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Schlagwort: Krieg

  • Neujahrswunsch: Verlieren Sie nie Ihre Ziele aus den Augen….

    Ich wünsche, dass sie Ihre Ziele nie aus den Augen verlieren, bzw., dass sie alles versuchen, um diese zu verwirklichen, egal was andere Menschen sagen. Natürlich nicht mit Scheuklappen, sondern mit einer offenen ehrlichen Weise, so wie junge Menschen auch sind. Ich wünsche ihnen, dass sie an das Gute glauben, und versuchen es zu verwirklichen, auch wenn es schwierig wird. Dass sie ihre Meinung vertreten, auch wenn es unangenehm werden könnte. Ich wünsche ihnen, dass sie sich nicht entmutigen lassen! Sondern die Schwierigkeiten, als Herausforderung sehen, und jedem Menschen liebevoll entgegenkommen. Ich wünsch ihnen, dass sie sich weder von Politik noch von den Medien manipulieren lassen. Ich wünsche ihnen alles Glück der Welt und Gottes Segen!

    Ich wünsche ihnen auch, dass sie dankbar sind für die Freiheit, die wir in unserem Staat haben, aber eben auch in andere Länder schauen, denn wir sind nicht der Nabel der Welt, aber jeder ist ein kleines Pünktchen, das Verantwortung trägt. Ich wünsche aber auch, dass sie das Kindsein nicht verlernen, denn es ist unserer Seele sehr nah. Überhaupt wünsche ich ihnen dass sie Verstand und Hirn in Gleichklang bringen, was keine Selbstverständlichkeit ist. Ich glaube an unsere jungen Menschen und freue mich, wenn sie Krieg verachten, und eben, das Gute suchen.

    (Gastautorin: Laura Kirner)

  • Mentoren-Brief aus der Zentral Afrikanischen Republik

    Alyona Synenko_Waiting Game - N'Dele
    Alyona_Worldnomads.com_Assan_N´Délé

    Eine Dokumentation der aktuellen Ereignisse aus der Zentralafrikanischen Republik.
    Gordon Finkbeiner, ein Mentor des „Haus der Mentoren gemeinnützige GmbH“ direkt aus Bangui

    Zuerst einmal entschuldige ich mich für die lange Zeit ohne Kontakt. Die Geschehnisse der letzten Monate haben es mir nicht erlaubt, mich unserem ursprünglichen Vorhaben zu widmen.
    Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Zentralafrikanische_Republik

    Seitdem wir das letzte Mal telefonischen Kontakt hatten, ist viel passiert.

    Am Tag darauf mussten wir die Evakuierung unseres Teams aus einem unserer Projekte im Norden des Landes (N`délé) aus Sicherheitsgründen (erhöhtes Entführungsrisiko) einleiten.
    Die Zufuhr an Medikamenten und anderen Mitteln sah sich häufig durch Gefechte unterbrochen. Interkonfessionelle Gewalttaten nahmen schnell überall im Lande zu, und mündeten in dem misslungenem Versuch einer gewaltsamen Machtübernahme durch die Attacke auf Bangui am 5. Dezember 2013. Seitdem befinden wir uns im totalen Ausnahmezustand.
    Eine kleine Randnotiz kann die Lage des 5. Dezembers und der darauffolgenden Tage hoffentlich zumindest teils darstellen:
    Ich, der ich ja nur als Finanzkoordinator hier in Bangui tätig bin, musste selber mit anpacken, und als Hilfslogistiker das zentrale Krankenhaus mit Notzelten beliefern, während dieses von der massiven Aufnahme von Schuss- und Macheten-verwundeten komplett überflutet wurde. Die Ansicht der angehäuften Leichen vor der Leichenhalle werde ich noch einige Zeit mitnehmen.
    Bangui, Stunde null_Minienministerium_2013-05
    Bild: Simone_Schlindwein_CAR_Bangui_2013-05

    Ich habe einen Artikel beigefügt, den ich für unsere internationale Webseite verfasst habe, in einer der Nächte, in denen es schwer war, Schlaf zu ergattern weil unweit wieder Granatenexplosionen und Gewehrschüsse einen nicht zu dazu kommen liessen.

    Ich werde jetzt leider nicht mehr zu unserem Vorhaben „Mentoren für Bangui“ kommen. Es wäre auch, leider, jetzt keiner dafür zu haben.

    Bild: Sia Kambou_AFP_Getty Images

    Alle Institutionen, die, wenn überhaupt, auf Mindestservice liefen, sind zur Zeit total stillgelegt. Häufig weil ein Großteil des Personals noch irgendwo auf der Flucht ist.

    Alle jungen Menschen hüten sich, ihre Häuser oder anderen Zufluchtsorte zu verlassen, da sie die ersten Zielscheiben sind, Kinder inklusive.

    Dies belegt den Grad der Grausamkeit.

    Inzwischen ist der einstige Präsident und Rebellenführer zum Abgang bewegt worden, und heute kamen erstmals wieder Hoffnungen auf.
    Zum allerersten Mal wurde eine Frau zur Übergangspräsidentin gewählt , die das Land wieder vereinen und nach repektablen Wahlen organisieren soll.

    Banguis neue Herren greifen durch_CAR_2013-05
    Bild: Simone_Schlindwein_CAR_seleka_Krieger_Bangui_2013-05

    Wenn auch ich mich unserem Mentoring-Projekt jetzt nicht widmen werden kann, wollte ich doch zumindest einen Eindruck der Lage hier verschaffen.

    (Gastautor: Gordon Finkbeiner, 20. Januar 2014  / Bilder: Flagge der ZAR www.wikipedia.org; www.worldnomads.com; http://simoneschlindwein.blogspot.de; Sia Kambou_AFP_Getty Images; )

  • Der Lärm der Waffen ballert echt laut aus den Boxen! Angelina Jolie steht dieses Mal hinter der Kamera!

    Hier seht Ihr den Trailer zum Film:

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    © Wild Bunch Germany

    Balkankrieg  (1992 – 1995) läuft im Kino. „In the Land of blood and honey“ von Angelina Jolie! Der Film handelt von einer muslimischen Bosnierin Ajla, die sich in einen Offizierssohn verliebt. Mit Beginn des Krieges zerstören Gewalt und zunehmende Misstrauen ihre Liebe. Lohnt es sich das anzuschauen? Lest hier meinen Beitrag zum Film!

    Ein Soldat der Armee der serbischen Republik schiebt die bosnische Muslimin Ajla (Zana Marjanović) vor, um sich selbst vor tödlichen Schüssen zu schützen.
    © Wild Bunch Germany

    Ich war sehr gespannt, denn ich saß zum ersten Mal wegen eines Kriegsfilmes im Kino. Den Hintergrund dieses Filmes kann ich absolut nachvollziehen. Jolie möchte den Zuschauer durch diesen Film eine wichtige Botschaft vermitteln. Mich interessiert auch diesen Film anzugucken, weil ich Angelina Jolie eher als eine Schauspielerin kenne und nicht als Regiesseurin.

    Die Musik und  Stereoeffect in dem Film verdeutlichen die Situation, die zu der Zeit stattfand. Ich fühlte mich in den Bann gezogen. Mein Herz stand still, als ich die Unmenschlichkeit wie Vergewaltigungen und Misshandlungen in dem Film sah. Es ist  schwierig für mich die damalige Lage während dieses Krieges vorzustellen. Vielleicht liegt es daran, dass ich noch nie einen Krieg miterlebt habe. Um Gottes Willen, die Brutalität im Film zeigte mir klar, dass ich nie einen Krieg miterleben möchte, um mich in die Situation hineinzuversetzen.


    Danijel (Goran Kostić) bei einem Soldateneinsatz.
    © Wild Bunch Germany

    Ich finde es schade, dass einige Leute in Foren von dem Film nur über die Guten und Bösen reden. Im Allgemeinen ist Krieg keine Lösung, um ein Problem zu lösen. Ich halte es nicht nötig einen Krieg aufgrund religiöser Gründe zu führen. In meinen Augen können verschiedenen Religionen nur friedlich miteinander leben, wenn wir Menschen tolerant sind.


    Regisseurin Angelina Jolie hinter der Kamera.
    © Wild Bunch Germany

    An sich finde ich  Angelinas Arbeit sehr talentiert. Sie machte über den Krieg einen Film, nach dem sie sich mit diesem Thema auseinandergesetzt hat. In dem Film stellt die Regiesseurin die Unterdrückung der Frauen im Mittelpunkt. Ich bin froh, dass sie die Menschen über einen Krieg, über den man heutzutage kaum spricht, aufmerksam macht. Ich war persönlich am Anfang sehr überrascht, dass Angelina Jolie sich zum erstmals auf den Regiestuhl gesetzt hat. Doch meiner Meinung nach, hat es sich echt gelohnt, den Film mir anzuschauen. Daraus lerne ich, dass man solche Ereignisse nie vergessen darf.

    Ich bin gespannt, ob ihr den Film auch schon gesehen habt. Wenn ja, was hält ihr davon?

    Ihr könnt eure Erfahrung über diesen Film auch gern an redaktion@mentoring4u.de schreiben.

    (Autor: Ayu Damayanti | Bilder: www.filmpresskit.de |Quelle: In the Land of blood and honey)