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#Denkanstoß Nº 11: Habe eigene Ansichten – und überprüfe sie #Zitat der Woche

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Posted on : 04-04-2011 | By : c_amrhein | In : Ausbildung, Förderung im Unternehmen, Zitat der Woche
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(Bewertung-Durchschnitt: 4.78 von 5 Sternen)
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Es gibt Ansichten und Vorstellungen von Menschen und Dingen, die uns umgeben. Diese sind in unseren Köpfen. Wie und wann sie da rein gekommen sind, können wir oft  nicht mehr mit Sicherheit sagen. Das ist auch egal. Wichtiger ist, dass diese festgewordenen Vorstellungen regelmäßig einem Kontrollprozess unterzogen werden – damit sie richtig  und aktuell bleiben.

Ein Mensch – und ein zweiter
Ich habe schon einige Menschen getroffen. Viele sind sehr individuell, nicht an landläufige Erwartungen angepasst, häufig in sich gekehrt und eifrige Konstrukteure ihrer Lebensphilosophie. Arbeit und Beruf kann ein Vehikel sein, diese Ansichten anderen Menschen weiterzugeben (z.B. Künstler, Handwerker).

Andere sind eher sozial und sehr bewusst in der Wahrnehmung und dem Umgang mit ihren Mitmenschen. Sie sprühen sichtbar vor Energie, wenn sie anderen helfen können (z.B.: Pädagogen, medizinisches Personal). Zwei Extreme vielleicht, denn alle Menschen “dazwischen” haben ihre eigene Methode mit der Umwelt mehr oder weniger in Kommunikation zu treten.

Kommunikation als Chance
Auch Menschen mit einer geistigen oder einer geistig/körperlichen Einschränkung kommunizieren und wachsen am gegenseitigen Austausch. Das hört sich logisch an, aber ist es uns auch wirklich klar? Wie oft sprechen wir “Durchschnittsmenschen” denn mit denen, die nicht immer dem gängigen Normempfinden entsprechen? Ich persönlich recht selten, auch deshalb, da ich im Familen- und Bekanntenkreis keine geistig behinderten Menschen habe.

Eine Ebene für alle
Was ist das überhaupt: GEISTIGE Behinderung? Laut der Definition Wikipedias: Der Begriff geistige Behinderung (oder in medizinischen Kreisen auch mentale Retardierung) bezeichnet einen andauernden Zustand deutlich unterdurchschnittlicher kognitiver Fähigkeiten eines Menschen sowie damit verbundene Einschränkungen seines affektiven Verhaltens. Eine eindeutige und allgemein akzeptierte Definition ist jedoch schwierig. Medizinisch orientierte Definitionen sprechen von einer Minderung oder Herabsetzung der maximal erreichbaren Intelligenz.

Behinderte (nach § 2 I SGB IX)
Menschen sind behindert, wenn ihre körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweichen und daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist. Sie sind von Behinderung bedroht, wenn die Beeinträchtigung zu erwarten ist.

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Die größte Kunst, die man im Leben lernen muß, ist die Wiedergutmachung von Irrtümern. Eines der Mittel ist, sie einzugestehen.”

Autor: Hermann Melville (1819-1891), US-amerikanischer Schriftsteller (Moby Dick)
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Schreiben ist kommunizieren
Wir, die Redaktion von Mentoring4u, möchten auch Menschen mit geistiger Behinderung hier eine Plattform geben. Sie sollen den Lesern von Mentoring4u von ihren Ansichten und Vorstellungen eines Lebens in Freude erzählen. Wie erleben sie ihren Alltag in der Berufsbildung, im Praktikum und später an den Arbeitsplätzen? Was bedeutet für sie die Perspektive auf Weiterentwicklung und wo stoßen sie an ihre Grenzen?

Die wfb in Wiesbaden
In Kooperation mit der wfb (anerkannten Werkstätte für Menschen mit Behinderung) Wiesbaden-Rheingau-Taunus initiieren wir ab diesem Monat die Reihe “Lebensgeschichten”. Einmal pro Monat werden wir an dieser Stelle einen Artikel eines Mitarbeiter mit geistiger Behinderung veröffentlichen. Wir sind sehr gespannt auf die neuen Einblicke und bedanken uns schon heute bei Frau Banke vom begleitenden Dienst für die Koordination des Projektes innerhalb der wfb. Die wfb hat derzeit 240 Mitarbeiter mit Behinderung. Diese sind nach Grad und Schwere in den vielfälltigen Arbeits- und Tagesförderbereichen tätig. Die wfb ist ein Wirtschaftsunternehmen sowie eine pädagogischer Einrichtung und sie hat einen dualen Auftrag. Die behinderten Mitarbeiter werden über die Arbeitsagentur vermittelt und durchlaufen zunächst den Berufsbildungsbereich. In insgesamt sechs Bereichen (z.B. Druckerei, Lager, Holz und Metallbereich) werden in je drei Monaten die Neigungen und Fähigkeiten evaluiert. Es gibt jährliche Förderbesprechungen, in denen die Mitarbeiter und der begleitende Dienst (Diplom-Sozialarbeiter, Diplom-Pädagogen) Entwickungspläne mit Lohngruppen und Punkten erarbeiten.

Mentoring4u – eine Plattform rund um das Thema Bildung
Mentoring4u ist unser Einsatz, ( jungen) Menschen auch in schwierigen Lebens- bzw.  Bildungs-Situationen zu helfen. Berufsorientierung und Karriereplanung ist für alle wichtig, auch für Menschen mit geistiger Behinderung ist Arbeit und Beschäftigung ein wesentlicher Faktor zum Wohlbefinden. Die persönliche Herausforderung ist jeden Tag der Motor zur Weiterentwicklung.

Darüber und über weitere Initiativen berichten wir Ihnen regelmäßig und bedanken uns herzlich bei allen, die uns darin unterstützen! Ihre Kommentare helfen uns in besonderer Weise die Themen anzusprechen, die Sie, unsere Leser, interessieren.

(Autor: C. Amrhein | Photos: www.barrierekompass.de (Thumb), bungo (Artikel) www.photocase.de | http://de.wikipedia.org, www.wfb-wiesbaden.de Quelle: Archiv)

Ratschläge und Kommentare nach dem Unglück in Japan

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Posted on : 18-03-2011 | By : m_weiss | In : Karriere, Menti, Politisches Engagement, Soziales Engagement
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(Bewertung-Durchschnitt: 4.83 von 5 Sternen)
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Wir haben Sie, unsere Leser nach Ihrer Meinung  und Kommentaren zu dem schrecklichen Unglück in Japan gefragt.  Wie gehen Sie damit um? Welchen Rat möchten Sie jungen Leuten auf den Weg geben?  Hier nun die ersten Rückmeldungen:

Dieter Schlatermund, Eschborn
Ich gebe jungen Menschen den Rat, Politiker jedweder Couleur abgrundtiefe
V e r a c h t u n g entgegenzubringen, denen im Angesicht des grauenvollen Leids einer ganzen, großen Nation nichts Besseres einfällt, als ihre persönlichen Macht-Scharmützel auszutragen – die nicht einmal auf den Gedanken kommen, wenigstens eine Schamfrist verstreichen zu lassen.

Michael Colgrass,  Toronto, Pulitzerpreis 1978
I could give general advice about continuing to believe in the future after experiencing tragedy. I would probably have them recall a time when something bad had happened that they thought they would never recover from and then they did recover, offering that memory as evidence that we can overcome things that we had thought we could never overcome, but that somehow we do.

Lür Waldmann, Berlin
Kehre vor der eigenen Tür. Versuche nicht die Welt zu Retten, sondern das lokale Umfeld. Konzentriere Dich auf Deinen “Circle of Influence” und nicht auf dem sog. “Circle of Concern”. http://www.breakoutofthebox.com/circle.htm

Kathrin Wintermeyer, Wiesbaden
Achtet jeden Tag und jede Stunde, denn sie sind das Leben. Das Heute richtig gelebt macht jedes Gestern zu einem Traum voller Glück und jedes Morgen zu einer Vision voller Hoffnung.

Klaus-Dieter Paulisch
Es mußte eben erstmal richtig duster werden, bis einigen Leuten ein Licht aufgegangen ist.

via Twitter: mogrymillian
Nicht die Hoffnung verlieren, Spenden, eine Zukunft in den alternativen Energien anpeilen!

(Autor: M. Weiss  |  Thumb & Comic: A. Korkis)

Anti-Mainstream-Selbständigkeit und die neuen Männer- und Frauenrollen

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Posted on : 17-01-2011 | By : a_sokolowski | In : Arbeitsmarkt, Ausbildung, Job, Jobvorstellung, Studium
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Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Ein Studentenradio gegen Alltagsgedusel, Frauenquote in Frankreich und wie Männer Erziehungsurlaub nehmen.

Screenshot detekto

Keine Megahits
Diesen Studenten hat’s gereicht. Täglich hörten sie im Radio die besten Hits der Achtziger, der Neunziger und das Beste von heute. Gehört ganz klar in die Kategorie “Popwelle”, von denen es Programme wie Sand am Meer gibt  (mehr Infos zur Einteilung von Radioformaten siehe übrigens dieses pdf von mediaculture-online.de ab Seite 6). Und gründeten daher ein eigenes Radio mit dem Namen Detektor FM, geht so Richtung Alternative. Dass auch ein Spartenprogramm Erfolg hat, können Sie heute nachlesen oder gleich auf detektor.fm nachhören. Besonders charmant: die Eigenwerbung für die Detektor-FM-App.

Screenshot FAZ

Neue Chancen für Frauen
Die Frauenquote ist in Frankreich genauso heiß diskutiert wie in Deutschland. Allerdings sind uns die Franzosen zumindest mit der Entscheidungsfindung einen Schritt voraus und beschlossen vergangenen Donnerstag eine gesetzliche Frauenquote. Damit muss natürlich klar sein, dass die Medaille auch zwei Seiten hat: Denn wenn frau jetzt öfter, länger, erfolgreicher arbeiten gehen kann, muss auch für das familiäre Gleichgewicht gesorgt sein. Und das wiederum könnte ein Musterbeispiel aus Deutschland vormachen:

Screenshot FAZ

Wie ein Geländewagen
Wir wollen mal nicht hoffen, dass alle Männer ihren Schnupperkurs der Vaterzeit so betrachten: ausprobieren, bewerten, zurück ins Büro. Aber dieser Erfahrungsbericht zeigt, dass die Vaterzeit gut tut und gegenseitiges Verständnis moderner Familien verbessern kann. Gerade weil auch in Deutschland das Thema Frauenquote immer präsenter wird. Rollenbilder und Aufgabenbereiche werden sich wohl oder übel verändern, aber es müssen beide Geschlechter etwas dafür tun. Zum Beispiel abwechselnd zuhause bleiben.

(Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: http://detektor.fm, www.faz.net)

ABC und 1×1 im Kindergarten?

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Posted on : 09-01-2011 | By : c_luehn | In : Frühförderung, Förderung, Gastautor
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Vorschulkind malt

Frühkindliche Bildung – ein europäischer Vergleich. Ein Beitrag von Christine Lühn, Kinderbeauftragte Frankfurt / Nied.

Unsere Tochter wird im Sommer eingeschult
Ihr Interesse an Zahlen und Buchstaben ist groß. Selbstverständlich schreibt sie ihren Namen, erkennt Buchstaben und löst mit Ausdauer, Leichtigkeit und Ehrgeiz die Aufgaben in ihren Heften aus dem Zeitschriftensortiment „Lillifee, Geolino, Bussi Bär & Co“. Vorschulerziehung im Kindergarten, wie ich sie in den 70-er Jahren kennen gelernt habe, ist out und aus pädagogischer Sicht nicht gewünscht. Da lohnt sich ein Blick in andere europäische Länder. Die Cousine unserer Tochter lebt in Österreich/Wien. Zum Schulbeginn konnte sie ihren Großeltern die ersten Sätze schreiben. In Italien ist der Kenntnisstand der Vorschulkinder vergleichbar. Was hindert Pädagogen in Deutschland „Vorschulerziehung“ anzubieten? Was wird unter frühkindlicher Bildung verstanden?

Ein Blick in die Entwicklungspsychologie
Um den Bildungsanspruch in der frühen Kindheit zu verstehen, ist ein Blick in die Entwicklungspsychologie erforderlich. Entwicklungspsychologie beschäftigt sich mit der Beschreibung und Erklärung menschlichen Erlebens und Verhaltens bezogen auf die gesamte Lebensspanne. Dieser Gesetzmäßigkeit folgend kann z. B. diese Aussage getroffen werden: Je stärker das Selbstwertgefühl eines Menschen entwickelt ist, desto stärker ist seine Bereitschaft, Selbstverantwortung für sein eigenes Verhalten zu übernehmen. In dieser Gesetzmäßigkeit zeigen sich Entwicklungsschritte des Individuums, die Rückschlüsse auf das eigene Verhalten zulassen. Biogenetische Faktoren, wie Reifung und Wachstum, sowie die Umwelt, der Umgang mit Emotionen und das Verhalten (z. B. Trotz) beeinflusst die Entwicklung eines Menschen. Durch die Entwicklungspsychologie ist bekannt, dass außergewöhnlich viele Entwicklungsschritte in einer bestimmten Reihenfolge aufgebaut sind und damit auch nach einer ganz bestimmten Aufbaustruktur verlaufen. Deutlich vor Augen ist uns dieser Entwicklungsschritt im Kleinkindalter: Das Kind erlernt zunächst sich zu drehen, dann krabbeln und schließlich laufen. Der Kindergarten ist daher ein Ort, der die ganzheitliche Entwicklung des Kindes unterstützt und fördert. Bildung darf sich daher in der frühen Kindheit nicht auf die reine Wissensvermittlung beschränken, sondern sie muss die kognitive, emotionale und soziale Entwicklung des Kindes berücksichtigen und mit einbeziehen.

Wir mögen die Welt bereisen, um das Schöne zu finden, aber wir müssen es in uns tragen – sonst finden wir es nicht.
W. Emerson

Ein europäisches Thema
Die europäische Kommission hat sich mit der Frühkindlichen Bildung beschäftigt und ihre Ergebnisse in einer beeindruckenden Dokumentation mit dem Titel „Frühkindliche Betreuung, Bildung und Erziehung in Europa: ein Mittel zur Verringerung sozialer und kultureller Ungleichheiten“ im Januar 2009 herausgegeben. In dieser Dokumentation wird die besondere Rolle der Vorschulbildung im Hinblick auf die soziale Eingliederung des Kindes hervorgehoben. Europäische Staaten werden aufgefordert in die Vorschulbildung zu investieren, damit eine Basis für weiteres Lernen geschaffen wird, um langfristig Schulabbruch zu verhindern und mehr Gerechtigkeit bei den Bildungsergebnissen zu erreichen. Die europäische Kommission hat die Vorschulbildung 2009/10 zu einem vorrangigen Thema erklärt. Es soll europaweit ein allgemeiner, gerechter Zugang gefördert werden und die Qualität des Unterrichts und der Pädagogen gestärkt werden. Hierbei wird insbesondere an Kinder gedacht, die hauptsächlich aufgrund sozioökonomischer, kultureller und sprachlicher Faktoren benachteiligt sind. Diese Nachteile sollen kompensiert werden. Demzufolge wurde festgestellt, dass institutionelle Vorschulbildung unter bestimmten Voraussetzungen entscheidend dazu beitragen kann, die Bildungschancen von Kindern aus sozial schwachen Familien oder gesellschaftlichen Minderheiten zu verbessern. Am wirksamsten haben sich Fördermaßnahmen und Bildungsprogramme erwiesen, die folgende Elemente kombinierten: „ein intensives frühzeitiges kindzentriertes Bildungsangebot, eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern der Kinder, Elternbildungsangebote und aktive Elternarbeit, ein Programm, das Bildungsaktivitäten beinhaltet, die Kinder und Eltern zu Hause durchführen, sowie Maßnahmen im Bereich der Familienförderung“. Des Weiteren geht aus dem Bericht hervor, dass aktuelle wissenschaftliche Debatten die Bedeutung der Ausgewogenheit der verschiedenen pädagogischen Ansätze und die Wahl der für die einzelnen Altersgruppen geeigneten Konzepte betonen.

Frühkindliche Förderkonzepte
Pädagogische Programme für Kinder unter fünf Jahren sollten möglichst die kindliche Entwicklung in den Mittelpunkt stellen. Programme für Kinder im Alter von 5 oder 6 Jahren können bereits stärker strukturierte Lehrpläne einführen, die schulische Lerninhalte und ein stärkeres Eingreifen seitens der Pädagogen beinhalten, ohne dass negative Auswirkungen auf der sozial-emotionalen Ebene zu befürchten wären. Betont man den Erwerb von schulischen Kompetenzen gegen Ende des frühkindlichen Bildungsbereichs und im Anschluss an eine in erster Linie entwicklungsorientierte frühkindliche Förderung, die den Erwerb von sozial-emotionalen Kompetenzen begünstigt, kann dies sogar dazu beitragen, den Übergang in den Primarbereich zu erleichtern. Damit ist es höchste Zeit, die viel beschworene vermeintliche Gegensätzlichkeit dieser beiden pädagogischen Modelle (Kindergarten und Schule) zu überwinden. Es geht darum, beide Ansätze möglichst optimal miteinander zu kombinieren. Langfristig haben sich ganzheitliche Frühkindliche Förderkonzepte als besonders wirksam erwiesen, die das Kind, die Eltern und die Institution in einen kontinuierlichen Bildungsprozess einbeziehen, der sich ausgehend von dem familiären Hintergrund des Kindes bis weit in die Primarschulbildung hinein erstreckt. Einige Staaten haben für Vorschulkinder im Alter von 5 oder 6 Jahren ein obligatorisches Vorbereitungsjahr eingeführt. In Luxemburg werden die Kinder bereits im Alter von 4 Jahren schulpflichtig.

Wertvolle Anregungen durch Europa
Ein Blick über den „deutschen“ Tellerrand wird unser Bildungssystem, auch das frühkindliche, beflügeln und herausfordern. Bisher beklagt sich unsere Tochter noch nicht, dass es ihr im Kindergarten langweilig ist. Bis zum Sommer und ihrer Einschulung wird sie noch einige Zeit im Kindergarten verbringen und ich hoffe, dass diese Zeit ihrem Entwicklungsanspruch gerecht wird.

(Autor: C. Lühn | Foto: A. Korkis | Quelle: C. Lühn, A. Korkis)

Nicht nur für Absolventen… Businessangel, Wikileaks und Tipps für den Berufsstart

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Posted on : 30-11-2010 | By : m_weiss | In : Berufsausbildung, Bewerbung, Fundstellen, Studium, Vorstellungsgespräch, Weiterbildung
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Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Businessangel, New Economy, Konfliktherd Wikileaks und Tipps für den Berufsstart.

Die Gründerszene

Sie haben eine gute Geschäftsidee?
Wissen aber nicht, mit wem Sie am Besten darüber sprechen könnte? Warum nicht auch mal den Berufseinstieg mit einem eigenen Startup starten? In der Gründerszene finden Sie interessante Tips und Ansprechpartner.

Wikileaks

Wikileaks…eine interessante Variante für angehende Journalisten
Hier finden Sie nicht nur interessantes Material, sondern sollten auch lernen gut abzuwägen, welche Informationen wirklich echt sind und welche Risiken mit einer Veröffentlichung verbunden sein können. Zur Vorbereitung auf diesen Job bieten sich u. a. auch die Axel Springer Akademie die neue Bertelsmann “International Academy of Journalism” oder die Deutsche Presseakademie an.

Hilfe, ich bin zu hübsch?
Wie sollen wir das nun wieder bewerten? Haben US-Forscher doch herausgefunden, dass attraktive Frauen berufliche Nachteile haben – sie werden seltener zu Bewerbungsgesprächen eingeladen. Bei Männern gilt genau das Gegenteil. Das Fazit für Frauen: Sprechen Sie mit Ihrem Fotografen und nehmen Sie nicht das beste Bewerbungsbild. Wahrscheinlich bedeutet das für uns Männer, dass wir vor dem Fototermin einen Fitnesskurs belegen sollten.

(Autor: M. Weiss | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.gruenderszene.de, www.wikileaks.org, www.karriere.de)

Mehr Hochschultypen, mehr Spaß am Lernen und noch mehr Gründerkids

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Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Wissenschaftsrat möchte mehr Vielfalt, Einwandererkinder haben mehr Spaß und Schülerfirmen sind auch regional.

Screenshots Zeit.de Hochschultypen

Exzellenz durch Vielfalt
Mehr Spezialunis fordert der Wissenschaftsrat für die Hochschulen, um auf aktuelle Trends unserer Gesellschaft besser eingehen zu können. Professional Schools sollen sie heißen und sich zum Beispiel auf den Bereich Lehre konzentrieren. Was wir besonders lustig finden: Den Bachelor für Unentschlossene. Teil des Vorschlags ist nämlich auch ein dreijähriges Studium an so genannten Colleges für all diejenigen, die nicht wissen, was sie studieren sollen. Haben aber trotzdem danach einen Abschluss. Worin, weiß man aber nicht so genau. Aber die heißen ja alle Bachelor of Science oder Arts…

Screenshot Spiegel.de Spaß-Studie

Spaß ist messbar
Das hat jüngst eine (noch) unveröffentlichte Studie zweier Professoren aus Jena und Bremen ergeben. Sie wollten wissen, welche Schüler wieviel Spaß am Lernen haben und warum oder auch warum nicht. Interessantes Ergebnis: Schüler mit Migrationshintergrund haben wohl mehr Spaß am Lernen und sind auch rundum weniger gelangweilt. Das mag angeblich damit zusammen hängen, dass deutsche Schüler deutlich mehr unter Druck gesetzt werden und dadurch einen Teil ihrer Freude verlieren. Wer mehr wissen will, der Spiegel weist eindrücklich darauf hin, weitere Ergebnisse dieser unveröffentlichten Studie jetzt schon vorliegen zu haben.

Gründerkids

Chillout lounge, Flummy Kids und burning school
So heißen die neusten Schülerfirmenprojekte in Sachsen-Anhalt. Wir haben vor Kurzem erklärt, was Schülerfirmen sind und einige allgemeine Links dazu bereit gestellt. Heute sind wir auf ein regionales Projekt aufmerksam geworden, denn Schülerfirmen oder “Gründerkids”, wie sie in Sachsen-Anhalt heißen, werden auch vom Bundesland gefördert. So durch die Kultusministerin des Landes Sachsen-Anhalt Birgitta Wolff, die heute in Magdeburg an einer Fachkonferenz zu dem Thema teilnimmt. Na, wenn das mal kein Grund ist, sich gleich bei den Gründerkids anzumelden!

(Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Sokolowski | Quellen: www.zeit.de, www.spiegel.de, www.gruenderkids.de)

Online-Mentorings in der Martinswoche

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Posted on : 04-11-2010 | By : a_sokolowski | In : Autor, Förderung, Förderung an der Hochschule, Förderung in der Schulzeit, Online-Mentoring
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Auf die Socken, fertig, los!

Zum ersten Mal präsentiert Mentoring4u Online-Mentorings in Webinarform. Parallel zu unseren bundesweiten Veranstaltungen bieten wir die Möglichkeit, sich live via Web mit Mentoren auszutauschen.

Unternehmer sein – Unternehmer beraten
9. November 2010, 08:45 -09:45 Uhr, präsentiert von Kirsten Baus, Geschäftsführerin des Instituts für Familienstrategie. Das Mentoring widmet sich dem Thema Selbständigkeit und Beratung, sicher auch für Studenten interessant. Frau Baus wird im Anschluss Fragen rund um die Bereiche Unternehmertum und Karriere beantworten. Die Anmeldefrist ist bereits abgelaufen. Bald haben Sie die Möglichkeit das Mentoring online als Stream anzusehen.

Was macht eigentlich ein Fachinformatiker? – Die Erste
9. November 2010, 10:00 – 11:00 Uhr, präsentiert von Uwe Radeck, Leiter Fachinformatikerausbildung bei der Deutschen Rentenversicherung (DRV). Herr Radeck wird das Berufsbild des Fachinformatikers vorstellen, was für Anforderungen und Ausbildungsabschlüsse dieses mit sich bringt. Auch aktuelle Azubis, die unter anderem die Lehrfirma nestecs der DRV besuchen, werden mit von der Partie sein und einige Erfahrungen preisgeben. Die Anmeldefrist ist bereits abgelaufen. Bald haben Sie die Möglichkeit das Mentoring online als Stream anzusehen.

Was macht eigentlich ein Fachinformatiker? – Die Zweite
10. November 2010, 10:00 – 11:00 Uhr, präsentiert von Waldemar Alexewicz, Projektleiter Fachinformatikerausbildung bei der Deutschen Rentenversicherung (DRV). Gleiches Programm, nur anderer Tag. Für alle, die das erste verpasst haben. Aber keine Sorge, alle unsere Online-Mentorings werden hinterher auch online gestellt. Die Anmeldefrist ist bereits abgelaufen. Bald haben Sie die Möglichkeit das Mentoring online als Stream anzusehen.

Ablauf eines Online-Mentorings
Man kann sich in jedes Mentoring bereits 15 Minuten vorher einwählen. Während des Mentorings können die Teilnehmer live die Präsentation des Mentors verfolgen und ihn via VoIP hören. Fragen gehen durch den integrierten Chat ein, auf die der Mentor am Ende in einer Diskussionsrunde eingeht. Um die Klangqualität zu gewährleisten, werden auch wirklich nur der Mentor und Moderator zu hören sein, alle übrigen Teilnehmer sind im Off. Stellen Sie sich vor, Sie müssten sonst allen Teilnehmern beim Husten, Kritzeln und Sonstigem zuhören. Und wer weiß? Vielleicht findet der eine oder andere hier sogar seinen Traumberuf? Traumarbeitgeber? Traumjob? Wir wünschen allen Teilnehmern viel Spaß!

Technische Hinweise
Auf der Anmeldeseite tragen Interessierte ihren Namen, E-Mail, etc. ein. An dieser Stelle empfiehlt es sich auch, einen Systemtest durchzuführen (der findet sich auf der Anmeldeseite weiter unten). Nach der Anmeldung erhält jeder eine Bestätigungs-E-Mail mit allen Infos und dem Link zum Mentoring. Die Software (Netviewer) installiert sich kostenlos und nur für die Dauer des Mentorings. Achtung: Manche Browser blockieren den Download grundsätzlich: hier bitte manuell gegensteuern und den Download erlauben. Bei Firewalls, die diese Software blockieren, sind wir allerdings machtlos. Wenden Sie sich dazu an Ihren Administrator, wie es so schön heißt. Ebenso: Netviewer funktioniert nicht immer mit Mac, wir empfehlen daher bei älteren Mac-Modellen für die Dauer des Mentorings einen PC zu verwenden.

(Autor: A. Sokolowski | Foto: kikiiii| Bearbeitung: A. Korkis | Quelle: photocase)

Retro-Selbständigkeit, die Lehrer der Zukunft und wo die freien Stellen sind

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Posted on : 25-10-2010 | By : a_sokolowski | In : Ausbildung, Autor, Bewerbung, Fundstellen, Job, Jobvorstellung, Stellensuche, Studium
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Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Zwei Studenten häkeln sich in die Selbständigkeit, wie sich das Berufsbild von Lehrern verändert und außerdem: Berater mögen Netzwerke nicht.

My Boshi

Sie wollen Sozialwissenschaftler sein? Sie sind ja gar nicht am stricken!
Das waren die üblichen Kommentare, wenn Stille im Hörsaal einkehrte. Irgendwann verschwanden Häkel- und Stricknadeln aus dem Programm. Zu langweilig, zu sehr Oma, zu sehr Mama. Der US-Trend, der jetzt wieder zu uns rüberschwappt, gefällt sicher nicht nur den Strickenden sondern lässt sicher auch Profs wieder nostalgisch werden. Dass Handarbeit auch wirklich Geld bringen kann, haben diese zwei Jungs bewiesen: unter dem Namen myboshi haben sie sich selbständig gemacht. Sie stricken und häkeln im Auftrag für die, die es von Oma eben nicht mehr gelernt haben. Männer, die häkeln. Das ist das 21. Jahrhundert.

ZEIT Lehrer

Turbulenzen vorprogrammiert: Lehrer sein
Heute finden wir wieder einen guten Beitrag über die zukünftigen Aufgaben des Lehrerberufs und auch, was daran alles neu ist. Längst bedeutet Lehren nämlich nicht mehr nur, sturr den Lehrplan abzuarbeiten, vor allem, seit Schulreformen, Zusammenlegungen von Schulen und Förderungsideen der Politik permanent neu erfunden werden. Nie wieder Langeweile, das verspricht der Artikel. Wie hart der Alltag allerdings schon ist, Stichwort soziale Brennpunkte, Dauerstress und enorme Belastungsproben, bleibt hier allerdings ein bißchen vor.

Karriere Personalberater

Eine Plattform für alles
Unternehmen gehen dahin, wo die Nutzer sind: ins Internet. Aber nicht irgendwohin. Denn seit man Social Media und die eigene Website miteinander vernetzen kann, haben Unternehmen ihre Finger überall mit drin: Twitter, Facebook, Xing, LinkedIn. Heute verrät uns ein Personalberater, dass er das gar nicht so gut findet. Denn auch Jobs finden sich so vermehrt in Social Media. Ist vielleicht nicht so toll für ihn, aber für alle, die einen Job suchen, sind hier einige wichtige Zahlen und Trends zusammengefasst.

(Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.myboshi.netwww.zeit.de, www.karriere.de)

Was sind eigentlich Schülerfirmen, was bewirken Studiengebühren und wie beherrscht man Blitze?

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Posted on : 20-10-2010 | By : a_sokolowski | In : Ausbildung, Autor, Fundstellen, Schule, Studium
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Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Wie Schüler früh lernen können ein Unternehmen zu führen, die Briten spüren erste Effekte der Studiengebühren und außerdem: Master of Blitz.

Schülerfirmen.com

Mehr als Monopoly
Heute haben wir uns etwas mit dem Thema Schülerfirmen beschäftigt. Erste Zwischenbilanz: Viele verwenden das Wort, meinen aber unterschiedliche Sachen damit. Mal handelt es sich um ein echtes Unternehmen, mal nur um ein Projekt. Aber in jedem Fall werden aus Schülern echte kleine Unternehmer, die wirklich kaufen und verkaufen, produzieren und Rechnungen schreiben, auch wenn sie dann unterschiedlich heißen. Dabei gibt es bereits eine Vielzahl an Schülerfirmen in Deutschland. Unterstützung kann man sich bei vielen Stellen holen, einmal bei allgemein aufgestellten Initiativen, oder bundeslandspezifischen Förderprogrammen. Unser Eindruck dabei: den Schülern macht das riesigen Spaß, also unbedingt ausprobieren!

Spiegel England Studiengebühren

Was verändert sich durch Studiengebühren?
Von den britischen Studiengebühren kann einem deutschen Studenten schon mal schwach werden. Aber das Problem ist das gleiche: Wird die Lehre wirklich besser durch mehr Kohle von draußen? Ist das ein Hindernis für Begabte aus sozial benachteiligten Schichten? Die Probleme sind nicht neu und sind auch in der Fish’n-Chips-Nation nicht unbekannt. Aber die Ergebnisse sind vielleicht auch nicht die, die alle befürchten. Oder?

Zeit Studium Werkstoffkunde

So banal wie faszinierend: Feuer
Haben wir heute entdeckt: Eine kurze Begründung und Übersicht darüber, warum man sich mit den Grundelementen im Studium auseinandersetzen sollte. Heute geht es um Feuer und einen Studenten, den wir ziemlich überzeugend fanden. Das Fach heißt übrigens Werkstoffwissenschaften.

(Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.schuelerfirmen.com, www.spiegel.de, www.zeit.de)

Du hast die Macht, Gründerwoche für Jugendliche und spezielle Studiengänge für Frauen

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Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Ein mächtiges Projekt zeigt Schülern, dass sie was bewegen können, die Gründerwoche zieht durch Deutschland und wie man (alleinerziehenden) Müttern das Studieren erleichtert.

Screenshot duhastdiemacht.de

Jetzt wird’s politisch
Ein schöne Entdeckung haben wir heute auf “Du hast die Macht” gemacht. Schülergruppen tourten durch Deutschland und sollten sich mit politischen Themen auseinandersetzen. Und ganz nebenbei einen kurzen Spot dazu drehen. Ist super gelungen, wie wir finden. Die Videos kann man sich auf der Website des Projekts anschauen und natürlich mitmachen, zum Beispiel bei einer selbst gedrehten Comedy-Show oder bei einem Kurzfilmwettbewerb.

Screenshot gruenderwoche.de

Jetzt wird’s selbständig
Ab kommenden Freitag geht die Gründerwoche Deutschland los: Alle Interessierten, die sich über das Thema Selbständigkeit informieren wollen, ganz besonders solche, die vielleicht noch etwas grün hinter den Ohren sind, sind hier willkommen. Was wir richtig cool finden: In dieser Woche finden in 80 Ländern parallel ebenfalls solche Veranstaltungen statt. Das Tolle daran, es gibt in jedem Bundesland mehrere Veranstaltungen und einige auch online. Ist man mal vor Ort, ist auch nix mit alleine rumstehen: Ideenworkshops, Chats, Beratungen, Events und Networking sind hier Topthemen. Und so ganz nebenbei kann man von Experten lernen und Unternehmergeist schnuppern.

Screenshot spiegel.de

Jetzt wird’s männerfrei?
Fünf Studiengänge speziell zur Förderung von Frauen gedacht gibt es bereits in Deutschland. Der Hintergrund: Männerdominierte Fächer und Hindernisse, die sonst oft dazu führen, dass doch nicht mehr studiert wird, zum Beispiel Kinder, die man alleine erziehen muss. Das soll sich in Zukunft ändern. Das Beispiel des Tages zu dem Thema öffnet Augen für Chancen und bietet außerdem Raum für spitzzüngige Kommentare (geht bei uns natürlich auch).

(Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.duhastdiemacht.de, www.gruenderwoche.de, www.spiegel.de)