukunft steht auf dem Spiel, wie gehen Sie vor?  Welchen Stellenwert hat beispielsweise der Maschinen- und Anlagenbau in der Exportnation Deutschland? Gibt es doch bei der Arbeitsagentur über 23.000 Stellenanzeigen allein in diesem Bereich.

    Bei mentoring4u finden Sie täglich aktuelle News zu Bildung, Bewerbung und Karriere.

    Auf der Website des „Metallnachwuchs“ wurden wir bereits für Sie fündig. Was für eine Überraschung. Auch wenn es nach einem Tropfen auf dem heißen Stein klingen mag, finden Sie dort eine Menge Firmen, die noch Ausbildungsplätze für 2011 anbieten. Außerdem interessante Tipps zum Thema „Bewerbung“ und Chancen in Metallhandwerkerberufen. Wenn dann noch Fragen offen sind finden Sie hier noch mehr Informationen.

    Berichten Sie uns im Kommentarfeld von Ihren Erfahrungen. Wir sind gespannt und wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Berufswahl.

    (Autor: M.Weiss | Screenshot: A. Korkis | Quellen: www.arbeitsagentur.de , www.metallnachwuchs.de )