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Schlagwort: Forschung

  • Wirtschaft und Wissenschaft zusammenbringen – Deutschlandstipendium braucht mehr Unterstützung

    „Wissenschaft und Forschung sind in Hessen gut aufgestellt.“ Dieses Fazit zog jetzt Eva Kühne-Hörmann, Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, in ihrem Vortrag vor Unternehmern in Frankfurt. Selbst in finanziell schwierigen Zeiten „stellen wir weiter Geld für die Forschung bereit“, so die Ministerin.

    Hessische Ministerin Kühne-Hörmann beim Wirtschaftsrat in der Sektion Frankfurt/M.

    Kühne-Hörmann appelliert an die Unternehmer
    Wissen und ihre Erfahrungen an Hochschulen dem Nachwuchs weiter zu geben. „Wirtschaft und Wissenschaft müssen zusammengebracht werden“, sagte die Ministerin. Hier „knirsche es manchmal noch“. Immerhin würden aber immer mehr Unternehmer erkennen, dass eine Kooperation nicht zuletzt mithelfen könnte, den Facharbeitermangel zu bekämpfen. Als positiv wertete Kühne- Hörmann, dass die Hochschulen ihre Budgets selbst verwalten könnten. Diese Freiheit mache die Hochschulen effizienter. „Sie schaffen mehr“.

    Die Ministerin erläuterte außerdem die Ziele des nationalen Studienförderprogramms „Deutschlandstipendium“, das mehr jungen Menschen eine akademische Ausbildung ermöglichen soll. Die Stipendiaten würden mit je 300 Euro im Monat unterstützt – 150 Euro steuerten private Förderer bei, 150 Euro der Bund. Auch hier seien Unternehmer gefordert, künftige Mitarbeiter zu fördern. Sehr gute Erfolge brächte auch die Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz (LOEWE), wo inzwischen 300 kleine und mittlere Unternehmen mitmachten.

    LOEWE
    ist das Forschungsförderungsprogramm, mit dem das Land Hessen seit 2008 wissenschaftspolitische Impulse setzen und damit die hessische Forschungslandschaft nachhaltig stärken will. Die Landesregierung unterstützt mit dem LOEWE-Programm die Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Hessen bei der weiteren Profilierung und bei der Umsetzung strategischer Ziele. LOEWE fördert herausragende wissenschaftliche Verbundvorhaben, insbesondere auch eine intensive Vernetzung von Wissenschaft, außeruniversitärer Forschung und Wirtschaft. In der laufenden Legislaturperiode 2009 bis 2013 werden für die Landesexzellenzinitiative insgesamt 410 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

    Der Vizepräsident und Landesvorsitzende des Wirtschaftsrates, Hans Helmut Schetter, betonte, exzellente Forschung brauche exzellente Köpfe, Voraussetzung für den Motor einer funktionierenden Wirtschaft. Gerade im Hinblick auf das Großprojekt Energiewende seien der Erfindergeist der Ingenieure, das Zusammenwirken aller Beteiligten und die Akzeptanz der Bevölkerung notwendig.

    (Autor: Ulrich Jung, Pressebeauftragter Wirtschaftsrat der CDU e.V: Landesverband Hessen  /  Bilder & Bearbeitung:  M. Weiss und  J. Lipp + stummi123 / pixelio.de   /  Quelle: Wirtschaftsrat
    )

  • …und wer hilft mir bei der Finanzierung? Stipendium Teil 4 oder Lasst uns für Deutschland forschen

    Allgemeine Informationen:

    Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) e.V.  wurde im 1925 gegründet. Er ist eine gemeinsame Einrichtung Hochschulen Deutschlands und folgt folgende Ziele:

    • Ausländische Nachwuchseliten für Studien – oder Forschungsaufenthalt in Deutschland zu profitieren und möglichst dauerhaft als Partner zu erhalten.
    • Den deutschen Forschungsnachwuchs auszubilden.
    • Die Internationalität und Attraktivität der deutschen Hochschulen zu unterstützen.
    • Die Germanistik und deutsche Sprache, Literatur und Landeskunde ausländischen Universitäten  zu entwickeln.

    Wer kann sich für was bewerben?
    Bewerben können sich:
    -jüngere Hochschulabsolventen (in Ausnahmefällen auch fortgeschrittene Studierende) aller wissenschaftlichen Fachrichtungen sowie der Fächer Musik und Bildende Kunst.
    -junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer sowie Studienreisegruppen in Begleitung eines Hochschullehrers.
    -ausländische Studierende, Graduierte, Doktoranden und Nachwuchswissenschaftler, die mit ihren bisherigen wissenschaftlichen und akademischen Leistungen mindestens zum oberen Drittel ihres Jahrganges zählen.

    Weitere Informationen zur Bewerbung  lesen Sie hier .

    Mittelverwendung:
    Die Höhe der Stipendienraten sind je nach Länder unterschiedlich.  Mit dem erhaltenen Stipendium haben die Stipendiaten die Möglichkeit z.B ein eigenes Projekt zu realisieren.

    Dieser Link führt Sie zur Länderspezifische Hinweise DAADs Stipeniumsangebot 2012/2013.

    Bereits vorhandene Artikel auf mentoring4u zum Thema Stipendium

    Lesen Sie dazu auch unsere Fundstelle Mehr als nur eineTennis- Stiftung, Stipendien-Selbsttest, Konrad Adenauer Stiftung,  Afrika-Stipendien, Stipendium für Orchestermusiker , unsere  Artikel vom 19.12.2010 “Menti geht ins Ausland“ , Stipendium Teil 1 ,Stipendium Teil 2und Stipendium Teil 3.

    (Autor: Ayu Damayanti ( Praktikantin) |  Bild & Thumb: A. Damayanti  |  Quelle: www.daad.de)


  • KIT entwickelt Lesegerät für Blinde – Forschungsstandort bietet 80 moderne Studiengänge

    http://www.kit.edu/besuchen/pi_2011_8259.php
    Karlsruher Insitut für Technologie

    Wissenschaftliche Einrichtungen, Hochschulen und Gastwissenschaftler, Wirtschafts- und Industrieunternehmen: Kooperieren mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
     2009 wurde das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) als Zusammenschluss des Forschungszentrums Karlsruhe und der Universität Karlsruhe gegründet. Gerade aus solchen Kooperationen ergeben sich die interessantesten Konstellationen. Gemeinsam entwickeln Wissenschaftler ein technisch neuartiges Computer-Display in Blindenschrift.  

    Die gemeinsame Projektidee der Arbeitsgruppe am IMT mit dem Studienzentrum für Sehgeschädigte (SZS) am KIT wurde kürzlich beim BMBF-Zukunftsworkshop „Mensch-Technik-Kooperation – Systeme für den Menschen“ in Darmstadt ausgezeichnet. Für Sehbehinderte und Blinde werden Computertexte bislang mit Hilfe eines Braille-Zeile genannten Ausgabegeräts lesbar. An den Rechner angeschlossen überträgt es Buchstaben in tastbare Zeichen der Braille-Schrift. Eine Braille-Zeile stellt in der Regel 40, maximal 80 Zeichen eines Bildschirmtextes in der Blindenschrift dar,
    indem sich kleine Stifte elektronisch gesteuert aus der Fläche heben und senken. „Braille-Zeilen erfordern sehr hohe Produktionskosten und sind deshalb teuer“, sagt Dr. Bastian Rapp, der die Forschungsgruppe leitet.

    Seine Forschungsgruppe entwickelt ein Gerät, dass 960 Zeichen zugleich darstellt und sich zudem durch den Einsatz kostengünstiger Bauteile
    preiswert produzieren lässt. Statt der Stifte ertastet der Nutzer bei diesem Display die punktförmigen Ausbuchtungen einer Kunststoffoberfläche, die sich verformt, indem Wasser durch kleinste Kanäle geschleust wird. Mikroventile sorgen mit Hilfe von Paraffin für das Öffnen und Versiegeln von Membranen und damit für die jeweils gewünschte Leitung der Flüssigkeit. „Wir können mit dieser reaktionsschnellen Technik auf sehr kompaktem Raum zahlreiche Segmente adressieren, das Display hat etwa die Größe eines DIN A 4-Blattes“, sagt Rapp. Gratulation!

    http://www.kit.edu/studieren/index.php

    Warum berichtet mentoring4u über solch ein Thema?
    Wir möchten damit die Aufmerksamkeit unserer Leser nicht nur auf Forschungsprojekte richten, sondern Sie auch auffordern mit zu gestalten. Wo wird was studiert, geforscht, entwickelt? Welche Anforderungen werden an Sie gestellt? Kannten Sie das Projekt bereits? Ein Blick über den Zaun ist es wert. 

    Gerne stehen wir für Rückfragen zur Verfügung. Schreiben Sie an redaktion@mentoring4u.de

     (Autor: M. Weiss  |  Quelle: www.kit.edu)

  • 2. Teil Vom Kindheitstraum zum Traumberuf … ein Erfahrungsbericht

    Mein Name ist Fagr Eladly. Geboren wurde ich am 16.05.1993 in Mainz. Ich bin ägyptischer Herkunft und bin angehende Medizinstudentin und Ärztin. Mein Vater ist Biochemiker und Mikrobiologe, meine Mutter studierte Betriebswirtschaft.
    …
    Förderung & Widerstand
    So begann ich, ebenfalls gefördert durch meine Eltern, im April 2009 ein Frühstudium der Medizin an der Johannes-Gutenberg- Universität und setzte das Frühstudium, das Schülern, mit besonderen Leistungen in einem Fachbereich und insgesamt sehr guten Leistungen gewährt wird, bis Januar 2011 fort. Auch beim Angehen dieses Schrittes traf ich auf Entmutigung und Widerstand durch den Tutor an der Universität, welches mich jedoch nicht von meinem Vorhaben abhalten sollte. Zum einen bot mir das Frühstudium einen praktischen Einblick in mein zukünftiges Berufsfeld und bestätigte meinen Wunsch.

    Vielseitigkeit
    Ich muss allerdings beteuern, dass ich stets ein umfassendes, breites Wissen erlangen und meinen Wissensdrang stillen möchte.
    Ich liebe Sprachen, Philosophie, bedingt durch meine Ethiklehrerin (Dr. Caroline Heinrich),  und Journalismus, zumal ich mir bewusst bin, dass ein vernünftiger Mensch Fachidiotismus und eine selektive Wahrnehmung umgeht, stattdessen vielseitig interessiert und tatkräftig ist, um Verantwortung für das Umfeld, für die Gesellschaft übernehmen zu können:

    Ehrenamtliches Engagement
    In der elften Jahrgangsstufe bin ich Vetrauensschülerin an meiner Schule geworden. Ein Jahr später trat ich den Jusos in Mainz bei. Seit April 2011 bin ich durch einen Lehrer und gleichzeitig Initiator des Bildungsnetzwerkes in Mainz auf das Projekt gestoßen und seitdem ehrenamtlich aktiv, wobei wir sozial benachteiligte Kinder, unabhängig von Konfession und Herkunft, fördern. Hausaufgabenbetreuungen und Förderunterricht stellen mein Aufgabengebiet dar. Das Arbeiten mit Kinder und Jugendlichen bereitet mir große Freude, das Gefühl Verantwortung für kommende „Generationen“ zu tragen und Wissen weiterzuvermitteln. Außerdem gelingt es mir dadurch Werte, an die ich glaube, Gerechtigkeit, Chancegleichheit und Altruismus, zu verwirklichen. Ich bin der Überzeugung, dass mich mein Ehrenamt bereichert und erfüllt.

    Revolution in Ägypten
    Ein wichtiges Ereignis meines Lebens, im Grunde ein Schlüsselereignis, stellte die Revolution in Ägypten dar.
     Die Jugendlichen, ihr Kampf für Freiheit, soziale Gerechtigkeit, Rechtsstaat und Demokratie, trotz aller gravierenden Risiken, haben mich beeindruckt und in meinem Einsatz für eine bessere Gesellschaft bestärkt. Als ich im Juli 2011 in Ägypten, Alexandria,  war, trat ich der Resala Charity bei und war dort etwa drei Wochen u. a. in medizinischen und weiteren Arbeitskreisen tätig. Des Weiteren bin ich seit Juni Mitglied des ägyptisch-deutschen Ärzteverbandes.

    Über Ägypten berichte ich heute u.a. im Rahmen meines Praktikums im Rundfunk (Radio-Rheinwelle), das ich im August angetreten habe. Ich lernte die Journalistin Frau Jost-Dahlhoff während meines dreimonatigen Medizin-Praktikums an den Universitätskliniken der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz kennen, wobei sie meine Artikel der Abiturzeitung sehr mochte.

    Zukunftserwartung
    Heute stehe ich vor einem scheinbar neuen Lebensabschnitt, es gilt nämlich Wissensdrang, Engagement und Selbsttreue zu wahren.

    Teil 1 dieses Artikels finden Sie hier.

    Die Redaktion von Mentoring4u wünscht Fagr Eladly weiterhin viel Erfolg für die Zukunft und freut sich über weitere Berichte.

    Sie, liebe Leser, haben auch einen so interessanten und vielseitigen Lebenslauf? Sie möchten junge Menschen dabei unterstützen, den Beruf für ihre Zukunft zu finden? Wenn ja, senden Sie Ihren Bericht an redaktion@mentoring4u.de .  Wir freuen uns von Ihnen zu lesen!

     (Autor:  Fagr Eladly  |  Bild: Bastografie  |  Bildbearbeitung: A. Korkis)

  • Vom Kindheitstraum zum Traumberuf … ein Erfahrungsbericht

    Mein Name ist Fagr Eladly. Geboren wurde ich am 16.05.1993 in Mainz. Ich bin ägyptischer Herkunft und bin angehende Medizinstudentin und Ärztin. Mein Vater ist Biochemiker und Mikrobiologe, meine Mutter studierte Betriebswirtschaft.
    La Dina Peinlich Artikel
     
    Mainzer Schulerfahrungen
    Ich besuchte zwischen 1999 und 2003 die Goethegrundschule und entschloss, nach dem ich eine Empfehlung für das Gymnasium erhalten hatte, das Gymnasium am Kurfürstlichen Schloss zu besuchen und habe nun acht Jahre später meine Hochschulreife erlangt.
    Im Oktober werde ich mein Medizinstudium beginnen
     
    Faszination
    Die Faszination an Medizin, Forschung und den menschlichen Körper habe ich bereits als Kind gespürt und war mir im Grunde sicher diesen Bereich, wenn nicht ausschließlich, zu wählen. Ich möchte dennoch auf meine Schulzeit zurückgreifen, zumal sie mich maßgeblich beeinflusst, geprägt hat.
     
    Respekt
    Nachdem ich mit elf Jahren anfing, aus eigener und fester Überzeugung ein Kopftuch zu tragen, musste ich zunächst mit Vorurteilen, Fehleinschätzungen zurechtkommen und kämpfen, Fehleinschätzungen, die auf gravierende Weise von der Einschätzung meiner Person vorher abwichen. Spätestens nach einem Jahr hatte ich mich, bedingt durch Fleiß, Ehrgeiz und Engagement insgesamt etabliert und Respekt erlangt, wobei mir weitere Konflikte, nie erspart blieben.

    Angespornt und unterstützt durch meine Eltern, die der Auffassung sind, dass konventionelle Maßstäbe nicht meinen entsprechen müssen und dass man über Erwartungen hinauswachsen kann, habe ich mit 14 Jahren, sowohl die zehnte, als auch die neunte Jahrgangsstufe in einem Schuljahr beendet; im Grunde ein Schuljahr übersprungen.
    Bereits in der zehnten Jahrgangsstufe hatte ich ein besonderes Interesse für Biologie, Biochemie und medizinischer Forschung, was meine Leistungskurswahl erheblich beeinflusst hat.

    Teil 2 lesen Sie am 23. September2011

    Förderung & Widerstand…
     
     (Autor:  Fagr Eladly  |  Bild: La Dina  & Thumb: M.Weiss)
  • Ergebnis der 2. Umfrage als Vorbereitung für den 1. Deutschen Mentorentag am 27. September in Frankfurt


    Zunächst möchten wir uns bei allen Beteiligten unserer 2. Umfrage bedanken.
    Die Ergebnisse waren aufschlussreich und werden uns bei den Diskussionen anlässlich des 1. Deutschen Mentorentages am 27. September in Frankfurt/M. unterstützen. Hier nun die Ergebnisse:

    Männer verdienen mehr als Frauen?
    Die zweite, nicht repräsentative, Umfrage ergab, dass immerhin 76% aller Befragten angaben, dass Männer mehr verdienen wie Frauen.

    In kleinen Firmen mit weniger als 50  Mitarbeitern beträgt der Anteil von Frauen in Führungspositionen bis zu 10%. In den Bereichen Bildung und Forschung liegt der Frauenanteil bei 60-70%, Verbänden im Schnitt bei 40% bis 50% und in der Konsumgüterindustrie 25% – 40%.

    Die meisten weiblichen Mitarbeiter in Führungspositionen sind im Einzelhandel  21% – 30% gefolgt von den Banken, Versicherungen und Energieversorger 11% – 20 %. Unter dem Rest der Befragten werteten ¾ von ihnen den Anteil weiblicher Führungskräfte mit unter 10%.

    80% aller Befragten finden die Elternzeit gut. 18% der Beteiligten Unternehmen nehmen am Girl’s day teil.

    Der typische Frauenberuf?
    53% der Befragten votierten für Krankenschwester. Das wollen wir schon genauer wissen und fragen in der 3ten Umfrage nach.

    Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie auch an der dritten Umfrage teilnehmen würden. Hier geht’s weiter: http://www.umfrage.mentorentag.de/

    (Autor: M. Weiss  |  Quelle: Umfrage Nr. 2 Mentoring4u |  Photo: nortys| Bildgestaltung: A. Korkis)

  • Berufsbild Biologiemodellmacher/in

    Biologiemodellmacher/in auch Biomodelleur
    Sie fertigen Unterrichts-, Demonstrations-, Schau- und Werbemodelle an. Vom medizinischen Übungsphantom bis hin zur Puppe, zum Tier- oder Pflanzenmodell – Verwendung finden solche Modelle z.B. im Biologieunterricht oder bei der Krankenpflegeausbildung auf Ausstellungen und Messen oder in der Schauwerbegestaltung. Biologiemodellmacher/innen stellen Modelle maßstabsgerecht, d.h. vergrößert, verkleinert oder im Größenverhältnis 1:1 her. Hierfür verwenden sie Formen aus Holz, Metall, Gips oder Wachs. Die eigentlichen Modelle bestehen heutzutage hauptsächlich aus Kunststoffen. Diese bringen Biologiemodellmacher/innen durch Gießen, Ziehen, Drücken oder Pressen in Form. Nach dem Trocknen entgraten, glätten und retuschieren sie die entstandenen Modellteile, bemalen oder beschriften sie und montieren die Einzelteile beispielsweise zu einem anatomischen Modell. Schließlich prüfen sie die Biologiemodelle auf Qualität und Funktionsfähigkeit.

    Hauptsächlich arbeiten Biologiemodellmacher/innen in Betrieben, die Lehr- und Demonstrationsmodelle für den Unterricht an Schulen, in Universitäten, für das Training
    im Rettungsdienst und in der Krankenpflege anbieten. Darüber hinaus sind sie in Unternehmen, die Schaufensterpuppen und Spielwaren produzieren, tätig.

    Biologiemodellmacher/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird in der Industrie angeboten.
    (Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

    Mentoring4u Tipps für die Zukunft, Karriereplanung
    oder was Sie beachten können, wenn das Ausbildungsende naht.

    Eine wichtige Voraussetzung ist, dass Sie handwerklich- technisch- und künstlerisch begabt sind, Zeichnen ist von Vorteil.

    Unser Buchtipp:

    Karriereplanung und Praktika

    Versuchen Sie, bevor Sie sich für diesen Job entscheiden, ein Praktikum zu ergattern. Lernen Sie so den Beruf Ihrer Zukunft kennen – vielleicht auch die Schwachstellen. Neben den öffentlichen Arbeitgebern wie Universitäten, Museen und Krankenhausbetreibern oder der Industrie könnte der VBIO, Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin das gemeinsame Dach für alle, die in den Bereichen Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin tätig sind, ein Ansprechpartner für Ihr Berufsziel sein. Ganz bestimmt finden Sie dort auch einen Mentor,  der Ihnen den richtigen Weg in die Zukunft aufzeigt.  Oder schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de .

    Tipps für die Bewerbung.
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

    Die perfekte Bewerbungsmappe finden Sie hier online.

    Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus.  Die Gehaltsstrukturen in der Wirtschaft liegen etwas höher als im öffentlichen Dienst. Ganz besonders wichtig ist dann Ihre Argumentation. Überlegen Sie sich im Voraus gut, warum Sie wechseln möchten. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Assistenz: L. Servé  Autor: M. Weiss  |  Bild & Thumb: A. Korkis  |  Quelle:www.arbeitsagentur.de, www.wikipedia.org , www.vbio.de und Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

  • Berufsbild: Biologielaborant/in Parasiten und Schädlinge züchten


    Tätigkeitsbeschreibung
    Biologielaboranten und -laborantinnen beherrschen die unterschiedlichsten Arbeitsmethoden, um Organismen – ob Pflanze, Tier oder Mensch – untersuchen zu können. Sie isolieren z.B. Zellen, züchten sie auf speziellen Nährböden und begutachten sie. Unter dem Elektronenmikroskop vergleichen und prüfen sie die Struktur von Viren oder Bakterien. In biochemischen Versuchen setzen sie Zellen, Eiweiße, Blut oder Gewebeproben in chemischen Lösungen an und testen die Reaktion. Auch Parasiten und Schädlinge züchten und sezieren bzw. untersuchen sie. Bei Tierversuchen arbeiten sie ebenfalls mit: Sie halten Versuchstiere bei Operationen, nehmen ihnen Blut und Gewebeproben ab oder spritzen ihnen Medikamente.

    Daneben können Versuche im Bereich der Gentechnik zu ihren Aufgaben zählen. Wenn sie in der Pharmakologie tätig sind, beschäftigen sie sich mit der Wechselwirkung zwischen Arzneimitteln und Organismen. In der Sicherheitspharmakologie testen sie Nebenwirkungen von Arzneimitteln in der Entwicklungsphase. Biologielaboranten und -laborantinnen nutzen laborspezifische EDV, wenn sie Untersuchungen planen und die Versuchsergebnisse dokumentieren und analysieren.

    Biologielaboranten und -laborantinnen arbeiten in der medizinischen und biologischen Forschung, der angewandten Medizin und im öffentlichen Gesundheitswesen. In der Industrie sind sie beispielsweise beschäftigt bei Pharma- und Kosmetikherstellern, bei Lebensmittelherstellern und in Betrieben, die biotechnische Produkte herstellen. Darüber hinaus können sie auch in Krankenhäusern tätig sein.

    Biologielaborant/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).

    Diese bundesweit geregelte 3 1/2-jährige Ausbildung wird in der Industrie angeboten. Durch Wahlqualifikationseinheiten verfügt dieser Beruf über eine flexible Ausbildungsstruktur. Auch eine schulische Ausbildung ist möglich.

    (Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

    Mentoring4u Tipps für die Zukunft, Karriereplanung
    oder was Sie beachten können, wenn das Ausbildungsende naht.

    Eine wichtige Voraussetzung ist, dass Sie gerne lesen. Sie sind interessiert, suchen Herausforderungen, schreiben gerne Artikel und sind offen für alles Neue. Der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland e.V. – VBIO ist eine wichtige Anlaufstelle für Sie. Mit etwas Glück kommen Sie auch auf die Suchmaschine, die Ihnen die Hochschulen anzeigt. Nach Angaben des Verbandes sind die Berufsaussichten gut. Fachkräfte werden gesucht.
    Der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin (VBIO) ist das gemeinsame Dach für alle, die in den Bereichen Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin tätig sind: in Hochschule, Schule, Industrie, Verwaltung, Selbstständigkeit oder Forschung. Die Mitglieder des VBIO vertreten das gesamte Spektrum der Biowissenschaften; von der molekularen, zellulären oder der am Organismus orientierten Herangehensweise bis hin zur Biomedizin.

    Der Verband wird getragen durch die beiden Säulen „Bildung“ und „Forschung“. „Bildung“ repräsentieren – entsprechend der Kulturhoheit der Länder – die Landesverbände des VBIO. Die eigenständigen biowissenschaftlichen und biomedizinischen Fachgesellschaften stehen für „Forschung“. Daneben wirken Firmen, Industrieverbände, Institutionen, Forschungseinrichtungen etc. als kooperierende Mitglieder im Verband mit.

    Unser Buchtipp:


    Karriereplanung und Praktika

    Versuchen Sie, bevor Sie sich für diesen Job entscheiden, ein Praktikum zu ergattern. Lernen Sie so den Beruf Ihrer Zukunft kennen – vielleicht auch die Schwachstellen. Ganz bestimmt finden Sie dort auch einen Mentor,  der Ihnen den richtigen Weg in die Zukunft aufzeigt.  Oder schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de .

    Tipps für die Bewerbung.
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an! Die perfekte Bewerbungsmappe finden Sie  hier online. Ein Online Mentoring  z. B. Thema Lebensmittelchemie z. B. finden Sie hier.

    Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Seien Sie flexibel. Sprechen Sie auch Research Abteilungen der Banken, PR-Agenturen, Unternehmen aus dem Bereich BioTech, GenTech, Unternehmensberatungen, Private Equity oder mittelständische forschende Unternehmen auf Möglichkeiten an. Sicherlich bieten sich interessante auch interessante Alternativen im Ausland an. Ganz besonders wichtig ist dann Ihre Argumentation. Überlegen Sie sich im Voraus gut, warum Sie wechseln möchten. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Assistenz: L. Servé  Autor: M. Weiss  |  Bild & Thumb: A. Korkis  |  Quelle:www.arbeitsagentur.de , www.wikipedia.org , www.vbio.de und Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

  • Neuartige Linse erfüllt grauen Star-Patienten Lese-Wünsche

    Scharfe Sicht auf Probe:
    Ruhr-Universität Bochum, RUB-Augenklinik setzt neuartige Linse bei Grauem Star ein.  Normalerweise gilt, Kunde unzufrieden, Produkt zurück. Weit gefehlt. In diesem Fall wird die Linse einfach nachjustiert. Unglaublich!

    Ein hochinteressanter Bereich mit vielen Entwicklungsmöglichkeiten. 

    (Autor: M.Weiss  |  Thumb und Foto: M. Weiss  | Quelle: http://www.ruhr-uni-bochum.de/ )