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  • Abi 2011: aus 13 mach 12 – und was dann?

    Menti Duales Studium vs. Studium_ Comic

    Das ist so wie der altbekannte Abzählreim „Zehn kleine […]lein“. Am Ende sind es immer weniger.  Ab diesem Jahr gehen Schüler nur noch zwölf Jahre in die Schule, dann ist das Abi in der Tasche. Allerdings: einige Bundesländer rudern schon wieder zurück, will heißen, es werden doch dreizehn Jahre bis zum Abi angeboten. Tja, Föderalismus ist eben auch mit Pluralität verbunden.

    Abi und was dann?
    Heute sind genau 7868 freie Studienplätze in Deutschland zu haben. Nach dem Motto: „Kein Studienplatz soll frei bleiben“ bietet die Webseite www.studieren.de Schulabgängern und Studenten in Spe einen umfassenden Service an. Dieser ist sowohl für die teilnehmenden Hochschulen als auch für die Studieninteressenten völlig kostenfrei. Die Hochschulen geben dem Portal laufend aktuell Daten zur Anzahl der verfügbaren Studiengänge und -plätze.

    Zu wenig Studienplätze?
    Aktuelle Information zur Studiensituation kann angesichts der besonderen Lage in diesem Jahr eine wichtige Hilfe. Denn – Ihr erinnert Euch:
    dieses Jahr gehen die Klassen 12 und 13 parallel in die Abiturprüfungen – Stichwort G8. Weit mehr Studienanfänger als in den Jahren davor werden erwartet, nicht zuletzt auch weil die Wehrpflicht ab diesem Jahr ausgesetzt ist. Da heißt es sich gut und recht-zeitig informieren, wenn Ihr den Wunschstudienort und Euer „Traumstudium“ pünktlich zum Herbst aufnehmen wollt.

    Oder doch Ausbildung?
    Eine klassische Berufsausbildung ist immer eine interessante Alternative zum Vollzeitstudium. Und – für die, die Biss haben und in kürzester Zeit eine Ausbildung UND ein Studium absolvieren möchten, gibt es ja das „Duale Studium“.

    Mutmacher
    Wer sich frühzeitig und gezielt informiert, wird auch fündig werden! Mentoring4u-TV hat zur besonderen Situation 2011 das Filmagazin „Mutmacher“ gemacht. Hier gibt es Antworten und Perspektiven für Euch.
    In den nächsten Tagen werden wir einen kleinen Ausschnitt des gut 30-minütigen langen Berichts hier im Blog einstellen. Schaut wieder rein auf www.mentoring4u.de, Eurer Informationsplattform rund um Eure Berufsorientierung und Karriereplanung! Bis dann.

    (Autor: C. Amrhein | Thumb & Comic: A. Korkis | Quellen: www.studieren.de, www.einstieg.com, www.duales-studium.de)

  • Menti-Button Gewinnspiel: die Nummern 361, 373 und 4520 haben gewonnen

    Menti Gewinnspiel, 570x300px

    Liebe Mentees mit den Menti-Buttons Nummern 361, 373 und 4520, herzlichen Glückwunsch! Sie haben gewonnen! Melden Sie sich bei uns und erhalten Sie Ihr individuelles Mentorengespräch oder einen der zahlreichen Sonderpreise unserer Kooperationspartner!

    Huch, ich hab gewonnen, was jetzt?
    Schicken Sie uns bis Freitag, den 11. März 2011, 18 Uhr, eine E-Mail an menti@mentoring4u.de mit folgenden Angaben:

    Ihr Name
    Ihre Telefonnummer
    Ihre Adresse
    Ganz wichtig: ein Foto, auf dem Sie mit Ihrem Gewinner-Button zu erkennen sind. Seien Sie kreativ!

    Den Rest übernehmen wir!
    Mentoring4u meldet sich umgehend bei Ihnen, um zu gratulieren. Dem Hauptgewinner werden wir ein Mentorengespräch vermitteln. Der Mentor kommt aus der Branche oder dem Beruf Ihres Interesses und gibt Ihnen ganz individuelle Ratschläge für den erfolgreichen Einstieg in Ihren Traumberuf.

    Reagieren Sie zu spät, verfällt Ihr Los und wir ziehen die Woche drauf dafür einen Gewinner mehr. Also keine Zeit vergeuden, nutzen Sie Ihre Chance! Zusätzlich hat jeder Teilnehmer jede Woche erneut die Möglichkeit zu gewinnen.

    Mehr Infos zum Gewinnspiel gibt’s hier.

    (Autor: C. Amrhein | Foto: kallejipp| Bearbeitung: A. Korkis | Bildquelle: www.photocase.de)

  • #Denkanstoß Nº 7: Modell-Bildung #Zitat der Woche

    Modell-Bildung_Zitat der Woche

    Diesmal war es etwas anderes. Kein Zitat wollte mir über den Weg laufen, nur die sechste Staffel von GNT hat letzte Woche begonnen. „Was fasziniert die Menschen so sehr an dieser Sendung?“, fragte ich mich.

    Zwei Stunden Schönheit
    Sie werden es nicht glauben: bisher völlig uninteressiert an derlei öffentlichen Selektionsprozessen, habe ich mir heroische zwei Stunden lang alles als Video angesehen. Und finde beim spätabendlichen Googlen sogar ein Zitat von Heidi Klum selbst!

    „Wir propagieren kein Schönheitsideal. Jeder Mensch ist schön auf seine Art.“

    Sinn und Unsinn
    Das ist wohl wahr, nur ist mir der Sinn der Sendung nicht klarer geworden. Die 50 nomminierten Mädels wissen bestimmt auch, das sie schön(er) sind. Was treibt sie also, sich in superhohen Stöckelschuhen 60 Minuten lang auf einem Laufband fortzubewegen? Nur eine Aspirantin zeigte Charakter, als sie vorzeitig ausstieg,- bevor die Blutblasen an den Füssen zerplatzten…
    An sie kann ich mich noch gut erinnern, so wie auch an eine, die völlig an der Nachahmung ihres Idols scheiterte (und dabei Heinz Erhard Konkurrenz machte) und noch eine weitere, da diese sehr selbstbewusst und frei auftrat. Die anderen Gesichter sind schon verschwommen.

    B wie Beliebtheit und Brain or Beauty?
    Als Erklärungshilfe fand ich eine Statistik vom Institut für Demoskopie Allensbach. Fragestellung: „Woraus ziehen Frauen ihre Selbstsicherheit?“. 75% aller Befragten antworten an erster Stelle „Beliebheit“ gefolgt von „Gutes Aussehen“ (72%). Brauchen die jungen Frauen also noch ein „Zertifikat“ von einer höheren Instanz? Und darüber hinaus, wenn Frauen schön sind, sind sie auch erfolgreicher? Damit beschäftigt sich auch der Artikel von Eva-Maria Aulich, Lehrstuhl HR-Management, Universität Zürich. Die beruhigende Antwort ist: Nicht unbedingt, denn:

    „Schönheit ist etwas sehr beeindruckendes. Aber Intelligenz ist umwerfend, interessant und weitaus fesselnder. Ideal ist die Verbindung von Beidem. Nachhaltig ist die Intelligenz, Schönheit ist flüchtig.“
    Autor: unbekannt

    Was mich auch hoffnungsfroh stimmt ist, daß auf den Plätzen drei bis sechs der oben genannten Allensbach-Statistik „eigenes Einkommen“ (70%), „Erfolg im Beruf“ (66%), „Fähigkeiten“ (64%) und „Beruf“ (62%) den befragten Frauen Selbstsicherheit geben. Da sind wir ja endlich beim Thema Bildung/Beruf/Karriere. Die Position 13 (von 19) zeigt allerdings deutlich, warum wir schlecht verdienen: nur gut ein Drittel der Befragten Frauen definiert Erfolg im Beruf mit entprechenden Gehaltsüberweisungen…schade eigentlich. Designer-Mode konsumieren ist schließlich kostspielig.

    Zum Schluss
    noch ein kleines Video zum Thema, welches ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. Aber nicht vergessen: bitte keine Vorurteile!

    (Autor: C. Amrhein| Foto: allzweckjack | Quellen: www.photocase, www.statista.de, www.business.uzh.ch)

  • Zeitarbeit – wenn es mal schief geht

    Selbstvertrauen_Zeitarbeiter

    Zeitarbeit ist ein Thema, welches mit steigender Konjunktur vermehrt auf den Tisch kommt. Wenn es an Fachkräften fehlt, springen immer häufiger „Interims“ ein. In dieser Kolumne „Zeitarbeiter“ gibt Ihnen unsere externe Redakteurin Annette von Spiegel persönliche und authentische Einblicke.

    Zeitarbeit – wenn es mal schief geht
    Wie im festangestellten Berufsleben, so kann es auch bei der Zeitarbeit – schlecht laufen. Ein Kollege, der sich lieber selbstständig machte, fasst es ganz treffend so zusammen:

    „Ich war da ja auch mal, sehr kurz, ca. zwei Wochen, habe meine Erfahrungen sammeln können. Die waren aber durch die Bank weg schlecht: Zum einen gab es nur Geld, wenn man auch vermittelt wurde, man sollte Arbeiten verrichten, die nichts mit dem eigentlichen Berufsbild zu tun haben, und zum anderen wurde das extrem schlecht bezahlt. In der kaufmännischen Welt mag das ja noch gehen. Wenn du aber im Handwerk tätig bist, bekommst du auch schon mal als Bäcker einen Maurerjob angeboten. DAS geht ja wohl gar nicht, ist aber in der Praxis so.“

    Schön zusammengefasst
    – und leider kein Einzelfall. Ich selbst steckte z. B. mal in dem Dilemma, dass meine [Zeitarbeits]Firma mich zu einem Vorstellungsgespräch schickte… mit einer Anforderungsliste von ca. 12 Punkten. Von denen ich keinen einzigen erfüllte außer dem unwichtigen letzten: „Spanischkenntnisse von Vorteil“. Das an sich ist schon absurd, schlimm wurde es jedoch durch die Vorgabe „.. und Sie sagen dem Kunden natürlich NICHT, dass Sie das nicht können!!“

    Schwarzer Peter
    Montags war das Gespräch, und das ganze Wochenende lang grämte ich mich, weil ich nicht wusste, wie ich mich verhalten soll. Mir passte das garnicht. Ich kam zu dem Ergebnis: Irgendwer wird am Ende sauer auf mich sein – der Kunde, weil er rausfindet, dass ich’s nicht drauf habe – oder meine Leihfirma, weil ich es DOCH beim Kunden angesprochen habe. Ich kam zu dem Ergebnis, es beim Kunden geschickt durchklingen zu lassen. Und hatte verdammtes Glück: Es stellte sich heraus, dass ein Missverständnis vorlag und ich ohnehin für eine ganz andere Stelle eingeladen worden war – und DIE passte zufällig einigermaßen! :D.

    Es geht aber auch noch GANZ anders …

    Nach dieser Nummer wurde ich zu einer Firma geschickt mit den Worten „da herrscht wohl ein etwas rauher Umgangston. Schauen Sie es sich halt mal an, und wenn s garnicht geht, gucken wir mal“. Ja, Pustekuchen ……!
    Ich hatte noch gedacht „och, ich bin nicht so ’ne Empfindliche“. Anfangs machte mich aber schon stutzig, dass mir Grüße von meiner Vorgängerin ausgerichtet wurden, die ich, wie sich herausstellte, kannte: Sie war mal Chefsekretärin mit ziemlich cholerischem Chef, in einer Firma, in der ich mit 20 meinen 2. Job angetreten hatte – DIE war also einiges gewohnt.
    Und hatte den Leuten dort, wo ich nun anfangen sollte, im wahrsten Sinne des Wortes die Sachen vor die Füße geworfen, hat also sozusagen formlos gekündigt – und das Haus verlassen. Mir schwante nichts Gutes. Und das bestätigte sich vollends!

    Allein an der Front
    Nach einem Monat sagte ich meiner Leihfirma, dass ich es nicht mehr aushielte, dass sie mich da bitte rausholen sollen. Es passierte aber NICHTS – und da ich allerlei Unterlagen über meinen Schreibtisch bekam, konnte ich mir auch denken, warum: Man zahlte monatlich 6.500 € für mich! Das spornte die Leihfirma natürlich nicht an, für mich etwas anderes zu suchen…… Ein halbes Jahr hing ich dort fest – bat, bettelte und zeterte, man möge mich da rausholen! NICHTS.
    Nach drei Monaten wachte ich dann schon morgens um vier Uhr auf und war kampfbereit; ich knirschte tagsüber mit den Zähnen und konnte das nicht abstellen, obwohl ich es bemerkte; ich fing an, meine Freunde anzuschreien und war auch ansonsten  extrem leicht reizbar geworden. Es war ein Alptraum …

    Glück im Unglück auch hier:

    die Firma zog plötzlich ins Ausland. Ich war sie los. Nach wie vor kann ich nicht sagen, was man in so einem Fall am besten tut. Einen Betriebsrat gab es nicht. Und ich wette, (fast) kein Zeitarbeitsunternehmen hat einen. Warum auch? In früheren Jahren blieben Leiharbeiter selten lang, weil sie übernommen wurden. So, denke ich, hat sich diese Branche den schlechten Stil im Umgang mit ihren Mitarbeitern angewöhnt: Wenn die Zusammenarbeit nicht auf Nachhaltigkeit angelegt ist, kann man sich einiges erlauben. Das ist wie in den großen Touristen-Zentren :).

    Essen für den „Gast“
    Da sind Kleinigkeiten wie diese schon belanglos: Man ist „bis auf Weiteres“ im Marketing einer Bank beschäftigt. Die festangestellten Kollegen verdienen prima. UND haben eine Karte für die Kantine, was sie dahingehend begünstigt, nur rund 3 € für das Mittagsmahl zu bezahlen. Besucher wie ich kostet selbiges durchaus 7 € und mehr, eine Karte wird aber nicht an solche „Gastarbeiter“ ausgegeben. Das ist 1. unfair – und führt 2. dazu, dass man sozial auch etwas raus ist, weil man im Grunde nie mit den anderen essen gehen kann: stattdessen sucht man sich dann ein Eckchen, wo man allein an seiner mitgebrachten Stulle knabbert … und kommt sich ziemlich komisch vor.

    Mehr? Kommt:
    Hübsch ist nämlich auch, wenn man über mehrer Jahre bei einem Kunden ist, der seinen FESTANGESTELLTEN Mitarbeitern pro Quartal rund 300 € Bonus ausschüttet, weil es so gut gelaufen ist. Man selbst, der/die dieselbe Arbeitet leistet, geht allerdings leiiiiider leer aus: Man gehört ja nicht dazu. Super für die Motivation, übrigens …

    Was mich direkt auf den Aspekt der gleichen Bezahlung wie die Festangestellten bringt – aber das hebe ich mir für den nächsten Beitrag auf ;-). Last, not least – da wir ja heute bei den negativen Aspekten der Zeitarbeit sind – ein Artikel  zum Thema „Leiharbeit macht arm“ .

    (Autor: Annette von Spiegel | Fotos: Svea-Anais-Perrine | Quellen: www.photocase.de, www.fr-online.de)

  • Abi 2011 hat begonnen: Menti macht sich bereit

    Menti Abi hat begonnen

    Menti wird dieses Jahr Abi machen. Jetzt, im März beginnen die Prüfungen, die sich bis Mai hinziehen werden. Aber das Abi ist nicht an einem Tag geschrieben. Grund- und Leistungskurse wählen und vor allem Punktesammeln ist schon ab Klasse 11 die langfristige Vorbereitung auf das Abitur. Das heißt viel lesen und mitschreiben. Denn viel Stoff muss schließlich in den Kopf – und vom Kopf aufs Papier.

    Arbeitsvorbereitung
    Und Menti weiß, wie wichtig es ist, sich vorzubereiten – zu präparieren. Dafür gibt es allerlei Helferlein – in der Bib und, klar, im www. Recherchen und die Anregungssuche sind absolut ok, das Rad muss schließlich nicht jedesmal neu erfunden werden. Nur darf man nicht einfach übernehmen, was dort so schön fertig vorgeschlagen wird…Achtung: Plagiat! Wir berichteten bereits vor einigen Wochen darüber, lange vor der G-Affaire.

    Von Wilson Mizner, einem US-amerikanischer Dramatiker und Unternehmer (1876-1933), ist eine überzeichnete Definition des Begriffes „abschreiben“ überliefert:

    „Aus einem Buch abschreiben = Plagiat; aus zwei Büchern abschreiben = Essay; aus drei = Kompilation; aus vier = Dissertation.“ [Wenn es mehr Quellen werden = COLLAGE; Anmerkung der Redaktion]

    Nach der oben genannten Plagiatsaffaire fragen wir uns, wieviel andere sich denn auch bei Dritten bedient haben? „Copy&Paste“ sind nicht nur Freunde von Menti…

    Hausaufgaben
    Die werden bekanntlich zu Hause gemacht, d.h.ohne Aufsicht. Da kann ein Schüler sich schnell mal hinsetzen und Dr. Google fragen. Der weiss zu jedem Thema etwas zu sagen. Sogar fertige Hausarbeiten, Referate und Klassenarbeiten; in 0,25 Sekunden sind ca. 29.900 Ergebnisse auf dem Schreibtisch. Nie wieder ne Schreibhemmung…

    Und wenn es in die Prüfung geht?
    Dann kommt oft der altbewärte Spickzettel zum Einsatz. Wer macht das nicht? Sicher die wenigsten. Ich erinnere mich sehr gut an die enorme Kreativität unter den Schülern, was das strategische Positionieren der „Arbeitshilfe“ angeht. Auch die Formate waren höchst variable (Minizettel in der Hosentasche, eingeklebte Seiten in zur Prüfung zugelassenem Arbeitsmaterial, beschriebene Taschentücher, auf die eigene Haut gebannte Listen, speziell programmierte Taschenrecher und Handys), um hier nur einige zu nennen.

    Gedächnisstütze
    Tatsächlich glaube ich aber, sind Spicker einfach eine gute Stütze des Selbstbewußtseins. Im Falles des Falles KÖNNTE man dort Informationen finden. Allerdings ist das oft nicht mal nötig, da der Inhalt der „Gedächnishilfen“ allein durch das sorgfältige Zusammenschreiben fest ins Gehirn eingebrannt sind. Besser ist es NICHT nachzusehen, denn Täuschungsversuche werden restriktiv geahndet.

    (Autor: C. Amrhein | Comic: A. Korkis | Quelle: Archiv)

  • Sport und Karriere – Einstellungsgrund versus Einstellungshindernis?

    Sport & Karriere

    Auf der anderen Seite des Bewerbungstisches: eine Betrachtung von Alfred J. Stein, Personalberater, ConActivity KG

    Top oder Flop?
    „Wie denken Personaler wirklich, wenn ich „mich oute“ und sage, dass ich im Verein Sport treibe? Ist das gut oder schlecht?“ Das ist eine Frage, die sich viele junge Leute vor einem Vorstellungsgespräch stellen. Warum? Ist es denn nicht unisono als positiv zu betrachten? Na ja, die Antwort liegt – wie so oft – irgendwo in der Mitte.

    Positives
    Natürlich hat es viele positive Seiten, wenn man sportlich aktiv ist und damit auch etwas für seine Gesundheit tut. Das beugt einer hohen Krankquote vor. Körperliche Fitness ist im Übrigen auch die Voraussetzung für Belastungen, die am Arbeitsplatz auf einen zukommen. Nebenbei steigert es die Konzentrationsfähigkeit, die Kooperations- und Kritikfähigkeit, das Selbstbewusstsein und vielleicht sogar die Führungskompetenz. Außerdem baut man sein eigenes Kontaktnetzwerk auf, das vielleicht sogar für einen erfolgreichen Job wichtig ist. Und wer erfolgreich ist, nimmt natürlich auch „sein Unternehmen“ mit auf die Ruhmesleiter.

    Zwei Seiten der Medaille
    Kein Wunder, dass manche Arbeitgeber aktiv etwas unternehmen, um ihre Mitarbeiter zu sportlicher Tätigkeit zu motivieren. Aber…

    Schattenseiten
    Das trifft jedoch nicht auf alle Arten der sportlichen Betätigung zu. Gerade wer sich in bestimmten Arten des Mannschaftssports betätigt und bleiben wir mal bei dem in Deutschland häufigsten Fall – Jemand spielt Fußball – können sich so manche Vorteile in Luft auflösen. Nicht gerade gern gesehen bei Arbeitgebern ist der häufig montags bis dienstags vorgelegte „gelbe Urlaubsschein“ – die Krankmeldung. Das bleibt manchmal nicht aus, wenn man engagiert bei der Sache ist.

    Geschlagene Kämpfer
    Und selbst wenn die Krankmeldung nicht eingeht, schleppen viele ihre Blessuren mit zur Arbeit – sie brauchen dann eine Woche Arbeit, um sich wieder zu erholen und fürs nächste Wochenende fit zu sein. Wie das bei einem Arbeitgeber ankommt, kann man sich an seinen fünf Fingern abzählen. Das ist zwar eine krasse Schilderung, aber ich kenne einige Arbeitgeber, die einen Kandidaten, der aktiv und im Verein Mannschaftssport betreibt, nicht einstellen würden.

    Fazit
    Was also soll man machen? Nun, jeder muss sich zunächst im Klaren sein, was in seinem Leben wichtig ist – ob es der Job ist oder vielleicht der Sport. In ganz vielen Fällen begünstigen sich beide Bereiche. Es gibt jedoch Überschneidungen. Es kann sein, dass man dann eine Entscheidung treffen muss, oder aber ein Arbeitgeber trifft seine Entscheidung.

    Offen & ehrlich
    In jedem Fall gilt aber: Immer offen und ehrlich informieren! Warum? Es kommt sowieso an das Tageslicht und einen künftigen Arbeitgeber nicht über sein sportliches, vielleicht professionelles Engagement zu informieren wäre nicht akzeptabel und unfair.

    Ihre eigenen Erfahrungen
    Was haben Sie bisher für Reaktionen auf Ihr sportliches Engagement bekommen? Danke für Ihren Kommentar hier unter dem Artikel oder per E-Mail an redaktion@mentoring4u.de.

    (Autor: Alfred J. Stein | Foto Thumb: Svea-Anais-Perrine | Foto Artikel: Al73 | Quellen: www.photocase.de)

  • Hinweis auf Fachtagung zum Thema „Alles 2.0!? Junges Engagement im neuen Jahrzehnt“

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: der Jugend-Wettbewerb im Zeichen des Web 2.0-Zeitalters. Projekte mit und von jungen Menschen werden im Rahmen dieser Fachtagung vorgestellt und mit Experten diskutiert.

    Screenshot plus-punkt-kultur.de

    PlusPunkt KULTUR
    Das ist ein bundesweiter Engagementwettbewerb in der Kultur, der von der BKJ der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. seit drei Jahren veranstaltet wird. Von einer Vielzahl von eingereichten Projekten wurden in den letzten Jahren 90 Projekte von jungen Menschen prämiert. Ein Jugend-Wettbewerb, in Zeiten des Web 2.0

    Wir möchten die heutigen Fundstellen dazu benutzen, auf die Fachtagung der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. am 14. April 2011 in Berlin hinzuweisen. Das Thema:

    „Alles 2.0!? Junges Engagement im neuen Jahrzehnt“

    Preisträger und Fachleute
    Ziel der Fachtagung ist, zentrale Ergebnisse des PlusPunktKULTUR vorzustellen und interessante wie nachhaltige Diskussionen anzuregen. Treffen Sie junge Preisträger/innen und institutioneller Vertreter/innen von PlusPunkt KULTUR-Projekten. Treffen Sie auf ausgewiesene Fachleute, wie z. B.
    Franz-Josef Röll
    , Hochschule Darmstadt,
    Maik-Carsten Begemann
    , Deutsches Jugendinstitut TU Dortmund;
    auf Institutionen wie Brennpunkt F.

    Außerdem stellen sich Gewinnerprojekte vor wie z. B.
    Galerie für Interaktive Kunst und Neue Medien
    ,
    KulturKidsNordstadt
    ,
    Sigita Rakauskaite,
    Kulturbotschafter
    ,
    Maxi Kretzschmar,
    Industriebrachen Umgestaltung
    ,
    Das offene Wohnzimmer
    ,
    Seerosen für Afrika
    .

    Am Nachmittag folgen vielfältige Diskussionsrunden mit Vertretern aus Politik und Wissenschaft. Schon mal zum Appetit machen: hier können Sie stöbern, welche Projekte 2010 prämiert wurden. Wir sind jedenfalls schon sehr gespannt auf das diesjährige Programm und hoffen, Sie liebe Leserinnen und Leser, vielleicht dort auch zu treffen!

    (Autor: M.Weiß | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.plus-punkt-kultur.de)

  • Menti-Button Gewinnspiel: die Nummern 1759, 4105 und 4717 haben gewonnen

    Menti Gewinnspiel, 570x300px

    Liebe Mentees mit den Menti-Buttons Nummern 1759, 4105 und 4717, herzlichen Glückwunsch! Sie haben gewonnen! Melden Sie sich bei uns und erhalten Sie Ihr individuelles Mentorengespräch oder einen der zahlreichen Sonderpreise unserer Kooperationspartner!

    Huch, ich hab gewonnen, was jetzt?
    Schicken Sie uns bis Freitag, den 4. März 2011, 18 Uhr, eine E-Mail an menti@mentoring4u.de mit folgenden Angaben:

    Ihr Name
    Ihre Telefonnummer
    Ihre Adresse
    Ganz wichtig: ein Foto, auf dem Sie mit Ihrem Gewinner-Button zu erkennen sind. Seien Sie kreativ!

    Den Rest übernehmen wir!
    Mentoring4u meldet sich umgehend bei Ihnen, um zu gratulieren. Dem Hauptgewinner werden wir ein Mentorengespräch vermitteln. Der Mentor kommt aus der Branche oder dem Beruf Ihres Interesses und gibt Ihnen ganz individuelle Ratschläge für den erfolgreichen Einstieg in Ihren Traumberuf.

    Reagieren Sie zu spät, verfällt Ihr Los und wir ziehen die Woche drauf dafür einen Gewinner mehr. Also keine Zeit vergeuden, nutzen Sie Ihre Chance! Zusätzlich hat jeder Teilnehmer jede Woche erneut die Möglichkeit zu gewinnen.

    Mehr Infos zum Gewinnspiel gibt’s hier.

    (Autor: C. Amrhein | Foto: kallejipp| Bearbeitung: A. Korkis | Bildquelle: photocase)

  • #Denkanstoß Nº 6: Triple L: Lebenslanges Lernen #Zitat der Woche

    Zitat der Woche

    Lernen, lernen und wieder lernen heißt es für alle ab der Geburt. Tja, der Mensch hat nach dem Geboren werden ’ne ganze Menge zu tun: schlafen lernen, essen lernen, verdauen lernen. Dann kommt die nächste Etappe mit den Hauptbereichen Mobilität und Kommunikation. – Gut das unsere Eltern so geduldig waren und sind…denn auch für die Kleinsten ist aller Anfang schwer.

    Von der Wiege bis zur Bahre
    Es gibt die alte Redewendung „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr“. Diese Maxime scheint früher vielleicht gegolten haben, aber heute sicherlich nicht mehr. Das Lernen damals meinte wohl eher das Erlernen von Gehorsam und Disziplin (das Bild des Krümmens des Häkchens macht dies besonders gut deutlich). Heute wird anders gelernt: lernen zu denken, zu handeln, lernen um des Lernens willen, lernen als Mittel zum Ziel der Veränderung. Diese angestrebte Veränderung kann die Person betreffen oder die Situation, in der sich der Lernende befindet. Was Sie u.U. bereits vermuteten: Deutschland ist laut ELLI-Index (European Livelong Learning Indicators) nur im unteren Mittelfeld im Vergleich mit den anderen Staaten der europäischen Union…

    Was ist Lernen?
    Laut der Definition von B. Reysen-Kostudis, Team Studienberatung der FU Berlin, ist es das:
    – der Zuwachs von Wissen, Können und Selbstbewusstsein –
    Als Lernziele werden genannt:
    – Kompetenzen, Fachkompetenz, Methodenkompetenz, persönliche und soziale Kompetenz –

    Weitermachen
    Wer einmal anfängt, etwas zu lernen, der kann sich bald schon an den eigenen (kleineren oder größeren) Fortschritten erfreuen. Also ein Motivations-Motor ist: die Freude. Wir alle wissen, dass erfolgreiches Lernen immer auch eine Frage der Kontinuität des Lernens ist, der regelmäßigen Anwendung unseres Wissens und somit dessen ständige Überprüfung auf Aktualität und Richtigkeit. Und das hört nie auf. Ein guter Arzt geht laufend zu Fortbildungen. Ein Steuerberater wäre in kürzester Zeit kein guter Berater mehr, wenn er nicht laufend über Gesetzesänderungen im Steuerrecht informiert wäre. Auch von einem Ingenieur erwarten wir, das er immer auf dem neusten Stand der Technologie ist.

    „Lernen ist Wachstum, ist Werden.“
    „Lernen ist wie flussaufwärts zu rudern: Wenn man nicht weiterkommt, fällt man zurück.“

    chinesische Sprichwörter

    Studium für jedes Alter
    Lebenslanges Lernen können wirklich alle. Kinder in der Kinder-Uni (8 – 12 Jahre). Von 6 Jahren bis 16 Jahren an muss man in Deutschland zur Schule gehen. In Ungarn sogar bis 18! Danach gibt es zwei, nein inzwischen drei Wege der weiteren Ausbildung: berufliche Ausbildung, Studium und die Kombination von beidem, das duale Studium. Für Berufstätige gibt es anschließend viele Angebote zu Weiterqualifizierung mittels Master und MBA. Bei einem bekannten Anbieter für nebenberufliche Hochschulstudien liegt das Alter der Teilzeit-Studenten zwischen 22 und 55. Und die Generation 50+ ist eine attraktive Zielgruppe für das Angebot der Seniorenstudien, in Frankfurt/Main z.B. auch „Universität des dritten Lebensalter“ genannt.
    Lernen kann also jeder zu jeder Zeit. Warum hält sich dann das Vorurteil, dass jungen Menschen dies besonders leicht fällt? Vielleicht vergleichen wir auch Äpfel mit Birnen, wenn wir einerseits ein (Klein)Kind sehen, wie und wie schnell es etwas lernt, und einen Erwachsenen. Die Jungen sollen, können, wollen und MÜSSEN in jeder Gesellschaft lernen, um sich für die Zukunft fit zu machen.  Von ihnen wird unendlich viel erwartet und gefordert – aber auch gefördert und unermüdlich korrigiert! Ein Mensch ab 30 KANN sich weiterbilden (wenn er das möchte und es seine (Job)Situation erfordert). Wenn ein Mensch über 35 oder 40 sich nochmal in den Hörsaal setzt, dann wird das von der Umwelt oft kritisch hinterfragt, und gefragt: „Lohnt sich so ein Aufwand in Deinem Alter denn noch? Glaubst Du damit einen besseren Job zu bekommen?“…Was ich sagen will, ist dass die allgemeine Erwartungshaltung an die Lernenden verschiedener Lebensalter sehr verschieden ist.

    KaWa Lernen
    Das Lernen SPAß machen kann und soll, wird verstärkt nur lernenden Kindern zugestanden. Vera Birkenbihl, bekannte deutsche Managementtrainerin mit Spezialisierung für das Sprachen lernen, beschäftigt sich seit Langem mit dem Thema Gehirn-gerechtem Lernen. In dem kleinen Video erklärt sie uns, mittels ihrer Methode des KaWa’s, WIE unser Gehirn am Besten lernt (egal, wie alt der Schüler ist :-)). Der Lernerfolg ist garantiert!

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    Was haben Sie für Erfahrungen mit dem Lernen? Konnten Sie verschiedene Methoden ausprobieren? Teilen Sie sie uns mit! Vielen Dank!

    (Autor: C. Amrhein| Foto: sherlock0574 |Bildbearbeitung: A. Korkis | Quellen: www.photocase , www.elli.org, www.fu-berlin.de, www.geo.de, www.studieren-berufsbegleitend.de, www.erfahrung-ist-zukunft.de, www.wikipedia.org )

  • Kinder-Surfen ohne Risiko

    Ein hilfreiches Angebot des Bundesfamilienministerium. Ein Beitrag von Christine Lühn, Kinderbeauftragte Frankfurt/Nied

    Surfen ohne Risiko Bild

    Online-Angebot vom Bundesfamilienministerium
    „Surfen ohne Risiko“ ist ein Online-Angebot vom Bundesfamilienministeriums für einen sicheren Einstieg von Kindern und Jugendlichen ins Netz. Soeben haben wir das Angebot mit unserer 6-jährigen Tochter ausprobiert. Um es kurz zu sagen: das Angebot ist aus unserer Sicht, der Eltern, gut und hilfreich.  Die Handhabung der Module ist gut beschrieben und mit wenigen Klicken ist der kindgerechte Browser fertig.  Das Bundesministerium hat die länderübergreifenden Stelle für Jugendschutz beauftragt die Webseite www.surfen-ohne-risiko.de zu entwerfen.

    Surfen ohne Risiko Webseite

    Unterstützung für Eltern
    Der Browser unserer Tochter enthält die Rubrik Spiele, Suchmaschine, Wetter, Politik und Nachrichten. Einige Rubriken sind vom Anbieter vorgegeben und andere können ergänzt werden.  Generell sind die Möglichkeiten des Netzes auch für Kinder enorm und bergen somit auch viele Gefahren. Die Auswahl  des Anbieters  verweisen Eltern auf sichere und risikofreie Internetseiten, die vom Kind genutzt werden können. Eltern werden unterstützt, einen sicheren und vertrauenswürdigen Internetzugang für das Kind aufzubauen. Selbstständig kann das Internet auf diesem Weg von dem Kind genutzt werden.

    Fehlende Altersangaben
    Vom Anbieter werden allerdings keine Altersangaben vorgeschlagen. Sie beschränken sich auf die Aussage „Kinder und Jugendliche“. Angaben zum Alter könnten Eltern helfen für ihr Kind eine zielorientierte Auswahl zu treffen.

    (Autor: C. Lühn | Foto: A. Korkis | Quelle: C. Lühn, A. Korkis)