Als kleiner Rückblick auf den „Internationalen Frauentag“, der in dieser Woche am 08. März zum 100sten Mal gefeiert wurde…
(Mehr Text hätte in die Sprechblase nun wirklich nicht reingepasst!)
Zahlen sagen mehr als tausend Worte
Und hier, für alle die Zahlen lieben, eine eindrucksvolle Statistik zum aktuellen Stand. Die Zahl 13 ist ja schon immer sehr kontrovers diskutiert worden: des einen Glück muss schließlich des anderen Pech sein. In der Grafik unten kummuliert sie sich sogar: Deutschland ist auf Rang 13 mit 13%…
Mal schauen wie es 2013 aussieht.
(Autor: C. Amrhein | Thumb & Comic: A. Korkis | Quellen: Archiv, www.statista.de)
Das ist so wie der altbekannte Abzählreim „Zehn kleine […]lein“. Am Ende sind es immer weniger. Ab diesem Jahr gehen Schüler nur noch zwölf Jahre in die Schule, dann ist das Abi in der Tasche. Allerdings: einige Bundesländer rudern schon wieder zurück, will heißen, es werden doch dreizehn Jahre bis zum Abi angeboten. Tja, Föderalismus ist eben auch mit Pluralität verbunden.
Abi und was dann?
Heute sind genau 7868 freie Studienplätze in Deutschland zu haben. Nach dem Motto: „Kein Studienplatz soll frei bleiben“ bietet die Webseite www.studieren.de Schulabgängern und Studenten in Spe einen umfassenden Service an. Dieser ist sowohl für die teilnehmenden Hochschulen als auch für die Studieninteressenten völlig kostenfrei. Die Hochschulen geben dem Portal laufend aktuell Daten zur Anzahl der verfügbaren Studiengänge und -plätze.
Zu wenig Studienplätze?
Aktuelle Information zur Studiensituation kann angesichts der besonderen Lage in diesem Jahr eine wichtige Hilfe. Denn – Ihr erinnert Euch:
dieses Jahr gehen die Klassen 12 und 13 parallel in die Abiturprüfungen – Stichwort G8. Weit mehr Studienanfänger als in den Jahren davor werden erwartet, nicht zuletzt auch weil die Wehrpflicht ab diesem Jahr ausgesetzt ist. Da heißt es sich gut und recht-zeitig informieren, wenn Ihr den Wunschstudienort und Euer „Traumstudium“ pünktlich zum Herbst aufnehmen wollt.
Oder doch Ausbildung?
Eine klassische Berufsausbildung ist immer eine interessante Alternative zum Vollzeitstudium. Und – für die, die Biss haben und in kürzester Zeit eine Ausbildung UND ein Studium absolvieren möchten, gibt es ja das „Duale Studium“.
Mutmacher
Wer sich frühzeitig und gezielt informiert, wird auch fündig werden! Mentoring4u-TV hat zur besonderen Situation 2011 das Filmagazin „Mutmacher“ gemacht. Hier gibt es Antworten und Perspektiven für Euch.
In den nächsten Tagen werden wir einen kleinen Ausschnitt des gut 30-minütigen langen Berichts hier im Blog einstellen. Schaut wieder rein auf www.mentoring4u.de, Eurer Informationsplattform rund um Eure Berufsorientierung und Karriereplanung! Bis dann.
Liebe Mentees mit den Menti-Buttons Nummern 361, 373 und 4520, herzlichen Glückwunsch! Sie haben gewonnen! Melden Sie sich bei uns und erhalten Sie Ihr individuelles Mentorengespräch oder einen der zahlreichen Sonderpreise unserer Kooperationspartner!
Huch, ich hab gewonnen, was jetzt?
Schicken Sie uns bis Freitag, den 11. März 2011, 18 Uhr, eine E-Mail an menti@mentoring4u.de mit folgenden Angaben:
Ihr Name
Ihre Telefonnummer
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Ganz wichtig: ein Foto, auf dem Sie mit Ihrem Gewinner-Button zu erkennen sind. Seien Sie kreativ!
Den Rest übernehmen wir!
Mentoring4u meldet sich umgehend bei Ihnen, um zu gratulieren. Dem Hauptgewinner werden wir ein Mentorengespräch vermitteln. Der Mentor kommt aus der Branche oder dem Beruf Ihres Interesses und gibt Ihnen ganz individuelle Ratschläge für den erfolgreichen Einstieg in Ihren Traumberuf.
Reagieren Sie zu spät, verfällt Ihr Los und wir ziehen die Woche drauf dafür einen Gewinner mehr. Also keine Zeit vergeuden, nutzen Sie Ihre Chance! Zusätzlich hat jeder Teilnehmer jede Woche erneut die Möglichkeit zu gewinnen.
Menti wird dieses Jahr Abi machen. Jetzt, im März beginnen die Prüfungen, die sich bis Mai hinziehen werden. Aber das Abi ist nicht an einem Tag geschrieben. Grund- und Leistungskurse wählen und vor allem Punktesammeln ist schon ab Klasse 11 die langfristige Vorbereitung auf das Abitur. Das heißt viel lesen und mitschreiben. Denn viel Stoff muss schließlich in den Kopf – und vom Kopf aufs Papier.
Arbeitsvorbereitung
Und Menti weiß, wie wichtig es ist, sich vorzubereiten – zu präparieren. Dafür gibt es allerlei Helferlein – in der Bib und, klar, im www. Recherchen und die Anregungssuche sind absolut ok, das Rad muss schließlich nicht jedesmal neu erfunden werden. Nur darf man nicht einfach übernehmen, was dort so schön fertig vorgeschlagen wird…Achtung: Plagiat!Wir berichteten bereits vor einigen Wochen darüber, lange vor der G-Affaire.
Von Wilson Mizner, einem US-amerikanischer Dramatiker und Unternehmer (1876-1933), ist eine überzeichnete Definition des Begriffes „abschreiben“ überliefert:
„Aus einem Buch abschreiben = Plagiat; aus zwei Büchern abschreiben = Essay; aus drei = Kompilation; aus vier = Dissertation.“[Wenn es mehr Quellen werden = COLLAGE; Anmerkung der Redaktion]
Nach der oben genannten Plagiatsaffaire fragen wir uns, wieviel andere sich denn auch bei Dritten bedient haben? „Copy&Paste“ sind nicht nur Freunde von Menti…
Hausaufgaben
Die werden bekanntlich zu Hause gemacht, d.h.ohne Aufsicht. Da kann ein Schüler sich schnell mal hinsetzen und Dr. Google fragen. Der weiss zu jedem Thema etwas zu sagen. Sogar fertige Hausarbeiten, Referate und Klassenarbeiten; in 0,25 Sekunden sind ca. 29.900 Ergebnisse auf dem Schreibtisch. Nie wieder ne Schreibhemmung…
Und wenn es in die Prüfung geht?
Dann kommt oft der altbewärte Spickzettel zum Einsatz. Wer macht das nicht? Sicher die wenigsten. Ich erinnere mich sehr gut an die enorme Kreativität unter den Schülern, was das strategische Positionieren der „Arbeitshilfe“ angeht. Auch die Formate waren höchst variable (Minizettel in der Hosentasche, eingeklebte Seiten in zur Prüfung zugelassenem Arbeitsmaterial, beschriebene Taschentücher, auf die eigene Haut gebannte Listen, speziell programmierte Taschenrecher und Handys), um hier nur einige zu nennen.
Gedächnisstütze
Tatsächlich glaube ich aber, sind Spicker einfach eine gute Stütze des Selbstbewußtseins. Im Falles des Falles KÖNNTE man dort Informationen finden. Allerdings ist das oft nicht mal nötig, da der Inhalt der „Gedächnishilfen“ allein durch das sorgfältige Zusammenschreiben fest ins Gehirn eingebrannt sind. Besser ist es NICHT nachzusehen, denn Täuschungsversuche werden restriktiv geahndet.
(Autor: C. Amrhein | Comic: A. Korkis | Quelle: Archiv)
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Huch, ich hab gewonnen, was jetzt?
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Ihr Name
Ihre Telefonnummer
Ihre Adresse
Ganz wichtig: ein Foto, auf dem Sie mit Ihrem Gewinner-Button zu erkennen sind. Seien Sie kreativ!
Den Rest übernehmen wir!
Mentoring4u meldet sich umgehend bei Ihnen, um zu gratulieren. Dem Hauptgewinner werden wir ein Mentorengespräch vermitteln. Der Mentor kommt aus der Branche oder dem Beruf Ihres Interesses und gibt Ihnen ganz individuelle Ratschläge für den erfolgreichen Einstieg in Ihren Traumberuf.
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Es ist an der Zeit, Ihnen, also unseren Lesern, Mentine vorzustellen. Mentine hat soeben den Sprung in die Führungsetage geschafft. Die Höhle des Löwen – Verzeihung, der Männer wartet bereits auf sie.
Oben angekommen?
Mentine ist in einer Führungsposition. Sie hat lange dafür gearbeitet, hat Netzwerke gesponnen, viel geleistet. Oder wie ein Mann sagen würde „Ich bin einfach toll, die mussten mich befördern“. Diese Hürde hat sie also genommen. Nicht viele Frauen schaffen es an die Spitze, wie die aktuelle Debatte um die Frauenquote zeigt. Und Facebook-COO Sheryl Sandberg, erklärt auch, warum. Kernaussage: Klar, liegt es an der Denke. Aber nicht nur die Denke der Männer, auch die der Frauen muss sich ändern.
Einfach weggezaubert Kanzlerin Merkel ist gegen die Frauenquote. Sie sei mit dem Koalitionspartner zusammen „nicht durchzusetzen“, sprach sie und parallel formierte sich die Enquête-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ – ohne eine einzige Frau. Logisch, ist ja auch ein ganz klares Männerthema. Nicht mal die CDU hat eine Frau geschickt. „Oh Mann!“ möchte man ausgerechnet ausrufen und sich an den Kopf fassen. Wäre diese Nachricht nicht so traurig, würden wir darüber lachen. Aber dass Komödie und Tragödie schon immer nah beieinander lagen, wussten auch schon die alten Griechen.
1. Die Frauenquote führt zu Diskriminierung
Es ist ja nicht so, dass der geringe Anteil an Frauen in Führungspositionen erst heute zur Sprache kommt. Jahrelang hat man den Unternehmen Zeit gelassen, sich freiwillig „zu bessern“. Und selbst Arbeitsministerin Ursula von der Leyen muss nun zugeben „Ich war zu vertrauensselig“. Und die geforderte Quote von 30% ist ja noch tief gegriffen, beachtet man, dass a) die Menschheit nun mal aus 50% Frauen besteht und b) allein in den Wirtschaftswissenschaften 60% der Absolventen weiblich sind. Übrigens spiegelt sich auch hier wieder der Vorwurf wieder, Frauen würden in ihren Forderungen zu tief stapeln. Wieso 30% fordern, wenn 50% Frauen sind?. Dass sich dieses Verhältnis in den Führungsetagen nicht wiederfindet, lässt nur den Schluss zu, dass dort oben jahrelang kräftig Frauen diskriminiert wurden. Und wenn das bedeutet, dass (zumindest zeitweise) eine Frauenquote eingeführt werden muss, um diesen Missstand zu beheben, dann werden dadurch nicht Männer diskriminiert, sondern Frauen entdiskriminiert.
2. Die Frauenquote führt zu Mittelmaß
Das kann nun wirklich keine Statistik belegen und ist wohl eher eine Milchmädchenrechnung. Frauen machen im Schnitt bessere Schul- und Uni-Abschlüsse und sind besser gebildet als ihre männlichen Kollegen. Die Frauenquote sieht vor, dass bei gleicher – wohlgemerkt es reicht gleicher, die Frau muss nicht immer besser sein – Qualifikation die Frau bevorzugt wird, sofern Frauen unterrepräsentiert sind. Kein Unternehmen kann auf dieser Grundlage einen geringer qualifizierten Bewerber einstellen, nur um die Quote voll zu kriegen. Sonst würde es sich in der tat um Diskriminierung handeln. Das Bevorzugen weniger qualifizierter Bewerberinnen zugunsten der Quote ist übrigens auch ökonomischer Quatsch. Denn ein neuer Mitarbeiter muss immer erst eingearbeitet werden. Heißt: Am Anfang kostet der bzw. die neue Mitarbeiter/in immer mehr als sie Nutzen bringt. Eine weniger qualifizierte Bewerberin rechnet sich also noch weniger. Und sollte sie doch eingestellt werden: Studien renommierter Beratungsunternehmen belegen eindeutig, dass Unternehmen erfolgreicher sind, je mehr gemischte Teams im Unternehmen vorhanden sind. Diese Tatsache also noch als hard fact dazu.
3. Die Frauenquote ist nur ein PR-Gag
Möglich. Es gibt sicher einige Unternehmen, die sich für Bewerberinnen scheinbar öffnen, nur um in die Medien zu kommen. Aber wir haben seit Anfang dieses Jahrtausends gelernt, dass Nachhaltigkeit inzwischen in den meisten Unternehmen Pflicht ist. Und zwar nicht nur dadurch, dass man Regenwälder wieder aufforstet oder Kinderarbeit auf Bananenplantagen verbietet. Man wird Frauen allein durch eine Quoten-Botschaft nicht locken können, hier geben wir dem Argument recht. In der Tat braucht es Arbeitsverhältnisse, die für Frauen attraktiv sind. Dann bewerben sie sich auch gerne. Oder wie es Mechthilde Maier, Leiterin Group Diversity Management der Deutschen Telekom, ausdrückte “Was tun wir, dass wir die Frauen finden? Was tut ihr, damit die gerne zu euch kommen?”
Was hat MINT damit zu tun?
Klar ist, dass die „meisten“ Managerinnen im Moment noch am häufigsten in BWL-bezogenen Führungspositionen auftauchen, zum Beispiel im Marketing oder Personal. Noch weniger sind es in der Tat in den MINT-Berufen, weil Frauen diese Fächer seltener studieren. Aber der bloße Fachkräftemangel, der Girls‘ Day und andere Initiativen, die diese Berufe Frauen schmackhaft machen sollen, werden auch in diesen Branchen nichts an der Verteilung von Führungspositionen ändern. Schließlich haben die 60% der wirtschaftswissenschaftlichen Absolventinnen auch nur zwei bis drei Prozent in den Vorständen und zehn in den Aufsichtsräten erreicht. Das Argument des unvermeidbaren demographischen Wandels zieht also nicht.
Was haben wir also gelernt?
Es ist eigentlich egal, in welchem Verhältnis Frauen zu Männern welche Abschlüsse machen und wie viel besser sie sind. Sie sind bisher erfolgreich vom Management ignoriert worden und werden es weiterhin werden, wenn nicht ein gewaltiges Umdenken stattfindet. Dazu gehört zum einen, dass Männer Frauen auch tatsächlich nach ihren Qualifikationen einstellen. Denn wenn sie tatsächlich besser sind, müssten Frauen schon lange die Welt regieren. Dazu gehört weiter ein Überdenken von Vereinbarkeit von Beruf und Familie, so platt das auch klingen mag. Aber das Wichtigste ist vermutlich der letzte Punkt: Wenn Frauen die bessere Leistung bringen, dann müssen sie auch lernen, auf diese Leistung stolz zu sein.
(Autor: A. Sokolowski | Comic: A. Korkis | Quelle: Archiv)