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Schlagwort: Klavier

  • 7 auf einen Streich…..7 Pianisten, 7 Konzertflügel …ein Konzertfeuerwerk in Frankfurt

    Wow, damit hatte ich wirklich nicht gerechnet. Aus dem Programm ging hervor „farben der frühe“ für sieben Klaviere. Das riß mich nicht unbedingt vom Hocker, aber ich sollte von dieser Veranstaltung berichten. Mathias Spahlinger, ein Komponist aus Frankfurt/Hessen, hat 1997 für sieben Klaviere einen sechssätzigen Klavierzyklus geschrieben.  Sieben Pianisten von deutschen Musikhochschulen haben sich im Vorfeld in den verschiedensten Lokalitäten zum „üben“ getroffen. Stellen Sie sich mal die Logistik vor; welches Musikhaus verfügt schon über 7 Konzertflügel in einem Raum. Aber die Pianisten, der Dirigent und der Komponist haben auch dieses Problem gelöst.

    Um 19:30 Uhr begann das Konzert. Schon etwas ungewöhnlich, diesmal saßen wir, d. h. die Zuschauer auf der Bühne und sahen den Pianisten sozusagen auf Ihre Hände. Ein tolles Erlebnis. Kannte ich bisher nur von Logenplätzen. Ein Zwiegespräch zwischen Julia Cloot, Leiterin des Instituts für zeitgenössische Musik an der HfMDK Frankfurt und Mathias Spahlinger eröffnete den Abend. Na ja, jetzt wussten wir schon etwas mehr. Aber was dann folgte, war ein 50-minütiges, regelrechtes Feuerwerk, nein Staccato, ein unglaubliches Zusammenspiel und Aufnehmen von Tönen und Harmonien durch die Pianisten. Für mich ein völlig unerwartetes Musikerlebnis der ganz anderen Art. Danke!

    Ich wünsche mir, dass noch viel mehr Menschen so ein Glück haben wie ich, ein solches Klangerlebnis erleben zu dürfen. Am liebsten würde ich Ihnen zurufen „weiter so“, aber so wird ja kein Artikel geschrieben….Vielleicht können Sie, liebe Leser, ein solches Projekt mit unterstützen. Mehr Informationen zur Gesellschaft der Freunde und Förderer erhalten Sie bei: Beate Eichenberg info@hfmdk-freunde.de


    Folgende Musiker haben an dem Abend musiziert:

    Axel Grammelspacher, Klavier 1
    Eike Wernhard, Klavier 2
    Everett Hopfner, Klavier 3
    Catherine Vickers, Klavier 4
    Neus Estarellas Calderón, Klavier 5
    Mireia Vendrell, Klavier 6
    Björn Lehmann, Klavier 7
    Christof M. Löser, Dirigent


    Mathias Spahlinger, Komponist

    Heute werden in Hessens Hochschule für Musik, Theater und Tanz rund 900 Studierende von 60 Professoren und 350 Lehbeauftragten unterrichtet. Die HfMDK ist eine vernetzte Hochschule, die in die Gesellschaft hineinwirkt und für die Gesellschaft ausbildet, in enger Zusammenarbeit mit wichtigen regionalen und überregionalen Kulturinstitutionen. Sie hat einen klaren Auftrag: Sie will für die Kunst begeistern- und damit den Erhalt und Ausbau eines lebendigen Kulturlebens gewährleisten.

    Mit jährlich etwa 200 öffentlichen Veranstaltungen und zahlreichen Kooperationen mit allen namhaften Kulturinstitutionen der Rhein-Main-Region trägt die HfMDK aktiv zu einem Mehr an Lebensqualität in der Region bei. Quelle: HfMDK

    (Autoren: A. Damayanti &  M.Weiss | Bild und Bearbeitung: A. Damayanti | Ort: Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt/M. am 25. Oktober 2011 | Quelle: www.hfmdk-frankfurt.info)

  • Klavier- und Cembalobauer/in plus Erfahrungsbericht

    Klavier- und Cembalobauer/in
    Klavier- und Cembalobauer/innen fertigen Einzelteile für Pianos, Flügel und Cembaliund montieren diese zu fertigen Instrumenten. Außerdem reparieren, restaurieren und stimmen sie diese Instrumente.

    Klavier- und Cembalobauer/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem BerufBildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO). Diese bundesweit geregelte 3 1/2-jährige duale Ausbildung mit Fachrichtungen findet im Ausbildungsbetriebund in der Berufsschule statt. Sie erfolgt in einer der folgenden Fachrichtungen:
    • Cembalobau
    • Klavierbau

    Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:
    1. Ausbildungsjahr € 300.
    2.Ausbildungsjahr € 400
    3. Ausbildungsjahr € 430
    4. Ausbildungsjahr € 450

    (Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

    Ähnliche Berufe hier auf Mentoring4u
    Bogenmacher/in

    Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
    Sie sind musikalisch begabt und greifen gern in die Taste? Vielleicht ist Klavier- oder  Cembalobauer/in der richtige Beruf für Sie.

    Falls Sie noch nicht sicher sind, ob Ihre Interessen und Fähigkeiten in diesem Beruf liegen, ist es empfehlenswert ein Praktikum in diesem Beruf zu absolvieren. In den Fachrichtungen Cembalobau und klavierbau haben Sie die Gelegenheit das Praktikum in handwerklichen Klavierbauerwerkstätten und in kleineren bis mittleren Industriebetrieben des Instrumentenbaus, Konzerthäusern, in Musikschulen oder an Konservatorien zu machen.

    Trauen Sie sich, Verbände wie Bund Deutscher Klavierbauer e.V ,Bundesverband Klavier e.V, Bundesinnungsverband für das Musikinstrumenten-Handwerk,  Bundesverband der deutschen Musikinstrumentenhersteller anzusprechen, denn sie können Ihnen ganz bestimmt bei der Suche des richtigen Ansprechpartners helfen. Eine weitere Möglichkeit Informationen über diesen Beruf zu sammeln, wäre z. B. bei der Musikmesse Frankfurt .

    Die perfekte Bewerbungsmappe
    Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

    Tipps für die Bewerbung
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

    Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online

    Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung und PlanB
    Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

    Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Sie müssen nur wissen, wo Sie wirklich hin wollen. Langfristig ist es noch lohnender, wenn Sie sich einen Betrieb in einer anderen Stadt aussuchen. Lernen, lernen, lernen und hinterher die Früchte ernten. Denken Sie doch auch einmal darüber nach, ob ein Studium für Sie interessant ist. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel „Studieren ohne Abi“ .

    Ganz besonders gefragt werden Fachkräfte in strukturschwachen Gebieten. Am Anfang Ihrer Karriere sollten Sie ruhig in mehreren Unternehmen gearbeitet haben. Aber nicht nur für 3-4 Monate sondern 1-2 Jahre sollten es schon sein. Auf jeden Fall arbeitet jedes Unternehmen auf seine Art, da ist es nicht verwunderlich, wenn Sie auch andere Techniken kennen lernen. Aktiv bewegen, müssen Sie sich allerdings selbst. Lesen Sie hier beispielsweise den Erfahrungsbericht von Frau Pfefferkorn, wie man über den Einzelhandelskaufmann zum Klavierbau kommt.  Seien Sie also flexibel. Denken Sie immer daran, wenn Sie mit einem möglichen Arbeitgeber sprechen, müssen Sie interessant für ihn sein. Und Sie verkaufen an ihn Ihre Arbeitskraft und die muss hohen Ansprüchen gerecht werden. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

    Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
    Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen? Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Autoren: M. Weiss & Ayu Damayanti ( Praktikantin) |  Bild & Thumb: A. Damayanti  |  Quellen:www.bdk-piano.de , www.pianos.de , www.das-starke-handwerk.de www. musik.messefrankfurt.com,   Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )