Medientechnologe/-technologin Druck mit interessanten Möglichkeiten

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gepostet am : 18-11-2011 | von : D_Balci | Kategorie : Berufsausbildung, Karriere, Plan B, Weiterbildung
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Medientechnologe/-technologin Druck
Medientechnologen/-technologinnen Druck stellen auf unterschiedlichen Druckmaschinen und mit unterschiedlichen Verfahren ein- und mehrfarbige Broschüren, Plakate, Flyer, Verpackungen oder Zeitungen her. Sie übernehmen Druckdaten, bereiten sie auf und stellen Druckformen her. Nachdem sie alle erforderlichen Materialien, z.B. Farben und Papier, für den Druck vorbereitet haben, stellen sie die Druckmaschinen ein, füllen die Farben in die entsprechenden Behälter und justieren die Farbgebung vor. Dann fertigen sie Probe- bzw. Andrucke, stimmen die Farben mit den jeweiligen Vorlagen ab und gleichen etwaige Abweichungen aus. Während des Druckvorganges überwachen sie alle Maschinenfunktionen und korrigieren ggf. Einstellungen, um eine gleichbleibende Qualität sicherzustellen. Zudem reinigen und warten sie die Maschinen sowie die dazugehörigen Zusatzaggregate nach dem Druckvorgang. Teilweise veredeln Medientechnologen/-technologinnen Druck auch Druckerzeugnisse und verarbeiten sie weiter. Je nach Produkt falzen, schneiden, binden oder heften sie die bedruckten Bögen mit den entsprechenden Maschinen. Sie verpacken und versenden die fertiggestellten Druckerzeugnisse auch oder übergeben sie den Kunden.
Hauptsächlich arbeiten Medientechnologen/-technologinnen Druck in Druckereien, die im Digital-, Flach-, Hoch- oder Tiefdruckverfahren Zeitungen, Prospekte, Kataloge, Etiketten oder auch Tapeten herstellen. Darüber hinaus finden sich Beschäftigungsmöglichkeiten z.B. in Copyshops mit Digitaldruckservice für Kleinauflagen oder bei Herstellern von Kartonverpackungen oder Plastiktragetaschen mit eigener Druckabteilung.
Der Monoberuf Medientechnologe/Medientechnologin Druck löst den bisherigen Ausbildungsberuf Drucker/in ab. Der nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO) anerkannte neue Ausbildungsberuf wird ohne Spezialisierung nach Fachrichtungen oder Schwerpunkten in Industrie und Handwerk ausgebildet. Durch Wahlqualifikationseinheiten verfügt dieser Beruf über eine flexible Ausbildungsstruktur.
Die Ausbildungsordnung tritt am 1. August 2011 in Kraft. Die Ausbildung dauert 3 Jahre.

Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:
1. Ausbildungsjahr: € 835
2. Ausbildungsjahr: € 886
3. Ausbildungsjahr: € 937

(Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

Mentoring4u Tipps für die Zukunft, Karriereplanung und Plan B
oder was Sie beachten können, wenn das Ausbildungsende naht.

Studieren ohne Abitur – Viele Wege führen ans Ziel! Aufgepaßt PlanB!

Berufsausbildung in Deutschland – Ausbildung und duales Studium nach G8
Ausbildung und duales Studium nach G8. 
Die Absolventenzahlen der nächsten Jahrgänge kumulieren sich in einigen Bundesländern so stark, dass es zu Engpäsen in einigen Studienfächern kommen wird. Da ist gute Information besonders wichtig, welche Studiengänge es gibt.

Information ist alles 
Haut rein! Geht an die Hochschulen, sprecht mit Leuten, die schon das Studienfach belegt haben, auch ein Ranking im Netz hilft zur Einschätzung der Chancen. Und gut ist auch neugeschaffene Studiengänge und ungewöhnliche näher unter die Lupe zu nehmen. Vieles ist heute möglich in Kooperation mit Unternehmen. So gelingt Euch der Einstieg in die Praxis besonders leicht, da betriebliche Abläufe mit in den Studienablauf eingebunden werden. Im vorliegenden Mentoring4u TV-Ratgeber stellen wir Euch zunächst drei weltweit operierende Unternehmen vor.

Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
Sorgfalt, Beobachtungsgenauigkeit, Handgeschick, Wahrnehmungs- und Bearbeitungsgeschwindigkeit sowie Reaktionsgeschwindigkeit sollte man für diesen Beruf mitbringen.
Falls Sie sich nicht entscheiden können oder sich nicht vorstellen können ob dieser Beruf Ihnen Freude bereiten würde, dann haben Sie die Möglichkeit ein Praktikum zu machen, dies ist die Gelegenheit einen Einblick in die praktische Tätigkeit des Medientechnologen zu erhalten. In Betrieben wie Druckereien, die mit Digital-, Flach-, Hoch- oder Tiefdruckverfahren Zeitungen, Prospekte, Etiketten, Kataloge oder auch Tapeten arbeiten, sollten Sie nach einem Praktikum nachfragen.

Für detaillierte Fragen was sich rundum den Beruf handelt, können Sie sich für den richtigen Ansprechpartner an folgende Verbände wenden.
Verband Druck & Medien Bayern
Verband Druck- und Medienunternehmen NRW
Verband Druck & Medien Baden-Württemberg e.V.
Bundesverband Druck & Medien

Aufstiegsweiterbildung: Druckermeister/in, Industriemeister/in (Printmedien), Geprüfte/r Medienfachwirt/in Print

Hochschulbildungsgänge: Ingenieur/in Druck- und Medientechnik, Ingenieur/in Verlagswirtschaft

Ähnliche Berufe auf Mentoring4u: Fotograf/in , Film- und Videoeditor , Designer/in  Medien-Werbevideos, Kommunikationsdesigner/in.

Die perfekte Bewerbungsmappe
Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV– Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

Tipps für die Bewerbung
Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online

Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung
Haben Sie schon mal darüber nachgedacht noch eine Runde über eine Universität zu drehen, damit können Sie sich selbst noch einmal unter Beweis stellen. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel “Studieren ohne Abi“ .

Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Sprechen Sie beispielsweise auch Werbeagenturen, Kreativ-Agenturen, Messebauer und Unternehmensberatungen aber auch größere Unternehmen mit Marektingabteilungen an. Langfristig ist es noch lohnender, wenn Sie sich ein renommiertes- nicht unbedingt großes Unternehmen, in einer anderen Stadt aussuchen. Lernen, lernen, lernen und hinterher die Früchte ernten. Auf jeden Fall arbeitet jedes Unternehmen auf seine Art, da ist es nicht verwunderlich, wenn Sie auch nach der Lehrzeit Ihre Technik noch verbessern können. Aktiv bewegen, müssen Sie sich allerdings selbst. Seien Sie flexibel. Ganz besonders wichtig ist dann Ihre Argumentation. Überlegen Sie sich im Voraus gut, warum Sie wechseln möchten. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen?” Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

(Autoren: M. Weiss & Dilan Balci (Auszubildende) |  Bild & Thumb: Dilan Balci  |  Quellen: www.bvdm-online.de, www.verband-druck-bw.de, www.vdmb.de, www.vdmnrw.de und  Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )


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