Mentoring4u.de, die Informationsplattform für Berufsorientierung und Karriereplanung, ermöglicht ihren Kooperationspartnern und externen Mentoring-Initiativen von der Arbeit mit ihren Schützlingen (Mentees) zu berichten. Diesmal haben wir (über die ehrenamtliche Projektleitung Frau Inge Koltermann) bei den 1:1 Lesecoaches nachgefragt, um etwas über die Motivation der Mentorinnen und Mentoren zu erfahren.
Unserer Fragen an die ehrenamtlichen 1:1 Lesecoaches:
1) Wie lange sind Sie schon Lesecoach?
2) Was war Ihr Antrieb, dieses Projekt zu unterstützen?
3) Was war Ihr schönstes oder intensivstes Erlebnis im Zusammenhang mit Ihrer Tätigkeit als Lesecoach?
Heute erzählt 1:1 Coachin Susanne Zehle (an der Dahlmannschule, Frankfurt am Main), wie sie zur Initiaitve gekommen ist, und was ihr an ihrem Engagement als Mentorin besonders gefällt.
Es fing mit einem guten Vorsatz für das Neue Jahr an.
Ich wollte aus der häuslichen Enge heraus, mich ehrenamtlich engagieren, etwas Aufbauendes beitragen. Bei meiner Suche nach einem geeigneten Projekt blieb ich bei Eins-zu-Eins hängen. Das Projekt schien wie für mich gemacht – Kinder, Bücher, Lesen, Motivieren – da traute ich mir zu, mich einzubringen. Ich nahm an einem Einführungsseminar der AWO teil und hatte bereits 4 Wochen später meinen ersten Termin, zwei Wochen darauf bekam ich ein weiteres Lesekind an einer anderen Schule.
Die Regelmäßigkeit zählt
Seit Mitte/ Ende März lesen wir regelmäßig einmal pro Woche zusammen und es macht uns viel Spaß. Was mir besonders gefällt, ist nichts Spektakuläres sondern dass es so einfach ist und so eine gute Wirkung entfaltet. In beiden Schulen bekomme ich nur positive Rückmeldungen. Die Kinder seien aufgeschlossener, fröhlicher und ihre gesamten schulischen Leistungen haben sich verbessert, sie trauen sich mehr zu. Und das schon nach ganz kurzer Zeit. Ich kann es kaum fassen, was ein bißchen Aufmerksamkeit und Zuwendung bewirken kann. Ich mag die Offenheit der Kinder und ihr Vertrauen und ich habe noch viel übrig, was ich geben kann.
In Zusammenarbeit mit Schulen
Da Frau Kirsch mich vor den Osterferien ansprach, ob ich eventuell Zeit für weitere Kinder habe, habe ich nun die Rektorin Frau Talberg auf den nächsten Termin bei der AWO, am 11.6.2011, aufmerksam gemacht und vorgeschlagen, dass sie sich mit Ihnen in Verbindung setzt. Sie oder eine Lehrerin könnte ja eventuell bei dem Termin ihre Schule und ihre Wünsche vorstellen, ähnlich wie es von der Weißfrauenschule gehandhabt wurde. Ich fand damals die persönliche Präsenz der Lehrerin sehr motivierend und vielleicht finden sich für die Dahlmannschule auf dem Wege auch noch weitere Coaches. Ich freue mich jedenfalls sehr, dass dort schon nach so kurzer Zeit der Wert von uns Coaches erkannt wurde.
Kommentare und Anregungen:
Liebe Leserinnen und Leser. Ganz besonders freuen wir uns, wenn Sie uns Ihre Fragen und Anregungen zum Thema 1:1 Lesecoaches mitteilen. Nutzen Sie einfach das Feld unter dem Artikel. Vielen Dank!
Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.
(Gastautor: Susanne Zehle | Foto: | Thumb: | Quelle: http://www.awo-frankfurt.de/awo/ ehrenamtliche Projektleitung der 1:1 Leseoaches: Inge Koltermann)













