Die Zufriedenheit der Hotelgäste sicherzustellen ist die Hauptaufgabe von Hotelfachleuten. Sie betreuen ihre Gäste von der Reservierung bis zu etwaigen Reklamationen und bemühen sich, alle Probleme zu lösen. Dabei legen sie in allen Abteilungen eines Hotels mit Hand an – sie richten die Gästezimmer her und kontrollieren sie, bedienen im Restaurant, schenken Getränke aus und arbeiten in der Küche mit. Sie organisierenVeranstaltungen wie z.B. Jubiläumsfeiern, vergeben die Zimmer und erstellen Reservierungspläne. Hotelfachleute stellen Rechnungen aus, planen Arbeitsabläufe und überwachen beispielsweise das Küchenhilfspersonal. Auch für die Buchhaltung und dieLagerhaltung sind sie zuständig. Sie verhandeln mit Reiseveranstaltern und sind in großen Hotels an der Entwicklung und Durchführung von Marketingmaßnahmen beteiligt.
Hauptsächlich arbeiten Hotelfachleute in Hotels, Gasthöfen und Pensionen. Darüberhinaus finden sich Beschäftigungsmöglichkeiten in Restaurants und Cafés, in Diskotheken sowie in Kaufhäusern und Verbrauchermärkten mit Tagescafés oder in den gastronomischen Einrichtungen von Freizeit- und Erlebnisparks.
Hotelfachmann/-frau ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungs-gesetz (BBiG). Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird im Gastgewerbeangeboten. Auch eine schulische Ausbildung ist möglich. Darüber hinaus gibt es Angebote zur Ausbildung als Hotelfachmann/-frau mit der Zusatzqualifikation Hotelmanagement.
Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:
1. Ausbildungsjahr: € 385 bis € 528
2. Ausbildungsjahr: € 478 bis € 600
3. Ausbildungsjahr: € 558 bis € 674
(Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)
Die perfekte Bewerbungsmappe
Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!
Tipps für die Bewerbung
Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!
Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online
Stöbern Sie nach ähnlichen Berufe hier auf Mentoring4u:
Restaurantfachmann
Fleischer/in
Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
Ein Praktikum ist ein idealer Weg ins Berufsleben einzusteigen und wertvolle Einblicke in das eigentliche Arbeitsleben zu gewinnen.
Ihr Praktikum in diesem Beruf können Sie beispielsweise in Hotels, Gasthöfen, Pensionen oder Kaufhäusern absolvieren. Im Rahmen des Praktikums können Sie wertvolle Beziehungen zu Firmen und Arbeitgebern knüpfen. Wenn es Ihnen gelingt Ihren Arbeitgeber zu beeindrucken, besteht Ihnen sogar eine gute Chance dort eine freie Arbeitstelle zu bekommen.
Folgende Verbände haben wir für Sie zusammengestellt, damit Sie sich an richtige Ansprechpartner anwenden können:
International Hotel & Restaurant Assiociation
Hotel- und Gaststättenverband Dehoga Baden Würtemberg e.V.
Bundesverband Deutscher Discotheken und Tanzbetriebe e.V.
Bodensee Kochverein e.V.
Ein Museumbesuch im Ausland würde sich ganz bestimmt lohnen!
Falls Sie an ein Gastronomiemuseum interessiert sind, haben Sie die Möglichkeit das Museum im Schloss Schadau Thun zu besuchen.
Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung und PlanB
Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!
Ganz besonders gefragt werden Fachkräfte in strukturschwachen Gebieten oder im Ausland. Am Anfang Ihrer Karriere sollten Sie ruhig in mehreren Hotels gearbeitet haben. Dasn kann auch schon mal für eine Saison sein. Flexibilität ist Trumpf. Laufen Sie gerne Ski? Dann wechseln Sie doch einfach mal in ein Hotel in den Alpen, verbinden Sie das Angenehme mit dem Nützlichen. Ihr Ziel sollte immer sein, das Beste zu erreichen. Warum nicht auch mal in einem 5 Sternehotel in Dubai, Südfrankreich oder Japan. Schaden tut’s nicht und vielleicht machen Ihnen Fremdsprachen sogar Spaß. Denken Sie immer daran, wenn Sie mit einem möglichen Arbeitgeber sprechen, müssen Sie interessant für ihn sein. Und Sie verkaufen an ihn Ihre Arbeitskraft und die muss hohen Ansprüchen gerecht werden. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.
Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Sie müssen nur wissen, wo Sie wirklich hin wollen. Langfristig ist es noch lohnender, wenn Sie sich einen Betrieb in einer anderen Stadt aussuchen. Fachkräfte werden heute in der ganzen Republik gesucht. Nutzen Sie Ihre Chance! Lernen, lernen, lernen und hinterher die Früchte ernten. Denken Sie doch auch einmal darüber nach, ob ein Studium für Sie interessant ist. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel „Studieren ohne Abi“ .
Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen? Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.
Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!
Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.
(Autoren: M. Weiss & Ayu Damayanti ( Praktikantin) | Bild & Thumb: A. Damayanti | Quellen: www.ih-ra.com, www.dehogabw.de, www.dehoga-bdt.de, www.bodensee-kochverein.de, www.schloss-schadau.ch,Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )
