Berufsbild: Bogenmacher/in … ohne Musikverständnis geht’s nicht

Der Bogen ist bei Streichinstrumenten der mit Pferdehaaren (in der Regel vom Schimmel) bespannte Hartholzstab (meist aus Fernambuk oder Brasilholz, bei Barockbögen zumeist Schlangenholz, in der Regel von Brosimum guianense oder verwandten Arten stammend). Durch das Hin- und Herstreichen auf den Saiten wird durch den Stick-Slip-Effekt eine Schwingung und damit der Ton erzeugt.
(Quelle: Wikipedia)
Um Streichinstrumenten wie Violinen, Violen, Cellos oder Bässen die schönsten Klänge zu entlocken, werden hochwertige Bögen benötigt. Bogenmacher/innen stellen sie in Handarbeit her. Nach einer Zeichnungsvorlage bearbeiten sie zunächst die benötigten Hölzer. Mit Hilfe von speziellen Werkzeugen fertigen sie die einzelnen Bestandteile, die sogenannten Bogenstangen, Bogenfrösche und Bogenbeinchen. Schließlich glätten, beizen, ölen und polieren sie das Holz, bespannen die Bögen, richten sie und prüfen sie auf ihre Klangwiedergabe. Dazu benötigen sie ein sehr gutes musikalisches Gehör und müssen ein Instrument zumindest anspielen können. Außerdem reparieren sie beschädigte Bögen und beraten ihre Kunden über Neuanschaffungen.
Hauptsächlich arbeiten Bogenmacher/innen in kleinen bis mittleren Handwerksbetrieben des Streichinstrumentenbaus, z.B. bei Geigenbauern. Darüber hinaus kann es auch geeignete Tätigkeitsfelder bei Musikalien-Fachhändlern mit angeschlossener Reparaturwerkstatt oder in Museen mit Restaurierungsabteilungen für Musikinstrumente geben.
Bogenmacher/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO). Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird im Handwerk angeboten.
(Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)
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Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Seien Sie flexibel. Nutzen Sie die Datenbank des Verbandes, versuchen Sie einen Meisterbetrieb in der Nähe von bekannten Orchestern. Es mag etwas ungewöhnlich klingen, aber sprechen Sie auch Werbe- oder Event-Agenturen auf Möglichkeiten an. Vielleicht kennt man dort mögliche Kunden für Sie. Ganz besonders wichtig ist dann Ihre Argumentation. Überlegen Sie sich im Voraus gut, warum Sie wechseln möchten. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.
Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!
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(Assistenz: L. Servé Autor: M. Weiss | Bild & Thumb: A. Korkis | Quelle:www.arbeitsagentur.de , www.wikipedia.org , www.geigenbauerverband.org und Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)
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