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Schlagwort: Papier

  • Papiertechnologe/-technologin


    Dokumente 01 (Bildquellenangabe: Rita Thielen  / pixelio.de)

    Papiertechnologen und -technologinnen richten weitgehend automatisierte Maschinen und Anlagen ein und bedienen und überwachen sie. In der Papierproduktion bereiten Sie die Ausgangsstoffe Holz, Zellstoff und Altpapier auf und mischen Sie mit Füll- und Hilfsstoffen. In der Papiermaschine wird das Gemisch entwässert und gepresst, die getrockneten Papierbahnen werden auf Träger gerollt. In der Zellstoffherstellung kochen Papiertechnologen und -technologinnen die zubereiteten Ausgangsstoffe in einer chemischen Lösung und geben Bleich- und Zusatzstoffe hinzu. Sie entwässern den Zellstoff bis zur gewünschten Restfeuchte und leiten ihn ggf. zur Weiterverarbeitung weiter. In der Weiterverarbeitung satinieren Papiertechnologen und -technologinnen z.B. Papier, Karton oder Pappe, beschichten sie mithilfe entsprechender Maschinen und schneiden sie zu. Fertigen Zellstoff und Zellstoffprodukte pressen sie in Ballen. Sie verpacken die Endprodukte und lagern sie fachgerecht. Während des gesamten Herstellungsprozesses prüfen Sie die Fertigungsqualität und kontrollieren Mess- und Prüfanzeigen. Außerdem warten sie die Produktionsanlagen und halten sie instand und sauber.

    Hauptsächlich arbeiten Papiertechnologen und Papiertechnologinnen in herstellenden oder verarbeitenden Betrieben der Papier- und Zellstoffindustrie, z.B. in Papier-, Kartonund Pappe- oder Tapetenfabriken bzw. Zellstoffwerken. Darüber hinaus können Sie unter anderem bei Zulieferfirmen tätig sein, beispielsweise bei Herstellern von Maschinen für die Papiererzeugung und -verarbeitung oder bei Chemieunternehmen. Eine Tätigkeit in der Abfallwirtschaft, beispielsweise in Recyclinganlagen, ist ebenso denkbar.

    Papiertechnologe/-technologin ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird in der Industrie angeboten. Durch Wahlqualifikationseinheiten verfügt dieser Beruf über eine flexible Ausbildungsstruktur.

    Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:
    1. Ausbildungsjahr: € 670 bis € 754
    2. Ausbildungsjahr: € 720 bis € 811
    3. Ausbildungsjahr: € 772 bis € 867

    Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

    Stöbern Sie nach ähnlichen Berufe hier auf Mentoring4u:
    Buchbinder

    Buchhändler

    Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
    Sie möchten gern wissen, ob der Beruf Papiertechnologe/-technologin für Sie in Frage kommt? Sie sollten sich zuerst auf alle Fälle über diesen Beruf und die Tätigkeiten erkundigen. Ein Praktikum in der Papierindustrie, Abfallwirtschaft oder Recyclinganlagen, ist eine Gelegenheit das Arbeitsgebiet dieses Berufes näher kennenzulernen. Sprechen Sie dort einen Meister auf ein mögliches Praktikum direkt an oder wenden Sie sich an das regionale Recyclingunternehmen.

    Bei der Suche eines konkreten Ansprechpartners besteht Ihnen die Möglichkeit beispielsweise  sich an folgende Verbände zu wenden:
    Verband Detuscher Papierfabriken e.V.

    Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung e.V.

    Verband der Papier, Pappe und Kunstoff verarbeitenden Industrie Baden-Würtemberg e.V.

    Verband Bayerischer Papierfabriken e.V.

    Weitere Informationen über diesen Beruf können Sie beispielsweise bei Museen sammeln.
    Hier sind einige Liste von Museen haben wir für Sie aufgelistet:
    Museum Papiermühle Homburg

    Papiermuseum Gleisweiler

    Papiermuseum

    Die perfekte Bewerbungsmappe
    Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

    Tipps für die Bewerbung
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

    Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online

    Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung und PlanB
    Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

    Die Welt steht Ihnen sozusagen offen, es gibt eine Menge Möglichkeiten für Sie. Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Langfristig ist es noch lohnender, wenn Sie sich einen Betrieb in einer anderen Großstadt aussuchen. Lernen, lernen, lernen und hinterher die Früchte ernten. Ganz besonders gefragt werden Fachkräfte in strukturschwachen Gebieten. Schauen Sie sozusagen einmal über den Gartenzaun in die Ferne. Es kann auch in 50 km Entfernung ein interessanter Betrieb liegen. Aktiv bewegen, müssen Sie sich allerdings selbst.

    Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Sie müssen nur wissen, wo Sie wirklich hin wollen. Langfristig ist es noch lohnender, wenn Sie sich einen Betrieb in einer anderen Stadt aussuchen. Lernen, lernen, lernen und hinterher die Früchte ernten. Denken Sie doch auch einmal darüber nach, ob ein Studium für Sie interessant ist. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel „Studieren ohne Abi“ .

    Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
    Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen? Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Autoren: M. Weiss & Ayu Damayanti ( Praktikantin) |  Bild & Thumb: Dokumente 01 (Bildquellenangabe: Rita Thielen  / pixelio.de)  |  Quellen: www.vdp-online.de, www.baypapier.com, www.baypapier.com ,Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )

  • Medientechnologe/-technologin Druck mit interessanten Möglichkeiten


    Medientechnologe/-technologin Druck
    Medientechnologen/-technologinnen Druck stellen auf unterschiedlichen Druckmaschinen und mit unterschiedlichen Verfahren ein- und mehrfarbige Broschüren, Plakate, Flyer, Verpackungen oder Zeitungen her. Sie übernehmen Druckdaten, bereiten sie auf und stellen Druckformen her. Nachdem sie alle erforderlichen Materialien, z.B. Farben und Papier, für den Druck vorbereitet haben, stellen sie die Druckmaschinen ein, füllen die Farben in die entsprechenden Behälter und justieren die Farbgebung vor. Dann fertigen sie Probe- bzw. Andrucke, stimmen die Farben mit den jeweiligen Vorlagen ab und gleichen etwaige Abweichungen aus. Während des Druckvorganges überwachen sie alle Maschinenfunktionen und korrigieren ggf. Einstellungen, um eine gleichbleibende Qualität sicherzustellen. Zudem reinigen und warten sie die Maschinen sowie die dazugehörigen Zusatzaggregate nach dem Druckvorgang. Teilweise veredeln Medientechnologen/-technologinnen Druck auch Druckerzeugnisse und verarbeiten sie weiter. Je nach Produkt falzen, schneiden, binden oder heften sie die bedruckten Bögen mit den entsprechenden Maschinen. Sie verpacken und versenden die fertiggestellten Druckerzeugnisse auch oder übergeben sie den Kunden.
    Hauptsächlich arbeiten Medientechnologen/-technologinnen Druck in Druckereien, die im Digital-, Flach-, Hoch- oder Tiefdruckverfahren Zeitungen, Prospekte, Kataloge, Etiketten oder auch Tapeten herstellen. Darüber hinaus finden sich Beschäftigungsmöglichkeiten z.B. in Copyshops mit Digitaldruckservice für Kleinauflagen oder bei Herstellern von Kartonverpackungen oder Plastiktragetaschen mit eigener Druckabteilung.
    Der Monoberuf Medientechnologe/Medientechnologin Druck löst den bisherigen Ausbildungsberuf Drucker/in ab. Der nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO) anerkannte neue Ausbildungsberuf wird ohne Spezialisierung nach Fachrichtungen oder Schwerpunkten in Industrie und Handwerk ausgebildet. Durch Wahlqualifikationseinheiten verfügt dieser Beruf über eine flexible Ausbildungsstruktur.
    Die Ausbildungsordnung tritt am 1. August 2011 in Kraft. Die Ausbildung dauert 3 Jahre.

    Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:
    1. Ausbildungsjahr: € 835
    2. Ausbildungsjahr: € 886
    3. Ausbildungsjahr: € 937

    (Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

    Mentoring4u Tipps für die Zukunft, Karriereplanung und Plan B
    oder was Sie beachten können, wenn das Ausbildungsende naht.

    Studieren ohne Abitur – Viele Wege führen ans Ziel! Aufgepaßt PlanB!

    Berufsausbildung in Deutschland – Ausbildung und duales Studium nach G8
    Ausbildung und duales Studium nach G8. 
Die Absolventenzahlen der nächsten Jahrgänge kumulieren sich in einigen Bundesländern so stark, dass es zu Engpäsen in einigen Studienfächern kommen wird. Da ist gute Information besonders wichtig, welche Studiengänge es gibt.

    Information ist alles 
Haut rein! Geht an die Hochschulen, sprecht mit Leuten, die schon das Studienfach belegt haben, auch ein Ranking im Netz hilft zur Einschätzung der Chancen. Und gut ist auch neugeschaffene Studiengänge und ungewöhnliche näher unter die Lupe zu nehmen. Vieles ist heute möglich in Kooperation mit Unternehmen. So gelingt Euch der Einstieg in die Praxis besonders leicht, da betriebliche Abläufe mit in den Studienablauf eingebunden werden. Im vorliegenden Mentoring4u TV-Ratgeber stellen wir Euch zunächst drei weltweit operierende Unternehmen vor.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
    Sorgfalt, Beobachtungsgenauigkeit, Handgeschick, Wahrnehmungs- und Bearbeitungsgeschwindigkeit sowie Reaktionsgeschwindigkeit sollte man für diesen Beruf mitbringen.
    Falls Sie sich nicht entscheiden können oder sich nicht vorstellen können ob dieser Beruf Ihnen Freude bereiten würde, dann haben Sie die Möglichkeit ein Praktikum zu machen, dies ist die Gelegenheit einen Einblick in die praktische Tätigkeit des Medientechnologen zu erhalten. In Betrieben wie Druckereien, die mit Digital-, Flach-, Hoch- oder Tiefdruckverfahren Zeitungen, Prospekte, Etiketten, Kataloge oder auch Tapeten arbeiten, sollten Sie nach einem Praktikum nachfragen.

    Für detaillierte Fragen was sich rundum den Beruf handelt, können Sie sich für den richtigen Ansprechpartner an folgende Verbände wenden.
    – Verband Druck & Medien Bayern
    – Verband Druck- und Medienunternehmen NRW
    – Verband Druck & Medien Baden-Württemberg e.V.
    – Bundesverband Druck & Medien

    Aufstiegsweiterbildung: Druckermeister/in, Industriemeister/in (Printmedien), Geprüfte/r Medienfachwirt/in Print

    Hochschulbildungsgänge: Ingenieur/in Druck- und Medientechnik, Ingenieur/in Verlagswirtschaft

    Ähnliche Berufe auf Mentoring4u: Fotograf/in , Film- und Videoeditor , Designer/in  Medien-Werbevideos, Kommunikationsdesigner/in.

    Die perfekte Bewerbungsmappe
    Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV– Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

    Tipps für die Bewerbung
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

    Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online

    Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung
    Haben Sie schon mal darüber nachgedacht noch eine Runde über eine Universität zu drehen, damit können Sie sich selbst noch einmal unter Beweis stellen. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel “Studieren ohne Abi“ .

    Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

    Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Sprechen Sie beispielsweise auch Werbeagenturen, Kreativ-Agenturen, Messebauer und Unternehmensberatungen aber auch größere Unternehmen mit Marektingabteilungen an. Langfristig ist es noch lohnender, wenn Sie sich ein renommiertes- nicht unbedingt großes Unternehmen, in einer anderen Stadt aussuchen. Lernen, lernen, lernen und hinterher die Früchte ernten. Auf jeden Fall arbeitet jedes Unternehmen auf seine Art, da ist es nicht verwunderlich, wenn Sie auch nach der Lehrzeit Ihre Technik noch verbessern können. Aktiv bewegen, müssen Sie sich allerdings selbst. Seien Sie flexibel. Ganz besonders wichtig ist dann Ihre Argumentation. Überlegen Sie sich im Voraus gut, warum Sie wechseln möchten. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

    Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
    Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen?” Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Autoren: M. Weiss & Dilan Balci (Auszubildende) |  Bild & Thumb: Dilan Balci  |  Quellen: www.bvdm-online.de, www.verband-druck-bw.de, www.vdmb.de, www.vdmnrw.de und  Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )