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Faszination Erde – Namibia oder „Diamants are Girls best friends“

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Posted on : 24-01-2014 | By : Barbara | In : Autor, Freizeit, TV Tipp
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(Bewertung-Durchschnitt: 4,13 von 5 Sternen)
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Aus der ZDF-Reihe Terra-X werden drei neue Folgen ausgestrahlt. Die erste ist am Sonntag , 26. Januar2014, um 19.30 Uhr.

In der ersten Folge geht es um das unwirtliche aber auch faszinierende Land Namibia.

Terra-X schafft es schwer verdauliches und trockenes Wissen, anschaulich und spannend an Menschen aller Altersklassen zu vermitteln.
Jeder der sich diese Folge ansieht , bekommt einen Eindruck davon wie das Leben dort  gemeinsam oder im Kampf gegeneinander geprägt ist. Außerdem bekommt man Lust auf mehr Wissen. Es ist doch etwas anderes , wenn man soviel Wissen ohne große Mühe aufnehmen kann. Also unbedingt anschauen. Es lohnt sich auf jeden Fall.

Und für den der schonmal etwas mehr Informationen möchte, einige Fakten vorab.

Termiten schaffen Wasserspeicher (Foto: ZDF Terra-X)

Namibia ist ein Staat im südlichen Afrika zwischen Angola, Sambia, Botswana, Südafrika und dem Atlantischen Ozean. Der Name des Staates leitet sich von der Wüste Namib ab, die den gesamten Küstenraum des Landes einnimmt.

Die trockenen Landstriche Südwestafrikas sind schon seit vielen Tausend Jahren Lebensraum und Heimat für die Völker der San und Damara. Im Zuge zahlreicher afrikanischer Völkerwanderungen, drangen im 17. Jahrhundert beginnend, Herero-, Nama-, Orlam- und Ovambo-Stämme ins Land ein.

Das durchschnittliche Klima Namibias lässt sich als heiß und trocken beschreiben. Das weitestgehend aride Klima ist subtropisch kontinental. Dabei gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen Landesteilen: Die Abgrenzungen der Landesteile sind drastisch. Dort unwirtliche Wüste in der wenige Menschen leben können, wie z. B.  die Herero oder Himbas. Im trockenen Süden vor allem von der Viehzucht. Namibia ist extrem dünn besiedelt. Die Bevölkerung ist konzentriert auf wenige Städte und den fruchtbaren Norden des Landes, wo vorwiegend Ackerbau betrieben wird.

Diamantensammler (Foto: ZDF-Terra X)

Gebe es nicht die besonders geologischen Besonderheiten die erst nach 1884 ( Uran,Diamanten, Kupfer, Gold und andere Mineralien) entdeckt wurden , wäre dieses Land vieleicht nicht so von europäischen Auswanderern  (Engländer, Holländern sowie Deutschen) aufgesucht worden.

In den großen Stadten wie Windhoek, Hauptstadt von Namibia und Swakopmund herrscht reges Treiben auf Grund der Niederlassungen ( Geschäfte und Versand) der Diamantenminen.Die Firmen sind z.B. NAMDEB und Rössing- Mine.
In den Grenzgebieten zur Wüste wie in Otjiwarongo ist das Leben ruhiger .

Weiter Folgen werden jeweils am Sonntag, 02. Februar 2014 („China – Auf der Spur der Drachen“) und am 16. Februar 2014 („Wie das Leben lieben lernte“) um 19.30 Uhr ausgestrahlt.

(Autor: Barbara Röhr  /  Bilder: ZDF Bilderdatenbank  / Bild & Thumb:  B. Röhr  /  Quellen: wikipedia.org zdf.de)

Heidemarie Mundlos: Vertraue der Zukunft

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Posted on : 01-01-2013 | By : m_weiss | In : Erfahrungsberichte, Gastautor
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(Bewertung-Durchschnitt: 4,50 von 5 Sternen)
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Vertraue Deinen eigenen Fähigkeiten – Du erwirbst Sie Dir durch Lernen und Anstrengung!


Vertraue Deinen Freunden – Du behältst sie durch Verständnis und Ehrlichkeit!
Vertraue der Zukunft – Du gewinnst sie durch Arbeit und Mut!

Heidemarie Mundlos
Mitglied des Niedersächsischen Landtages

Problemlöser und Ansprechpartner für Eltern und Kinder / Erfahrungsberichte 1:1 Lesecoaches

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Posted on : 12-06-2011 | By : c_amrhein | In : Förderung in der Schulzeit, Gastautor, Soziales Engagement
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(Bewertung-Durchschnitt: 4,50 von 5 Sternen)
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Mentoring4u.de, die Informationsplattform für Berufsorientierung und Karriereplanung, ermöglicht ihren Kooperationspartnern  und externen Mentoring-Initiativen von der Arbeit mit ihren Schützlingen (Mentees) zu berichten. Diesmal haben wir (über die ehrenamtliche Projektleitung Frau Inge Koltermann) bei den 1:1 Lesecoaches nachgefragt, um etwas über die Motivation der Mentorinnen und Mentoren zu erfahren.

Unserer Fragen an die ehrenamtlichen 1:1 Lesecoaches:
1) Wie lange sind Sie schon Lesecoach?
2) Was war Ihr Antrieb, dieses Projekt zu unterstützen?
3) Was war Ihr schönstes oder intensivstes Erlebnis im Zusammenhang mit Ihrer Tätigkeit als Lesecoach?

Heute erzählt Irene Heupel:
Ich bin seit etwa einem halben Jahr Lesecoach. Mein Antrieb für dieses Projekt war zum einen, dass ich selbst seit frühester Kindheit eine „Leseratte“ bin, und zum anderen, dass ich möglichst mit Kindern etwas machen wollte. Da hat mich natürlich die Idee der Lesefüchse fasziniert: allgemein Kindern und insbesondere denen, für die Deutsch die 1. Fremdsprache ist, beim Lesen-Lernen in der Schule zu helfen und vielleicht sogar noch das Interesse für Bücher zu wecken.
Begonnen habe ich mit einem türkischen Mädchen (10) und einem Jungen (10) aus Sri Lanka, beide 4. Klasse. Das türkische Mädchen galt als schwierig, vorlaut und frech im Umgang. Komischerweise hatte ich überhaupt kein Problem mit ihr. Sie genoss offensichtlich meine alleinige Aufmerksamkeit, und wollte diese auf keinen Fall durch schlechtes Benehmen aufs Spiel setzen. Sie kam von Anfang an sehr gerne zu mir, war höflich und nett. Es war beeindruckend, zu welcher Lese-Leistung sie im 1:1-Verhältnis fähig war im Vergleich zu ihren sonstigen Problemen in der Klasse. Nach einigen Wochen zog jedoch die Familie in einen anderen Stadtteil um, und wir mussten unsere so vielversprechend begonnene Zusammenarbeit beenden.

Beim Start mit dem Jungen aus Sri Lanka war zunächst viel Zurückhaltung und seine insgeheime Frage zu spüren: Warum wurde gerade ich von der Lehrerin herausgepickt? Ich bin doch gut, lerne viel, schreibe in Mathe nur Einser! Vorsichtig von mir erklärt, sah er allmählich ein, dass wir beim Lesen doch viel voneinander profitieren könnten. Das Eis war dann endgültig gebrochen, als er mich zufällig beobachtete: Sein Name wurde in meinen Terminkalender eingetragen. So wichtig war er. Das fand er toll! Wir lesen einmal pro Woche, jeweils eine gute halbe Stunde. Nach wie vor hat er es nicht besonders gerne, wenn ich ihn verbessern muss, nach wie vor liest er gerne über schwierige oder ihm unverständliche Wörter einfach hinweg. Aber wir mögen uns sehr, und wir lachen viel miteinander, inzwischen auch über seine Fehler. Ich sage möglichst nichts, gebe nur ein Zeichen, dann verbessert er sich schon selbst. Besonders bei sehr langen Wörtern oder abstrakten Begriffen hapert es noch. Überhaupt ist die deutsche Grammatik ein Minenfeld! Ich selbst könnte ab und zu ein Nachschlagewerk gebrauchen, wenn ich ihm unverständliche Wörter erklären soll, wie z.B. heute:  Was bedeutet mechanisch??

Nach dem Wegzug des türkischen Mädchens begann ich mit der kleineren Schwester (8) des tamilischen Jungen zu arbeiten, ebenfalls eine halbe Stunde im Anschluss an seine halbe Stunde. Sie kann viel flüssiger lesen als ihr Bruder, betont auch sehr schön, versteht aber nicht alles. Das hat sich inzwischen gewaltig gebessert. Sie liest mir immer ein Stück vor -meist als selbstausgewählte Lektüre Deutsche Märchen! – und dann erzählt sie den Inhalt mit ihren eigenen Worten. Das ist sehr gut für die Erweiterung ihres Wortschatzes, denn sie spricht noch nicht ganz so gut Deutsch wie ihr Bruder, auch was die Grammatik anbelangt. Die Anwendung des richtigen Artikels ist eine große Hürde. Deutsch ist manchmal eine so schwere Sprache für beide Kinder! Zuhause sprechen sie wohl gar kein oder nur sehr wenig Deutsch.

Der Kontakt zur Schule, vor allem zur Lehrerin, lässt leider zu wünschen übrig. Ich wäre sehr glücklich über ein bisschen mehr Feedback über die Probleme oder Fortschritte der Kinder. Umso mehr werden meine Bemühungen aber offensichtlich von den Eltern geschätzt. Sie haben bereits mehrfach den persönlichen Kontakt gesucht, um auf spezielle Probleme der Kinder in der Schule hinzuweisen oder um kleine Ratschläge beim Bücherkauf etc. ersucht. Es ist beeindruckend, wie sehr diese Eltern ihre Kinder zum Lernen anhalten, und wie wenig die Kinder dies als Belastung ansehen. Sie sind immer hellwach und willig, mit Freude und Spaß dabei. Dies ist auch das Schönste für mich; zu sehen, wie die dunklen Augen vor Freude leuchten, wenn wieder eine Hürde geschafft ist.

Nun soll der Junge ab Herbst eine Realschule besuchen. Wir wollen gemeinsam den Übergang schaffen. Meine Unterstützung ist ihm sicher!
Beim Lesen werden wir manchmal von zufällig in der Bücherei anwesenden Kindern beobachtet. Als Bruder und Schwester weg waren, kam ein kleines türkisches Mädchen aus der 1. Klasse zu mir und fragte: Darf ich auch mit Dir lesen? So probten wir gleich mal für etwa 10 Minuten. Man sieht, es mangelt mir nicht an Nachwuchs….

Kommentare und Anregungen:
Liebe Leserinnen und Leser. Ganz besonders freuen wir uns, wenn Sie uns Ihre Fragen und Anregungen zum Thema 1:1 Lesecoaches  mitteilen. Nutzen Sie einfach das Feld unter dem Artikel. Vielen Dank!

Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

(Gastautor: Irene Heupel | Foto: kallejipp | Thumb & Bildbearbeitung : A. Korkis| Quelle: http://www.awo-frankfurt.de/awo/ ehrenamtliche Projektleitung der 1:1 Leseoaches:  Inge Koltermann)

#Lebensgeschichten Nº 1: Berufsorientierung & Berufstätigkeit für Menschen mit Behinderung

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Posted on : 16-04-2011 | By : c_amrhein | In : Arbeitsmarkt, Ausbildung, Förderung im Unternehmen, Gastautor
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(Bewertung-Durchschnitt: 5,00 von 5 Sternen)
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Arbeit ist für jeden ein Ort der Herausforderung und der Bestätigung. In unserer neuen Reihe „Lebensgeschichten“ erzählen behinderte Mitmenschen über ihre Eindrücke und Aufgaben in ihrer beruflichen Tätigkeit. Die Redaktion hat die wfb in Wiesbaden besucht, und mit einigen der Gastautoren gesprochen. Unser erster Beitrag kommt von Herrn H.

Meine Arbeit in der wfb Wiesbaden-Rheingau-Taunus
Mein Name ist Michael H., ich bin 49 Jahre, ledig und wohne bei meinen Eltern. Seit meiner Geburt sitze ich im Rollstuhl. Nach meiner Ausbildung als Büropraktiker machte ich Fortbildungsmaßnahmen in der Volkshochschule sowie verschiedene Praktika: beim Betreuungshilfsdienst, in den Horst-Schmitt-Klinken und bei der Interessengemeinschaft für Behinderte in Schlangenbad und Schierstein.

In der Betriebsstätte Hagenauer Str…
Als ich 1998 in der wfb Wiesbaden Rheingau-Taunus anfing zu arbeiten, war ich zuerst im Arbeitstrainingsbereich (heute ist das der Berufsbildungsbereich). Im Jahr 1999 wechselte ich in den Arbeitsbereich ‚Zentrale’. Ich komme morgens mit dem Fahrdienst in die WfbM. Meine Arbeitszeit ist montags bis donnerstags von 7.45 – 15.55 Uhr und freitags von 7.45 Uhr – 12.55 Uhr. Meine Frühstückspause ist Montags bis Freitags von 8.40 – 09.00 Uhr und meine Mittagspause ist Montag bis Donnerstag von 11.40 bis 12.25 Uhr. Freitags habe ich von 10.40 bis 11.10 Uhr Mittag. Zu den Tätigkeiten der Zentrale gehören: morgens die Essensbestellungen jeder Gruppen annehmen, sie in eine Liste eintragen und sie abschließend unserer Küche geben.

Tägliche Aufgaben
Ich bediene die Telefonanlage und das Faxgerät und bearbeite die ausgehende Post. Das heißt, ich frankiere zuerst die Post mit einer Frankiermaschine und mache dann eine Eingabe ins digitale Portobuch. Ich sortierte die hausinterne Post und verteile sie in die entsprechenden Postkästen. Mithilfe einer Sprechanlage mache ich Ausrufe, sodass z.B. die Mitarbeiter/innen wissen, wann ihre arbeitsbegleitenden Maßnahmen beginnen. Die Mitarbeiter können auch bei mir Geld wechseln.

Jeder gehört zu einem Team
Wenn ich in der Zentrale bin sind Hr. Thomas N. (Werkstattleiter) und Fr. Jennifer B. (Begleitender Dienst) für mich zuständig. Da die Zentrale keine Gruppe ist, bin ich der Verpackungsgruppe von Fr. Natascha H. angeschlossen. Mit der Gruppe mache ich Gruppenfrühstück, Weihnachtsfeier und meinen Jahresausflug. Ich mache alles gerne was hier in der Zentrale anfällt.

Ihr Michael H., wfb Wiesbaden

Finde ich eine Praktikumstelle, wenn ich eine Behinderung habe
?
In einer WfbM (Werkstatt für behinderte Menschen) ist dies möglich! Im Grunde kann ein Mensch mit Behinderung zu jedem Zeitpunkt bei uns ein Praktikum absolvieren, ausgenommen sind die Sommerferien o.ä. (Schule). Des Weiteren muss auf die Belegung geachtet werden, d.h. wenn viele Schülerpraktikanten im Haus sind, ist evtl. mit einer Wartezeit zu rechnen. Wer Interesse hat, wendet sich an den jeweiligen Begleitenden Dienst einer Werkstatt (Kontaktdaten auf der Homepage) und vereinbart einen Vorstellungstermin. Beim Vorstellungstermin ist es wichtig, dass die Person mit Behinderung am Gespräch teilnimmt, damit wir von ihr einen ersten Eindruck gewinnen.

Nach einem Austausch über die aktuelle schulische/berufliche/lebens- Situation folgt in der Regel eine Werkstattbesichtigung.
* das Praktikum dauert in der Regel 2-3 Wochen
* die An- und Abfahrt zur Werkstatt muss die Person selbst bewältigen bzw. organisieren.
* Ein Praktikum kann zur beruflichen Orientierung absolviert werden, die Aufnahme in die Werkstatt ist demnach nicht verpflichtend.
* Handelt es sich um eine/n Schüler/in, so ist von einem Praktikum abzusehen, da die Person bereits durch die Schule Praktika in einer WfbM absolviert

Praktika in einer WfbM für Menschen ohne Behinderung
Es besteht die Möglichkeit in unseren Werkstätten Praktika zu absolvieren: a) zur beruflichen Orientierung oder b) zur Absolvierung von Pflichtpraktika (Ausbildung zum Ergotherapeuten; Studierende aus dem sozialen Bereich etc.).
* Das Praktikum kann in der Regel in allen Bereich absolviert werden: Berufsbildungsbereich, Arbeitsbereich, sozial-orientierte Arbeitsgruppen, Tagesförderstätte
* Die Interessenten müssen sich schriftlich bewerben, hier an die Geschäftsführung.

(Gastautor: Michael H. | Interview: C. Amrhein | Photos: Bungo www.photocase.de | Quelle: wfb Wiesbaden, begleitender Dienst )

#Denkanstoß Nº 11: Habe eigene Ansichten – und überprüfe sie #Zitat der Woche

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Posted on : 04-04-2011 | By : c_amrhein | In : Ausbildung, Förderung im Unternehmen, Zitat der Woche
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Es gibt Ansichten und Vorstellungen von Menschen und Dingen, die uns umgeben. Diese sind in unseren Köpfen. Wie und wann sie da rein gekommen sind, können wir oft  nicht mehr mit Sicherheit sagen. Das ist auch egal. Wichtiger ist, dass diese festgewordenen Vorstellungen regelmäßig einem Kontrollprozess unterzogen werden – damit sie richtig  und aktuell bleiben.

Ein Mensch – und ein zweiter
Ich habe schon einige Menschen getroffen. Viele sind sehr individuell, nicht an landläufige Erwartungen angepasst, häufig in sich gekehrt und eifrige Konstrukteure ihrer Lebensphilosophie. Arbeit und Beruf kann ein Vehikel sein, diese Ansichten anderen Menschen weiterzugeben (z.B. Künstler, Handwerker).

Andere sind eher sozial und sehr bewusst in der Wahrnehmung und dem Umgang mit ihren Mitmenschen. Sie sprühen sichtbar vor Energie, wenn sie anderen helfen können (z.B.: Pädagogen, medizinisches Personal). Zwei Extreme vielleicht, denn alle Menschen „dazwischen“ haben ihre eigene Methode mit der Umwelt mehr oder weniger in Kommunikation zu treten.

Kommunikation als Chance
Auch Menschen mit einer geistigen oder einer geistig/körperlichen Einschränkung kommunizieren und wachsen am gegenseitigen Austausch. Das hört sich logisch an, aber ist es uns auch wirklich klar? Wie oft sprechen wir „Durchschnittsmenschen“ denn mit denen, die nicht immer dem gängigen Normempfinden entsprechen? Ich persönlich recht selten, auch deshalb, da ich im Familen- und Bekanntenkreis keine geistig behinderten Menschen habe.

Eine Ebene für alle
Was ist das überhaupt: GEISTIGE Behinderung? Laut der Definition Wikipedias: Der Begriff geistige Behinderung (oder in medizinischen Kreisen auch mentale Retardierung) bezeichnet einen andauernden Zustand deutlich unterdurchschnittlicher kognitiver Fähigkeiten eines Menschen sowie damit verbundene Einschränkungen seines affektiven Verhaltens. Eine eindeutige und allgemein akzeptierte Definition ist jedoch schwierig. Medizinisch orientierte Definitionen sprechen von einer Minderung oder Herabsetzung der maximal erreichbaren Intelligenz.

Behinderte (nach § 2 I SGB IX)
Menschen sind behindert, wenn ihre körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweichen und daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist. Sie sind von Behinderung bedroht, wenn die Beeinträchtigung zu erwarten ist.

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Die größte Kunst, die man im Leben lernen muß, ist die Wiedergutmachung von Irrtümern. Eines der Mittel ist, sie einzugestehen.“

Autor: Hermann Melville (1819-1891), US-amerikanischer Schriftsteller (Moby Dick)
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Schreiben ist kommunizieren
Wir, die Redaktion von Mentoring4u, möchten auch Menschen mit geistiger Behinderung hier eine Plattform geben. Sie sollen den Lesern von Mentoring4u von ihren Ansichten und Vorstellungen eines Lebens in Freude erzählen. Wie erleben sie ihren Alltag in der Berufsbildung, im Praktikum und später an den Arbeitsplätzen? Was bedeutet für sie die Perspektive auf Weiterentwicklung und wo stoßen sie an ihre Grenzen?

Die wfb in Wiesbaden
In Kooperation mit der wfb (anerkannten Werkstätte für Menschen mit Behinderung) Wiesbaden-Rheingau-Taunus initiieren wir ab diesem Monat die Reihe „Lebensgeschichten“. Einmal pro Monat werden wir an dieser Stelle einen Artikel eines Mitarbeiter mit geistiger Behinderung veröffentlichen. Wir sind sehr gespannt auf die neuen Einblicke und bedanken uns schon heute bei Frau Banke vom begleitenden Dienst für die Koordination des Projektes innerhalb der wfb. Die wfb hat derzeit 240 Mitarbeiter mit Behinderung. Diese sind nach Grad und Schwere in den vielfälltigen Arbeits- und Tagesförderbereichen tätig. Die wfb ist ein Wirtschaftsunternehmen sowie eine pädagogischer Einrichtung und sie hat einen dualen Auftrag. Die behinderten Mitarbeiter werden über die Arbeitsagentur vermittelt und durchlaufen zunächst den Berufsbildungsbereich. In insgesamt sechs Bereichen (z.B. Druckerei, Lager, Holz und Metallbereich) werden in je drei Monaten die Neigungen und Fähigkeiten evaluiert. Es gibt jährliche Förderbesprechungen, in denen die Mitarbeiter und der begleitende Dienst (Diplom-Sozialarbeiter, Diplom-Pädagogen) Entwickungspläne mit Lohngruppen und Punkten erarbeiten.

Mentoring4u – eine Plattform rund um das Thema Bildung
Mentoring4u ist unser Einsatz, ( jungen) Menschen auch in schwierigen Lebens- bzw.  Bildungs-Situationen zu helfen. Berufsorientierung und Karriereplanung ist für alle wichtig, auch für Menschen mit geistiger Behinderung ist Arbeit und Beschäftigung ein wesentlicher Faktor zum Wohlbefinden. Die persönliche Herausforderung ist jeden Tag der Motor zur Weiterentwicklung.

Darüber und über weitere Initiativen berichten wir Ihnen regelmäßig und bedanken uns herzlich bei allen, die uns darin unterstützen! Ihre Kommentare helfen uns in besonderer Weise die Themen anzusprechen, die Sie, unsere Leser, interessieren.

(Autor: C. Amrhein | Photos: www.barrierekompass.de (Thumb), bungo (Artikel) www.photocase.de | http://de.wikipedia.org, www.wfb-wiesbaden.de Quelle: Archiv)

#Denkanstoß Nº 8: Arbeits-erfahrungs-Erfahrung #Zitat der Woche

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Auf Start - Praktikum

Praktikum ist heute ein Wort, welches für eine ganze Generation steht. Wobei die Bezeichnung „Generation Praktikum“ negativ besetzt ist und dabei im Fokus ist, welche Schwierigkeiten Praktikanten haben können, die aus der ersten/zweiten/vielfachen „praktischen Arbeitserfahrung“ in einen „richtigen“ Job wollen.

Per Definitionem
Das deutsche Wort „Praktikum“ leitet seinen Urspruch aus dem Lateinischen „practica“ (Verfahrensweise), 15. Jh. und aus dem Griechischen ab: „praktikÕ (tÕchne), (Wissen um) praktisches Tun“. Seit dem 16. Jahrhundert ist die gängige Definition des Wortes „Praktikant“: wer „im Rahmen einer theoretischen Ausbildung in einem besonderen Ausbildungsverhältnis praktische Erfahrung erwerben will“.

Deine Chance
Dabei ist ein Praktikum immer eine Chance für zwei Seiten: für den Praktikanten und für den Praktikumsbetrieb. Die gemeinsame Zeit soll zum „Beschnuppern“ dienen. Diese Unverbindlichkeit nimmt viel (Entscheidungs)Druck aus dem zeitlich begrenzten Verhältnis und bietet beiden Parteien eine Periode der „Orientierung“.

„Work is not the same as work experience, but you can turn work into work experience.“
Autor: unbekannt

„Arbeit ist nicht dasselbe wie Arbeitserfahrung, aber Du kannst Arbeit in Arbeitserfahrung umwandeln.“ Damit ist gemeint, dass man seine Arbeit so gestaltet, dass man mit der Ausübung dieser sehr viele Erfahrungen macht und einen Erfahrungs-Schatz aufbauen kann. [Übersetzung und Anmerkung der Redaktion]

Wortnachbarn
Der Praktikums-Graph der Uni Leipzig macht uns sehr eingehend deutlich, welche Wortnachbarn das Wort „Praktikum“ hat. Will heißen: welche Worte häufig bis sehr häufig in Verbindung auftreten: Schaut mal hier: einfach oder komplex.

Übersetzungsunterschiede
Im Englischen sagt man „to gain work experience „, was wortwörtlich übersetzt heißen würde: „Arbeitserfahrung gewinnen“. Das hört sich doch gleich viel lukrativer an als die deutsche Version: „ Arbeitserfahrung sammeln“. Sammeln kann man schließlich lange, bis der Korb voll ist… Das amerikanische Praktikum ist ein „intern“, was die Möglichkeit der Innenansicht eines Unternehmens noch besser verdeutlicht.

Sammeln und gewinnen
Also: auf ins Praktikum. Ein großer Schatz an Erfahrung wartet jeden Tag darauf, gewonnen zu werden! Eine kleine persönliche Zusammenstellung von Praktikantenbörsen findet Ihr hier. Habt Ihr gute Erfahrungen mit weiteren gemacht? Sagt es uns – so profitieren auch unsere Leser davon.

Praktikabörsen

Wer bin ich?
Am Anfang steht immer die Erkenntnis, dann kannst Du Dich auf den Weg zur “richtigen” Ausbildung oder zum „passenden“ Studium machen. Welche Neigungen habe ich, worin bin ich stark? Probier es gleich mal hier aus: der Neigungstest. Viel Spaß beim Entdecken!

(Autor: C. Amrhein| Foto: dergestalter | Quellen: www.photocase, www.wikipedia.org, www.uni-leipzig.de , www.wissen.de)

Wie „1:1 – Die Lesecoaches“ leseschwachen Kindern hilft

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ein Beitrag unserer externen Redakteurin Inge Koltermann, Projektleitung „1:1 – Die Lesecoaches“, Agentur Freiwillig – Die Lesefüchse

Von Analphabeten zum Bücherliebhaber
Letzte Woche war ich nach langer Zeit im Kino und habe einen wunderbaren Film gesehen. Der Film „Das Labyrinth der Wörter“ ist die Geschichte über eine dieser Begegnungen, die das ganze Leben verändern können: das Zusammentreffen in einem Park zwischen Germain (Gérard Depardieu), um die 50, praktisch Analphabet, und Margueritte (Gisèle Casadesus), einer kleinen alten Dame und leidenschaftlichen Leserin.

Vierzig Jahre und hundert Kilo trennen sie. Eines Tages setzt sich Germain zufällig neben sie. Margueritte liest ihm, in Folge, Passagen aus Romanen vor und eröffnet ihm die Welt sowie die Magie der Bücher, von denen sich Germain bis dato immer ausgeschlossen fühlte.

Lesen – eine Entdeckungsreise
Bei dem Projekt 1:1 – Die Lesecoaches der AWO Agentur Freiwillig – Die Lesepaten, geht es um Schulkinder die Leseschwächen haben. Lehrer von Grund-, Gesamt- und Förderschulen führen uns diese Kinder zu. Während des Schulunterrichts kommt ein Kind eine halbe Stunde in einem ruhigen Umfeld zum Lesecoach. Das Kind liest dem Lesecoach vor und dieser versucht, liebevoll zu korrigieren sowie Wortschatz und Textverständnis zu fördern.

1:1 – Die Lesecoaches verstehen sich nicht als Nachhilfe, sondern haben das Ziel, Kindern die Freude am Lesen zu vermitteln, damit sie erfahren, welche Abenteuer zwischen den Buchdeckeln auf sie warten.

Den Wort-Schatz vergrößern
Im Film geht es um einen Analphabeten. Das sind die Kinder nicht, doch viele von ihnen haben einen Migrationshintergrund, d.h. ihr Wortschatz ist sehr begrenzt. Hier versuchen die Lesecoaches mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit Abhilfe zu schaffen. Nächstes Mal erfahren Sie, wie Sie ein Lesecoach werden können oder wie Sie sonst die Initiative unterstützen können.

Wissen Sie wie gut Sie oder Ihre Kinder, Enkel lesen? Testen Sie es einfach mal hier.

(Autor: I. Koltermann| Foto: kallejipp | Quellen: www.photocase.de, www.freiwillig-agentur.de, http://de.wikipedia.org, http://lesetest.schulkreis.de)

#Denkanstoß Nº 7: Modell-Bildung #Zitat der Woche

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Posted on : 07-03-2011 | By : c_amrhein | In : Ausbildung, Berufsausbildung, Job, Karriere, Zitat der Woche
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Modell-Bildung_Zitat der Woche

Diesmal war es etwas anderes. Kein Zitat wollte mir über den Weg laufen, nur die sechste Staffel von GNT hat letzte Woche begonnen. „Was fasziniert die Menschen so sehr an dieser Sendung?“, fragte ich mich.

Zwei Stunden Schönheit
Sie werden es nicht glauben: bisher völlig uninteressiert an derlei öffentlichen Selektionsprozessen, habe ich mir heroische zwei Stunden lang alles als Video angesehen. Und finde beim spätabendlichen Googlen sogar ein Zitat von Heidi Klum selbst!

„Wir propagieren kein Schönheitsideal. Jeder Mensch ist schön auf seine Art.“

Sinn und Unsinn
Das ist wohl wahr, nur ist mir der Sinn der Sendung nicht klarer geworden. Die 50 nomminierten Mädels wissen bestimmt auch, das sie schön(er) sind. Was treibt sie also, sich in superhohen Stöckelschuhen 60 Minuten lang auf einem Laufband fortzubewegen? Nur eine Aspirantin zeigte Charakter, als sie vorzeitig ausstieg,- bevor die Blutblasen an den Füssen zerplatzten…
An sie kann ich mich noch gut erinnern, so wie auch an eine, die völlig an der Nachahmung ihres Idols scheiterte (und dabei Heinz Erhard Konkurrenz machte) und noch eine weitere, da diese sehr selbstbewusst und frei auftrat. Die anderen Gesichter sind schon verschwommen.

B wie Beliebtheit und Brain or Beauty?
Als Erklärungshilfe fand ich eine Statistik vom Institut für Demoskopie Allensbach. Fragestellung: „Woraus ziehen Frauen ihre Selbstsicherheit?“. 75% aller Befragten antworten an erster Stelle „Beliebheit“ gefolgt von „Gutes Aussehen“ (72%). Brauchen die jungen Frauen also noch ein „Zertifikat“ von einer höheren Instanz? Und darüber hinaus, wenn Frauen schön sind, sind sie auch erfolgreicher? Damit beschäftigt sich auch der Artikel von Eva-Maria Aulich, Lehrstuhl HR-Management, Universität Zürich. Die beruhigende Antwort ist: Nicht unbedingt, denn:

„Schönheit ist etwas sehr beeindruckendes. Aber Intelligenz ist umwerfend, interessant und weitaus fesselnder. Ideal ist die Verbindung von Beidem. Nachhaltig ist die Intelligenz, Schönheit ist flüchtig.“
Autor: unbekannt

Was mich auch hoffnungsfroh stimmt ist, daß auf den Plätzen drei bis sechs der oben genannten Allensbach-Statistik „eigenes Einkommen“ (70%), „Erfolg im Beruf“ (66%), „Fähigkeiten“ (64%) und „Beruf“ (62%) den befragten Frauen Selbstsicherheit geben. Da sind wir ja endlich beim Thema Bildung/Beruf/Karriere. Die Position 13 (von 19) zeigt allerdings deutlich, warum wir schlecht verdienen: nur gut ein Drittel der Befragten Frauen definiert Erfolg im Beruf mit entprechenden Gehaltsüberweisungen…schade eigentlich. Designer-Mode konsumieren ist schließlich kostspielig.

Zum Schluss
noch ein kleines Video zum Thema, welches ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. Aber nicht vergessen: bitte keine Vorurteile!

(Autor: C. Amrhein| Foto: allzweckjack | Quellen: www.photocase, www.statista.de, www.business.uzh.ch)

Abi 2011 hat begonnen: Menti macht sich bereit

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Menti Abi hat begonnen

Menti wird dieses Jahr Abi machen. Jetzt, im März beginnen die Prüfungen, die sich bis Mai hinziehen werden. Aber das Abi ist nicht an einem Tag geschrieben. Grund- und Leistungskurse wählen und vor allem Punktesammeln ist schon ab Klasse 11 die langfristige Vorbereitung auf das Abitur. Das heißt viel lesen und mitschreiben. Denn viel Stoff muss schließlich in den Kopf – und vom Kopf aufs Papier.

Arbeitsvorbereitung
Und Menti weiß, wie wichtig es ist, sich vorzubereiten – zu präparieren. Dafür gibt es allerlei Helferlein – in der Bib und, klar, im www. Recherchen und die Anregungssuche sind absolut ok, das Rad muss schließlich nicht jedesmal neu erfunden werden. Nur darf man nicht einfach übernehmen, was dort so schön fertig vorgeschlagen wird…Achtung: Plagiat! Wir berichteten bereits vor einigen Wochen darüber, lange vor der G-Affaire.

Von Wilson Mizner, einem US-amerikanischer Dramatiker und Unternehmer (1876-1933), ist eine überzeichnete Definition des Begriffes „abschreiben“ überliefert:

„Aus einem Buch abschreiben = Plagiat; aus zwei Büchern abschreiben = Essay; aus drei = Kompilation; aus vier = Dissertation.“ [Wenn es mehr Quellen werden = COLLAGE; Anmerkung der Redaktion]

Nach der oben genannten Plagiatsaffaire fragen wir uns, wieviel andere sich denn auch bei Dritten bedient haben? „Copy&Paste“ sind nicht nur Freunde von Menti…

Hausaufgaben
Die werden bekanntlich zu Hause gemacht, d.h.ohne Aufsicht. Da kann ein Schüler sich schnell mal hinsetzen und Dr. Google fragen. Der weiss zu jedem Thema etwas zu sagen. Sogar fertige Hausarbeiten, Referate und Klassenarbeiten; in 0,25 Sekunden sind ca. 29.900 Ergebnisse auf dem Schreibtisch. Nie wieder ne Schreibhemmung…

Und wenn es in die Prüfung geht?
Dann kommt oft der altbewärte Spickzettel zum Einsatz. Wer macht das nicht? Sicher die wenigsten. Ich erinnere mich sehr gut an die enorme Kreativität unter den Schülern, was das strategische Positionieren der „Arbeitshilfe“ angeht. Auch die Formate waren höchst variable (Minizettel in der Hosentasche, eingeklebte Seiten in zur Prüfung zugelassenem Arbeitsmaterial, beschriebene Taschentücher, auf die eigene Haut gebannte Listen, speziell programmierte Taschenrecher und Handys), um hier nur einige zu nennen.

Gedächnisstütze
Tatsächlich glaube ich aber, sind Spicker einfach eine gute Stütze des Selbstbewußtseins. Im Falles des Falles KÖNNTE man dort Informationen finden. Allerdings ist das oft nicht mal nötig, da der Inhalt der „Gedächnishilfen“ allein durch das sorgfältige Zusammenschreiben fest ins Gehirn eingebrannt sind. Besser ist es NICHT nachzusehen, denn Täuschungsversuche werden restriktiv geahndet.

(Autor: C. Amrhein | Comic: A. Korkis | Quelle: Archiv)

#Denkanstoß Nº 6: Triple L: Lebenslanges Lernen #Zitat der Woche

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Zitat der Woche

Lernen, lernen und wieder lernen heißt es für alle ab der Geburt. Tja, der Mensch hat nach dem Geboren werden ’ne ganze Menge zu tun: schlafen lernen, essen lernen, verdauen lernen. Dann kommt die nächste Etappe mit den Hauptbereichen Mobilität und Kommunikation. – Gut das unsere Eltern so geduldig waren und sind…denn auch für die Kleinsten ist aller Anfang schwer.

Von der Wiege bis zur Bahre
Es gibt die alte Redewendung „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr“. Diese Maxime scheint früher vielleicht gegolten haben, aber heute sicherlich nicht mehr. Das Lernen damals meinte wohl eher das Erlernen von Gehorsam und Disziplin (das Bild des Krümmens des Häkchens macht dies besonders gut deutlich). Heute wird anders gelernt: lernen zu denken, zu handeln, lernen um des Lernens willen, lernen als Mittel zum Ziel der Veränderung. Diese angestrebte Veränderung kann die Person betreffen oder die Situation, in der sich der Lernende befindet. Was Sie u.U. bereits vermuteten: Deutschland ist laut ELLI-Index (European Livelong Learning Indicators) nur im unteren Mittelfeld im Vergleich mit den anderen Staaten der europäischen Union…

Was ist Lernen?
Laut der Definition von B. Reysen-Kostudis, Team Studienberatung der FU Berlin, ist es das:
– der Zuwachs von Wissen, Können und Selbstbewusstsein –
Als Lernziele werden genannt:
– Kompetenzen, Fachkompetenz, Methodenkompetenz, persönliche und soziale Kompetenz –

Weitermachen
Wer einmal anfängt, etwas zu lernen, der kann sich bald schon an den eigenen (kleineren oder größeren) Fortschritten erfreuen. Also ein Motivations-Motor ist: die Freude. Wir alle wissen, dass erfolgreiches Lernen immer auch eine Frage der Kontinuität des Lernens ist, der regelmäßigen Anwendung unseres Wissens und somit dessen ständige Überprüfung auf Aktualität und Richtigkeit. Und das hört nie auf. Ein guter Arzt geht laufend zu Fortbildungen. Ein Steuerberater wäre in kürzester Zeit kein guter Berater mehr, wenn er nicht laufend über Gesetzesänderungen im Steuerrecht informiert wäre. Auch von einem Ingenieur erwarten wir, das er immer auf dem neusten Stand der Technologie ist.

„Lernen ist Wachstum, ist Werden.“
„Lernen ist wie flussaufwärts zu rudern: Wenn man nicht weiterkommt, fällt man zurück.“

chinesische Sprichwörter

Studium für jedes Alter
Lebenslanges Lernen können wirklich alle. Kinder in der Kinder-Uni (8 – 12 Jahre). Von 6 Jahren bis 16 Jahren an muss man in Deutschland zur Schule gehen. In Ungarn sogar bis 18! Danach gibt es zwei, nein inzwischen drei Wege der weiteren Ausbildung: berufliche Ausbildung, Studium und die Kombination von beidem, das duale Studium. Für Berufstätige gibt es anschließend viele Angebote zu Weiterqualifizierung mittels Master und MBA. Bei einem bekannten Anbieter für nebenberufliche Hochschulstudien liegt das Alter der Teilzeit-Studenten zwischen 22 und 55. Und die Generation 50+ ist eine attraktive Zielgruppe für das Angebot der Seniorenstudien, in Frankfurt/Main z.B. auch „Universität des dritten Lebensalter“ genannt.
Lernen kann also jeder zu jeder Zeit. Warum hält sich dann das Vorurteil, dass jungen Menschen dies besonders leicht fällt? Vielleicht vergleichen wir auch Äpfel mit Birnen, wenn wir einerseits ein (Klein)Kind sehen, wie und wie schnell es etwas lernt, und einen Erwachsenen. Die Jungen sollen, können, wollen und MÜSSEN in jeder Gesellschaft lernen, um sich für die Zukunft fit zu machen.  Von ihnen wird unendlich viel erwartet und gefordert – aber auch gefördert und unermüdlich korrigiert! Ein Mensch ab 30 KANN sich weiterbilden (wenn er das möchte und es seine (Job)Situation erfordert). Wenn ein Mensch über 35 oder 40 sich nochmal in den Hörsaal setzt, dann wird das von der Umwelt oft kritisch hinterfragt, und gefragt: „Lohnt sich so ein Aufwand in Deinem Alter denn noch? Glaubst Du damit einen besseren Job zu bekommen?“…Was ich sagen will, ist dass die allgemeine Erwartungshaltung an die Lernenden verschiedener Lebensalter sehr verschieden ist.

KaWa Lernen
Das Lernen SPAß machen kann und soll, wird verstärkt nur lernenden Kindern zugestanden. Vera Birkenbihl, bekannte deutsche Managementtrainerin mit Spezialisierung für das Sprachen lernen, beschäftigt sich seit Langem mit dem Thema Gehirn-gerechtem Lernen. In dem kleinen Video erklärt sie uns, mittels ihrer Methode des KaWa’s, WIE unser Gehirn am Besten lernt (egal, wie alt der Schüler ist :-)). Der Lernerfolg ist garantiert!

Was haben Sie für Erfahrungen mit dem Lernen? Konnten Sie verschiedene Methoden ausprobieren? Teilen Sie sie uns mit! Vielen Dank!

(Autor: C. Amrhein| Foto: sherlock0574 |Bildbearbeitung: A. Korkis | Quellen: www.photocase , www.elli.org, www.fu-berlin.de, www.geo.de, www.studieren-berufsbegleitend.de, www.erfahrung-ist-zukunft.de, www.wikipedia.org )