Wirtschaft und Wissenschaft zusammenbringen – Deutschlandstipendium braucht mehr Unterstützung

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gepostet am : 02-10-2012 | von : m_weiss | Kategorie : Wirtschaft
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„Wissenschaft und Forschung sind in Hessen gut aufgestellt.“ Dieses Fazit zog jetzt Eva Kühne-Hörmann, Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, in ihrem Vortrag vor Unternehmern in Frankfurt. Selbst in finanziell schwierigen Zeiten „stellen wir weiter Geld für die Forschung bereit“, so die Ministerin.

Hessische Ministerin Kühne-Hörmann beim Wirtschaftsrat in der Sektion Frankfurt/M.

Kühne-Hörmann appelliert an die Unternehmer
Wissen und ihre Erfahrungen an Hochschulen dem Nachwuchs weiter zu geben. „Wirtschaft und Wissenschaft müssen zusammengebracht werden“, sagte die Ministerin. Hier „knirsche es manchmal noch“. Immerhin würden aber immer mehr Unternehmer erkennen, dass eine Kooperation nicht zuletzt mithelfen könnte, den Facharbeitermangel zu bekämpfen. Als positiv wertete Kühne- Hörmann, dass die Hochschulen ihre Budgets selbst verwalten könnten. Diese Freiheit mache die Hochschulen effizienter. „Sie schaffen mehr“.

Die Ministerin erläuterte außerdem die Ziele des nationalen Studienförderprogramms „Deutschlandstipendium“, das mehr jungen Menschen eine akademische Ausbildung ermöglichen soll. Die Stipendiaten würden mit je 300 Euro im Monat unterstützt – 150 Euro steuerten private Förderer bei, 150 Euro der Bund. Auch hier seien Unternehmer gefordert, künftige Mitarbeiter zu fördern. Sehr gute Erfolge brächte auch die Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz (LOEWE), wo inzwischen 300 kleine und mittlere Unternehmen mitmachten.

LOEWE
ist das Forschungsförderungsprogramm, mit dem das Land Hessen seit 2008 wissenschaftspolitische Impulse setzen und damit die hessische Forschungslandschaft nachhaltig stärken will. Die Landesregierung unterstützt mit dem LOEWE-Programm die Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Hessen bei der weiteren Profilierung und bei der Umsetzung strategischer Ziele. LOEWE fördert herausragende wissenschaftliche Verbundvorhaben, insbesondere auch eine intensive Vernetzung von Wissenschaft, außeruniversitärer Forschung und Wirtschaft. In der laufenden Legislaturperiode 2009 bis 2013 werden für die Landesexzellenzinitiative insgesamt 410 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Der Vizepräsident und Landesvorsitzende des Wirtschaftsrates, Hans Helmut Schetter, betonte, exzellente Forschung brauche exzellente Köpfe, Voraussetzung für den Motor einer funktionierenden Wirtschaft. Gerade im Hinblick auf das Großprojekt Energiewende seien der Erfindergeist der Ingenieure, das Zusammenwirken aller Beteiligten und die Akzeptanz der Bevölkerung notwendig.

(Autor: Ulrich Jung, Pressebeauftragter Wirtschaftsrat der CDU e.V: Landesverband Hessen  /  Bilder & Bearbeitung:  M. Weiss und  J. Lipp + stummi123 / pixelio.de   /  Quelle: Wirtschaftsrat
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